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Full text of "Denkwürdigkeiten zur Geschichte der Häuser Este und Lothringen, im XVI. und XVII. Jahrhundert, bestehend aus ungedruckten Briefen, Memoiren, Staatsrelationen, hrsg. und erläutert"

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HANDBOüND 
AT  THE 


UNIVERSITY  OF 
TORONTO  PRESS 


4r 


COLLECTION 

Dt  UmtS,  lEXIIKtS,  IIEUTIONS.  CllttOMQliES, 


POUR    SER\  IK    A    L  HISTOIRE 

nwM  xv.^  JLWM.  A  XTn.  nikci^k.^. 

S  U  F  F  I- E  M  ]E  IN  T 
AIX   DIVERSES   COLLECTIOXS   DE   rilROMQlIES  ET  MEMOIRES 

QUI    ONT    PARI' 

EN  FRANCE  ET  EN  ALLEMAGNE. 

PIIBIJEE  ET  ACCOMPAGNEE  DE  NOTES  HISTORIQl  ES  ET  IIRITIQUES 

PAR    I.K 

ET  TTtfE  30OZi:Ti!   DE  SATAkTS  OOMFikTBIOTSS  ET  äTJUliIf^SE^. 


PRKIfllKliK    PARTIK 


STOlTfiART 

1840 

GHBZ    L.  HALLBRRGER  .    UBRAIRF  -  IMFRIMKirB 


llHEWllllftElIIIV 

ZUR 

GESCHICHTE  DER  HÄUSER 

IM  XVI.  &  XVU.  JAHRHUNDERT , 


BESTEHEND    AUS 


DI^ÜEDRICRTEIV  BRIEFEN,  IWEMOIREIV,  STAATSRELATIOINEN. 


HERAUSGEGEBEN  UND  ERLÄUTERT 


K.  Württemb.  Geheimem  Hofrath  und  Bibliothekar  der  K.  Handbibliothek,  Ritter 
des  Ordens  der  Württemb.  Krone,  des  K.  Niederl.  Löwen-,  des  K.  Griech.  Erlöser- 
und des  Grossherzogl.  Sachsen  -  Weimar'schen  Haus  -  Ordens  vom  weissen  Falken  ; 
Professor  emeritus  der  Geschichte ,  des  Kirchenrechts  und  der  Kirchengeschichte ; 
vieler  gelehrten  Gesellschaften  ordentlichem ,  korrespondirendem  und  Ehrenmitglied 
Uf^..vr.  n.  s.  Vf. 


•ERSiiTE^r'  BAI«». 


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STUTTGART 

1840 

UALLBERGER'SGHE  YERLAGSHANDLUNG. 


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lil  f  lilliiElEi, 

DEM 

EHRENFESTEN  TEÜTSCHEN  FÜRSTEN 

UND 

IMMM  TEUTSCHEK  GE81]\l\l]^ti, 

GEISTIGER  FREIHEIT 


m  DAl^KBARER  LIEBE  UND  EHRFUKCUT 

DEP.  HEKiLTTS&EBEF.. 


mmmü 


Euer  Königliche  IHaJeistät 


haben  g-eruht,  den  zahlreichen  Beweisen  von 
Gnade  geg-en  den  gehorsamst  Unterzeichneten 
auch  denjenigen  beizufügen,  dass  Allerhöchstsie 
den  von  ihm  und  einer  Anzahl  einheimischer  und 
auswärtiger  Freunde  gestifteten  literarischen  Verein 
für  Herausgabe  historischer  Quellen  aus  dem  fünf- 
zehnten ,  sechszehnten  und  siebenzehnten  Jahr- 
hundert ebenfalls  Allkrhöchstihres  Schutzes  ge- 
würdigt, und  huldreichst  gestattet,  dass  der  erste, 
nunmehr  erschienene  Band  der  zu  diesem  Zwecke 
angelegten  Sammlung,  welcher  eine  Reihe  von 
&  ungedruckten  Beiträgen  zur  Geschichte  der  Häuser 


Este  und  Lothringen    enthält.    Ai.lerhöchstdero 
IVamen  zugeeignet  werde. 

Indem  der  Unterzeichnete  hiefür  seinen  ehr- 
furchtsvollsten Dank  ausspricht,  fühlt  er  sich  zur 
Fortsetzung  des  im  Interesse  der  Wissenschaft 
begonnenen  Werkes  noch  mehr  durch  das  Gefühl 
gestärkt,  dass  der  Geist,  welcher  einst  über  Italien 
von  den  Medicäern  und  EsteV  ausging,  auch 
Teutschland  nicht  fremd  ist,  und  das  erhabene 
Geschlecht,  das  die  ruhmreichen  Hohenstaufen 
im  schönen  Lande  Schwaben  fortzusetzen  vom 
Schicksal    ausersehen     ward .     nicht     nur    durch 


väterlidhe  Milde  uml  ritterliche  Tugeiid ,  sondern 
atlch  durch  8irebnk$e  für  Mdbrnng  des  Reiches 
der  Geister  seine  g^rossartige  Sendung  rechtfertigt. 
Glücklich  die  Bürger  des  Staatesy  wo  die  Musen 
und  Künste  jede^  Schirmes  sich  za  eifreii«n  haben, 
ohne  dass  (wie  so  häufig  der  Fall)  den  materiel- 
len Interessen^  welche  durch  die  Gebrechlichkeit 
der  menschlichen  Natur  und  durch  die  Bedürfnisse 
unseres  physischen  Daseyns  nothwendigerweise 
mitbedingt  werden,  irgend  ein  Eintrag  geschieht; 
wo  Freiheit,  Lacht  und  Recht  mit  der  Macht, 
der  Ordnung  und  der  Stetigkeit  in  schönem  Bunde 


sicli   umschlingen^    die    schweren   Aufgaben    des 
„Furchtlos  und  trew  "  und  des  „  utile  duld  ",  zum 
nachahmungswerthen  Beispiel  für  andere  Fürsten 
und  Staaten ,  auf  glänzende  Weise  lösend ! 
In  tiefster  Ehrfurcht  ersterbend 


Silier  Höui^iflielieii  iflnji^lät 


alleranterwtirA{;strr 
Stuttgart,  im  August  1840. 

Dr.  Etiutt  Münch. 


Torbericht. 

Der  Zweck  dieses  wissenschaftlichen  Unterneh- 
mens ist  zunächst,  eine  Reihe  von  Lücken,  sowohl  in 
der  allgemeinen  Geschichte  der  angedeuteten  drei 
Jahrhunderte,  als  in  jener  von  verschiedenen  ein- 
zelnen Staaten  und  Regentenhäusern,  auszufüllen. 

Es  rechtfertigt  sich  um  so  mehr,  als  ähnliche 
in  neuester  Zeit  erschienene  Quellensammlungen  die 
Nothwendigkeit,  ganze  Perioden  von  Neuem  und  in 
ganz  anderer  Weise  als  bisher  zu  bearbeiten,  dar- 
gethan  haben.  Der  Hauptherausgeber,  von  nahen 
und  fernen  Freunden  und  Korrespondenten,  so  wie 
von  hochgestellten  Männern  und  ausgezeichneten 
Gelehrten,  in  Teutschland  wie  im  Auslande,  wohl- 
wollend unterstützt,  hat  sich  seit  mehreren  Jahren, 
oft  mit  grossen  Kosten,  bemüht,  aus  Archiven  und 
Bibliotheken  Teutschlands,  der  Schweiz,  der  Nieder- 
lande, Frankreichs  und  Italiens  sehr  viele  ungedruckte 
Briefe,  Staatsrelationen,  Memoiren,  Tagebücher  und 


XII  VORBERICHT. 

Urkunden,  so  wie  höchst  seltene  Druck-  und  Flug- 
schriften und  —  Manuscripten  gleich  zu  achtende  — 
Chroniken,  welche  einen  sowohl  historischen,  als 
sprachlichen  Werth  besitzen,  für  eine  Art  Cerpu8 
historicum  zu  dem  angedeuteten  Zwecke  sich  zu 
verschaffen,  und  er  wird  nun  dieselben,  mit  den 
gehörigen  Einleitungen  und  Erläuterungen  versehen, 
auf  eine  dem  Interesse  der  Geschichtsfreunde  entspre- 
chende, und  den  Ankauf  f&r  die  Lesewelt,  die  an 
solchen  Gegenständen  Interesse  nimmt,  möglichst 
erleichtenide  Weise  der  Oeffentlichkeit  i'ibergebcn. 

Die  e^^ste  Abtheilung  beschäftigt  sich  ausschliess- 
lich mit  den  berühmten  zwei  Häusern  Este  und 
Lothringen,  welche  im  sechszehnten  Jahrhundert  auf 
die  Schicksale  Italiens  und  Frankreichs,  sowohl  in 
politischer  als  in  kulturhistorischer  Hinsicht,  ao  be- 
deutsam eingewirkt  liaben.  Die  Einleitung  hiezu 
besagt  das  Näliere. 

Die  nächstfolgenden  Abtheilmigen  werden  sich 
hauptsächlich  auf  die  Geschichte  der  Fürstenhäuser 
Württemberg^  Nassau  und  Zä/^ringen,  so  wie  auf 
die  der  Niederlande  und  der  Schiceiz,  ferner  auf 
die  Litiratur  und  Gelelirten  -  Geschichte  lUlien« 
beziehen,  Italienische ,  spanische  und  französische 
Relationen ,  die  zahlreichen ,  in  einer  Reihe  höchst 
seltener  Ausgaben  und  dui'ch  verscliiedeue  Samm- 
lungen zerstreuten  Lettere  volgari,  Lettere  di  di' 
i^ersi  ea^cellanti  Autorin    i^etlere     la   diversi  Re   e 


VOEBERICHT.  XIU 

Principi  e  Cardinali,  die  Lettere  und  Lettere  scelte 
d'uomini  illustri  u.  s,  w.  (eine  erst  von  neueren 
Geschichtforschern^  Geschichtschreibern  und  Litera- 
toren  in  ihrer  Bedeutsamkeit  erkannte,  kostbare 
und  reichhaltige  Geschichtsquelle,)  sollen  hier  voll- 
ständig, chronologisch  und  in  innerer  Ordnung  zu- 
sammengestellt mitgetheilt  werden  5  sodann  dürften 
werthvolle  Monographien,  pikante  Flugschriften  und 
ungedruckte  Memoiren,  aus  verschiedenen  Privat- 
bibliotheken (zumal  Italiens  und  Frankreichs)  gevi^on- 
nen ,  mit  den  nöthigen  historischen  und  bibliographi- 
schen Nachweisungen  5  unmittelbar  daran  sich  reihen. 

Jeder  neuen  Abtheilun^,  welche  von  dem  einen 
oder  andern  der  Mitglieder  des  Vereins,  an  dessen 
Spitze  der  Hauptherausgeber  steht,  besorgt  worden 
ist,  wird  der  Name  des  speziellen  Herausgebers 
vorangesetzt  werden.  Jede  derselben  bildet  zugleich, 
in  einem  oder  in  mehreren  Bänden,  ein  für  sich  ge- 
schlossenes Ganze  und  kann  daher  auch  einzeln 
abgegeben  werden. 

Das  vollständige  Verzeichniss  der  Mitglieder 
des  Vereins  nebst  dem  ausführlichen  Program  zu 
einem  umfassenden  historischen  National-  Verein  für 
Teutschland  und  die  sprach-  und  stammverwandten 
Länder  wird  mit  dem  zweiten  Bande  der  Denkwür- 
digkeiten veröffentlicht. 

Verschiedene  teutsche  und  ausländische  Regie- 
rungen haben  dem  Unternehmen,  welches  aus  reiner 


XIV  VORBERK  HT. 

Liebe  für  die  Wissenschaft  und  ohne  alle  indiistiielle 
Zwecke  entstanden ,  wie  schon  seine  j^anze  Natur 
ausweist,  bereits  ihre  Unterstiitzung^  huldvoll  zug;e- 
sichert. 

Mit  der  Beihülfe  von  Akademien  und  gelehrten 
Gesellschaften  (insbesondere  jener,  die  mit  Geschichte 
und  Geschichts  -  Studien  und  Forschunp^en  sich  be- 
fassen) von  Bibliotheken,  Museen  und  p;rösseren 
Lesevereinen,  endlich  mit  der  freundlichen  Coope- 
ration von  patriotischen  Männern  jeder  Art,  welche 
zur  Förderung  einer  gemeinnützigen  Sache  gern  ihr 
Scherflein  beitragen,  diirfte  das  Ganze,  dessen  Aus- 
führung bedeutende  Opfer  erheischt,  zu  gedeihlichem 
Ziele  gelangen. 

Stuttffnrt,  im  August  1840. 

Ernst  Iflünrh. 


DEnSTrÜETIG-SElTBKr 


im  »ESCHICHTE  DER 


KliTE'iS  «&  liOTimnVGEK. 


** 


.MJt^mMWii^ 


^'OL'I^eAdk 


i 


Eiiilettuu^. 

Europa  zählt  eine  Menge  von  Fürstenhäusern, 
welche  die  Welt  mit  dem  Ruhm  ihres  Namens  er- 
füllt, durch  Thaten  des  Schwertes,  wie  des  Geistes, 
durch  grosse  Tugenden  und  glänzende  Verbrechen, 
durch  Segen  und  Fluch  für  ihre  Länder  und  die 
Menschheit  im  Allgemeinen.  Aber  wie  viele  von 
ihnen  hat  nicht,  dieses  Ruhmes  ungeachtet,  der 
rastlos  forteilende  Strom  der  Zeit  aus  der  Erinne- 
rung der  Menschen  entführt,  und  ein  immer  neues 
Andenken  ist  blos  denjenigen  gesichert  geblieben, 
welche  durch  geistige  Wohlthaten  um  ihr  Jahr- 
hundert, und  somit  auch  um  alle  folgenden 
Jahrhunderte  sich  verdient  gemacht  haben! 

Als  die  nach  dem  Wiedererwachen  der  Künste 
und  Wissenschaften  im  15.  Jahrhundert  fortge- 
schrittene Bildung  den  Zankapfel  der  Eris  unter 
die  europäischen  Völker  geworfen,  und  die  religiö- 
sen Meinungen  zu  einem  mörderischen,  aber  immer- 
hin grossartigen  Zweikampfe ,  in  welchen  auch  die 
Politik  mit  ihren  rein  materiellen  Interessen,  bald 

Gollection.  * 


XVIII  EINLEITUNG.  , 

gewaltsam,  bald  listig,  sich  mit  eindrängte,  ge- 
trieben, blieb  selbst  Italien,  das  Vaterland  und 
die  Lieblingsstätte  des  Katholicismus ,  von  seinen 
Zuckungen  nicht  verschont,  und  das  politische 
Chaos,  das  seit  dem  Untergange  der  Hohen- 
staufen ,  gleichsam  zur  feierlichen  und  glänzen- 
den Sühne  fiir  jene  Tragödie,  auf  der  schönen 
Halbinsel  sich  entwickelt,  entlud  sich  für  und 
für  seiner  verderbensch wangern ,  zerstörerischen 
Elemente.  Innere  Fehden  der  grösseren  und  klei- 
neren Staaten  unter  einander,  und  Kriege  mk  den 
auswärtigen  Mächten,  welche  sich  auf  dem  so 
bequemen  Schauplatz,  bald  allein,  bald  mit  Un- 
terstützung der  Eingebornen,  hier  zerfleischten, 
verhinderten  jedes  Aufkommen  von  gemeinsamen, 
nationalen  Bestrebungen,  verwilderten  den  ohne- 
hin leidenschaftlichen  Volkscharakter  noch  mehr, 
und  isolirten  die  edelsten  geistigen  Kräfte ,  welche 
hier,  wie  selten  irgend  wo  anders ,  seit  dem  fünf- 
zehnten Jahrhundert  aufgehäuft  sich  vorfanden. 

Aber  für  die  verlorene  politische  Selbststän- 
digkeit schufen  sich  viele  italienische  Fürsten  und 
Freistaaten  andere  Grössen,  und  Reiche,  welche 
kein  Wechseln  des  launenhaften  Kriegsspieles 
zerstören  konnte ;  und  für  die  Gräuel  der  Waften. 
womit    sie   das  Auge    des  Menschenfreundes  be- 


ehvleitung.  xix 

trübten,  für  die  Intriguen,  welche  ihre  Machia- 
vellistik  überall  anzettelte,  und  für  die  Leiden- 
schaften, die  sie  den  Grossen  allerwärts  theils 
einimpften  ,  theils  nährten ,  gaben  sie  reichlichen 
Ersatz  durch  den  Schutz,  welchen  sie  den  Wis- 
senschaften und  Künsten  zuwendeten.  Die  Me- 
dicäer,  die  Este's  und  die  Gonzaga's  standen 
hierin  in  erster  Reihe ;  mit  ihnen  wetteiferten 
die  Rovere,  Sforza,  Colonna,  d'Avalos,  Carrara, 
Bentivogli  u.  A.  —  Ganz  Italien  überzog  sich 
zur  gleichen  Zeit,  wo  zertrümmerte  Städte  und 
Schlösser  und  die  Scheiterhaufen  der  Inquisition 
rauchten,  mit  einem  bunten  wundersamen  Blumen- 
teppich von  Poesie ,  deren  Gebilde  die  ganze 
fühlende  Menschheit  entzückten;  die  Künstler 
fuhren  fort,  die  schönsten  Zeiten  des  alten  Hellas 
erneuernd,  ihre  unsterblichen  Meisterwerke  in  Far- 
ben und  in  Marmor  aufzuführen;  die  Architektur 
brachte  die  reineren  Formen  und  die  einfache 
Grösse  des  klassisch-römischen  Geschmackes  zu- 
rück. Die  Sprache  erhob  sich,  selbst  in  den 
Werken  der  Geschichtschreiber  und  der  Denker 
über  Politik  und  Staaten -Verhältnisse ,  zu  einer 
ungewöhnlichen  Anmuth,  Durchsichtigkeit  und 
Klarheit,  als  Muster  für  die  kommenden  Ge- 
schlechter.   Alles  diess  ward  durch  grossmüthige 


XX  EIKIiElTIIl^G. 

Freigebigkeit,  durch  sinnige  Prachtliebe  und 
durch  persönliche  Begeisterung  einzelner  Fürsten 
für  Schöpfungen  des  Geistes  und  der  Phantasie 
bewirkt.  Will  man  nun,  bloss  auf  den  national- 
öconomischen  Standpunkt  sich  stellend,  und  mit 
der  Kreide  des  Finanzmanns  oder  des  konstitu- 
tionellen Deputirten  in  der  Hand ,  die  pekuniären 
Opfer  berechnen,  welche  für  solche  Anstrengun- 
gen von  Seite  der  Unterthanen  gebracht  werden 
mussten,  so  erhält  freilich  das  glänzende  Ge- 
mälde mehr  als  einen  düstern  Schatten ;  aber  diese 
Opfer  kamen  der  ganzen  denkenden  Menschheit 
zu  gut,  und  die  Verherrlichung  des  italienischen 
Namens  ward  wucherischer  Gewinn  genug  für 
die  vorübergehenden  materiellen  Bedrückungen 
einzelner  Klassen  der  Gesellschaft.  Italien  ward 
neuerdings  ein  Gegenstand  der  Sehnsucht  und 
des  eifrigen  Besuches  von  Seite  der  Gebildeten 
aller  europäischen  Länder,  und  das  Geld  der 
Fremden  (somit  auch  in  dieser  Hinsicht  volle 
Entschädigung  darbietend)  strömte  in  Masse  nach 
dei^  vielgepriesenen  Stät^Q ,  wo  der  Kunst  und 
Wissenschaft  die  unsterblichen  Tempel  aufgebaut 
worden. 

Die  Este'a,   obgleich  ihre  Hülfsquellen  jenen 
4er    Medicäer    weit    nachstanden,    erreichten    mit 


EINLEITUNG.  XXI 

geringeren  Anstrengungen^  durch  besonderes  Zu- 
sammentreffen günstiger  Umstände,  dasselbe  Ziel, 
und  nicht  nur  schmückten  das  Gymnasium  und 
die  Universität  zu  Ferrara  eine  Reihe  ausgezeich- 
neter Gelehrten,  wie  die  beiden  Giraldi,  Lilio 
und  Giambattista  Cinthio ,  Sarti ,  Peregrino  Mo- 
rato ,  Celio  Calcagnino ,  Mureto ,  Ziegler  u.  s.  w., 
sondern  es  strahlten  und  stärkten  sich  auch  durch 
die  Gunst  der  geistreichen  Fürsten  und  anmuthig^h 
Frauen  des  Hofes  Dichter  ersten  Rangs  ^  wie 
Lodovico  Ariosto ,  Bembo ,  Strozzi ,  Torquato 
Tasso ,  Giambattista  Guarini ,  und  nach  und  neben 
ihnen  J.  B.  Pigna,  in  der  Lyrik  wie  im  Leben 
Tasso's  Nebenbuhler,  und  viele  Andere  mehr.  Der 
Hof  selbst  stellte  eine  reich  ausgesteuerte  Akade- 
mie vor,  weil  alles,  was  er  an  Ausgezeichnetem 
in  der  Umgebung  zählte ,  die  Wissenschaften 
ehrte  und  pflegte,  oder  doch,  auf  allerhöchsten 
Befehl,  pflegen  und  ehren  musste. 

Von  dem  ersten  Alfonso  und  der  liebens- 
würdigen Lucrezia  an,  welche  für  die  Sünden 
des  Vaters  und  die  Verirrungen  heissen  Jugend- 
blutes als  Gattin ,  Mutter  und  Fürstin  hinreichende 
Sühne  gab,  bis  zu  dem  unglücklichen  Don  Cesar 
herab,  blieb  Ferrara  der  Sammelplatz  und  Lieb- 
lingssitz grosser  Geister.     Die  Este's  wurden  für 


XXII  KINLEITURG. 

die  eleu  Musen  gewährte  Beschützuug  —  wie. 
mit  Recht  schon  von  Anderen  niehrfacli  bemerkt 
Morden  ist,  reichlich  belohnt,  ja  wohl  reichlicher, 
als  sie  es  zeitweise  verdient  hatten,  wenigstens  in 
so  fern  es  den  viel  und  zumeist  gepriesenen  Al- 
fonso  II.  betraf,  welcher  Fürst  so  ziemlich  in  seines 
Vaters ,  Hercole  II. ,  Fusstapfen  sich  bewegte ,  und 
gegen  die  menschlichen  Schwächen  und  Verir- 
rungen  der  Gelehrten  nicht  immer  und  überall 
dieselbe  Nachsicht  bewies.  Gegenüber  von  Tasso 
insbesondere  hat  er  sich  für  alle  die  erzeigten 
Wohlthaten  mehr  als  bezahlt  gemacht;  es  war 
auch  nicht  das  innere  Feuer  und  wahrhafter  Sinn 
für  das  Höhere  in  Wissenschaft  und  Kunst,  wie 
bei  seinem  Oheim  und  Bruder  und  selbst  den 
zwei  Jüngern  Schwestern,  was  Alfonso  begeisterte, 
sondern  Eitelkeit  und  Ruhmliebe,  und  er  be- 
trachtete Gelehrte  und  Dichter  blos  als  Pracht- 
stücke seines  Hofes,  deren  Lobpreisungen  aus- 
zubeuten wären,  um  nicht  nur  hinter  anderen 
Fürsten  nicht  zurückstehen  zu  müssen,  sondern 
vielmehr  sie  überbieten  zu  können.  Seine  ganze 
übrige  Handlungsweise  und  der  ganze  Geist  seiner 
Regierung  verrathen  solches  hinreichend. 

Ueber  die  Geschichte  der  Este's ,  zumal  jene 
Periode,  in  welcher  sich  das  zugleich  glänzende 


EINLEITUNG.  XXIII 

und  erschütternde  Drama  Tasso's  spielt,  ist  von 
Italienern  und  Fremden  eine  Menge  geschrieben 
worden,  ohne  dass  das  Interesse  des  Pubhkums 
für  den  Gegenstand  sich  bis  jetzt  vermindert 
hätte.  Man  hat  jede  neue  Notiz,  welche  über 
dunklere  Parthieen  etwas  Licht  brachte,  oder 
bisher  festgehahene  Ansichten  zu  berichtigen 
diente,  dankbar  benutzt  und  nach  allen  Richtun- 
gen erörtert.  Sogar  die  vielen  Streitschriften 
für  und  wider  das  zarte  Verhältniss  des  Dich- 
ters der  Gerusalemme  liherata  zur  Prinzessin 
Leonora  wurden  mit  unermüdlicher  Geduld  hin- 
genommen und  beleuchtet.  In  den  letzten  paar 
Jahren  ist  es  der  sorgfältigen  Forschung  des 
gelehrten  Grafen  Mariano  Alherti  gelungen, 
Aufschlüsse  zu  erhalten  und  mitzutheilen ,  durch 
die  der  Poet  gewonnen,  die  Poesie  selbst  aber 
verloren  hat.  Nichts  desto  weniger  ist  der  Pro- 
zess  noch  immer  nicht  geschlossen,  und  wenn 
auch  gleich  der  Beweis  hergestellt  seyn  sollte, 
dass  selbst  die  höchsten  Regionen  einer  glühen- 
den Leidenschaft  nicht  unzugänglich  geblieben, 
das  Herz  oder  die  menschliche  Natur  ihre  ewi- 
gen Rechte  behauptet,  und  das  „Leben  seinen 
Kranz  errungen",  so  ist  doch  damit  noch  immer 
nicht  über  den  Charakter  weder  der  einen,  noch 


XXIV  EWLEITUNG. 

der  andern  der  zwei  fürstlichen  Schwestern  der 
Stab  gebrochen,  und  die  Züge  zu  ihrem  wahren 
und  getreuen  Lebensbihle  dürfen  keineswegs  aus- 
schliesslich in  den  liebeglühenden  Sonnetten  und 
Briefen,  welche  die  Laune  des  Augenblicks  oder 
der  Drang  der  Umstände  eingegeben,  sondern 
auch  anderwärts  geschichtlich  aufgesucht  werden, 
da,  wo  der  Mensch,  von  Leidenschaften  unbeengt, 
ruhig  aus  und  zu  sich  selber  spricht ;  in  Familien- 
bezügen, w^o  man  im  Neglige  sich  begegnet  und 
ohne  Zwang  und  Schminke  sich  begrüsst  und 
behandelt.  Dieselben  Personen ,  welche  man  bis- 
her nur  in  der  romantischen  Beleuchtung  der 
Dichtkunst  zu  betrachten  gewohnt  gewesen  ist, 
erscheinen  nicht  selten  völlig  verschieden  in  po- 
litischen Situationen  und  Verwicklungen.  ^^ 
Um  diese  letztere  Seite  hat  besonders  Hanke 
in  dem  HI.  Bande  seiner  „Fürsten  und  Völker '•'• 
sich  Verdienste  erworben;  dem  Herausgeber  vor- 
liegender CoUection  aber  ist  es  gelungen,  un- 
mittelbar nach  Vollendung  seiner,  mit  freund- 
lichem Beifall  aufgenommenen  ersten  Arbeit  über 
die  Frauen  des  Hauses  Este  (1880  und  1831), 
somit  leider  zu  spät  für  die  Vervollständigung 
derselben,  auf  einen  interessanten  Qnellenschatz 
zu    stossen  ,    welchen  er  bei  einer  einstigen  Um- 


FlKLKlTimG.  XXV 

gestaltung  des  Werkes  (wozu  er  eine  Reihe  auch 
anderweits  ermittelter  Materialien  seither  gesam- 
melt) bestens  zu  verwenden  alsogleich  den  Ent~ 
schluss  gefasst  hat. 

Die  Königliche  Bibliothek  im  Haag,  welcher 
der  Herausgeber  mehrere  Jahre  als  Conservator 
mit  vorgestanden  war,  bewahrt  einen  sehr  aus- 
führlichen Katalog  der  Bibliotheque  de  Bethune^ 
angelegt  aus  lauter  handschriftlichen  Briefen, 
Urkunden ,  Instrumenten ,  Memoiren  und  Rap- 
porten, Gesandtschafts-Relationen  aus  dem  fünf- 
zehnten bis  zum  siebenzehnten  Jahrhundert,  theils 
in  französischer,  theils  in  italienischer  und  latei- 
nischer Sprache,  bisweilen  auch  in  Ziffern,  und 
nach  Authographen  sowohl  als  nach  (unter  Auf- 
sicht der  Addressanten)  copirten  oder  diktirten 
Papieren.  Dieselben  verbreiten  sich  beinahe  über 
alle  berühmten  Personen,  Regentenhäuser,  hohe 
Adelsfamilien  und  sämmtliche  wichtigere  Ereig- 
nisse jener  Jahrhunderte ;  zugleich  auch  lassen  sie 
in  das  Innere  mancher,  bisher  nur  theilweise  auf- 
gehellter Privatverhältnisse  von  Fürsten,  Staats- 
männern, Diplomaten  und  Feldherren  blicken.  So 
treten  namentlich  Ludwig  XI.,  Maximilian,  Karl  V., 
Franz  I. ,  Margaretha  von  Oesterreich,  die  Kö- 
niginnen Eleonore  und  Maria  von  Ungarn,  meh- 


XXVI  EINLEITÜIVG. 

rere  Päbste  in  einer  Reiiie  von  Briefen  und 
Dokumenten,  oft  von  bedeutendem  Umfang,  darin 
auf,  welche  wir  bei  einem  andern  Anlasse  ver- 
zeichnet mitzutheilen  gedenken. 

Ein  Herzog  von  Bethune,  aus  demselben 
Hause,  welchem  der  berühmte  Minister  Sully 
angehört  hatte,  legte,  mit  einer  riesenhaften  Mühe 
und  bedeutenden  Kosten,  diese,  aus  vielen  tausend 
Stücken  bestehende  Sammlung  an ,  und  wenn  wir 
uns  nicht  irren,  so  setzte  sein  Sohn  sie  weiter 
fort.  Sie  befand  sich  während  längerer  Zeit  in 
Holland  (wie  wenigstens  das  im  Haag  vorhandene 
Doppel  des  Kataloges  anzudeuten  scheint,  und 
mehrere  Literaturen  in  Holland  den  Herausgeber 
der  Collection  versicherten),  kam  aber  nach  Frank- 
reich zurück ,  und  ward ,  wenn  uns  anders  recht 
ist,  entweder  von  eben  jenem  Sohne,  oder  einem 
andern,  Jüngern,  Mitgliede  der  Familie,  dem 
Könige  Ludwig  XV.  gegen  eine  Leibrente  zum 
Geschenke  gemacht,  oder  für  eine  Aversalsumme 
an  die  Königliche  Bibliothek  die  Handschriften 
verkauft. 

Die  meisten  französischen  Geschichtsclireiber 
dieser  Periode,  wie  auch  noch  der  neueren,  ha- 
ben den  köstlichen  Schatz,  gleich  vielen  andern 
ähnlichen  archivalischen  Quellen,    unbenutzt    ge- 


EINLEITUNG.  XX  VH 

lassen,  oder  vielmehr  gar  nicht  gekannt,  und 
erst  in  den  letzten  zwei  Dezennien  wurden  sie 
von  Lemontey  und  Capeßgue ,  aber  auch  von 
diesen  nur  oberflächlich  und  theilweise  benutzt ,  so 
dass  kritische  Geschichtforscher,  wie  Schlosser ^ 
noch  reichliche  Nachlese  fanden  und  noch  reich- 
lichere finden  werden.  Unter  Allen  aber  gebührt 
dem  unermüdlichen  Historiker  Friedr.  v.  Räumer^ 
dessen  Anstrengungen  und  Leistungen  leichter  zu 
tadeln,  als  nachzuahmen  und  zu  übertreffen  sind, 
die  Ehre,  am  frühesten  aus  der  Bibliothek  von 
Bethune,  welche  sich  zugleich  durch  die  Archive 
von  Simancas,  des  Ministeriums  der  Auswärtigen 
u.  A. ,  so  wie  die  bisher  erschienenen  Lieferungen 
ungedruckter  Briefe  in  verschiedenen  historischen 
Revues  vervollständigten,  Gewinn  gezogen  zu 
haben,  wie  allernächst  die  „Historischen  Briefe 
aus  Paris"  beurkunden,  während  der  Heraus- 
geber der  Collection ,  welchem  jene  Bemühungen 
Raumers  unbekannt  waren,  bereits  vor  dem  Er- 
scheinen der  fraglichen  Briefe,  in  dem  „Vor- 
worte" zu  seinem  Werk  über  die  Este's  (1833, 
respektive  1832),  darauf  aufmerksam  gemacht, 
und  noch  im  Jahre  1831,  jedoch  damals  frucht- 
los, nach  Paris  sich  gewendet  hatte,  um  in  den 
Besitz    wenigstens   des    Nöthigsten    zu   gelangen. 


XXVIII  FIKLEIUITXG. 

Durch  die  Güte  des  Herrn  Gukot,  an  welchen 
er  im  Jahre  1833  oder  1834  eine  erneuerte  Bitte 
richtete,  und  von  ihm  (dem  nachmaligen  Minister 
des  öffentlichen  Unterrichts) ,  unter  sehr  verbind- 
licher Zuschrift,  endlich  erhört  wurde,  so  wie 
durch  die  nicht  genug  zu  lobende  Aufmerksam- 
keit und  Sorgfalt  des  berühmten  Gelehrten  Hm. 
V.  Champollion-Figeac  ^  Conservateurs  der  Kö- 
niglichen Handschriften  -  Bibliothek ,  sah  er  sich 
endlich  mit  der  ausdauernden  Hülfe  eines  aus- 
gezeichneten Paläographen ,  Herrn  Doüet  d'Arcq^ 
welchem  er  hiemit  öffentlich  seinen  wärmsten 
Dank  erstattet,  *  in  denf  Stand  gesetzt',  vor- 
läufig den  grösseren  Theil  derjenigen  Briefe  unÄ 
Aktenstücke ,  w  eiche  auf  das  Haus  Este  «teW 
beziehen,  dem  teutschen  Publikum  übergeben 
zu  können. 

Leider  finden  sich  noch  zahlreiche  wesenf-' 
liehe  Lücken  genug  in  dem,  was  hier  dargeboten 
wird,  da  sowohl  wegen  der  grossen  Unordnung, 
in    welcher   viele    historische    Materialien    aufge- 

*  Dasselbe  zu  tliun  sieht  sich  der  Rerausgeber  veranlasst, 
geg«näber  dem  Hrn.  Staatsrath  r.  Fabricin»,  ttiihvr  Herzog^lich 
Nassau^schem  Minister- Resideuten  und  Koiiig^lirli  Niederlän- 
dischem Gesrhaffsträfjer  in  Paris,  einem  der  wnrdifrsten  un(f 
ausg^ezeirhnetsten  Münner,  wcirhe  hoch  über  den  Verläum- 
diinfjjen  eines  feiffen^  kläfferischen  .lonrnalismus  .stehen ,  für 
mehrfach  bezeigte  wesentliche  Geftlliß;keiteil  in  dtr  Sache 


EIÄLKITUNG.  XXIX 

schichtet  liegen ,  als  des  von  Beginn  an  unzweck- 
mässigen Systems  der  Anlage  des  Ganzen,  und 
wohl  auch  wegen  Mangels  an  Zeit  für  das  mühe- 
same  Geschäft ,  selbst  seitdem  kritischere  Augen 
und  gewandtere  Hände  über  die  Schätze  der  kö- 
niglichen Archive  gebieten,  gar  Vieles  noch  nicht 
ermittelt  werden  konnte,  oder  erst  noch  auszu- 
scheiden und  zu  vergleichen  r"»r.  Doch  hat  sich 
dem  Herausgeber  die  sichere  Aussicht  eröffnet, 
in  einem  zweiten  Theile  das  Fehlende  nachtragen 
zu  können.  Dazu  gehören  insbesondere  viele 
ungedruckte  Briefe  der  Königin  Maria  Stuart 
an  Glieder  der  Häuser  Este  und  Lothringen, 
diplomatische  Schreiben  und  Berichte  über  Zeit- 
begebenheiten, Kriege  und  Unterhandlungen,  von 
den  Kardinälen  von  Lothringen  und  Este  und  an 
dieselben ;  ferner  eine  Reihe  von  Papieren,  welche 
auf  die  Verhältnisse  des  Hauses  Savoyen  sich  be- 
ziehen. Auch  die  Königin  von  Spanien,  Elisa- 
beth von  Valois,  die  reizende  Stiefmutter  des 
Don  Carlos ,  figurirt  darin  mit. 

Die  gegenwärtige  erste  Ahtheilung  zerfällt, 
was  die  L  Series  betrifft,  in  fünf  Hauptrubriken; 
die  erste  beschäftigt  sich  mit  dem  Hofstaate  und 
dem  Budget  der  Herzogin  von  Ferrara,  Renea 
von  Frankreich ,    vor  oder  bei  ihrer  Vermählung 


XXX  EIRLEITUSG. 

mit  Hercole  von  Este,  und  in  der  spätem  Zeit, 
wo  sie  getrennt  von  ihrem  Gatten,  und  sodann 
als  Wittwe  in  Frankreich  lebte.  Die  II.  liefert 
Instrumente  der  Schenkungen  an  ihre  Kinder 
Leonora,  Lucrezia  und  Anna.  Die  III.  eine 
Reihe  von  Briefen  und  Memorialen ,  welche  ent- 
weder von  Mitgliedern  des  Hauses  Este  gegen- 
seitig an  einander  und  an  Dritte,  oder  von  diesen 
an  Jene  gerichtet  worden,  und  ein  bestimmtes  Da- 
tum tragen;  die  IV.  nachträglich  solche,  welche 
entweder  gar  nicht  datirt  sind,  oder  mit  Sicher- 
heit nicht  eingereiht  werden  konnten.  Die  V. 
endlich  enthält  vermischte  Dokumente,  die  Fa- 
milien Este  und  Lothringen  berührend.  In  den 
drei  letzteren  Abtheilungen  treten  Hercole  und 
Renea ,  Alfonso  II. ,  Hippolito ,  Luigi ,  Francesco, 
Don  Cesare ,  Anna,  Lucretia  und  Leonora  von 
Este ,  Barbara  von  Oesterreich ,  der  Herzog  Fran- 
cesco Maria  von  Urbino  und  andere  Verwandte 
auf;  ausserdem  Kaiser  Karl  V.,  Franz  I.,  Hein- 
rich IL,  Franz  IL,  Karl  IX.,  Heinrich  IIL,  Ka- 
tharina von  Medici,  Marguerite  von  Navarra,  der 
Konnetable  von  Montmorenci,  die  Marchesen  von 
Saluzzo  und  Vasto ,  der  Admiral  Coligny  -  Clia- 
tillon,  die  Kardinäle  von  Tournon  und  Grammont, 
nebst  verschiedenen  anderen  Prälaten,  Diplomaten 


EINLEITUNG.  XXXI 

und  Unterhändlern  auf.  Anderseits  die  berühm- 
ten Lothringer,  Franz  von  Guise,  Balafre,  der 
Kardinal ,  Anton  von  Lothringen ,  Jacques  von 
Savoyen  und  Nemours,  der  Herzog  von  Mayenne, 
der  Bastard  von  Savoyen,  der  Herzog  Philibert 
u.  s.  w. ,  nebst  verschiedenen  mehr  oder  minder 
bekannten  weiblichen  Verwandten, 

Leider  wird  derjenige,  welcher  hier  Stoff 
für  die  Romantik  zu  finden  glaubt,  vergeblich 
suchen;  dieser  ist  so  viel  als  gänzlich  ausge- 
schlossen. Die  innere  Geschichte  der  Familie 
allein,  in  sofern  sie  sich  auf  die  gegenseitigen 
Verhältnisse,  so  wie  auf  die  zum  französischen 
Königshause ,  zu  den  Guisen  und  den  auswärtigen 
Freunden  und  Gegnern  Beider  bezieht,  erhält 
durch  die  zahlreichen  Briefe  und  Dokumente 
neues  Licht;  die  häufigen  Verstimmungen  und 
Verwicklungen,  bald  durch  finanzielle  Noth,  bald 
durch  Politik  und  Zeitlage  hervorgerufen,  die 
Bemühungen  der  Este's  um  die  Freundschaft  und 
Unterstützung  Frankreichs,  die  Art  und  Weise 
der  gegenseitig  geleisteten  Dienste,  die  unermüd- 
liche Geschäftigkeit  der  beiden  Kardinäle  von 
Ferrara,  die  zähe  Ausdauer  und  die  mancherlei 
Versuche  Alfonso's  II.,  sich  wichtig  und  unentbehr- 
lich zu  machen  und  seirieirr  kleinen  Staate  grössere 


xxxii  EiNhi::nr>G. 

Bedeutung  zu  verschaffen,  seine  diplomatische 
Unruhe  und  VielbcwegJichkeit,  sein  kalter  Egois- 
mus und  eben  so  kaiter  Charakter,  sprechen  sich 
nicht  selten  auf  mehr  als  einer  Zeile  bezeichnend 
aus.  Ihnen  zur  Seite,  oder  parallel  laufend,  das 
verwandte  Wesen  und  Treiben  der  rastlos  ehrgei- 
zigen, nach  kühnerem  Ziel  anstrebenden  Guisen, 
mit  welchen  sich  die  Schicksale  der  letzten  Este's 
aus  directer  Linie  innigst  verweben.  Die  Haupt- 
gestalt bildet  unstreitig  die  ehrwürdige  Mutter, 
Renea,  deren  Vorzüge  und  Eigenschaften  aus 
anderen  Werken  bekannt  genug  sind,  und  bei 
Durchlesung  dieses  lebhaften  und  bis  zum  Tode 
ununterbrochen  fortgesezten  Briefwechsels  noch 
klarer  in  die  iVugen  springen.  Trotz  aller  Mei- 
nungsverschiedenheiten in  religiösen  Punkten  ist 
sie  der  Gegenstand  allseitiger  Verehrung  und 
die  schützende  Ahnfrau  des  Hauses;  in  ihrem 
kräftigen  Geiste  und  Willen  ungebeugt  durch  die 
Last|  der  Jahre,  unerschüttert  durch  Kränkun- 
gen, Verkennungen,  zeitweise  moralische  Miss- 
handlungen und  Vexationen  der  Politik,  welcher 
ihre  innerste  Gesinnung ,  ihre  stillen  Wünsche 
kein  Geheimniss  bleiben.  In  allen  Xötheu  und 
Konflikten  wendet  man  sich  an  sie,  und  niemals 
wird  sie  müde  mit  Rath  innl  That ;  der  schwär- 


EINLEITUNG.  XXXIII 

merische  kalvinische  Glaube ,  und  ihr  hellausge- 
bildeter, durch  Lebensschicksale  und  Erfahrungen 
noch  mehr  gereifter  Verstand  tragen  sie  über  jede 
Widerwart,  so  wie  über  alle  gemeine  Empfind- 
lichkeiten. Dabei  fehlt  es  nicht  an  bittern  Ergüssen 
über  erlittenes  schweres  Unrecht ,  *  über  Verküm- 
merung ihrer  Herrschaftsrechte,  über  zugefügte 
finanzielle  Verluste,  über  verweigertes  Recht.  Bei- 
nahe die  ganze  Zeit  ihres  Aufenthalts  in  Frank- 
reich hindurch  hat  sie  mit  dem  Staat,  als  ihrem 
hartschlägigen  Gläubiger,  zu  kämpfen,  und  man 
sieht,  dass  selbst  der  Gemahl,  welcher  der  Furcht 
vor  Frankreich,  dem  Pabste  und  der  Inquisition 
die  Bande  der  Liebe  opferte,  nicht  blos  in  spä- 
terer Zeit ,  sondern  schon  weit  früher ,  eben  nicht 
der  galanteste  und  willfährigste  Anwalt  ihrer 
Ansprüche  und  Wünsche  gewesen  war.  Es  ist 
interessant  zu  beobachten,  auf  welche  Weise 
Renea  Alles  in  der  Nähe  und  Ferne,  Hof,  Re- 
gierung, Schatzkammer  und  ihr  eigenes  Verwal- 
tungspersonal ^  immerwährend  in  Athem  zu  erhal- 
ten versteht.  Eine  gewisse  Unruhe  verfolgt  sie 
das   ganze  Leben  hindurch,    was    auch   auf  ihre 


Sie   empfand  diess  um  so  schwerer,   als   sie   niemals   es 
vergessen    konnte,    dass    sie    ohne    das    fatale    salische   Gesetz 
den  Thron  ihres  Vaters  besticken  hätte. 
Gollection.  * 


XXXIV  EINI^EITIING. 

Zweitälteste  Tochter  Lucretm,  weiche  nebst  dem 
klugen  5  zähen  Wesen  der  Mutter  das  ganze  feu- 
rige Temperament  des  Vaters  in  sich  aufnahm, 
übergegangen  zu  seyn  scheint.  Neben  ihr  und 
mit  ihr  glänzt  Anna  von  Este,  die  Gattin  zweier 
berühmter  Kriegshelden,  Guise  und  Nemours, 
als  bedeutendste  Person;  sie  ist  die  Welleda,  die 
Norne,  die  Sibylle  der  Ligue,  deren  grossen 
Planen  sie  alle  andere  Bezüge,  mit  besonde- 
rer Berechnung  und  Leidenschaft  zugleich,  un- 
terordnet; sonst  in  allem  Uebrigen  eine  zärt- 
liche Tochter,  Schwester  und  Blutsverwandte. 
In  vielen  Dingen  der  Mutter  geistbefreundet,  im 
Kirchlichen  und  Politischen  mit  strenger  Kon- 
sequenz als  eifrige  Katholikin  und  Liguistin  sich 
bewegend,  lebt  sie  nur  ihrer  Familie,  bearbeitet 
sie  di«  Häupter  der  Partheien,  und  ist  abwech- 
selnd Katharina^s  Gehülfin  und  Widersacherin 
oder  Nebenbuhlerin.  Eine  ernste  festbewährte 
Tugend,  —  was  Giftiges  auch  die  Novellisten  der 
Sati/re  Menippee  gegen  sie  ausgespritzt  —  leitet 
alle  ihre  Schritte;  die  glühende  Zärtlichkeit  für 
den  hochgestellten  Gatten  verhindert  sie  nicht, 
eine  feine,  durchschauende  Politikerin  zu  seyn. 
Welchen  Einfluss  sie  auf  ihre  elterliche  Familie 
gewonnen,  und  in  welchem  Verhältniss  sie  zu  den 


EINLEITUNG.  XXXV 

Terschiedeneii  Gliedern  derselben  und  diese  zu  ihr 
gestanden,  kann  ebenfalls  aus  mehrern  einzelnen 
Briefen  entnommen  werden.  Das  Wichtigste  geht 
stets  durch  sie  und  ihre  Brüder,  die  Kirchen- 
fürsten. Sie  ist  es  hauptsächlich,  welche  den 
Namen  Este  am  französischen  Hofe  in  Respekt 
erhält,  und  neben  ihr  steht  selbst  Alfonso  nur 
klein  und  wenig  bedeutend  mit  seinen  selbst- 
süchtigen Strebnissen  und  Planen  da. 

Von  ganz  anderem  Wesen  erscheint  Lucretia, 
welcher  Temperament ,  Lebensansichten  und  er- 
fahrene Täuschungen  eine  eigenthümliche  Rich- 
tung und  ein  scharf  markirtes  Gepräge  gegeben. 
Ihre  letztgespielte  Rolle,  ihr  verhängnissvolles 
Eingreifen  in  die  Schicksale  des  Hauses,  zumal 
nach  Alfonso's,  des  Gehassten,  Tode,  hat  Ranke 
in  wenigen  Zügen  meisterlich  beschrieben.  Die 
hier  abgedruckten  Akten  des  Prozesses  wider 
Don  Cesar,  welchen  in  späteren  Jahren  Anna 
von  Este  geführt,  liefern  allerlei  neue  Züge  zu 
ihrer,  so  wie  dieser  altern  Schwester  Charakte- 
ristik;  denn  mit  widerwärtigen,  jedoch  für  die 
Geschichte  der  Familie  und  des  Landes  hoch- 
wichtigen Prozessakten  schliesst  das  Ganze,  und 
die  bittere  Leidenschaftlichkeit  gegen  den  armen 
Halbbruder  gibt  sich  selbst  aus  den  AUegationen 


k 


\XXVI  KIKLKITIIKG. 

der  Anwälte  schlagend  genug  zu  erkennen.  Dieser 
Ausgang  nach  der  glänzenden  Periode ,  in  welcher 
Tasso  die  erste  Figur  gebildet,  hat  etwas  Er- 
schütterndes; es  ist  die  grellste,  nüchternste, 
niederschlagenste  Prosa,  die  man  sich  denken 
kann.      Es  war  die  Nemesis  für  St.  Anna. 

Um  so  lieber  wendet  man  sich  der  edlen, 
reinen,  ruhigen,  resignirenden  Gestalt  Leonorens 
zu;  sie  erscheint  in  allen  ihren  Briefen  als  das 
geliebteste  und  folgsamste  Kind  der  hochbe- 
tagten Mutter,  welche  ihr  auch  zunächst  zuwen- 
det, was  sie  vermag;  sie  sorgt  überall  mit 
gleicher  Liebe  für  die  Angehörigen  ihres  Hauses, 
und  während  sie  vielfach  mit  physischen  Schmer- 
zen ringt,  unterlässt  sie  nicht,  überall  mitzu- 
wirken, wo  die  Ehre,  die  Interessen  desselben 
auf  dem  Spiele  stehen.  Man  sieht,  wie  sehr 
sie  stets  von  unabwendbaren  äusseren  Umständen 
bedingt  ist,  besonders  während  der  Tage,  welche 
in  Tasso^s  Verwicklungen  und  Katastrophe  fallen^ 
über  welche  jedoch  kein  Wort  verlautet;  wie  sie 
dessen  ungeachtet  wichtige  Geschäfte  mitbesor- 
gen und  fördern  hilft;  wie  sie  sich  ärgert,  dass 
ihr  Bruder,  der  Herzog,  von  dem  französischen 
Bündnisse  nur  geringen  Nutzen  zieht,  und  sie 
meint  einmal,    dass    er  wohl  zu  etwas  Besserem 


EIRLEITUNG.  XXXVII 

da  wäre,  als  blos  mit  dem  Könige  auf  die  Jagd 
zu  gehen.  Ihre  Sprache  ist  stets  zart  und  an- 
schmiegend, und  verräth  einen  gebildeten  Geist, 
eine  stille ,  tiefe  Seele.  Wie  sehr  muss  man  nicht 
bedauern,  dass  die  Briefe  an  sie  nicht  mehr  vor- 
handen sind,  und  dass  uns  namentlich  diejenigen 
von  ihr  fehlen,  welche  über  die  Geschichte  ihres 
Innern  Auskunft  geben,  wenn  sie  anders  je  der- 
gleichen geschrieben  hat!  In  diesem  Falle  würde 
sich's  vielleicht  herausstellen ,  in  wie  weit  sie 
von  der  Lage  des  Freundes  ergriffen  war,  und 
ob  Versuche  zu  seiner  Befreiung  gemacht  wor- 
den. Merkwürdig  bleibt  es  immer,  dass  in 
keinem  Schreiben  auch  nur  mit  ein«r  Zeile  des 
Unglücklichen  erwähnt  wird;  man  hätte  glauben 
sollen,  dass  sie  vor  der  Mutter  kein  Geheimniss 
über  die  traurige  Geschichte  gehabt,  dass  sie  zu- 
nächst bei  ihr  Trost  gesucht,  und  um  Vermitt- 
lung zu  Gunsten  des  Gefangenen  sie  angegangen. 
Oder  war  diess  wirklich  und  zwar  fruchtlos  schon 
geschehen ,  oder  hatte  Renea ,  das  Geschehene 
ebenfalls  missbilligend ,  darüber  sich  schon  aus- 
gesprochen, Alfonso's  hartes  Verfahren  den  Um- 
ständen angemessen  gefunden?  Von  der  greisen 
Fürstin  mit  dem  edlen ,  mitleidvollen  Herzen, 
und  welche  selbst  des  Unglücks  so  viel  erduldet, 


XXXTIII  EINLEITUNG. 

Hess  sich  diess  nicht  wohl  annehmen.  Auch  bei 
der  Schwester,  der  Herzogin  Anna,  scheint  kein 
Versuch  gewagt  worden  zu  seyn;  gewiss  würde 
ihre  Fürsprache,  unterstützt  von  dem  französi- 
schen Hofe,  das  Meiste  bewirkt  haben;  der 
streng  orthodoxe  Dichter  konnte ,  w^as  seine  Per- 
sönlichkeit betrifft,  nicht  missfallen.  Vielleicht 
aber  hatte  Alfonso  auch  in  Paris  die  Idee  fix 
erhalten:  dass  Tasso  wirklich  wahnsinnig  sey 
und  zu  seinem  eigenen  Besten  verwahrt  bleiben 
müsse.  In  diesem  Fall  blieben  immer  noch  seine 
Brüder,  die  Kardinäle,  die  Schwester  in  Urbino, 
die  Gonzaga's  und  Andere  übrig,  welche  die 
Wahrheit  genau  kannten ,  und  so  ist  der  eigen- 
thümliche  Charakter  Alfonso's  immer  wieder  der 
einzige  Schlüssel  zu  dem  unerklärlichen  Räth- 
sel.  Er  behandelte  die  Sache  als  eine  Ehren- 
und  Lebensfrage,  in  welcher  er  von  keiner  Seite 
her  Einspruch  und  Vernunft  annahm.  Wir  müssen 
bemerken ,  dass  der  letzte  der  von  Leonoren  vor- 
gefun<lenen  Briefe  vom  Jahre  1581  datirt  ist. 
Immerhin  geben  wir  die  Hoffnung  nicht  auf, 
noch  einige  spätere  aufzutreiben,  und  vielleiclit 
gleich  in  der  zweiten  Abtheilung  nachzutragen, 
da  die  Fassikel ,  aus  denen  das  bisher  Ermittelte 
gezogen    worden ,    in  gewaltiger  Unordnung ,    oft 


t 


EINLEITUNG.  XXXIX 

die  verschiedenartigsten  Gegenstände  und  Briefe 
von  den  verschiedensten  Daten  enthahen  und 
noch  nicht  vollständig  durchsucht  und  gesondert 
sind.  Noch  eine  Annahme  führt  auf  die  Ver- 
muthung,  dass  alles,  Tasso  Betreffende,  gleich 
nach  dem  Empfange  vernichtet,  oder  nur  münd- 
lich, durch  das  Organ  der  nach  Frankreich  und 
von  da  aus  nach  Ferrara  gesendeten  Agenten  und 
Vertrauten,  besprochen  wurde.  Oder  das  Verhält- 
niss  war  völlig  erkaltet ,  Tasso  von  der  Prinzessin, 
der  begangenen  Indiskretion  wegen,  bereits  längere 
Zeit  vor  ihrem  Tode,  aufgegeben,  und  seinem 
Schicksal  überlassen  worden.  Die  neuesten  dar- 
über angestellten  Forschungen  führen  so  ziemlich 
zu  diesem  Resultate.  Gewinnt  man  aber  auch 
aus  dem  hier  mitgetheilten  nur  wenig  historischen 
Stoff  für  die  eigentliche  Biographie  Leonora's ,  so 
wird  doch  dadurch  ihre  Charakteristik  bereichert, 
und  jede  Zeile,  die  von  ihr  oder  an  sie  und  über 
sie  geschrieben  worden,  bleibt  als  Reliquie  einer 
der  gefeiertsten  Frauen  neuerer  Zeit  gewiss  uns 
heilig  und  um  so  kostbarer,  als  wir  nur  weniges 
von  ihrer  Hand  selbst  Niedergeschriebenes  be- 
sitzen. 

Nach  dem  vollständigen  Erscheinen  der  Briefe, 
welche    in    dieser    Sammlung    begonnen    worden, 


XL  EI\LFITIJR'G. 

und  vielleicht  dem  einer  Anzahl  Papiere,  welche 
in    Modenesischen   Archiven    verschlossen    liegen, 
wird    es   erst    möglich    sejn,    eine    erschöpfende 
Geschichte    des  Hauses  Este,    zumal    aus  jenem 
wichtigen    Zeiträume,    zu    liefern.     Natürlich    ist 
das    von     uns    Dargebotene    nur    auf   ein    ausge- 
wähltes Publikum,    dasjenige,    welches    sich    für 
den  Gegenstand    besonders  interessirt,    berechnet 
gewesen,    und    vor    diesem    wird    sich    auch    der 
von    uns    gebrauchte    Titel    „Denkwürdigkeiten", 
unter    dem    die    grössere    Lesemasse    gewöhnlich 
etwas     Anderes     versteht ,     rechtfertigen     lassen. 
Manche  frühere  Werke,  wie  Pignctfs  Geschichte 
der     Este's ,    Languefs    Epistolae ,     Muratori's 
Antichita  Estensi,     Gerdesms  ^    Italia    reformata, 
Nolten's  Olympia  Morata,  Tiraboschi's  und  Crum- 
guene's  italienische  Literaturgeschichten,  Giaco- 
mazzi'Sf  Förster's  und  HeumonVs  Abhandlung<;n 
über  Tasso's  Liebschaft  u.  s.  w. ,  M.  Crie's  Ge- 
schichte   der  Ausbreitung  des  Protestantismus  in 
Italien,    Henri' s   Calvin,    Leo's    Italien,    Capefi- 
gue's  Geschichte  der  Ligue,    Groen  van  Prm- 
sterem'a  Archives   historiques    erhalten    dadurch 
in  vielen    einzelnen  Punkten    belehrende  Erläute- 
rung, Verständniss   und  Bestätigung,    oder   auch 
kritische  Widerlegung;  besonders  aber  wird  Cape- 


EINLKITITNG,  tLl 

figue,  welcher  theilweise  aus  dem  von  Räumer 
angedeuteten  Schatze  geschöpft  hat,  damit  zu 
vergleichen  seyn.  Auch  auf  die  Revues  histo- 
riques  et  retrospectives ,  welche  der  erwachte 
historische  Sinn  unserer  Nachbarn  mit  löblichem 
Eifer  gegründet  und  zeither  fortgesetzt  hat ,  mus« 
Rücksicht  genommen  werden. 

Von  den  Briefen  selbst  bekommt  natürlich 
der  grösste  Theil  bloss  durch  die  Vergleichung 
mit  den  geschichtlichen  Thatsachen,  auf  welche 
sie  sich  beziehen  und  deren  Erzählung  sie  er- 
gänzen sollen ,  Werth.  Die  detaillirte  Beschrei 
bung  des  Hofstaates  der  Herzogin  Renata  dient 
dazu ,  die  bisherigen  Behauptungen  von  gänzlicher 
Vernachlässigung  derselben  durch  den  französi- 
schen Königshof  zu  widerlegen,  und  aus  diesem 
Grunde,  so  wie  zur  nähern  Kenntniss  der  Per- 
sonen, von  welchen  sie  damals  umgeben  war, 
und  von  denen  mehrere  eine  historische  Rolle 
gespielt,  wurde  sie  vollständig  mit  aufgenommen. 

Was  nun  schliesslich  die  Grundsätze  betrifft, 
nach  denen  bei  dem  Abdruck  der  Briefe  ver- 
fahren worden ,  so  hat  man  geglaubt ,  dieselben 
mit  diplomatischer  Treue,  sowohl  hinsichtlich 
der  Orthographie,  als  der  Interpunktion,  und  nur 
mit    den    nothwendigsten  Anmerkungen  begleitet, 


XL1I  EUILEITUNG. 

^ebeii  zu  müssen.  Für  inö/sr|ichste  Correktheit 
haben  sowohl  die  wackere  Ofiicin,  als  der  Her- 
ausgeber Sorge  getragen.  Mehrere«  kam  erst 
später,  nach  bereits  begonnenem  Drucke,  noch 
zu.  Ein  Versehen  in  der  IVumerirung  der  Briefe 
unter  Rubrik  HI.,  wo  von  S.  248  an  falsch  gesetzt 
worden ,  ist  nicht  auf  Rechnung  des  Herausgebers 
zu  schreiben ,  und  wird  der  Nachsicht  des  Pu- 
blikums empfohlen,  welches  man  an  das  Register 
sich  zu  halten  bittet.  Ein  ausführliches  Register, 
das  zu  Ende  des  11.  Bandes  folgt,  soll  sämmt- 
liche  Stücke,  welche  auf  die  Este's  und  Guisen 
sich  beziehen,  in  streng  chronologisch  historischem 
innerem  Zusammenhange  verzeichnet  liefern. 


Iiilialtis  -  Tei*zeic]iiiii$!§». 

Seite 

Vorbericht.  xi 

Einleitung.  xvii 

I.  Hofstaat  und  Budget  der  Prinzessin  Renea 

von  Frankreich  etc. 

1)  Vor  oder  bei  ihrer  Vermählung,     1529.  1 

2)  Hofstaat  und  Budget  vom  Jahr  1570.  11 

IL  Schenkungen  der  Herzogin  Renea  an  ihre 

Kinder. 

i)  An  Leonora  v.  Este.     (s.  d.)  18 

2)  An  Ebendieselbe.  22 

3)  An  Lucrezia,  Herzogin  von  Urbino.  1575.                           36 

4)  An  Anna,  Herzogin  von  Nemours.  40 

HI.  Briefe  und  Memoriale  von  Mitgliedern  der  Häu- 
ser Este  und  Lothringen    von  denselben  und  an  die- 
selben, zwischen  1530  und  1597  geschrieben.  Mit 
bestimmtem  Datum. 

Alfonse  I.  Duc  de  Ferrare  au  Roi  de  France.  22  Mai  1530.  45 

Frangois  I.  ä  Renee  de  France.  12.  Mai  1532.  46 
Fran9ois    eveque   d'Auxerre   ä    Madame    ia  Duchesse    de 

Chartres.  17.  August  1532.  47 
Le  Marquis  de  Vasto  ä  Madame  Ia  Duehesse  de  Ferrare. 

1.  Juli  1532.  48 


XLIV  INHALT. 

Seite 
Le  Marquis  de  Salluccs  ü  Renec  de  Fcrrare.  12.  Dcc.  1533.  48 
Mr.  de  Velly  ä  Madame  de  Ferrare.  17.  Januar  1533.  49 
Benedicto  de  Nobily  h  Mad.  de  Ferrare.  Den  30.  Novem- 
ber 1532.  50 
Renee  ä  Montuiorency.  15.  Juni  1533.  51 
Frangois  1.  ä  Renee.  9.  December  1533.  51 
Renee  de  France  ä  Mr.  Des  Roches.  7.  Mai  1540.  52 
Du  Card.  d'Armagnac  ä  la  Duch.  de  Ferrare  10  Nov.  1544.  53 
Hippolyte  Card  de  Ferrare  au  Roi.  5.  Mai  1544.  54 
Hippolyte  Card  de  Ferrare  au  Roi  29.  August  1550.  60 
Le  Card.   Hij)pulyte  de  Ferrare    au  Connetable   de  Mont- 

morency      13    Sept.  1550.  66 

Hippolyte  Card,  de  Ferrare  au  Roi.     9.  Miirz   1552.  67 
Memoire  de  ce  qui  a  este  advisc  a  Chiosse.  par  Messeig- 
neurs   les  Cardinaux  de  Ferrare    et  de  Tournon,    et 
Seigneurs  de  Termes  et  Ambassadeur  de  Selve,  ponr 
estre  envoye  au  Roy  par  le  Seigneur  Coraelio  Ben- 

tivoglio      18.  Juli  1552.  76 
Renee  de  France  au  Connetable  de  Montmorency   23  April 

1553  83 

Renee  de  France  au  Roi.  83 

Alf'ouse  d'Este  au  Duc  de  Neuiour«.  1.  Nov.  1564.  84 
Le  Card,   de  Chastillon  ä  Mr.  de  Ferrare    Den  31    März 

1555  85 
Renee  h  Montmorency.  20.  Mai  1556.  87 
Absolutio  Altissimae  Madamae.  25.  Aug.  1556-  88 
Hippolite  Cardinal  de  Ferrare  au  Connetable  de  Mont- 
morency. 10  Nov.  1556  91 
Renie  ao  Roi.  9  Dec  1556.  92 
Alfonse  dTCste  au  Roi.  27  Febr  1557  ö» 
AUonso  d'E.ste  au  Cuniietablc  de  Monlmoreucy    27.  Febr. 

1557  94 

Le  Duc  de  Ferrare  au  Roi  de  France.  21.  März  1557  95 
Renee  de  Franee  au  Connetable  de  Montmorency.  27  Febr 

1557  % 

Alfonso  d'Este  alt*.  Duet  (N  Nemours      15.  Mai  1557  96 

Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours      3.  Juni   1557.  97 
Hippolyte  Cardinal  de  Ferrare  au  Dui  de  Guisc.  18.  Nov. 

1557.  98 


INHALT.  XLV 

Seite 
Hippolyte  Card,  de  Ferrare  ä  Charles  Card,  de  Lorraine. 

21.  Nov.  1557.  99 
Hippolyte  Card,    de  Ferrare    ä  Mad.   de  Guise.     1.  Febr. 

1558.  100 
Le  Duc  de  Ferrare  ä  sa  fille  la  Diich.  de  Gurse.  3  Febr. 

1558.  101 

A  Madame  de  Ferrare  ses  conseiliers   25   März  1558.  102 

Hippolyte  Card,  de  Ferrare  au  Roi.     29.  Oct.   1558.  103 

Le  Duc  de  Ferrare  au  Duc  de  Nemours.    20.  Dec.  1559.  104 

Charles  (IX.)  ä  Renee  de  France.  11.  Juni  1560  .  105 
Quittance  de  Madame  Renee  pour  le  Comte  de  Rangoni. 

10.  August  1560.  106 

Le  Duc  de  Ferrare  au  Duc  de  Nemours.    18.  Dec.  1560.  107 

Le  Duc  de  Ferrare  au  Duc  de  Nemours.  23.  April  1561-  108 

Beaumont  ä  Madame  de  Ferrare.     27.  Dec.  1561.  108 

Le  Duc  de  Ferrare  au  Dac  de  Nemours.     24.  Mai  1562.  109 

Alfonse  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.  13.  Nov.  1562.  111 
Alfonse  IL  Duc  de  Ferrare  ä  Mr.  de  Montmorency.  25.  März 

1563.  112 

Le  Duc  d'ürbin  ä  la  Duchesse  de  Guise.  13.  Mai  1563.  112 
L^amiral  de  Chastillon  et  Andelot  ä  Madame  de  Ferrare. 

28.  Mai  1563.  113 
Le  Ministre   de   l'Eglise   d'Amboise   ä   Mad.    de  Ferrare. 

22  Nov.  1564.  114 

Mr.  de  Chastillon  ä  Madame  de  Ferrare.  11  Dec.  1564.  115 
Albert  Marquis    de  Brandebourg    ä   Madame  de  Ferrare. 

2.  August  1565.  116 

Le  Bailly  de  Blois  ä  Madame  de  Ferrare.  18.  Aug.  1565.  117 

Francisco  Porto  a  Madama   di  Ferrara.     4.  Dec.  1565  HB 

Chastillon  ä  Madame  de  Ferrare.     2    Januar  1566.  120 

Chastillon  ä  Madame  de  Ferrare.  30.  Januar  1566.  121 
Le  Cardinal  de  Lorraine  ä  Madame  de  Ferrare.  18.  Febr. 

1566.  122 
Le  Cardinal  Hippolyte  de  Ferrare    ä  Anne  d'Este  Duch. 

de  Guise.  20.  März  1566-  122 
Hippolyte  Cardinal  de  Ferrare    ä  Anne  d'Este  Ditchesse 

de  Nemoors.  27.  Mai  1566  124 
Les  Ministres  de  l'Eglise  d'Anvers  ä  Madame  de  Perrare. 

28.  Mai  1566.  125 


XLVI  INHALT. 


Madame   de  Fcrrare  au  inaitro  des  oaux  et  foret«  de  Ver» 

non      25.  Juni  1566.  127 

Ren^e  ä  soii  socretaire  Mallot.     16.  Juli  1566.  128 

Chastillon  h  Madame  de  Ferrare      13.  Sept.  1566  129 

Bellerive  ä  Madame  de  Ferrare.     20.   Oct.   1566.  130 

Le  Cardinal  de  Ferrai««  au  Roi  de  France.  28.  Oct.  1566.  132 
Ludovic  Birag^ue  au  Dur  de  Ferrare      Den  31.  December 

1566.  133 
Hipp.  Cardinal  de  Ferrare  ä  Mad.  de  Ferrare.    19    Febr. 

1567.  133 
Leonora  d'Este  alla  Ducliessa  di  Ferrara.  24.  Oct.  1567.  135 
Henri  (III.)  de  France  ä  Madame  de  Ferrare.     28.  Nov 

1567.  135 

Charles  (IX.)  ä  Madame  de  Ferrare.  136 

Henry  (III.)  ä  Madame  de  Ferrare.     4.  Dec.   1567  137 

Henri  (Hl)  de  France  ä  Madame  de  Ferrare.  8.  Dec  1567.  138 
Jean  Baptiste  de  Gondy  ä  Madame  de   Ferrare.  27.  Dec. 

1567.  139 
Charles  (IX.)  k  Madame  de  Ferrare.  22  Dec.  1567.  140 
Henri  (I^'O  ^^  France    a  Madame   de  Ferrare.     4.  Febr. 

1568.  140 
Le  Chevalier  de  Monluc    a  Madame  de  Ferrare.  6-  Febr. 

1568.  141 
Guillaume  de  Montmorcney  ä  Madame  de  Ferrare.  9  Febr. 

1568.  142 
Henri  (HI.)  de  France   ä  Madame    de  Ferrare.     9.  Febr. 

1568.  144 

Renee  de  France  u  son  cousin.     10.  Febr.   1568  144 

Chastillon  ä  Madame  de  Ferrare.  13.  Februar  1568.  145 

J.  Casimir  ä  Madame  de  Ferrare.     15.  Februar  1568.  145 

Henri  (III  )  de  France  ii  Mad.  de  Ferrare.  18.  Febr.  1568.  146 
Alfonse  Putti    h  Joseph  Giovanelli    medecin    de    Madame 

de  Ferrare.  19.  April  1568.  147 
Le  Card,  de  Chastillon  et  son  frere  h  Mad.    de  Ferrare. 

20.  April  1568.  147 

Alfonse  ä  Madame  de  Ferrare.     21.  April  1568.  148 

Renee  au  Comte  Alexandre  Ranp^oni.  29.  April  1568.  149 
Lucretia    d'Este    alla    Madama    di    Ferrara    Duchessa    di 

Chiartrcs.     10.  Mai  1568.  140 


INHALT.  XLVIl 

Seite 
Barbe  d'Autriche,  Duchesse  de  Ferrare  ä  Mad.  de  Ferrare. 

10.  Mai  1568.  150 

Le  Duc  de  Ferrare  ä  Mr.  de  Nemours.  10.  Mai  1568.  151 
Leonora    d'Este    alla    Madama    di    Ferrara  Duchessa    di 

Chiartres.  10.  Mai  1568.  152 
Sauf  conduit  de  Renee    pour    un  de  ses  gens.     12 .  Mai 

1568.  152 

Jaques  de  Savoye  ä  Madame  de  Ferrara.    12.   Mai  1568.  153 

Louis  Card.  d'Este  ä  Mad.  de  Ferrare.  2.  Juni  1568.  154 
Barbe  Duchesse  de  Ferrare  ä  Madame  de  Ferrare.  2.  Juni 

1568.  154 

Louis  Card.   d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.  6.  Juni  1568.  155 

Despina  ä  Madame  de  Ferrare.  24.   Juui   1568.  156 

Charles  (IX.)  ä  Madame  de  Ferrare.  3.  Juli  1568.  158 

Renee  de  France  k  son   cousin.  20.   August  1568.  158 

Louis  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.    13.  August  1568.  159 

Beaumont  ä  Mad  de  Ferrare.  27.  August  1568.  160 

Leonora  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.  3.  Oct.  1568.  162 
Barbe  Duchesse  de  Ferrare  ä  Madame  de  Ferrare.  25.  Oc- 

tober  1568.  163 

Entraigues  ä  Mad.  de  Ferrare.  30.  Oct.  1568  163 

Lucretia  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.  13.  Nov.  1568.  165 

Renee  ä  son  secretaire  Bellanger.  17.  Dec.  1598.  166 

Anne  d'Este  ä  Mad.  de  Ferrare.  167 

Lucretia  d'Este  ä  Mr.  de  Nemours.  13.  April  1569.  167 

Le  duc  d'Urbine  a  Madame    de  Ferrare.  3.  Januar  1570.  168 

Jaques  de  Savoye  ä  Madame  de   Ferrare.  3.  Febr.  1570.  169 

Lucretia  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.   1.  März  1570.  170 

Frangois  d'Alengon  ä  Madame  de  Ferrare.  7.  März  1570.  171 

Jaques  de  Savoie  ä  Madame  de  Ferrare.   7.  März  1570.  172 

De  Cosse  ä  Madame  de  Ferrare.  16.  März  1570.  173 

De  Cosse  ä  Madame  de  Ferrare.  5.   April  1570.  174 

Anne  d'Este  a  Madame  de  Ferrare.  8.  April  1570.  175 

Le  Card  de  Ferrare  ä  Madame  de  Ferrare.  10.  April  1570.  177 
Barbe  Duchesse  de  Ferrare  ä  Madame  de  Ferrare.  11.  Mai 

1570.  177 

De  Cosse  ä  Madame  de  Ferrare.  11.  Mai  1570.  178 

Leonora  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.   29.  Juni  1570.  179 

Henry  (HI.)  de  France  ä  Madame  de  Ferrare.  6.  Juli  1570.  180 


XLVIII  INHALT. 

Seitp 

Dentraigues  ä  Madame  de  Ferrare.   13.  Juli  1570.  181 
Minutte  d'une  lettre    de  Mad.  de  Ferrare  a  son  fil».  23. 

August  1570.  18! 

Philibert  k  Madame  de  Ferrare.  Den  31-  Aur.  1570.  183 

Rence  au  Duc  de  Nemours    1.  Mär«  1571.  183 

Luigi  Card.  d'Este  ä  Madama  di  Ferrara.  16    März  1571.  184 

Louis  Card.  d'Este  ä  Mad.  de  Ferrare.  2.  April   1571  185 

Alfonse  d'Este  ä  la  Duchesse  de  Ferrare.  30.  April  1571  185 
Lei?  pasteurs  du  CoUoque  deBeauvoisis  ä  Renec.  22  Mai 

1571  186 

Anne  d'Este  a  sa  nicre    25    Juni  1571  188 

Louis  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.  22  Juli  1571  189 

Jaques  de  Savoye  k  Madame  de  Ferrare.   12  Aupfust   1571  189 
Barbe   (femme  d'Alfonse    de  Ferrare)  k  Madame   Douai- 

riere.  28   Nov    1571.  190 

Lucretia  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.  5-  April  1571  191 

D.  Toussain  ä  Madame  de  Ferrare.  15.  April   1572  192 

Leenara  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara     28.  Apr.  1572  193 

Chastillon  ä  Madame  de  Ferrare.  29.  April   1572  195 

Lucretia  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.  2.  Mai   1572  196 

Renee  au  Duc  de  Nemours    8.  Mai   1572  197 

Leonora  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.  8.  Juni  1572  197 

Renee  au  Duc  de  Nemours.  26.  Juni  1572.  198 

Jaques  de  Savoye  ä  Madame  de  Ferrare.  4.  Juli  1572.  200 

Anne  d'Este  k  Madame  de  Ferrare  sa  m^re.  5.  Joli  1572  201 

Renee  au  Duc  de  Nemours.  9   Juli  1572.  202 

Anne  d'Este  k  Madame  de  Ferrare.  22.  Juli  1572  203 

Alfonse  Putti  ä  Madame  de  Ferrare.  25.  Aog;ust  1572  204 

Anne  d'Este  k  Madame  de  Ferrare.   2    Sept.  1572  205 

Cornelio  Bentivoglio  ä  Madame  de  Ferrare.  13    üct.  1572  207 

Lucrezia  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.  2    Dec.  1572  207 

Alfonse  d'Este  k  Madame  de  Ferrare.  8   Dec    1572  208 
Catherine   de  Medicis  k  Madame    Douairiäre   de  Ferrare. 

12   Der.  1572  20t 

Louis  Card    d'Este  k  Madame  de  Ferrare    15    Dec    1572-  209 

Lucretia  d'Este  alla  Diirhes.sa  di  Ferrara    7    Febr.   1573  210 
Leonora  di  Este  alla  Ma    la  Duchessa  di  Ferrara.  16- Febr 

137a  211 

Gontault  Belestat  k  Madame  de  Ferrare   4   Mär«  1573  212 


INHALT.  XLIX 

Seite 

Madame  de  Ferrare  k  Madame  d'Aumalle.  17.  März  1573.  212 

F.  Porto  ä  Madame  de  Ferrare.  20.  März  1573.  213 

Frangois  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.  3.  April  1573.  216 
Leonora    di  Este    alla  Madama    la  Duchessa  di  Ferrara. 

4.  April  1573.  217 
Requeste  de  la  Duchesse  de  Ferrare  au  Roi  pour  la  repa- 

ration  de  Chateau-Gaillard.  23.  April  1573.  219 
Margherita  Bentivoglia  a  Madame  de  Ferrare.  23.  April 

1573.  223 

Alfonse  Putti  ä  Madame  de  Ferrare.  4.  Mai  1573.  223 

Alfonse  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.  29.  Mai  1573.  224 

Leonora  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.  29.  Mai  1573  225 

Alfonse  d'Este  au  Duo  de  Nemours.  9.  Juli  1573.  226 

Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours.  11.  Oet.  1573.  227 

Charles  de  Savoye  ä  Madame  de  Ferrare.  5.  März  1574.  227 

Benedetto  Manzuolo  ä  Madame  de  Ferrare.   14.  März  1574.  228 

Alfonse  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.  8.  April  1574.  229 

Leonora  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.  27.  April  1574.  230 

Jaques  de  Savoye  ä  Madame  de  Ferrare.  13    Mai  1574.  231 

Henri  (IIL)  de  France  ä  Mad.  de  Ferrare.  9.  Juni  1574.  232 

Leonora  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.  22.  Juni  1574.  232 

Alfonse  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.  2.  Juli  1574.  233 

Jaques  de  Savoye  ä  Mad.  de  Ferrare.  14.  Juli  1574.  233 

Catherine  de  Medicis  ä  Madame  de  Ferrare.   12.  Aug.  1574.  234 

Lucretia  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.  3.  Oct.  1574.  235 

Frangoys  de  France  ä  Madame  de  Ferrare.  15.  Oct.   1574.  235 

Philibert  ä  Madame  de  Ferrare.  4.  Dec.  1574.  236 

Lucretia  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.  11.  Dec.  1574.  237 

Le  Duc  d'Urbin  ä  Madame  de  Ferrare.  21.  Dec.  1574  238 
Leonora  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.  4.  Januar  1575.     239 

Henri  (III.)  a  Madame  de  Nemours.  19.  Juni  1575.  240 

Leonora  d'Este  alla  Duchessa  di  Ferrara.  30.  März  1575.  241 

Louis  Card.  d'Este  ä  Madame  de  Nemours.  15.  Mai  1577  241 

Alfonse  d'Este  ä  Madame  de  Nemour.«i.  3.  Juni  1577.  243 

Leonora  d'Este  alla  Duchessa  di  Nemours.  15.  Juni  1577  243 

Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours.  3.  Juli   1577  244 

Louis  Card.  d'Este  ä  Madame  de  Nemours.  28.  Nov.  1577  245 

Leonora  d'Este  al  Duca  di  Nemours.  26.  Febr.  1578  246 

Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours.  9  Sept.   1578.  246 

Gollection.  * 


L  INHALT. 

Seit« 
Louis  Card    d'Este  ä  Mad«ine  la  DuchcKHe  de  Nemours. 

22   Sept    1578  247 
Alfonse    d'Este  au  Grand  Maistre  de  Montmorency.    10. 

Juni  1579  248 

Leonora  d'Este  al  Duca  di  Nemours.    10  Januar  1581  249 

Alfonse  d'Este  au  Duc  d«  Nemours.  16.  Aug^ust  1581  249 

Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours    21    März  1582.  250 

Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours.  23.  Januar  1584  251 

Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours.   11.  Juni  1585.  252 

Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours.   12    August  1585.  251 
FjC  Duc  de  Ferrare  ä  Madame  de  Nemours.  25-  August 

1585.  253 

Alfonse  11    h  Madame  de  Nemuurs   24  Sept    1585  254 

Alfonse   11.  au  Duc  de  Nemours.  30-  Sept.  255 

Alfonse  II.  ä  la  Duchesse  de  Nemours.  30-  Sept.  :^56 

Henri  (111.)  ä  Madame  de  Nemours.  4.  Oct.  1585.  257 
Louis  Card,  d  Este  ü  Madame  de  Nemours.  15.  Dec.  1586-     258 

Le  Duc  de  Ferrare  au  Duc  de  Nevers.  9    Febr.  1594.  259 

Le  Doge  de  Venise  ä  Mad    de  Nemours.  22.  Aug.  1578  259 

Anne  d'Este  au  Marecbal  de  Montmorency.  27.  Oct.  1595.  260 
Le  Due  de  Ferrare    au  Counetable  de  Montmorency.    2 

Dec    1595.  261 
Le  Duc  de  Ferrare  au  Couuetable  de  Montmorency.   10 

Dec    1595.  261 

Alfonse  11.  uu  Connetable  de  Montmorency    3.  März  1597  263 

Duniv.  au  nom  du  Roy.  (Henri  JV.)  11.  Mai   1597  263 

IV.    Briefe    und  Meiiioriale    Ebenderselben    aus   ver- 
schiedenen Perioden  ohne  Datum. 

Reuce  ä  Cbarle^t-Uuint.  266 

Carles'Uuint  ü  Rejiee.  266 
Le  Duc   d<*  FtMian-  (Hcrculr  11.  |    a   Madam»«    Reiu>e    de 

Frann'  266 

Les   points  de  ia  Cupiluiuluu   taitr  avec  ie  Duc  de  Ferrare.  268 

Keponses  sur  le  faite  de  Ferrare,  270 

Le  Marquis  de  Sahice»  k  Renee  de  Ferrare.  212 

Renee  ii  Madame  ui^re  du  Roi.  273 

La  Reine  k  Madame   de  Ferrare.  2T4 


INHALT. 


Seite 


Renee  de  France  Dnchesse  de  Ferrarc  au  grand  Maitre 

Montmoreiicy.  275 

Renee  ä  Moutuiorency.  276 

Renee  ä  la  Reine  de  France.  276 

Renee  de  France  au  Roi.  277 

Renee  Duchesse  de  Ferrare  ä  Montmorency.  278 

Renee  k  Montmorency.  279 

Le  Cardinal  de  Tournon  ä  Madame  de  Ferrare.  279 
Les  Cardinaux  de  Tournon  et  de  Gramont  a  la  Duchesse 

de  Ferrare.  280 

Le  Card.  Gramuut  ä  la  Duchesse  de  Ferrare.  281 

Le  Cardinal  de  Tournon  ä  Madame  de  Ferrare.  282 

Le  Cardinal  de  Tournon  ä  Madame  de  Ferrare.  283 

Le  Bataid  de  Savoye  ä  Mad.  de  Nemours.  285 

Anne  d'Este  k  Madame  de  Ferrare.  285 

Anne  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.  286 

Anne  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.  287 

Marguerite  de  France  ä  Madame  de  Ferrare.  287 

Marguerite  de  France  ä  Madame  de  Ferrare.  288 

Henri  (IIL)  k  Madame  de  Nemours.  289 

Antoine  de  Lorraine  ä  Madame  de  Nemours.  289 

Anne  d'Este  au  Connetable  de  Montmorency.  290 

Anne  d'Este  au  Connetable  de  Montmorency.  291 

V.     Vermischte    Documente ,   Este    und    Lothringen 
betreiFend. 

A  Madame  de  Ferrare  ses  conseiller.  293 

Fumee,  Benediazioni  Gueffier  ä  Madame  de  Ferrare.  296 

Fumee,  Lerclerc,  Gueffier  k  Madame  de  Ferrare.  299 
Fumee,  Leclerc,  Jehan  Batiste  Gonet,  Gueffier  ä  Madame 

de  Ferrare.  301 

Fumee,  Leclerc,  Gönnet  k  Madame  de  Ferrare.  303 
Lestat    auquel  sont  mes  affaires    pour  bailler  a  mou  Als 

Monsieur  le  Duc  de  Ferrare.  305 

Remonstrances  de  la  Duchesse  de  Ferrare  au  Roi.  311 
Remonstrances  de  Renee  de  France  Duchesse  de  Ferrare 

au  Roi.  314 

Charles  (IX.)  k  ses  conseillers  ä  Paris.  317 


LH  INHALT. 


S«iU 


Contract  de  mariag:e  du  Duc  de  ISemoursavec  Mad.  Anne 

d'Est  fille  d'Hercules   d'Est  319 

Oblig^atio    et    proinissio    pro  AI.    et  Ecc.  Madama  ab  AI. 

et   Ecc.  Duce  Fcrrariae.  ^  324 

Convention  faite  entre  le  Roi  de  France  et  la  Duchesse 

de  Ferrarc.  329 

Memoire  des  pretentions  de  la  Dncheste  de  Nemours.  357 

Recucil  du  plaidoyer  de  ]VIai.«!tre  Louys   Servin  Advorat 

fj^eneral    d«   Roy.  368 


I. 

HOFSTAAT  MD  BUDGET 

der 

Prinzessin  ReneaT.FraiiiireicIi. 


1.    Vor  oder  bei  ihrer  Vermählung  mit  dem 
Herzoge  Hercole  II.  von  Este.  ^ 

Et  premierement. 

Monsieur Chevalier  d'lionneur  M  L. 

Maistres  dostel. 

Monsr.  de  Chahiz V^  „ 

Monsr.  de  Mombas V^  „ 

Monsr.  de  Belleveue  Rene  Terouveau ...  V^  „ 

1  Estat  general  fait  par  Iß  Roy  poiir  les  gaiges  des  officicrs ,  damcs  et 
damoiselles  de  la  Maison  de  Madame  Uenee  de  France  Duchesse  de  Chartros 
et  Contesse  de  Gisors  pour  Tannee  commangant  le  premier  jour  doctol)rc 
1528  et  finissant  au  dernier  jour  de  Septeinbre  1529  a  maistre  Jaqucs  Vi- 
nart  (Ninart,  Nivart?)  notaire  et  secretaire  du  Roi  tresorier  et  receveur 
general  des  finances  de  madite  Dame,  fi  ibiio  the  qu  e  du  Roi.  Mss. 
de  Bethune.  Nro.  8527.  Im  Jahre  1527  war  die  Verlobung  und  im  fol- 
genden die  Vermählung  vor  sich  gegangen.  Das  Herzogthum  Chartres  und 
die  Grafschaft  Gisors  nebst  andern  Besitzungen  bildeten  die  Aussteuer  drr 
Prinzessin,  als  französische  Lehen,  (Vgl.  das  Werk  des  Herausgebers :  He- 
nea  v.  Este  und  ihre  Töchter  etc.  B.  I.  S.  6.  u.  s.  w.)  Man  sieht  aus  die- 
sem Dokumente,  dass  Franzi,  es  seiner  Baase  an  nichts  fehlen  lioss  und  sie 
auf  eine  Weise  behandelt  und  ausgezeichnet  wurde,  wie  es  der  Tochter 
Ludwigs  XII.  und  der  Anna  von  Bretagne  würdig  war. 

Collection.  1 


%  LES    CHRONiaUES 

Fannetiers. 

Jehan  Pleneau  Sr.  de  Vaucouleurs.     .     .  III^  L, 

Jehan  Pierres  Sr.  de  la  Bouliniere     .     .  III^  „ 

Eschancons. 

Monsr.  Du  Vergier  premier lU*^  „ 

Christofie  De  Biignon  Sr.  de  Logevic      .  III^  „ 

Monsr.  de  Graury Ul^  „ 

Varlets  trmichans. 

Jaques  de  Chalur  premier IIIF  ^ 

Arthur  le  Lievre  Sr.  de  la  Grange     .     .  111^  „ 
Escuyers  descuyrie. 

Monsr.  de  La  Giiyonniere III^  ,, 

Philippes  Du  Guyt III^   h 

Escuyers  de  cuisine. 

Paulet  clourseau D^  „ 

Charles  TafForeau 11^  » 

Sommeliers  de  panneterie. 

Jaques  de  Bfiuge Vl^"  „ 

Julien  Bertho VF^  „ 

Jaques  Nyvart VI^^  „ 

Aydes  oudit  oßice. 

Pompeau  le  jeune IIIF^  „ 

Anthoine  Joubert IIIF^  „ 

Denis  Brisson UlF^  « 

Jehan  Bertrand IllF-^'  ,» 

Sommeliers  deschaneon twrie. 

Jehan  de  Chaulx VIII«  „ 

Pierre  de  Marbre VF^  „ 

Loya  le  Doux VI^^  ^ 

Aydes  oudit  of/ice. 

Guillamnc  Ldstcllici' L  ^ 


DE    MADAME    REN^^E    DE    FRANCE.  % 

Sainctoii  le  Long h  L. 

Noel  Gosse XXX  „ 

Cuisine. 
Jehan  Loyseau  dit  Peigny,   maistre  queux    VF^  » 
Geiiffi-oy  Tafforeau  aussi  maistre  queux     .    VP^  „ 

Pierre  Buysart  potaiger LX  „ 

Krateriii  hasteur LX  „ 

Simon  Maron  enfant  de  cuisine    .....       LX  „ 
Claude  Pion  porteur  en  cuisine      ....  L  „ 

Jaques  Tibergeau  aussi  porteur    ....  L  „ 

Pierre  De  la  Porte   »arde  vaiselle  en  son 

ayde IX^x  „ 

Guyo  Pellotin  paticier       .......       LX  „ 

Math.  Berthelot  huissier  de  cuisine  XXX  L, 
et  Michel  de  Chaulx  qui  servira  audit 

XXX  L.  —  pour  ce LX  „ 

Maistre  Pierre  Boyron  huissier   allant    de- 

vant  la  viande  et  son  commis     .     .       IIIF^  ,, 
Pierre  Douart  aussi  huissier  allant  devant 

la  viande IIIF-^  „ 

Rene  Barre  portier  pour  luy  et  son  com- 
mis, c'est  assavoir  a  sondit  commis  qui 
servira  XXX  L.  et  audit  Barre  jusques 
a    ce   quil    soit    en    aage    pour    servir 

XX  L.  —  pour  ce L  „ 

Fnäcterie. 

Guillaume  Villain C  „ 

Gilbert  Galloys (\, 

Secretaires. 
Maistre  Jehan  Fleury  secretaire  des  Fi- 

nances IF  XL  „ 


4  LES   CHRONlftUES       >^    ^^ 

Me.  Jehaii  Moynardeau ^  ^ 

Bernard  de  Tasses       ^    >' 

Jchaii  de  Bousillet       ^    » 

Clercs  dofjicc. 

.Tehan  Giieffier Vl^^  /..   toiirnois. 

Jchan  du  Gueret VF^    ^^         ^,       , 

Tapisserie. 
Guycliart    le   Court    et    Lyon    Hobene    sou 
commis  LX  L.  dont   ledit  Ho])ene  qui 
sert  prendra  XXX  L.  et  ledit  Le  Comt 

XX  L.  —  pour  ce JA  /. 

Varlets  de  Chnmbre. 

Maistre  Pierre  Moiinet VF^    „ 

Regnaiilt  de  Loisons VF^    „ 

Jaques  Billot  luiissier  et  varlet  de  Clianibre 
et  ayant  la  cliaroe  de  teiiir  le  conipte 
des  meubles  de  Madite  Dame     .     .     Il*^  XL    „ 
Michel  Aulbin  maistre  de  Garde -Robb«»     .    Vl^^ 
Jehan  Petit  aussi  Me.  de  Garde -Robbe     .    VF^    ,. 

Loya  Tisserjint  aide L  >, 

Huissiers  de  Chambre. 

Rene  Chardon ^     > 

Myral ^     > 

Varlets  de  Fourrii*i'e. 

Francois  Ryart üll'^-    „ 

Pierre  Duniain 1^"       » 

Aijdes  otidit  o/lire. 

Jeimn  Rolebaire XL  „ 

Pierre  Caillet ^L  „ 

PicM-re  Rieber ^^  » 


DE    MADAME    RENKE    DE    FRANCE. 


4 


Medecin  et  appoticaire. 
Maistre  Antlioine  de  Luce  Medecin    ...        V^  L. 

Jelian  Belloii  appoticaire       11^  » 

Chappelle. 

(weisser  Raum.) 

Frere docteur  en  Theologie 

confesseur  pour  luy   et  son  compaignon  C  „ 

Maistre  Charles  de  Chalits  preinier  amnosnier  11^  » 

Me.  Giiillaume  Cormier 11^  » 

„     Pierre  Champior VI^'^  „ 

„     Jehaii  Poirier  clerc  de  chappelle    .     .  LXX  , 

„     Ambroys  de  Charcigiie LXX  „ 

„     Jfthaii  de  ßulac LXX  „ 

Fourriers. 

Bertrand  Joly C  „ 

Jaques  Manceau   qui  yra   devant   faire    les 

loges  de  Madame  et  pour  sa  despence     VlII^^  „ 

Esive  de  Nynville        C  „ 

Jaques  Sainct C  „ 

Lavandieres. 
Collecte  Dassy   lavandiere  du  corps    et   de 

bouche C  „ 

Francoyse  Thuronne  lavandiere  du  linge  du 

commun        LXX  „ 

Simon  Billoneau  pelletier XL  ,> 

Yvonnet  de  La  Lande  tailleur        ....  LXX  „ 

Esciiyrie. 
Bertrand  de  Chassay  varlet  de  pie  du  corps    LX  » 

Claude  Pic  aussi  varlet  de  pie  du  corps      .  LX  „ 

Jelian  de  Lomaye  aussi  varlet  de  pie    .     .  XL  „ 

Francisque  Lytalien  aussi  varlet  de  pie       .  XL  „ 


e  LKS    CHRONIQUE.S 

Matliieu  Rabuste  aussi  varlet  de  pie      .     .       XL  L. 

Dran^oiinet  qui  est  alle  eii  Bretaij^ne  que- 
rir  les  livriers  eii  la  place  dudit  et 
fault  quil  soit  paye  des  «*;ai«^es 

Laurent XL  „ 

Maistre  Antlioine   Gaultier  mareschal      .     .  ('  „ 

Claude  de  Boille  sellier         •  ('  „ 

Jehannet  Deshayes  pallefrenier  et  pour  soii 

varlet  qui  na  point  de  bouclie  a  court       VL  „ 

Deux  autres  pallefreniers  noinmes  Jelian 
Dore  et  Martin  Brossault  a  chacini 
C  L.  5  qui  est  pour  eux  deux  par  an   .        11^'  „ 

Deux  autres  qui  sont  souhr  lerdits  palle- 
freniers a  chacun  lllF^  L.  qui  est 
les  deux  nommcs  Floraison  et  Collinet 
de  Miliy VIUXX  „ 

Jelian  Pic  pallefrenier  des  mullets  de  Uc» 
tier  du  corps  pour  luy  et  les  aides 
qui  nont  bouclie  a  court     ....        VIP^  ,, 

Antlioine  Bourguignon  pallefrenier  des  mul- 
lets de  la  seconde  lictlere      .     .     .       lUF^  „ 

Fran^oys  Tussain  cordouennier      .     .     .        lUF*  », 

Dames  et  Dainoisellcs. 
Madame  de  Soubise  dame  dhonneur       .     .      XII^  „ 

Et    son    habillenient  a  coustunie  dNVcr 

et  deste  qui  se  comptera  en  lar«»enterie. 
3Lulamoiselle  Cbarlotte  de  Partenay       .     .       WV-  „ 

Et  ses  liabillemeiis   dyver  et  deste    cn 

liidite  arj:;entene.  * 

1    Vj;l.   iibcr  «liosr  Beiden  Gl.  Niin>l  .  >..Hoii  .  M  Crio  uini  Alnnch. 


DE    MADAME    RENEE    DE    FRANCE.  j^ 

Madamoiselle   Renee    de  Partenay    damoi- 

selles  d'honiieiir III^  L. 

Et   ses   liabillemens  dyver   et  deste  qui  se 

compteront  que  dessus. 

Madamoiselle  de  Mombas.     .     .     .     .     .     .  IIF  „ 

Madamoiselle  de  Saiiict  Chartie  *  damoiselle 

datour .  11^  „ 

Madamoiselle  de  Freres        IF  „ 

Madamoiselle  de  Vaucouleiir IF  „ 

Madamoiselle  Renee  de  Tliiines     ....  11^,, 

Madamoiselle  de  Granry       11^,, 

Madamoiselle  de  Lo^erye 11^,, 

Fllles  du  Corps. 

Damoyselle  Anne  de  Beamegard  ....  XL  „ 

Damoyselle  Marie  Gibert XL  „ 

Damoyselle  Marie  Regnard XL  „ 

Damoyselle  Loyse  De  la  Fontaine    .     .     .  XL  „ 

Damoyselle  Anne  de  Renfort XL  „ 

Damoyselle  Margiierite  Teroneau       .     .     .  XL  „ 
Et  a  chacun  desdites  six  filles  leur  se- 
ront  compter  en  largenterie  liabillemens 
diver  et  deste. 

Femmes  de  Cliamhre. 

Perrinet  Pillet  nourisse  et  femme  de  Cliambre  IX^^^  „ 

Katherine  Champion JX^^  „ 

Laoullette  Mauray        IX^^  „ 

Marg'uerite  la  Coquilliere      .     .     .     .     .     .  VI^'^  „ 

Andree      .     .      lingere XXX  „ 

1  Es  gibt  noch  gegenwärtig  ein  kleines  Dorf,  genannt  St.  Chartier, 
anderthalb  Stunden  von  Chartrcs,  im  Departement  de  llndrc ,  gelegen,  mit 
den  Ruinen  eines  Schlosses. 


IB  I^ES    CHRONIQUES 

Vincent   le    PiiiVe  contrerolieur    de   la  des- 

pence  argenterie  et  escyrie.        .     .     .       111^  „ 

Autres  officiers  de  la  maison  de 
Madite  Dame. 

Monsieur  Enee  gouvernenr  des  Duclie  de 
Chartres  Conte  de  Gisors  et  Sei^eurie 
de  Montargis VllI^  L. 

Monsieur  Des  Roclies  maistre  Adam  Fumee 

President  de  la  justice        V^  „ 

Messrs.  les  advocats  Montlielon  Poyet  et 
maistre  Fran^oys  R(»>  >  In  n  rbnrmi  XX  fj. 
cy        LX  „ 

(weisser  Raum.) 

Maistre Kuyiiumd  aiitre 

advocat         X    „ 

Maistre  Guillaume  le  Devo)s  ( Denoys  V)  pro- 

cureur ^.      XX  „ 

Maistre  Loys  Carquillault  soliciteur  de  ma- 
dite Dame  a  Paiis  pour  »aiges  et  des- 
pences IF'  L  „ 

(weisser  Rauiu.; 

Maistre  ....  autre  advocat  eii  la 
couii;  de  parlement  a  Ronen  par  ma- 
niere  de  pension        X  „ 

(weisser  Raum.) 

Maistre       ....     procureur    audit    lieu 

de  Ronen X   „ 

A  Maistre  (iuillaume  Bartlielemy  contrerol- 
ieur general  des  finances  taut  desdits 
Duelle  Conte  de  Gisors  et  Seigneurie 
de   Montargis  et  autres    et    pour  avoir 


DE     MADAME    RENEE    DE    FRANCE.  ^*9 

le  re^art  sur  les  officiers  comptables  et 
fenniers  dicelle  seroies  pouv  les  o-aiges 
chevaucliees  despeiises V^  L. 

A  inaistre  Jaques  INyvart  notaire  et  secre- 
taire  du  Roy  tresorier  et  receveur  ge- 
iieral  desdites  finances  taut  pour  ses 
gaiges  recouvrement  de  deniers  de  sa 
Charge  que  pour  les  fraiz  quil  convieu- 
dra  faire  a  faire  tenir  iceulx  deniers 
quelque  part  que  soit  madite  Dame  en 
Ytalie  ou  ailleurs  et  pour  lentretene- 
ment  de  son  commis  qui  ordiuairement 
servira  madite  dame  que  pour  ses  chevau- 
cliees et  autres  fraiz IP  11^  „ 

A  maistre  Franfoys  Myscorvin  secretaire  .  C  „ 

Pour  frair  des  proces  taut  es  cours  de  pai- 

lement  de  Paris  et  de  Rouen  que  devaut  / 

les  juges  desdites  terres  et  Seigneuries 

la  somme  de III^  ,> 

Pour  les  reparacions  quil  conviendra  faire 

es  places  desdites  Seigneuries   ...        11^  „ 
Escolliers. 

Au  petit  escossoys  que  Madame  entretient 

aux  escolles  pension  par  an        ...  L  „ 

x\u  fils  de  Madamoiselle  de  Sainct  Cliartie 

pension L  ,> 

Au  maxister  qui  les  conduict  et  gouverne 

pareille   somme L  „ 

Au  fils  de  Monsieur  le  Conseiller  Violle  que 
madite  Dame  entretient  aussi  aux  es- 
colles      . IIIFX  „ 


40  LES    CHRONIQUES 

Au  bon  hommes  Nicolas  orateur  et  priaiit 
eil  le«>lise  Notie  daine  de  Clery  pour 
soll  eiitretenement  et  vesture      .     .     .     LIX  L. 

Soinnie  toute  des  gaig;es  et  pensions  dudit 
estat  viiigt  troys  mil  sept  cens  iieuf 
livres  touniois. 

Chanibre  aus  deuiers  qui  est  la  despence 
ordinaire  qui  se  coinpte  par  chacuii  jour 
au  bureau  par  estiiiiation  ....      XVIII*  „ 

Argenterie  pour  les  habillemens  de  la  per- 
sonne  de  ladite  Dame  et  livrees  des 
danies  et  damoiselies  de  sa  maisou  par 
estimacion VI*  „ 

Escuyrie  pour  habillemens  de  paiges  et  var- 
lets  de  pie  et  accoustreinens  aussi  par 
estimacion ll*'  „ 

Aumosnes  dons  et  voyaiges  par  estimacion      XIl^  „ 
Somme  toute  Cinquante  mil  neuf  cens  neuf  livres 

touniois. 

Faict  a  Paris  le  XV.  jour  de  Septembre  mil  V*« 

ving^t  huit  aiiisi  signe  Fi^aui^.oys  Bayard. 

Et  est  ladite  coppie  destatsignee  en  grosse  lettre 

Renee  de  France  et  au  dessoubz,  de  ladite  signature 

estoit  escript :  Collation  faicte  a  loriginal  le  XVIU.  jour 

Juillet  mil  cinq  cens  viiigt  neuf  par  moy  Fleury. 
Collation  a  este  faicte  de  ceste  presente  coppie 

destat   le  dix  neufiesme  jour  de  Septembre    lan    mil 

cinq  cens  trente  ung  par  moy  Loys  Carquillault  se- 

cretaire  ordinaire  de  madite  dame  la  Duchesse. 

Carquillault. 


DE    MADAME    RENEE    DE    FRANCE.  0Ü 

2.    Hofstaat  und  Budget  Ebenderselben 
vom  Jahre  1570.  i 

Qeiitilisltoiiiines. 

Et  pr emier ement  Mes,  dliostel. 
Rene   Chardon  Sr.   de  Lugny  preiiüer  Me. 
dhostel  pour  uiig  quartier  de  ses  gai»'es 
oiiquel  il  est  decedde  cy  parceque  toute 
laniiee  est  comptee  a  madamoiselle  de 
Lugny  sa  vefve  a  laquelle  madite  Dame 
laisse  sesdits  gaiges  pour  cecy      .     .       neant. 
Michel  le  clerc  Sr.  de  Maison  Me.  dliostel      V^  L.^ 
Jehan  Decliesneau  Seigneur  Desclerbaudures 

aussi  Me.  dhostel  cy V^  „ 

Pannetiers. 
Jehan  de  BouchefFort  pannetier     ....      III^  „ 
Hercule  Depputy  gentilhomme  servant  .     .      III^  „ 

Escuyers  descuyrie. 
Francoys  de  Remefort  Seigneur  de  la  Goil- 

liere  escuj^er  descuyrie IIl^  ,» 

1  Ordonnance  faicte  par  Madame  pour  le  payement  des  gaiges  de  se« 
officiers  domesticques  de  ceulx  qui  sont  payer  par  les  mains  de  Me.  Jehan 
du  pays. 

Pour  l'annee  finissant  1570. 
Roolle  des  parties  et  soinmes  de  deniers  ordonner  par  madame  Madame 
Renee  de  france  Douairiere  de  Ferrare,  duchesee  de  Chartres,  conlesse  de 
Gisors  et  dame  de  Montargis  estre  payees  baillees  et  delivrees  comptant 
par  3Ie.  Jehan  du  Pays  tresorier  et  payeur  de  la  maison  dicelle  dame  pour 
les  gaiges  des  Gentilshommes  dames  damoyselles  et  autres  officiers  domes- 
ticques de  sadite  maison  cy  apres  nommez  durant  ccste  presente  annec 
Comman9ant  le  premier  jour  de  Janvyer  et  finissant  le  dernier  jour  de  de- 
ccmbre  ensuyvant  mil  cinq  cens  soixante  dix.  Et  les  autres  tant  domesticques 
que  autres  payer  en  Itallye  et  a  Paris  par  ceulx  que  ladite  dame  y  a  com- 
mis  (Bibl.  du  Roi.    Mss.  de  Bethune.    Nro.  8527.). 

2  Die  llercclmuiig  ist  in  Livies  Tournois. 


|ft  LES     CHROMQUES 

Et  aux  gaiges  qavoit  feii  Rene  Chartion  en 
son  vyvant  Sr.  de  Milly  (sie)  noiis  uom- 
mons  Loys  Chardon  et  Jehan  Chardoii 
ses  deux  Als  et  voullant  lesdits  g^aiges 
estre  mis  cntre  les  mains  de  madamoi- 
selle  de  Lu^ny  leur  j^rand  mere  et 
nostre  daine  dlionneiir  poiir  en  faire  et 
disposer  a  sa  volonte  et  ainsi  que  bon 
luy  semblera  pour  ce  cy IIl^  L. 

Orileicrs. 

Sotrunellles  de  panneterye. 
Rynalde  Dycarton  somelier  de  la  dicte  panne- 

teiye IIll^^  „ 

Aydes  audit  office. 
Jehan Forin  senanten  paiiiieterie  a  hicharge 

de  seiTir  les  Dames L  „ 

Sommeliers  deschaiisminerie. 
Mare  Burgier    soinmelier  de  leschansonne- 

rie mixx  ^^ 

Jehan  de  Panne  aussi  soninielier      .     .     .    IIIl^^  „ 

Aydes  audit  ofjßce. 
Jacques  Brehemont  ayant  la  charge  de  dis- 

tribuer  le  vin  —  cy L  >, 

Pierre  Archanibault  servant  en  leschanson- 
neiie  a  la  cliarge  de  servir  les  gentlls- 
^^^^  homines  en  salle L  „ 

Fnictn-ie. 
Marin  Pelletier  fructier  .«  la  « Imri»;«'  dentre- 

tenir  unjf  serviteur  1111^^  „ 


DE   MADAME    RENKE    DE    FRANCE.  $^ 

Cm/sine. 
Francoys  Fadeaii  escuyer  de  ciiysine  et  ayant 

la  Charge  du  garde  manger   ....        C  L. 

Ysep  Gorron  cuysinier IIIF^  „ 

Nicolas  Aubert  aussi  cuysinier       ....       LX  „ 
Jehan  Archambault  venant  dEspai^ne  aiissi 

cuysinier        L  „ 

Jehan  Boulon^ne  pareillement  cuysinier     .  L  „ 

Jelian  Besanzon  gardevaiselle  a  la  charge 
quil  paira  celle  quil  perdra  auquel  ma- 
dame  entretient  et  paye  deux  serviteurs 

cy C  „ 

Me.  Francoys  Cohenyer  clerc  du  garde  man- 
ger (sie) V  „ 

Boulangier. 
A  Symon  Yugou  boulanger  neant  parce  que 
Ion  a  faict  marche  avec  luy  pour  le  pain 

quil  fournist  pour  ce  cy neant. 

Escuyrie. 
Francoys  Vaillant  varlet  de  pied    ....  L  „ 

ßenedette  de  Gasöl  aussi  varlet  de  pied    .  L  „ 

Jehan  Denys  aussi  varlet  de  pied      ...  L  „ 

Paul  de  la  Val  aussi  varlet  de  pied       .     .  L  „ 

Guillaume  Raverott  aussi  varlet  de  pied     .  L  „ 

Jacques  Michel  autre  varlet  de  pied  pour 
demye  annee  d6  ses  gaiches  en  laquelle 
il  est  decedde       XII  L.  X  Ä.  ts. 

Multiers  et  Cochiers. 
Le  Cecilljan  conducteur  de  la  lictiere  du  corps 
et   mullets  de  sonime    et   auquel    Ma- 
dame entretient    ung  liomme  cy      .     .    XXX   L. 


ff  LES    CHRONIQÜES 

Bartlielemy  Machocq  cochier  ayant  la  charge 
du  coche  et  des  clievaulx  de  Madame 

cy XLI  L.       V  5. 

Paul  Dycartier  aussi  cochier  .  XXVlll  „  XVI  „ 
Pellegoni  aiissi  cochier  .  .  .  XXVIII  „  XVI  „ 
Jehan  Jacques  bon  filz  ayant  la  charg;e  des 

muUets  et  littieres  cy L  fj. 

Claude  Dyament  tenant  le  compte  des  avoynes 

et  autres  provisions  de  lescuyrie  cy     .       LX  „ 
Jehan  Dalaunay  Sellier  a  la  charge  de  faire 
tous  les  fournyments  et  harnoys  pour  les- 
quels   luy  seront  fournys  les  cuyres  et 
autres  choses  necessaircs  cy       ...     LIIII  „ 

Mareschal  des  logis  et  fourriei\ 
Fran^oys  Ragayer  fourrier C  „ 

Secretaires  Tresoriei^  et  Clercs  doffices, 
Me.  Fran^oys  Chesneau  secretaire  ordinaire  IF  „ 
„     Jehan  Beliangier  aussi  secretaire  ordi- 
naire      11^  „ 

Cristofle  quasi  secretaire C  „ 

Charles   de  Puyselay   aussi   secretaire     XXX  „ 

Laurens  de  Trabe  aussi  secretaire       .  V  „ 

Rene  Biliot  aussi  secretaire   ....  V  „ 

Jehan  le  Mort  aussi  secretaire  V  „ 
Jehan  Du  pays  tresorier  et  payeur  des 
ji;aiges  des  officiers  de  la  niaison  de  nia- 

dite  Dame  cy II<^  „ 

Jehan  Snrault  clerc  doffice     ....  C  „ 

Huo;ues  Denianceau    aussi  clerc  doffice  C  „ 

Michel  Cothereau  aussi  clerc  doffice    .  V  >. 


DE    MADAME    RENKE    DE    FRANCE.  f|| 

Aumosnyees. 
Paul  Arrigon  aumosnyer Q>  L, 

Medecins  et  appotiquaire. 
Me.  Joseph  Gyouanely  medecyn  .     .     .11^  XXV  >, 
Me.  Francoys  Rousset  aussi  medecin      .     .  V  „ 

Guillaume  Baullier  appoticquaire        ...  L  „ 

Mes.   de  Garderobbe  huissier  et  varlet  de 
chambre    et  Me.  et  varlet  de  fourriere 
Loys  Chardon  Me.  de  Garderobbe  .     .         11^  „ 
Claude  Chesneau  huissier  et  varlet  de  chambre    XXX  „ 
Francoys  Rousseau  varlet  de  chambre  a  la 

Charge  dentretenir  ung  homme    .     .     .  IIII^x  „ 
Guillaume  Laurens  aussi  varlet  de  chambre 

et  tailleur L  „ 

Nico  Ho  Riguet  (Riquet?)  aussi  varlet  de 
chambre  et  Me.  de  Fourriere  et  des 
reparations   des  bastimens   a   la  charg^e 

de  tenir  ung  homme  cy C  ^ 

Hercule    Dymary    pareillement    varlet     de 

chambre        LX  „ 

Tapissiers. 
Thomas  Grenay  patissier       XXX  „ 

Haines,    llainoyselleis» 

Dames  dhonneur. 
Madamoyselle  Renee  de  Thunes  damoiselle 
de  Lug^ny  dame  dhonneur  et  premiere 
de  la  chambre  y  comprins  les  gaiges 
que  feu  Monsr.  de  Lugny  son  mary 
avoit  que  madicte  dame  veultet  entend 
quelle  aye   oultre  les  sieiis  cy   .     .     .     VIII^  „ 


Iß  L^S    CHRONIQUES 

Anne  de  Luce  (Inmoyselie  de  Milly  danioy- 

selle  de  la  clianihre  et  datour  cy    .     .        \\^  L. 

Catherine  de  Puyselay   danioysello  Oesclcr 

baudures  et  de  la  chambie     .     .     .     .  11^  „ 

Jehanne  de  la  Basclerye  aussi  damoyselle  .     \  I^^  „ 

LyenorDug'ueret  danioy seile  de  Moyssy  sei- 

vant  en  la  chambre \  l^"^  „ 

Dyanne  Duj>ueret  aussi  damoyselle    .     .     .     Vi^^  „ 

Renee    le   Paij;e    damoyselle  servant  en  la 

chambre        Vl^^  „ 

Marie  Tiieronneau    damoyselle  «ouvernante 

des  filles  de  cor        Vl^-^  „ 

Filles  de  Coi\ 

Ester  de  Boucheffot  Lucresse  Chesneau  et 
Renee  et  Susanne  Chesneaux  fiUe  de 
cor  cy  pour  toutes  neant  leurs  habille- 
ments  couches  et  comptes  en  arj»^ente- 

rie  pour  cy        ne.nif. 

Femmes  servims  et  dulres. 

Aji'atte  Massoude  dite  la  brosse  femme  de 
chambre  payee  en  argenterie  par  les  qnar- 
tiers  cy neant, 

M.ane  Goudouyn  lingere XL  L. 

Michelle  servant  les  filles  de  cor       .     .     .    XXX  „ 

Marie  Clement  aussi  servant  lesdites  filles 
de  cor,  payee  en  argenterie  par  les  moys 
pour  ce  cy        neaiit. 

Benedette  la  bonne  lavandiere  du  corps  et 
du  commini  neant ,  parce  quelle  est 
payee  chacun  mo\s  par  la  chambre  aux 
denier  pour  ce  c)  nc.niL 


DE    MADAME    RENEE   DE   FRANCE.  |f 

Somme  totalle  des,  dits  gaiges  sallaires  et  entre- 
tennement  durant  la  dicte  aiinee  VIII**  V^  XX  L. 
VII  S.  tournois  vallent  IP  IX^  XLIX  (ou  livres  Pis 
toies^  pistoles  VIII  S.  tournois  alis  pour  escii  qui 
est  par  quartier  XVIII^  IIIFX  L.  1  Ä.  IX  deniers 
vallent  VIF  XXXVII  pistoles  XIIII  Ä.  IX  deniers  alis 
pour  escu. 

Me.  Jelian  Du  Pays  tresorier  et  payeur  des 
gaiges  sallaires  et  entretennement  des  gentilshommes 
dames  damoiselles  et  autres  officiers  domesticques 
de  nostre  maison  payer  bailler  et  delivrer  comptant 
aux  personnes  cy  dessus  nommer.  La  somme  de 
sept  mil  cinq  cens  vingt  livres  sept  sols  tournois  aus- 
quels  nous  lavons  ordonnee  et  ordonnons  par  cedit- 
present  roolle  pour  les  causes  et  ainsi  quil  est  plus 
a  piain  contenu  en  icelluy  rapportant  lequel  signe 
de  nostre  main  avec  les  quictances  de  cliacun  des 
dessusdits  nommer  sur  ce  süffisantes  tant  seullement 
nous  voullons  entendons  et  nous  piaist  icelle  somme 
de  VII^  V^  XX  L.  VII  Sols  tournois  estre  passee  et 
allouee  en  la  despence  de  vos  comptes  et  rabatue 
de  vostre  recepte  partout  ou  il  appartiendra  par  les 
auditeurs  diceulx  ausquels  nous  mandons  et  enjoi»- 
nons  ainsi  le  faire  sans  difficulte  aulcune  car  tel  est 
nostre  plaisir.  Donne  a  Montargis  le  dernier  jour 
davril  lan  mil  cincq  cens  soixante  dix. 

Henee  tre  /rmrce 

par 
Gollection.  2 


li  LRS    CHRONIQUES 


IL 

SCIIENRIMEN 

der 

Herzogin  Reiiea  au  ilire  Hiiitler. 


1)  Schenkung  von  50,000  Livres  Toiirnois  an  ihre 
Tochter  Leonora  v.  Este,  (ohne  Datum)  i 

Fut  presente  en  sa  personne  tres  haiilte  tres 
illustre  et  tres  excellente  princesse,  Madame  Re- 
nee  de  France  fiUe  seur  et  taute  de  Roy  Duchesse 
de  Ferrare  et  de  Chartres  Conitesse  de  Gisors 
et  Dame  de  MontJirgis,  laquelle  continuant  la- 
mour  et  dillection  quelle  a  toujours  portee  et  porte 
a  haulte  et  excellente  princesse  Madame  Leonor 
d'Est  fille  de  tres  hault  et  tres  puissant  prince  et 
seipieur  Messire  Hercules  d'Est  en  son  vivant  Duo 
de  Ferrare  et  de  ladite  Dame  Duchesse  de  Ferrare 
son  espouse  voullant  luy  donner  et  des  apresent 
lasseurer  dune  partye  de  ses  biens  Luy  a  de  sa 
simple  et  liberalle  volunte  donne  et  donne  par  ces 
presentes  par  donation  pure  et  simple  irrevocable 
et  faicte  entre  viss  les  notaires  soubz  sij^nes  stipul- 

1  Mss.  d«  Bcthune  Nro.  8610  pag.  44. 


DE    MADAME    RENEE    DE   FRANCE.  19 

lants  et  acceptans  i  la  somme  de  cinqiiante  mille 
livres  tournois  pour  une  fois  a  iceiils  pranclre  un  an 
apres  le  trespas  et  deces  de  ladite  Dame  donatrice ,  ^ 
et  apres  ses  legs  payer  et  acquiter  entierement  par 
ses  executeurs  et  lieritiers  lesquels  legs  eile  auroit 
faicts  Oll  pouiToit  faire  cy  apres  par  testament  codi- 
cille  ou  ordonnance  de  sa  derniere  volonte  ^  sut* 
tous  et  chaciins  ses  biens  presens  et  advenir  synon 
qiie  ladite  Dame  fournisse  ou  delivre  ladite  somme 
ou  partie  dicelle  de  son  vivant  ce  quelle  pourra 
faire  a  tant  de  foys  et  pour  telles  portions  que  Ion 
luy  semblera  suivant  sa  commodite  sans  que  ladite 
somme  soit  en  tout  ou  en  partie  imputee  ne  oom- 
putee  sur  le  dot  que  tres  hault  et  tres  puissant 
prince  monseigneur  Duo  de  Ferrare  son  fih  doibt  et 
est  tenu  de  fournir  a  ladite  Dame  Leonor  sa  seur 
soit  par  vertu  du  testament  dudit  feu  Sr.  Duo  son 
pere  ou  autrement.  Parceque  ladite  Dame  donatrice 
na  voullu  ne  entendu  que  pour  la  donation  quil  luy 
piaist  faire  par  ces  dites  present  le  dot  de  ladite 
dame  Leonor  luy  soit  baille  moingdre  ne  q^ie  ladite 
somme  luy  soit  en  rien  comptee  sur  sondit  dot  ne 
autres  Conventions  matrimonialles  pour  dicelle  sorame 
de  cinquante  mil-  livres  *  joyr  par  ladite  dame  Leo- 
nor et  en  faire  et  disposer  du  tout  a  son  plaisir  et 
volunte  comme  de  biens  paraphernaulx  et  non  do- 
taulx  et   Sans  que   au    cas  que    ladite  dame  soit  cy 

1  Im  Texte  ist  das ,  was  nun  folgt ,  durchgestrichen :  la  sommc  de  vingts 
hiil  escus  pour  une  fois  vallant  ä  cinquante  sols  tournois  piece. 

2  Somit  bedeutet  dies  Zeichen  V  in  den  übrigen  Piec^en  Thaler. 

3  Die  Stelle  von  „et  apres  —  A'olonte"  am  Rande  des  Textes  beigefügt. 

4  Im  Original  stand  früher  20.000  Thaler;  was  hier  durchge.'^f riehen. 


^ 


LKS    CHRONIQUES 


apres  prouveue  (sie)  par  mariage  soii  futur  espoux 
puisse  ou  doibre  i-ien  pretendre  en  ladite  soinme 
de  cinquante  mil  livres  ^  voulant  ladite  dame  dona- 
trice  que  ladite  darae  Leoiior  sa  iille  en  pisse  par 
ses  mains  et  les  recovre  par  ses  quictances  pour  en 
faire  et  disposer  a  son  plaisir  et  volunte.  ^  Et  oultre 
a  la  Charge  que  ladite  dame  Leonor  laquelle  pour 
cest  effect  sera  deuemcnt  aucthorisee  par  justice 
ou  autrement  ainsi  quil  appartiendra,  sera  tenue 
moienuant  ladite  donnation  renon^er  en  faveur  de 
Monseigneur  le  duc  de  Ferrare  son  frere  et  des 
enffans  descendants  ^  infiniinent  de  luy  par  loyal 
mariage,  et  a  deffault  de  luy  et  denfVans  descen- 
dants de  luy  par  legitime  mariage  en  faveur  de 
monseigneur  son  frere  Don  Loi/s  et  des  enffans  sy 
aulcuns  y  en  a  descendants  de  luy  a  ladvenir  par 
loial  mariage  a  tout  droict  successif  quelle  pourroit 
pretendre  a  ladvenir.  Et  tous  et  chacuns  les  bien^ 
de  ladite  dame  Duchesse  de  Ferrare  et  de  Chartres 
sa  mere  soit  de  legitime  ou  autrement,  vouliant 
neantmoingt  ladite  Dame  Ducliesse,  que  au  cas  que 
mesdits  Sr.  Duc  de  Fei^rare  et  Doti  Loys  d'Este 
ses  enffans  vinssent  a  deceder  sans  hoirs  procrees 
de  leur  corps  et  en  loyal  mariage  ou  que  leura 
descendants  *  par  ligne  directe  et  legitime  mariage 
vinssent  a  deffaillir  sans  hoirs  legitimes  de  leurs 
Corps,   ladite  dame  Leonor  ou  les  siens  venant  par 

i  Früher  „Thalcr". 

2  Die   Wurto :    .,comine  de  bieni  parapbernaulx  et  nuu   doUulx"    wtirdcu 
flusi^estrichen. 

3  Der  Bt:isalz  „masirs"  im  Original  ausgostrichen. 

4  Das  anlerlinirte  Wort,  masleü  überall  durchstrichen. 


DE    MADAME    RENEE    DE    FRANCE.  21 

li^iie  directe  et  legitime  puissent  succeder  pour  teile 
part  et  portion  qiie  de  droict  es  biens  appartenans 
ou  qui  appartiendront  a  ladite  dame  donatrice  lors 
de  son  trespas  et  deces  nonobstant  tonte  renoncia- 
tion  que  ladite  dame  Leonor  y  pourroit  faire  a  lad- 
venir  soit  en  faveur  de  son  mariage  ou  autrement. 
Laquelle  renonciation  quant  a  ce  et  pour  ce  regard 
seullement  ladite  dame  na  voullu  ne  entendu  ratif- 
fier  ne  aprouver  ne  y  donner  audit  cas  aulcun  con- 
sentement.  Et  oultre  a  la  charge  que  dedans  siv 
mois  ^  ladite  dame  Leonor  auctorisee  deuement  comme 
dessus  sera  tenue  accepter  la  presente  donation  avec 
toutes  ces  charges  pactions  et  Conventions  dessus 
dits  et  icelies  ratiffier  deuement.  Et  deladite  accep- 
tation  et  ratiffication  faire  tenir  a  ladite  dame  dona- 
trice ung  acte  et  instrument  authenticque  avec  pro- 
curation  vallable  pour  la  presente  donation  faire  insi- 
nuer  partout  ou  il  appartiendra  laquelle  donation  ainsi 
faicte  et  acceptee  ladite  dame  Ducbesse  de  Ferrare 
a  promis  et  promect  des  a  present  garendir  fournir 
et  faire  valloir  par  les  siens  nonobstant  que  telles 
donations  ne  soient  ordinairement  subjectes  a  garen- 
die  et  a  lentretenement  dicelie  a  oblige  et  bipothecque 
tous  et  cbacuns  ses  biens  taut  meubles  que  immeubles 
speciallement  son  Ducbe  de  Cbartres  Comte  de  Gi- 
sors  et  terre  de  Montargis  selon  et  ainsi  quil  luy  ont 
este  ceddees  quictees  et  transportees  par  le  Roy  et 
generallement  tous  et  cbacuns  ses  biens  presens  et 
advenir  sans  que  la  speciallite  deroge  a  la  general- 

1  Im  Original  war  hier   ein   weisser  Raum,   welcher  Si>äter  durch  dies« 
zwei  Worte  ausgefüllt  worden  ist. 


It  LES   CHRONiaUES 

lite  nv.  la  j>eneralite  du  coiitraire  inectant  au  choix 
de  ladite  dame  princesse  de  sayder  de  hm  ou  de 
lautre  ou  de  tous  deux  eiisemble  aiusi  quelle  verra 
boH  estre.     Promectre  obliger,  renon^er. 

2)  Zweite  Schenkung;  an  Ebendieselbe,    in  theils 

lateinisch,  theils  italienisch  geschriebener  Urkunde 

(vom  J.  1575).! 

In  Christi  nomine  Amen.  Anno  ejusdeui  nati- 
vitatis  millesimo  quino^entesimo  septuao^esimo  quarto 
Indictione  seeunda  die  quarto  mensis  Decembris 
Ferrarae  in  aedibus  pallatii  Ducalis  In  camera  cu- 
biculari  inclitae  illustrissiniae  et  excellentissimae  Ma- 
damae  Leonore  presentibus  testibus  vocatis  et  roga- 
tis  maji^nifico  domino  Petro  Vergnagnino  quondani 
domiui  Jacobi  de  Reoio  secretario  et  commissario 
generali  in  partibus  istis  Altissimae  Madamae  Re- 
nate inclitae  mao^nifico  domino  Francisco  Franco 
quondain  domini  Bartholomel  sinlscalco  inclitae  illu- 
strissiniae et  excellentissimae  Madamae  Leonorae 
spectabile  domino  Hieronymo  Pocaterra  quondani  alte- 
rius  Hieronymi  (sie)  civibus  Ferrariensibus  et  aliis. 
Cum  «altissima  illustrissima  et  excellentissima  Ma- 
dama  Renata  ex  Frauciae  Ferraiiae  duchessa  et 
donationem  librarum  quinquan^lnta  millium  turonen«> 
sium  illustrissiniae  et  excellentissimae  Madamae 
Leonorae  fistensi  ejus  ex  Illustrissimo  et  Excellentis- 

I  Mss.  dp  Borlmnc.  Nro.  9516.  p.  65.  Vielleicht  war  das  vorangehende 
Dokument  blosser  Entwurf  (;eb!iehon,  und  erst  später  in  eiup  Törmliche  No- 
tariats-lfrkundo  verwandelt  worden.  In  derBibl.  von  Beth.  ist  dieses  Akten- 
stück auT  jeden  Fall  das  hpütere. 


DE   MADAME    RENEE    DE   FRANCE.  23 

simo  felicis  memoriae  domino  Domino  Hercule  se- 
cimdo  Estensi  duce  Ferrariae  et  filiae  legitimae  et 
natural!  fecerit  et  elar^ita  fiierit  eidem  solvendis 
post  recessum  ex  hac  luce  ejusdem  matris  sue  et 
addimpletis  omnibus  legatis  sive  relictis  per  eam  ma- 
trem  suam  factis  sive  faciendis  in  ejus  ultimae  vo- 
luntate  et  sub  hac  eonditione  quod  ipsa  Illustrissima 
et  Excellentissima  Madama  Leonora  ad  favorem  il- 
lustrissimi  et  excellentissimi  domini  Domini  Alphon- 
sii  Secundi  Estensis  ejus  fratris  et  Ferrariae  ducis 
et  filiorum  ac  descendentium  ejus  ex  legitimo  ma- 
trimonio  et  eis  non  extantibus  vel  quandocumque 
deficientibus  ad  favorem  Illustrissimi  et  Excellentis- 
simi domini  Domini  Aloysii  Cardinalis  Estensis  etiani 
ejus  fratris  ac  ejus  filiorum  (si  quos  forsan  in  futu- 
rum susceperit  ex  legitimo  matrimonio  et  descen- 
dentium eotamen  bonis  maternis  renuntiari  teneatur 
et  debeat  salvis  juribus  idem  (sie)  filiae  suae  pro- 
portione  sua  succedendi  in  eis  bonis  in  eventum  in 
quem  non  superessent  vel  quandocumque  deficerent 
descendentes  et  lieredes  ex  le^itimo  matrimonio  pre- 
fatorum  illustrissimorum  excellentissimi  et  doctissimi 
ejus  fratrum.  Et  si  infra  sex  nienses  ipsa  Illustris- 
sima et  Excellentissima  Madama  Leonora  eam  dona- 
tionem  acceptaverit  et  premissa  compleverit  ac  con- 
stituerit  procuratorem  ad  insinuari  faciendum  dictam 
donationem  et  ut  latinis  ex  instrumento  desuper  con- 
fecto  in  castro  Montargis  rogato  per  dominum  Jö- 
hannem  Garnier  tabellonem  Regium  sub  die  vicesimo 
quarto  Julii  proxime  preteriti,  et  cujus  transumpti 
in  lingua  Itala  materna  tenor  talis  est. 


24  LES    CHRONiaUBS 

A  tiitti  quelli  che  vecirano  queste  presente  let- 
tere  Gia  serante  p;arda  si«^ilIo  per  il  de  iiostro  sei^- 
nore  alli  contrjicti  et  Giustitie  della  Prevostea  et 
Balla^<po  di  Montarp^is  salute.  Facciamo  sapere  che 
dinaiidi  a  Gian  Garnier  Nottaro  et  tabellione  Rep^ale 
piirato  della  detta  prevostea  de  Montarps  fii  pre- 
sente in  propria  persona  rAltissima  lllustrissiina  et 
Excellentissima  principessa  madama  Renea  di  Fran- 
eia  fij>li()la  sorella  et  zia  di  Re,  Ducliessa  di  Ferrara 
et  di  Sciartres,  Contessa  de  Gisors,  et  dama  di  Mon- 
targis,  la  qnalle  continnando  neli'  amore  et  dilettione 
ch'ella  ha  sempre  portata  all  alta  et  excellentissima 
principessa  Madama  Leonora  D'Este  fi^liiiola  dell 
altissimo  et  potentissimmo  (sie)  prencipe  et  sig^nore 
11  Sip;nore  Hercole  Deste  in  vita  sua  duca  di  Fer- 
rara et  maritto  della  detta  Sig^nora  Duchessa  di  Fer- 
rara,  et  volendole  donar,  et  di  presente  assicurarla 
duna  parte  de  suoi  boni,  le  ha  di  sua  semplice 
et  liberale  volunta  donato  et  dona  per  queste  pre- 
senti  per  donatione  pura  et  semplice  irrevocabile  et 
fatta  fra  vini  stipulando  il  soltoscritto  notaro  et  acat- 
tando  per  lei  et  per  li  suoi  la  somme  de  cinquanta 
milla  lire  tornosi.  per  una  volta,  da  pig^liarle  un 
anno  dopo  la  morte  di  detta  dama  donatiice  et  doppo 
che  sarano  pag^atte  et  quietati  i  suoi  lasciati  intiera- 
mente  dalli  suoi  essequntori  o  heredi  Li  qnalli  las- 
ciati ella  liavra  falti  o  potra  fare  per  lavenir  (sie)  per 
testamento  codicillo  o  dispositione  di  sua  ultima  vo- 
luntii  sopra  tutti  e  qualonque  suo  beiie  presente  et 
futuro ,  saht)  sc  la  detta  danima  non  papisse  la  detta 
somma,    o  parte  di  quella  in  vita  sua  la  quäl  cossa 


DE    MADAME    RENEE    DE    FRANCE.  9ß 

ella  potra  far'  in  tante  volte  et  per  tali  portioni  die 
a  lei  parera  bene  coiiforme  a  la  siia  commodita  sensa 
che  la  detta  soma  sia  ne  in  tutto  ne  in  parte  compu- 
tata  nella  dote  che  l'altissimo  et  potentissimo  pren- 
cipe  il  Signore  Duca  di  Ferrara  suo  figliuolo  debbe 
et  e  tenuto  dar  alla  detta  dama  Leonora  sua  sorella 
sia  per  virtu  del  testamento  del  detto  fu  Duca  suo 
padre  o  daltra  maniera,  perche  la  detta  dama  dona- 
trice  non  ha  voluto  ne  intesa  che  per  questo  la  dona- 
tione che  le  piace  di  fare  per  queste  presenti  la  dote 
della  detta  dauna  Leonora  la  sia  data  piu  piccola  ne 
che  la  detta  soma  le  sia  in  cossa  messima  computata 
SU  la  sua  dote  ne  in  altre  conventioni  matrimonial! 
a  fin  che  di  quella  somma  de  cinquanta  milla  lire 
tornesi  detta  dama  Leonora  goda  et  ne  faccia  et  dis- 
ponga  di  tutto  a  suo  piacer  et  volunta  et  sensa  che 
in  caso  che  la  detta  dama  per  la  venire  si  mariti  le 
suo  futuro  sposo  possa  o  debba  pretendere  cosa  al- 
cuna  nella  detta  somma  de  cinquanta  milla  lire.  Vo- 
lendo  la  detta  damma  donatrice  che  la  detta  damma 
Leonore  sua  figliuola  ne  goda  per  sue  mani  come 
de  beni  parafernati  et  non  dotati  et  le  riceva  per  sua 
quictance  (sie)  per  farne  et  disporne  a  suo  piacer  e 
volunta.  Et  oltra  alla  carica  che  havra  la  detta  damma 
Leonora  la  qualle  per  questo  efFetto  sara  se  ne  be- 
songne  debitamente  autlioritata  per  giustitia  o  altra- 
mente  della  maniera  che  le  appertentia  sara  tenuta 
mediante  la  detta  donatrice  de  renuntiar  in  favore 
del  Signore  Duca  di  Ferrara  suo  fratello  et  de  figliuoli 
descendenti  in  infinito  da  lui  per  legitimo  matrimonio 
mancando  lui  et  figliuoli  descendenti  da  lui  per  legitimo 


88  LES    CHRONIQUES 

matrimonio  in  favore  di  moiisei^r.  suo  fratello  Don 
Liiij»i  et  de  fi<>linoli  se  iie  saiaiio  descendenti  da  lui 
par  lavenir  di  le«>itiino  matrimonio  a  tutte  le  ragioni 
di  successione  ch'ella  potria  pretendere  per  lavenir 
in  tntti  e  ciaschun  bene  della  detta  damma  Duchessa 
di  Ferrara  et  di  Sciartres  sua  madre  sia  per  la  leg^i- 
tima  o  daltra  maniera.  Volendo  nondimeno  la  detta 
damma  Duchessa  che  in  case  che  li  detti  signori  duca 
di  Ferrara  et  Don  Liiigi  d'Este  suoi  fi«iiuoli  venis- 
sero  a  mancar  sensa  lieredi  procreati  del  loro  coi-pore 
et  di  legitimo  matrimonio  o  che  i  loro  descendenti 
per  linea  retta  et  legitimo  matrimonio  venessero  a 
mancar  sensa  heredi  legitimi  de  loro  coi-pi.  La  detta 
dama  Leonora  o  vero  i  suoi  venendo  per  linea  retta 
et  legitima  possino  succeder  per  tal  parte  et  portione 
che  di  ra^one  nei  beni  appertinenti  et  che  appartini- 
rano  filla  detta  dama  donatrice  nel  tempo  della  sua 
niorte  non  ostante  oj^ni  renontia  che  la  detta  dama 
Leonora  ne  potesse  haver  fatto  o  fare  per  lavenir  sia 
in  favore  del  suo  matrimonio  o  daltra  maniera.  La 
quäle  renontia  quanto  a  qucsto  et  per  questo  risguardo 
solamente  la  detta  dama  non  ha  voluto  ne  inteso  di 
ratificar'  ne  approbare  ne  dare  o  prestare  in  detto  ca«o 
alcun  consenso.  Et  oltra  alla  carica  che  fra  sei  mesi 
havra  la  detta  dama  Leonora  d'esser  authorisata  debi- 
tamente  come  e  detto  di  sopra  se  e  bisop;no  sara  te- 
nuta  dacceptar'  la  presente  donatione  con  tutte  le  sue 
cariche  patti  et  conventioni  dette  di  sopra  et  quelle 
ratificare  debitamentc  et  delhi  detta  arcettatione  et 
ratiftcatione  far  tener  alla  detta  dama  donatrice.  Un 
atto  et  un  instrumento  autentico  con  procuratione  validu 


DE    MADAME    RENEE    DE    FRANCE.  27 

per  fare  insinuare  la  presente  donatione  per  tutto  dove 
bisognara.  La  quäle  donatione  fatta  et  accettata  di 
questa  maniera  la  detta  dama  ducliessa  di  Ferrara  a 
promessa  et  promette  di  garendire  dare  et  fare  valere 
per  li  suoi  non  ostante  che  tali  donationi  non  siano  or- 
diniriamente  sog-giette  a  garandie  et  per  conservatione 
di  quella  obligati  et  liippotecati  tutto  et  ciascun  suo 
beue  tanto  mobile  quanto  immobile  et  specialmente 
il  suo  Ducato  di  Sciartres  Contato  di  Gisors  et  la 
terra  de  Montargis  della  maniera  che  a  lei  sono  stati 
ceduti  quittati  et  trasportati  dal  de  et  generalmente 
tutti  et  ciascun  suo^  bene  presente  et  future  sensa  che 
la  Specialita  deroghi  alla  generalita  ne  la  generalita 
per  il  contrario  mettendo  in  elettione  della  detta  dama 
principessa  de  ajutarsi  dell'  una  et  dell'  altra  o  de  tutte 
due  insieme  della  maniera  che  a  lei  parera  che  sia 
bene.  Et  cosi  estato  accordato  voluto  et  consentito 
per  la  detta  damma  Donatrice  promettendo  par  lei 
in  buona  fede  et  parola  di  principessa  sotto  lobliga- 
tione  de  suoi  beni  et  possessioni  quäl  si  voglia  ch'ella 
ha  per  questo  del  tutto  obligato  et  sotomesse  a  tutte 
giustitie  et  giurisdittioni  dove  sarano  trovate  teuere 
conservare  gardare  et  esseguire  et  havra  jurato  fernio 
et  stabile  in  ogni  tempo  quanto  si  Icontinie  in  queste 
presenti  sensa  giamai  contradirli  sotto  pena  di  pagare 
tutte  lespese  damni  et  interessi  che  per  mancare  in 
questo  ne  potriano  seguir. 

Renontiando  in  fare  questo  a  tutte  le  cose  con- 
trarie  alla  presente  letter'  le  quali  in  testimonio  di  cio 
Noi  g'uarda  sigilla  sopradetto  al  reporto  del  detto 
giurato  habbiamo  sigillato  del  detto  sigillo  de  contratti 


98  LES    CHR0N1QUE3     '        " 

lecjuali  furon  fatte  passette  et  ricevate  nel  castello  di 
detto  Moiitarj^^is  presenti  Francesco  Rosseto  et  Her- 
coli  di  iiiari  valetti  di  camera  di  detta  inadama  testi- 
monii  il  di  XXIIII  di  Jiij^lio  lanno  1574.  e  la  nota 
miiuita  di  queste  presenti  sottosciitte  di  mano  di  detta 
danima  et  di  detti  testimonii  Garnier  Velasques.  * 

Interea  Illustrissima  et  Excellentissima  Madama 
Leonora  annuendo  materna  dispositioni  eam  donatio- 
neni  acceptare  et  ratificari  ac  adimplere  omnia  ea  ad 
que  ipsa  a  predicta  ejus  altissima  illustrissima  et  ex- 
cellentissima matre  adstricta  est  et  gravata  et  ut 
eidem  in  praeinserto  instrumento  jnjunctum  fuit.  Ea 
de  re  Illustrissima  et  Excellentissima  Madama  Leonora 
nata  olim  recolissimae  inemoriae  illustrissimi  et  excel- 
lentissimi  domini  Domini  Herculis  Secundi  Estensis  du- 
cis  Ferrarie  quarti,  cum  presentia  et  consensu  ad  majo- 
rem cautellam  et  quotque  opus  sit  illustrissimi  et  ex- 
cellentissimi  domini  Domini  Francisci  Estensis  Mar- 
chionis  Masse  Lombardorum,  ejus  patroni  et  sie  con- 
sanguinei  a  latere  paterno  presentis  et  sie  manu 
corporaliter  scripturis  tactis  ad  sancta  Dei  Evanp^elia 
jurantis  ac  consentientis  ipsius  illustrissimae  et  ex- 
cellentissimae  ejus  nepti  et  omnibus  ac  sino^ulis  per 
eam  presenti  instrumento  agendis  pro  observatione 
solemnitatis  statuti  communis  Ferrarae  sub  rulirica 
de  indemnitatibus  mulierum  et  earum  contractibus 
in  defectum  prefatorum  illustrissimonim  et  excellen- 
tissimi  domini  Domini  Alphonsii  ducis  absentis  nunc  a 
civitate  et  districtu  Ferrariae  ac  revercndissimi  do- 
mini D.  Aloysii  Cardinalis  Estensis    in   partil)us  Gal- 

1  Im  Texte :    YoUhqz. 


DE   MADAME    RENEE    DE    FRANCE.  20 

liae  nunc  deg-entis  ejus  fratrum  et  habentium  Inter- 
esse in  presenti  contractu  ac  illustrissimi  et  excellen- 
tissimi  domini  D.  Alplionsi  Estensis  Marcliionis  Mon- 
ticuli  etiam  ejus  Illustrissimae  et  Excellentissimae  Ma- 
damae  Leonorae  patrui  et  consanguinei  alatere  paternö 
interpellati  tarnen  per  me  notarium  ad  hoc  pro  pre- 
senti die  hora  et  loco  exposito  eidem  toto  presentis 
instrumenti  tenore  non  valentis  ob  infirmitatera  ejus 
excellentissimae  interesse  in  hoc  loco  ubi  etiam  pre- 
fata  et  Excellentissima  Madama  Leonora  aliquantulum 
infirma  reperitur  prout  sie  dixit  et  asseruit  et  omnium 
aliorum  ejus  Illustrissimae  et  Excelkntissimae  Madamae 
Leonorae  attinentium  tarn  a  latere  paterno  quam  ma- 
terno  quibus  ejus  excellentia  carere  asseruit,  et 
manu  corporaliter  scripturis  tactis  ad  sancta  Dei  Evan- 
gelia  juravit  in  civitate  et  districtu  Ferrariae  et  juxta 
formam  statuti  predicti,  sponte  et  ex  certa  scientia 
ac  omni  meliori  modo  quo  potuit  obligando  se  et  om- 
nia  ac  sin^ula  sua  bona  presentia  et  futura  per  se  et 
suos  heredes  dictam  donationem  et  instrumentum  ejus 
procedentem  ac  omnia  et  singula  in  eo  contenta  ap- 
probavit  ratificavit  et  confirmavit  et  acceptavit  in  Om- 
nibus et  per  omnia  ut  in  eo  scriptum  est  et  quod  ma- 
terno  sermone  Italo  sie  ut  supra  transumptum  in 
presentia  testium  sumptorum  per  me  Notarium  eidem 
Illustrissimae  et  Excellentissimae  Madamae  Leonorae 
presenti  audienti  et  intelligenti  de  verbo  ad  verbum 
lectum  fuit  et  ipsa  Illustrissima  et  Excellentissima  Ma- 
dama  Leonora  ad  instantiam  mei  notarii  ut  supra  sti- 
pulantis  tum  ex  predicta  lectura  tum  quia  ipsa  pluries 
per   antea   vidisse  legisse  et  inspexisse  asseruit  dixit 


M  LES    CHROKIQUBS 

declaravit  et  fassa  fult  se  de  eo  et  omnlbus  ac  sinpi- 
lis  in  eo  contentis  et  descriptis  habiiisse  et  liabere  ple- 
nam  veram  certam  et  perfectam  srirntiam  iiotitiam 
Cognitionen!  et  intellio^entiam  ac  plenissime  infonna- 
tarn  esse.  Et  pro  complemento  conditionum  et  eonim 
omnium  et  sinf^ulortim  qiie  sibi  in  dicto  donationis  in- 
strumento  injuncta  fueiimt  et  ad  que  ipsa  j^ravata  fnit 
ipsa  Ilhistrissinia  et  Excellentissima  Leonora  ai^ens 
et  obveniendo  ut  supra  ac  sponte  et  ex  certa  scientia 
ac  omni  meliori  modo  qno  potuit  per  pactum  speciale 
juramento  inserto  vallatnm  renuntiavit  refuta>it  dedit- 
que  cessit  transtulit  atque  mandavit  milii  notario  pu- 
blice persörte  presenti  stipulanti  et  recipienti  nomini- 
bus  et  vice  pro  loco  prefati  illustrissimi  et  excellen- 
tissimi  domino  D.  Alplionsii  Secundi  Estensis  dncis 
Ferrarae  et  ejus  filiorum  et  descendentium  ex  le*»itimo 
Ihatrimonio  in  infinitum  et  eis  non  superextantibus 
vel  quandocumque  deficientibus  secundo  loco  prefati 
illustrissimi  et  reverentissimi  domini  Doniini  Aloysii 
Cardinalis  Estensis  et  ejus  filiorum  si  quos  forsan 
jsiisceperit  in  futurum  ex  legitimo  matrimonio  et  eonnn 
descendentium  in  perpetnum  ex  legitimo  matrimonio, 
omnia  jura  omnesque  actiones  reales  et  personales 
utiles  et  directas  tacitas  et  expressas  sive  mixtas  et 
alias  quascumque  et  quas  quomodocumque  liabet  ba^ 
bebat  vel  ullo  tempore  liabere  posset  aut  in  futurum 
speraret  in  bonis  quibuscumque  prefatae  altissimae, 
illustrissimae  et  excellentissimae  ejus  matris  ipsaque 
bona  [in  omuibus  et  per  omnia  ut  in  dicto  instru- 
mento  donatiouis  sibi  injuurtum  fuit.  Et  posuit  nie 
notarium  ut  supra  stipulantem  in  locum  sunm  procu- 


DE    MADAME    RENKE    DE    FRANCE.  Sl 

ratoremque  etiam  nie  ut  siipra  recipientem  coiisti- 
tuit  irrevocabilem  et  in  rem  successive  ut  supra  pre- 
fatorum  illustrissiinorum  et  excellentissimi  et  reverentis- 
simi  domini  Domini  Alphonsii  ducis  et  domini  D.  Aloy- 
sii  Cardinalis  et  suoriim  respective  ut  supra  ut  ipsi 
successive  ut  supra  nominibus  eorum  propriis  ac  no- 
mine et  vice  ipsius  lllustrissimae  et  Excellentissimae 
Madamae  Leonore  sed  ad  utilitatem  successive  ut 
supra  praefatorum  illustrissimorum  et  excellentis- 
simi domini  Domini  Alphonsi  ducis  ac  reverentissimi  D. 
Aloysii  et  suorum  ut  supra  possunt  agere  experiri 
excipere  replicare  defendere  consequi  et  se  tueri  et 
alia  omnia  et  sin^ula  facere  et  exercere  juribus  et 
actionibus  antedictis  et  alil  quibuscumque  quemad- 
modum  ipsa  Illustrissima  et  Excellentissima  Madama 
Leonora  facere  posset  poterat  et  ante  presens  in- 
strumentum  potuisset.  Et  hoc  quia  voluntati  ma- 
terne  adherendo  de  eis  libris  quinquaginta  millibus 
Turonensibus  sibi  ut  supra  donatis  et  elargitis  ac 
solvendis  temporibus  ac  per  modum  de  quibus  et  ut 
in  dicto  donationis  instrumento  se  tacitam  et  conten- 
tam  vocavit  pro  omni  parte  et  portione  sibi  debita 
vel  debenda  atque  sibi  quovis  modo  tam  jure  na- 
ture  sive  legitime  quam  aliter  quomodocumque  et 
qualitercumque  observari  posset  et  spectaret  in  bonis 
predictis  maternis  salvis  tamen  institutis,  quod  in 
eventum  in  quem  predicti  ejus  illustrissimus  ac  reveren- 
tissimus  fratres  sive  filiis  et  descendentibus  ex  leo^i- 
timo  matrimonio  quandocumque  decesseruit  vel  cum 
eis  et  postea  quandocumque  linea  eorum  fratrum 
suorum  descendentium  ex  legitimo  matrimonio  deficeret 


82  LES    CIIRONIQUES 

sibi   ipsi  llliistiissimae  et    Excellentissimcie   Madame 
Leonore    et   suis  filiis   et  descendentibus  per  lineani 
rectam  et  leo^itima  omnia  et  queciiniqiie  jura  succes- 
sionis    sue   et   suoruni    ut   supra   saha   et   reservata 
asse    intelli^antur   et   sint   succedendi  in   boiiis  pre- 
dictis  maternis   pro  portione    sibi   de  jure  debita  vel 
debenda    et    juxta   continentiam    in   oninibus    et    pei* 
omnia  dicte  donationis   et    instrumenti    ejus   predicti. 
Postremoque  ipsa  lllustrissima  et  Excellentissima  Ma- 
dama   Leonora   citra   revocationem    cujus   vis  procu- 
ratoris    a  se  liactenus  quomodolibet   constituit  et  so- 
lenniter  ordinavit  et  deputavit  prefatnm  illustrissimum 
et  reverentissimum  dominum  D.  x\loysium  licet  absentem 
ac  omnes  et  quoscumque  alios  unum  vel  plures,  per 
ejus  illustrissimam  et  reverentissimam  dominationem  vir- 
tute  presentis  nominandos  simul  et  divisim  separatim 
vel  conjunctim  et  quemlicet  eorum  insolidum  pro  ut 
sie  ut  supra  nominavit  et  declaravit.'  Ipse  illustrissi- 
mus  et  reverentissimus  D.  D.  Aloysius.  Ita  tamen  qnod 
non  sit  melior  conditio  primitus  occupantis  neque  de- 
terior   subsequentis   sed   quod   unus  eorum   inceperit 
alter    ipsorum    prosequi   mediare    finire    et   terminaii 
valeat  ac  ad  effectum    perducere    suos  certos  et  ve- 
ros  nuntios  actores  factores  et  procuratores  et  quic  - 
quid  melius  dici  censeri  et  esse  possit  speciales  spe- 
ci«aliter  et  expresse    ad  comparendum  quocumque    in 
loco   et  coram  quocumque  judice   rectore  magistratu 
ad   peteiulum    et  obtinendum   insinuatioucm  dicte  do- 
nationis eamque  insinuandum  et   publicandum   et  seu 
publicari  et  insinuari  faciendum  pro  plcniori  firmitate 
dicte    donationis    excedentis    sumniam    qiiin(>cntoruni 


DE    MADAME    RENEE    DE    FRANCE.  39 

aureoriim  et  juxta  formam  Juris  ac  statutorum  seu 
consuetudinum  et  ordinationum  loci  sive  partium  il- 
larum  ubi  ipsam  informationem  fieri  contigerit  et 
prout  et  queniadmodum  ipsi  illustrissimo  et  revereu- 
tissimo  domino  Aloysio  ac  nominandis  ab  eo  ut  supra 
videbitur  et  placuerit  cum  facultate  etiam  substi- 
tuendi  et  in  locum  suum  ponendi  unum  sive  plures 
procuratores  ad  premissa  omnia  et  singula  cum  si- 
mili  vel  limitata  potestate  et  illum  vel  illos  revo- 
candi  et  alium  vel  alios  de  novo  substituendi  pre- 
senti  procuratorio  semper  in  suo  robore  duraturo. 
Et  generaliter  ad  omnia  alia  et  singula  que  in  pre- 
missis  necessaria  et  opportuna  quomodolibet  fuerint 
faciendum  dicendum  gerendum  et  procurandum  cum 
plena  potestate  et  mandato  ac  libera  administratione 
etiam  si  talia  essent  que  mandatum  requirerent  ma- 
gis  speciale  quam  presentibus  sit  erpressum  et  que 
juris  ordo  et  merita  negotii  exigunt,  et  que  ipsa 
Illustrissima  et  Excellentissima  Madama  Leonora 
facere  posset  si  personaliter  interesset  cum  promis- 
sione  rati  ac  revelatione  oneris  de  judicio  sisti  et 
judicata  solvendo  sub  hypotheca  et  obligatione  bono- 
rum suorum  ut  supra  in  forma  debita  ampla  et  con- 
sueta.  Et  niliilominus  ad  cautelam  dicta  Illustrissima 
et  Excellentissima  Madama  Leonora  sponte  per  pac- 
tum ad  instantiam  mei  notarii  ut  supra  stipulantis  re- 
nuntiavit  exceptioni  non  facti  presentis  instrumenti  rei 
non  sie  geste  forique  privilegio  exceptioni  doli  mali 
actioni  in  factum  conditioni  indebiti  sine  causa  quod 
metus  vel  ex  injusta  et  simulata  causa  omnique  alii 
exceptioni    suo  juri   beneficlo  et  legum  ac  statutorum 

Colloction.  3 


fi  ,\>  LES     CHRONIQÜES 

auxilio  sibi  quomodo  licet  competenti  vel  competitiiro. 
Que  oinnia  et  sinpil.a  siipradicta  dicta  Illustmsima  et 
Excellentissima  Madama  Leonora  obligaiido  iit  supra 
.soleiHii  stipiilatione  proniisit  mihi  notario  ut  supra  sti- 
pulanti  liirna  et  rata  perpetuo  liabere  teuere  attendere 
observare  et  adiinplere  et  in  aliquo  non  contrafacere 
dicere  oppoiiere  vel  venire  per  se  vel  alium  modo  ali- 
quo ratione  vel  causa  de  jure  vel  de  facto  sub  pena 
solenni  stipulatione  promissa  scutorum  quincrentorum 
auri  et  obligatione  omnium  et  sing-ulorum  bonorum 
suorum  presentium  et  futuronim  cum  refectione  dam- 
norum  interesse  et  expensas  litis  et  ex  qua  pena 
soluta  vel  non  sumpta  omnia  et  sing;ula  sint  pei'petuo 
firma.  Et  ad  majorem  premissorum  omnium  firmita- 
tem  prefata  Illustrissima  et  Excellentissima  Madama 
Leonora  sponte  manu  corporaliter  scripturis  tactis  ad 
sancta  Dei  Evangelia  juravit  sumptata  omnia  et  sin- 
gula  sie  Vera  fuisse  et  esse  et  ea  ftrma  et  rata  pei'pe- 
tuo habere  teuere  et  attendere  observare  et  adimplere 
et  in  aliquo  non  contra  facere  dicere  opponere  vel  ve- 
nire per  se  vel  alium  modo  aliquo  ratione  vel  causa 
que  dici  vel  excogitari  possit. 

Ego  Antonius  filius  spectabilis  et  Ej^reojii  viri  do- 
mini  Hieronymi  Portii  apostolica  et  imperiali  aucthori- 
tate  notarius  publicus  Ferrariensis  sumptata  omnia  et 
sinj>;ula  prout  in  scedis  scripturis  publicis  auctenticis 
ac  originalibus  incliti  spectabilis  et  preclari  viri  Do- 
mini Hieronymi  Bonsignosii  notarii  publici  Ferrariensis 
Juveni  fideliter  de  ejus  mandato  srripsi  sumpsi  et 
exemplavi  quod  facere  potui  >ij;ore  Statut!  communis 
FeiTariae  super  hoc  aediti  et  ad  majorem  premissorum 


i 


DE    MADAME   RENEE    DE    FRANCE.  tt 

omnium  firmitatera  hie  me  subscripsi  si^nnmqiie  meum 
tabellionis  opposui  consuetum, 

Ego  Hieronymus  filius  quondam  domini  Alexan- 
dri  Bonsignorii  apostolica  et  imperiali  authoritate 
iiotarius  publicns  Ferrariensis  sumptitis  omnibus  et 
singulis  presens  fui  et  ea  rogatus  scribere  scripsi  in 
meis  scedis  rogationibus  et  scripturis  auctenticis  et 
originalibus  5  et  exinde  ea  transcribi  feci  per  dictum 
D.  Anthonium  notarium  Ferrariensem  quod  potui  et 
in  fidem  me  subscripsi  signumque  meum  tabellionatus 
apposui  consuetum. 

Et  au  marge  et  endroict  des  deux  articles  cy- 
dessus  transcriptz  sont  deux  marque  en  forme  de 
croix  en  lune  desquelles  y  a  une  sorte  de  A.,  et 
au  dessoubz  Portius.  Et  en  laultre  une  lettre  de  H. , 
et  plus  bas  une  aultre  lettre  de  B. 

Collation  de  la  presente  coppie  a  este  faicte  a 
loriginal  dicelle  estant  en  parchemyn  trouve  sain 
et  entier  par  moy  Jehan  Garnier  notaire  et  tabel- 
lion  royal  jure  a  Montargis  pour  et  a  linstance  de 
tres  haulte  et  tres  exellente  dame  et  princesse  ma- 
dame  Renee  de  France  Ducliesse  de  Ferrare  et  de 
Chartre  Contesse  de  Gisors  et  dame  dudit  Montar- 
gis.  Et  a  eile  delivree  pour  luy  servir  et  sen  ay- 
der  en  temps  et  Heu  en  presence  de  noble  homme 
Maistre  Jehan  Escoreol  conseiller  du  Roy  en  sa  court 
de  Parlem.'  a  Paris  Maistre  des  requestes  et  conseil- 
ler ordinaire  de  notredite  Dame  et  Maistre  Marin 
(Marcin  ?)  Goudasse  (Goudusse  ?)  tesmoino'S.  —  Le  der- 
nier  jour  de  Janvier  l'an  mil  cinq  cens  soixante  qninze. 


39  LES    CHRONIQUES 

3)  Schenkung  von  50,000  Livres  Tournois  an  die 

Tochter  Lucrezia ,  Herzogin  von  Urbino.  i 

(Ohne  Datum.) 

Fust  presente  eii  sa  personne  treshaulte  tresil- 
lustre  et  tresexcellante  princesse  Madame  Renee  de 
France,  fille  et  tante  de  Roy  Duchesse  de  Ferrare 
et  de  Chartres  Contesse  de  Gisors  et  dame  de  Mon- 
targis  laquelle  continuant  l'ainour  et  dillection  quelle 
a  tousjours  portee  et  porte  a  sa  tres  cliere  et  tres 
amee  fille  Madame  Lucresse  d'Est  fille  de  treshault 
et  trespuissant  Priuce  Messire  Hercules  d'Est  duc 
de  Ferrare,  et  a  present  femme  et  espouse  de  liault  et 
puissant  Seigneur  le  Prince  d'Urbin  fils  aisne  et  principal 
heritier  de  treshault  et  trespuissant  prince  le  duc  d'Urbin, 
voulant  en  consideration  de  ce  lasseurer  des  a  present 
de  quelque  partye  de  ses  biens ,  luy  a  de  sa  pure  et 
liberalle  volonte  donne  et  donne  par  ces  presentes  par 
donnation  pure  et  simple  irrevocable  et  faicte  entre  vifz 
les  notaires  pour  ce  presens  et  acceptantz  et  stipu- 
lans  pour  ladite  dame  princesse  d'Urbin  absente,  la 
somme  de  cinquante  niil  livres  tournois.  A  iceux 
prendre  et  lever  sur  tous  et  chacuns  ses  biens  pre- 
sens et  advenyr;  Apres  toutesfois  le  deceds  de  Ma- 
dame sa  mere  et  incontincnt  apres  que  les  debtes 
dons  et  legs  testamentaires  dicelle  seront  payez  et 
acquittez  jusques  a  la  somme  de  cent  mil  livres 
tournois.  Si  taut  se  montent  lesdites  debtes  et  legs 
et  si  de  son  vivant  ils  ne  se  trouvent  arquitter.  Si- 
non    que   plutott    ladite   Dame    luy   fournisse    et  de- 

*  1  Ms9.  de  Bclhuno.    Nro,  H5J7.  page  34. 


DE    MADAME    RENKE    DE    FRANCE.  W 

livre  ou  face  fournyr  ou  delivrer  ladite  somme  ou 
partye  dicelle  ce  quelle  pourra  faire  a  taut  de  foys, 
et  pour  telles  pars  et  portioiis  que  bon  luy  semblera 
suyvant  sa  commodite.  Et  ce  faisant  madite  Dame 
s'est  reservee  de  diminuer  ou  de  ne  payer  plus  la 
pension  qu'elle  donne  par  cliacun  an  a  ladite  dame 
Princesse  d'Urbin  ou  icelle  pension  continuer  et  aug- 
menter  et  donner  autre  chose  a  sadite  fille  ainsy  que 
bon  luy  semblera.  Sans  que  lesdits  cinquante  mil 
livres  tournois  ou  partye  d'iceulx  ne  autre  chose 
quil  plaira  a  ladite  Dame  de  Ferrare  de  donner  a  ladite 
Dame  princesse  d'Urbin,  soit  en  tout  ou  en  partye 
imputee  ne  comptee  sur  le  dot  quil  luy  a  deu  ou  doibt 
estre  fourny,  par  hault  et  puyssant  prince  Monsieur  le 
duc  de  Ferrare  leur  pere  commune  ou  des  Conventions 
matrimoniales  de  ladite  Dame  princesse  d'Urbin,  parce- 
que  ladite  dame  donatrice  na  voullu  ne  entendu  ne 
veult  ne  entend  que  pour  quelque  donnation  qu'il  luy 
plaise  faire  a  ladite  Dame  princesse  d'Urbin  sa  fille  son 
dot  tel  quil  luy  est  deu  et  promis  soit  en  facon  quel- 
conque  diminue  ne  retranche.  Ains  au  cas  que  Ion  le 
voulsist  faire  des  apresent  a  revocque  et  revocque  teile 
donation  quelle  pourroit  avoir  faicte  au  proffict  de  sa- 
dite fille,  voulant  que  en  ce  cas  eile  demeure  de  nul 
effect  et  valleur,  pour  d'icelle  somme  de  cinquante  mil 
livres  tournois  lors  quelle  sera  fournye  joyr  par  ladite 
Dame  princesse  d'Urbin  et  en  faire  et  disposer  du  tout 
a  son  plaisir  et  volonte  comme  de  biens  paraphernaulx 
et  non  dotaulx,  saus  que  ledit  sieur  prince  d'Urbin  son 
espoux  y  puisse  ou  doibve  rien  pretendre  ne  empecher 
que  ladite  dame  son  espouse  en  joysse  librement  et 


mf-  LES    CHRONIQUES 

siiiiplcmeiit  et  quelle  ne  les  recoive  par  ses  maiiis  et 
par  ses  quktances.  Et  oiiltre  a  la  charo;e  que  ladite 
dame  Priiicesse  d'Urbin ,  laquelle  pour  cest  effect  sera 
deiiement  auctorisee  par  sondit  espoux ,  par  justice  ou 
autreraent  ainsi  quil  appai-tiendra,  sera  tenue  moye- 
naut  ladite  doniiation  renoncer  si  desja  renonce  na  en 
faveur  dudit  Sr.  Duc  de  Ferrare  son  frere  et  des 
enfans  descendans  de  luy  par  loyal  maria^e  et  a  def- 
fault  de  luy  et  denfans  descendans  de  luy  par  loyal  ma* 
riage  en  faveur  de  Monsr.  Don  Loys  d'Est  son  frere 
puisne  »  au  cos  quil  se  marie  et  non  autrimvnt  filz  de 
ladite  dame  donatrice.  Et  des  enfans  si  aucuns  en  y  a 
descendans  aussi  de  luy  a  lavenyr  par  loyal  ma- 
ria«^e.  Et  encores  en  deffault  du  frere  dudit  Sr. 
duc  de  Ferrare  ou  denfans  descendans  de  luy  en 
loyal  mariage ;  en  faveur  de  Iiaulte  et  puissante  prin- 
cesse  Dame  Anne  d'Este  Duchesse  de  Nemours  pre- 
miere  fille  de  ladite  dame  Duttliesse  de  FeiTare  et  des 
enfans  descendans  delle  en  loyal  mariao^e,  a  tont  drolct 
successif  quelle  pourroit  pretendre  a  lavenir  en  tous  et 
chacuns  les  biens  de  ladite  dame  Duchesse  de  Ferrare 
et  de  Cliartres  sa  mere,  soit  de  legitime  ou  autrement. 
Voulant  neantmoings  ladite  dame  Duchesse  que  au  cas 
que  sesdits  enfans  masles  et  ladite  dame  Duchesse  de 
Nemours  vinssent  a  deceder  saus  hoirs  procreez  de 
leurs  coi'j)s  et  en  loyal  mariage.  Ou  que  leurs  des- 
cendans par  ligne  directe  et  legitime  mariage  vinssent 
a  deffaillir  saus  hoira  legitimes  de  leurs  corps  ladite 
dame  Princesse  d'Urbin  ou  les  siens  venans  par  ligiic 
direct  et  en  loyal  mariage  puissent  succcdor  ]M)!ir  teile 

1  Im  Originale  über  der  Linie  beigcfO^t. 


DE   MADAME    RENEE    DE    FRANCE.  lü' 

part  et  portion  que  de  droit  es  biens  appartenans  et 
qui  appartieiidront  a  ladite  dame  donatrice  lors  de  son 
trespas  et  deces  iionobstaiit  toutes  renoiiciations  que 
ladite  dame  princesse  d'Urbiii  y  pourroyt  avoir  faict 
ou  feroit  encores  a  lavenyr,  soit  en  faveur  de  son 
mariage  ou  autrement;  Laquelle  renonciation  quant 
a  ce  et  pour  ce  retard  seullemeiit  ladijte  dame  na 
Youliu  ne  entendu  ratiffier  ne  approuver  ne  y  don- 
ner  audite  cas  ou  prester  aucun  consentement.  Et 
ou  ladite  dame  Princesse  d'Urbin  ensemble  sesdits 
freres  et  soeur  aisnee  duchesse  de  Nemours  vien- 
droient  a  deffaillir  sans  hoirs  legitimes  de  leurs 
coi-ps  comme  est  diet  cy  dessus.  En  ce  cas  veult 
et  entend  madite  dame  donatrice  que  tont  tel  droict 
successif  que  ladite  dame  princesse  d'Urbin  ou  les 
siens  eussent  peu  pretendre  en  tous  et  chacuns  les 
biens  de  ladite  dame  sa  mere  appartienent  a  Ma- 
dame Leonor  d'Est  sa  troisiesme  fille  et  aus  des- 
cendans  delle  en  ligne  directe  nonobstant  toutes  re- 
nonciations  que  icelle  dame  Leonor  pourroit  avoir 
faicte  ou  feroit  encores  a  ladvenyr  soit  en  faveur 
de  mariage  ou  autrement  aux  successions  tant  de 
ladite  dame  donatrice  que  de  ses  seurs.  Lesquelles 
renonciations  icelle  dame  sa  mere  nentend  ratifier 
ne  y  donner  consentement  pour  ce  reojard.  Et  oultre 
ä  la  cbarge  que  dedans  trois  moys  ladite  dame  Prin- 
cesse d'Urbin  auctorisee  deuement  comme  dessus 
sera  tenue  accepter  la  presente  donnation  avecq 
toutes  ses  cliarges  pactions  et  Conventions  dessus- 
dites  et  icelies  ratiffier  deuement  et  de  ladite  accep- 
tation    et    ratiffication    faire    tenyr    a    ladite    dame 


V  LES   CHRONiaUES 

doiiatrice  un  acte  et  instniment  autentiqiie  avecques 
pi'ociiration  valahle  pour  la  presente  (loiiiiation  faire 
insiiiiier  partout  ou  il  appartiendra. 

Fiist  presente  en  sa  personiie  ladite  tresliaulte 
tresillustre  et  tresexcellante  Princesse  Madame  Re- 
iiee  de  France,  tille  et  tante  de  Roy  Dncliesse  de 
Ferrare  et  de  Cliartres  Contesse  de  Gisors  et  dame 
de  Montar«is.  Laquelle  par  ces  presentes  a  faiot 
et  constitue  son  procurenr  et  messag^er  special '  .  .  . 
Pour  comparoir  et  par  especial  pour  et  au  noni  de 
ladite  dame  Constituante  faire  et  reiterer  de  nouvel 
et  en  tant  que  besoin^  seroit  le  contenu  en  la  don- 
nation  cy  dessus  transciipte  et  aux  charges  et  con- 
ditions  y  mentionnees  et  non  antrement  icelle  faire 
lire  publier  et  signifier  a  ladite  dame  princesse  d'ürbin 
pour  declarer  si  eile  la  veut  accepter  ou  repudier 
et  de  l'acceptation  ou  repudiation  prendre  acte  pro- 
bant  auctentique  auquel  soit  inseree  de  mot  '•a  mot 
la  donnation  dessusdite.  Et  oultre  pour  icelle  don- 
nation  faire  insinuer  aux  greffes  de  la  justice  ordl- 
naire  tant  de  ladite  dame  constitu!int  que  de  ladite 
dame  princesse  d'ürbin  et  par  tout  ailleurs  quil  ap- 
partiendra  et  generallement. 

4)  Schenkung  des  Landes  und  der  Herrschaft  vor 
Montargis  u.  s.  \v.  an  die  Tochter,  Anna  v.  Este, 
Herzogin  v.  Nemours.^    (Ohne  Datum.) 
Fut  presente   en   sa  personne  tresliaulte   tresil- 
lustre  et    tresexcelleute    Princesse    Madame    Renee 

1  Im  Ori^inulo  pine  halbe  Linie  weisser  Raum. 

2  Mss.  de  Bethune.   Nro.  8^1(5.  papn  20.    Der  König  bcsass  das  unver- 
jährbare Rückkaurs  -  Recht  hinsiciillich  »nrnmllicher  Appaoag^en. 


DE   MADAME    RENEE   DE   FRANCE.  ^ 

de  France  fille  et  taute  de  Roy  doueriere  de  Fer- 
rare  Ducli.  de  Chaitres  Coiitesse  de  Gisors  et  Dame 
de  Montargis  laquelle  coiitinuant  lamour  et  dilection 
quelle  a  tousjours  porte  et  porte  a  sa  treschere  et 
tresaimee  fille  haulte  et  puissaiite  Princesse  Madame 
Anne  Dest  (sie)  femme  de  hault  et  puissant  Seig- 
neur  et  Piince  Messire  Jacques  de  Scavoye  Duo  de 
Nemours  et  de  Genevois  et  en  consideration  des 
j^rans  fraitz  et  continuelles  poursuittes  que  ladite 
dame  Duchesse  de  Nemours  a  faictes  et  fait  encores 
par  cliacun  jour  et  pourra  faire  sy  apres  pour  par- 
venir  a  lemologation  de  laccord  et  transaction  faicte 
par  ladicte  dame  Duchesse  de  Ferrare  et  eile  avec 
le  Roy  le  XXIIIeme.  jour  de  Decembre  1570  non- 
obstant  lempeschement  et  contradiction  qui  luy  est 
sur  ce  donne  par  le  procureur  general  du  Roy  et 
dont  levenement  est  incertin  et  tel  que  sy  il  en  ad- 
venoit  aultrement  que  les  dictes  dames  n esper ent 
les  affaires  de  la  dicte  dame  duchesse  de  Nemours 
en  demeureroyent  beaucoup  en  ariere  de  sorte  que 
au  lieu  de  recepvoir  par  la  dicte  dame  Duchesse  de 
Nemours  le  bien  espere  de  la  dicte  dame  sa  mere 
eile  en  auroit  perte  et  domage  et  ceste  cause  la 
dicte  dame  Duchesse  de  Ferrare  de  son  bon  g;re 
pure  et  liberale  volonte  luy  a  des  a  present  donne 
et  donne  par  donnation  pure  simple  et  irevocable 
faicte  entre  vifz  la  dicte  dame  Duchesse  de  Nemours 
irevocablement  authorisee  par  ledict  sieur  de  Nemours 
par  leur  traitte  de  mariage  a  ce  presente  acceptante 
et  stipulante  la  terre  et  seigneurie  de  Montar^is, 
ses  appartenances  et  depandances  quelquonque,  ainsy 


9  •  «^  I'ES   CHRONIQUES 

et  aiix  Charles  que  la  dicte  Dame  en  jouyt  a  present. 
Pour  dicelle  terre  et  seij^neurie  de  Montaro^is  jouyr 
par  ladite  Dame  Ducliesse  de  Nemours  aux  charges 
sy  apres  declarees  taut  et  jusques  a  ce  que  le  proces 
concernant  la  dicte  emoloj^ation  soit  vuide  pour  et 
au  proffit  des  dictes  dames  cliacune  en  leur  esgard 
auquel  cas  veult  et  entend  la  dicte  dame  Donatrice 
que  la  donation  par  eile  faite  sy  devant  a  la  dicte 
Dame  Donataire  sa  fille  tant  des  terres  de  Nemoui-s 
que  de  Montar^^is  sortissent  leur  pliu  et  entier  effet 
saus  aulcunemeut  y  dero^i^er  ne  prejudicier  par  ces 
presentes ,  lesquelles  audit  cas  demeureront  sans  effet 
et  ou  au  contraire  le  dict  proces  demologation  ne 
seroit  juge  au  profit  et  a  lintension  des  dictes  Dames, 
en  ce  cas  la  dicte  Dame  Ducliesse  de  Ferrare  a 
voulu  et  veult  que  la  presente  donation  de  la  terre 
et  seio^neurie  de  Montargis  et  ses  apartenances  ainsy 
quelle  en  jouyt  a  present  sorte  son  plin  et  entier 
effet,  pour  et  au  profit  de  la  dicte  Dame  Ducliesse 
de  Nemours,  et  apres  le  deces  delle,  au  profit  de 
hault  et  puissant  seigneur  le  duc  de  Guise  filz  aisne 
de  la  dicte  dame  ducliesse  de  Nemours,  et  des  des- 
cendans  de  luy,  en  leigne  directe  et  loyal  mariag^e, 
et  au  deffault  dlceux  au  proffit  du  plus  aa^e  des 
aultres  enfans  descendans  de  la  dicte  dame  ducliesse 
de  Nemours,  de  li<i^ne  en  liji^ne  et  daao^e  en  aag;e, 
poar  en  jouyr  par  eux  et  leurs  descendans  en  lig^ne 
directe  successivement  et  selon  quilz  se  trouveront 
plus  proclies  de  lij>iie  et  daaj^e,  du  dict  sieur  Duc 
de  Guysc  leur  aisne  come  dict  est;  et  ou  aulcuns 
deux  seroyent  pourveus  de  bcnefices  et  par  ce  moyeu 


DE    MADAME    RENEE    DE    FRANCE.  43 

excludz  de  se  pouvoir  marier,  eii  ce  cas  la  presente 
donation  ne  leur  appartiendra  et  naura  lieu  pour  leur 
retard  la  dicte  dame  ducliesse  de  Nemours  et  le 
notaire  soubz  signe,  stipulant  et  acceptant  pour  les 
dictz  enfaiis  a  la  cliarge  toutesfois  du  droit  de  ra- 
cliapt  tel  qui  conpette  et  appartient  au  Roy  sur  la 
dicte  terre  de  Montar^is  et  de  lusufruict  de  la  dite 
dame  donatrice  lequel  eile  a  retenu  et  reserve  sa 
vie  durant  et  oultre  a  la  cliar^e  des  alienations  faites 
et  pensions  constitues  par  eile  sur  la  dite  seigneurie 
de  Montargis  et  non  aultrement.  Ceste  presente  do- 
nation faite  par  madicte  dame  ducliesse  de  Ferrare 
a  ma  dite  dame  ducliesse  de  Nemours  sa  fiUe,  pour 
la  bonne  amour  et  affection  quelle  luy  porte  et  aux 
siens,  et  pour  la  recompenser  des  paines,  labeurs 
fraitz  et  continuelles  poursuittes ;  par  eile  faites  et 
quelle  pourra  faire  sy  apres,  pour  linstruction  et 
jiigement  du  dit  proces  demologation,  entretenement, 
et  execution  dudit  accord  et  transaction  faitz  avec  le 
Roy,  et  Sans  que  la  dite  dame  duchesse  de  Nemours 
puisse  demander  a  l'advenir  aulcune  chose  desditz 
fraitz,  soit  a  la  dite  dame  donatrice  ou  aux  siens, 
desquels  la  dite  dame  duchesse  de  Nemours  la  quitie 
et  quitte,  aussy  en  consideration  de  ce  que  icelle 
dame  donatrice  na  de  present  aucuns  enfans  resi- 
dans  en  France  que  icelle  dame  de  Nemours  et  ses 
enfans  et  des  Services  que  la  dite  dame  donatrice 
dudit  Sr.  duc  de  Guise  son  filz  et  pour  ce  que  ainsy 
luy  piaist. 

Voullant  la  presente  donation  valoir  en    la  meil- 
leure  forme  et  maniere  que  faire  se  pourra  et  icelle 


44       LES    CIIRONIQUES  DE    MADAME   RENEE   DE   FRANCE. 

estre  insyiiuee  partout  ou  il  appai-tiendra  constituant 
par  les  dictes  parties  a  ses  fiiis  leur  procureur  et 
inessa^er  special  et  irevocable,  le  porteur  de  ces 
presentes  auquel  de  se  faire  elles  ont  donne  pouvoir 
puissance  et  mandement. 


BRIEFE    UND   MEMORIALE   VON   MITGLIEDERN  *c.  45 


III. 

BRIEFE  im  MEMORIALE 

von  Mitgliedern 

der  Häuser  Eiste  und  liotliriiigeii 

von  denselben  und  an  dieselben 
(1530—1597)  0efd)mben.i 


1)  Alfonse  I.   Duc  de  Ferrare  au  Roi  de 
France.  2 

Syre:  Jo  basio  le  mani  de  la  christianissima 
Maesta  vostra:  et  quanto  piü  posso  humilmente  me 
raccominando  in  la  sua  bona  gratia. 

Syre :  Jo  ho  mandato  a  stare  mio  oratore  presso 
la  maesta  vostra  lo  exhibitore  presente,  che  e  il 
Conte   Joan   Battista   Maenfredo   mio  Gentilhomo  et 

1  In  dieser  Abiheilung  sind  bloss  die  Briefe  von  bestimmtem  Datum 
zusammengestellt ;  die  übrigen ,  welche  einen  wesentlichen  Theil  der  Kor- 
respondenz mit  bilden ,  deren  Datum  jedoch  genau  nicht  ermittelt  werden 
konnte ,  wird  eine  IV.  Abtheilung ,  so  viel  möglich  in  innerem  Zusammen- 
hange der  Thatsachen ,  so  wie  nach  dem  Verhältnisse  der  Schreibenden  zu 
einander ,  enthalten.  Die  Geschäftssarhen ,  welche  übrigens  auch  in  Briefen 
der  III.  und  IV.  Abtheilung  vielfach  mit  besprochen  werden ,  und  zur  Ver- 
vollständigung der  zwei  vorangegangenen  Korrespondenzen  dienen ,  sind, 
mit  Rücksicht  auf  ihre  eigenthümliche  Natur ,  hier  ausgeschieden  worden, 
und  machen  demnach  als  V.  Abiheilung  den  Beschluss  des  Ganzen. 

2  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8568.  p.  17,    Authograph. 


I 


46  BRIEFE    irtiD    MEMORIALE  VON   MITGLIEDERN 

creato  di  casa  mia.  II  quäl  dopo  che  hara  fatto  mie 
humili  raccominandatione  le  exporra  qiiaiito  ha  in 
commissione  da  me.  Supplico  ad  essa  V.  Ma.^*  che  si 
degni  prestarli  fedae :  Et  pricfi^o  Dio  di  tutto  '1  cor 
che  lonj»amente  conservi  sua  Chris."»*  corona:  Fcm-- 
raria  XX.  Maii  1530. 

2)  Fran9oi8  I.*^^  ä  Renee  de  France.  ^ 

Madame  ina  bonne  fille.  Allant  pardela  le  conte 
de  Nyvollart  porteiir  de  cestes  Je  ne  lay  poiiict 
voullu  laisser  partir,  sans  par  hiy  vous  escripre  la 
presente.  Et  luy  donner  charge  expresse  de  vous 
dire  de  mes  nouvelles,  Estant  asseure  que  ce  vous 
sera  plaisir  den  entendre,  vous  priant  adjouster  foy, 
a  ce  quil  vous  en  dira  comme  a  moymesmes,  et  vous 
me  ferez  tressingulier  plaisir.  Priant  Dien  Madame 
ma  bonne  fille  qui  vous  aict  en  sa  tres  saincte  et 
digne  g^arde.  Escript  a  Mareilley  le  XII.°  jour  de  May 
M.  V.c  XXXII. 

Vostre  bon  pere  et  frere 

A  Madame  ma  bonne  fille  et  seur 
la  duchesse  de  Chartres. 


1  U%9.  d«  Bflhiro«.    Nro.  6516.  p.  3. 


I 


DER   HÄUSER  ESTE   UND   LOTHRINGEN.  47 

3)  Frangois  eveque  d'Auxerre  ä  Mad.  la  Duchesse 
de  Chartres.  1 

Madame  je  vous  ay  escript  du  III.«  de  ce  moys, 
vous  advertissant  que  monsieur  le  Cardinal  Salviati 
avoit  promis  donner  le  premier  ou  second  benefice 
vacant  de  la  valeur  que  luy  demandiez  et  quil  ma- 
voit  promis  ainfin  le  vous  escripre  a  loccasion  de 
quoy  ne  me  efForcay  luy  en  demander  autre  resei-ve, 
esperant  quil  ne  fauldroit  a  sa  promesse.  Je  vous  ay 
pareillement  escript  que  vostre  homme  que  vous  en- 
voyez  a  Naples  par  la  traicte  du  bled  estoit  passe 
oultre  esperant  que  en  bref  luy  envoiriez  une  traicte 
de  lEmpereur.  Depuis  mes  derniers  lettres  jay  heu 
nouvelles  de  la  court,  le  Roy  et  toute  sa  compai^nie 
se  porte  tresbien  et  est  le  veaige  de  Basse  Bretaig;ne 
rompu  5  apres  les  estats  tenuz  a  Vannes  et  l'entree  de 
Nantes  faicte ,  je  croy  que  le  Roy  retornera  a  Paris. 

Madame  je  me  recommande  treshumblement ,  a 
vostre  bonne  grace  vous  priant  me  Commander  voz 
bons  plaisirs  pour  iceulx  acomplir  a  moins  mal  que 
possible  me  sera.  Priant  le  createur  Madame  vous 
donner  tresbonne  vie  et  longue.  Escript  a  Rome  ce 
XVII.  aoust  1532. 

Vostre  treshumble  serviteur  et  tresobeissant 

/rauc.  t  Pmtcerre. 

A  Madame  la  Duchesse  de  Chartres. 


1  Mss.  de  Bethunc.    Nro.  8516.  p.  6t, 


48  BRIEFE   UND    MEMORIALE    VON   MITGLIEDERN 

4)  Le  Marquis  de  Vasto  ä  Madame  la  Duchesse 
de  Ferrare.  i 

Madama.  A  qiiesti  di ,  hebbi  lettere  di  V.  Exe.-' 
in  raccomaiidatione  d'un  j^entilhomo  Francese,  il 
quäle  (desideroso  in  ma^gior  cosa  di  sodisfarle)  lio 
accettato  al  mio  servitio :  E  posto ,  che  detto  Gentil- 
hoino  mi  habbia  in  stato  di  baver  una  piazza  nella 
compaf^nia  de  Borj^oj^noni ,  non  mi  e  parso  (sendonii 
stiito  raccomandato  da  V.  Exe.*)  poterli  dar  loco  piu 
honorevole ,  che  appresso  la  persona  inia ,  dove  sara 
trattato  come  <;li  altri  Gentilhomini ;  et  se  in  altio 
posso  piacerle  la  mi  trovara  sempre  pronto :  et  pre«; o 
Iddio  Madama  che  le  dia  felice,  et  lun^a  vita.  DI 
Casal  Maoj^iore  il  primo  di  Giu^lio  del  XXXII. 

Servytor  di  V.»  Exe. » 


5)  Du  Marquis  de  Salluces  a  Renee  de 
Ferrare.  '^ 

Madame.  Ayant  este  adverty,  quil  a  pleu  a  Dien 
vous  donner  un  bcau  filz,  et  questes  en  s<ante,  nie 
suis  trouve  aussi  joyeulx  qne  de  chose  qiii  nie  sauroyt 
advenir ,  con<>  noissant  le  bien  et  le  plaisir  qne  ce  sera 
pour  vous,  le  temps  advenir,  et  semblablenient  pour 
tous  voz  servitcurs  parens  et  amys ,  du  nombre  des- 
quelz ,  je  me  tiens ,  vous  asseurant  Madame ,  que  ne 
me  sauriez  Commander  chose  que  de  tout  mon  pouvoir 

1  Mss.  i}c  Bnlhiinc.    Nro.  8516.  p.  53. 

2  M99.  de  Dcthunr.    ^ro.  8516.  p.  ib. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        49 

je  ne  mecte  peine  daccomplir ,  daussi  bon  cueur  que 
pour  creature  qui  vyve.  Et  pour  ce  Madame  que  je 
tiens  estes  assez  et  au  long  advertie  des  nouvelles 
de  ceste  compaignie ,  et  aussi  que  par  le  sieur  de 
Soubize  present  porteur  en  pourez  savoir,  ne  vous 
diray  aultre  chose,  sy  non  que  treshumblement  me 
recommande  a  vostre  bonne  grace ,  Supplyant  de  bon 
cueur  Nostre  Seigneur,  Madame,  vous  tenir  en  pros- 
perite  et  sante.  Escript  a  Lyon  le  XII«  jour  de  De- 
cembre  M.V.CXXXIII. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  serviteur. 

6)  Mr,  de  Velly   ä  Mad.  de  Ferrare.  i 

Madame.  Jay  a  ceste  heure  receu  ung  pacquet 
qui  va  a  monseigneur  vostre  beau  pere ,  les  myennes 
sont  du  X.ßn^e  (Je  ^e  moys  escriptes  a  Paris.  Le  Roy  la 
Royne  et  Messeigneurs  faisoient  bonne  chere  Mon- 
sieur de  Nanscy  est  marie  a  Madamoyselle  de  ^  .... 
Cest  tout  ce  que  jay  de  nouvelles  de  la  court  de 
France*  Et  prye  au  createur  Madame  vous  donner 
en  parfaicte  sante  treslongue  vye.  Escript  a  Boul- 
longne  ce  XYIL^jour  de  Jan  vier  1533. 

Vostre  tresiiumble  et  tres  obeissant  serviteur. 


1  Mss.  de  Bclhunc.    Nro.  8568.  p.  21 

2  Weisser  Raum  im  Texte. 

Collcction. 


M  BRIEFE    UND    MRMORIALE    VON   MITGLIEDERN 

7)  Benedicto  de  Nobily  ä  Mad,  de  Ferrare.  * 
Madame.  Selon  qiiil  a  pleu  a  vostre  exrellence 
me  comaiider  par  vostre  lettre,  je  n'ay  incontinant 
failly  de  payei*  a  Joseph  Biifart  les  dix  neiif  ceiis  dix 
sept  esciizi  pistoles  ainsi  quil  mest  inaiide  par  les  siciirs 
Bonvisy  d'Anvers,  et  pour  conte  de  Jeban  Battiste 
Lainberty  de  Ferrare,  comme  plus  amplement  apert 
par  voz  qiiittaiices ,  lesquelles  j'ay  retire ;  lesdictz  pi- 
stoletz  je  Tay  paye  toutz  en  monnoye ,  affin  qiie  ledit 
Bufaii;  sen  puisse  ayder  a  la  recepte,  comme  il  a  fairt 
et  que  m'aves  mande  de  faire ,  et  je  Tay  compte  selon 
l'ordonnance  du  Roy  a  cinquante  deux  soulz  touniois 
la  piece ,  puis  que  j'estois  tenu  de  payer  lesdictz  pi- 
stoletz  eu  or,  ou  bien  la  quiste  valeur  dyceux,  sil  eust 
voulu  avoir  aultre  payement  que  argent  de  recepte, 
e  prendre  les  especes  au  pris  que  icy  valent,  e  quilz 
ont  cours,  je  neusse  failly,  de  luy  faire  la  mesme 
compositiou,  que  j'ay  faict  pour  le  passe,  a  ceux  que 
vostre  excellence  a  doune  cbar«e  de  recevoyr  larj^ent, 
mals  voulant  avoir  toute  monnoye,  il  ne  mestoit  poys- 
sible,  de  les  compter  a  plus  liault  pris,  saus  que  jeusse 
fort  «;rand  perte,  la  quelle  je  me  promets  de  vostre 
bonte,  ne  vouldries  aulcunement  endurer;  Priant  Dieu 
Madame  vous  donner  en  bone  sante,  tresbeureuse  e 
lon«ue  vie,  avec  l'accomplissement  de  toutz  voz  desirs. 
De  Paris  ce  dernier  d'novembre  1532. 

De  vostre  excellence 

tresbumble  et  tresaffectione  serviteur. 

^CUfllictO   iJC   lliUiiltj. 

i  Hm.  <1c  Belhune.    Nro.  6568.  p.  19. 


DER   HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  51 

8)  Renee  ä  Montmiorencj.  i 
Mon  cousfn.  Je  iiay  pas  voulu  laisser  passer 
Monsieur  D'Avranches  present  porteur  sans  luy  dire 
blen  au  long^  de  mes  nouvelles  et  affaires  lequel  jay 
prie  vous  dire  de  ma  pari  vous  priant  tant  icomme  je 
puis  le  croyre  et  avoir  tousjours  mesdites  affaires  pour 
recommandez  comme  jay  en  vous  ma  fiünce.  Priant 
a  Dieu  moh  cousin  vous  avoir  en  sa  saincte  garde. 
A  Ferrare  le  XV.*  jour  de  juing. 

Vostre  bonne  cousine 

9)  Fran9ois  V  a  Renee.  2 
Ma  fille.  Je  vous  puis  asseurer  que  la  plus 
plaisante  nouvelle  que  jaye  receu  longtemps,  a  este 
de  savoir  que  vous  soyez  acouchee  en  bonne  sante 
dun  beau  filz,  lequel  jenvoye  porter  au  baptesme  en 
mon  nom  par  le  sieur  de  Boutyeres  gentilhomme  de 
ma  chambre,  auquel  j'ay  donne  cliarge  de  vous  dire 
amplenient  de  mes  nouvelles  qui  me  gardera  de  vous 
faire  pour  ceste  lieure  plus  longue  lettre,  vous 
pryant  ma  fille  le  croire  de  ce  quil  vous  dira  de  ma 
part  comme  vous  feriez  moymesme.  Et  sur  ce  fai- 
sant  fin  je  pryeray  le  createur  ma  fille  vous  tenir 
en  sa  tressaincte  et  digne  garde.  Escript  a  Lyon  le 
IX.e  jour  de  Decembre  M.V.CXXXIII. 

a  ma  fille  la  Duchesse  de  Cliartres. 

1  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8611.  p.  25. 

2  Mss.  de  ncthunp.  Nro,  8516.  p.  7, 


52  BRIEFE    UND    MEMORIALK    VON    MITGLIEDERN 

1. 

10)  Reuee  de  France  ä  Mr.  Des  Roches.  i 

Monsieur  Des  Roches  jay  este  ndventie  comment 
W  est  surveiiii  quelques  affaires  a  mon  cousin  Mon- 
sieur de  Pons  qui  luy  sont  d'importance  et  pour  re- 
tjirder  son  retour  sll  nest  secouru  et  favorise  de  la 
Court,  quoy  voyant  sans  attendre  autres  nouvelles 
je  nie  suys  advisee  vous  escrire  la  presente  et  de  de- 
pescher expressement  Varennes  devers  IVIonsieur  Ic 
Conuestable,  pour  faire  que  sesdites  affaires  soyent 
supportez  et  que  toute  faveur  luy  soit  donnee,  et  pour 
ce  faire  Je  vous  prye  advertissez  ledit  Varennes  de 
lest«at  desdites  affaires,  et  luy  donnez  tout  le  conseil 
et  faveur  qu!  vous  sera  possible,  car  vous  scavez  com- 
bien  cecy  me  touche  et  que  son  retour  par  de^a  est 
necessaire  pour  le  service  du  Roy  et  mien,  et  pour  ce 
je  vous  prye  employez  tout  vostre  credit  et  de  voz 
amys.  Jadvertiz  pareillement  mondit  cousin  de  ce  que 
je  foys  ad  ce  quil  vous  face  entendre  lestit  de  sesdites 
affaires  affin  que  le  puissiez  mieulx  secourir.  De  quoy 
je  vous  prye  comme  pour  moymesmes  et  men  mandiez 
ce  qui  en  aura  este  faiet.  Je  vous  escriptz  par  mon 
pelletier  qui  sen  va  et  vous  envoye  par  luy  tout  ce  qui 
est  necessaire  pour  ines  affaires  qui  sera  pour  fin 
priant  a  Dien  Monsieur  Des  Roches  vous  donner  en 
boiine  saute  bonne  vie  et  lon^e.  De  Ferrare  le 
Vll.ejour  de  May  1540. 

Hcnre  t^c  /rancr. 

A  Monsieur  Funiee  Conseiller  et  Maistre 
des  Requestes  du  Roy. 

1  Nss.  de  Bcthunc.    Nro.  8568.  p.  i 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  53 

11)  Du  Card^'-  d'Armagnac  ä  la  Duchesse 
de  Ferrare.  ^ 

Madairfe,  Je  vous  ay  escript  par  cy  devant  coinine 
le  Conte  de  Petiilaniie  et  aultres  colloiiiielz  de  la  fan- 
terie  des  six  mille  liomines  que  vous  scavez  se  deb- 
voient  trouver  (ainsy  que  je  masseure  quilz  feront) 
pour  tout  le  depart  de  ce  convoye  a  la  Miiaudolle  et 
la  incontinant  faire  la  monstre,  pour  par  aprevS  saller 
joindre  avecques  Monseigneur  Dauguyen,  et  laultre 
levee  qui  sest  faicte  derrenierement  audit  Heu  par 
les  seig^neurs  Pierre  Constrocy  et  conte  de  la  Miran- 
dolle  affin  que  le  tout  assemble,  ilz  puissent  faire  telz 
effectz  que  loii  se  doibt  promectre  deulx,  et  que  la 
belle  occasion  sy  presente.  Et  pour  ce  quejenvoye 
maintenant  moii  maistre  dhostel  Marc  de  Haultereve 
present  porteur,  audit  lieu  de  la  Mirandolle  pour  faire 
le  poyement  des  cappitaines,  lieuxtenans,  officiers, 
et  soldatz,  de  ceste  dite  levee  de  VI™  bommes,  selon 
la  mode  et  ordonnance  de  France,  dont  je  pourra 
(sie)  estre  informe  et  avoir  cognoissance  par  dela, 
pour  nestre  praticq  ny  experimente  en  telles  choses 
Selon  quil  servit  besoing  et  quil  pourra  estre  (sie) 
qui  (que)  les  deniers  quil  ha  entre  mains  ne  pour- 
ront  du  tout  suffire  a  payer  et  contenter  les  des- 
susdits,  combien  que  je  lespere  aultrement  pour  le 
bon  ordre  quon  y  donnera,  et  pour  aussy  ne  ine 
trouver  aulcun  moyen  pour  y  fournir  davantaige. 
Je  vous  supplye  treshumblement  Madame,  que  le 
cas  advenant ,  et  quil  auroit  neccessite  de  sept  a 
liuict  Cents  escutz   pour  parfaire    le  poyement  et  le 

1  Msi.  de  Bcthunc.    Nro.  8516.  p.  57. 


54  BRIEFE   UND   MEMORIALR   VON    MITGLIEDERN 

contentemei^  de  ceste  g^ent,    q^ui  est  a  pfesent  tant 
importante    au    Roy    ccwniae    vous    scavez,    voiis    le 
veillez   accoainiodei-   de  ceste   somme,   et  tellement 
employer   vostre   auctorite  que    le  tout   puisse   bien 
succeder,   et  que   pour  peu  de  chose   il.  nen  puisse 
advenir    perte    et   verlogne,   asseuree  Madame  que 
de    ce    que    vous    fournirez    vous    uaurez   affaire   a 
aultre  qu'a  moy,   qui  vous  en  remboursera  entiere- 
meut,    cornine  je   vous  promectz  faire  pav    la  pce- 
seute,   me  faissant  apparroistie  de  lescript  et   rece- 
pisse   que    vous   en    aura    faict    ladessus    mon    dict 
Maistredhostel.     Et   daultant   Madame   que  je    suys 
seur  iiavez  besoing  dauicuu  stimule  en  cest  endroict, 
advenant;  la  neccessite,   et  que  les  affaires  et  prospe- 
rite  du  Roy  vous  sont  en  teile  et  plus  grande  affection 
et\  recommandation  que   les   vostres   propres  qui   se 
peuvent  et  doibvent  justement  aussi  estre  dictes  telles. 
Je  ne   perdray  temps  a  vous  en  dire  davaiitaioe,  ny 
estre  plus  lojig  en  cscriptiire.  A  la  quelle  je  feray  fin 
par  mes  treshumbles  et  infinies  recommandations  a 
vostre  bonnj;  j»race ,  priant  Dieu  Madame  qu'en  tres- 
bonne  et  parfaicte  saute  il  vous  doieut  treslongue  et 
heureuse  vie.     Cest  de  Rome  le  V^  may  1544. 

Vostce  tresliumble  et  tresobeissant  Serviteur. 

12)  Hippolyte  Card.»'  de  Ferrare  au  Roi.  i 
Sire.     Je  vous  ay  ceste  autre  nuict  passee  de- 
pesclie  l'abbe  Rousset.  Et  ay  eu  grand  peur  quil  ne 
deust    acliever   scm    voia«:e.     Car    ung  courrier   qui 

4  Henri  11.    Mss.  de  Bclhuuc.    Kro.  b«*5.  p.  2. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        55 

estoit  alle  quaiit  et  luy  bien  tost  apres  est  revenii 
par  lequel  jay  ejitendu  comiiie  ilz  avoieiit  estez  as- 
sailliz  de  quelques  biiguaus  quilz  oiit  trouvez  assez 
pres  des  portes  de  Roiiie  que  ledit  Rousset  düng 
coste  avoit  pris  la  campaigne  pour  se  saüver  et  de 
lautre  coste  quil  s'estoit  aussi  escliappe,  mais  que  le 
«uyde  qui  les  menoit  avoit  este  blece  et  destrousse. 
Jay  depuis  eu  lettres  dudit  Rousset  qui  m'a  asseure 
du  dangier  quil  avoit  echappe,  et  comme  il  poursui- 
voit  sondit  voiage.  Je  mactends  sil  piaist  a  Dieu 
et  que  autre  empeschement  ne  luy  survienne  que  par 
luy  vous  entendrez  en  quel  estat  Nostre  St.  Pere  a 
sou  parlement  et  ee  que  je  luy  ay  donne  charge  de 
vous  dire  de  ma  part.  La  presente  sera  maintenant 
pour  vous  asseurer  du  tout  de  la  mort  de  Nostredit 
St.  Pere ,  En  la  presence  duquel  hyer  matin  qui  fut 
samedy  a  este  faicte  une  congregation  ou  Ion  cuydoit 
quil  deust  publier  deux  Gardinaulx  quil  reservoit  in 
pectore.  Mais  il  neu  a  rien  faict,  il  a  seuUement  en 
peu  de  paroles  recommande  sa  maison  au  partir  dela 
s'est  faicte  autre  congregation  que  Monsr.  le  Cardinal 
Farneze  a  assemblee,  en  laquelle  ont  este  distribuez 
ee  quil  restoit  de  la  despouille  de  feu  Mons^  le  Card»' 
de  Ravenne.  Mons^  le  Card»'  Sfondrat  a  eu  levesche 
de  Cremonne  en  faissant  XV^  V  (ecus)  de  pension. 
Larcevesche  de  Naples  est  demeuree  a  Mons^  le 
Card»'  de  Chity  avec  M  V  de  pension,  et  larcevesclie 
dudit  Chity  a  Monsr.  le  Card.  Maphee  Cappacio  qui 
estoit  a  mondit  Sr.  le  Card.  Sfondrat  est  tombe  es 
mains  de  Monsr.  le  Card.  Verallo.  Monsr.  le  Card. 
Crezenee,  a  eu  labbaye  St.  Bertliolo  pres  de  Ferrare 


56  BRIEFE    UND    MEMORIALS    VON   MiTGLlEDBRK 

avec  Pension  de  MV  et  Monsr.  le  Card.  Paule  uiie 
autre  abbaye  qui  est  sur  le  Fenarois.  ün  a  aude- 
mourant  pourveu  et  donne  ordre  de  tenir  en  bonne  et 
seure  garde  touttcs  les  places  de  lEglise  tant  dedans 
que  debors  de  ceste  ville,  et  a  Ion  advise  de  remectre 
la  garde  de  ceste  ville  es  mains  du  Sr.  Duc  Orace. 
Ce  que  les  Imperiaux  ne  trouvent  bon.  Mais  Monsr. 
le  Card.  Farneze  toutte  sa  trouppe  et  moy  y  faisous 
ce  que  nous  povons.  Ledit  S*"  Duc  Orace  ma  faict 
prier  de  luy  vouloir  envoyer  le  Seigneur  Aurelio 
Fregoze  qui  est  icy  avec  moy,  pour  leniployer  et 
luy  donner  cbarge  dune  partie  de  ses  gens  quil  a 
ordonnez  a  la  garde  de  cesteditc  ville.  Et  mestant 
advis  quil  n'est  que  bon  pour  vostre  Service  que  de 
renger  le  plus  qu'on  pourra  de  leurs  gens  a  la  de- 
votion  et  soubz  la  cbarge  de  ceulx  qui  vous  sont 
serviteurs.  Jay  commande  audit  Sr.  Aurelio  de  se 
retirer  avec  ledit  Sr.  Duc  Orace,  a  la  Cbarge  toutes- 
foys  de  preferer  tousjours  sil  est  besoing  vostre 
Service  a  tous  autres  ainsi  que  tousjours  a  este  sou 
Intention.  Ledit  Sr.  Card.^'  Farneze  a  reinys  au 
coUeige  toutte  lauctorite  privee  quil  a  tousjours  entre- 
prise,  et  le  conunandenient  dont  11  a  use  jusques 
Icy  ce  quon  trouvoit  a^sez  estrange.  Et  vont  les 
choses  asscz  paisibles,  veu  que  Donip  Diego  ne 
faict  nul  scmblant  de  se  remuer.  On  estiuie  par  le 
langaige  quon  luy  oit  tout  rondement  tenir,  que 
Mons^  le  Card.»'  de  Gyen  qui  est  a  Trente ,  se  trou- 
vera  icy  pour  ceste  creation  du  futeur  Pape,  qui 
faict  croirc  que  audit  Trente  il  ne  sera  fera  autre 
creation   autreinent.    Vous   advisant   au  surplus   qH«.* 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  57 

cestedite  aiitre  nuict  passee  venant  le  Pape  a  sem- 
pirer,  Ion  a  depesche  au  S^  Camille  ürsin  ung  brief 
a  ce  quil  eust  a  mectre  Panne  es  mains  du  S"" 
Duc  Octavio ,  et  quil  eust  a  se  transporter  a  Bou- 
logne  pour  en  prendre  le  Gouvernement.  Mais  je 
ne  scay  ce  quil  aura  faict,  car  auparavant  il  avoit 
este  adverty  que  ledit  brief  seroit  desrobe  a  sub- 
reptive  et^  de  ma  part  jay  bien  faict  tout  ce  que 
jay  peu  pour  le  luy  faire  entendre.  Et  vous  puis 
bien  asseurer  que  cela  ne  sest  jamais  faict  du  con- 
sentement  du  Pape,  car  quant  peu  auparavant  quil 
se  trouvoit  mieulx  estant  de  retour  le  Cavalcanty, 
il  ne  sceust  jamais  avoir  de  luy  autre  cliose  sinon 
que  si  ledit  S*"  Duc  Octavio  ne  revenoit  quil  ne 
donneroit  point  autrement  ordre  a  son  afFaire.  Et  a 
este  expedie  ledit  brief  sur  ung  accident  advenu 
a  Nostredit  8t.  Pere  dun^  caterre  dont  ceste  mesme 
nuict  il  cuyda  mourir.  Voyla  sire  en  quoy  nous  en 
sonimes.  11  ne  reste  plus  sinon  de  haster  voz  car- 
dinaulx  et  de  leur  faire  faire  la  plus  grande  et  ex- 
tresme  diligence  quil  sera  possible.  Je  serois  dad- 
vis,  suivant  ce  que  ledit  Rousset  a  eu  csarge  de 
vous  dire  de  ma  part  que  tout  incontinant  vous  des- 
peschissiez  parde9a  ung  gentilhomme.  Vous  ne  fe- 
rez  au  reste,  sil  vous  piaist  scavoir  ce  quil  vous 
plaira  me  Commander,  et  je  ne  fauldray  de  vous 
obeir  autant  que  serviteur  que  vous  scauriez  mectre 
en  ma  place. 

Sire  javois  ordonne  ceste  depesche  toutte  preste 
a  vous  envoyer,  sitost  que  nostredit  St.  Pere  auroit 

1  In  GbiiTern. 


am  BRIEFE    UND    MEMORIALE   VON    MITGLIEDERN 

reiidu  lesperit  a  Dieu.  Et  ce  pciidaiit  aiijourdlniy 
<au  soir  IX.«  de  Noveiiibre  jay  este  veoir  en  cappe 
Moiis'  le  Card.»me  Trany,  poiir  le  piyer  de  vouloir 
teiiir  la  inaiii  a  faire  siirceoir  et  proIon*:;^er  les  ob- 
seques  de  Nostredit  St.  Pere,  le  plus  qiiil  poiirroit. 
Aüisi  quil  pourra  fort  bien  faire  comiiie  doi/en  *  quil 
est  de  tous  les  Cardinaulx  en  desrobant  aiijourdhiiy 
un«;^  jour  deiiiain  luvr  autre  soubz  chacune  occasioii 
quil  sofFrira  affin  de  ^ai^ier  tousjours  autant  de 
temps,  et  que  vosdits  Cardinaulx  ayent  soysir  poiir 
se  rendre  de  parde9a,  Ce  que  Mons^  le  Cardinal 
de  Trany  nica  proinis  de  faire,  et  de  sy  employer 
comme  il  pourra.  En  sorte  que  je  ne  doubte  poinct 
que  si  vozdits  Cardinaulx  veuUent  uscr  dun«^  peu  de 
dili^ence,  quilz  narrivent  assez  a  temps.  Je  me  suis 
encores  enquis  de  luy  sil  se  trouveroit  difficulte  a 
laisser  entrer  au  conclave  Mons"^  le  Cardinal  Danne- 
bault  soubz  uinbre  de  son  excoininuniment,  et  parelle- 
ment  Mons^  le  Cardinal  de  Vendosnie  pour  navoir 
encqres  os  apcrtum,  Mais  il  ni'a  faict  response  que 
iion  dont  je  vous  ay  bien  voulu  donner  advis. 

^Nostredit  St.  Pere  apres  avoir  este  bien  confesse 
re^eu  tous  ses  sacreniens  et  reeo^neu  son  createur  a 
rendu  lanie  a  Dieu  ce  dinianche  inatin  sur  laulbe  du 
jour. 

Älons«"  vostre  ambassadeur  ine  vint  trouver  In  er 
apres  disne  qui  nie  tint  tous  les  ineilleurs  propoz  du 
nionde,  et  deniourasnies  daccord  le  iiiieuk  quil  estoit 
possible  de  coinniunirquer  souvent,  et  de  nous  cn- 
tendre  ensemble   pour  tousjours  avoir  loeil  et  adviser 

I  Im  Originalo  uiilerMricIicn. 


DER    HÄUSER   ESTE    UND    LOTHRINGEN,  5ft 

a  ce  quil  seroit  besoing-  pour  vostre  Service  et  arres- 
tasmes  sur  llieiire  de  faire  tenir  ung-  courrier  prest  si 
tost  que  iiostre  St.  Pere  seroit  trespasse  pour  vous  en 
porter  la  nouvelle  certaine.  Encores  qiioii  le  tieiit 
desja  pour  mort,  jay  toutte  nuiet  tenu  uiig  gentil- 
homme  au  guet  a  lantlcbambre  de  iiostredit  St.  Pere 
pour  madvertir  incontinant  quil  seroit  trespasse,  et 
quaiit  je  lay  sceu,  je  lay  tout  aussi  tost  faict  entendre 
audit  S"^  Ambassadeur,  a  ce  q«il  eust  a  faire  apprestes 
ledit  courrier,  et  que  je  luy  envoioye  ma  depescbe  qui 
desja  estoit  toutte  preste.  11  ma  mande  la  dessus 
que  desja  ceste  nuict  passee,  il  lavoit  faict  partir,  sans 
men  avoir  riensdict  autre  cbose.  De  sorte  que  je  suis 
contrainet  de  vous^  depesclier  encores  ce  porteur,  vous 
pourrez  juger  par  la  Sire  les  facons  de  faii-e  dont  il 
use  envers  möy  et  comme  il  sy  est  porte  par  ey  de- 
vant,  dont  je  ne  vous  en  veulx  maintenant  tenir  autre 
propoz  encores  quil  nayt  jamais  receu  de  moy  que  tout 
plaisir  et  bonneur ,  et  ne  luy  ay  jamais  faict  semblant 
davoir  sceu  quil  se  soit  plainct  de  moy.  En  facon 
que  je  veoy  que  jay  plus  grant  besoing  de  pacience 
que  jamais,  De  laquelle  je  veulx  toutesfois  user  et 
marmer  en  maniere  que  vous  puissiez  cognoistre  que  je 
nay  respectaclioseque  ce  soit  sinon  a  vostredit  service. 
Sire  je  prye  nostre  Seigneur  vous  donner  en  par- 
faite  sante  et  prosperite  tres  longue  vye.  Escrit  a 
Rome  ce  dimancbe  Dix'"^  jour  deNovembreMV^XLIX. 

(^Nachschrift,  0 
Sire,  celon  vostre  commandement  jay  ouvert  ce 
pacpiet  et  voyant  le  besoing  de  voz  affaires  je  mettray 

1  ist  Autograph. 


••  BRIEFE    UND    MEMORIALK    VON    MITGLIEDERN 

peiiie  et  aussy    messieurs   les  Cardinaiilx  Du  Bellay 

et  de  Vaiidosme  de  faire  honne  dilijrence  et  vous  faire 

treshuni!)lc  service  suivant  du  tont  vostre  volonte.    De 

8t.  Maturin  ce  Lundi  matin   a  XI  henre^s. 

Vostre  treshumble  et  tres  obeissant  suhjet  et  serviteur. 

d)arle0  Cartinal  \fc  ©utjee. 

Di  V.  M.*« 

Humilissimo  et  obedientissimo  servitore 

13)  Hyppolyte  Card.*'  de  Ferrare  au  Roi.  i 
Sire.  Jay  re^eu  ce  quil  vous  a  pleu  mescripre 
du  XI"»«  de  ce  moys  Et  entendu  ce  que  le  Nunce  de 
nostre  St.  Pere,  et  levesque  de  Toullon  depuis  son 
anivee,»  vous  ont  voln  dire  sur  le  faict  du  Concille,  et 
les  propoz  que  vous  lenr  en  avez  tenuz  la  dessus, 
suivant  lesquels  je  ne  fauldray  duser  a  notredit  St. 
Pere,  quant  il  viendra  a  inen  parier,  et  partout  ail- 
leurs,  ou  il  sera  besoing  le  niesine  lanjj^aig;e  quil  vous 
a  pleu  nie  mander,  et  tiendray  de  ma  part  la  niain 
en  ce  quil  me  sera  possible,  a  ce  qu'ayt  lieu  la  noini- 
nation  que  vous  avez  faicte  de  levescbe  de  Marseille, 
Mais  nostredit  St.  Pere  sattendoit  bien ,  ven  la  piiere 
requeste,  que  si  gratieusenient  il  vous  en  avoit  faicte, 
et  Ihonneste  response  quil  en  avoit  eue  de  vous,  que 
vous  ne  difFereriez  de  len  g^ratiffyer  en  faveur  dun«; 
sien  81  proclie  parent  coinme  est  celluy  es  niains  du- 
quel  il  desiroit  faire  tuniber  icelluy  Evesche,  lequel 
s'estant  tousjours  taut  declaire  et  monstre  en  toutte» 
cboses  si  aifectioiine    a  vostre  service,    eile  estinioit 

i  Mss.  de  Dclhunc.    Nro.  8656.  p.  16. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.     "    61 

bien  par  la  que  vous  le  deussiez  avoir  tant  plus  pour 
agreable,  Et  pour  ne  vous  rien  celer  Sire  de  ce  qui 
en  est,  Nostredit  S*  Pere ,  aux  propoz  quil  en  a  tenuz, 
sen  monstre  fort  mal  content  et  altere.  Car  comme 
scait  Mons^  le  Cardinal  de  Lorraine  qui  peult  cog^ 
noistre  la  nature  du  personnaige,  il  a  tousjours  desire 
que  Ion  tint  compte  de  luy,  et  vouldroit  estre  reco^- 
neu  en  lauctorite  et  dignite  ou  il  a  este  appelle,  Au 
moyen  de  quoy  jeusse  bien  este  de  ma  part  dadvis, 
que  ceste  grace  ne  luy  deust  point  avoir  este  reffuzee, 
et  a  ce  me  meut  le  zelle,  et  lafFection  grande  que  je 
porte  a  vostre  Service,  vous  osant  bien  dire,  que  sil 
fault  rechercher  ainsi  touttes  choses  de  si  pres,  quil 
aura  assez  de  quoy  sen  revancher  en  ce  qui  se  pour- 
roit  ofFrir  a  traicter  avec  luy,  pour  ce  quil  fault  pencer 
que  luy  mesme  est  docteur  qui  ne  prent  conseil  de 
personne  que  düng  autre  docteur,  et  telles  gens  nont 
jainais  faulte  dinventions  et  darguniens  pour  trouver 
tousjours  quelque  chose  a  redire.  Si  vous  avez  faict 
par  deca  quelque  distribution ,  pour  y  vouloir  gaigner 
et  attirer  des  serviteurs  a  vostre  devotion,  je  ne  saiche 
chose  qui  inieulx  eust  estee  employee  que  ledit  Eve- 
sche  de  Marseille  en  la  personne  de  cestuicy  cousin 
germain  de  Nostredit  St.  Pere,  pour  attirer  et  gaigner 
de  plus  en  plus  a  vous  sadite  Saintete  et  tous  les  siens.^ 
Car  se  monstrant  tous  les  jours  plus  affectionnee  et 
avoir  merveilleusement  grande  envye  de  faire  les  siens 
grands  et  riches,  il  est  aize  a  croire,  que  si  eile  cog- 
noist  de  ny  povoir  parvenir  par  vostre  moyen ,  quelle 
recherchera  pour  cest  effect  tous  autres  dont  eile  se 
pourra  adviser , ,  Et   lors   se  pourront  monstrer  peult 


'R  BRIRPE    Vm)    MEMORIALE    VON    WITGUfiDERN 

estre  veritables,  ceiilx  qui  ont  volii  dire,  quelle  adlie- 
roit  plus  a  la  pai*t  Iniperialle  qiie  a  la  Vostre,  et  Maii- 
teurs  les  aiitres  qiii  ont  tousjoiirs  sonsteim  comme  moy 
quelle  vous  estoit  beaucoup  plus  affectionnee  que  a  la- 
dite  pai-t  Imperialle.  Non  ja  que  cela  soit  pour  veuir 
de  sa  franche  et  pure  volunte,  mais  ceste  seulle  occa- 
sion  de  eniirhir  les  siens,  a  cela  la  pourroJt  con- 
traindre.  Je  serois  bien  dopiniou  quant  a  moy,  quon 
voulsist  incessammcut  tenir  la  main  a  conduire  touttes 
dieses  en  la  plus  «;rande  doulceur  qiiil  seroit  possible, 
et  a  fouyr  le  plus  quon  pourroit  touttes  alterations, 
Mesmement  en  telles  clioses  qui  ne  deppeudeut  que 
de  grace,  sans  aucun  interest  du  droict,  dune  part  ne 
dautre.  Je  ne  veulx  laisser  a  voiis  faire  savoir  en- 
cores  que  ces  jours  passez.  Sadite  Saintete  a  eu  a 
dire  que  combien  que  sondit  cousin  soit  pour  nem- 
porter  icelle  Evesche  pour  cela  ne  luy  faudront  les 
moyens,  de  luy  bailler  assez  dautres  Eveschez  ou  bene- 
fices,  et  que  puis  que  Ion  se  veult  arrester  de  s!  pres 
aux  choses  de  vostre  coste ,  quelle  sera  aussi  du  sien 
en  cequideppendra  delle,  beaucoup  plus  advise  quelle 
na  este  par  le  passe.  Je  suis  sur  quelle  eust  este 
tres  aise  de  ne  se  sentir  en  erst  endroict  moiup:s  p:ra- 
tiffiee  de  Vous,  quelle  sest  trouvee  j^ratiffyce  de  lEni- 
pereur  dune  autre  meilleure  piece,  a  lentiere  et  totalle 
disposition  dicelluy  S'  Empereur  qui  a  sa  requeste  en 
a  pourveu  unj^  de  scs  serviteurs,  Et  ceulx  de  ceste 
part,  pour  lattirer  et  la  j^aipier  le  plus  quils  peuvent, 
luy  fönt  journelleinent  entendre,  la  bonne  volunte  di- 
celluy S'  Empereur  envers  Elle  envers  Mons^  lo 
Cardinal  De  Monte   et   tous  ceulx   qui  luy   touchent 


DER    HAUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  6S 

comme  celluy  qui  se  monstre  entierement  dispose,  a 
les  vouloir  faire  riches  agraiidir  et  perpetuer  la  mai- 
son  de  sadite  Saintete.  Et  pour  ce  quelle  y  pour- 
roit  asseoir  peu  de  fondemeiit,  veii  le  peii  desperance 
quon  a  que  ledit  Sr.  Empereur  la  doybe  faire  guieres 
lono'ue,  ils  commencent  maiiitenant  a  luy  mectre  et 
proposer  eii  avaiit  le  semblable  de  Monsr.  le  Prince 
des  Espaignes,  luy  faisaut  euteiidre  le  desir,  et  la 
deliberation  quil  a,  de  luy  estre  et  demourer  tousjours 
le  plus  humble  et  obeissant  filz  quil  ayt  point,  comme 
ceulx  qui  cognoissent  tresbien  que  cest  le  vray  moyeii, 
de  le  povoir  gaigner  et  den  joyr,  parquoy  il  me  semble 
quil  neust  este  que  bon  que  sadite  Saintete  se  feut 
pareillement  trouvee  gratiffiee  de  Vous  Sire,  en  ce 
que  dessus.  Ce  neust  pe\i  estre,  sinon  mectre  en 
garde  de  sondit  cousin  cest  Evesche,  qui  pour  lan- 
den aage,  ou  il  est  maintenant  reduict,  et  estre  per- 
sonnaige  assez  desordonne  et  excessif,  ne  le  pourroit 
guieres  longuement  tenir,  vous  vous  feussiez  apres 
son  trespas  tenu  asseure  den  disposer  a  vostre  plaisir, 
retirant  ung  brief  que  Ion  eust  peu  faire  expedier  siu* 
la  Provision  que  vous  luy  en  eussiez  baillee  que  ve- 
nant  a  vacquer  icelle  Evesche  en  ceste  court,  le  Pape 
ny  eust  peu  pourveoir  que  a  vostre  nomination.  Aussi 
bien,  si  vous  descidez  Sire,  de  le  bailler  a  Mons^  le 
Conte  de  Tende  pour  ung  de  ses  enffans  comme  jay 
peu  entendre,  il  sera  besoing  de  le  mectre  tousjours 
en  garde  entre  les  mains  de  quelque  autre  person- 
naige  jusques  a  ce  quil  soit  parvenu  en  aage  de  le 
povoir  tenir ,  daultant  quil  ne  seroit  aujourdhny  pos- 
sible   de  luy  en  faire  avoir  dispense ,    En   sorte  que 


64  BRIRFR  UND  MKMORIALR  VON  MlTGLIEDRRN 

quant  il  vous  cust  plcu  Iiiy  en  bailler  seullement  la 
reserve.  II  ny  eiist  sceii  avcur  interest  que  pour  la 
prcreption  Hes  fniictz  dicelle  Evesclie  durant  la  vye 
de  cestuicy.  A  qiioy  vous  auriez  tousjours  iussez  de 
inoyen  de  pourveoir  en  autres  beiiefices.  Et  vous 
diray  davantait^e  quil  me  semble  que  quant  on  ne 
vouldroit  riens  faire  pour  le  Pape,  ny  pour  les  siens, 
que  au  moinj^s  povoit  Ion  dissimuler  et  temporizer 
jusques  a  tant  que  voz  indultz  eussent  este  recouvertz, 
ou  comme  mondit  S^  le  Cardinal  de  Lorraine  scait, 
il  y  a  assez  que  debbatre.  Sire.  Je  ne  me  raectray 
a  vous  en  dire  autre  chose,  sinon  que  Je  vous  sup- 
plye  treshuniblement  ne  trouver  mauvais  ce  que  je 
vous  en  escript.  Car  si  je  passe  en  cecy  plus  avant 
que  par  avanture  je  ne  deusse,  l'afFection  que  jay  a 
vostredit  service,  et  au  bien  et  prosperite  de  voz  af- 
faires, me  donne  ceste  bardyesse,  dont  vous  maurez 
sil  vous  piaist  pour  excuse,  Vous  advisant  tau  reste 
que  depuis  mon  retour  de  S*  Marc  ayant  tousjours 
continue  le  regime  dont  jay  use  cest  este  pour  lex- 
treme  ciialeur  que  nous  avons  eue.  *  Je  nay  encores 
veu  le  Pape,  Mais  jay  bien  entendu  que  Mons»"  vostre 
Ambassadeur  la  este  veoir,  et  quil  a  parle  a  luy  sans 
que  devant  ne  depuis  il  m'en  ayt  riens  faict  scavoir, 
ny  de  chose  quil  en  ayt  apprise,  sestant  advise  de 
vous  despesclier  ee  porteur,  qui  est  des  siens,  je  pre- 
sunie  quil  vous  advertira  de  tout,  vi  men  reniectant 
sur  luy,  ne  vous  feray  plus  lon«ue  lettre,  sinon  que  je 
fayz  mon  compte  de  men  aller  dedans  peu  de  jours  a 
Tyvoly  pour  prendrc    lair,   et  y  passer  ce  moys  de 

i  Also  im  Text.  r--- 


DER   HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  65 

septembre  qui  est  tenu  icy  le  plus  dangereux  de  toutte 
lannee,  affin  de  me  consommer  (sie)  si  je  puys  en 
estat,  que  je  me  puisse  tousjours  trouver  prompt  a 
vous  obeir  et  faire  le  Service  que  jay  toutte  ma  vye 
soubzhaicte  et  desire.  Jespere  neantmoings  que  avant 
mon  partement  je  verray  nostre  St.  Pere,  et  de  tout 
ce  que  Jen  pourray  aprendre.  Je  ne  faudray  a  vous 
en  rendre  compte,  et  a  vous  en  donner  advis. 

Sire.  Apres  mestre  le  plus  humblement  quil  mest 
possible  recommande  a  vostre  bonne  grace ,  Je  prye 
Nostre  Seigneur,  vous  donner  en  parfaicte  sante  et 
toutte  prosperite,  tresbonne  et  treslongue  vye.  Escript 
a  Rome  ce  XXIX™^  jour  daoust  1550. 
^Nachschrift.^ 

Sire,  V.  M.»  sa  meglio  che  niuno  quanto  ella 
m'habbia  commandato  cli'io  le  dica  sempre  il  parer 
mio  liberamente  in  tutto  quel  che  mi  occorre  per  ser- 
vitio  suo,  pero  sa  per  volerla  ubedire  io  havessi  detto 
piu  di  quel  che  mi  convenesse  la  supplico  a  pardonar- 
melo  et  esser  certa  che  niuna  cosa  mi  ha  mosso  a  dir 
quel  che  ho  detto  se  non  il  desiderio  infinito  che  ho 
sempre  havuto  di  vederla  il  maggior  Principe  che  sia 
mai  stato  fra  Christiani  Et  con  questo  di  nuovo  le 
baccio  humilissimamente  le  mani.  ^ 

Di  V.  M.ta 

Humilissimo  et  obedientissimo  S.^® 

1  Die  Nachschrift  ist  autograph. 

Collection.  5 


«»  HRIKFE  UND  MEMORIAJ.K   VON  MITGLIKDRRN 

14)  Le  Cardinal  Hippoiite  de  Ferrare  au  Conne- 
table  de  Montniorency.  ^ 
Monsieur  je  me  suis  retire  en  oe  lieii  de  Ty- 
voly  pour  y  passer  tont  ce  moys  de  septembre,  Et 
ayant  sur  mon  partement  de  Rome,  veu  ce  qiitl  a 
pleii  au  Roy  et  a  vous  me  faire  scavoir,  Jay  bien 
volu  avaut  que  den  desloj^er,  avoir  audience  du  Pape. 
pour  satisfaire  comme  je  messairay  tousjours  a  tout 
ce  quil  a  pleu  audit  Seig^neur  mordonner  ainsi  que 
je  luy  escriptz  par  ceste  depesche.  A  quoy  mon- 
sieur  ne  me  sera  besoin"^  de  vous  replicquer  autre 
choze  5  masseurant  que  vous  verrez  le  tout.  Car  je 
nay  au  demourant  paimy  ces  montaignes,  riens  que 
vous  mander,  sinon  que  je  vous  veulx  bien  dire,  que 
ladite  audience  ne  sest  passee  sans  avoir  longnement 
parle  de  vous,  de  qui  nostre  S.*  Pere  a  tenuz  les 
meilleurs  et  plus  honnestes  pi'opoz  quon  scauroit 
soubzhaicter,  donnant  et  attribuant  a  vous  seul  ceste 
gloire  et  louenge ,  davoir  aujourdhuy  reduict  par 
vostre  prudence  et  bonne  conduicte  ce  royaume  de 
dela,  le  plus  graut  et  le  plus  puissant  quil  ayt  poinct 
encores  este  soubz  nul  autre  Prinre  que  ce  seit. 
Sc  rememorant  en  outre  de  lobligation  quil  vous 
porte,  pour  infinite  de  plaisirs  quil  dict  avoir  rereu 
de  vous,  avec  demonstiation  de  si  bonne  volunte  en 
vostre  endroict  que  je  ne  la  pourrois  jug^er  meilbuire. 
Je  nay  pas  oblie  la  dessus,  de  luy  monstrer  et  faire 
cognoistre  vostre  grandeur  au  lieu  ou  vous  estes, 
le  povoir  et  lauctorite  que  vous  avez,  et  tout  ce  que 
f«y   peu  comme   meritiiblement  je  devois   faire  pour 

i  M?!».  dp  Bclhunc.     ^ro.  865G.  p.  33. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.         67 

vostre  reputation  et  advantaige  ainsi  qiie  jay  tous- 
jours  faict,  et  feray  tousjours  en  tous  les  lieux  ou 
je  me  trouveray.  De  sorte  Monsieur  que  je  vous 
oserois  ce  me  sernble  bien  asseurer  que  vsi  sa  Sainc- 
tete  se  sentoit  p^ratiffyee  en  levesche  de  Marseille 
quelle  sentiendroit  grandement  tenue  a  vous,  et  que 
vous  ne  la  pourriez  requerir  pour  vous  ou  pour  les 
vostres  de  grace  quelle  ne  feust  pour  liberallement 
vous  octroyer.  Mais  remectant  le  tout  a  vostre 
meilleure  discretion,  je  lerray  ce  propos  pour  tous- 
jours vous  confirnier  que  vous  ne  trouverez  par 
depa,  ny  ailleurs  ouje  soye  personne  plus  a  vostre 
commandement  et  service  que  je  feray  ordinaire- 
ment  daussi  bon  cueur  que  me  recommandant  bien 
humblement  a  vostre  bonne  grace,  je  prye  Dieu  quil 
vous  doint  monsieur  en  toutte  prosperite  treslongue 
vye.  Escript  a  Tivoly  ce  XIII.'»^  jour  de  Septembre  1 550. 

Di  V.aEx.«« 

Come  fig.'<^  et  Serv.  ^^ 

15)  Hippolite  Card.^'  de  Ferrare  au  Roi.  i 
Sire.  Ce  me  seroit  choze  siiperflue  de  vous 
riens  escripre,  de  lestat  et  disposition  de  vos  af- 
faires de  Panne.  Oultre  et  par  dessus  ce  que  vous 
en  entendrez  par  la  depesche  de  Monsr.  de  Termes 
dont  le  Sr.  de  Beaudisne  sera  maintenant  le  por- 
teur,  qui  de  son  coste  vous  en  pourra  rendre  de 
bouche  tresbon  compte,   comme  celluy  qui  nen  faict 

Mss.  de  BerUune.    Nro.  8650.  p.  51. 


68  BRIEFE  UND  MEMORIALK  VON  MITGLIEDERN 

(|iic  venir.  Je  voiis  accuseray  seuUeinent  l.a  recep- 
tion  que  jcay  faicte  par  Canibyz  de  vostre  dernicre 
«lepesclie  du  XYIII«  du  inoys  passe ,  ou  jay  veu  plus 
au  lono*  desduiet,  ce  que  parcidevant  en  tennes  ge- 
neraulx,  vous  me  souliez  toucher  de  voz  desseings 
et  deliberations,  et  entendu  ce  qui  sest  ensuivy  entre 
Vous  et  les  priucipaulx  Princes  et  Potentatz ,  villes 
et  communaultez  de  Germanie,  Apres  avoir  este  par 
eulx  recherehej  avec  si  grandes  et  honnorables  oflf- 
res  et  partitz  si  advantageux  pour  vous,  et  couinie 
Dieu  mercy  les  choses  sont  passees,  et  dune  pjirt 
et  dautre  accordees  avec  teile  seurete  coinuie  je 
puis  entendre.  Dont  entre  le  nombre  du  tant  de 
serviteurs  que  vous  avez,  je  ne  saiche  personne  qui 
en  recoyve  plus  de  plaisir  ni  contentement  que  je 
faiz,  qui  ne  puis  assez  estimer  ne  louer  une  si  haulte 
et  map^nauime  entreprise,  qui  veritablenient  nestoit 
digne  düng  moindre  tesmoignaoe  a  tout  le  monde, 
de  la  grandeur  de  vostre  couraig;e,  dont  je  ne  me 
puis  sinon  promectre  une  treslieureuse  yssue  pour 
vous ,  qui  de  ma  part ,  me  semble  si  evidente  que  je 
neu  puis  et  neu  doibz  faire  doubte.  Veu  aussi  le  bon 
ordre  que  vous  avez  ordoune  et  estably  en  tous  les 
lieux  et  endroictz  provinces  et  gouvernemens  de 
vostre  Royaume  tant  par  mer  que  par  terre ,  pour  la 
o^arde  seurete  et  conservatiou  diceulx  ,  a  ce  que  pour 
vostre  absence,  il  ny  pnisse  survenir  aucun  inconve- 
nient.  Toutesfoys  il  y  a  bien  quelqu'un  qui  vouldroit 
dire  que  vous  ne  deussiez  point,  hors  vostredit 
Royaume,  tant  bazarder  vostre  personne  Et  combien 
que  vous  nayez  serviteur  qui  fut  en  plus  graut  peyne, 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  69 

iie  plus  ti'availle  desplaisant  et  eiiuuye  que  je  serois 
si  mal  vous  eii  advenoit,  Si  ne  puis  je  assez  de  ma 
part  approuver  et  louer  une  teile  deliberation  que 
je  jug!;e  de  plus  eu  plus  admirable  Et  me  semble  la 
dessus  que  pour  lexploicter,  est  bien  requise,  et  y 
servira  beaucop  la  personne  mesine  de  celluy  qui 
l3ntreprent.  Jay  bien  esperance  en  Dieu  qiie  ce 
sera  le  vrai  remedde,  pour  bien  demesler  voz  af- 
faires avec  lEmpereur,  et  que  vous  neu  viendrez 
moin^s  a  bout  que  vous  avez  faict  jusques  icy  de 
tout  ce  que  vous  avez  volu  entreprendre  ailleurs  de 
quelque  coste  que  ce  soit,  Car  je  veoy  que  Ion  sy 
est  si  bien  conduict  si  prudemment  et  si  sai^ement, 
quil  eust  este  impossible  de  mieulx.  Par  Icttres 
que  jay  dernierement  receues  de  Monsr.  le  Cardinal 
de  Tournon  du  XXVII«  du  moys  passe  Ion  neu 
povoit  encores  riens  croire  a  Rome,  Et  quant 
au  faict  de  sa  negociation,  il  neu  avoit  encores 
riens  sceu  tirer  du  Pape,  sinon  parolles  generalles 
et  y  actendoit  sa  Sainctete  le  cappitaine  Hieros- 
nime  de  Pize  qui  y  devoit  bien  tost  apres  arriver. 
Je  me  suis  bien  doubte  toutesfois,  sur  ceste  nou- 
velle  que  jay  sceue  de  la  licence  de  son  legat,  que 
ledit  capp."6  Hierosnime ,  ny  feroit  pas  graut  choze, 
mais  pour  cela  il  ma  semble  quil  deust  diiferer  de 
sy  rendre,  affin  que  le  Pape  ne  puisse  avoir  excuse 
de  dire,  quil  ait  tenu  a  Monsr.  le  Duc  Octavio,  si 
les  cboses  nauront  pris  autre  resolution.  Sadite 
Saintete  avoit  deja  accorde  a  mondit  Sr.  le  Card.*^  a 
*e  quil  ma  mande  quelle  luy  donneroit  conge  de  se 
retirer  devers  vous  et   ou   il   vouldroit  pour   vostre 


70  BRtRFK    UND    MBMORIALB    VON     MITOM£DSRN 

Service.  Mais  ji»  desire  bieii  fort,  de  scavoir  ce 
quelle  aura  voln  dire,  quant  eile  aura  entendu  le 
partemeiit  de  sondit  lefj^at,  et  quelle  aura  este  as- 
seuree  de  la  comelusion  du  traicte  et  iutcIIi«::eHce 
que  vous  avez  avec  lesdits  Princes  et  Potentatz  de 
ladite  Germanie,  Car  je  masseure  que  cela  la  rendra, 
et  beaucop  dautres,  qui  neu  vouloient  riens  crolre 
bien  estonnez.  Je  uay  failly  a  faire  faire  unp^  ex- 
traict  de  tout  le  diseours  quil  vous  a  pleu  men  faire, 
que  jay  envoye  par  le  capp."«  Livio  Crotto  a  Mess." 
les  Conte  de  la  Mirande;  et  de  Sausac,  les  asseu- 
rans  bieu  de  vostre  part,  comme  aussi  ay-je  faict, 
ledit  Sr.  Duo  Octavio,  et  Monsr.  de  Termes,  que 
quelque  g^rande  entrepiise  que  vous  faciez  uy  quelque 
despenoe  quil  y  ait,  vous  ne  les  lerrez  avoir  faulte 
de  chose  que  ce  soit,  et  que  ordiuairement  ilz  ne 
lerront  pour  cela,  destre  serourus  d.irt^ent,  payez 
et  entretenuz,  comme  si  vous  naviez  ttffaire,  iiy  res- 
pondre  que  a  eulx.  Dont  de  ma  part  je  ne  falz 
point  de  doubte ,  masseurant  sire  que  vous  eil  aurez 
tresboune  souveuance,  et  q»ie  vous  ne  consentlrez, 
que  a  faulte  dy  faire  les  provisions  necessaires ,  Ion 
perde,  non  seullement  toutte  la  dcspence  que  vous  y 
avez  fafcte  jiisques  a  present ,  niais  eucores  la  bonne 
reputatiou  que  jusques  icy  vous  y  avez  acquise,  la- 
quelle  (graces  a  Dieu)  ne  pourrolt  estre  meilleui-e. 
II  ny  a  pas  troys  jour  que  je  leur  ay  envoye  a  ladite 
MifAiidolle  quI  nest  pnr 

'  que  javois  derniei-ement  ad- 

t  Im  Orrgtnale  ctnigo  nnfrklArbar*  Eiffern. 


DER  HÄUSER  ETTE  UND  LOTHRINGEN.         71 

vise  de  leur  faire  tenir  Suivant  ce  que  par  cydevant 
je  vous  ay  escript  affin  quilz  iie  deussent  craindre 
iiy  düubter  pour  clioze  qui  leur  deust  advenir,  de 
leur    payement 

^     Et  estes   bien    seur   Sire   que   de 

mon  coste  je  ne  fauldray  de  les  ayder  et  secourir 
de  tout  le  moyen  et  puissance  qui  nie  sera  janiais 
donne  Ne  volant  (sie)  oblier  a  vous  dire,  quil  avoit 
desja  este  advise  par  mesdits  S/^  les  Conte  (sie)  et 
de  Sansac,  par  ladvis  mesmes  de  mondit  S.''  de  Ter- 
ines,  comme  ilz  mont  faict  entendre,  de  faire  une 
creue  de  11*^  liommes  A  quoy  Ion  avoit  desja  donne 
quelque  commencement  pour  povoir  tant  plus  ayse- 
ment  soustenir,  les  assaulx  que  les  enneniys  prepa- 
roient  de  leur  donner  comme  Ion  disoit.  Car  pour 
cest  efFect,  ils  avoient  desja  faict  conduire  jusques  a 
Sacquet,  assez  pres  de  ladite  Mirande,  quatre  gros 
canons  d'artillerie  avec  forces  bouUetz  et  munitions, 
Neantmoings  j'ay  entendu  depuis  Sire,  que  ladite 
artillerye  et  bouUetz  ont  este  renvoyez  a  Mantoue, 
Et  pense  que  ceste  deliberation  de  battre  ladite  Mi- 
rande,  et  dy  donner  lassault  ne  passera  point  plus 
avant.  Car  selon  quelques  advertissemens  que  jay 
trouve  moyen  davoir  de  leur  camp  et  dalleurs,  comme 
par  mon  liomme  Bendedio  vous  aurez  peu  entendre, 
le  Pape  ne  se  veult  mectre  en  ceste  despence,  par- 
quoy  Ion  ne  passera  aussi  point  oultre  a  faire  la- 
dite levee,  si  Ion  ne  veoit  quil  en  soit  plus  de  be- 
soing,   Mais  Ion  sy  gouvernera  a  la  journee,   selon 

1  Unerklärbar. 


72  BRIEFE    UND    MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

le  (leppoiteiiient  quil  sentendra  devsditz  enneinys.  Lon 
avolt  delibere  encores  de  faire  de  nouveau  deux  fortz 
a  ladite  Myrando ,  mais  inaintenant  il  ne  sen  parle 
plus.  Mondit  S.r  de  Terines  a  aussi  re^eu  comme 
il  ma  escript 

'    par  qiii  qiie  je  vous  feiz  derniere- 

inent  scavoir  des  le  XXII."^^  du  moys  passe,  avoir 
re9eu  de  MonsJ  Vostre  Ambassadeur  a  Venize,  Et 
mactens  quil  aura  bien  tost  entre  ses  maius,  la  de- 
pesclie  pour  luy,  que  ledit  de  Cambyz  ma  apportee, 
avec  laquelle  je  lay  adverty  comme  javois  le  rollier 
de  lordre  de  Mons/  le  Coute  pour  le  luy  faire  tenir, 
et  en  faire  ce  quil  men  mandera  Dont  jay  sembla- 
blement  adverty  ledit  S/  Coute  qui  en  sera,  comme 
je  suis  bien  asseure,  bien  ayse  et  se  sentira  mer- 
veilleusemeut  teuu  a  vous,  Sire  de  Ihouneur  quil 
vous  piaist  de  luy  faire,  et  luy  accroistra  cela  et  a 
tous  voz  ser\iteurs  le  couraige  de  continuer  a  faire 
tousjours  de  mieulx  en  mieulx. 

Et  encores  que  je  cuyde  que  vous  ayez  faict  a 
mondit  S/  vostre  ambassadeur  semblable  depescbe 
a  la  mienne,  qui  luy  aura  este  cnvoyee,  a  ce  que 
ledit  de  Cambyz  ma  dict  par  la  voye  de  Luna,  Je 
nay  laisse  de  luy  avoir  aussi  envoye  un«^  autre  extraict 
de  tout  ce  quil  vous  a  pleu  men  escripre,  Affin  que 
de  son  coste  il  veoye  tousjours,  den  faire,  pour 
vostre  Service,  son  proffict  comme  il  scaura  tresbien 
faire  et  quil  puisse  de  son  coste  tousjours  tenir  la 
raain,   a   entretcnir    vitVes    les   praticques   que  vous 

1  Unerklärbar. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  73 

scavez,  puis  quil  voiis  piaist  les  dift'erer  et  super- 
ceder  jusques  a  ce  que  Ion  veoye  le  succez  de  vostre- 
dite  entreprise. 

Jay  veu  au  surplus  Sire,  le  coiitentement  et  la 
satisfaction  que  vous  monstrez  avoir  de  inon  service, 
et  lasseurance  que  vous  me  dictes  en  avoir,  qui  mest 
bien  aussi  graut  plaisir,  que  de  chose  qui  me  pourroit 
advenir  de  ma  vye ,  mestant  tousjours  efForce  et  es- 
saye  de  faire  en  Sorte  que  vous  peussiez  ordinaire- 
meut  cognoistre  laffection  et  grande  Obligation  que  je 
vous  y  porte,  pour  le  debvoir  de  laquelle,  je  ne  pense 
jamais  povoir  tant  faire  conime  jen  ay  bien  la  volunte, 
mais  je  me  sens  et  me  repute  encores  trop  beureux 
que  vous  en  ayez  teile  coguaissance  quil  vous  a  pleu 
me  faire  scavoir.  Et  estime  grandement  la  puissance 
et  la  liberte  que  vous  me  donnez,  de  faire  adviser  et 
Commander  en  voz  affaires  selon  quil  me  semblera 
requis  et  necessaire.  Si  est-ce  que  je  vous  advise 
bien  que  ce  sera  la  derniere  cboze  que  je  feray  jamais 
que  dy  Commander,  sans  premierement  vous  en  ad- 
vertir  si  je  ne  veoy,  que  ce  ne  soit  en  temps  de  teile 
necessite  que  je  ne  puisse  faire  de  moings  pour  vostre- 
dit  Service,  et  espere  que  si  vous  vous  estes  contente 
jusques  icy  de  si  peu  que  jay  faict,  que  vous  aurez 
tousjours  bonne  occasion  den  demourer  cy  apres  de 
plus  en  plus  satisfaict  et  content. 

Sire,  je  neusse  si  longuement  retarde  ceste  de- 
pesche,  neust  este  le  desir  et  lenvye  que  javois  de 
tirer  de  Mons.*"  mon  frere  quelque  resolution,  sur  les 
grandes  et  honuorables  offres  et  advantageux  partitz 
que  vous  luy  avez  faictz,  pour  la  vous  faire  entendre, 


74  BRIUFS    tNÜ    MKMORIALK  YOI«  MITGLIEÜKRN 

Jaquellc  na  juNqucs  icy  este  autre,  que  tout  aiiisi  que 
iiiy  mesmcs  la  voulu  escripre  a  son  anibassadcur  re- 
sident anpres  de  vous ,  allej^uant  conime  vous  verrez 
tant  de  difficuUee,  qne  quelque  bonne  inclination  quil 
aytj  comme  il  diet,  de  vostre  coste,  je  me  doubte 
tresbien  quil  ne  tasche  que  a  laisser  couler  le  temps. 
et  veoir  ce  qnil  reussira  de  vostre  susdite  entreprise. 
Et  quelzques  reinonstrances  et  persuasions  que  je  luv 
aye  sceu  faire,  et  quelque  asseurance  que  jaye  sceu 
hiy  donner,  que  vous  ne  fauldriez  a  luy  envoyer  par 
depa,  Suisses,  et  touttes  «lutres  cboses  requises  et 
necessaires  pour  la  tuition  et  deflfence  de  ses  Estatz 
et  conservatiou  de  vostre  credict  et  bonne  reputation, 
il  ne  ma  toutesfois  este  possible  den  avoir  sceu  tirer 
autre  choze.  Sy  ne  lerray  je  point  en  touttes  les 
occasions  qui  se  presenteront  de  luy  en  faire  autres 
allarmes  pour  essaier  dy  mieulx  fcaire  nion  proffict, 
Vous  advisant  Sire  que  je  nay  pas  oblie  de  luy  dire, 
que  veu  quil  n'acceptoit  niaintenant  vosditz  oilVes, 
que  vous  ne  seriez  scniblablenieiit  poinct  tenu  une 
autre  foys,  de  les  luy  entretenir  et  quil  pourroit  sur- 
venir  teile  occasion  que  cela  ne  seroit  raisonnable,  a 
Celle  fin  que  si  je  ne  lay  peu  lyer  tavec  vous,  que  pour 
lemoin^s,  vous  ne  deineuriez  point  lye  en  son  endroi<t. 
Sire,  sur  la  closture  de  la  presente,  est  arrive  le 
Secretaire  Nicquet  present  porteur  avec  une  depesche 
de  MonsJ  le  Card.^'  de  Tournon  que  vous  verrez,  qui 
desirant  aussi  que  je  la  veisse  ma  mandc  ouMir  voz 
lettre«.  Sur  le  contenu  desquelles  et  pareillement 
des  Instructions  que  Icdit  Nicquet  vous  porte  je  ne 
\ous  rejilicqueray  autre  choze  sinon,    que  je   serois 


DER    HÄUSER   ESTK    UND    LOTHRINGEN.  75 

qiiant  a  moy,  bien  doppinioii,  puis  que  le  Pape  coin- 
mence  de  voiiloir  traicter  avec  voiis  saus  la  restitiitioii 
de  Parme ,  que  vous  iie  voulsisiez  point  differer  deii- 
voyer  audit  S."^  Card.^^  de  Toiiriio»,  ample  et  siiffizant 
povoir,  pour  aussi  traicter  avec  liiy,  oii  jestime  bien, 
que  pour  son  bon  vseiis,  et  grande  experience  quil  a 
au  maniemeut  des  affaires,  et  la  singuliere  afFection 
quil  a  tousjours  portee  a  vostre  Service ,  il  ue  con- 
clurra  et  ne  passera  clioze  qui  iie  soit  a  vostre  ad- 
vantaige,  et  selon  vostre  comniandement.  Je  pense 
que  si  le  Pape  sest  adoulcy  pour  avoir  entendu  le 
partemeut  de  soudit  legat,  et  la  deliberatiou  de  vostre 
entreprise,  quil  sadulcira  eiicores  beaucop  davau- 
taige,  quant  il  entendra  les  grandes  Forces  que  vous 
assemblez  pour  lexploict  de  vostredite  entreprise 
Et  qui  pourroit  taut  faire  que  de  la  reuger  au  moings 
a  se  tenir  comme  uii  bon  pere  commun  et  neutral 
dune  part  et  dautre,  si  Ion  le  ne  peult  autrement 
gaigner.  Je  pense  aussi  que  cela  ne  serviroit  peu 
en  ce  temps  ou  nous  sommes  pour  vostredit  service, 
qui  en  sera  tousjours  taut  plus  favorize  des  Princes 
et  subgectz  de  ce  pays  ditalye,  ainsi  que  mondit 
S.^  le  Card.^*  de  Tournon  vous  desduict  plus  ample- 
ment  par  sesdites  lettres  et  Instructions,  et  que  jay 
bien  longuement  discouru  avec  cedit  Porteur,  Comme 
il  vous  plaira  de  luy  entendre,  Remectant  toutesfois 
le  tout  a  vostre  meilleur  et  plus  prudcnt  advis  et 
conseil,  qui  est  celluy  ou  je  marresteray  tous- 
jours, et  que  jestimeray  devolr  estitB  ordinairenient 
ensuivy. 

Sire    me    recomnuiudant     tousjours    tant    et    si 


7A  BRIKFK    I;ND    MEMORIALi:    VON    MITGLIEDERN 

tresiluinbleineiit  quil  niest  possible  a  vostie  boiiiie 
g'iace,  je  prye  nostre  Seio;neiir  vous  doniicr  treslon«»ue 
et  treslieureuse  vye.  Escrit  a  Ferrare  ce  IX.™«  jour 
de  Mars  1552. 

Di  V.  M.t» 
humilissimo  et  obedientissiino  servitore. 

^tp.  Citrti.^'  iii  /crrara. 

16)  Memoire  de  ce  qui  a  este  advise  a  Chiosse, 

par  Messeig."  les  Card.^"^  de  Ferrare  et  de  Tour- 

non ,  et  S."  de  Termes  et  Ambassadeur  de  Selve, 

pour  estre  envoye  au  Roy  par  le  Seigiieur 

Cornelio  Bentivoglio.  i 

Veu  et  considere  les  forces  que  rEmpereur  a 
aujoiirdhiiy  en  Italic,  celles  quil  y  peut  soubdaiii 
assembler,  la  divulj^ation  de  lentreprise  de  Naples, 
liiicertitude  des  lyeux  ou  les  armes  de  mer  du  Roy, 
et  du  g;rand  Sei<>iieur,  se  pounout  unir  enscuible. 
et  des  eiidroitz  dudit  Royaume,  ou  ellcs  dobveroiit 
einployer,  et  adresser  leurs  effortz  sur  quoy  ci  de- 
vaiit  ny  a  eu  riens  de  projecte  ne  concerte,  ce  qui 
sembleroit  requis  a  une  si  «»randc  entreprise,  affin 
quon  sceust  comme  les  forces  de  terre  pourroient 
estre  secondees  par  celles  de  mer,  et  Celles  de  mer 
par  Celles  de  terre,  ce  qui  ne  se  peult  maintcnant 
icy  adviser  ne  rcsonldre,  joinct  assez  dautrcs  diffi- 
cultcz  comme  de  trouver  artillerye ,  avec  tout  l'ec- 
«juipaip;e  et  attirail  quil  y  fault,  tant  pour  la  mener 
et,  condnire ,  qne  pour  l'exploicter  et  s  en  servir. 

I  Nss.  d«  Bclliunc.    Nro.  b6^b.  p.  20. 


DER   HÄUSER    ESTE    UND   LOTHRINGEN.  77 

II  a  este  advise  et  resolu  de  depescher  expres 
au  Roy  le  S.  Cornelio  Beiitivoglio  pour  faire  en- 
tendre  a  sa  MaM,  que  les  affaires  d'Italie  demou- 
rans  comme  elles  soiit,  Ion  ne  veoit  apparance,  puis- 
que  les  Venitiens  ne  veullent  estre  de  la  partie, 
quelle  doibve  tanter  la  conqueste  et  invasion  dudit 
Royaume,  avec  les  seuUes  forces  et  provisions  men- 
tionnees  par  l'instruction  dernieremjent  apportee  par 
Cambys,  qui  sont  par  deca  jugees  et  estimees  par 
trop  debiles  pour  un^  tel  effect,  et  fault  sil  cest 
son  bon  plaisir,  ou  eile  vouldra  entendre  a  icelle 
entreprise,  quelle  se  resolve,  si  ses  affaires  le  iui 
permectent,  de  faire  une  vraye  armee  de  Roy  coin- 
posee  de  quelque  süffisant  nombre  de  Suisses,  ou 
AUemans,  ou  Gendarmerie  Francoise,  ou  cavallerie 
d'x\llemaigne  5  de  celle  du  marquis  Albert,  ou  autre, 
a  la  Charge  de  mectre  plus  de  temps  a  se  preparer, 
et  faire  la  dite  entreprise  plus  tard,  et  devers  lyver, 
ouquel  temps  la  guerre  se  peult  plus  commodement 
faire  audit  pais  quen  Este,  ou  bien  ne  la  tenter  point 
du  tout  pour  ceste  annee,  si  ce  nestoit  quelle  trou- 
vast  bon,  pour  faire  quelque  diversion  et  travailler 
son  ennemy,  entreprendre  des  maintenant  quelque 
chose,  devers  la  Bruzzo,  selon  le  contenu  au  memoire 
quen  a  dresse  MonsJ  le  Prince  de  Salerne  qui  sera 
monstre  a  saditte  Ma.^e 

Et  neantmoings  pour  ce  que  lestat  des  choses 
presentes  est  muable ,  et  quil  pourroit  advenir  que  le 
Marquis  de  Marignan  avec  ses  gens  tant  Allemans 
que  Espaignolz  quil  favoit  a  Panne  et  ceulx  qui  sont 
dernierement  arrivez  sur  les  galleres  de  Gennes,  s'en 


78  BRIEFE    UND   MRMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

allassent  trouver  l'Empereur  a  Ispurch  (Inspruck),  coni- 
me  le  hriiit  en  est,  au  moyen  de  quoy  il  en  deviendroit 
beaiicop  plus  f()i])le  eu  Italic,  ee  tas  advcnant  et  pourveu 
que  lesditz  {»ens  de  «»uerre  feusseut  tellemeut  occupez 
et  engaigez  ailleurs,  que  ledit  Empereur  ne  les  peust 
reuvoyer  par  de^a,  et  pourveu  qiiil  uy  euvoyast  des 
Alleniaus  en  leur  Heu,  Ion  trouveroit  quil  y  auroit 
beaucop  plus  grande  apparance  de  mectre  la  main  u 
l'oeuvre,  avec  les  provisions  ja  mandees  et  advises  par 
le  Roy  que  maintenant  Et  encores  lors  seroit  jl  boii, 
qui  en  vouldroit  recuillir  fruict  j;Tossir  preinierement 
larinee  de  MonsJ  le  Mareclial  de  Brissac  en  Pyeniont, 
et  le  faire  entreprendre  a  l)on  eseient  de  ce  coste  la, 
("ar  cela  favoriseroit  et  fatiliteroit  tont  le  demourant. 
Sur  lesquelz  poinctz  Ion  actendra  quelle  sera  la 
resolution  du  Roy  qui  la  pourra  faire  selon  la  dispo- 
sition  et  commodite  de  ses  autre  affaires ,  et  selon  la 
perseverance  ou  nuitation  des  oecurences  du  nionde, 
et  en  mander  son  bon  plaisir  en  tons  r;Ls  ;i  ses  nii- 
uistres  par  de9a,  pour  raccomplir. 
_,j„.^fjesquelz  neantnioin«>s  ce  pendant  pour  oonser- 
vation  de  la  reputaticni  de  sa  MiiM  entretennenient 
des  intelligences  quelle  peult  avoir  audit  Roiaunie ,  et 
de  TaniMur  que  le  peuple  luy  porte,  et  affin  d'eviter 
mescontentement  du  «»rant  Sei{>neur,  et  du  Bassa  elief 
de  son  armee  de  nier,  et  pour  en  tirer,  pendant  que 
le  tenips  est  propre,  le  service  qne  Ion  pourra,  et  pour 
tousjours  travailler  et  endonunai«>er  fenipereur,  ont 
advisc  que  Mons/  le  Prince  de  Salerue  au  plus  tost 
qne  faire  sc  pourra,  se  rendra  a  Marseille,  acfoni- 
pa{>ne  des  cappitaines  d4nit  il  a  baille  memoire  audit 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRmOEN.        79 

S."^  Cornelio,  et  de  lingenieur  Malagrida,  quil  a  de- 
mandez  et  requis,  et  la,  s'embarquera  siir  les  gal- 
laires  du  Roy  si  ledit  S.^  est  de  cest  advis  et  lui  com- 
maiide  ainsi  le  faire ,  aiant  avec  soy  quelque  boii  et 
saige  gentilhomme  5  quil  requiert  aussi  lui  estre  en- 
voye  par  le  Roy,  pour  l'accompaigner  aider  et  con- 
seiller  en  touttes  choses ,  et  avec  les  deux  mil  liom- 
mes  de  pied  Francois  qui  doivent  estre  sur  ladite 
annee  ledit  Piince  sen  ira  conjoindie  et  uuir  avec 
Tarmee  du  Türe ,  pour  avec  icelle  essaier  de  mectre 
le  pied  eu  quelque  bon  eudroit  de  la  Calabria,  ou 
pour  mieulx  dire  de  la  Poille,  ou  ailleurs,  le  plus 
a  propos  quil  pourra  pour  le  Service  du  Roy,  ou  pour 
executer  teile  autre  entreprise  quil  plaira  a  SaMaJ<* 
lui  ordonuer  et  faire  scavoir  avant  quil  parte  de 
Marseille. 

II  plaira  aussi  a  saditte  Ma.*e  considerer  que  le 
nombre  des  ditz  deux  mil  hommes  qui  seront  sur 
les  gallaires  sera  bien  petit  pour  faire  descente,  et 
prandre  Heu  qui  soit  de  quelque  importance,  veu 
mesinemeut  quilz  ne  pourront  avoir  la  faveur  quilz 
eussent  eue,  de  l'armee  de  terre,  si  eile  eust  este 
dressee  come  il  avoit  este  advise,  a  ceste  cause 
que  ledit  Prince  desireroit  que  Ion  feist  venir  am- 
barquer  au  port  della  Specia  deux  mil  des  vieilz 
soldatz  agg^uerris,  quon  pourra  prendre  et  choisir  de 
Panne  et  des  places  du  Parmesan,  a  la  cliarge  quon 
prandroit  et  enleveroit  daultant  moings,  des  gens  du 
Royaume,  quant  Ion  y  auroit  faict  descente.  Ce 
qui  na  este  trouve  que  tresbon,  car  par  ce  moien 
Ion  seroit  plus  fort  pour  faire  laditte  descente,  et  le 


80  BRIEFE    UND    MEMORIALS    VON    MITGLIEDERN 

Roy  viendroit  a  estre  niieulx  servi  sans  toiitesfois 
(lespeiulre  davantai^e.  Et  iie  co^noist  loii  point  dt» 
meillcur  expedient  poiir  le  passaiVe  desditz  dtMix 
inil  honiincs  du  Parmesan ,  actendu  qiiil  seroit  iiii- 
possible  qiie  l'armee  dudit  S.*"  Roy  charj^ee  comme 
eile  sera  des  ditz  deux  niil  liommes  Fran^ois,  sceiist 
chargier  ne  lever  ceiilxcy,  qiie  de  faire  pour  cest 
efFect  venir  aiidit  port  Deila  Specia,  Tarmee  dudit 
Türe,  sur  laquelle  ils  se  pourront  ambarquer,  et 
depeschera  Ion  expressement  a  Mons.^  Daramont, 
par  la  voye  de  Venise,  qui  servira  si  laditte  armee 
na  passe  le  Far  de  Messine,  et  par  la  voie  de  Rome, 
ou  cas  quelle  soit  desja  passee,  affin  quil  tienne 
main ,  et  semploie  envers  icelle  armee  quelle  soit 
contente  de  faire  ledit  ambarquement,  en  advertis- 
sant  ledit  S.r  Daramon  de  toutte  ceste  deliberation 
pour  en  communiquer,  et  celer  au  Bassa,  ce  quil 
verra  estre  plus  a  propoz  pour  le  service  du  Roy,  et 
lentretenir  le  plus  quil  pourra  en  bonne  volunte,  et 
ne  le  laisser  en  peine,  a  faulte  davoir  de  noz  nou- 
velles  Et  pourra  par  mesme  moyen  advertir  le  Baron 
de  La  Garde  de  tout  ce  quil  aura  faict  aveeques  ladit 
Bassa  affin  quil  saiclie  tant  niieulx  en  quel  Heu  il  se 
debvera  rendre,  pour  reneontrer,  et  se  coniaindre 
Hvec  icelle  armee  du  Türe,  sans  perdre  temps,  que 
le  moin«>s  quil  pourra. 

A  este  aussi  trouve  bon  selon  linstance  que  mon- 
dit  S.»"  le  Prince  ma  faicte,  que  pour  »rossir  le  nombre 
des  o^ens  de  guerre  quil  aura  sur  mer  quant  et  luy, 
aiant  pris  quelque  pied  audit  Roiaume ,  ou  pour  y 
faire  quelzques   nutres  Icvrcs  .    sans  antrcs  di'spenses 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.         81 

necessaires  qui  surviennent  ordinaireraent  pour  la  forti- 
fication  garde  et  munition  des  lieux  et  places  des 
Iheure  quelles  sont  prises  Saditte  Majeste  pourroit 
envoier  sur  sesdittes  gallaires,  quelque  Somme  de 
deniers  süffisante,  entre  les  maiiis  dun  sien  comp- 
table ,  fidelle  qui  en  tiendra  le  compte ,  et  en  fera  la 
despence  poiir  son  Service ,  seion  les  ordonnances  de 
mondit  S.^  le  Prince,  et  par  ladvis  de  ceüui  desditz 
gentilzhommes  quil  plaira  a  Saditte  Ma.*^  coiuiaectre 
et  lui  bailler,  pour  raccompaio^ner  comme  dit  «st  cy 
devant. 

A  €ste  pareillement  advise  qii€  Mous.«"  le  Duo  de 
Somme  seia  bien  utille  pour  le  service  du  Roy  avee 
ledit  S.^  Prince,  sur  l'armee  de  mer,  mais  daultaiit 
quil  ne  peult  courir  la  poste ,  ny  faire  diligence  süffi- 
sante pour  se  rendre  a  temps  a  Marseille  il  a  mieulx 
aime  prandre  autre  voye  et  sen  aller  devers  Rome, 
chez  quelzques  ungs  siens  amys,  pour  actendre  que 
l'armee  du  Roy  ou  celle  du  Türe ,  passent  par  la  coste 
voisine  ou  pour  les  aller  trouver  ou  elles  seront,  selon 
les  nouvelles  quil  en  aura,  et  dit  quil  trouvera  bien 
moyen  par  la  de  rencontrer  sans  dan^er  lune  desdittes 
deux  armees. 

Tous  les  autres  S.rs  et  Cap."^^  actendront  par 
deca  le  bon  plaisir  du  Roy ,  pour  scavoir  si  et  quant, 
et  en  quelle  sorte  sa  Ma.*^  vouldra  quon  fasse  une 
masse  par  terre,  si  faire  se  doibt,  pour  laditte  Inva- 
sion du  Roiaume. 

Quant  aux  choses  de  Syenne,  pour  ce  que  sa 
Ma.*«  scaura  tant  par  un  memoire  qui  en  a  este  dresse 
a  part,  que  parceque  ledit  S.^  Cornelio  luy  en  dira,' 

Collection.  « 


§1  BRIEFE    UND    MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

coniine  il  eii  va,  il  neu  sera  icy  faicte  autre  inen- 
tion. 

Ledit  SJ  Cornelio  au  (lemourant  comine  celliiy 
qui  est  tresbieii  informe  et  instnüct  de  l'Estat  et  af- 
faires de  Panne  selon  oe  que  lui  mesmes  eii  a  veu, 
et  que  mondit  S/  de  Termes  lui  en  a  amplement 
faict  entendre ,  en  scaura  rendre  si  bon  coinpte ,  quil 
n'est  besoiiif^  lui  en  faire  cy  plus  ainple  Instruction, 
pour  nofFencer  en  ceste  endroit  sa  Süffisance ,  estans 
tous  mesditz  S."  asseurez  quil  scaura  tresbien  dire, 
et  reinonstrer  ce  qui  leur  semble  y  estre  plus  requis 
et  necessaire,  et  peult  Ion  aisement  comprendre  le 
besoing;  quon  a  dy  pourveoir,  par  ce  que  Ion  peut  juoer 
et  comprendre  de  la  bonne  volunte  et  Intention  de 
lEmpereur,  et  de  Domp  Ferrant  selon  les  lettres 
que  M/  le  Mareschal  de  ßrissac  a  dernierement  inter- 
ceptes  dudit  don  Ferrant,  telles  que  Sa  Ma.*«  doibt 
desja  avoir  veues. 

Fera  encores  entendre  icellui  S/  Cornelio  a  jsa- 
ditte  Ma.*e,  que  aiant  requis  mondit  S/  le  prince  de 
Salerne  a  mezdits  Seign."  les  Cardinaulx,  de  Termes, 
et  Ambassadeur  pour  le  peu  de  nioien  quil  avoit  de 
faire  son  voiaj^e  audit  Marseille,  destre  secouru  jus- 
ques  a  deux  mil  escus,  et  quil  en  tiendra  rompte,  et 
les  fera  rabattre,  sur  les  premiers  deniers  qui  luy  pour- 
ront  cy  aprez  estre  deubz  des  estats  et  pention  que 
saditte  Ma.*«  luy  donne.  Ce  a  este  cliose  dont  on  ne 
la  volu  reffuser.  Et  lui  a  este  faict  delivrer  a  ceste 
mesme  char«e  par  mandere  d'avance  selon  que  porte 
le  recepisse  quen  a  este  retire  de  luy  la  ditte  somme 
de    deux    mil   escus,    P.nr    quov     il    plaira   a    saditte 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  83 

Ma.*«   ordonner   qiiil  en    soit  faict  memoire  pour   eii 
avoir  souvenaiice. 

Faict  a  Chiose  le  XVIIle  de  Juillet  1552. 

gtp.  Car.^^  tie  /errare.    /.  i^ar.'^^  t^t  ^atiruon» 

17)  Renee  de  France  au  Connetable  de 
Montmorency.  ^ 

Mon  Cousin.  Laffection  que  vous  avez  au  Ser- 
vice du  Roy,  vous  fera  tousjours  congnoistre  ceulx 
qui  participent  en  ceste  affeotion  comme  je  scay  que 
vous  scavez  que  faict  Mons.'"  le  Legat ,  qui  vous  veult 
porter  la  presente  pour  vous  tesmoigner  comme  en- 
cores  au  Roy  et  a  la  Royne  apres  que  vous  aurez 
ouy  ce  quil  ma  dit  de  sadite  affection  de  laquelle  les 
efFectz  feront  lacomplissement  du  tesmoignaige.  Et 
pour  ce  que  il  veult  prendre  la  peine  de  vous  saluer 
de  par  moy  et  faire  mes  recommandacions  a  Vostre 
bonne  grace  je  ne  veulx  reffuser  sa  courtoisie  qui  me 
faict  faire  fin  a  la  presente.  Priant  a  Dieu  mon  cousin 
Vous  tenir  en  bonne  sante  et  en  sa  grace.  De  Bou- 
sandoll  le  XXIIl«  jour  davril  1553. 
Vostre  bonne  cousine 

18)  Renee  de  France  au  Roi.  '^ 
Monseigneur.     Jay  ressu  la   laictre   qui  vous  a 
pleu  mescripre  par  Mons.^  de  Lansac  sen  alant  vostie 
ambassadeur  a  Rome   et  entendu   ce  qui    ma  dit  de 

1  Mss.  de  Bcthune.    Nro.  8656.  p.  32. 
2  Mss.  do  Bethimc.  Nro.  8656.  p.  1,     Autoirraph. 


^4  BRlfe^R    ÜS'b    K!EMORIALR   VON   MITGLIEDERN 

Vosh*e  pcart  ttt  dt  vostre  bonne  sante  et  de  la  Royne 
et  mes  Seigneurs  et  mes  Dames  vos  enfans  dont  je 
loue  Dieu  de  tout  mort  cueuf  et  de  la  guerison  de 
ma  dame  Ysabele  irta  iiiepse  et  vous  remertie  tres- 
humblemeiit  mon  Seigiieur  de  la  souvenance  qui  vous 
plait  avoir  de  moy  et  de  mes  afaires,  coume  jay 
escript  plus  au  long^  au  salt  auquel  me  remetant  je 
fois  fin  par  les  plus  treshumbles  recomandations  que 
faire  peut  a  vostre  bonne  grace. 

Vostre  tresbuinble  et  tresobeissante  tante 

19)  Alfonse  d'Este  au  iluc  de  \emours.  ^ 
III."»«  et  Ecc."'o  Signor.  Oltre  ch'io  ho  ordinato 
a  Mons.  Alvarotto  presente  portator'  che  visia  in 
mio  nome  la  Ecc*  V.*  in  segno  della  singolar  af- 
fettione  ch'io  le  porto ,  le  ho  anclie  dato  conimis- 
sione  di  comniunicarle  alcuni  particolari  per  parte 
inia,  sopra  li  quali  la  prego  a  prestarle  quella  ine- 
desinia  credenza  che  farebbe  a  nie  stesso,  et  oltre 
di  cio  rendersi  certa  che  no'  ha  persona  alcuna  che 
Fami  piu  di  cuore,  ne  che  piu  desideri  di  satisfar 
le  di  me.  Et  con  questo  mi  raccommando  di  con- 
tinuo  alla  sua  buona  gratia.  Et  prego  il  S/  Dio 
che  la  faccia  sempre  felice.  Di  Ferrara  il  prinio  di 
Novembre  1554. 

^  Prego   V.  E.  che   la   piaccia  farini   raccomman- 
dato  a  Mons.  de  Randan.     Di  V.  E. 

Conie  aniorevolissinio  fratello  che  desidera 

^Ifmifo  U  «ESflr. 

1  Mss.  do  Bclhiino.    Nro.  8568.  p.  2S. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        S5 

Le  Card.^^  de  Chastillon    ä   M.^  de  Ferrare.  l 
Madame.  Je  vous  ay  ces  jours  passez  fait  res- 
tponse   a   la  lettre  quil   vous   avoit   auparavant    pleu 
mescrire   du   X*"®  de   laultre   inois,   par   laquelle   de 
jfvostre  grace    vous    me    mandiez   bien  au  long  de  ce 
qui  coHcerne   voz  affaires  que  jestime  estre   le  plus 
^grand  honneur  que   vous   me    scauriez  faire   et   me 
semble  madame  que  je  vous  satisfeiz  le  myeulx  quil 
me  fut  possible    sur  ce  qui   pour  lors    se   presentoit 
tant  pour   le  faict  de  la  confiscation  de  Gaillardbois 
que   de  ce  que   vous   me   mandiez   sur  ce    que  Va- 
rennes  vous  avoit  escript  pour  Mous.'*  le  Connestable 
pour    la  justice   quil   desire   avoir    de  vous   pour  la 
terre   quil   a    nouvellement  acquise   pres   de   Gisors. 
En   quoy   Madame  je    pense    que  quand   vous   aurez 
este   bien  informee  du  peu  de  dommaige  et  interest 
que   vous   aurez    en    la   hü    accordant.     Ne   pouvant 
comme  jentendz  cela  valloir  en   tout  plus  de  trente 
francs  par  an,    vous  ne  vouldriez  a  mon  advis  pour 
si  peu  de  cliose  les  conduire.     Mais    le  gratiffier  en 
beaucoup  plus  grande  pour  vous  estre  tel  et  si  affec- 
tionne    serviteur    quil    est.     Toutesfoys   Madame  je 
ne  vous  en  veulx  aultrement  persuader ,  vous  en  ferez 
ce  quil  vous  plaira.     Quant   a   ce  quil   vous   a  pleu 
mescrire  par   vostre    lettre  du  X™^  du    present   tou- 
chant   voz   pensions.     Jen  ay  parle  a  mondit  S.^   le 
Connestable  qui   ma  dict  estre   bien   marry  que   Ion 
na  myeulx  poursuyvy  les  deux  assignations  qui  vous 
ont  este   par  cy  devant  baillees    pour  vous  en  veoir 
entierement  sattisfaicte.    Mais  jentendz  que  la  faulte 

1  JIss.  de  Bcthune.    Nro.  8765.  p.  108. 


86  BRIEFE    UND    MEMORIALS    VON    MITGLIEDERN 

est'venue  dun  italian  auquel  vous  en  donnastes  cliarge 

qiii    a   laisser  couller   lesditcs    assip^nation   lune   sur 

laultre  et  que  poiii*  ceste  heure  Madame  il  est  fort 

malaise   que    vous    puissiez   estie    payee   de    tout  ce 

que  vous  demandez  de  vozdites  peusions,    ayant  le 

Roy   mainteuant   a    supporter   une   si  excessive  des- 

pence  que  uiig  million   descurz  ne  suffiroit  a  payer 

les  gens  de  guerre  quil  veult  faire  licencier  et  cas- 

ser  sur  ceste  treve  intervenue  saus  les  aultres  grans 

fraiz  et  despence  quil  est  contrainet  de  faire  de  tous 

coustcz.    Parquoy  Madame  consideiant  ce  que  dessus 

je  presuppose  que  vous  aurez  pascience  conime  tous 

aultres  jusques  a  ce  que  la  saison  soit  ineilleure  quelle 

nest  pour  ceste  heure.     Me  desplaisant    gran dement 

que  je  ne  vous  en  puys  pour  ceste  foys  donner  meil- 

leure    esperance  quant   aux  deux   gentilhommes  que 

vous  demandez  pour  estre  aupres  de  vous  au  Heu  de 

ceulx  que  vous  avez  renvoycz  parde^a  mondit  S.»^  le 

Connestable  en  a  parle  au  Roy  et  voyant  ledit  Seig- 

neur   et    modit   S/    le   Connestable    aussy    quilz   ne 

scauroyent    quelz    gens    vous   envoyer   et   qui   vous 

peussent  estre  agreables,  Joint  que  peu  desirent  dal- 

1er  par  dela  pour  y  resider.     11z  sont  de  cest  advis 

Madame   que   vous   en  faclez    vous   mesmes   choisir 

par  ceulx  qui   les  congnoissent  propre   a  vous  fiüre 

Service   saus  quilz   se  chargent  de  vous  en  envoyer 

de  leur  part.    Regardans  a  linconvenient  qui  est  der- 

nierement  advenu  de  ceulx  que  vous  avez  renvoyez. 

Et  quant  a  nu)y  Madame  je  suis  bien  de  cest  advis 

cncores  que  ja>c    faict  tout  ce  qui  ma  cstc  possible 

pour    suyvre     vostrc    intcntion    laquellc    Madame    je 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  87 

mettray  touvsjours  toute  la  peine  et  sollicitude  que 
je  poiirray  pour  lacomplir  et  voiis  faire  tonte  ma 
vye  treshumble  service  comme  jay  de  tout  temps 
jiisques-icy  faict  sans  jamais  vous  faire  cong-noistre 
que  lefFect  ne  suyve  la  paroUe  et  comme  je  scay 
que  vous  eii  estes  digne. 

Madame  je  me  recommaude  treshumblement  a 
vostre  bonne  ^race  et  supplie  le  createur  vous  don- 
ner  en  parfaicte  sante  tresbeuveuse  et  treslono^ue  vie. 
Damboise  ce  dernier  jour  de  Mars  1555. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissaut  serviteur. 

21)  Renee  ä  Montmorency.  ^ 

Mon  Cousin.  Oultre  ce  que  je  vous  ay  escript 
et  mande»dernierement  par  le  Chevalier  de  Seure  (de 
Sevre  ?).  Je  nay  voullu  perdre  le  moyen  de  Lalvarot 
ambassadeur  de  mousieur  mou  mary  devers  le  Roy. 
Lequel  je  renvoye  presentement  sans  le  charger  de 
vous  faire  encores  de  ma  part  les  remercyemens  que 
je  vous  doibs  de  ce  que  vous  avez  faict  pour  mon  filz 
et  pour  nous  et  vous  prier  de  ma  part  de  lavoir 
tousjours  pour  recommaude  et  en  vostre  bonne  pro- 
tection. Aussi  les  affaires  de  mondit  sieur,  ainsi  que 
vous  scaura  dire  plus  particullierement  ledit  porteur. 
Auquel  men  remectant  apres  vous  avoir  encores  re- 
commande  les  miens  lesquels  je  vous  presente  et 
mectz  en  vostredicte  protection.  Je  fois  fin  par  mes 
recommandations  a  vostre  bonne  irrace.    Priant  a  Dien 

I  Mss    de  Bethune.    Nro.  8*56.  p.  18, 


"^iS  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON    MITGLIEDERN 

mon  Cousin  vous  donner  avecques  saute  tics   Ion«>ue 
et  heureuse  vie.  De  Ferrare  le  XX«  jour  de  May  1556. 
Vostre  boiiiie  cousiiie. 

22)  Absolutio  AI"''»*  Madainae.  * 
In  Christi  nomine  amen.  Anno  ejusdeni  nativi- 
tatis  millesimo  quing^entesimo  sexa«^esimo  indictioiie 
tertia  die  vi^esimo  quinto  mensis  Aiio^usti  Ferrariae 
in  Castro  veteri  in  camera  solitae  audientiae  secretae 
AI.""  Ducis  versus  piscarias  presentihus  testihus  vo- 
catis  et  rop^atls  III.''®  I).  Cornelio  Bentivolo  q.  111.  D. 
Constantii  Maj^.<^**  D.  Baptista  Sarracho  Ferranensi- 
bus  et  D.  Lucio  Pajj^anatio  Placentino  Secretarüs  ejus 
Ex."e  et  aliisj  1111."*  et  Ecc.»"»  Sipf.'"  Don  Alfonso 
secondo  Estensi  Duca  di  Ferrara  quinto  etc.  affir- 
mando  dhavere  certa  et  piena  notitia  che  pe»  il  tempo 
della  vita  delli  Alt.™'  et  Ex.™'  suoi  avo  et  «^enitoi-e 
sono  stati  (sie)  sono  stati  dati  di  ordine  di  sue  Ex.*'^ 
alla  AI.™»  et  Ex.™*  Madama  Renea  de  Franza  Du- 
chess<'i  madre  d'esso  AI.™"  Si^."^  Duca,  et  per  lei  a 
M.  Jaches  Belliot  Luyo^i  Tisseran  detto  lo  More 
Thomaso  Racconde  et  M.  Luv??!  Chiardon  g^uardarob- 
bieri  della  p.*  al.™»  Madama,  et  altri  suoi  a^enti  11 
beni  et  robbe  delli  quäle  nella  inta  lista  clo  e  mo- 
bili  che  furon  dati  alla  AI.™*  Madama  qnando  vene 
in  Italia,  tappi  Paris  di  piu  sorte  jjrande  e  piccole 
N<»  43.  AntiportiNo  10  Banchali:No  23.  Spaliere  N«  13. 
Tornaletti  N<»  4.  Tapetl  con  il  pello  N»  11.  Baraj^an 
N''  1.  Sparaviero  di  damascho  verde  e  leonato  N*  1. 

1  BISS,  de  Bothune.    Nru.  b(i'*3.  p.  71. 


DER    HÄUSER   ESTE    UND    LOTHRINGEN.  89 

öuadri  di  veliiti  No  5.  Qiiadii  di  tella  d.»  N»  2.  öuadri 

di  ciirame  N«'  8.   Copertura  di  Ciirame  N»  1.   Tavole 

d'effigie  N^  3.  Carrieo^he  N»  10.  Letti  di  piume  N»  39. 

Tamarazzi  di  lanna  N^  21.    Cavezzali  IS«  60.    Coper- 

tuie  da  letti  N^  39.    Sparavieri  di  tella  N«  25.    Len- 

zoli  No  60.  Pa^liarizzi  IN*^  12.  Lavedoni  di  ferro  N»  12. 

Tavole  N»  12.  Banchi  N«  12.  Scalte  per  tendere  Ta- 

pizzari  N^  8.  Et  perche  se  ne  restituisse  al  presente 

ad   esse   Al.'"^   et  Ecc."^*^  S.^  Duca   questi  che   sono 

descritti  in  qiiesta  lista.     Item  robbe  restitute  al  S.^ 

Duca  et  per  lui  a  M.'^^^  Gerardo  tapezziero  di  quelle 

furno  date  a  Madama  quando   vene  in  Italia,   Anti- 

porti  a  figure  N»  2.  Antiporti  a  verdure  N^  8.  Torna- 

letti    di   piu  sorte  W  7.    Banchali   a   verdure   N^  19. 

Spaliere    a  verdure   N<^  16.    Razzi  a  verdura  N»  32. 

Razzi  in  campo  zallo  N«  5.  Razzi  a  figure  IST«'  3.  Ta- 

pedi  da  Tavola   IV»  10.    Tapedi  da  terra  N«  2.    Car- 

petta   una  da  Tavolla  N*»  1.    Carreghe  grande  e  pic- 

cole  coperte  de   panno   nero  N°  9.    una  scacaria  co- 

perta  de  pano  nero  IV^  1.  Charrieghe  di  Nogara  con 

li  sedili  di  panno  negro  et  il  suo  appoggio  di  panno 

negro  No  2.     Due  altre  s'ha  ritenuto  da  portare  per 

il   viaggio   bancheste  di  Nogara   N^  12.     Et   se  ben 

appare  che    non    vi   siano  e    in  tutta  quella  quantita 

che   si  contiene   nella  prima  lista  p.*^  et  dove  ancho 

potesse  mai  apparere  che  a  sua  Ecc.*'*  o  vero  adessi 

guardarobbieri  5   o  vero    altri  suoi   servitori   armerici 

fussero   stati  dati   beni  et  robbe  qualunque,   in  qua- 

lunque  maggiore  questa  oltra  li  descritti  in  detta  prima 

lista  Non  dimeno  per  che  esso  Al."»*^  Sig.  Duca  con- 

feissa  parte  essere   stata   restituita   al   p.*«  AI.'"*'   suo 


9d  BRIEFE    UND    MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

i»enltore  et  parte  essere  consiimate  per  servitio  della 
p.**  AI.™*  Madama  sua  itiadre  reiiuiitiando  ad  oj:^ni 
eccettione  absolve  finisse ,  et  libera  la  p.^»  Al."*^  Ma- 
dama e  suoi  successori ,  e  di  qualunque  persona  che 
in  nome  d'essa  AI."™*  Madama  et  per  lei  apparesse  car- 
^ata  di  dette  robbe  da  tutte  le  dette  robbe ,  e ,  qua- 
hinque  altre  havute  ut  supra  e  della  oblij^atione  di 
quelli  et  fa  patto  perpettiio  di  non  adimandare  cosa 
alchuna  per  detta  cosa  ne  mai  per  alcun  teinpo  movere 
qiiestione  alcuna.  Cassa  di  piu  et  aninilla  esso  M.^^ 
Duca  oo;ni  e  quahmche  scrittura  publica  et  privata  e 
privati  libri  et  ancbo  quelli  della  sua  «>uarda  robba 
vachette  e  qualunque  altii  docuinenti  per  ii  quali  ap> 
paresse  et  potesse  apparere  la  p.**  AI.""*  Madama ,  o, 
qualunque  altra  persona  in  suo  nome  essere  cliarga 
et  liavere  havuti  detti  beni ,  o  parte  alcuna  di  essi  et 
vuole  che  cosi  se  habbino  per  cassi  irriti ,  et  nulli  per 
ogni  mej^liore  modo  che  puole. 

Quae  omnia  et  sino;ula  supradicta  predictus  Al.*""^ 
Dux  obligando  se  et  omnia  ac  singula  sua  bona  pre- 
sentia  et  futura  per  se  et  suos  successores  solemni 
stipulatione  permisit  mihi  notario  ut  suprascripsi  firma 
rata  et  grata  perpetuo  habere,  teuere  attendere  ob- 
servare  et  adimplere  et  in  aliqua  non  contrafacere  di- 
cere  opponere  vel  venire  per  se  vel  aliuin  modo  ali- 
quo  ratione  vel  causa  de  jure  vel  de  fatto  sub  poeiia 
solemni  stipulatione  promissa  scutorum  qiiingentorum 
auri  et  obligatione  omnium  et  singulorum  suorum  bono- 
rum presentium  et  futuroruin  cum  refectione  damnorum 
Interesse  et  expensarum  litis  et  extra  qua  poena  soluta 
vel  non  supradicta  omnia  et  singula  sint  perpetuo  lirma. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  91 

Ego  Nicolau  Maciocus  filius  qiiondam  prestantis 
viri  (lomini  Jacobi  civis  apostolica  et  imperiali  aiictori- 
tatibus  notarius  publicus  Fenariae  supradicta  omnia 
et  siiigiila  proüt  in  scliedis  scriptuiis  rogationibus  ori- 
ginalibiis  incliti  et  egregii  viri  D.  Hieronimi  Bonsig- 
norii  notarii  piiblici  Ferrariae  iiiveni  de  ejus  jussu  et 
mandato  fideliter  sumpsi  scripsi  et  exemplatus  sum 
quod  facere  potui  vigore  provisionis  communimoris 
Ferrarie  super  hoc  edictum  et  in  premissorum  fidem 
hie  me  subscripsi  signumque  mei  tabellionatus  a  capite 
mei  nominis  consuetum  apposui. 

Ego  Hieronymus  filius  D.  Alexandri  Bonsignorii 
apostolica  et  imperiali  auctoritate  notarius  publicus 
Ferrariensis  supradictis  omnibus  et  singulis  presens 
fui  et  ea  rogatns  scribere  scripsi  in  meis  scedis  roga- 
tionibus  et  scripturis  auctenticis  et  originalibus  eaque 
exinde  transcribi  feci  per  dominum  Nicolaum  quod  po- 
tui et  in  fidem  me  subscripsi  signumque  meum  tabel- 
lionatus apposui  consuetum.  ^ 

23)  Hippolite    Carcl.^^  de  Ferrare    au  Connetable 
de  Montmorencj.  2 

111  ."»0  et  Ex.™o  S.  mio  Osser.»"» 
V.  Ex.*i»  intendera  dall'  ambasciatore  del  S.  Duca 
mio  fratello  la  resolution  che  S.  Ex.*^»  ha  presa  di 
contentarsi  intieramente  di  tutto  quel  che  piace  a  S. 
M.*^  di  che  son  certo  che  ne  ricevera  molto  piacere 
per  ildesiderio,  che  ne  ha  havuto  sempre ,  et  buoni 
uffici  che  di  coiitinuo  ha  fatto  a  questo  fine.  Jo  certo 

i  Vermuthlich  hatte  man  die  Fürstin  genöthigt,  sich  die  Lossprache  vom 
Banne  zu  erwirken ,  in  welclien  sie  wcg^en  Begünstigung  der  Ketzerei  d  c 
facto  oder  latae  scnlentiae  verfallen  gewesen  war. 

2  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8656.  p.  66. 


9*i  bRl£FK    VHV    MEMORIALE   \'0V    MITGLIEDERN 

se  bell  iie  ho  desiderato  tiitta  via  questo  successo  iie 
seiito  pero  tanto  majü^por  satisfattionc  quanto  clie 
vieiie  in  tempo  da  poter  far  ma*><>;ior  servitio  a  S.  M.'« 
verso  la  quäl  vorrei  clie  tutto  il  niondü  liavesse  la  vo- 
lunta  5  clie  ho  io ,  et  perche  V.  Ex."*  potra  intender 
tutto  il  resto  dal  detto  Anibasciatore ,  a  lui  mi  riinetto, 
racrommaiidandoini  beu  liuinilniente  nella  sua  buona 
^ratia  et  pre<>andole  ogui  felicita.  Di  Ferrara  il  X 
di  Noveiiibre  1556. 
Di  V.  E. 

Conie  fij^liolo  et  Serv."^® 

§ip.  CiUiJ.''  Vx  /crriira. 
24)  Renee  au  Roi.  i 
Moiiseigneur.  La  presente  sera  pour  vous  siip- 
plier  treshumblement  davoir  avecques  moy  tous  nies 
enffans  cn  vostre  protection  et  bonne  j^race  a  laquelle 
eulx  et  moy  le  plus  treshumblement  que  je  puis  je 
y  presente  et  recommande  et  selon  le  besoing  que 
tous  en  avons  et  toute  ceste  inaison  et  eiitre  tous 
Loys  mon  demier  filz  duqnel  je  vous  respondz  Mon- 
sei*>neur  quil  na  autre  desir  que  destre  «aupres  de 
vous  et  de  vous  servir  et  obeyr  en  tout  ce  quil  vous 
plaira  a  jainais  luy  Commander  selon  vsa  premiere 
et  naturelle  volunte.  Doncques  Monsei«»neur  je  re- 
mectz  luy  et  sa  reputacion  en  vous  Vous  suppliant 
treshumblement  de  lacepter  a  vostre  service  et  le 
faire  aller  devers  vous  estant  certaine  quil  vous 
sera  fidelle  et  treshuinble  et  tresobeissaut  serviteur. 
Et  me  remectant  a  Varennes  present  porteur  ne 
vous  ennuyray  de   plus   lonj:;ue   lettre    priant  a  Dieu 

i  Mss.  de  Bcthunc,    Uro.  8(i5G.  p.  89. 


DER   HÄÜSteR  fiStE   Ü^D   tÖtHtllNGEN.  93 

Monseigneur  votis  donner  tresbonne  et  longue  vye. 
De  Ferrare  le  IXe  jour   de  Decembre  1556. 
Vostre  treshumble  et  tres  obeissante  tante 

25)  Alfonse  d'Este  au  Roi.i 
Sire.  Haveiido  ad  esser  portator'  di  tjnesta 
Mons/  di  Fourquevaulx ,  che  se  ne  ritorna  alla  M.*^ 
V.  non  staro  a  fastidirla  con  liing-o  discorso  delle 
occoreiize  di  queste  bände,  per  cio  ch'egli  che  ne 
inform atissimo  g^liene  sapra  dar'  con  la  Viva  vole 
larghissimamente  conto  ,  et  le  fara  si  come  ben  calda* 
mente  pregato  riverenza  in  mio  nome,  et  le  dira  in- 
sieme  il  principio  cli'io  ho  dato  a  farmi  curar'  il  piede 
che  mi  sinistrai  in  corte ,  che  hora  mi  travaglia  molto, 
et  la  diligenza  ch'io  sonö  per  usar'  per  esserne  quanto 
piu  presto  libero  intieramente  per  poter**  arrivar^ 
Mons/  di  Guisa  mio  co^^nato ,  et  far  in  questa  espe^ 
ditione  servitio ,  a  V.  M.**  conforine  a  quel  desideriö 
estremo  ch'io  ne  ho  sempre  havuto ,  onde  la  supp.«<> 
humilissimamente ,  a  dignarsi  di  haver'  accetto  1' offi- 
cio chei  fara  seco  per  parte  mia ,  come  se  fusse  fatto 
da  me  medesimo,  et  conservarmi  di  continuo  nella 
sua  buona  gratia ,  laquale  sicome  stimo  piu  di  tutte  le 
altre  cose ,  cosi  in  essa  mi  rac.^  piu  humil.*®  che  mi  e 
possibile ,  et  baciandole  con  ogni  debita  riverenza  le 
mani  prego  il  S.or  Dio  che  le  adempia  felicemente  ogni 
suo  desideriö.  Di  Ferrara  ü  XXVII  di  feb.^o  del  LVII. 
Di  V.  MM 

humilissimo  et  obedientissimo  servitore 

i  Mss.  de  BeMiune.     Nro.  8656.  p.  70. 


94  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

26)  Alfonse  cVEste  au  Connetable  de  Mont- 
morency.  * 

111.'"°  et  Ecc.">o  S.or  mio  oss.*^  Jo  iion  mi  inet- 
tero  a  dar'  con  questa  inia  altro  conto  a  V.  E.  delle 
occorenze  delle  nostie  bände,  dovendo  esscr'  porta- 
tor'  d'essa  mons-^^"^  di  Fourquevaulx,  il  quäle  si  conie 
ne,  e,  benissimo  informato,  cosi  ne  sapra  dar'  a  quclla 
pienamente  conto  alla  presenza,  onde  me  ne  rimettero 
in  tutto  alla  sufficiente  lelatione  di  lui ,  et  percbe  esso 
visitera  sicome  l'ho  pre;»ato  di  far  l'ecc.«  V.  in  nome 
mio  et  le  dira  Tinipediinento  ehe  mi  ha  dato  il  piede, 
ch'io  nii  sinistrai  ultimamente  in  corte,  che,  e,  stato 
causa  ch'io  mi  sono  fermato  un  poco  qua  doppo 
mons/  di  Guisa  mio  cognato,  et  la  diligenza  ch'io  uso 
per  esserne  libero,  et  anivarlo  quanto  piu  presto, 
per  poter'  far'  in  questo  viaggio  servitio  a  S.  M.**  se- 
condo  che  fu  sempre  mio  desidcrio ,  pero  sup.*=°  TEcc." 
V.  che  le  piaccia  aggradir'  Tafficio  ch'ei  fara  seco ,  et 
crederle  quanto  le  dira  da  mia  parte,  come  se  fusse 
folto  et  detto  da  me  medesimo.  Et  io  posso  in  alcuna 
cosa  servil"'  lei  particolarmente,  mi  sara  tanto  charo 
ch'ella  mi  comandi ,  quanto  mi  fara  favor  a  conser- 
varmi  nella  buona  gratia  di«  S.  MM  et  in  quella  di  se 
medesima  alla  quäle  ben  iiumil.*«  mi  rac.°  et  le  desi- 
dero  ogni  sorte  di  prosperita.  Di  FtM-iara  il  XXVIl  di 
feb/«  del  LVII. 

Di  V.  E. 

Come  obediente  figliuolo  et  Servitore 

1   MKS.  ein  Bollninr.     Nro.  »656.  p.  58. 


DER   HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  95 

27)  Le  duc  de  Ferrare  au  Roi  de  France,  i 
Sire.  Jo  bascio  ben  humil.*^  la  maiio  di  V.  M.*'*  et 
quanto  piii  reverentem.*«  posso  in  sua  bona  gratia  mi 
raccommando. 

Sire:  Con  la  occasione  di  mons.*'*'  di  Manes  es- 
hibitor  della  presente  quäle  vien  mandato  da  Mons.°^ 
Ecc.°^<'  di  Guisia  alla  M.*^  V.  non  ho  voluto  mancar  di 
farle  humil  reverentia,  et  supplicarlache  si  degni  cre- 
der  a  quanto  egli  le  dira  per  nome  mio  intorno  molti 
capi  che  li  ho  ragionato,  et  particol.*®  di  certa  eian- 
ciata  che  qualche  maligno  falsamente  dice  essersi  le- 
vata  in  Venetia,  per  cercare  forsi  di  metter  in  dubio 
nel'  animo  di  V.  M.**  la  vera  servitu  mia,  la  quäle  e, 
et  sera  sempre  tale  quäle  conviene  a  principe  di  ho- 
nore,  che  habbia  destinato  la  vita ,  il  stato  et  quanto 
tiene  al  mondo  al  servitio  di  lei,  et  che  dara  sempre 
tal  conto  in  questo  et  in  ogn'  altro  particolare  di  tutti 
le  sue  attioni ,  che  V.  M.*^  havra  causa  di  restarne  ben 
contenta  et  satisfatta ;  ben  mi  duole  che  la  malignita 
de  bugiardi  cerchi  inombrare  la  sincera  devotione  mia 
verso  lei,  ma  spero  pero  che  la  verita  le  faro  conos- 
cere  facil.*^  il  bianco  del  negro  si  come  li  refferira  piu 
ampl.*«  p.o  mons.  di  Manes  et  anco  il  mio  oratione  pero 
non  la  fastidiro  piu  longamente  in  tal  materia  et  sopra 
le  cose  di  Roma  si  della  creatione  de  cardinali,  si 
anco  del  trattamento  col  Duca  di  Fiorenza  mi  rimet- 
tero  a  quanto  mons.^r  Ecc."^^  di  Guisia  ne  scrive  a 
predetta  V.  M.*»  alla  quäle  non  diro  altro  con  la  pre- 
sente, se  non  che  doppo  dessermi  di  novo  racconi.*" 
in  bona  gratia  di  lei   ben  reverentemente  prego  Dio 

1  Mss.  de  Bethune.     Nro.  8636.  p.  38. 


95  BRIEFR   UND   MKMORIALK   TON    MITGLIEDERN 

N.  S.*»  Sii*e  die  doni  a  p.*«  V.  M.^  i\  coniplimento  <le 
suol  desiderii.     Da  Ferraia  alü  XXI  Mai-zo  1557. 
De  V.  M/« 

Hiuuiliss."'®  et  obedicntiss.'"^'  servitore  et  Viusallo. 

28)  Renee  de  France  au  Conne'table  de 
Montniorency.  ^ 

Mon  Cousin  encores  que  je  vous  ay  dernierement 
«Script  et  envoye  mes  lettres  a  Varennes.  Je  nay 
touttesfois  point  voiillu  laisser  retouvner  Je  Seigneiir 
de  Foiirquevaidx  sans  par  liiy  vons  faire  encores  ce 
mot  et  apres  vous  avoir  remercye  de  lassij^nacion  que 
vous  mavez  faict  avoir  de  deux  aimees  de  mes  pen- 
sions  vous  prier  davoir  souvenance  de  inoy  du  reste. 
Jay  dit  quelq««  ohose  audit  Fourquevaulx  du  besoino^ 
que  Jen  ay,  qui  me  gardera  vous  euuuyer  de  plus 
lon<j;He  lettre.  Et  apres  mes  affectionnees  recomman- 
dacions  a  vostre  bonne  grace.  Je  prie  a  Dien  mon 
Cousin  vwis  doiiner  en  felicite  lon«;ue  vie  et  houne 
santc.  De  IV.rrare  le  XXVIl®  jour  de  Fevrier  1557. 
Vostre  boiine  cousine 

lüeitee  Ire  /rance. 

29)  Alfonso  d'Este  alt'  duca  di  Nemours.  2 

lll."'o  et  Ecc.»"»  Signor.  Ancliora  ch'il  S.»"  Otta- 
vio  Fi'egoso  essliibitor  presente  si  sia  piu  volte  delibe- 
rato  di  venir  a  trovar  TEcc.»  V.»  per  fare  servftio  a  S. 
Ma.**  e*  a  tei  conforme  al  molto  desidcrio  cliho  sempre 

1  Mss.  do  Bclhunc.    Nro.  8656.  p.  90. 

2  Mss.  de  BclhuiiP.     Nro.  SrifiR.  p.  61, 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  97 

conosciuto  ch  e^li  ne  ha  havuto ,  io  le  ho  nondimeno 
sempre  interrotto  questa  sua  deliberatione ,  volendo 
chei  sene  venisse  meco  in  campo ,  et  havendo  io  poi 
ultiiiiamente  5  per  Faviso  che  m'ha  portato  Lucio  mio 
secretario ,  fatto  nova  risolutioiie ,  et  continuando  egii 
tuttavia  nel  suo  primo  proposito ,  no  mi  e  parso  rite- 
nerlo  contra  sua  voglia  piu  lungamente  fuor  della  pre- 
senza  di  V.  Ecc.  allaqual  ho  voluto  anche  scriver 
questa  mia,  per  renderie,  se  ben  so  che  no  e  neces- 
sario,  testiinonio  della  singolare  affettione  ch'ei  le 
porta  rendendomi  certissimo  ch'ella  oltre  a  tutti  gli 
altri  rispetti  Io  vedera  anche  volentieri  per  amor  mio, 
come  ne  la  prego  di  tutto  Tanimo ,  del  quäl  mi  rac- 
commando  ben  humilmente  alla  sua  buona  gratia,  et 
prego  il  Signor  Dio  che  la  conservi  et  contenti  com' 
eir  istessa  desidera.  Di  Ferrara  il  XV  di  mag^oio 
del  LVII.  1  Di  V.  Ecc. 

,    Come  amorevolissimo  fratello  et  servitore 

30)  Alfonse  d^Este  au  duc  de  Nemours.  ^       ■ 

Ill.'"o  et  Ecc."»^  S.or  Jo  hebbi  le  lettere  che 
l'Ecc*  V.^  mi  scrisse  per  il  S.^  Guido ,  et  intesi  tutto 
quello  ch'ei  mi  disse  per  parte  di  lei,  et  si  come 
tutto  e  pleno  della  solita  sua  amorevolezza  et  cor- 
tezia  verso  di  me,  cosi  gliene  rendo  quelle  mag'gior 
gratie  ch'io  posso,  assicurandola  che  si  come  esso 
S.^  Guido,  che  sa  benissimo  l'animo  mio,  havra  po- 
tuto  certificarla,  gliene  e  reso  buonissimo  contracambio 

1  nämlich  MDLYII. 

2  Mss.  de  Bethuue.    Nro.  8568.  p.  65. 

Coliection.  7 


nl  BRIEFE    UND    MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

dal  mio  lato  et  in  tutte  le  occasioni  che  misi  pre- 
senteraiiiio  di  poterglilo  far  conoscere  coii  vivi  ef- 
fetti  5  lo  faro  di  cosi  buon  aiiimo  ch'ella  istessa  non 
saprebbe  desiderarlo  miglior.  öiianto  alle  nuove  d\ 
queste  bände  ini  parebbe  di  far  gran  torto  alla  suf- 
ficienza  del  Conte  Teofilo  essbibitor  presente  sio 
non  le  riinetessi  intieramente  alla  relation  sua,  Pero 
con  questo  mi  racconmiando  di  tutto  l'aninio  alla  buona 
giatia  di  V.  Ecc*  et  le  desidero  ogni  felicita  et  con- 
tentezza.  Di  Modena  il  111  di  Guigno  del  LVII, 
D.  V.  Ecc.a 

Come  amorevolissimo  fratello  et  servitore 

31)  Hippolyte  Cardinal  de  Ferrare  au  Duc 
de  Guise.  i 
111."»®  et  Ecc."»<»  S.or  mio  oss.""«*  Havendo  inteso 
che  finalmente  ^\\  esserciti  si  son  licentiati  da  Tnna 
parte,  et  dal'  altra,  et  che  V.  Ecc*  era  tornata  a 
la  Corte ,  non  ho  voluto  preteniietter  l'occasione  di 
baciarle  la  mano,  et  di  rallegrarmi  coh  lei  de  la 
molta  ripntatione,  che  riporta  di  qnesta  fresca  hono- 
ratissima  attion  sna,  liavendo  con  tanta  prndentia,  et 
virtu  fatte  passar  in  parole  le  tante  minaccie,  et  bra- 
varie  de  neinici,  perche  se  ben  come  a  reo  le  basi- 
tava  solo  di  restar  l'ultima  nel  ranipo,  j»li  ha  non- 
dimeno  del  continuo  travaj>;liati ,  et  offesi  in  tanti 
modi.  Jo  aspetto  hora  con  quel  desiderio,  che  ella 
puo  im.io-inarsi  lessito  di  qnesto  nianc«;;;'>io  di  pace, 
de  paiticolari  del  qnale  non  havendo  io  Inme  alcnno, 

1  Mps.  dp  Brthnno.     Nro.  8f>60.  p.  29. 


DER  HÄUSER  ETTE  UND  LOTHRINGEN.         09 

non  mi  stendero  in  dirne  altro  tampoco  a  V.  Ecc* 
ma  ben  sto  con  ranimo  sicurissimo  di  non  haver  se 
non  d'intendere  niiova,  che  sia  con  servitio,  et  satis- 
fattion  del  Re  et  di  V.  Ecc.^  et  in  tanto  la  prego  a 
conservarmi  ne  la  buona  gratia  di  S.  MaM  et  ne  la 
sua ,  alaquale  racommandandomi  humiliss.*^  preg-o  Dio 
che  le  doni  ogni  desiderata  contentezza.  Di  Ferrara 
XVIII  di  Novembre  1557. » 
Di  V.  Ex.t^« 

Humil.  et  AfFettionatissimo  Zio 

32)  Hippolyte  Cardinal  de  Ferrare  a  Charles 
Card.*^  de  Lorraine,  ^ 

III."»»  et  Ex."»*^  S.»^  mio  oss."»»  Con  tutto  che  io 
habbi  scritto  dne  di  fa ,  assai  lungamente  a  V,  S.  III.'"^ 
per  il  corriere  che  il  S.^^*  Duca  espedi  a  cotesta  volta 
non  voglio  tuttavia  pretermettere  l'occasione  del  S.^^ 
di  Beauclayr,  il  quäl  se  ne  vien  costa  parimente,  senza 
baciarle  di  nuovo  le  mani,  godendo  d'ogni  commodita, 
che  mi  ofFerisca  di  poter  rinfrescar  nella  memoria  di 
V.  S.  III."*^  il  continuo  desiderio ,  che  ho  di  servir  S. 
Ma.**  et  lei,  se  di  qua  son  buono  in  alcuna  cosa,  et 
fra  tanto  ella  puo  credere ,  che  tanto  pui  tarda  a  venir 
qualche  nuova  de  l'abboccamento ,  tanto  pui  me  ne 
cresca  il  desiderio ,  volendo  teuer  per  certo ,  che  non 
possa  hör  mai  difFerir  molto.  Jo  non  posso  poi  far^ 
che  io  non  racconimandomi  a  V.  S.  III.'"^  esso  Beau- 
clayr  come  quello ,  che  ho  conosciuto ,  fin  montre  ero 

1  Früher  stand  1558;  auf  58  jedoch  ist  etwas  stärker  7  g^emacht  worden. 

2  Mss.  de  Bethune.    *Nro.  8670.  p.  5. 


100  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

in  Siena,  molto  amorevole,  et  dilij^ente  nel  servitio  di 
S.  MM  et  che  inteiulo ,  che  si  porta  del  med.**  modo 
tuttavia ,  et  con  questo  la  prego  a  mantenenni  ne  la 
buona  ^ratia  di  S.  M.*^  et  ne  la  sua ,  et  bacio  le  mfini 
a  lei,  et  a  mons.^  111  ™<>  nostro  di  Giiisa,  cui  N.  S.  Dio 
felicissi  ml  conservi.  Di  Ferrara  li  XXI  di  Novembre 
1557.1  Di  V.  S.  Ill."^a  et  Ex.™« 

Humiliss."»<»  S.""®  et  aifettionatiss."»«  fratello. 

^tjj.  ^ax'b}^  lit  /errara. 

33)  Hippolite  Card.**  de  Ferrare    ä    Madame   de 
Guise.  2 

111."»»  et  Ex."»*  S.«"»  et  Nepote  oss."»*  Essendo  pia 
Nichetto  in  prociuto  di  partire  ho  havuta  questa  feli- 
cissima  nuova  di  Cales,  la  quäl  mi  dara  subbjetto  di 
scriver  questa  altra  lettera  a  V.  Ex.***  perdirle,  che 
se  ben  ho  sempre  creduto,  che  l'amor  suo  verso 
Mons.^  lll."»®  nostro  di  Guisia  fosse  in  colmo ,  si  come 
era  debito  verso  un  cosi  honorato ,  et  valoroso  maiito, 
voglio  nondimeno  tener  per  fermo,  che  ci  sara  stato 
anche  luogo  per  accrescerlo  in  haverlo  veduto  uscire 
con  si  felice  essito  d'una  inipresa  tanto  difficile,  et 
tanto  importante  il  ciie  son  certo,  che  quanto  piu  porta 
di  riputatione  et  di  gloria  a  S.  Ex.*'*  tanto  piu  risulta 
in  allej^rezza,  et  contento  a  lei:  non  diro  di  me,  che 
vero  non  la  posso  espriniere  concorrendovi  t«inti  ris- 
petti  5  io  me  ne  allegro  pero  con  V.  Ex.*'*  quanto  piu 
efficacemente  posso  et  duolomi  solo  non  essenni  tro- 
vato  presente  anchio  si  per  poterne  «:^oder  tanto  niag- 

1  Früher  15^8;  das  ist  jrdoch  ausgcslhcbcD  und  an  seine  Stelle  7  gesetzt. 

2  Mss.  de  Belhtine.    Uro.  8f>88.  p.  3. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  lj)l 

gior  parte ,  come  per  poter  mostrar  col  viso  quel  che 
seiito  neir  aiiimo ,  parendomi  di  sentirla  quanto  possa 
far  alcuna  altra  persona.  Baso  le  mani  di  V.  Ex.*^» 
et  prego  Dio  che  le  conceda  spesso  di  simiU  alle 
frezze.  Di  Ferrara  il  primo  di  Febrarjo  1558. 
Di  V.  Ex.«a 

Humil.n^o  et  äff."»»  Zio 


34)  Le  Duc  de  Ferrare  ä  sa  fille  la  duchesse  de 
Guise.  1 
111  ma  figliuola  piu  che  chariss.'"»  Se  ben  ini  ima- 
gino  che  la  allegrezza  che  V.  S.  ha  havuta  di  questa 
si  bona  et  grata  de  nova  di  Cales  debba  esser  stata 
tale  che  a  pena  habbia  potuto  capir  in  lei :  conside- 
rando  da  un  canto  il  notabil  servitio  che  in  questi 
tempi  di  mala  fortuna  habbia  fatto  mons.^  Ex."*<^  suo 
consorte  alla  Ma.**  del  Re :  et  Corona  di  Francia  et  da 
l'altro  la  gran  riputatione  che  sua  Ex.  in  questa  hono- 
rata  impressa  habbia  acquistato  :  nondimeno  essendo  io 
vestro  padre  et  quel  che  ama  et  osserva  p.**  S.  Ex. 
quanto  altro  chella  habbia  in  questo  mondo :  ho  voluto 
dir  a  V.  S.  solo  questa  parola  che  di  p.*^  vittoria  ho 
sentito  quel  maggior  piacer  et  contento  che  possi  ha- 
ver  homo  vivente  per  tutte  quelle  cause  che  ben  puo 
imaginarsi  V.  S.  la  quäl  so  che  non  mancara  et  con 
p.*o  Ex."'^  suo  consorte  et  con  Mon.o^  IH.mo  dj  Lorena 
suo  cognato  far  quei  officii  che  judicarsi  convenienti 
acioche  in  tanta  allegrezza  comune  io  non  habbii  ad 

1  Mss.  de  Bethunc.    Nro.  8688.  p.  1. 


102  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

restar  di  mala  vo^lia  per  miei  particolari :  non  ineii- 
taiido  veram.*»  la  devotione  et  servitu  mia  verso  S. 
M.**  una  si  mala  litompensa  come  mi  seria  quan  non 
havessi  anchio  a  godere  della  huona  fortuna  poi  che 
ho  patito  tanto  nella  mala  di  S.  M.*»  et  perche  ho 
commesso  al  mio  oratore  clie  debba  refeilr  alcune 
cose  particolari  a  V.  S.  Non  diro  altro  con  la  pre- 
sente  senon  che  mi  prometto  della  amorevolezza  di  lei 
tutto  quel  che  padre  alcuno  si  promise  mal  da  charis- 
sima  et  dilectisvsiuia  ßgliola:  et  con  questo  fine  baso 
mille  volte  V.  S.  insieme  con  tiitti  li  figliolini  di  quali 
piaccia  a  Dio  darlirne  quel  contento  chella  stessa  de- 
sidera.     Di  Ferrara  3  di  febraro  1558. 

Amorevole  padre  che  ama  V.  S.  come  se  stesso. 

®i  J^iira  t>i  ierrara. 

34)  A  Madame  de  Ferrare  ses  conseillers.  i 
Madame.  Nous  avons  receu  la  lettre  qnil  vous 
a  pleu  nous  escripre  du  dernier  de  Febvrier  dernier 
ävec  le  memoire  des  blancs  sij^nez  quavez  envoyez  de 
par  de^a  et  voz  quatre  blancz  sij^nez  pour  voz  pen- 
sions  deiS  amiees  LI,  LV,  LVl  et  LVIP  Lesquelz 
blancz  apres  en  avoir  confere  ensemble  nous  avons 
estez  dadvis  bailler  ne  presenter  au  tresoner  de  les- 
parj^ne  doubtant  quil  ne  feist  difficulte  de  payer  lannee 
L/j  atendu  que  vous  avez  este  payee  des  annees  LH 
et  LIII  ensuyvant  et  que  pour  asseurer  ladite  pension 
de  lÄnnee  LI  nous  avoni^  advise  madame  quil  est  be- 
solnp;  que  vous  nous  envoyez  deux  autres  blancz  si«^- 
nez  comme  par  cydevant  vous  a  este  escript  Au  doz 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8688.  p.  ö. 

2  nfimlich  15  . . . 


DER  HAUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  103 

de  lun  desquelz  sera  escript  Pour  servir  de  quictance 
au  tresorier  de  lespargne  du  Roy  de  la  somme  de 
ringt  mit  livres  tz.  ^  Et  sur  le  second  blanc  sera 
aussi  escript  ces  mots  Pour  servir  de  quictance  au 
tresorier  de  lespargne  du  Roy  de  la  somme  de  trente 
mil  livres  tz.  Sans  autremeiit  y  speciffier  les  annees 
qui  sont  assez  declairees  par  les  mandenieiis  du 
Roy  qui  portent  ces  motz  Pour  cinq  anneeSj  der- 
nieres  finyees  et  escheues  en  decembre  V.^^LVII.  fai- 
sant  ensemble  la  somme  de  cinquante  mil  livres  tz. 
Nous  avons  reteuuz  lesdits  quatre  blancz  jusques  a 
vous  avoir  advertye  de  ce  que  dessus  pour  sür  le  tout 
nous  mander  vostre  bonne  plaisir  pour  lensuyvre  soit 
de  les  faire  servir  comme  ilz  sont,  ou  de  les  vous 
renvoyer  cancellez ,  avec  ceulx  que  moy  Gondy  ay  en 
mes  mains,  mais  sil  les  fault  faire  servir  annee  pour 
annee  nous  vous  pouvons  asseurer  Madame  que  Ion 
vous  fera  perdre  ladite  annee  de  LI  qui  fut  mise  en 
disputte  au  prive  conseil  des  lors  que  Mons/  de  Va- 
rennes  estoit  par  deca  moi  Gondy  present. 

Madame  apres  nos  treshumbles  etc.     Nous  sup- 
plierons  etc.  de  Paris  le  XXV"»«  jour  de  Mars  1558. 
Vos  tresliumbles  etc. 

©on^t).    Ößueffrer.    Cljantbrun. 

35)  Hippolite  Cardinal  de  Ferrare  au  Roi.  2 
Sire.     Passando   per  qua  M.  Bernardin  Buonin- 
segni  5  et  il  capitan  Hanibal  Bonsignore  deputati  am- 

1  Im  Texte  unterstrichen. 

2  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8670.  p.  32. 


104  BRIEFE    UND    MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

bassatori  a  V.  M.^''  da  !a  Republica  di  Moiitalcino 
mi  hanno  pre^ato  d'accompagnarli  conquesta  mia,  pero 
ancorche  io  sia  certo  del  huon'  aiiimo  suo  verso  detta 
Republica  in  modo,  che  io  reputi  siiperfliio  oj>;iii  uffi- 
cio  con  essa ,  per  non  mancar  tuttavia  a  la  coiifideii- 
tia  che  mostrano  ne  le  intercession  mie,  ancora  ap- 
presso  di  lei ,  et  per  l'instituto  mio  non  posso  far, 
che  io  non  la  raccomandi  qucaiito  posto  a  V.  M.^  et 
nel  vero  si  per  la  fede,  et  divotion  sua,  come  per 
Io  stato,  et  travac^li,  in  che  si  truova  mi  par  che 
menti  pandemente  de  la  {»ratia,  et  benigno  aiuto 
di  V.  MM  et  io  ne  resteio  con  particolar  oblijro  a 
qnella,  con  che  quanto  pui  humilmente  posso  rac- 
commandandomi  in  sua  buona  g^ratia  preg;o  Dio  N, 
S/*'  le  conceda  il  compimento  d'ogni  suo  desiderio. 
Di  Ferrara  li  XXIX  d'Ottobre  1558. 
Di  V.  MM 

Humilissimo  et  obedientissimo  serv.""^ 

^tp.  Car^/'  l>t  ixrrara. 

36)  Le  (lue  de  Ferrare  au  duc  de  Nemours.  ^ 

lll.»"«  et  Ex"»»  Sig.or  Mandando  hora  il  Conte 
Alfonso  Contrarii  mio  gentilhuomo  a  riportare  alla 
Ma.*ä  del  Re  l'ordine  c'havea  il  S.*''^  Dnca  mio  padre 
di  felice  memoria  secondo  l'institutione ,  ^W  ho  es- 
pressamente  ordinato  che  visiti  V.  Ex."^*  da  mia  parte, 
et  non  solo  le  dia  conto  dell'  esser  mio  et  delle  oc- 
corenze  di  qua,  ma  la  certifichi  della  sin«^olare  af- 
fettione  et  benevolenza  ch'io  le  poi*to,  che  e  quella 
istessa  che  le  ho  portata  sempre,   pero  la  prego  a 

1  Mss.  de  Bcthunc.    Nro.  6686.  p.  16. 


DER    HÄUSER  ESTE    UND    LOTHRINGEN.  105 

contentarsi  di  vederlo  volentieri  et  prestargii  quella 
medesima  fede  che  farebbe  a  me  proprio.  Coii  che 
me  le  raccommando  di  contiiiuo  et  prego  il  S.^  Dio 
che  le  die  ogni  desiderata  contentezza.  Di  Ferrara 
alii  XX  di  Decembre  del  LIX. 

Come  fratello  amorevoliss."*^  per  servirla 

37)  Charles  [IX]  ä  Renee  de  France,  i 

^   la   lettre   que    vous   escripte   du 

premier  de  ce  moys,  et  suys  bien  ...  .3  que  par  le 
pouvoir  qui  a  este  baille  au  S.'^  Dantragues  mon 
lieutenant  qu  .  .  .*  a  Orleans  les  villes  et  bailliages 
de  Chai'tres  et  Montargis  y  ayant  este  comprins. 
Mais  cest  chose  qui  a  este  faicte  par  inadvertence 
et  Sans  avoir  pense  que  parcydevant  javoys  faict 
distraire  du  gouvernement  Dorleans,  les  ducliez  de 
Chartres,  pays  Chartrain  et  Seigneuries  de  Montar- 
gis, Et  vous  prie  de  penser  que  ce  qui  en  a  este 
faict   n'a  este   a   intention  de  vous  rien  diminuer  de 

lauctorite    que   je    vous    ay   parcydevant ^   de 

Commander  ausdis  Duche  et  Seig-neuries  de  Montar- 
gis Car  je  veulx ^   qui  vous  concerne  vous 

traicter    si    favorablement  et   avec    tel  respect  que 

^  voz   vertus   et'  la   proximite  du  sang  dentre 

vous   et   moy   le  meritent  .  .  .   a  ceste   fin  je   vous 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8708.  p.  38. 

2  Madame  ma  tante  jai  regeu  ? 

3  fasche? 

■»  qu  i  e  s  t  ? 

5  delaissee? 

6  en  tout  ce? 

7  Thonneur? 


106  BRIEFE  UND   MEMORIALE   VON    MITGLEDÄRN 

ehvoye  mes  lettres  patentes  de  declaration  siir  le  pou- 
voir  dudit  Sj  Daiitraj>;ues.  Pailesqiielles  vous  pour- 
rez  veoir  claireineiit  que  nonobstaiit  le  conteiiu  en 
icelle  je  veulx  et  enteiidz  que  aultre  que  vous  ne 
cüinmande  audit  duche  de  Chartres,  pais  chartrain 
Seigneuries  de  Moutar^is  et  leurs  deppendauces  Toutes- 
fois  pour  ce  que  la  ville  de  Chartres  est  place  de 
teile  importance  conime  vous  seavez  je  veulx  bien  y 
nomnier  et  inectre  personnaige  qui  y  deineure  pour 
mon  Service,  qui  prendra  de  vous  la  cliar^e  d'y  Com- 
mander soubz  mon  auctorite  et  obeissance,  et  lequel 
je  masseure  que  vous  aures  agreable.  Priant  Dieu 
ma  tante  vous  tenir  en  sa  sainte  et  dipie  garde. 
Escript  a  Paris  le  XI®  jour  de  Juing  1560. 

Vostre  bon  nepveu 

38)  Quittance  de  Mad.  Rene'e  pour  le  Comte 
de  Rangoni.  2 

Noi  Renea  dl  Franza  Duchessa  di  Cliartres  etc^ 
(sie)  Confessiamo  liaver  ricevuto  dal  l\\J^  Sij>/  Conte 
Hercole  Rangoni  Scudi  mille  d'oro  in  oro  cioe  D. 
1000  in  prestito  di  pura  volonta,  i  quali  noi  sotto 
ubligatione  de  tutti  i  nostri  boni  et  senza  ecceltione 
alcuna,  promettiamo  di;  restituirgli  a  lui,  o  vero  a 
chi  in  nome  suo  presentera  questo  nostro  scritto,  il 
quäle   sara   sottoscritto   di    nostra  propria    mano  et 

1  Dieser  Brief  ist  wie  die  meisten  dieses  Königs  und  Heinrichs  III.  zer- 
rissen ;  ein  Abbild  ihrer  Seelen  and  des  Reichs.  Die  Lücken  sind  hier  durch 
Punkte  ausgefüllt. 

2  Mss.  do  Bcthunc.    Nro.  b720.  p.  121. 


DER  HÄUSER   ESTE    DND   LOTHRINGEN.  lO^ 

segTato    col  solito   nostro  mediocre  sigillo.     Dat  in 
Fenara  il  X  agosto  MDLX. 

%tmi  tJ^  iVrtnire 

jo    Hercule  Rangone    mi    cliiamo  esser   interamente 
satisfatto.  Per  commadamento  di  Madama. 

89)  Le  duc  de  Ferrare  au  duc  de  Nemours,  i 

Ill.'"o  et  Ecc.^o  S.or  Mandando  io  il  S.^  Guido 
Bentivoglio  esshibitor  presente  in  Corte  a  condolersi 
in  nome  mio  dell'  improviso  accidente  occorso  del 
Re  di  fel."^^  memoria  gli  ho  dato  particolar  commis- 
sione  di  far  anche  questo  officio  con  V.  Ecc.^^  es- 
sendo  io  ben  certo  ch'ella  habbia  sentito  quel  dis^ 
piacere  di  cosi  inopinato  caso  che  per  molti  rispetti 
si  conviene  et  massimamente  per  la  singolar  affet- 
tione  che  si  conosceva  esserle  portata  da  S.  Ma.** 
pregola  a  prestargli  fede  come  alla  persona  miä 
propria,  poi  che  non  ne  scrivo  a  lungo  per  non  fas- 
tidire  d'avantaggio  V.  Ecc.^*  et  me  medesimo  in  sog- 
gietto  cosi  miserabile,  et  perche  egli  le  fara  anche 
larga  et  piena  fede  del  desiderio  che  e  in  me  di 
farle  servitio  in  tutto  quello  cli'io  sia  buono,  pero 
alla  relation  sua  rimettendomi  non  le  diro  altro,  se 
non  che  di  tutto  l'animo  alla  buona  gratia  sua  mi 
raccommando  et  prego  N.  S.  Dio  che  la  conserva 
felice.   Di  Ferrara  alli  XVIII  di  Decembre  del  LX.« 

Come  fratello  amorevoliss."^*^  et  per  servirla. 

$1  JJuciT  tax  £nuxva. 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8688.  p.  34. 

2  Sc.  MD  . . 


108  BRIEFE    UND  MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

40)  Le  Duc  de  Ferrare  au  duc  de  Nemours.* 

111.™®  et  Ecc."*®  Sig.  Stiiiiando  !o  coiiveiiirsi  alla 
nnitiia  benevolenza  che  e  stata  taiito  tempo  fa  fra 
noi  di  participar  con  l'Ecc.»  V.  tutte  le  mie  occo- 
renze,  non  ho  voluto  lasciare  partir  il  Conte  Hippo- 
lito  Tassoni  inio  gentilhiiomo  quäl  mando  costa  per 
ra^uagiiare  il  Re  et  la  Regina  dello  sfortunato  caso 
intravenuto  della  inorte  della  Duchessa  inia  coiisorte 
et  coiidolerseiie  con  Ma.^^  Christ.^  senza  scrivere 
air  Ecc.'*  V.  qiiesta  inia,  la  quäle  servira  per  il  me- 
desinio  effetto,  et  per  dirle  ch'io  ho  data  espressa 
commissione  al  p.*®  gentilhuomo  di  far  seco  il  me- 
des.*>  ufficio  persuadendoini  che  ne  sentira  per  inio 
rispetto  dispiacer  piu  che  inediocre  per  tanto  riniet- 
tendomi  a  quel  di  piu  ch'esso  le  potra  dire  in  questo 
soggetto  da  parte  mia,  la  preghero  solo  a  creder- 
gli  conie  so  che  farebhe  alla  persona  mia  propria. 
Con  questo  etc.  Di  Ferrara  a  XXUl  d'Aprile  MDLXl. 

Di  V.  E. 

Come  fratello  amorevoliss.o  et  per  servirla 

41)  Beaumont  a  Madame  de  Ferrare.  ^ 
Madame  ce  gentilhomme  accompagiie  de  Mada- 
moiselle  de  Clermont  estoient  venus  icy  pour  y  par- 
faire  et  celebrer  les  solennites  de  leur  manage,  mais 
pour  ce  quils  n'estoient  congneus  en  ceste  Eglise  et 
qua  consyderant  l'ordre  de  TEglise  et  la  grandeur 
de    la   maison  de  Clermont   avons   faict  difficulte  de 

1  Hss.  de  Bcthunc.  Nro.  8688.  p.  41. 

2  M89.  de  Belbunc.  Nro.  bGbB.  p.  45. 


DER    HÄUSER  ESTE    UND    LOTHRINGEN.  109 

les  epouser  sans  avoir  le  consentement  des  parens 
ils  oiit  piis  resoliitioii  d'aller  ä  Montargis  pour  ce 
quils  disent  que  vostre  Excellence  les  congnoist  et 
que  M.""  de  Belrive  les  a  congneu  et  parle  a  eux. 
Monseigneur  le  Prince  de  Salerne  rend  bon  tes- 
mongnage  de  la  damoiselle,  et  pense  que  la  rudesse 
des  parens  a  doniie  beaucoup  d'ennuy  a  la  Damoy- 
selle.  Selon  l'ordre  nous  sommes  d'advis  que  leurs 
annonces  soient  faites  aux  Eglises  de  leur  pais.  Mais 
Madame  vostre  Excellence  les  scaura  bien  conseiller. 
Je  prie  le  Seigneur  Madame  quil  vous  multiplie  de 
plus   en   plus   ses   »Taces. 

D'Orleans  ce  27  de  Decembre  1561. 
De  vostre  Excellence 
le  treshumble  et  tresobeissant  serviteur 

42)  Le  Duc  de  Ferrare  au  Duc  de  Nemours.i 
Hl.'»»  et  Ecc.'no  s  or  Ho  visto  quanto  V.  Ecc.»  mi 
scrive  per  la  sua  lettera  di  sei,  et  quanto  si  contiene 
nelle  scritture  chella  mi  ha  mandate  con  essa,  et  si 
come  io  al  pari,  per  non  dire  davantaggio  et  non 
crederei  di  errare,  di  quei  che  maggiormente  rumano 
desidero  il  bene  et  honor  suo,  cosi  non  lasciero  mai 
occasione  alcuna  per  la  quäle  possa  comprobarle  con 
la  dimostratione  degli  effetti  quella  vera  afFettione 
et  ottima  volonta  mia  verso  lei  di  che  l'ho  certi- 
ficata  piu  volte  con  parole,  pero  havendo  io  havuto 
sempi^e  tutto  il  corso  di  questa  sua  fortuna  per  mio 

1  Mss.  de  Belhune.    Nro.  8688.  p.  67. 


110  BRIEFE    ÜOT)    MEMORIAtE   VON  MITGLIEDERN 

proprio:  et  Hcercandomi  ella  nel  rassettamento  che 
hora  e  per  fare  del  parer  mio,  ho  preso  qiiel  senso 
et  qiiel  concetto  iiiedesimo ,  die  se  non  solo  iiii  ap- 
partenesse,  ma  io  stesso  fossi  per  farlo  et  dopo  haver 
ben  coiisiderato  ogiii  particohue  mi  e  parso  che  la 
principal  cosa,  che  si  debbia  in  cio  ri^iiardare,  sia 
la  conscieiitia,  che  come  la  E.  V.  sa  beiiissimo  e 
quella  onde  si  regfola  il  vero  honore  et  quando  ella 
sappia  di  non  parlar  contra  quello  che  sente,  come 
ben  credo  al  sicuro  potendo  haver'  conosciuto  l'animo 
suo  dal  tanto  tempo  che  liavemo  conservato  insieme, 
c'havra  in  cio  il  debito  ri^uardo  per  mio  ^udicio 
potra  contentarsi  delle  parole  che  si  sono  fatte  in 
tal  proposito  perche  con  tutto  che  vi  siano  piu  ra- 
gionamenti  in  tntta  somma  non  vi  e  cosa  alcnna  di 
quelle  che  possuno  toccarla,  a  che  ella  non  risponda 
nel  mio;hor  modo  clie  si  pno  in  caso  tale  et  poi  ch'io 
vegojo  il  buon  fine  al  quäle  si  camina,  e  altrettanta 
la  consolatione  ch'io  ne  prendo,  quanta  fu  la  mo- 
lestia  che  mi  recö  l'aversita  che  le  oecorse  et  tanto 
maj^o-iormente  nie  ne  rallc^ro,  essendo  stata  materia 
di  tanta  iniportanza  et  non  poco  difficile  da  acco- 
modarsi  con  nianiera  conveniente  la  quäle  nondimeno 
si  conosce  essere  stata  ritrovata  molto  garbatamente 
da  quoUi  suoi  amici,  nel  resto  poi  essendo  i  suoi  sur- 
cessi  o  pi'osperi  o  altrimente  non  solo  a  nie  com- 
muni  ma  miei  stessi,  ella  puo  promettcrsi  di  me  et 
delle  cose  mie,  quanto  delle  sue  proprie  et  disporne 
liberiss.*®  et  senza  sorte  alcuna  di  risparmio,  si  come 
di  novo  «»Uele  offero  di  bonissimo  coro  et  col  rac- 
comniandarmi  di  tutto  lanimo  nella  sua  buona  gratia 


I 


DER    HÄUSER   ESTE    UND   LOTHRINGEN.  111 

preg^o  ;N.  S.  Dio  che  di  continuo  la  feliciti.    Di  Bel- 
riguardi  il  XXIIII  di  Maggio  del  LXIL ' 

Come  fratello  amorevoliss.o  di  V.  E.  et  per  servirla 

43)  Alfonse  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.2 

Ser."*ä  S.^^  mia  et  madre  oss.™*  Havendo  io 
dato  ordine  particolare  al  cavaliere  Gianella  mio  gen- 
tilhuomo  presente  eshibitore  che  mando  in  Corte  di 
S.  M.*^  Chris."»»  che  veng-a  in  passando  a  far  rive- 
renza  all'  Alt.»  V.»  in  mio  nome,  et  dopo  haverle 
dato  conto  della  cosa  per  che  vien  mandato,  la  certo 
fichi  della  filiale  et  vera  osservanza  mia  verso  lei, 
et  della  prontezza  che  sarä  sempre  in  me  di  servirla 
in  tutto  quello  che  sia  in  poter  mio,  non  diro  altro 
con  la  presente  all'  Alt.»  vostra,  se  non  che  ripor- 
tandomi  alla  relation  di  lui  la  supplico  a  veder  lo 
con  la  solita  sua  benignitä,  et  a  prestargli  in  cio 
quella  fede  che  per  humanita  sua  darebbe  a  me 
proprio  et  col  racc."»'  humil.*®  in  sua  buona  gratia  le 
bacio  con  ogni  debita  riverenza  la  mano,  et  prego  il 
S.^  Dio  che  li  continuo  la  felicita,  Di  Ferrara  a  XIII 
di  Novembre  del  LXII. 

Di  V,  Altezza. 

Obedientissimo  figliuolo  et  humilissimo  servitore 

2llfottC0  Ji'Cfie. 


1  Sc.  MD  .. 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8744.  p.  i9. 


112  BRIEFE    UND    MEMORIALS   VON  MITGLIEDERN 

44)  Alfonsell.   Duc  de  Feirare  ä  M,'  de  Mont- 

inorency.  > 
ni.'"»^  et  Ecc.»»«  S.«r  II  cavaliere  Fiasco  niio 
Gentilhuomo  esshibitor  della  presente  che  mando  in 
Corte  per  la  causa  che  V.  S.  111.»"»  potra  intender 
da  Uli  ha  ordiiie  particolar  di  visitarla  per  parte  inia, 
et  di  darle  conto  del  dispiacere  che  in'ha  apportato 
il  caso  tanto  inaspettato  et  miserabile  di  Mons.'Ecc.'"«' 
mio  cognato ,  certificandola  appresso  che  continua 
tiitttavia  in  ine  qnella  buona  volonta  che  hebbi  sempre 
di  falle  servicio,  conforme  alla  quäle  desidero  di 
favgliene  veder  gli  effetti  in  tutte  le  occasioni  che 
si  presenteranno  pero  alla  relatione  di  lui  remetten- 
domi  che  sopra  l'uno  et  l'altro  capo  le  rao;ionera  lar- 
gamente  faro  fine  con  pregarla  a  credergli  non  meno 
che  alla  persona  mia  propria,  et  racc>  di  tutto  l'a- 
nimo  prego  il  S.^"*  Dio  che  la  feliciti  sempre.  Di 
Ferrara  a  XXV  di  Marzo  MDLXIII. 
AI   Serv.o    di  V.  S.  111.«"« 

Jl  jPuca  ^i  ferrara. 

45)  Le   Duc  d'Urbin    ä   la   Duchesse    de  Guise.* 
111.""»  et  Ecc."**  Madama.    11  caso  durissimo  soc~ 

cesso  in  la  Ecc.">«  persona  del  S.^i^  Duca  di  fei.  ineni. 
consorte  de  la  E.  V.  fä  cosi  compassionevole  per  la 
o^ran  perdita  che  si  fece ,  et  cosi  horrendo  per  la 
hrutissima  qualita  del  fatto ,  che  universalnientc  hebhe 
a  dispiacere;  ma  quanto  a  me,  considerata  la  pjirte 
che  particolarmente  ml  toccava  dl  questo  danno,  per 

1  Mss.  de  Bethunc.  Nro.  8659.  p.  51. 

2  Mss.  de  Bcthune.  Nro.  8688.  p.  87. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  113 

la  parente^  che  ho  coii  V.  E.  et  per  la  molta  afFettione 
et  osservanza  che  portavo  al  molto  valore  di  qiiel 
S/®  Ecc.'"*^,  noii  so  veramente  che  havesse  possuto 
dolermi  piu  di  quello  che  fece,  conviene  nondimeno 
quietarsi  in  oo^iii  cosa  al  santo  volere  di  Dio,  e  cosi 
pre^o  io  sua  divina  Ma.**  che  dia  fortezza  alla  E.  V. 
di  poter  fare  coii  la  quäle  io  non  diro  sopra  cio 
altro  in  rispotta  della  sua  lettera,  se  non  che  di  me, 
cosi  per  suo  servitio,  conie  per  quello  de  gli  111.™^ 
S."  suoi  flg.",  si  voglia  promettere  in  ogni  cosa  che 
le  possa  occorrere  come  di  altro  parente  et  servitore 
che  habbi,  che  per  certo  mi  trovera  sempre  con 
tanto  buon  animo  verso  lei ,  e  quella  Ecc."**  casa, 
quanto  per  ogni  rispetto  so  Di  havere  havuto  per  il 
passato  e  N.  S/  Dio  conservi  V.  E.  et  le  doni 
ogni  contento  che  desidera.  Di  Pesaro  a  XIII  di 
Maooio   1563.         Di   V.  E. 

Le  bascia  le  mani 

46)  L^amiral  de  Chastillon  et  Andelot  ä  Madame 
de  Ferrare.  * 

Madame.  Suyvant  la  bonne  volunte  quil  vous 
piaist  nous  demonstrer,  dont  nous  ne  scaurions  assez 
treshumblement  vous  remercier,  nous  vous  suplions 
faire  paroistre  si  ceulx  de  Montargis  ont  bien  ou 
mal  faict  de  sestre  portez  de  teile  fa9on  a  lendroict 
duno'  qui  vous  est  si  treshumble  serviteur.  Quand 
a   en    escrire    a    la  court   nous    n'obniectrons    a    la 

1  Mss.  de  Bethune.     Nro,  8768.  p.  27. 

Gollection.  8 


114  BRIEFE    UND    MF.MORIALK   VON   MITOUEDERN 

premiere  occasion  de  le  faire  entendre  .a  la  Royne, 
mais  dautaut  qiie  ce  sont  vos  subjectz  et  quilz  voiis 
doivent  la  premiere  obeissance  nous  n'avons  vouhi 
faillir  de  nous  en  plaindre  a  vons  premierement  ma- 
dame  que  nous  suplions  nostre  Createur  etc.  De 
Chastillon  sur   Loin^  ce  XXVIJI  de  May  1563. 

Vos  tres  humbles  et  tresobeissants  Serviteui*s 

Cl)aflUl0tt.    2tnl>aot. 

47)  Le  Ministre  de  TEglise  crAmboise  a  M.* 
de  Ferrare.  i 

Salut  par  Jesus  Cbrist. 
Madame  estant  de  retour  les  freres  qu'avions 
cnvoyez  vers  Monseigneur  de  Montpencier,  nous 
avons  depesche  le  present  porteur,  partie  pour  vous 
presenter  les  lettres  que  mondit  Seig.'  vous  eseript, 
partie  pour  vous  faire  entendre  ce  quil  luy  a  pleu 
respondre  a  nostre  requeste,  qui  est  en  somme,  quil 
a  remonstre  au  Roy  aulchunes  choses  sur  les  lieux 
par  nous  demandez  et  le  lieu  de  sublimes  par  nous 
aussi  refuse,  afin  den  scavoir  sa  volonte.  Mais  ce- 
pendant  Madame  il  nous  tient  par  le  encores  en  la 
mesmes  servitude  qu'avons  enduree  tantost  par  les- 
pace  de  deux  ans,  nayans  la  liberte  d'invoquer  nostre 
Dieu.  Et  pour  l'experience  du  passe ,  malaisement 
pouvons  nous  esperer  mieux  de  ceste  part.  Qui  nous 
contrainct  recourir  a  vostre  bonte,  et  zele  sainct, 
pour  vous  supplicr  treshumblement  prendre  de  re- 
eiief  nostre  cause  en  main,  et  la  manier  de  la  niOvSme 

1  Müü.  de  Btthiine.    Nro.  8720.  p.  17. 


DER    HÄIJSEK   ESTE    UND   LOTHRIT^GEN.  115 

affection  qu'avez  bien  commence.  Et  sil  vous  piaist 
prendre  tant  de  peine  et  nous  faire  tant  d'honneur 
que  d'en  rescripre  a  la  Royne  a  cet  (sie)  qiie  l'un^ 
des  lieux  par  nous  requis  ou  Charge  ou  Neuron  nous 
soit  donne ,  sans  plus  nous  renvoier  par  devant  Mon- 
seigneur  le  Gouverneur ,  nous  demeurerons  ^our  ja- 
mais  obligez  a  prier  Dieu  Madame  ,  pour  vostre  gran- 
deur  et  prosperite.  D'Amboyse  le  XXII^  jour  de  No- 
vembre  1564. 

Vos  treshumbles  et  tres  obeissans  Serviteurs 
de  l'Eglise  d'Amboyse. 

48)  M/  de  Chastillon  ä  Madame  de  Ferrare.  i 

Madame.  Depuis  vous  avoir  a  ce  matin  escript 
par  ung  gentilhomme  que  je  vous  ay  depesche  et  qui 
sen  va  devers  M.^  le  Card.^^  de  Chastillon  mon  frere 
Jay  re^eu  la  lettre  quil  vous  a  pleu  mescripre  avec  le 
double  de  la  commission  qui  vous  a  este  envoyee.  Et 
quant  au  faict  de  Caillac  il  me  semble  que  vous  ne 
scauriez  mieulx  faire  que  de  vous  y  gouverner  selon 
ladvis  de  voz  officiers  et  de  vostre  conseil.  Et  au  re- 
gard  des '^  qui  sont  de  la  compaignye  de  M.^  Dan- 
telot mon  frere  que  Ion  dict  estre  chargez  de  plusieurs 
meurtres,  je  vous  supplye  treshumbleraent  Madame 
de  croire  que  je  ne  desire  rien  tant  que  la  justice  de 
telles  personnes  qui  cqmmettent  choses  contrevenantes 
aux  edictz  du  Roy  soit  faicte.  Et  de  ma  part  je  me 
vouldrois  employer  de  toutte  ma  puissance  a  faire 
pugnir  telles  gens  et  suys  fort  ayse  Madame  que  ceste 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8668.  p.  51. 

2  Lücke;  vermuthlich  personnes,  oder  officier«? 


116  BRIEFE     UND  MEMORTALE    VON  MITGLIEDERN 

comniission  sadresse  a  voiis  poiir  faire  informer  contre 
ceulx  qui  viveiit  mal  afin  de  les  faiue  piipiir,  et  en 
vuyder  le  pays.  Je  me  recommanderay  treshumble- 
ment  a  vostre  boniie  j^race  et  supplieray  le  createur 
voiis  donner  Madame  en  tresparfaicte  sante  et  pros- 
perite  ties  heureuse  et  loiigue  vye.  De  Chastillon 
ce  XI^  jour  de  Decembre  1564. 

Madame  ma  femme,  et  ma  seur  Dandelot  vous 
remercyent  treshiimblement  des  grenades  quil  vous  a 
pleu  leur  envoyer. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissaiit  Serviteur 

Cl)a|liUon, 

49)  Albert  marquis  de  Brandebourg  a  Mad.® 
de  Ferrare.  * 

Illustrissima  princeps  et  domina. 
Post  salutis  et  incolumitatis  precationem  Dilec- 
tioni  vestrae  promptam  animi  nostri  voluntatem  de- 
claramus,  eiqiie  fausta  et  felicia  omnia  exoptamus. 
Simiil  etiam  o-ratias  Dilectioni  vestrae  pro  exhibito 
in  negotiis  nostris  officio  de  quo  generosus  nobis 
fideliter  dilectus  Antbonius  Mailletus  »generalis  noster 
in  Gallia  negociator  abunde  satis  nobis  retub't,  quas 
possumus  agiinus  et  babemus.  Amiceque  Dilectio- 
neni  vestram  rogamus  ut  praesentem  illustrem 
cognatum  propinqiium  consiliarium  et  filium  nobis 
syncere  dilectum  dominum  Panlnm  Scakcbium  ^ 
commllitonem  regalem  Dynastam  Hunniorum  Mar- 
cbionem    Veronae    etc.     quem     ad    Cbristianissimam 

1  Ms»,  de  Belhuno.    Uro.  8720.  p.  41. 

2  Scalicliium  ? 


DER    HÄUSER   ESTE    UND    LOTHRINGEN.  117 

reg'iain  Majestäten!  Dominum  et  consanguineum  nos- 
trum  chai'issimum  oblegavimus ,  nostro  nomine  com- 
menclatum  habeat,  eique  referenti  ac  si  ipsi  presen- 
tes  adessemus  fidem  indubitatam  adhibeat,  et  sua 
authoritate,  ope,  auxilio  et  favore  in  expediundis  nos- 
tris  negotiis  adsit.  Quod  nos  vicissim  per  omnem 
occasionem  amice  demereri  studebimus.  His  vestram 
Dilectionem  quam  felicissime  valere  cupimus.  Data 
in  Novadomo  2  die  Augusti  anno  1565. 

Albertus  senior  dei  gratia  marchio  Brandenbur- 
^ensis  in  Prussia,  Stetimae,  Pomerariae,  Cassubro- 
rum  et  Vandalorum  Dux  Burggravius  Norimburgen- 
sium  et  Princeps  Rugiae. 

Manu  propriai  KlMb 

50)  Le  bailly  de  Blois    ä  Madame    de  Ferrare.  2 

Madame.  Jay  re^eu  les  lettres  quil  vous  a  pleu 
mescrire  du  douzciesme  de  ce  mois  par  les  mains 
de  lun  de  voz  officiers  present  porteur,  et  entendu 
le  grand  regret  et  deplaisir  quavez  re9eu  des  exces 
et  insollences  survenues  en  ceste  ville  ces  jours  pas- 
sez.  Jay  communicque  suivant  vostre  commandement 
vosdites  lettres  a  Messieurs  les  lieutenant  et  officiers 
du  Roy  en  sa  justice.  II  ny  a  celluy  de  nous  tous 
qui  ne  soict  grandement  fasche  et  ennuye  des  dits 
exces.  Et  ferons  tout  le  debvoir  a  nous  possible 
avec  l'aide  de  Mess.'^^  les  commissaires  du  Roy  na- 
gueres  envoiez  par  deca,  pour  en  faire  la  justice, 
Sans    acception    de    personne,    vous    suppliant    tres- 

i  Diese  zwei  Worte  sind  allein  von  seiner  Hand. 
2  Mss.  de  Bcthune.    Nro.  8720.  p.  123. 


118  BRIKFE    UND    MKMORIALK    VON    MITGLIKÜRRN 

h«ml)lemont  Madame  qiie  je  ne  denieure  en  ceste 
opinion  vcrs  voiis  que  je  ne  deteste,  comine  tous 
bons  serviteurs  de  Roy  toiites  persoiines  qiii  contre- 
viennent  a  ses  cedietz  et  qiii  troiihlent  le  repos  pii- 
blicq. 

Madame  je  prie  la  bonte  de  Dien  infiiile  voiis 
doniier  en  toute  prosperite  treslono;ue  et  heureuse 
vye.     De  Bloys  le  XVIIJe  jour  d'Aonst  1565. 

Vostre  tresbumble  et  tresobeissant  seiTiteur. 

Vtart  l^atUt)  \>e  |3lnt)0. 

51)  Francisco  Porto  a  Maclama  di  Ferrara.  * 

111.'"^  et  Ect.'"»  Madama.  Per  piu  altre  mani 
di  lettere  scrissi  a  V.  Ecc.^»  quanto  mi  oecoreva  et 
pet  ältid,  et  per  Esaia  et  Antonio.  La  presente 
sara  solo  per  dire,  che  ho  inteso,  che  im  certo  M. 
Floreiizo  Paoletta  s'e  ridntto  ä  Mont'Arj>i8,  et  e 
presso  di  V.  Ecc.^*,  et  perche  e  huomo  da  non  se 
ne  lidar  molto ,  mi  e  j)arso  debito  niio  di  avertir  la, 
et  scrivci*  ne  di  iui  qnanto  so.  Costiii  venne  qua  da 
Roma,  secondo  che  diceva,  et  venne  molto  mal  in- 
strutto  delle  cose  della  religlone,  comincio  ad  .iffron- 
tarc  alcuni  di  denarl^  et  a  viVer  si,  che  dava  poco  buon 
essempio  alii  fideli  ^\\  vene  vop^lia  di  prcnder  moglie, 
et  meno  prattica  di  prender  ima,  che  liaveva  marito, 
anchor'  che  non  si  sapesse  ove  si  trovava.  et  se  era 
di  certo  morto.  Et  perche  in  questa  chiesa  non  si 
permette,  che  rotai  matrimonii  si  faciano,  se  nando 
SU  quel  de  Bernesi,    che  non    la  guardano  cosi  per 

1  Mm.  de  Belhune.    Rro.  6739.  p.  90. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND  LOTHRINGEN.  119 

sottile  et  fece  il  marita^gio ,  fii  poi  raccolta  da  un 
capitan  felice  INapolitano,  il  quäle  prese  in  casa  lui, 
et  la  inoglie ,  et  si  serviva  in  qualche  cose  di  lui ,  et 
a  rincontro  l'ajutava  molto,  et  sostentava  lui,  et  la 
moglie ,  nacque  poi  tra  loro  non  so  che  sdegno  et  egli 
in  continente  si  diede  a  seminar  roniori  di  delto  capi- 
tano,  che  lo  messeno  in  pericolo  della  vita,  i  romori 
erano,  che  s'intendesse  col  Duca  di  Savoia  per  tradir 
questa  terra.  Et  con  tutto  che  alcune  persone  d'authcr- 
rita  della  natione  Italiana  lo  riprendessero ,  et  s'affati- 
cassero  di  distuorlo  da  cosi  cattivo  officio,  lui  non 
cessö  mai ,  fin  che  non  andö  da  i  Signori  ad  accusarlo. 
Mi  e  parso  di  far  intender  a  V.  Ecc.^,  sotto  mettendo 
mi  senipre  al  suo  giudicio  Thnomo  certo  e  audace ,  et 
presontuoso,  et  in  somnia  pericoloso  parfi  poi  di  qui 
per  esser  caduto  in  disgratia  di  tutti,  et  forse  anchora 
perche  dubitava  di  detto  capitano ,  et  se  n'ando  a  Mes 
con  speranza  di  trovar  mi  ricapito ,  perche  fa  profes- 
sione  di  spitaliero  ma  quella  chiesa,  havendo  preso 
informatione  da  questa,  non  gli  ha  voluto  dar  carico 
aicuno,  et  cosi  partito  si  di  la  si  dirizzo  a  Mons-^""  l'am- 
iniraglio  donde  non  so  poi  coine  sia  capitato  a  Mont'- 
Argis  V.  Ecc.^  ha  inteso  il  tutto  circa  quest'  huonio 
ella  poi  fara  quanto  le  piacera. 

A  nie  occore  di  supplicarla  humiliss.*«  che  mi  fac- 
cia  gratia  di  scriver  a  Ferrara  a  M.  Pietro  Vergnanini 
suo  secretario ,  che  paghi  alli  Castelvetri  le  pensioni, 
che  m'harebbe  da  dar  il  primo  di  di  Maggio  prossimo 
vegnente.  Öui  e  carestia  grande  d'ogni  cosa;  et  li 
guadagni  sono  molto  angusti  se  ho  questi  denari  avanti 
tratto  per  questi  quatro  mesi ,  potrö  fornir  la  casa  di 


Vli)  BRIEFE  UNI)  MEMüRIALE   VON    MlTdMEDERN 

biava-,  et  vino,  che  of>ui  di' cresce  di  prezzfi,  et  nii 
sara  di  gran  sollevainonto  i  Castelvetri  poi  nie  li  fo- 
raniio  Sborsar  in  Lionc .  et  il  favore  di  V.  Ecc.«  mi 
sara  sinj>olare.  Esaia  Sta  beniss."  et  va  tuttavia  fa- 
cendo  fnitto  in  pieta  et  in  lettere.  Antonio  anchora 
si  muove  alquanto  pin  dal  solito  Üio  olie  ne  faccia 
la  j^ratia.  Faccio  fine  basciando  devotiss.*«  la  niano 
a  V.  Ecc."  che  Dio  eterno  jie  la  conservi  longaniente, 
t>t  prosperi.  Di  Geneva  ,  alli  IUI  di  X/« '  MDLXV. 
Di  V.  Ecc.« 

Oblig.o  et  ^^.yo  Servo 

iV/^  Partn. 

52)  Chastillüii  ä  M.*^  de  Ferrare.^ 

Madame.  Jay  re9en  par  ce  lacqnais  la  lettre 
quil  M)us  a  pleu  mescripre.  Ponr  responce  de  laquelle 
je  ne  vous  pnys  dire  si  la  conrt  fera  icy  long;  sejonr, 
tant  pour  ce  qne  j'y  suis  si  freschement  arrive,  qne  je 
nen  ay  pas  peu  aprendre  encores  plus  avant,  et  aussi 
que  quant  Ion  dict  que  Ion  fera  long;  sejoiir  en  ung 
lieu  cest  alors  qui»  Ion  en  desloj^e  plus  tost.  Toutes- 
i'oys  Madame  Ion  dict  que  le  Roy  ne  partira  point  dicy 
de  caresme  prenant  et  en  quelque  Heu  que  vous  soyez 
vostre  presence  y  servira  tonsjours  de  beaucoup  et 
vous  advisant  que  depuys  deux  jours  il  a  este  fjiict 
une  publication  en  ceste.court,  portant  deffenses  de  ny 
faire  exercice  de  religion  en  sorte  qui  soit.  öui  est 
tout  ce  que  je  vous  puys  mander  pour  ceste  heure  et 
feray  fin  apres  mestre  treshumblement    recommande 

1  i.  c.  Dcccnibrc. 

2  Mfs.  de  Bethune.    Nro.  6748.  p.  f21. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  121 

a  vostie  bomie  giace  et  supplieray  le  createur  voiis 
(loniier  Madame  en  tresparfaicte  sante  tresheureuse  et 
tiesIon*»ue  vye.     De  Moullins  ce  IP  de  Janviev  1566. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  serviteur 

Cl)aflUbtt. 

53)  Cliastillon  ä  Madame   de  Ferrare.  i 

Madame.  Pour  Fhonneur  et  faveur  quil  vous  a 
pleu  tousjours  me  porter  et  de  desirer  que  les  choses 
qui  estoient  en  difFerend  entve  Messieurs  de  Giiyse  et 
moy  se  terminassent,  amyablement.  Je  nay  voulu  fail- 
lir  de  vous  advertir ,  comme  le  jour  dhier  il  fut  oppine 
au  conseil  du  Roy  dudit  difFerend  ou  tous  sans  nul 
exepter,  furent  tous  dadvys  que  je  debvoys  estre  de- 
clare  innocent  de  ce  que  Ion  mavoit  voulu  charger 
de  la  mort  de  feu  Monsieur  de  Guyse.  La  dessus  sa 
Majeste  prononca  mon  innocence  de  ce  faict  la  et 
ordonne  a  son  procureur  present  et  a  venir  de  jamais 
nen  congnoistre  ne  faire  aulcune  poursuitte  et  instance 
et  touttes  proceddures  qui  en  auroient  este  faictes 
mises  au  neant  cassees  et  recindees  comme  chose  non 
adveue.  Sur  ce  je  presenteray  mes  treshumbles  re- 
commandations  a  vostre  bonne  grace  et  supplieray  le 
createur  vous  donner  Madame  en  tresparfaicte  sante 
tresheureuse  et  treslongue  vye.  De  Moullins  ce 
XXX'ne  de  Janvyer  1566. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  serviteur 

Cl)rt|ttUmt. 

i  Mss.  de  Bethunc.    Nro.  8702.  p.  31. 


r2*i  BRIEFE    UND    MEMORIALK    VON    MITüLIKÜERN 

54)  Le  Card.^*  de  Lorraine  a  Madame  de 
Ferrare.  ^ 

Madame  jay  re^eu  la  lectre  quil  vous  a  pleu  mes- 
crlpre ,  ayaiit  bien  grant  rej^ret  qiie  venant  en  ceste 
court  5  mon  chemyii  ne  se  soit  adresse  par  oii  jeusse 
moyen  de  vous  faire  la  reverence,  comine  jaiiray 
toutte  ma  vie  desir  de  vous  faire  treslmmble.  Quant 
a  nos  nouvelles  de  ceste  court,  je  fais  tousjours  en- 
tendre  a  Madame  ma  soeur  tout  ce  que  je  fais,  et 
cognoist  touttes  mes  actions  desquelles  je  masseure 
quelle  n'oublie  de  vous  advertir  bien  au  long^  vous 
suppliant  Madame  etc. 

De  Möllns  ce  XVlll«  jour  de  Fevrfer  1566. 
Vostre  treshumble  et  tresobeissant  fils  et  serviteur 

C  Carlb/^  >e  iTorraine. 

55)  Le  Card.""  Hippolyte  de  Ferrare  ä  Anne  d^Este 
Duchesse  de  Guise.  ^ 

111.««  et  Ecc.»*  S."  Nepote  oss.°>» 

Dovendo  il  Vcrcelli  esser  portator  della  presente, 
io  non  daro  altrimente  conto  a  V.  E.  delle  cause  per- 
che  io  lio  tardato  tanto  a  rispondere  alle  suc  duc  lot- 
tere ,  Funa  di  XVI  di  Gennaro  portata  per  Gio :  Bat- 
tista  Trotto  et  Taltra  di  111  di  Febraro  resanii  da  lui. 
Et  poi  ch'io  non  hebbi  commodita  di  vedcre  il  Trotto, 
come  havrei  desiderato ,  essendosi  clla  riniessa  a  lui 
.^opra  qual  che  portavae  delle  cose  di  V.  E.  mi  fü 
almeno  molto  caro  d'intendone  dal  Vercelli  quanto  me 

1  M8S.  de  Brlhuno.  Nro.  H720.  p.  67. 

2  Mb».  Av  Belhunc.  Nro.  87iO.  p.  73. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  123 

ne  disse  per  sua  parte.  Et  certo  essendo  ella  stata 
taiito  persuasa  da  coteste  M.  M.*^  et  ancora  da  Mons.o»" 
nostro  111."^^  di  Loreno,  io  non  posso  se  non  approvare 
quel  ehe  e  stato  trovato  buono'  da  lor  M.  M.*^  et  dal 
detto  S.^®  et  pnö  ben  V.  E.  credere ,  che  di  tutto  quel 
che  potra  mal  risiiltare  a  sodisfattione  honore,  et  ser- 
vitio  suo ;  et  di  cotesta  111."*»  casa ,  sentiro  quel  me- 
desimo  contento,  che  se  toccaghe  a  me  stesso  se- 
condo  di  tutto  ho  ragionato  col  Vercelli  con  quella 
confidenza,  che  so  di  poter  fare;  Onde  lasciero  ch'esso 
gliene  dia  particolar  conto  a  bocca,  si  come  fara  anche 
deir  esser  mio^  et  di  tutte  l'altre  cose  di  queste  bände. 
Et  finiro  questa  con  baciar  le  mani  a  V.  E.  et  con 
pregar  Dio,  che  le  conceda  ogni  desiderata  conten- 
tezza.     Di  Roma  alli  XX  di  Marzo  1566. 

(Nachschriß.)  ' 

Jo  non  ho  inteso  poi  piu  altro  delle  cose  fdi  V.  E. 
doppo  quel  che  me  ne  riferi  il  Vercelli;  hora  come 
non  posso  se  non  sempre  approvar  tutto  quel  ch'ella 
fa  con  la  approvatione  et  consiglio  di  Mons.'^  Ill."^<^ 
nostro  di  Loreno;  cosi  puo  esser  certa  che  di  ogni 
sua  contentezza  io  participero  sempre  quanto  di  quäl 
si  vog'lia  persona  del  mondo;  et  in  tanto  sto  con  in- 
finito  desiderio  aspettando  d'intendere  quel  che  sara 
successo  et  di  nuovo  le  bacio  le  mani. 

Di  V.  E. 

Amorevolissimo  Zio  et  servitore 

^\if.  ^ax^y  tri  jFcrrara» 

1  Äiitograph. 


124  BRIEFE   UND    M£MORIALE    VON    MITGLEDERN 

56)   Hippolite    Card.«'  de  Ferrare   a  Anne  d*Este 
•Duchesse  de, Nemours.  ^ 

Ill.™a  etc.  Havendo  iiiteso  il  felice  cssito,  che 
lianno  havuto  le  cose  del  matiinioiiio  di  V.  E.  con 
Moiis."^  di  Nemours  ne  ho  sentito  quel  vero  contento, 
che  per  molti  rispetti  iiii  si  convcniva,  massime  per  la 
coiisolatione  che  io  so  che  anche  V.  E.  ii'havra  preso, 
la  quäle  deve  esser  tanto  mag<^iore;  quanto  piu  cio 
era  desiderato  da  tutti ,  et  quanto  maggiore  solio  State 
le  difficulta,  et  gli  intoppi  che  vi  si  sono  incoiitrati 
Mene  rallegro  duuque  con  lei  con  quel  piu  vivo  affetto 
ch'io  posso ,  et  se  hen  puo  parer  superfluo ;  Vassicuro 
nondimeno ,  ch'io  non  cedo  ne  cedei'o  mai  a  persona 
del  mondo  in  sentir  allegrezza  de  prosperi  avvenimenti 
suoi,  ne  in  desiderar,  che  di  questa  nuova  congiun- 
tione  Dio  conceda  a  V.  E.  quella  interae  consolatione 
et  felicita  che  possa  esser  piu  conforme  al  suo  desi- 
derio  istesso  et  con  questo  le  bacio  le  inani.  Di  Roma 
aUi  XX VU  di  Maggio  1566. 

(Nadischriß.)  ^ 

Se  ben  non  posso,  che  replicar  il  medesimo  et 
ch'io  sia  sicurissimo  che  V.  E.  creda  facilmente  ch'io 
sia  per  rallegrarmi  sempre  quanto  conviene,  d'ogni 
sua  contentezza  non  posso  pero  far  che  di  mia  mau 
anchora  non  mi  congratuli  con  lei  di  qnesto  suo  nnovo 
matrimonio,  nel  quäl  prego  Dio  che  le  donni  quella 
buona  compag^nia  et  felicita  ch'ebbe  di  continuo  con 

1  Mss.  de  Bcthunc.    Nro.  8720.  p.  78.  , 

2  Aulograph. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  125 

l'altro  mentre  quel  S.  visse ,  parendomi  di  non  poterle 
desiderar  d'avantag^io. 

Di  V.  E. 

Aflfettuosissimo  Zio  et  ser/^ 

56)  Les  ministres  de  PEglise  d'Anvers  ä  M.®  de 
Ferrare.  i 

Madame  d'autant  que  nous  ne  faisons  aucune 
doute  que  ne  soyez  bien  advertie  au  rappoit  de  plu- 
sieurs  personna^es  dignes  de  foy  quel  est  Testat  pre- 
sent  de  ces  pais  bas ,  E  combien  est  necessaire  en  ce 
temps  d'y  travailler  pour  la  gloire  de  Dieu  (de  laquelle 
vous  vous  estes  tousjouis  monstree  fidelle  et  affec- 
tionnee  garde  en  toute  vostre  maison  et  patron  memo- 
rable  a  tous  ceux  de  deliors)  Davantage  que  la  dou- 
ceur  et  humanite  qui  vous  est  naturelle,  acerue  de  tant 
de  dons  excellens  quil  a  pleu  au  Seigneur  vous  com- 
inuniquer  pour  la  joye  et  edification  des  siens,  nous 
est  assez  cogneue.  Nous  avons  pris  ceste  hardiesse 
de  vous  escrire  les  presentes  pour  supplyer  vostre 
Excellence  de  nous  faire  ceste  grace ,  qui  sera  au  tres 
grand  proffict  et  avantage  de  tout  le  pays,  comme 
nous  esperons  que  nostre  frere  et  compaignon  en 
l'oeuvre  du  Seigneur  M."^  Pierius  puisse  par  Vostre 
moyen  et  avec  vostre  conge  venir  jusques  icy,  E  nous 
aider  a  poursuivre  ceste  oeuvre  qu'il  a  pleu  a  Dieu 
commancer  de  parde^a  et  nous  aussi  communiquer 
avec  luy  Ei  nous  consoler  au  Seigneur.    Car  combien 

1  Ms5.  de  Bethune.     Nro.  8720.  p.  80. 


12ß  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

que  aujoiird  huy  on  trouve  plusieurs  ^ens  savans  aux- 
quelz  taut  de  o;races  ont  este  departies  par  la  boiite 
de  Dien  que  noiis  ayons  occasioii  de  Ten  remercier 
continiielleinent  Cependant  il  y  a  beaucoup  de  raisons 
qui  nous  induisent  a  reparir  de  vostre  Excellence  ce 
bien,  et  esperons  quelles  profficteront  eiivers  vous  poiir 
noiis  l'accorder,  d'autant  plus  liberaleiiient;  sin«^uiiere- 
ment  que  nous  desiions  d'avoir  un  boinme  non  seule- 
ment  de  savoir  et  d'autorite ,  mais  aussi  de  conseil  qui 
par  l'usage  et  experience  des  ehoses  passees  puisse 
nous  aider  et  adresser  les  affaires  a  quelque  meilleur 
avancement  par  la  benediction  du  Seigneur,  ce  que 
nous  coj^noissons  estre  en  luy  de  long  temps,  ainsi 
qu'il  l'a  monstre  au  tresgrand  besoing^  et  necessite  des 
lieux  ou  il  a  este  en  France :  Joinct  aussi  qu  il  est  des 
sujects  naturels  du  Roy  auquel  nous  sommes,  ce  qui 
peut  beaucoup  servir  tant  pour  le  contentement  et  edi- 
fication  de  ceste  eglise ,  en  laquelle  il  a  este  cogneu 
de  long;  temps  avec  tresgrand  fruict,  conime  pour  em- 
pescher  les  reproches,  scandales  et  calomnies  des- 
quelles  les  ennemis  de  la  verite  s'arment  ordinaire- 
ment  pour  diifamer  l'Evanoile  et  blaspheiner  le  nom 
sacre  de  Dieu,  comnie  vous  savez  Madame  et  avez 
veu  par  tant  d'exeniples,  mesmes  de  nostre  temps. 
Ce  qu'ayans  considere  nous  nous  sommes  arrestez  a 
ce  poinct  que  de  vous  donner  a  entendre  pjir  lettres 
nostre  desir  et  intention...  Esperans  que  comme  le 
Sei^neur  vous  a  faict  la  p*ace  de  long  temps  d'ap- 
prouver  par  cognoissance  vrayeraent  royale  E  digne 
de  vostre  li«nee,  une  aflection  si  vsaincte,  aussi  de 
present    que   vous   monstrerez   par    effect  en    nostre 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  127 

endroict  que  ceste  inesme  afFection  n'est  refroidie  ne 
retardee  par  la  distance  des  lieux  ou  aiitres  empesche- 
mens  semblables,  ains  plus  tost  accreue  pour  le  retard 
de  raccroissement  et  avancement  du  regne  de  Dieu. 
Lequel  nous  pryons  Madame  apres  avoir  presente  a 
vostre  Excellence  toute  obeissance  de  la  part  de  vos 
serviteurs  quil  luy  plaise  vous  accroistre  de  plus  en 
plus  en  ses  graces ,  E  aorner  de  ses  sainctes  benedic- 
tions  d'enhaut.  D'Anvers  ce  mardy  XXVIIP  May  1566. 
Vos  humbles  et  obeissans  serviteurs. 

Les  ministres  de  FEglise  d'Anvers. 

57)  Madame    de  Ferrare    au   maitre   des  eaux  et 
forets  de  Vernon.  i 

eher  et  bleu  ame  a  nostre  partement  de  Vernon 
nous  vous  ordonnasmes  de  bailler  fournir  et  rendre 
vingt  cinq  molles  de  Boys  de  la  forest  de  Vernon  qui 
ont  este  usez  pour  nostre  usage  et  chauffage  pendant 
nostre  residence  audit  Vernon  a  Chardon  le  Roux  ce 
que  promistes  faire  et  toutesfoys  il  n'a  este  randu 
comme  nous  avons  este  advertie  Pour  ceste  cause 
nous  vous  ordonnons  de  rechef  que  vous  ayez  a  satis- 
faire  ledit  le  Roux  le  plustost  que  vous  pourrez  ne 
voullant  quil  perde  pour  nous  avoir  fait  Service  Et  de 
ce  que  vous  en  aurez  faict  voulons  par  vous  en  estre 
advertie  Qui  sera  pour  fin  priant  Dieu  eher  et  bien 
ame  vous  avoir  en  sa  saincte  et  digne  garde.  De 
Montargis  ce  XXV^  jour  de  Juing  1566. 

l^mu  Ire  /rmtce. 

1  Mss.  dp  Belhune.     Nro.  8720.  p.  125. 


128  BRIEFE    UND    MEMORIALK    VON' MITGLIEDERN 

A  nostre  eher  et  bien  aime  le  Maitre  des  eaux 
et  forestz  en  nostre  Conte  de  (lisors  ou  son  liente- 
nant  a  Venioii. 


58)  Renee  ä  son  secretaire  Mallot. » 

Mallot  jay  re9eu  vostre  lettre  avec  le  double  de 
Celle  de  Vimont  et  quant  a  ce  que  me  mandez  que 
ledit  Office  est  des  reserves  et  que  je  puys  attandre 
a  y  pourvoir  et  separer  et  quant  au  denieinbrement 
de  la  Viconte  et  de  la  recepte  cliacun  dict  par  deca 
quil  nest  bon  de  parier  de  les  separer  et  que  le  chan- 
celiier ne  le  passera.  11  y  a  beaucoup  de  gens  en 
ceste  court  qui  demandent  ledit  office  et  doubte  Ion 
que  le  Roy  y  pourvoye  Aussi  que  vous  scavez  quil 
avoyt  este  advise  de  ne  mectre  que  des  commis  a 
toutes  mes  receptes  a  cause  du  mauvais  payement  des- 
dits  prenetiers  et  receveurs  parquoy  je  ne  scay  juger 
ce  quil  est  bon  de  faire  sur  ccst  office  je  crains  que  si 
eile  nest  depeschee  taut  que  je  seray  icy  quelle  se 
perde  si  vous  pouviez  composer  avec  Vimont  de  la 
Viconte  et  en  trois  deniers  et  luy  baillercelle  du  g^reffe 
saus  rien  payer  en  la  Sorte  que  J.  Gargely  la  tient  le 
Gondy  dict  que  par  ce  moyen  je  seroys  bien  payee 
et  autrement  non.  Je  vous  prie  me  mander  encores 
ce  ([iiil  vous  semble  et  Sentir  de  Vimont  ce  quil  en 
baillcroit  prenant  le  greife  en  teile  sorte  que  tient 
Gar«;ly  le  sien  et  en  ceste  endroit  je  faiz  fin  vous  ad- 
visant  que  le  Roy  et  la  Royne  demeurent  encores  icy 
jusques  a  jeudy  quilz  partiront  je  pourray  demeurer 

i  Mss.  do  Bethune.    Nro.  8527.  p.  27. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND   LOTHRINGEN.  129 

encores  le  vendredy  apres  eux  pour  parier  a  Mon- 
sieur le  Chaiicellier  de  mes  affaires  et  samedy  meii 
retourner  aussi  tost  que  je  suys  venue.  Vous  en  advi- 
serez  Madamoyselle  de  Lugny  Martin  et  les  autres  qui 
sont  de  pardeca  et  que  jusques  icy  il  me  semble  que 
lexercice  me  sert  et  que  je  nay  nul  besoing  de  lait  da- 
nesse. MaisM^FrancoysdePluvieres  ina  tant  conseille 
den  prandre  que  je  ne  veux  que  vous  lessiez  de  la  dres- 
ser et  a  mori  retour  jen  adviseray  avec  ledit  M'^Francoys. 
Le  Secretaire  Bourdin  ma  aujourdhuy  promys  de 
me  depescher  laffaire  la  lettre  dexemption  de  gouver- 
nement  ainsi  que  je  luy  ay  dict  pour  le  fief  de  Mou- 
targiS'  vous  en  pourrez  advertir  ladvocat  qui  sera  pour 
fin.  Priant  Dieu  vous  avoir  en  sa  sainte  garde.  De 
Paris  ce  XVI^  jour  de  Juillet  1566. 

Ilenee  Ire  /rmtce. 

59)  Chastillon  ä  Madame  de  Ferrare.  i 

Madame  daultant  que  jay  entendu  que  vous  de- 
siriez  tousjours  de  savoir  ce  que  sestoit  de  la  bataille 
dentre  les  Turcs  et  lempereur  et  que  vous  en  estiez 
en  peine.  Je  nay  voulu  faillir  de  vous  faire  entendre 
ce  que  jen  ay  cejourdhuy  sceu  par  ung  Courier  reve- 
nant  de  Flandres,  et  qui  en  partit  mardy  dernier  qui 
est  passe  pour  sen  aller  a  Lyon  layant  dict  a  Mons."^ 
Drucques  present  porteur  pour  vous  le  faire  entendre : 
Je  me  recommanderai  treshumb.*  etc.  De  Chastillon 
ce  XIIP  de  Septembre  1566. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  serviteur 

Cl)afttU(T«. 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro,  8768.  p.  25. 
Gollection.  9 


130  BRIEFE    UND    MEMOKIALE  VON  MITGLIEDERN 

60)  Bellerive  a  Madame  de  Fenare.  ^ 

Grace  et  paix  par  Jesu  Clirist. 
Madame,  suivaiit  le  commandement  que  vostre 
Excellence  m'avoit  faict,  tont  incontinent  que  j'arri- 
vay  en  ceste  ville  de  Paris,  j'allay  au  logis  de  Mon- 
sieur Pierius,  lequel  je  tiouvay  si  extremement  ma- 
lade, que  a  une  heure  apres  minuict  il  rendit  son 
esprit  entre  les  mains  du  Seig^neur  «avec  teile  asseu- 
rance  de  son  salut,  que  tous  les  assistaus  avons 
occasion  de  glorifier  le  Seigneur,  et  en  edifier  nostre 
foy,  d'autant  qu'en  sa  mort  nous  avons  veu  une  cer- 
taine  verification  de  la  victoire  que  nostre  Redemp- 
teur  Jesus  gaigna  contre  la  mort.  Au  reste  (Ma- 
dame) tout  ainsy  que  ce  bon  personale  vous  a  est« 
fidele  serviteur  en  sa  vie,  il  ne  sest  pas  oublie  de 
faire  son  debvoir  mesmes  a  l'heure  de  la  mort,  le 
quel  me  dist  ces  dernieres  parolles,  quil  vous  sup- 
plioit  treshumblement,  que  ce  fust  vostre  bon  plaisir 
d'estre  son  lieritiere  et  testamentaire,  afin  que  par 
vostre  commandement,  son  entreprinse  taut  souhaittee 
en  son  vivant,  fut  accompiie  apres  sa  mort:  a  sca- 
voir  l'impression  du  nouveau  testament  en  Espaig;nol, 
et  quelques  autres  petits  ti'aittes,  A  quoy  faire  il 
ijouhaiteroit  que  ses  livres,  meubles,  et  l'argent  que 
par  la  liberalite  de  Vostre  Excellence  luy  estoit  desja 
assijjne  pour  la  fin  de  ceste  annee,  fut  employee  en 
la  ditte  impression:  lequel  argent  non  obstant  le  com- 
mandement de  vostre  letre,  il  n'estoit  pas  encores 
empnmte ,  d'autant  qu'il  l'avoit  dedie  pour  payer  les 

1  Mm.  de  Belhiino.  Nro.  8739.  p.  125. 


DER    HÄUSER    ESTE    UKD    LOTHRINGEN.  13t 

chirurgiens.  11  avoit  baille  charge  de  faire  quelque 
petite  Provision  de  bled  et  vin  pour  son  retour,  il 
souliaittoit  que  ce  fiit  le  bon  plaisir  de  vosti*e  Ex- 
cel] ence,  que  cela  s'employast  pour  la  nourriture  de 
ces  deux  personales  Espaignols  quil  tenoit  en  sa 
compaio'nie ,  vous  suppliant  treshumblement  n'avoir 
point  esgard  au  peu  de  moyen  qu'ils  ont  pour  vous 
faire  service,  mais  que  vostre  Excellence  considere 
quils  sont  estranj^ers,  destitues  de  tont  nioyeu  et 
faveur  en  ce  Royaume,  et  que  leur  pereg^rinacion 
est  pour  une  si  bonne  et  juste  cause,  a  scavoir  pour 
suivre  le  pur  et  vray  service  de  Dieu.  D'advantaige 
(Madame)  vous  les  obligerez  a  vous  faire  tresbumble 
Service.  Touchant  a  mon  voyage  je  pense  partir 
d'icy  avec  l'aide  de  Dieu,  a  la  fin  de  ceste  sepmaine 
en  la  compaignie  de  quelques  marcbans  qui  de  leur 
grace  me  fönt  part  de  leur  cliariot.  Pendant  ces 
jours  de  mon  partement^i  vostre  Excellence  pourra 
aviser,  si  je  luy  pourray  ici  ou  ailleurs  faire  tres- 
bumble Service.  Ce  que  attendant,  je  vous  presen- 
teray  mes  tresbumbles  recommandacions,  et  service 
a  vostre  Excellence,  priant  nostre  bon  Dieu  Madame 
vous  augmenter  les  dons  et  graces  de  son  S*  Esprit 
pour  servir  a  sa  gloire.  De  Paris  ce  dimanche  20 
d'Octobre  1566. 

Tres  affectionne  a  vous  faire  tresbumble  service. 


132  BRIEFE  UND  MEMORIALS  VON  MITGLIEDERN 

61)  Le  Cardinal  <le  Ferrare  au  Roi  de 

France,  i 

SacFta  Maesta  Christianissima. 

Ho  inteso  ultimamente  per  lettere  del  marcliese 
di  Bordellano  mio  fratello  la  grata  memoria,  che  si 
e  dignata  V.  M.**  di  tenere  dell'  antica,  et  hiimilis- 
sima  servitü  sua,  et  di  tutta  casa  iiostra,  coii  pro- 
poiierli  per  moglie  madamisella  Marglierita  della 
Ciambra.  Alla  pual  cosa  non  solo  io  mi  risolvo  di 
consentire,  per  quel  che  tocca  k  me,  coii  ogni  pron- 
tezza  d'animo ,  ma  rendo  anco  infinite  gratie  a  V.  M.^ 
deir  honore,  et  favor,  signalatissimo ,  che  le  piace 
di  fare  a  tutta  casa  mia,  col  mezo  di  cosi  honorata 
parentela,  per  la  quäle  sperando  io,  che  sotto  la 
benigna  protettione  di  lei,  siano  per  accrescere  tutta- 
via  piu  gli  infiniti  oblighi,  che  tutti  noi  habbiano  alla 
Corona  di  Francia;  non  mi  resta  se  non  de  suppli- 
carla  humilissimamei>te  a  conservarci  nella  felicissima 
gratia  sua,  et  di  continuo  comandarci  come  a  devo- 
tissimi  et  fedelissimi  servitori,  che  le  siamo  de  tant' 
animi.  Con  che  facendo  fine  prego  Nostro  S.'  Dio, 
che  a  V.  M.**  conceda  ogni  sorte  di  felicita,  et  con- 
tento.     Di  Roma  alli  28  d'Ottobre  1566. 

Di  vostra  Maesta. 

Humilissimo  et  devotissimo  seiTitore 

<^l  Crtrtinal  l>i  /crrara. 


M^ü.  Du  p\i\      Ynl.  281. 


DER    HÄUSER    ESTE    UNÜ    LOTHRINGEN.  133 

62)  Ludovic  Birague  au  Duc  de  Ferrare.  i 
MoHseipieur  sen  allant  par  dela  le  S/  Cafles  de 
Biiague  mon  frere  pour  quelques  affaires  concernans 
le  Service  du  Roy  de  ce  couste  Je  nay  voullu  faillir 
avec  ceste  occasion  de  vous  faire  la  presente  pour 
me  ramentevoir  en  vostre  bonne  ^race  et  vous  sup- 
plier  bien  humblement,  comme  je  faicts  Monsei^neur, 
de  tenir  niondit  frere  et  moy  ou  nombre  de  vos  tres- 
humbles  et  affectionnez  serviteurs,  vous  asseurant 
que  quand  il  vous  plaira  nous  faire  ce  bien  que  nous 
participper  de  voz  bons  commandemens ,  vous  nous 
trouverrez  tousjours  promptz  a  y  satisfaire,  avec 
autant  grande  affection,  et  bonne  volunte  que  nulz 
aultres  gentilzbommes  de  ce  monde  sans  y  espar^ner 
chose  qui  puisse  jamays  estre  en  nostre  puissance 
ainsi  que  lelfect  vous  rendra  plus  seur  tesmoignage 
et  que  plus  particullierement  vous  dira  mondit  frere 
Qui  sera  cause  que  je  ne  vous  en  diray  rien  davan- 
tage  mais  supplieray  Dieu  vous  donner  Monseigneur 
en  parfaicte  sante  tres  bonne  et  treslongue  vie.  De 
Saluces  ce  dernier  jour  de  Decembre  1566. 

Vostre  bien  liumble  et  affectionne  serviteur 

63)  Hipp.  Cardinal  de  Ferrare  ä  Madame  de 
Ferrare.  2 

Sereniss."*^   Madama.      Dopo   che    hebbi    quella 
priina   lettera    di  V.  Ser.*^   con   che   mi    scrisse   che 

1  Mss.  de  Belhunc.  Nro.  8720.  p.  115. 

2  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8726.  p.  25. 


134  BRIEFE  WD  MEMORIALS    VON    MITOLIRDKRN 

M.  Lucio,  et  il  suo  setretario  Ver^anini  lui  havieb- 
bero  informato  dellc  cose  siie,  iion  ho  mal  potiito 
intender  ne  tanto  che  mi  sia  parso  a  bastaiiza,  sin 
che  mi  e  poi  sopra<>ionta  l'aitra  sua  iiel  niedesiino 
proposito  5  che  essendosi  pur  trovato  M.  Lucio  indis- 
posto,  ne  ho  ragionato  io  »tesso  con  S.  Ecc.^  ma  in 
effetto  havendo  trovato  sospensi  ^ranimi  di  quelli 
a  chi  tocca  prineipalmente  non  posso  dirne  il  parer 
mio  a  V.  Ser.*«  con  quella  liberta  et  fede,  che  io  ho 
usato  sempre  con  lei,  onde  in  cosa  di  tanta  impor- 
tanza,  et  della  qufile  non  ho  anche  quella  intiera 
infornifitiowe  che  saria  di  bisog^no,  voglio  ben  tener 
per  fermo  che  nii  scusara ,  se  non  posso  passar  piu 
oltrc.  IVon  mancaro  j>ia  mentre  ch'io  staro  questi 
pochi  di  qui  disegiiando  di  partire  per  Roma  al  priiici- 
pio  di  marzo.  di  ricordare  al  S.<"^  Duca  a  pigliarvi 
deliberatione,  et  a  farla  intender  a  V.  Ser.**  la  quäle 
nel  resto  ha  da  esser  certa  che  et  a  Roma ,  et  dove 
io  mi  trovaro  mal ,  non  potra  havere  persona  piu  de- 
siderosa  di  me  d'ubidirla,  et  servirla.  Con  che  le 
bacio  huuuMissimaniente  le  mani,  pregando  Dio  che 
le  doni  ogni  felicitn.  Di  Ferrara  li  XIX  di  Febra- 
lio  1567. 

Di  V.  Ser>» 

Humiliss.*'  et  affett®.  Serv." 

§i}i.  Carl».*'  tri  /crrant. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  1S3 

64)  Leouora  d'Este  alla  Duchessa  di 
Ferrara.  i 

Ser."'''  madama  mia  S.""*  et  madre  oss.*"^ 
Soll  molti  gioini  ch'io  iion  ho  scrito  a  V.  Alt.* 
per  che  iion  o  haiito  coinodita  di  persona  che  ve- 
iiesse  a  queste  bände  hora  con  la  venuta  del  Novelo 
fo  questo  ufficio  di  baciarle  le  mani  et  suplicarla  a 
teiienni  nella  sua  biiona  graci ;  non  staro  poi  a  dar 
conto  al'  Alt.^^  V.  delle  cose  di  costi  perche  credo 
chella  sia  benissimo  avisäta  di  tutte  le  cose,  le  diro 
solo  cliio  mi  trova  assai  bene  et  son  in  cosi  bon 
essere  che  non  credevo  niai  dhaver  a  star  cosi  bene ; 
et  del  tutto  sia  ringraciato  il  S.o^"  Dio  il  quäl  prego 
del  continuo  a  matener  lalteza  V.  lugamente  sana  et 
adempirle  insieme  ogni  suo  desiderio,  et  con  questo 
tine  li  baciaro  le  mani  con  quella  riverenza  che  si 
nii  conviene. 

Di  Ferrara  li  24  Ottobre  1567. 
Di  V.  Alt.^« 
Humiliss.'"*  et  obedientiss.™*  fit>'liolla  et  serva 

65)  Henri  [III]  de  Frauce  ä  M«  de  Ferrare.  3 

Madame  ma  taute,  Jescriptz  presentement  aux 
haljitans  de  Montar^is  voz  subgets  de  tenir  deux 
cens  mil  payns  de  douze  onces  cliacun  prestz  pour 
les  apporter   au  camp   lorsque   les  commissaires  des 

t  Mss.  de  Bcthunc.     Nro.  8726.  p.  *3 

2  Autograph. 

3  Alle  Briefe  Jieinrichä    bis    1573    sind    von    ihm    als  Herzog  von  Anjou 
pcsohri^bcii. 


136  BRIEFE  UND  MEMORIALB  VON  MITGLIEDERN 

vivres  leur  manderont  et  (lault.int  qiie  cest  chose 
qui  est  tres  necesssaire  II  vous  plaira  leur  Comman- 
der et  enjoindre  bieii  expressement  de  ny  faire  poinct 
de  faulte  Quest  tout  ce  que  je  vous  escripray  pour 
le  present  que  de  presenter  mes  tresaflfectionnees 
recommandations  a  vostre  bonne  grace,  priant  le 
Createur  vous  donner  Madame  ma  taute  en  tres- 
bonne  saute  longue  vie.  Escript  a  Meleune  ce  XXVIU™* 
jour  de  Novembre  1567. 

Vostre  bien  obeissant  nepveu  ^ 

66)  Charles  [IX]  a  Madame  de  Ferrare.  > 

e  ^  ma  taute  ayant  este  adverty  que  larmee 

du  prince  de  Coude ut^  de  parde^a  et  que  le 

lieu  de  Montar^s  est  un<^  de  leur  pa  .  .  .  .♦  a  ceste 
cause  je  meude  a  mou  frere  pour  y  envoyer  geus 
afF.  .  .  .5  les  empesclier  de  pacer  et  pour  ceste  oc- 
casion  vous  ay  voulu  ....  er  ß  cet  porteur  pour  vous 

en  advertir  et  restent  res "^   par  mys  les 

geus  de  guere  que   y  foys  envoyer ®   prie  re- 

garder  le  lieu  ou  il  vous  plera  aler  ou  ysy  ou  au 
...  5  de  Vincenes  ou  a  Fontenebleau  au  '^  quelque 
autre   lieu  quil   ..."   plaira  et    mesm erneut  que  de- 

1  Mes.  de  Bethune.    Nro.  8726.  p.  59. 

2  Madame? 

3  est  a  present? 
♦  passage  ? 

ö  am II  de  ? 
H  envoyer? 

7  rcssonnablc  que  vous  rcsUez? 

8  je  Y0U8  ? 

9  bois? 

10  sie? 

11  vous? 


DER    HÄUSER    ESTE    UND   LOTHRINGEN.  137 

sirez  toiites  clioses  poui*  mon  .  .  .  service  le  faire 
ou  faire  executer  ou  avez  puicance  a  ceste  ocasioii 
je  vous  prie  Madaine  ma  tante  ne  faire  difficulte  a 
ce  que  vous  prie. 

Vostre  bon  nepveu 

67)  Henry  [III]  ä  MacP  de  Ferrare.  2 

3  receu  vostre  lettre  par  laquelle  vous 

masseures  du  devoir feront   de   sa- 

tisfaire  a  ce  que  je  leur  ay  ordonne  pour  la 

....  4  ceste  armee  ce  que  jay  eu  bien  fort  agreable 
comine    chose    .  .  .  s^    necessaire  et  pour  le   regard 

de  la  peure  que  vous  me  faictes trouppes  et 

compaignes   taut  de  cheval  que  de  pied  qui  vienent 

Je   leur   manderay  '  de   ne  faire  poinct 

de  sejour  ä  Montargis  .  .  .  ^  faisant  que  passer  quilz 
se  logent  aulx  faulx  bourgs  sans  entrer  dans  la  ville 
ou  vous  commanderes  que  Ion  leur  face  bailler  vivres 
et  tout  ce  qui  leur  sera  necessaire.  Voulant  en  cela 
et  toutes  aultres  choses  qui  me  seront  recommandees 
de  vostre  part  y  faire  tout  ce  quil  me  sera  possible 
et  nestoient  poinct  de  besoing  que  mon  cousin  Mons.'' 
de  Nemoux  fist  aucune  excuse  de  vostre  part  en  mon 
endroict  scachant  bien  la  devotion  que  vous  avez  a 
tout  ce  qui  touche  le  Service  du  Roy  Monseigneur  et 

1  Die  zerrissenen  Stellen  sind  durch  Punkte  angedeutet. 

2  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8726.  p.  5o. 

3  Madame  ma  tante  jai  ? 
•♦  subsistance  de  ? 

5  tres? 

6  ne? 


138  BRIEFE    UND   MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

frere  Et  qiie  vous  aiires  tousjours  en  particiiliere  et 

sin^uliere   rcconimandatioii  ce  qui  viendra  de  sa  part 

Oll  de  la  myenne  pour  son  service.   Piiaiit  le  Createiir 

Madame    apres  avoir   preseiite    nies  liumbles  recom- 

maiidations  a  vostre  boniie  grace  vous  doiiiier  en  tres 

bonue  saiite  longue  vye.   Escript  au  camp  de  Nemoux 

ce  Uli®  jour  de  Decembre  1567. 

(Nachschrift.)  > 

Madame   vous    pouvez   faire  estat    tousjours  de 

moy  comme  de  bon  nepveu  et  que  jauray  en  sin«; uliere 

recommandatioii  Un\t  ce  quil   >iendra  de  vostre  part. 

Vostre  bien  humble  et  obeissant  nepveu 

68)  Henri  [III]  de  France  ä  Madame  de 
Ferrare.  ^ 

Madame  ma  tante  jay  cejourdliuy  rt'veu  \o.sire 
lettre  du  VI"»«  du  preseiit  et  ay  .  .  .^  au  lonj;  entendu 
toutes  les  incouimodites  que  vostre  ville  de  Moutargis 
.  .  .  ieux  5  circouvoisius  sont  pour  reeepvoir  a  cause 
du  passai<»:e  de  Gascons  dont  je  suis  bieu  fort  maiy 
pour  lenvy  que  jay  de  vous  « ratifficr  et  satisfaire  eii 
tput  ce  que  vous  desires  et  sy  estoyt  possible  de  le 
faire    a    .  .  .  je    ne    fauldroys  de  leur  faire  prcndre 

leur  diemin  par  aultre  endr *»  soulliiopv  vostre 

ville  et  voz  sUb<>ects  aultaiit  quil  nie  seroyt  po.ssil>lc 

1  Autograph. 

2  Die  zerrissenen  Stelltti  sin«!  Uurcli  Punkte  «ni^cdeiilet. 

3  Ms8.  fte  Bethunc.    Nro.  H72(>.  p.  53. 

4  tout? 

b  et  Ucux  ? 

6  cndruit  pour? 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  139 

Mais  estaiis   lesdits  Gascoiis  sy  pres  qiie  sils  ne  sont 

ari'ives  a  M •  ilz  y  pourront  arriver  avant  que 

la  presente  piiisse  parvenir  en  voz  malus  je  ny  scaii- 

i'oys   donner  ordre  Priant   le    createur  .  .  .'^  etc.  .  .  . 

Au  camp  de  Nemoux  le  Vlll®  jour  de  Decembre  1567. 

Vostre  bien  humble  etc.  iiepveu 

69)  Jean  Baptiste  de  Gondy  ä  Mad«  de 
Ferrare.  4 

Madame  je  vous  escripvy  hier  les  iiouvelles  que 
le  Roy  avoit  eues  du  camp  par  ung'  courrier  envoie 
de  Monseigneur  son  frere,  depuis  ceste  nuict  il  est 
arrive  uiig  autre  courrier  envoie  dudi  S/  a  Sa  Ma.*^ 
par  lequel  il  luy  mande  que  le  Prince  de  Conde  et  son 
armee  sest  eslongnee.  Et  quil  na  voullu  scombatre  et 
quil  sen  va  au  devant  des  reistres  qui  leur  viennent 
dont  le  Roy  et  la  Royne  sont  grandement  faschez  et 
nay  pas  voullu  faillir  de  vous  en  advertir  ensemble  qui 
sont  en  Heu  que  Bien  tost  ilz  pourront  estre  avec  leurs 
Reistres  Et  sera  tant  plus  dificille  a  accommoder  les 
choses  Et  Sil  surviendra  autre  cliose  je  ne  failliray  de 
vous  le  faire  entendre  encores  que  les  nouvelles  qui 
viennent  au  Roy  sont  auconesfoys  moings  veritables 
que  les  autres  Dieu  nous  face  la  grace  que  les  choses 
se  remectent  en  bonne  paix  Qui  sera  lendroict  apres 
mectre  humblement  recommande  a  vostre  Ex.^*^  ou  je 
prieray  Dieu  vous  donner  Madame  en  tresbonne  sante 

1  Montargis? 

2  Madame? 

3  Die  zerrissenen  Stellen  sind  durch  Punkfo  anyodeulet. 

4  Mss.  de  Bethuno.     Nro.  8743.  p.  7. 


140  BRIEFE  UND  MKMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

loii«:;ue  et    heurcuse   vie.     De   Paris  ce  XX VII  üe- 
ceinbre  1567. 

Vostre  treslmmble  et  tresobeissant  serviteur. 

$(\}(in  Uatifle  ^c  ©ontJi). 

70)   Charles  [IX]  a  Madame  de  Ferrare.  i 

Madame  ma  tante  Je  renvoye  presentement  a 
Marseille  le  S.'  de  Meiilhon  chevalier  de  mon  ordre, 
et  mon  lieiiteiiant  geiieral  audit  Marseille  poiir  mes 
expres  affaires  et  Service  Et  pour  ce  que  je  desire  que 
luy  et  ceulx  de  sa  compaig^iiye  aillent  seurement  je 
vous  prie  iion  seiilement  leiir  donner  libre  passai^e 
par  vostrQ  ville  de  Moiitari>is  mais  encores  leur  faire 
bailler  escorte  pour  les  coiiduire  si  loing  quilz  puisseiit 
estre  en  Heu  de  seurete,  leur  faisant  aussy  admi- 
nistrer  vivres  lojjfis  et  tout  ce  doiit  ils  auront  besoin«: 
en  payaut  raisonnablement  Et  ce  sera  cliose  a  moy 
bien  fort  agreable  Suppliant  tant  le  Createur  en  sa 
sainte  et  dig^ne  garde  escript  a  Paris  le  XXII*  jour  de 
Decembre  1567. 

Vostre  bon  neupveu 

11)  Henri  [III]  de  France  ä  Madame  de  Ferrare.  '^ 

Madame  ma  tante  suyvant  ce  que  je  vous  ay 
escript  par  le  S.^  de  Croyset  que  jay  envoye  devers 
vous  sur  ladvertissemeut  que  javois  eu  que  noz  enne- 
mis  se  voulolent  emparer  de  vostre  ville  de  Montarg^is 

1  Mss.  de  Bolliune.    Nrn.  8726.  p.  57. 

2  M?».  dp  BPfhunc     Nro.  8726.  p.  74. 


DER   HÄUSER   ESTE    UND   LOTHRINGEN.  141 

Jenvoye  presentement  le  cappitaine  Bonavic  avec  huict 
compaignies  de  gens  de  pied  auquel  jay  commande 
de  se  mectre  et  locker  dedans  ladite  ville  en  attendant 
les  autres  forces  que  je  y-  envoieray  bientost  Vous 
priant  de  recommander  a  vosdits  subjects  de  les  rece- 
voir  et  les  accommoder  de  ce  doiit  ils  auront  besoing-, 
dautant  que  cest  pour  la  garder  en  lobeissance  du  Roy 
Monseigneur  et  frere,  et  pour  la  conservation  de  la 
vie  et  biens  des  habitans  dicelle.  Ce  que  je  m'as- 
seure  pour  le  grand  zele  devotion  et  affection  que 
vous  avez  tousjours  eue  tant  a  lendroict  du  Roy  que 
au  bien  de  ceste  couronne  vous  aurez  pour  tresagreable 
et  ne  vouldriez  que  par  faulte  d'y  avoir  pourveu  de 
bonne  lieure  et  mys  la  garnison  qui  y  est  necessaire 
nosdits  ennemis  sen  emparassent  Quest  tout  ce  que 
je  vous  escripray  etc, 

Escript  au  camp  a  Troyes  le  IUP  jour  de  Fev- 
rier  1568. 

Vostre  treshumble  et  obeissant  nepveu 

72)  Le  Chevalier  de  Monluc.  ä  Madame  de 
Ferrare.  ^ 

Madame.  Jai  comendement  de  Monseigneur  le 
duc  d'Anjou  de  me  aler  metre  dedens  Montargy  avec 
dis  companies  de  mon  regiment  pour  le  service  du 
Roy  et  ma  dict  quil  vous  a  escript  et  faict  escripre 
a  la  Mageste  du  Roy  pour  vous  prier  de  me  recep- 
voir  pour  faire   sondit   cervice   (sie)  et   vostre  et  a 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8726.  p.  76. 


f 
142  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

ceste  cause  Madaine  je  vous  envoye  ce  gentilhoiniiie 
present  poHrteiir  pour  vous  le  faire  cntendre  et  pour 
vous  suplier  tiesliumblement   me  mander  incontinent 
vostre  vouUinte  et  vous  assurer  .  .  .  etc.  .  .  . 
De  Sans  ce  VI«  de  Fevrier  1568. 
Vostre  treshumble  ser\iteur 

Ce  Cl)lr.  t»e  iMonluc, 

73)  Guillaume  de  Montinorency  ä  Madame  de 
Ferrare.  * 

Madame.  Je  ne  fais  point  de  doubte  que  ne 
soies  bien  advertye  de  la  commissiou  quil  a  pleu  a 
Monseio^neur  me  donner  qui  est  dalier  a  Montarps 
avec  unj^  regiment  de  gensdarmerie  dont  jay  la  charge 
pour  la  garde  et  seurette  de  la  ville.  Je  mache- 
minnay  hier  mattin  pres  de  Sens  pour  venir  en  ceste 
ville  de  Ferneres  ou  les  habitans  feirent  une  si 
grande  faulte  que  de  refFuser  nou  seullement  lentree 
dicelle  au  S.'  de  Nan^ay  non  lieutenant  que  javois 
envoie  devers  eulx  pour  y  prandre  logis  pour  unne 
nuict  Ains  aussi  de  reffuser  tout  a  plat  de  voir  la 
commission  que  javois  eue  de  Mofiseigneur  usans  de 
menaces  peu  dignes  a  subjectz  de  Sa  Ma.**  Ce  que 
voiant  je  y  veius  moimesmes  accompagne  de  tous 
les  cappitaines  qui  sont  aupres  de  moy  pour  leur 
remonstrer  la  faulte  quilz  avoieut  faicte,  les  priant 
le  plus  gracieuseraent  que  je  peux  de  faire  voir  de- 
daus  leur  ville  madite  commission  et  le  ptisseport 
que  javois   eu   de    moudit   Seigneur   pour    passer   et 

1  Uss.  de  Bplhiinc.     Mro    b726.  p.  79. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  143 

Iog'€r  par  toutes  les  villes  A  quoy  ils  iie  se  monstre- 
rent  pas  plus  gratieux  qiie  auparavant  et  apres  avoir 
faict  une  infinite  de  remonstrances  la  dessus  public- 
quement  dont  ils  ne  feirent  aucun  compte  Je  fiis 
contrainet  a  mon  regret  et  desplaisir  de  les  faire 
assaillir  par  les  compagnies  du  clievalier  de  Mont- 
luc  desquelz  ilz  avoient  tuez  que  blessez  trois  soldatz 
en  ma  presence  auparavant  et  la  prendre  par  force 
gardant  toutefois  quil  ne  fact  fait  aucun  meurtre  des 
habrtans  et  la  ville  destre  saccagee  comme  le  faict 
le  meritoit  sy  je  neusse  eu  autre  consideration  Ainsy 
que  plus  amplement  vous  fera  entendre  le  Seigneur 
de  Mesmillon  present  porteur  selon  la  charge  que 
je  luy  ay  coramise  Attendant  que  jaye  cest  heure  de 
vous  baiser  les  mains  et  vous  asseurer  quil  ny  a 
Gentilhomme  en  ce  roiaume  qui  desire  plus  vous 
faire  treshumble  Service  que  inoy  en  ce  quil  vous 
plaira  me  Commander,  daussi  bon  ceur  que  je  prie 
Dieu  Madame  vous  donner  en  saute  tres  longue  et 
tres  heureuse  vie. 

A  Ferrieres  ce  IX  Fevrier  1568. 
(Naclischrift.)  * 

Madame  je  vous  envoie  la  lettre  que  Monseig- 
neur  vous  escrit  affin  que  congnoissies  sa  volunte 
esperant  vous  dire  le  surplus. 

Vostre  tres  humble  et  tres  obeis.  Serviteur. 

©ttillautne  tre  JUmttmamm), 


1  Autogra'^l» 


144  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITCiLlEDERN 

74)  Henri  [III]  de  France    ä  Mad*'  de  Ferrare.  » 

.  .  .  .^    nia    taute   jay    reyeii    la   lettre  que  vous 

mavez  escripte  du  VIP  de  ce  moys  ....  ^  je  congnois 

dautant  plus  le   desire  que    vous   avez  quil   ny    ayt 

poinct     nies  *     de     gens    de     j^uerre    dedans 

Montargis    de    quoy   il    ne    fault    ....   vous   donner 
plus  de  peine    car  puisque  vous   ny   prenez   pas   de 

je  ne  vous  en  envoyeray  plus,     öui  est  len- 

droict   .  .  .    etc.  .  .  .     Esciipt   au    camp    a  N  .  .  .  .  t^ 
sur  Senne  le  lÄ®  jour  de  Fevrier  1568. 

Vostre  etc.  nepveu.  ^ 

75)  Renee  de  France  ä  son  cousin.' 
Mons^  mon  cousin  je  cuidoys  vous  escrire  et 
saliner  par  Mons"^  de  Cordainpierre  attendant  certi- 
tude  du  lieu  ou  seriez  pour  le  faire  encores  par  ung 
des  niiens  Ledit  de  Cordainpierre  vous  aura  peu 
dire  loccupation  qui  nienipescha  le  loysir  de  vous 
escrire  de  present  jay  cliarge  ce  mien  present  porteur 
faire  loffice  de  ma  part  vous  priant  Mons.'  mon  cousin 
loyr  et  croyre  Et  me  recommandant  tousjours  a  vostre 
bonne  grace  et  souvenance  prieray  Dien  vous  donner 
tresbonne  et  longue  vie  avec  sa  sainte  grace.  De 
Montargis  ce  X«  jour  de  FeVrier  1568. 
^   Vostre  bonne  cousine 

tlcncc  i>e  /rancf. 

1  Mss.  de  Betthune.    Nro.  8726.  p.  78. 

2  Madame? 

3  ci  et? 

4  de  compagnies? 

5  Kogcnt? 

6  Die  zerrissenen  Stellen  sind  darch  Punkte  anfredentet. 

7  Mss.  (lo  Bcthuuc.     Nro.  8726.  p.  82. 


DER  HÄUSER  ESTB  UND  LOTHRINGEN.  145 

76)  Chastillon   ä  Madame  de  Ferrare. ' 

Madame.  Je  leceuz  deinierement  la  lettre  quil 
vous  a  pleu  mescrire  par  le  S.^  de  Bouchefort  a  la- 
quelle  je  n'eiiz  moieii  de  faire  response  et  depuis  jeii 
ay  receu  une  autre  sur  lesquelles  je  vous  diray  seule- 
ment  Madame  que  je  reputeray  tousjours  a  »rand  heuv 
et  honneur  de  trouver  oecasion  ou  je  vous  puisse  faire 
Service  comme  la  chose  que  jay  tousjours  le  plus  de- 
siree  et  que  je  feray  tousjours  leplus  voluntiers  Quant 
a  ce  que  ledit  S.'  de  Bouchefort  ma  dit  de  vostre  part 
je  luy  en  ay  dit  ce  quil  men  semble  et  entre  autres 
clioses  que  quand  on  sest  mys  en  tout  le  devoir  quon 
scauroit  requerir  il  faut  laisser  l'evenement  et  l'issue 
a  Dieu  lequel  scaura  bien  paracliever  l'oeuvre  quil 
a  commance  Remettant  le  surplus  sur  cedit  porteur 
Je  me  recommanderay  treshumblement  a  voz  bonnes 
o'races  priant  le  createur  vous  donner  Madame  en  tres- 
parfaite  sante  tresheureuse  et  trescontento  vie. 

A  Aioreville  ce  XlII^  Fevrier  1568. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissaut  serviteur 

77)  J.  Casimir  ä  Madame  de  Ferrare.^ 

Madame  ma  cousine  Jay  depesche  vers  vous  le 
porteur  de  ceste  mon  eher  et  feal  serviteur  et  conseiller 
Jehan  Junius  pour  vous  dire  de  ma  part  clioses  dont 
je  luy  ay  donne  charge  vous  priant  de  luy  donner  be- 
nigne  audience    et  creance.     Jaurois    bien  envye  de 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8765.  p.  104. 

2  Mss.  de  Bethune.    Nio.  8726.  p.  85. 

GoUeclJon.  '^ 


140  BRIEFE  UND  MRMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

vous  venir  visiter  en  propre  personne  mais  poiir  eviter 
toiittc  siip^on  a  laquelle  cc  temps  present  est  suhject 
jay  pense  de  vous  faire  cliose  poinct  (lesa<^reable  dy 
ne  venir  poinct  au  present,  et  neantinoins  au  re«»;ard 
de  la  cause  susdite  mexcuser  envers  vous  Madaino. 
Qui  est  lendroict  ou  apres  m'avoir  recommande  tres- 
afFectueusement  a  vostre  honne  grace  je  prie  le  crea- 
teur  Madame  vous  avoir  en  sa  saincte  et  tresdigne 
p^uarde.    De  Panne  ce  XV«  de  Fevrier  1568. 

Vostre  bien  huinble  et  affectioniic  cousin 

J.  Caftmir. 

78)   Henri  [III]   de  France    ä    Mad«  de  Ferrare.» 

**  ina  tante  jay  re^eu  vostre  lettre  et  veu 

ce  que  maves  mande  et loppinion  que  noz 

enneinys   ne  sont  point  entres  dedans  Mont .  .  .  ^  ce 
que  ilz  ont  veu  que  vous  ny  aviez  re^eu  aulcunes  des 

.  .  .  pes*  de annee  de  quoy  jay  este  bien 

aise  Mais  je  vous  prie  puisque  je  .  .  . '  ay  satisfaiet 
et  que  je  ny  ay  mictz  personne  que  vous  ny  recepviez 
.  .  .  y  ^  personne  de  noz  enneinys  de  quoy  je  masseure 
puisque  vous  me  lavez  proniictz  Car  Je  croyray  tonte 
ma  vie  que  vous  navez  rien  sy  cber  que  le  Service  du 
Roy  Monseigneur  et  frere.  Priant  Dien  etc.  Au  camp 
de  Corbeil  ce  XVIII«  jour  de  Fevrier  1568. 
Vostre  tresbnmble  nepveu 

1  Mss.  (\c  Brihiinc.     Nro.  8726.  p.  »ti. 

2  Madamo? 

3  Montarffis? 

4  Iroiipprs? 

5  rons? 

6  aoüsjr? 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  14t 

79)  Alfonse    Putti    a   Joseph  Giovanelli    medecin 
de  Madame  de  Ferrare.  ^ 

Molto  Mag.«^»  S/«  mio  Oss."»« 

Essendo  per  la  Dio  »ratia  finite  le  trubole  di 
Fraiicia  et  essendo  venuto  in  Fvancia  piu  per  servir 
Madama  che  per  guerra  le  ho  scritto  l'animo  mio  di 
servirla  vedendo  in  efFetto  non  poter  per  li  grand'  odii 
durar  in  Italia  pero  la  prego  a  operar  con  sua  Alt.^'^ 
dove  si  content!  ch'io  veno-hi  a  servirla  overo  ch'ella 
operi  di  accomodarmi  con  la  Regina  come  mi  promesse 
quando  io  fui  a  Montargi  ma  la  prego  di  dirgli  ch'io 
havro  piu  accaro  di  servirla  lei  per  miente  che  la  Re- 
gina per  premio  et  che  la  maggior  contentezza  ch'io 
possi  haver  sia  di  servirla  donde  la  prego  a  far  quello 
per  me  ch'io  farei  per  lei  et  darmene  aviso  accio  men- 
tre  siamo  vicini  possi  incaminarmi  dove  sua  Alt.^  co- 
mandero  pero  la  prego  a  darmi  la  lettera  di  sua  mano 
et  dirgli  quello  che  gli  par  bene  fratanto  faro  fine 
basciandoli  le  mani.  Di  Cherroy  il  di  XVII  Aprile 
MDLXVIII. 

Di  V.  S. 

Come  flg.'" 

3llf0uf0  flutti. 

80)  Le  Card.«'   de  Chastillon  et  son  frere  ä 
Madame  de  Ferrare.  2 

Madame  nous  avons  entendu  par  ce  gentilhomme 
present  porteur  qu'il  vous  a pleu  nous  envoyer  l'honneste 

1  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8708,  p.  9. 

2  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8705.  p.  102. 


148  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

Ieiigag;e  quil  nous  a  tenii  tant  de  vostre,  part  qiie  de 
Celle  des  Italiens  qui  sont  vemiz  par  devers  voiis  dont 
nous  avons  estc  fort  ayscs ,  et  par  ce  quil  vous  fera 
entendre  de  nostre  part  ce  dont  nous  lavons  charjii^e 
vous  dire  sur  ce  vous  suppliant  de  le  croire  etc.  De 
riiastnion  XX  Äviil  1568. 

81)   Alfonse  a  Madame  de  Ferrare.  i 

Ser.*  Madania  et  padrona  mia  senipre  oss.* 

Mandando  come  faccio  Giovanni  presente  per 
havere  nn  prigione  de  nostri  che  e  di  Conti  di  Monte- 
cuccolo  5  et  quäle  fu  preso  nella  pri^ionia  del  S^  Enea 
Lii,  et  si  truova  hora  nelle  mani  di  Mons.''  della  Forf>e : 
et  se  ben  stiino  che  per  la  pace  stabilita  si  habbia  ve- 
ramente  a  restituire  tutti  i  pri^ioni  da  una  et  Taltra 
parte ,  et  che  per  questo  anco  sua  Ma.*^  non  facci ,  et 
dia  ogni  ordene  perche  si  restituisca;  Nondimeno  es- 
sendo  questo  Gentilhuonio  suddito  et  servJ®  del  S.^ 
Duca  suo  fig.***  et  mio  Sig^.*''^  mio  e  parso 'd'havere  a 
supplicare  l'Alt"  V.  che  per  bonta  dell'  aniino  suo, 
Yop^lia  in  questo  caso  havere  per  racconimandato  questo 
gentilhuonio  et  sendo  di  sua  satisfatt."*"  fanie  anco  quell' 
ufficio  in  beneficio  di  lui ,  che  giudicara  a  salute  sua, 
et  presso  quelle  persone  ch'ella  giudicara  di  giova- 
uicnto  ciroltre  il  bene  che  ne  ricevera  un  gentilhuoino 
suddito  et  servitore  suo  io  le  ne  restaro  con  eterno 
Obligo.  Con  chv  \v  h.w'io  ri\('i(Mitemente  le  niani,  et 
le  prego  racc."»  a  sua  buona  gratia  da  Dio  S.'  ogni 

i  Mss.  de  Bclhuno.     Nro.  S708.  p.  H. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  149 

coinpiuta    felicita.     Di    Paiigi     il    XXI    Aprille    nel 

LXVIII. 

Di  V.  Alt.a 

ümiliss.™«  et  fideliss.™''  Serv.re 

82)  Renee  au  Comte  Alexandre  Rangon.  ^ 

S.^  Coute  jenvoye  mon  bailly  de  ceste  ville  pour 
faire  faire  justice  d'une  vollerie  qiü  a  este  commise 
contre  deux  soldatz  de  la  compagnie  du  S.^  Ferrante 
Vitelli  ainsi  que  m'a  tesmoigne  M.''  Jullio  Cezare  Gal- 
leoti  qui  ce  (sie)  dict  serviteur  du  Card.«^  Vitelli  ainsi 
que  vous  entendrez  plus  particulierement  par  mondit 
bailly  qui  me  gardera  vous  faire  la  presente  plus 
longue  que  de  prier  Dieu  S.^  Conte  vous  avoir  en  sa 
sainte  conduite  et  g^arde.  De  Montargis  ce  XXIX  jour 
d'Avril  1568. 

La  bien  vostre 

Au  S/  Conte  Alessandre  Rangon  lun  des  capi- 
taines  des  compaignies  Italiennes. 

83)  Lucretia  d'Este  alla  Madama  di  Ferrara 
Duchessa  di  Chiartres.  2 

Ser."»»  Madama  S/»  et  madre  mia  oss."»* 

Col  ritorno  del  S/  Cornelio  Fiesco  in  Corte  non 
ho  voluto  restar  di  fare  humiliss.™^  riverenza  a  V.  Alt.^ 
si  come  fo  col  mezo  della  presente,  et  dirle  che  (on 

1  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8708.  p.  15. 

2  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8708.  p.  20. 


150  BHIKFE  URD  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

tütto  che  la  febre  che  mi  ha  trava<^liata  alcuni  di  soiiu 
mi  habbia  con  l'aiuto  di  Dio  lasciata  due  di  sono  rai 
ti'ovo  nondimeno  ancora  cosi  debole  che  oltra  che  non 
mi  levo  del  letto  non  posso  manco  scriverle  di  mia 
niano,  come  havrei  desiderato  di  fare  per  renderla 
maggiorm.*®  certa  del  desiderio  infinito  che  teng^o  di 
esser  conservata  nella  buona  gratia  sua  per  quella 
humiliss."**  et  obedientiss.*"*  figliola  et  serva  ciie  le 
sono ;  Pero  supplico  V.  Alt.»  a  dignarsi  di  perdonarmi 
s'u  manco  di  questo  officio  da  me  dovuto  et  col  com- 
mandarmi  alle  volte  darmi  occasione  onde  io  possa 
mostrale  qualche  segno  della  osseiTanza  et  devotione 
mia  Et  con  raccommandarmele  con  og^i  debita  rive- 
renza  le  bacio  le  mani,  pregando  il  S/  Dio  che  le  con- 
ceda  l'ademplemento  di  tutti  i  suoi  desiderii.  Di  Fer- 
rara  a  X  di  Maggio  del  LXVIII. 
Di  V.Alt.« 

humiliss.*"'*  et  obed.™«  figliuola  et  serva 
i^ucretirt  tJa  ftSfie. 

84)  Barbe  d* Antriebe  i  Duchesse  de  Ferrare  a 
Madame  de  Ferrare.  2 

Ser.*"«  Madama  S.^  et  socera  mia  oss.""«  Con 
Tarrivo  qna  del  gentilhuomo  mandato  per  la  nova  della 
pace  seguita  lio  ricevuta  Vamorevolissima  lettera  di 
V.  Alt."  et  si  come  per  essa  et  dalla  viva  voce  di  lui 
ho  uiteso  il  buono  stato  della  persona  sua,  cosi  di  tutto 
ho  sentito  piacer  infinito.  Et  con  rendcrle  quelle  gra- 
tie  ciie  posso  mai^giori  della  huona  volonta  che  conosco 

1  Sie  war  die  dritte  Gomahlin  Aironso'«  II. 

2  Mm.  do  Bclhunc.    Ifro.  8708.  p.  22. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  i^OTHRlNGEN.  151 

ch'elia  per  sua  bonta  continua  di  portarnii  noii  ini 
resta  che  dire  altro  seiion  che  desidero  infinitamente 
di  havere  occasioiie  onde  io  all'  incontro  possa  con  ser- 
vh'la  mostrarle  efFettualinente  la  singolaiissiina  aflfet- 
tioiie  et  osservanza  ch'io  le  porto.  Et  cou  raccommaii- 
darmi  di  tutto  ranimo  alla  buona  gratia  di  V.  Alt.*  le 
bacio  con  la  debita  riverenza  le  mani  pregando  il  S.*"  Dio 
che  la  conceda  ogiii  prosperita.  Di  Ferrara  a  X  di 
Ma^-io  MDLXVIII. 

Di  V.  Altz* 

obedientiss.*  fig^liuola  che  desidera  di  servirla 

iParbava  IPudjeffa  Itii  iFierrara. 

85)  Le  Duc  de  Ferrare  i  ä  M^  de  Nemours.  2 

111.'"«  et  Ecc."»«  S/  Con  la  venuta  del  SJ  Cornelio 
Fiesco  ho  riceviito  la  lettera  di  V.  Ecc."  et  rinsrratiaii- 
dola  non  solo  degli  avisi  che  mi  ha  dati  con  essa,  ma 
anche  della  buona  volonta  che  veg'^o  che  continua  di 
portarnii  non  mi  estendero  in  altro  rimettendomi  a 
quanto  ella  potra  intendere  da  esso  S/  Cornelio  delle 
cose  di  qua  se  non  ch'io  saro  sempre  disposto  a  far 
conoscere  a  V.  Ecc*  con  gli  effetti  medesimi  la  sin^o- 
lanss.3  afFettione  che  le  porto,  et  con  raccommandar- 
mele  di  tutto  l'animo  prego  il  S.^  Dio  per  ogni  sua  pros- 
perita.    Di  Ferrara  a  X  di  Maggio  del  LXVIII. 

Di  V.  Ecc.a 

Amorevoliss.«  cog^nato  et  sempre  Servit."*® 

1  Alfonso  II. 

2  Msä.  de  BHlhune.     Nro.  8708.  p.  24. 


152  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

86)  Leonora  d'Este  alla  Madama  di  Ferrara 
Duchessa  di  Chiartres.  ^ 
Ser."*^  Madama  S.a  et  madre  mia  oss."** 
Ancora  che  su  qiiesta  occasione  del  S.'  Cornelio 
Fiesco  in  corte  mi  trovi  nel  letto  con  le  reliquie  di  nna 
febre  che  mi  ha  travagliata  alcuni  di  sono ,  et  che  per- 
cio  io  noii  possa  scrivere  a  V.  Alt.^  di  mia  mann  come 
era  debito  mio  di  fare,  non  ho  pero  vohito  restare  dl 
faiie  humilissima  livereiiza  con  la  presente  mia  et  cer- 
tificai'la  che  vivo  col  mio  solito  desiderio  di  trovarml 
tuttavia  conservata  nella  buoiia  gratia  sua,  di  che  la 
supplico  quanto  piu  posso  a  darmene  segno  alle  volte, 
col  commandarmi  certissima  ch'io  l'obediro  et  serviro 
sempre  come  son  tenuta  di  fare  et  con  baciare  a  V. 
Alt.^  hiiniiliss.*''  le  maiii  mi  raccommando  quanto  piu 
posso  alla  desideratiss."^»  sua  «^ratia  pregando  il  S""  Dio 
che  le  conceda  il  colmo  d'ogni  prosperita.  Di  Ferrara 
a  X  di  Ma^gio  del  LXVIII.   Di  V.  A. 

humil.'"^  fij;liola  et  obed.™«  serva 

87)  Sauf  conduit  de  Kenee  pour  im  de  ses  gens.  2 
Nous  Ilenee  de  France  douairiere  de  Ferrare  Du- 
chesse  de  Cliartres  contesse  de  Gisors  et  dame  de 
Montar«;ls  A  tous  gouverneurs  cappitaines  ou  leurs 
lieutonans  chefs  et  conducteurs  de  gens  de  gnerre 
gardes  de  villes  portes  pontz  et  pjissaiges.  Prions  de  lais- 
ser  passer  aller  et  retourner  Shiion  Jnyou^  Bellanger* 

1  M»s.  de  BPIliunc.    Nro.  8708.  ji.  18. 

2  Mss.  de  Bcllnmc.    Nro.  8708.  p.  30. 

3  t^iohc  Seile  13. 

4  UclIaDgcr,  Doulaoger. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  153 

de  nostre  maison  que  nous  envoyons  presentement  de 
ce  lieu  de  Montargis  a  Billard  pres  Champignelles  pour 
amener  bledz  et  advoines  quil  a  acheptez  pour  la  Pro- 
vision de  nostre  maison  sans  luy  donner  aulcun  empe- 
schement  mais  plus  tost  le  secourir  favoriser  et  ayder 
en  ce  quil  aura  besoing  Et  nous  sera  faict  plaisir  bien 
agreable.  En  tesmoing-  de  ce  nous  avons  signe  la  pre- 
sente  a  Montargis  le  XIP  jour  de  May  lan  mil  cinq 
cens  soixante  huict. 

88)  Jaques  de  Savoye    ä    Madame    de  Ferrare.  2 

Madame.  Jay  receu  la  lettre  quil  vous  a  pleu 
mescripre  du  YU®  et  este  bien  estonne  de  ladvertisse- 
ment  que  vous  me  donnez  de  quelque  desordre  ou  me- 
nasses  qu'on  faict  a  ceulx  de  la  religion  pretendue  ref- 
formee  de  ma  ville  de  INemours,  dont  je  navois  ny  ay 
encores  rien  entendu.  Toutesfois  je  ne  laisse  den  es- 
cripre  presentement  aux  officiers  affin  que  suyvant  ce 
quilz  trouveront  men  ayant  adverty  je  y  face  donner 
tel  ordre  quil  appartient  a  la  conservation  et  entretene- 
ment  des  (sie)  eedictz  de  paix  comme  chose  que  je  de- 
sire  de  tout  mon  cueur  pour  le  repoz  du  public  et  parti- 
cullierement  de  mes  subgectz.  Cependant  Madame 
Sil  vous  piaist  prendre  la  peine  de  vous  en  informer 
aussi  de  vostre  coste  et  dont  tel  desordre  peult  proce- 
der  II  me  semble  que  tout  sera  pour  le  mieulx  affin 

1  Siehe  Seite  16. 

2  >Is5.  de  Bcthunc.    Nro.  8708.  p.  26. 


154  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

que  si  saus  occasion  oii  veiioit  a  plainctcs  a  von»  vous 
Icur  eil  coiippiez  le  cheiiiin  uiie  aiiltre  fois. 

Madame  je  ne  vdiis  feray  plus  longue  .  .  etc.  .  .  . 
De  Paris  ce  Xll«May  1568. 

Yostre  treshuinble  etc. 


Louis  Card*'  cVEsie  ä  Madame  de  Ferrare. » 

lll.n^a  et  Ecc.»"»  Madama  Madie  et  S."  mia  oss.°>" 

II  Conte  Gasparo  Fogliano  che  viene  per  residere 
ambassiatore  del  S.  Duca  mio  fratello  in  corte,  fara 
riveientia  a  V.  Ecc^  in  nome  mio ,  et  da  lui  potra  anco 
intendere  tutto  quello  havra  caro  di  Sapere  delle  cose 
di  qua,  pero  a  me  non  restera  altro  clie  dirle  etc.  Di 
Ferrara  a  II  di  Giugno  del  LXVIII. 

Di  V.  Ecc.a 

humiliss.o  et  obed.«  ^^}^  et  Serv.*"® 

90)  Barbe  Dnchesse  de  Ferrare  ä  Madame  de 
Ferrare.  ^ 
Ser.™*  Madama  S.'"  et  socera^  mia  oss."»*  II  conte 
Gasparo  Fogliani  fara  riverenza  a  V.  Alt.«  in  nome 
mio,  et  con  darle  conto  dello  stato  in  cbe  per  Die 
jrratia  mi  trovo  le  fara  fede  del  desiderio  che  continua 
in  mc  di  poterle  mostrare  in  qnalche  occaslonc  con  gli 
effetti  medesiml  la  sinp;olariss."»»  osservanza  che  le 
porto  la  qualc  mi  rcndera  sempre  dispostiss."  a  servirla 

1  Ms5.  de  Bclhiinc.    Wro.  8708.  p.  40. 

2  Mss.  dp  Bothune.    Uro.  8708.  p.  43. 

3  Siehe  Seite  150.    Bcmcrkunp  1. 


DER  HAUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  155 

in  tutto  quello  ch'io  possa.  Pero  supplico  V.  Alt.»  a 
contentarsi  di  a^gradir  questo  officio  con  la  molta  hu- 
manita  sua,  et  credere  a  quanto  egli  le  referira  per 
parte  mia  come  confido  che  sarebbe  per  fare  a  me 
stessa.  Et  con  raccommandarmi  etc.  ...  Di  Ferrara 
a  II  di  Giugno  MDLXVIII.     Di  V.  Alt.« 

obed.a  ü^M  che  desidera  di  servirla 

fUurbaia  jPud)^|fa  Iri  ierrara. 

91)  Louis  Caid^^  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.  ^ 
Ill.n»a  et  Ecc^na  .  .  .  etc.  ...  Da  M.  Guidobaldo 
ho  ricevuta  la  lettera  ch'e  piacciuto  a  V.  Ecc.»  di  scri- 
vermi ,  et  anco  della  viva  voce  di  lui  ho  inteso  tutto 
quello  ch'e^li  havea  commissione  di  dirmi,  per  risposta 
di  che,  non  le  diro  altro,  se  non  che  sto  aspettando 
di  poterle  far  intendere  qualche  cosa  con  la  prima 
occasione  che  mi  si  presenti  di  persona  fidata ,  aspet- 
tando pero  di  sapere  frattanto  che  Flaminio  mio  agente 
ala  Corte  sia  stato  da  lei. 

öuanto  poi  al  particolare  di  detto  M.  Guidobaldo 
e  fratelli  V.  Ecc.»  sia  pur  sicura,  ch'io  n'havro  sempre 
quella  protettione,  che  conosco  essere  debito  mio,  sa- 
pendo  io  quanto  sono  servitori  cari  di  V.  Ecc.»  alla 
quale  conquesto  fine  bascio  humiliss.*®  la  mano  et 
pre<^o  Dio  IN.  S.  che  continuam.*®  sia  in  sua  guardia, 
et  la  conservi  lon^am.*«'  felice.  Di  Ferrara  a  VI  di 
Giugno  del  LXVIII.     Di  V.  Ecc. 

hum.o  et  obed.o  fig.^«  et  S.^^ 

i  3Iss.  de  öothunc.     Nro.  8708.  y.  48. 


IM  BRIBFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

92)  Despina  ä  Madame  de  Ferrare.  * 

Ma  (lame  suivaiit  la  promesse  quc  je  voiis  feis  '  a 
mon  parteineiit,  de  vous  escrire  Testat,  tant  de  iiostre 
Eglise  que  de  mes  affaires  particiiliers ,  je  vous  eii- 
voye  la  presente,  pour  vous  advertir,  que  graces  a 
Dieu  5  j'exerce  ici  ma  charge  paisiblement,  nous  ayons 
beaucoup  de  menaces,  de  divers  endroicts,  mais  nous 
esperons  que  Dieu  nous  maintiendra;  et  qu'il  dissipera 
les  couseils  de  tous  ceux  qui  nous  vouldroient  empe- 
scher  de  servir  a  sa  gloire ,  et  a  nostre  vocation.  Les 
affaires  de  la  Religion  ont  jusques  ici  heureusement 
succede  es  pais  bas ,  et  croy  que  Dieu  nous  donnera 
plus  <*;rande  liberte  si  nous  continuons  a  linvocquer, 
recoi»noissans ,  que  toutes  nos  prosperites  viennent  de 
sa  j>;race.  Comme  au  rebours,  je  ne  doubte  point,  quii 
ne  nous  chastie  cncores  plus  severement  qu  il  n'ha  faict 
jusques  ici ,  si  nous  oublions  ses  graces  comme  nous 
avons  accoustume,  et  perseverons  a  l'offenser  ainsi 
que  nous  avons  faict  par  cydevant  Car  il  ny  a  rien  qui 
Tirrite  tant,  comme  faict  l'obstination  des  hommes 
quant  les  fidversites  et  maulx  quil  leur  envoye,  ne 
leur  servent  non  plus  a  les  reduire  et  amander  que  ses 
faveurs  et  benedictions ,  ains  quHs  s'endui'cissent  au 
battre ,  comme  l'enclume  et  le  fer.  Ce  quil  nous  con- 
vient  faire  de  present  est ,  que  nous  prions  Dieu  quil 
nous  change  par  son  esprit,  nos  cueurs  de  pierre,  en 
cueurs  de  chair  pour  y  escrire  ses  loix  et  sa  saincte 
volunte  et  qu'au  surplus  il  modere  la  cholere  et  fureur 
de  nos  princes,  les  indinant  a  suivre  plus  tost  la  raison 

1  Mm.  de  Bclhuno.    Kro.  8708.  p.  5«. 

2  sc.  raiK. 


DER    HÄUSER   ESTE    UND    LOTHRINGEN.  157 

eil  leiirs  conseils  et  deliberatioiis ,  que  leiirs  cupidites 
et  passions  desordonnees.  II  va  un  ^rand  nombre 
de  Fraiicois  en  Flawdres  comme  l'on  dict,  sans  que 
les  gouverneiirs  qiii  soiit  siis  la  froiitiere,  les  puisseiit 
aucimement  empescher.  Dieu  par  sa  grace  et  sa  sa- 
g^esse  pourvoira  a  tout,  leqiiel  je  supplie  Madame 
vouloir  guarder  vostre  Excellence,  et  vous  donner 
en  longiie  sante  lentiere  et  parfaicte  felicite  que  je 
vous  desire.  De  Montevrin  ce  XXIIII  de  Juin  1568. 
Ma  femme  vous  remercie  treshuinblemeut  du 
bien  et  de  la  souvenance  que  vous  aves  heu  d'elle. 
Vostre  treshumble  et  tresobeissant  serviteur 

93)  Charles  [IX]  ä  Madame  de  Ferrare.  i 

.  .  .  .'^  Estant  adverty  de  tous  les  endroictz  de 
mon  royaume  que  la  plus  part  de  mes  subjectz  de 
la  relligiou  pretendue  reformee  sont  en  armes  en 
plusieurs  et  divers  endroicts  dicelluy  et  quil  est  a 
craindre  quil  ny  aye  quelque  deseing-  sur  aucunes 
de  mes  bonnes  villes  II  ma  semble  pour  la  conser- 
vation  de  Chartres  quil  estoit  bien  a  propos  et  ne- 
cessaire  de  faire  entrer  dedans  quelque  vaillant  komme 
qui  la  peust  conserver  et  garder  en  mon  obeissance 
A  ceste  cause  jescriptz  presentement  au  S.""  Des- 
gully  Chevalier  de  mon  ordre  quil  ayt  a  sy  achemi- 
ner  incontinant  la  conserver  et  garder  en  mon  obeis- 
sance et  y  Commander  pour  mon  Service  estimant 
que  je  ny  scaurois  commectre  homme  qui  vous  soit 
plus    aggreable  que    ledit  S/  Desgully  tant  pour  ce 

1  Mss,  de  Belhune.    Nro.  8708,  p.  55. 

2  Madame  ,  oder  Ma  tantc  ? 


118  BRIEPK   UND    MEMORIALR  VON  MITGLIEDERN 

quil  est  personnalge  pour  sen  bien  et  fidellement 
acqiiitter  que  poiii*  estre  .ayine  et  desire  en  teile 
occasion  que  celle  qui  sc  presente  de  toiis  les  habi- 
tans  de  ladite  ville  dont  je  voiis  ay  bien  voulii  ad- 
vertir  affin  que  vous  entendiez  lordre  que  jay  donne 
a  la  seuiete  dicelle  Priant  Dien  nia  tante  vous  tenir 
en  sa  sj\inte  f>arde.  Escript  au  Chasteau  de  Boul- 
loio;ne  lez  Paris  le  III"  jonr  de  Juillet  1568. 
Vostre  bon  nepveu 

94)  Rene'e  de  France  ä  son  cousin.  2 
Mon  Cousin  Je  nay  voullu  depescher  ce  present 
porteur-^  qui  ma  dict  de  voz  nouvelles  sans  ce  mot 
pour  vous  faire  cntendre  des  miennes  Vous  priant 
len  oir  et  croire  entierement  Et  vous  emploier  comme 
je  scay  questes  coustumier  de  faire  en  tout  ce  qui 
vous  serji  possible  pour  essfiyer  tonsjours  a  parvonir 
«a  une  bonne  paix  A  quoy  de  ma  part  je  y  mectray 
tout  mon  pouvoir  sil  plaira  a  Dieu.  Et  si  eile  ne 
peult  estre  j^enerale  au  moins  quelle  soit  envers 
ceux  qui  la  desirent  et  qui  nous  atouchent  Et  nie 
remettant  audit  porteur  fipres  nies  recomniandations 
a  vostre  bonne  souvenance.  Je  prie  Dieu  mon  Cou- 
sin vous  avoir  en  la  sienne.  De  Montarp^s  ce  XX*  jour 

d'Aoust  1568. 

Vostre  bonne  cousine 

1  Zwei  Brief«  von  Katliarinn  von  Mcdicis  und  Heinrich  (III.)  von  dem 
gleichen  Datum  CNro.  6708.  p.  b6  und  67.)  und  aber  denselben  Gegcnslantl 
handelnd,  lagen  diesem  Schreiben  des  jungen  Königs  bei. 

2  sc.  Charles  IX.    Nro.  H708.  p.  66. 

3  sc.  Sr.  Desgully;  dieserBrier  enthalt  nämlich  die  Antwort  auf  den  obigru. 


DER  HÄUSER  EStK  UND  LOTHRINGEN.        1  59 

95)  Louis  d*Este  a  Madame  de  Ferrare.  i 
Ill.a  et  Ecc.a  Madama  Madre  et  Sj»  mia  oss.« 
Jo    ho   da   baciare   Ja  mano    a  V.  Ecc.»  liumil- 
mente  delli  amorevoli  propositi  ch'e  m'ha  fatti  teuere 
per  il   S.    Don  Alfonso  et  per   il  Coiite  Älessandro 
Ran^one,   ma   perche  da  Flaminio  mio  havra  inteso 
quanto    saria   occorso    scriverle    in    risposta   io   non 
m'estendero    sopra  cio   piu   in    longo,    et  passaro    a 
dirle    che  Donna   Leonora   mia   sorella   et  io    ricor- 
dandoci  dell'  amorevole  protettione  che  tiene  Vostra 
Ecc.^  di   questi  giovani  di  Piitti,   e    credendo  di  far 
cosa  che  dovesse  essere  di  satisfattione  anche  a  lei, 
siamo  intrati  in  pratica  di  maritare  Alfonso  ch'e  l'ul- 
timo   di  loro   fratelli   de   Putti,    volendoli   dare   per 
moglie   una  figliuola  di  Madonna  Alessandra  Bendi- 
dia  detta  l'Annina,   la  quäle  e  quella,   che  V.  Ecc* 
kccetto  lei  XII  anni  sono  al  servitio  di  detta  mia  so- 
rella, dove  ha  fatto  riuscita  cosi  huona  avanzandosi 
in  ottimi  costumi,    et  in  ogni  altra  honorata  qualita, 
quanto  essa  S/*  mia  sorella,  et  quäl  si  voglia  altro 
di  quali  della  giovane  havesse  potuto  desiderare,  la 
quäle  giovane  verra  ben'  anche  in  dote  di  circa  cin- 
quemila  scudi,  e  perche  Alfonso  come  Servitore  tanto 
obligato  a  V.  Ecc.»  ha  risposto  saviamente  che  non 
si  risolvena  a  cossa  nissuna  senza  saputa  e  consenso 
di  lei,   pero  noi  ci  piglieremo  questa  securta  d'assi- 
curarlo  ch'essendo  questo  matrimonio  trattato  da  noi 
et  con  una  putta  di  casa,  ne  fara  favore  di  trovarlo 
bono,   et  di  piu  oltra  quello  che  Donna  Leonora  ne 

1  Mss.  de  Belhune.    Nro.  8708,  p,  69. 

2  Siehe  den  Brief  Nro.  91. 


J160  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

scnveia  a  V.  Ecr.»  noii  vo^lio  niancare  di  pre«arla 
aiicora  io  caldisshnanieiite  che  sc  detto  Alfonso  lia- 
vesse  errato  in  qualclie  cosa,  ne  vog;lia  far  taiita 
gratia  che  ^\\  perdoni,  et  lo  tenga  per  quel  servi- 
tore  che  lo  teneva  per  inanzi,  contentandosi  che  ^\\ 
corra  la  medesima  provisione  ch'a  di  passati  li  fece 
levare,  et  veramente  havendo  io  havuto  le  maiii  hi 
questo  niatrimonio  mi  reputero  particohirmente  favo- 
rito  da  V.  Ecc.»  se  le  piacera  di  mostrarle  d'havenni 
per  figliuolo  et  servitore  tanto  amorevole,  ch'a  mia 
contemplatione  si  content!  di  consolare  detto  Alfonso 
in  questo  che  si  desidera,  et  le  domando  ip  in  gra- 
tia  con  ogni  calda  cfficacia  entrando  poi  et  detta 
S/*  mia  Sorella  et  io  volentieri  in  inatrofior  ohli«o 
tuttavia  di  favorire  quell!  che  dependono  da  V.  Ecc* 
alla  quäle  bascio  river.*«  la  inano  et  le  prego  da 
Dio  o<>ni  desiderata  felicita.  Di  Ferrara  a  XXIII  di, 
Agfosto  del  LXVIII. 
Di  V.  E. 

liumil.o  et  obed.o  fij?J®  et  servjp 

96)  Beaumont  ä  Med®  de  Ferrare.  ^ 

Madame,  combien  que  parmy  beaucoup  de  dan- 
gers et  de  traverses  ce  bon  dieu  nous  ait  fait  sub- 
sister  jusques  a  present  Toutesfois  la  condition  du 
temps  s'empirant  de  jour  en  jour  et  les  choses  s'a- 
cheminant  a  guerre  ouverte,  nous  voions  a  clair  la 
dissipation  de  ceste  pouvre  Egiise  prochaine  avec  un 
danger   bien  eminent  de    nos   personnes.     Tellement 

i  Mbs.  de  Bethune.    Nro.  8739.  p.  129. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  161 

qiie  voiis  avons  recoiigiiu  uiie  providence  de  Dieu 
notable  en  ce  qii'il  luy  a  pleii  vous  inspirer  d'escrire 
eil  nostre  ftiveiir  a  Monsieur  le  ^oiiverneur.  Cepen- 
dant  Madame  nous  pensons  avoir  nne  Obligation  si 
estroite  ä  ceste  Eglise,  que  jusques  ä  ce  quil  y  ait 
persecution  ouverte  nous  ne  deliberons  desamparer 
la  ville  esperant  que  le  Seigneur  des  armees  nous 
tiendra  en  sa  protection  ou  s'il  luy  piaist  se  servir 
de  nous  pour  s'eeller  de  uostre  sang  sa  verite  que 
nous  annoncons,  il  nous  fera  grand  Iionneur  de  nous 
appeller  au  rang  de  ses  martirs  Or  Madame  remer- 
ciant  treshumblement  V.  Ex.«  dn  soin  qu  il  luy  piaist 
avoir  de  nous,  nous  vous  prierons  de  continuer  en 
ceste  bonne  volonte  au  cas  mesmes  que  l'exercice 
nous  fut  defendu ,  ou  que  nos  personnes  fussent  en 
danger  nous  vous  recongnoissons  comnie  une  mere 
tutrice  que  Dieu  a  suscite  a  son  Eglise  et  en  cela 
nous  voions  laccomplissement  de  ce  que  dit  Esaie 
au  49  chapitre. '  „Les  princesses  seront  les  nour- 
rices." 

Nous  supplirons  donc  ce  grand  Dieu  Madame 
qu'avec  la  longue  vie  il  ottroie  tousjours  a  vostre 
Excellence  toute  benediction  et  prosperite. 

D'Orleans  ce  27  de  Aoust  15(i8. 

De  Vostre  Excellence. 
Le  tres  humble  et  tres  obeissant  serviteur  au  nom 
et  pour  tous  ses  compagnons  ministres 

1   Vers  23. 
Cüllectiüu.  11 


162  BRIEFE    UND  MEMORIALE    VON   MITGLIEDERN 

97)  Leonora  d'Este  alla  Duch.^«  cli  Ferrara. ' 
Sei*.*"*  Madama  S."  et  niadre  mia  oss."' ' 

Con  Toccasioiie  della  venuta  di  mio  Heicole  et 
di  sua  inoglie  verso  1  Alte.»  V.  iion  ho  voluto  man- 
care  di  farle  Immiliss.'"»  riverenza  con  questa  inia, 
et  con  dare  licordo  della  devotion  mia  farla  certa 
del  desiderio  che  tuttavia  continna  in  me  di  compro- 
barj^liela  con  l'opere  et  obedirla  sempre  sicome  son 
tenuta.  Et  perche  io  havro  sempre  cara  ogni  satis- 
fattione  et  commodo  di  questa  gentildonna  partico- 
lar.*®  per  la  inclinatione  ch'io  veggo  in  lei  verso  il 
servitio  di  V.  Alt.»  glie  la  raccommando  ben  caldam.'^* 
et  la  snpplico  a  dignarsi  di  esserle  gratiosa  de  suoi 
favori  in  quello  che  alla  giornata  potra  occonerla  come 
ben  confido  ch'ella  per  sua  solita  humanita  sara  per 
fare.  Quanto  poi  a  questo  che  V.  Alt.»  havesse  caro 
di  saper  da  queste  bände  poiche  egli  sapra  darlene 
particolar  conto ,  et  dirle  del  m«aritaggio  concluso  tra 
l'Annina  mia  daina  et  mio  Alfonso  suo  fratello  con 
satisfattione  mia  et  di  tutti ,  non  mi  ostendero  in  altro 
rimettendomi  alla  relatione  di  esso.  Macon  baciare 
a  V.  Alt*  con  ogni  debita  riverenza  le  mani  faro  fine 
et  con  raccoininandarnü  hnmiliss.*^  alla  desideratiss." 
gratia  sua  prego  il  S.  Dio  che  le  conceda  Tademph - 
mento  di  tutti  i  suoi  desiderii.  Di  Ferrara  a  III  d  Ot- 
tobre M.D.LXVIII. 

Di  V.  Alt.« 

hiiniil.*  et  obedient.«  figliola  et  serva 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8734.  p.  9. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  163 

98)  Barbe  Duchesse  de  Ferrare  a  Madame  de 
Ferrare.  ^ 

Serenissima  Madama  S/^  et  suocera  mia  oss.™^ 
Dovendo  il  S/  Guido  Bentivoglio  far  riverenza  a  V. 
Alt.»  in  nome  mio  et  coii  darle  conto  dello  stato  in 
che  hora  per  Dio  gratia  mi  trovo  assicurarla  del  de- 
siderio  che  continua  in  me  di  potere  in  qualche  oc- 
casione  mostrarle  segno  della  vera  osservanza  ch'io 
le  porto  con  servirla  in  tutto  cio  che  le  occorezze 
commandarmi  5  non  diro  altro  rimettendoini  alia  re- 
latione  di  esso  se  non  che  le  prego  che  le  piaccia 
di  aooradir  l'officio  come  se  fosse  fatto  da  me  me- 
desima  et  con  prestar  fede  a  quanto  egli  le  dira  a 
mio  nome  tenermi  conservata  nella  buona  gratia  sua 
nella  quäle  di  tutto  l'animo  mi  raccommando  et  ba- 
ciandole  con  la  debita  riverenza  la  mano  prego  il 
S\^J  Dio  che  le  conceda  sempre  ogni  prosperita.  Qi 
Modena  a  XXV  d'Ottobre  MDLXVIII.  % 

Di  V.  Alt.^«  r 

obedientiss.a  figliuola  che  desidera  (sie)  di  servirla 

99)  Entraigues  ä  Mad^  de  Ferrare.  2 

Madame,  Dieu  scayt  le  desplaisir  que  jay  de  ne 
pouvoir  satisfaire  a  la  lettre  quil  vous  a  pleu  mes- 
cripre,  et  quand  je  leusse  entrepris  jeusse  mis  les 
pauvres  dames  que  vous  me  demandez  en  peril    par 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  873'f.  \).  36. 

2  Mss.  de  Bethune.     Nro.  8734.  p.  50. 


164  BRIEPE    UND    MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN' 

ce  que  siir  les  champs  le  peuple  est  tellenieiit  cles- 
bordo  qua  mesure  quil  recopioist  foulx  de  la  iril- 
gion  il  sen  dispense  demesurement.  Je  scay  bien 
les  peines  que  jen  ay  eues  et  que  Jen  ay  tous  le« 
jours  pour  contenir  ung  cbacun  en  son  debvoir  Dieu 
et  les  gens  de  bien  men  sont  tesmoings.  Et  pour 
mieulx  me  faire  obeir  ou  mavoit  laisse  sans  Forces 
e.strang^ere8  avecq  la  brutalite  de  ce  peuple.  Cbacun 
scayt  le  desastrc  que  j'en  ay  pense  reeepvoir  Et  aussi 
Madame  je  ne  vous  vculx  pas  celler  que  jay  com- 
mandement  expres  de  Sa  Ma.*^  de  ne  laisser  sortir 
aulcuns  de  ceste  ville  comme  je  vous  ay  faiet  aultres- 
foys  entendre.  Je  ne  men  oseroys  dispenser  sans  une 
lettre  de  Sa  Ma.*^  que  je  ne  feisse  crier  jusques  au 
ciel  ce  populace  Je  croy  que  ce  soyt  pour  plusieurs 
considerations  reservees  a  sadite  Ma.*^  vous  suppliant 
treshumblement  Madame  voulloir  croyre  que  tout  er 
qui  sera  en  ma  puissance  sans  interest  du  Service  du 
Roy  et  de  ma  reputation  je  lemployeray  pour  vous 
faire  tresaggreable  service. 

Madame  je  prie  a  Dieu  quil  vous  donne  en  la 
meilleure  et  plus  parfaicte  sante  tresbeureuse  et  tres- 
lono^ue  vie.  D'Orleans  le  penultieme  jour  d'Octobre 
1568. 

Vostre  tresbumble  et  tresobeissant  serviteur 

(ßutrrttötifö.  * 

I  Diese  und  mehrere  folgende  Briefe  beziehen  sich  auf  dia  nnanpeneh- 
wen  Auflrilte,  jaBeleidi{;uncen  und  (gewaltsamen  Maasreprln,  welrhr  die  Bo- 
schfltzunc  der  Protestanten  durch  die  Hcrzoein  in  den  Städten  und  Schlös- 
liern  ihrer  Herrschaft  hrrlioifiihrte.  Vpl.   darilber  E.  ,M  il  n  c  h  :   Benea  r.  Este. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  165 

100)  Lucretia  d'Este    alla  Duchessa  di  Feriara.  > 

Ser.™*  Madam a  S.»  et  inadre  iiiia  oss.™* 
Haveiulomi  promesso  il  S*"  Guido  Bentivo^lio  di 
fare  humiliss.'"^  riverenza  a  V.  Alt.»  in  nonie  niio ,  et 
di  darle  laro^o  conto  non  solo  dello  stato  in  che  per 
Dio  gratia  mi  trovo,  ma  anche  di  tutto  questo  di  piu 
che  le  fosse  in  piacere  d'intendere  da  lui,  non  mi 
ostendeio  in  altro  con  la  presente  che  in  supplicarla 
di  tener  per  fermo  ch'io  son  desiderostissima  quanto 
inai  fossi  di  poter  in  qualche  occasione  mostrarle  segno 
della  devotion  mia  con  obedirla  et  servirla  sempre 
conie  son  tenuta.  Et  riinettendomi  alla  sufficienza 
di  esso  le  bacio  con  ogni  debita  riverenza  le  mani, 
pregando  il  S.^  Dio  che  le  conceda  ogni  sorte  di  pros- 
perita.  Di  Ferrara  a  XIII  di  Novembre  M.D.LXVIII. 
Cui  scritta  questa  ho  ricevuto  quella  che  V.  Alt.* 
si  e  degnata  di  scrivermi  che  ini  e  stata  infinitam.*** 
cara  conoscendo  per  essa  la  memoria  che  si  degna 
tener  di  me  di  che  le  bacio  con  ogni  debita  riverenza 
le  mani,  et  la  supplico  a  perdonarmi  senon  le  scrivo 
come  io  havea  deliberato  di  mia  mano  perche  in  questo 
punto  che  il  S"^  Guido  sta  per  partire  mi  sopraviene 
la  Seren.'"^  Duchessa  di  Mantua  che  arriva  heri  sera 
qua  insieme  con  la  madre  con  le  quali  ho  d'andare  ad 
imbarcarmi  verso  Commacchio  ove  viene  anche  il  Sig- 
nor  Duca  mio  fiatello  et  questo  di  Mantua  che  e 
ancor  qua  et  non  ho  tempo. 

Humiliss.*  et  obedientiss.^  figliuola  et  serva 
iTttcictta  t)rt  (ßpe. 

1  AI»»,  de  Bethunc.     Nro.  873i.  p,  9i. 


l#i  BRIEFE  UND  MEMORIAL»    VON    MITGLIEDERN 

101)  Renee  a  son  secretaire  Bellanger.  ^ 

Bellanger,  jay  veu  ce  que  niavez  escrit  par  Jean 
Denys  preseiit  porteur  et  re9eu  les  denx  blancs  sig- 
nez  cancellez  et  ay  eii  plaisir  que  me  les  ayez  en- 
voye  en  ceste  sorte  et  ay  repeu  la  lettre  du  Treso- 
rier  de  lespargiie  pour  le  receveur  Castaing  de  la- 
quelle  je  luy  envoye  ung  double  collationne.  Jay 
entendu  que  le  general  du  Berry  Chaseray  que  cog- 
noissez  est  a  la  court  Lequel  vous  scaura  bien  dire 
les  moiens  quil  fault  tenir  pour  avoir  prompt  pave- 
ment  dudit  Castaing  Pour  ceste  cause  je  luy  en  fais 
escrire  par  ce  mesme  porteur  par  Maisons  et  de  Luy- 
nes  Et  sera  bon  que  luy  en  parlez  ce  me  semble 
et  retirez  lettres  de  luy  audit  de  Castaing  pour  cest 
effect  affin  que  j'en  puisse  avoir  meilleur  et  plus  prompt 
payement. 

Au  surplus  jay  veu  ce  que  avez  faict  envers 
Monsieur  le  Card.^'  de  Lorraine  luy  presentant  mes 
lettres  suivant  ce  que  je  vous  avoys  cliarge  Et  la 
difficulte  que  trouvez  au  payement  de  la  demye  annee 
de  ma  pension  Je  me  fie  et  assure  quil  trouvera 
moyen  de  la  randre  facille  et  me  la  faire  a>c»ir  de 
quoy  je  le  prie  bien  E(  ne  sera  que  je  neu  aye  tres- 
grand  besoing  ne  pouvant  retirer  deniers  d'Italye  ny 
de  mon  revenu  de  par  de9a  que  a  grande  difficulte 
a  cause  des  guerres  et  des  debtes  que  vous  scavez 
que  je  doibz  en  Normandie  et  ailleurs  Vous  luy 
ferez  encores  mes  recomniandations. 

Au  reste  je  nay  poinct  de  nouvelles  certaines 
du  partement  de  Lyon  de  ma  fille  et  de  mon  gendre 

1  M:>».  de  UeliiuiiR.    Mro.  8731.  p.  b3. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        1  67 

silz  feusseiit  partiz  au  temps  que  Ion  vous  escrivoye 
quelque  courrier  en  eust  apporte  iiouvelles  qui  sera 
poiir  fin  priaiit  Dieu  vous  avoir  en  sa  garde.  De 
Montargis  le  XVII^  jour  de  Decembre  1568. 

'  Bellanger,  je  vous  escritz  une  lettre  a  part  pour 
le  Taict  de  Montargis  que  je  vous  recomniande  de 
reclief  coinme  cliose  qui  me  touche  tres  fort. 

102)  Anne  d'Este  ä  Mad.^  de  Ferrare.  i  . 

Madame  je  fais  sette  lettre  en  si  grand  haste 
que  je  ne  feray  que  vous  suplier  treshumblement 
puis  que  le  Roy  vous  accorde  que  vous  nayez  point 
de  garnison  de  faire  de  fasson  que  les  ennemis  de 
Sa  Mageste  nantre  point  en  vostre  ville  et  vous 
suplie  de  vous  bien  asseurer  de  seus  de  vostre  ville 
affin  que  il  nen  avienne  faulte  car  ce  serroyt  une 
grande  perte  pour  le  Roy  et  son  armee  et  vous 
suplie  treshumblement  Madame  an  fayre  comme  dune 
t'hose  de  quoy  vous  avez  repondu  car  sans  sella  eile 
eut  este  et  pour  la  haste  que  jay  je  finiray  etc.  .  .  . 
Vostre  treshumble  et  obeiss.  fille  et  Serv.*« 

103)  Lucretia  d^Este  a  M/  de  Nemours.  2 

lllust.>no  et  Ecc.'"»  S.»* 

Vinendo   mio   caro    Francesco   Mergotti   suddito 
del  S.'  Duca  mio  fratello   col  S.^  Pirro  Malvezze  a 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8726.  p.  73.    Autograph. 

2  Mss,  de  Bethune.    Nro.  8735.  p.  62. 


168  BRIEFE  UND  MKMORIALK  VON  MITGLIEDERN     ' 

sei'vii'e  la  Ma^  del  Re  in  qiiesta  occasione,  et  liaven- 
dolo  io  in  particolare  raccomniandationc  per  essere 
non  solaiu.^*'  huomo  di  valore  et  di  sejniito  ma  anche 
soldato  Iionorato  et  molto  risoluto  non  ho  voluto 
inancare  di  raccommandarlo  a  V.  Ecc>  Si  come  fo 
bene  efficacem.*^  col  niezo  della  presente  mia.  et 
pregarla  a  contentarsl  di  mostrarseg;li  gratiosa  et 
t'avorevole  in  quello  che  alla  giornata  e^Ii  pote.sse 
occonere  in  mio  rispetto  ch'oltra  ch'e»li  non  si  inos- 
trei-a  indegno  di  dimostratione  ch'ella  sia  per  iisar 
verso  hü  cortese  et  amorevole  Jo  di  tutto  restero 
con  particolare  obligo  a  V.  Ecc.*  alla  cui  bnona  » ra- 
tia  di  tutto  Taninio  mi  raccommando  et  bacio  le  niani. 
preg^aiido  il  S^  Dio  che  le  conceda  o«'ni  prosperita. 
Di  Ferrara  a  Xlil  d  Aprile  M.D.LXIX. 
Amor."'^  sorella  et  servitilcc 

Cwcrctta  tJrt  (£flf. 

104)  Le  Duc  d'Urbine  a  Madame  de 
Ferrare.  * 

Ser.'"**  S/ä  mia.  E  piacciuto  a  N.  S.  Dio.  che 
nel  medesmo  teinpo  che  qua  e  accapitata  la  risposta, 
che  V.  Alt.«  ha  fatta  a  la  lettera  chio  le  scrissi  ne 
i  di  passati;  si  sii  venuto  a  la  total  conclusione  del 
uiatiimonio  di  Madania  Lucretia  sua  tigliuola,  con  il 
principe  mio  hg^liuolo;  il  che  si  come  e  stato  con  in- 
tiera  satisfattione  mia,  e  di  tutti  per  i  tanti  rispetti 
cosi  io  per  U\  presente  mia  ho  voluto  rallejfraruiene 
con  V.  Alt.  et  jissicurarla   insieme,  come  faccio  che 

1  Ibi.  de  B«lbane,    Nro.  8736.  p.  n. 


DER  HÄUSER  ESTE   UND  LOTHRINGEN.  169 

essendosi  ag'giunto  a  la  siiigo/®  osservanza  che  le  ho 
poi'tata  sempre,  questa  strittezza  di  piu  che  \iene  a 
fare  tanto  maggiore  l'obligo  e  desiderio  mio  di  servirla, 
sara  per  ricevere  a  molta  gratia ,  che  le  piaccia  coin- 
mandarmi  spesso,  accio  io  le  possi  mostiare  con  gli 
effetti,  la  contentezzo  (sie)  che  ho  di  questo  successo 
come  ho  fatto  di  sentire  per  la  lettera  siia  il  buon 
animo  che  tiene  verso  la  SigJ^  Principessa  nostra,  la 
quäle  io  fo  certa  V.  A.  che  per  il  valore ,  et  honora- 
tissime  qualita  sue ,  e  per  essere  amata  et  servita  qua 
da  noi  tutti  con  quella  miglior  volonta,  che  si  possi 
Bascio  humil.*^  le  niani  a  V.  A.  pregandole  dal  S.«'' 
Dio  ogni  felicita.  Di  Pezaro  il  di  III  di  Genaro  de! 
LXX.  üi  V.  A. 

105)  Jaques  de  Savoye  a  Madame  de 
Ferrare.  i 

Madame.  Mayant  este  envoye  des  lettres  pour 
vous  faire  tenyr  je  ny  ay  voulu  faillir  incontinant  et 
vous  faire  part  de  tout  ce  que  ma  femme  m'a  escript 
qui  est  Madame  que  les  deputez  pour  le  traicte  de 
payx  ont  si  desraisonnablement  parle  qu  on  les  a  re- 
mys  a  leur  parier  encoies  une  autre  foys  Et  ne 
scait  on  encores  ce  qui  sen  pourra  faire.  La  Royne 
na  plus  de  fievre  Mais  si  a  bien  le  Roy  ung  peu  d'une 
entourse  quil  la  heu  a  la  chasse.  Ce  ne  sera  rien  et 
en  sera  bien  tost  guery  ainsi  quon  me  mande.  Mon- 
sieur le  Comte  de  Roussy  m'est  venu  veoir  ce  matin 

i  Mss.  de  Belhuiie.    Nro.  8738   p.  3, 


170  BRIEFE    UND   MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

eil  ce  Heu  de  Viiiceiines  et  in  a  dit  qiiil  a  entendii  dun 
coiTier  venu  de  la  court  a  Paris  que  leiirs  Ma^estez  y 
duibvent  bien  tost  venir.  Ma  femme  in'esrript  que 
le  mariage  de  Madaiuoyselle  sa  fille  se  debvoit  faire 
dyinanche  dernier  Mais  a  ce  que  jay  veu  par  quelques 
aultres  lettres  il  est  remys  a  dyinanche  prochain  qui 
est  apres  demain  eile  sen  reviendra  bien  tost  apres  de 
parde9a.  Cest  tont  ce  que  je  vous  puys  escripre  pour 
ceste  heure  Madame,  ung;  inyeii  secretaire  nomine  Le- 
mort  ma  dict  vous  avoir  faict  supplier  par  Mons/  de 
Crenay  de  le  faire  de  mettre  sur  vostre  estat  pour  joyr 
des  privilieges  seuUement  sil  vous  plaict  de  luy  faire 
ce  bien  pour  lainour  de  nioy  j'en  seray  bien  aise  et  de 
vous  faire  tousjours  treshumble  Service.  Priant  Dieu 
vous  donner  Madame  en  parfaicte  sante  treslongue  et 
trescontente  vye.  Du  boys  de  Vincennes  ce  111«  Fev- 
rier  1570. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  fils  et  serviteiir. 

106)  Lucretia  d'Este  alla  Duchessa  di 
Ferrara.  i 

8er."a  Madania  mia  S.^*  et  inadre  sempre  oss."«' 
Hebbi  Tamorevolissima  et  hunianissinia  lettera 
di  V.  Alt.a  et  intesi  questo  che  mi  disse  Mons.^«  il 
Card.'«  nrio  fratello  il  quäle  anche  mi  niostro  la  be- 
nignissima  lettera  sua  per  la  quäl  sl  contentava  di 
farmi  gratia  dei  inille  send!  et  anchor  delli  20  m  con- 

1  Müs.  do  Belhunc.    Nro.  b738.  p.  13. 

2  Aulograph. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  171 

teiitandossi  di  sborssarli  quanto  piu  tosto  se  fosse  pos- 
sibile  conforme  anche  a  qiiesto  che  mi  rifersse  il  ta- 
vella  di  che  justo  le  bacio  Je  mani  e  resto  con  qiiel 
infiiiito  Obligo  ch'io  devo  a  V.  Alt.»  del  humanissima 
dimostracione  et  amorevole  che  veg-go  che  si  degna 
di  usar  versso  di  me  e  se  ben  io  obh'g^o  et  per  volonta 
son  tenuta  a  servirla  et  obedirla  sempre  a  che  noii 
maiichero  mai  non  restaro  di  suplicarla  a  farmi  degna 
di  comandaimi  et  pregheio  a  juste  lliore  il  S/  Dio  che 
faccia  ch'io  in  qualche  cosa  se  ne  possa  mostrave  segno 
si  come  sarö  almeno  con  l'animo  et  perche  esso  Mons/® 
Cardin. ^ß  servira  a  V.  Alt.»  quäle  far  che  il  desiderio 
mio  il  che  non  so  sofato  di  fare  intessa  per  la  rive- 
rezza  che  le  porto  non  diro  altro  rimettendomi  alla 
lettera  sua  se  non  che  col  raccolmi  luimiliss.*^  nella 
desideratiss.™*  gratia  sua  le  bacio  con  ogni  riverenza 
debita  le  mani  pregando  sua  divina  Ma.*«  che  lunghis- 
simamente  la  conservi  et  le  conceda  ogni  prosperita. 
Di  Ferrara  il  primo  di  Marzo  LXX. 
Di  V.  Alt.a 
humil.a  et  obedientiss.^  figliola  et  sei'va 

101)  Fran^oys  dMfen^ou  ä  Madame  de 
Ferrare.  i 

Madame  ma  tante.  Jay  este  bien  esbay  entendre 
par  la  vostre  quil  vous  a  pleu  mescripre  le  peu  de  re- 
spect  et  honneur  que  le  filz  de  Dulis  et  deux  autres 
de  la  conipaionye  du  Marquis  de  Neelle  vous  portent 

1  iMss.  de  Bethune.    Nro.  8738.  p.  24. 


172  BRIEFE    UND    MEMORIALK   VON   MITGLIEDERN 

que  (lavüir  este  si  temeraires  dentieprandre  dalier  a 
voz  portes  praiidie  Tun  de  voz  clievaulx  et  autres  ap 
pai'tenaiiK  a  aucuiis  de  voz  serviteiirs.  J'eii  estripts 
a  soll  pere  la  lectre  cy  encloze  que  je  vous  prye  veoii- 
qui  fera  que  je  ne  vous  en  diray  davantage.  Svuon 
de  vous  asseurer  quil  me  desplaict  graiidement  de  vous 
veoir  mal  contaute.  Mais  la  ou  je  y  pounay  remediei- 
vous  pouvez  croire  quen  estaut  adverty  Je  m'y  em- 
ploiray  de  toute  laffection  et  obeissance  que  je  vous 
doibz.  Sur  ce  je  prye  Dieu  Madame  ma  taute  apres 
ines tresiiumbles  recommaudatious a vostre  bouue «race 
vous  douner  ce  que  plus  desirez.  De  Paris  ce  VII«  jour 
de  Mars  1570. 

Vostre  bieu  humble  et  obeissant  neveu. 

/rattfotjö, 

108)  Jaques  de   Savoie  a  Madame  de 
Ferra re.  * 

Madame  voyant  que  TafFaire  pour  lequel  ce  por- 
teur  est  veuu  ycy  ne  se  peult  citost  depeschor  connuo 
jeusse  bieu  desire  jay  este  dadvis  quil  sen  retouruiist. 
On  ny  a  peu  encores  rien  faire  par  ce  que  Monsieur 
de  Seus  a  este  aujDurdbuy  au  service  annuel  qui  se 
faict  pour  Monsieur  de  Guyse,  Jen  ay  parle  ä  MonsJ 
le  Duc  et  a  MonsJ  de  Saint  Supplice  qui  trouvent  toiis 
bien  fort  malinauvaises  les  insolences  de  ceidx.  contre 
lesqiiels  on  a  informe.  Et  espere  Madame  quil  sen 
fera  une  bonne  depeschc  a  Vostre  satisfaclion  et  con 
tentcinent   Je    nc  fauldray  dt^  Ic  faire  bicii  soliridT 

i  Mit.  da  UcUiiiiiA.     Uro.  ^73^%.  p.  30. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND  LOTHRINGEN:  173 

pour  le  desir  qiiejen  ay  et  de  vous  faire  tousjoiirs  ser- 
vire  de  tresbonne  volonte  qiü  sera  lendroit  oii  je  sup- 
plieray  Dien  vous  donner  Madame  en  parfaicte  sante 
tresloiigue  et  trescontente  vye.  De  Paris  ce  Vlle  de 
Mars  1570. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  lils  et  serviteur 

109)  De  Cosse  ä  Madame  de  Ferrare.  ^ 

Madame  jay  re9eu  la  lettre  quil  vous  a  pleu  mes- 
crire  pour  ne  poinct  faire  charger  de  contributions  les 
habitans  de  vostre  ville  de  Montargis  et  villag^es  des 
enviroiis  quant  larmee  y  auroit  a  passer  de  laquelle 
ny  a  encores  rien  resollu  et  quant  ainsy  seroit  vous 
vous  pouvez  asseurer  Madame  que  pour  le  desir  que 
jey  de  vous  faire  service  je  regardere  tousjours  de 
soullager  le  mieux  quil  me  sera  possible  tout  ce  que 
congnoistre  vous  appartenyr  et  ce  pandant  aussi  ja- 
tendrey  la  responce  de  Monseigneur  vostre  nepveu 
comme  vous  mescrivez  car  je  desire  toutte  ma  vye  ne 
rien  faire  qui  ne  vous  soict  tresagreable  comme  pour- 
rez  congnoistre  par  effect  quant  les  occasions  se  pre- 
senteront.  En  cest  endroit  je  supplyeray  le  createur 
Madame  vous  donner  en  parfaicte  sante  treslongue 
et  tresheureuse  vye.  De  Bloys  le  Seiz®'"^'  jour  de 
Mars  1570. 

Vostre  ti'eshumble  et  tresobeissant  serviteur  ä 
tousjours 

Pe  Cife. 

1  Mss.  de  Belhune.     Nro.  8738,  p.  3'k 


174  BRIEFR    UND   MEMORIALE  VON   MITGLIEDERN 

110)  De  Cosse  ä  Madame  de  Ferrare.  > 
Madame  jay  tant  qnil  ma  este  possible  tarde  de 
demander  aulciins  vivres  a  voz  subgectz  de  Montarf^is 
poiir  la  noiirriture  de  rarmee  que  le  Roy  rassemble 
et  mect  sus  (de  laquelle  il  luy  a  pleu  me  donner  la 
cliarj^e  et  ronduicte)  peiisant  tousjours  les  en  exempter 
pour  Ihouueur  de  vous  a  qui  jay  tousjours  desire  et 
desire  de  tout  mon  cueur  faire  treshumble  servfce. 
Mais  maintenant  que  je  crains  devoir  passer  avecques 
ladite  armee  par  lieu  et  eudroict  ou  nous  aurons  be- 
soing;  dcstre  secouniz  de  vostre  ayde  et  faveur  Jay 
advise  de  vous  escrire  la  presente  pour  vous  supplier 
Madame  de  Commander  a  vosdits  subjects  tant  dudit 
Montargis  que  des  environs,  de  mectre  ensemble  en 
vostre  ville  la  quantite  de  cinquante  muyds  de  bled 
mesure  de  Paris  deux  tiers  froment  et  ung  tiers  seigle 
Et  icelluy  promptement  convertir  en  farines ,  et  la  les 
tenir  prestes  saus  rien  en  dcsplacer,  ne  porter  ail- 
leurs  jusques  a  ce  qu'ilz  ayent  aultres  nouvelles  de 
moy  Clui  n'en  feray  toucher  aulcune  cbose  sans  grande 
contraincte,  et  le  plus  tard  que  je  pourray.  II  sera 
bon  aussi  Madame  quil  vous  plaise  leur  Commander 
de  tenir  des  vesseaux  et  fustailles  prestes  et  bien 
seiches  pour  envesseler  lesdites  farines  si  besoing 
sera. 

Madame  je  supplie  nostre  Seigneur  vous  donner 
en  s.ante  tres  bonne  heureuse  et  long^ue  vie.  D'Orleans 
ce  ¥•  ApvTil  1570. 

Dopuis  ces  lettres  escrites  jay  re^eu  celles  que 
Monseij^neur  le  Duc  d'Anjou  m'a  escrittes,   et   vous 

1  Mss.  de  Bcthune.    Rro.  8738.  p.  45. 


DER    HÄUSER   ESTE    UND    LOTHRINGEN.  175 

piiis  asseurer  Madame  quil  ne  sera  nullement  touche 
a  aulcune  chose  de  voz  siibjectz  Que  ce  ne  soyt  en 
cas  de  ^lande  iiecessite. 

Vostre  tresliiinible  et  tresobeissant  serviteur 
ä  tousjoiirs 

111)  Anne  cFEste  ä  Madame  de  Ferrare.  i 

Madame  sen  allant  par  dela  le  gentilhomme  pre- 
sent  porteur  Mons.'^  de  Sauzey  leqiielcomme  il  ma  dict 
vous  est  tresafFectionne  serviteur  Je  nay  voulii  faillir 
de  l'accompaigner  de  la  presente  pour  tousjours  me 
ramantevoir  en  vostre  bonne  g^race  Et  pour  vous  sup- 
plier  treshumblement  Madame  de  luy  prester  vostre 
aide  et  lavoir  pour  recommande  aux  affaires  dont  il 
pourroit  avoir  de  besoing  en  ce  quartier  la.  Avecques 
ce  que  c'est  ung  gentilhomme  qui  merite  Et  duquel 
quant  il  vous  plaira  vous  pourrez  tirer  quelque  bon 
Service  Et  nestant  ceste  a  autre  occasion  Nayant  pour 
ceste  heure  autre  chose  digne  de  vous  escripre  Jen 
prieray  Dieu  quil  vous  doinct  Madame  en  parfaicte 
sante  tres  lieureuse  tres  longue  et  tres  contente  vye. 
De  Paris  ce  Vllle  Avril  1570. 

(Nachschriß.)  ^ 
Madame  je  vous  supplie  tres  humblement  lavoir 
pour  reconmande  car  il  vous  sont  bien  aifectionnes  ser- 
viteurs  lui  et  ses  frerres. 

Vostre  tresliumble  et  tresobeissante  fille  et  servante. 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8738.  p,  47. 

2  Autograph. 


176  BRIEFK  UND  MEMORIALE  VOK  MITGLIEDERN 

112)  Le  Card,^"  de  Ferrare  a  Madame  de 
Ferrare.  i 

111."»'»  et  Ex."«  S/'^  mia  Osser."»« 

II  S.  Maiielli  gionse  qua  laltro  giorno  et  mi  rese 
la  lettera  di  V.  Ex.*»»  scritta  in  credenza  siia  onde  puo 
credere  ch'avo  presi  iiifinito  coiiteiito  dintender  cosi 
miniitamente  dello  stato  di  tutte  le  cose  sue  ma  in 
quello  poiche  V.  Ex.*'»  dice  chio  iion  le  lio  mai  lis- 
posto  in  materia  del  inatrimonio  di  Madama  sua  figliola, 
credo  ben  certo  ,  ch'ella  voglia  burlare,  perciie  io  non 
ho  mai  liavuto  sue  lettere  sopra  cio  che  puo  ben  pen- 
sare  ch'io  non  sarei  mancato  di  rispondere  coine  feci 
a  Mons."^  111."^^  dj  Lorino ,  quando  le  piacque  scriver 
me  ne  havendo  anche  laudato  a  S.  S.  111."«  il  partito 
per  tutti  i  rispetti  che  vi  concorrevano  se  ben  nella 
eta  vi  havrei  desideiato  maggior  proportione.  Nel 
resto  V.  Ex.*'»  sia  pur  sicura,  che  non  potrebbe  desi- 
derar  in  me  miglior  volunta  di  satisfarla  et  servirla 
come  la  conoscera  sempre  in  tutte  le  ocraisioni  staro 
aspettando  ch'ella  mi  faccia  intendere  quel  che  in  par- 
ticular  io  havro  a  far  perche  non  mancaro  mai  di  esse- 
guir  tutto  quel  che  sara  in  poter  mio  per  suo  servitio 
se  ben  per  ragionar  liberamente  con  lei  m'e  parso  di 
veder  molte  volte  ch'ella  ne  habbia  tenuto  poco  conto, 
et  curatosi  poco  di  me  ma  faccia  pur  ella  quel  che 
le  piacera  ch'io  non  son  ne  voglio  mai  mancare  di  quel 
che  e  debito  mio,  et  so  che  mi  si  conviene  come  di 
tutto  ho  ragionato  con  ogni  confidentia  ron  prescnto 
Manelli ,  ronoscendole  veramento  per  suo  devotissiino 

1  MsK.  iio  Bethune.    Nro.  8738.  p.  32. 


DER  HÄUSER  ESTE    UND  LOTHRINGEN.  177 

servitore  et  son  sicuro  che  le  rendera  buoii  conto 
d'ogni  cosa;  pero  rimettenclomi  intieramente  a  Ini  le 
baccio  le  mani  con  ot>iii  niaggior  affetto  ch'io  posso. 
et  le  prego  ogni  felicita.  Di  Roma  alli  10  (l'Aprile 
1570.  DIV.  Ex.t'a 

Affettioiiatissimo  Zio  et  Servitore 

113)  Barbe  i  Duchesse  de  Ferrare  a  Madame 
de  Ferrare.  2 

Non  ho  voluto  restare  con  l'occasione  della  ve- 
nuta  del  trotto  a  coteste  bände  di  bacciare  le  mani 
a  V.  Alt.»  il  che  fo  col  mezo  della  presente  con  dirle 
appresso  per  risposta  di  quanto  a  lei  e  piacciuto  di 
scrivermi  con  la  sua  di  X  del  passato  che  amando 
io  la  S."  Principessa  d'ürbino  et  Mad.»  Leonora  non 
men  per  i  meriti  loro  che  per  la  conginntione  del 
sangue  oltre  a  gli  altri  rispetti  al  pari  delle  mie 
proprie  snelle  non  lasciero  mai  di  fare  tutto  cio  die 
mi  sara  possibile  per  dimostranie  loro  segno  et  per- 
che  di  questa  oltinia  volonta  mia  et  del  resto  che 
V.  Alt.»  havesse  caro  dintendere  da  queste  bände 
esso  ti'otto  viene,  firmatissimo  non  diro  altro  senon 
che  la  prego  quanto  piu  posso  a  darmi  occasione 
alle  volte  ond'io  la  possa  fare  conoscere  efFettual- 
mente  la  singolare  osservanza  ch'io  le  porto  il  che 
faro  con  servirla  sempre  et  con  baciare  a  V.  Alt.* 
riverentemente  le  mani  alla  buona  gratia  di  tutto  l'a- 
nimo    mi   racc.^*  pregando   il  S.*"  Dio  che  le  conceda 

1  Barbara  d'Austria. 

2  Mss.  de  ßpthune.     Nro.  8738.  p.  55. 

Collection.  12 


17fi  lUUKFK    l'ND    MEMORIA LE    VON    MITOLIKDKRN 

oo^ni    proRj)erit<a.     Di    Ferrara   a  XI    di   Matrjj^io   ^M 
LXX. 

Non  poteiido  vedere  et  {^odere  V.  Alt.»  d'alha 
maniera  mi  sarebbe  dinfiiiito  satisfattione  di  havt^re 
il  suo  litratto  pero  io  la  preg^o  quanto  piu  posso  a 
farmi  favore  d!  niandarmelo  tutto  intiero  che  ne  res- 
tero  ton  paiticolaie  oblip;o  a  V.  Alt.» 

Di  V.  Alt.« 

Obcdientiss.*  fi^.**  che  desidera  di  semrIa. 
Urttbartt  JPudjefTa  ^i  Strxava. 

114)  De  Cosse   a  Madame  de  Ferrare. ' 

Madame  apres  avoir  loiij>ueinent  debattu  avecqucs 
noz  reistres  du  lieu  ou  je  ferois  porter  raro;ent  poiir 
leur  payement  il  a  este  resollu  que  ce  sera  a  Montar- 
gis  a  cause  que  ledit  argent  la  plus  g;raiide  part)e 
vient  du  coste  de  Paris  au  uioicn  de  quoy  Madauic 
jay  advise  denvoier  devaut  audict  Montargls  les  com- 
mys  du  tresoner  de  lepargne  pour  la  les  y  attandre 
au  moings  les  coUounelz  affin  den  faire  ledict  payeinent 
et  que  pour  ce  moyen  le  service  du  Ro\  ne  peusta 
poinct  estre  retarde  vous  suppliant  a  ceste  cause  Ma- 
dame bicn  humbleinent  avoir  pour  agrefible  laditc  dcl- 
libcnition  Laquelle  a  este  a  inon  tresj>rand  re«;ret  pour 
le  respec  que  je  porte  a  vous  et  a  tout  ce  qui  vous  ap- 
partirnt  et  avoir  pour  agreable  aussi  que  les  coUou- 
nelz susditz  qui  yrout  avecques  leurs  doinesticques 
scMillenient  pour  recepvoir  leurdit  payement  entrent 
dnns  ladite  vilh»  de  Montarps  pour  te\  effect  et  aussi 

I  M»s.  «Io  B«'«lninp      \ro.  ^738.  p.  5S, 


DKR    HÄITSER    KSTE    UND    LOTHRII^OEN.  170 

poiir  y  aclietter  des  draps  poiir  eiilx  vestir  et  aulties 
leuvs  necessitez  qui  redoiidera  au  proffict  des  mar- 
cliaiis  de  vosti-edite  ville  Et  quaiit  aiix  troiipes  des 
reistres  elles  ne  sapproclieront  de  vostredite  ville  eii 
fa^on  qiielconqiie  Qui  est  tont  ce  dont  je  vous  siip- 
plieray  pour  ceste  lieure  Et  en  attendant  tousjours  voz 
commaiidemens  pour  treslmmblement  vous  obeyr  je 
feray  fin  a  la  presente  et  supplieray  le  createur  Ma- 
dame vous  donner  en  parfaicte  sante  treslongue  et 
tresheureuse  vye. 

Du  Camp  de  Gien  ce  XXI^  jour  de  May  1570. 
Vostre  treshumbleet  tresobeissajit  serviteura  tousjours 

115)  Leonora  d*Este  a|fa  Duchessa  di 
Ferrara.  i 
Ser.»  Madam a  S.''  mia  oss.'"^ 
Se  ben  confido  chel  Conte  Ciculio  Tassoni  che 
aien  mandato  dal  S''«'  Donn'  Älfonso  mio  fratello  alla 
Ma**  del  Re  sia  per  fare  rivereuza  a  V.  Alt.»  a  nome 
mio  et  per  servire  a  quell'  ufficio  che  nel'  ho  ben  pre- 
gato  di  cuore;  Truovaudomi  nondimeno  nell'  obligo  in 
che  Uli  truovo  presso  di  lei  non  mi  vedrei  satisfatta  se 
al  testimonio  di  lui  non  aggiongessi  anco  io  queste 
dua  righe  solo  per  dirle  che  desiderarei  di  essere  cosi 
attra  con  qualclie  effetti  a  servire  in  alcuna  cosa  a 
l'Alt.a  V.  come  ho  ben  l'animo  prontissimo,  che  almeno 
sperarei  cli'elM  havesse  a  restare  pui  certa  della  molta 
mia  osservanza  verso  di  lei ,  et  potrei  meglio  satisfare 
al  debito  clie   mi  cenosco  obligata  il  quäle    sMo    non 

1  Mss.  <lc  Bothmic.     Nro.  8738.  p.  (\'i. 


I 


180  BRIEFE    UND    MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

potio  pa«are  come  e  di  gran  desiderio,  lo  pa^ara  la 
boiita  dl  V.  Alt.^  col  conoscere  rinclinatissima  niia 
volonta  et  la  servitii  che  le  devo.  Col  quäle  fine 
mi  raccolto  riverentemente  in  sua  buona  jj^ratia  et  le 
prego  da  Dio  S."^^  compiuta  contentezza.  Di  Fer- 
rara  il  XXIX  Giu^^no  nel  LXX. 
Di  V.  Alt.« 

Huiniliss.«  et  oblig^atlss.«  serva  suor. 

116)  Henry  [III«]  de  France  a  Madame  de 
Ferrare.  i 

Madame  ma  taute  ce  inot  de  lettre  sera  seulle- 
ment  poiir  accompaignei^  celle  que  le  Roy  M.  (sie)  et'^ 
frere  vous  escript  et  voits  prier  de  vouJoir  tenir  la 
main  a  la  conseiTation  de  la  ville  de  Montargis  en 
son  oheissance  et  favoriser  en  ce  qui  vous  sera  pos- 
sible  le  SJ  de  Camay  ^  pour  empescher  que  noz  enne- 
inis  ne  puissent  faire  aucune  surprinse  stir  icelle  Ce 
que  je  tnasseure  que  vous  laurez  pour  ag^reable  priant 
Dien  apres  avo'ir  presente  mes  buinbles  reconimanda- 
cions  a  vostre  honne  grace  voics  dünner  Madame  ma 
tante  en  sante  banne  et  longue  vge,  Escrit  a  Gail- 
lon  le  VPjour  de  Juillet  1670. 

Vostre  humhle  et  oheissant  nepveu 

A  ma  tante  Madame  la  Duchesse  de  Ferrare. 

1  Ms9.  de  Betiiiine.    Nro.  8738.  p.  90. 

2  1«  Roi  mon  fröre  ? 

S  Von  diesom  Drief  ht  im  Orieinnl   nur  noch  ein  Stück  vorhanden  (das 
mit  Cursirlettern  Gedruckte)  ;  d»%  nndere  ist  vun  einer  neaem  Hand  ergänzt. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  181 

117)  Dentraigues  a  Madame  de  Ferrare.  i 

Madame  ayant  entendu  comme  ma  femme  et  ungue 
de  mes  seurs  sont  tombees  malades  et  me  resouvenaiit 
de  Ihonneur  quil  \ous  pleut  me  faire  quand  je  passai 
dernierement  a  Montargis  me  promettaiit  maider  de 
Monsieur  Roussel  vostre  medecin  quand  jen  aurois 
besoing'  me  faict  vous  supplier  et  requerir  Ma  Dame 
tres  humblement ,  luy  permectre  quil  aille  visiter  ses 
pauvres  malades  lesqueles  et  moy  demeurerons  per- 
petuelement  obligees  a  vous  faire  treshumble  service 
lors  quil  vous  plaira  nous  y  employer. 

Madame  je  prie  Dieu  quil  vous  doinct  en  toute 
prosperite  heureuse  et  longue  vie.  De  Gyen  ce  XllI® 
Juillet  1570. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  serviteur 

118)  Minutte  d'une  lettre  de  Mad*"  de  Ferrare  ä 
son  fils.  ^ 

Mon  filz  avec  ceste  occasion  de  la  paix  que  Dieu 
a  permis  en  ce  roiaume  ou  eile  estoit  autant  necessaire 
que  porte  la  conservation  dicelluy  et  de  tous  les  sub- 
jectz  du  Roy  et  plus  eile  a  dure  le  dommaige  en  a 
este  plus  grand  et  manifeste  et  se  feust  mieux  accom- 
modee  si  plus  tost  eust  este  faicte  II  fault  louer  Dieu 
de  tout  et  le  remercier  quelle  na  dure  davantaige  Car 
cbacun  estime  que  le  moien  et  remede  dy  ponrveoir 
estoyt  impossible   Je  scay  que   vostre  Ambassadeur 

1  Mss.  de  Bethune.     Nro.  8738.  p.  91. 

2  Mss.  de  Bethune.    Kro.  8743.  p.  2. 


189  BRIEFE    UND  MEMOI{l\LE    \  ()N   MITGLIEDERN 

iiaura  failly  a  vous  eii  envoyer  credit  par  lequel  je 
vous  fays  ceste  depesche  et  par  luesmc  moyeii  vous 
aviseray   de   la    reeeption    de  voz  Ictties   par  Boiso 
Trotti  tost   apres   par  le  Coiite  Giulio  Tassoue.     Je 
nay  Veu    ny  lun   ny  lautre  et  dautfuit  que   par  celle 
dudit  Conte  y  a  quelque  creance   sur  luy   ne   laJant 
iion  plus  veu   ny  parle  ne  vous  en  puys  faire  autre 
responce  que   vous   remercier  des  ofFres  et  paroUes 
que  mescrivez.   De  ines  nouvelles  de  par  de9a  inon 
filz  je  ne  puys  vous  en  escrire  autre  cliose   si    ncst 
que  ce  roiauine    a   tant  souffert,    que  je    cuide   que 
les  marques  et   memoires  y  demeiireront  Et  le  tout 
est  encores  si  recent  quil   ne  sen    peult  parier   plus 
oultre  sinon  quil  semble  que  Sa  Ma.'*^  et  un  chacun 
aient  vouloir  de  bien  faire  garder  et  maintenir  cedit 
accord  Dieu  en  face  la  grace  et  que  le  tout  ressorte 
a  SA  *>'loire  et  honneur  a  celluy  du  Roy  et  avantag^e 
et  de  tout  son  Roiaume  et  de  tous  ceux  qui  y  sont 
en  afFaii-es  Ce  que  je  suis  en  beaucoup  en  ma  part 
combien  que  je  nay.c  en  rlen  participe  au  faict  de  la 
guerre   ny  des  armos   Jcstiine  quil   ny  aict  uul  par- 
de^a  qui    naict   sa  portion  des  donunaiges  et  pertes 
qui  de  jour  a  autre   se  demonstrent  plus  clairement 
qui  sera  pour  An  de  la  presente  vous  priant  nie  ffiire 
souvent   part  de  voz  nouvelles   Et  prie    le  Crcateur 
mon  filz  vous  donner  ce  quil  scait  et  cognoist    vous 
estrc   necessaire   et   vous   airt   v\\    sn    s.^  gai'de   et 
protection.     De  Montargis  ce  XX 111''  Aoust  1570. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  183 

119)  Philiberti  ä  Madame  de  Ferrare.  2 

Madame.  Je  depesche  presentenient  le  coiute 
de  Montreal  niieii  ^  coiiseiller  d'Estat  par  devers  leiirs 
Magestez  tresclirestieinies  pour  aulcuns  affaires  par 
la  poste  luy  ayant  iieantmoings  commis  de  ne  se  haster 
tant,  qiiil  ne  vous  visite  de  ina  part  et  face  entendre 
de  nies  nouvelles ,  et  semble  de  Celles  de  Madame  et 
du  prince  nostre  fils  comme  je  desire  grandement  den- 
tendre  des  vostres  Quoy  attendant  et  me  recomman- 
dant  bumblement  et  affectiieusement  a  vostre  bonne 
^race  Je  supplie  le  Createur  vous  donner  Madame  en 
parfaicte  sante  longue  et  heure  vie.  De  Thurin  ce 
deniier  d'Aoust  1570. 

Vostre  bien  humble  et  affectionne  serviteui 

120)  Renee  au  Duc  de  Nemours.  ^ 

Mon  filz  jay  receu  vostre  lettre  par  Bellanger  et 
entendu  de  vostre  bonne  sante  Dont  je  loue  Dieu  es- 
perant  quelle  continuera  de  bien  en  mieux  vous  enten- 
drez  de  mes  nouvelles  par  Cle  .  .  .  ^  qui  sen  va  de 
present  par  dela  pour  quelques  siens  affaires  je  nay 
voullu  perdre  ceste  occasion  sans  vous  visiter  et  faire 
scavoir  amplement  des  miennes  et  me  rememorer  en 
vostre  bonne  grace  et  souvenance  come  je  lay  charge 
qui  me  gardera  vous  faire  plus  longue  la  presente  q«e 
prier   Dieu   mon  filz    vous   donner    autant    dlieur    et 

1  de  Savoye. 

2  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8738.  p.  64. 

3  i.  c.  mon. 

*  Mss.  dp  Bethune.     Nro.  8737.  p.  7. 
5  Cle  .  . .  bres  ? 


tS4f  BRIKFK    UND    MEMORIALK    VON    MITGLIBDBRN 

contentement  quil    sc   peult   desirer.     De  Montarg;is 
ce  premitM' jour  de  Mars  1571. 
Vostre  boiiiie  inere 

Ueuce  iir  £rmcc. 
A  mon  filz  Monsieur  le  Duc  de  Nemours. 

121)  Luigi  Card."'  cVEste  a  Madama  di 
Ferrara.  ^ 

Ser.*"^  Miidania  madre  et  S.*  mia  oss.™* 

Non  lasciero  gia  anche  passare  la  presente  occa- 
sione  cosi  opportuna  e  comnioda ,  ch'io  non  facci  hu- 
milissima  riverenza  a  V.  Alt.«  se  ben  non  ini  trovo  di 
presente  cosa  alcuna  da  dirle ,  fuor  clie  lio  havuto  let- 
tere  da  Ferrara  con  le  quäle  sono  avisato  che  tutti 
stavano  benissimo  ma  che  il  terramoto  non  era  ^a 
anco  finito  di  cessare  ma  bene  s'era  qualche  poeo 
sminuito. 

Mincresce  poi  infinitamente  che  landata  della 
Corte  a  Fontanabeleo  si  sia  differita  fin  fatta  Pasqua, 
perche  tanto  piu  vengo  a  tardare  di  trovarmi  a  servire 
V.  Alt.»  principalmente  come  e  mio  debito  e  desiderio 
infinito ,  e  con  questo  baciandole  huniilissimamcnte  la 
mano,  prego  Dio  N.  S.  che  felicissima  la  conservi,  si 
come  la  preg^o  lei  a  comandarnii.  Di  Parigi  a  XVI 
di  Marzo  del  LXXI. 

Di  V.  Alt.a 

Hum.o  et  obed."no  figl.«  et  Ser."» 

1  Um.  de  Betliuuc.    iNro.  »737.  p.  b. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  185 

122)  Louis  Card.'''  d'Este    ä  Mad.»^  de  Ferrare.  i 

öueste  feste  del  Re  che  per  forza  tengoiio  occu- 
pato  ancora  me  come  faiino  §^li  altri,  soiio  causa  cli'io 
noii  liabbia  potiito  ancora  attenclere  alla  cosa  di  mia 
Sorella  la  principessa  d'ürbino  5  ma  non  manchero  d'es- 
pedirmene  quanto  potra  accio  non  manchi  da  me  che 
non  s'effettui  la  buona  mente  di  V.  Alt.»  verso  lei. 
Non  si  venira  cosi  presto  a  Fontanableo  "^  s'il  Re  va  a 
SanGermano^  per  fare  il  viaggio  di  Bertagna  come  s'e 
detto  ma  in  tutti  i  luoghi  io  le  saro  quell'  istesso  obe- 
dientissimo  servitore  ch'e  debito  mio  d'esseile,  et  la 
serviro  con  tutto  il  cuore,  se  lei  si  degnara  di  com- 
mandarmi  come  la  supplico.  etc. 

Di  Parigi  a  II  d'Aprile  del  LXXI. 

123)  Alfonse  d'Este  ä  la  Duchesse  de 
Ferrare.  ^ 

Ser."»»  S.*»  mia  oss.">» 
Se  bene  so  che  vostra  Altezza  sa  che  io  le  sono 
devotissimo  servitore  nondimeno  con  l'occasione  del 
vca.^^  Tanella  che  se  ne  viene  in  corte  mandato  dal 
SignJ«  Duca  mio,  non  ho  A^oluto  restare  di  raccordar- 
mele  per  tale  et  di  baciarle  le  mani  si  come  faccio 
bene  humilmente,  con  supplicarla  a  dignarsi  di  cre- 
dere  a  lui  in  tutto  quello  che  lui  gli  ragionera  per 
nome  mio ,  et  particolarmente  della  devotione  et  osser- 
vanza  che  io  le  porto  come  farebbe  alla  persona  mia 

1  MsSi  de  Bethune.    Nro.  8737.  p.  18. 

2  Fontainebleau. 

3  St.  Germain. 

4  .Wsis.  de  Bethune.     Nro.  6737.  p,  24. 


186  BRIEFE   UND    MEMORIALK    VON    MITOLEDERN 

pi^opria^  et  coii  questo  rinietteiidomi  in  tutto  allu  rella- 
tiüiie  (II  liii  et  baciando  rivereiiteiuente  le  maiii  di  Vos- 
tia  Altezza  iiclla  sua  buoiia  j^ratia  iiii  raccomuiaiido 
pregandole  dal  S»"  Iddio  og^ni  felicita.  Di  Ferrara  alli 
XXX  Apiile  MDLXXI. 
Di  V.  Alt.« 

Umilissimo  e  fidelissimo  servitore 

SClfüttfa  b^Cfle. 

124)  Les  pasteurs  du  Colloque  de  Beaiivoisis 
a  Renee.  ^ 

Madame.  Poiir  en  taut  qu'en  iioiis  est,  satis- 
faiie  au  siiigulier  desir  et  affection  que  vous  avez  de 
retenir  pres  de  vous,  et  pour  le  service  de  vostre 
ej^lise  M*"  de  TEspine  vostre  frere,  selon  que  Texpri- 
mez  pour  les  letres  quil  vous  a  pleu  uous  esciipre: 
et  ayaus  es^ard  aux  remonstrauces  que  uous  faictes. 
de  taut  de  bieus  et  bous  offices  qu'eu  geueral  avez 
de  tout  temps  faitz  a  l'esglige  de  Dieu ,  et  eu  partlcu- 
lier  aux  pauvres  fideles  de  Paris  et  des  euvirous: 
Nous  avons  este  d'advis  que  ledit  Sieur  de  l'Espiue 
retournast  vers  vous,  affiu  que  puissiez  eucores  pour 
quelquc  espace  de  temps  jouir  de  sa  preseuce  et  de 
ses  labeurs  Et  liiy  avous  douue  la  preseutc  pour  vous 
faire  cuteudre  ,  Madame ,  qu'ayaus  d'aultre  part  oui  la 
juste  et  raisouuable  deuiaude  que  fout  tous  ccux  de 
uostre  rcllgiou  demeuraus  a  Paris,  qui  desircnt  retlrer 
pres  deux  ledit  de  l'Espiue,  coiume  estauti*  Tun  de 
leurs  propres  pasteurs,  Et  le  uiettrc  eu  certaiu  lieu 

J  Mm.  de  BeUiMiie.    Nro.  »737.  p.  30. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  187 

suivant  l'edict  du  Roy,  ou  ilz  le  pourront  souvent  et 
cominodement  voir  et  ouii*,  pour  estre  instruit,  et 
consolez  par  luy  eii  Testat  miserable  ou  ilz  sont  main- 
tenant:  Nous  avous  neantmoins  doiine  conseii  a  ceux 
qui  nous  ont  declaiie  leur  desir  et  intention,  de  le 
vous  laisser  encores  pour  quelque  temps,  pendant  le- 
quel  puissiez  avoir  loisir  et  commodite  de  faire  elec- 
tion  de  quelque  bon  personnaige  qui  vous  soit  ag- 
greable  pour  luy  succeder.  Or  pour  ce  que  nous 
estinions,  Madame,  que  volontiers  ils  suivront  ce  con- 
seii j  pour  lässeurance  et  confiance  quilz  ont  en  vostre 
bonte  que  permettrez  quilz  puissent  dicy  a  quelque 
temps  avoir  l'accomplissement  de  leur  saint  desir. 
D'aultant  aussi  que  31/  de  l'Espine  vous  pourra  bien 
au  long  exposer  ce  qui  s'est  traicte  entre  nous  tou- 
chant  sa  personne,  et  monstrer  nostre  advis  par  es- 
cript  dont  aussi  nous  vous  escriprons  cy  apres  plus 
amplement,  esperans  que  prendres  de  bonne  part  et 
donnerez  Heu  a  ses  remonstrances  et  aux  nostres: 
Nous  ne  fairons  la  presente  plus  longue  sinon  pour 
nous  presenter  nostre  treshumble  service  en  tous  en- 
droictz,  et  prier  Dieu  vous  donner  Madame  en  par- 
faicte  sante  treslongue  et  tresbeureuse  vie.  A  Clia- 
reOOton  ce  XXII™«  jour  de  May  1571. 

Vos  treshunibles  et  tresafFectionnes  serviteurs  les 
Ptisteurs  et  auciens  asvsembles  au  Colloque  de  Beau- 
voisis. 

au  nom  de  tous. 


188  BRIEFE  UND  MEMORiALE  VON  MITGLIEDERN 

125)  Anne  d'Este  ä  sa  mere.  ^ 

Madame.  11  y  a  Monsieur  Miron  qui  est  a  pre- 
sent  Seigneur  de  Saiiict  Prest  a  cause  de  sa  fenime 
lequel  pour  sou  mariage  vous  doibt  rachapt  et  eu  a 
voulu  composer  avec  le  S."^  Gondy,  qui  en  demaude 
deulx  a  fort  hault  pris.  Toutesfois  ('rain<;^nant  ledit 
Miron  les  saisies  de  sa  terre  il  luy  a  offert  jusques  a 
six  cens  livres  qui  est  equipollent  a  deulx  rachaptz 
Daultant  que  son  predecesseur  qui  estoit  le  S.'  de  la 
Chesnaye  ne  paya  pour  son  rachapt  que  trois  cens 
livres:  Et  parceque  ledit  Gondy  faict  difficulte  de  le 
recepvoir  a  ceste  coniposition  11  sest  retire  par  devers 
nioy  pour  avoir  quelque  faveur  de  vous.  Laquelle  je 
vous  supplie  treshumblenient  Madame  luy  octroyer 
dautant  que  luy  et  ses  predecesseurs  ont  este  tous- 
jours  de  voz  serviteurs  et  de  tonte  nostre  inaison  et 
desirerois  le  pouvoir  gratiffier  en  quelque  chose.  Et 
escrirez  sil  vous  piaist  audit  S.*"  Gondy  ce  quil  sera 
de  vostre  plaisir  quil  en  face  Et  de  quoy  je  vous 
supplie  de  reclief  treshumblement  affin  que  ledit  Mi- 
ron congnoisse  que  la  presente  lui  ait  servy  de 
quelque  chose  et  quil  ait  occasion  dautant  plus  de 
vous  faire  treshumble  service.  Et  sur  ce  je  supplie 
le  Createur  apres  vous  avoir  baize  treshumblement 
les  mains  quil  vous  doint  Madame  en  tresbonne  sante 
treslongue  et  tresheureuse  vie.  De  Paris  ce  XXV»"« 
jour  de  Juing  1571. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissante  fille  et  servante 

Sinne  VCflc. 

I  M>>.  rie   Hrlllinni-.     Nro.  s737.  i..  34. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  189 

126)  Louis  (VEste  ä  Madame  de  Ferrare.  i 

S."^*  inadre  etc.  Secondo  il  solito  mio  veno^o 
anche  adesso  a  visitare  Immilissimamente  V.  Alt.»  con 
la  presente  occasione  del  Zerbinato  mio  Gentilliuomo 
che  va  in  Italia,  dal  quäle  potra  anche  intendere 
tutto  quello  che  s'ha  da  Ferrara  et  di  qui  che  lei 
non  sappi,  et  che  io  gli  potessi  dive,  pero  rimetten- 
domi  interam.*^  a  liü,  mi  resta  solo  a  ricovdarle  che 
non  sapprei  ricevere  gratia  ma^giore  che  di  vederini 
essere  commandato  da  lei,  alla  quäle  basciando  con 
ogni  debita  humilta  la  mano,  prego  Dio  N.  S.  per 
la  conservatione  della  sua  vita  et  felicita.  Di  Bland! 
a  XXII  di  Juglio  del  LXXL 

Di  V.  Alt.« 

humiliss.*'  et  obed.»  fig.'°  et  sei'.""« 

127)  Jaques  de  Savoye  ä  Madame  de 
Ferrare.  2 

Madame  je  vous  remerssie  treshumblement  de 
la  bonne  souvenance  quil  vous  piaist  avoir  de  moy 
an  mescrivant  si  souvant  quil  vous  a  pleu  me  faire 
qui  est  bien  ung  des  plus  grans  contantemans  que 
je  puis  avoir  car  quant  vous  souvenes  de  moy  et  que 
me  tenes  en  vostre  bonne  g^race  il  me  samble  que 
je  ne  pnis  rien  souetter  davantage.  Je  pars  dans 
deus  jours  pour  aler  aus  bains  ou  Ion  masuie  que 
je  i  feray  ung  bien  grant  proffict  jen  serais  bien  aise 

1  Mss.  de  Bethune.     Nro.  8737.  p,  38. 

2  Ms«?,  de  Bethune.    Nro.  8737.  p.  M.     Autograph. 


1?)0  BRrerF  ITND  MEMOmALE  VON  WITGMFDERN 

pour  nvofr  plus  de  molan  de  toiis  faire  service  ot 
dobcii*  a  voils  couiiiandemans  je  ne  seray  de  retour 
de  se  peis  la  que  au  mois  d'Octobrc  siir  la  fin  et 
estaut  retorner  vous  nie  coiimanderes  se  quil  voiis 
plaii'a  II  i  a  deus  uiois  que  je  ne  suis  sorty  de  la 
chambre  je  ne  me  soutient  point  ancores  et  ay  une 
j^outte  a  la  tette  qui  me  tormante  fort:  touteffois  je 
nay  beu  a  se  terme  de  sy  grandes  doulleurs  que  a 
lautre  dernier  May  oui  bien  une  grande  faiblesse. 
Je  prie  a  Dieu  Madame  quil  vous  doint  lieureuse  et 
long^ue  vie  et  a  moy  vostre  bonne  p;race.  De  Nissi* 
se  dousiesme  daut  1571. 

Vostre  tresbumble  et  tresobeissant  fils  et  sen  iteur. 

128)  Barbe  [fenime  d'Alfonse  de  Ferrare]  a 

Madame  Douairiere.  '^ 

Ser."»«  Madama  S/«  et  Suocera  mia  Oss."»» 

Poiche  il  cavaliere  Gianelli  mandato  nuovamente 

dal  S.'"''  Duca  mio  in  corte,  fara  riverenza  a  V.  Alt.'" 

in  mio  nome,   et  la  certifichera  del  continuo  deside- 

lio  cbe  teng'o  di    haver  occasione  onde   io   le  possa 

mostrare   qualcbe    se<>no    della    sin<>olarissima   affef- 

tione  et  osservanza  cbe    tuttavia   le  porto,    non  diro 

altro  nmettendomi  alla  relatione  di  lui,  che  le  potra 

parimente  dar  conto  del  buon  stato  in  cbe  hora  per 

DIo  g;ratia  mi  trovo ,  se  non  che  preg;o  V.  Alt."  cbe 

le    piaccia    dl    rrcder»>li,    come    confido    cbe    farcbbc 

a  me  medesima  ot  i  nn   l»;>ri;nlr  l.i   niniio  Ic  dcsidcn) 

1  Nisse,  NiExa? 

2  Msi».  dr  Brihnne.     Nro.  HT.iT     i     tl 


DER   HÄUSER   ESTE    UND  LOTHRINGEN.  101 

tlal  >S^  Dio  opii   felicita.     Di   Ferrara   a  XXVI II  di 
Nov.bre  MDLXXI. 
Di  V.  Alt.^ 
Obedientissima  fi«liiiola  che  desidero  di  servirla 

Urtrlntrit  jPud)c|Ta  lt>i  £nxava, 

129)  Lucretia  d'Este  alla  Duchessa  di 
Ferrara.  * 

Ser."»»  Madama  mia  Madve  et  S.»*»  osser."»» 
Da  mio  Guido  Baldo  o  ricento  la  litera^  di  V. 
Alt.a  et  iiiteso  da  lui  questo  di  pi«  che  mi  a  fato 
gratia  di  farma  sapere  e  si  come  mi  estate  di  somo 
contento  linteiidere  del  biion  essere  in  che  si  triiova 
me  iie  rallegro  infinitamente  e  di  coiitiniio  desidero 
saperne  come  ben  di  cuore  ne  suplico  V.  Alt.»  a 
farmene  gratia.  Le  diro  anche  che  per  gratia  del 
Sig'uore  Dio  son  libera  intieramente  del  male  il  quäle 
mi  a  pero  molto  travagliata  essendomi  durato  qua- 
tordici  giorni  la  febie  continua  dopia  coii  la  tossa 
e  poi  mi  soprao'ionsse  la  doglia  dello  tossa  per  nove 
di  mi  continuo  con  assai  gran  febre  e  poi  comincio 
a  decHnare,  e  a  pocco  a  pocco  mi  sono  intieramente 
i'isanata  e  o  cominciato  a  ussire  di  casa  e  mi  seuto 
cossi  benne  come  sio  non  havessi  mai  auto  male. 
Le  diro  anchora  sl  come  ella  mi  comanda  per  la 
sua  che  dal  Cavalier  Berniere  io  ricevei  la  litera 
che  mi  mando  e  fin  alora  risposi  a  V.  Altezza  chio 
mi   rimetea  intieramente   di   far   sempre    qiiello   che 

t  Mss.  de  Bethune.     .Nro.  Hflio.  p.  1. 
2  i.  e.  lotlera. 


1  92  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

mi  sai-Ja  (sie)  comandato  da  lei  et  dal  Slg^iior  Duca 
inio  fratello,  il  quäle  mi  si  inostra  coiitinuamente 
taiito  amorevole  chio  iioii  lo  saprei  desiderar  d'avan- 
tagio  come  fa  aiiclie  la  Duccssa  la  quäl  mi  e  tanto 
amorevole  chio  le  o  sempre  da  esser  oblig^ata  e  coii 
questo  fine  racomaiidandonii  liumiliss.*®  in  sua  buona 
^latia  Ic  hascio  la  maiio.  II  Conte  Gasparo  dara  piu 
minuto  raj>uaglio  a  V.  Altezza  di  tusto  quello  le 
piacera  sapere  al  quäl  rimetendomi  di  miovo  le  bas- 
cio  la  mano. 

Assi  5  d'Aprille. 

Di  V.  Altezza. 

liumiliss.'"»  et  obedientiss.»"«  fioliuola  et  serva. 

fticrctia  ^a  Cßfle. 

130)  D.  Toiissain  ä  Madame  de  Ferrare.  * 

Madame  je  croi  que  vostre  Excellence  eiitend 
journelemcut  les  fascheries  quon  fait  a  ceux  qui  d'Or- 
leans  viennent  icy  pour  ouir  la  parole  de  Dien.  ('«' 
qui  m'a  empescbe  daultant  mesmes  que  suis  seul, 
de  faire  voiage  jusques  a  mainteuaut.  Car  si  par 
les  assidueles  oecupations  le  moien  ne  men  eust  este 
retranche  je  n'eusse  tant  mis  a  aller  a  Montargis 
pour  nie  representer  dev.ant  Vostre  Excellence  puis 
quelle  nie  fait  cest  honneur  de  le  desirer  et  le  nie 
Commander.  Sur  tont  ai-je  eu  g;rand  reg^ret  de  na- 
voir  peu  visiter  vostre  Excellence  lorsquelle  estoit 
indisposee    pour   ce   qu'en    ce   mesme   temps   je   fiis 

1  Mss.  de  Holhunp.     Nro.  8739.  p.  11*. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND   LOTHRINGEN.  l03 

saisi  d'uiie  cholique  qui  me  reserrast  quelques  jours 
dans  la  maison.  Maintenant  il  nous  semble  que  le 
Seigneur  nostre  Dieu  nous  regarde  d'uu  meilleur  ceil, 
et  veult  sur  ce  printemps  faire  revei'dir  Testat  de  nostre 
Eglise  qui  estoit  comme  tout  mort.  Car  il  a  pleu  a 
la  Maofeste  de  nostre  Roi  faire  tant  de  commandemens 
et  si  expres  a  ceux  d'Orleans  de  nous  laisser  paisible- 
ment  en  ce  lieu  jouir  de  l'exercice  de  nostre  Religion, 
que  ce  peuple  tant  sedilieux  commence  un  peu  a  s'apri- 
voiser:  de  Sorte  que  nous  avons  fait  la  cene  par  deux 
dimenches  en  bien  grande  compagnie,  et  espere  que 
desormais  les  Lundis  je  pourrai  quelquefois  aller  a 
Montargis,  pour  vous  rendre  le  treshumble  Service 
que  je  vous  doi,  priant  ce  grand  Dieu,  Madame,  que 
vous  fortifiant  journelement  en  toute  force  corporele  et 
spirituele  il  vous  maintienne  en  longue  et  tresheureuse 
vie.  De  l'Isle  lez  Orleans  ce  15  Avril  1572. 
DeV.  Ecc.^^e 

le  treshumble  et  tresobeissant  serviteur 

131)  Leonora  d'Este  alla  Duohessa  di 
Ferrara.  ^ 

Ser."^a  Madama  Madre  et  S.»  mia  oss."«* 

Jo  non  ho  riposto  prima  alla  lettera  che  piacque 
a  V.  Alt.a  di  scrivermi  toccante  a  quel  particolare  di 

i  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8737.  p.  73.  * 

2  Dieser,  seinem  theilweisen  Inhalt  nach  nichts  weniger  als  poetische 
Briet  ward  im  Namen  der  Prinzessin,  vermuthlich  von  einer  ihrer  Hofdamen, 
„Donna  Lionarda,^  geschriel)en.  Die  Unterschrift  selbst  ist  sehr  verzwickt. 
CoUection.  13 


194  BRIEFE  UND  MEMORIALS  VON  MITGLIEDERN 

MonsJ«  lllustr."»  mio  fratello  pcrche  \o  «tava  pure 
aspettando  di  havere  qiialclie  resolutione  dal  JS.'«  Dura 
ende  io  la  potessi  certifirare  della  mente  di  S.  Ecc*  in 
torno  a  cio.  Et  con  tiitto  che  piu  volte  io  nlhibbia 
tenuto  proposito  seco  non  liavendo  In  fin  qui  potuto 
sostrare  la  deliberatione  siia ,  mi  e  parso  di  non  stare 
piu  a  fare  humiliss.»  riverenza  a  V.  Alt*  et  a  farle  sa- 
pere  questo  tanto  che  senon  e  quello  ch'ella  havrebbe 
dopo  si  lung;o  tempo  desiderato  di  »apere  e  ahnen 
quello  che  posso  dirle  in  tal  so^etto.  Assicurandola 
che  non  manchero  con  buona  occasione  di  toccarne 
di  ntiovo  a  S.  Ecc*  dalla  quäle  intendendo  qualche 
cosa  che  mi  paia  esser  bene  che  ella  sappia  ne  le  daro 
aviso  subito.  In  tanto  supplico  V.  Alt.^  a  tenermi  con- 
servata  nella  desideratiss.™''"  g-ratla  sua  et  a  perdonarmi 
sc  non  le  scriva  la  presente  di  mia  mano  perche 
dandomi  pure  da  aicuni  g^iornl  in  qua  travaglio  piu 
del  solito  il  catarro,  mi  ho  comuiciata  a  puri>;are 
con  fermo  proposito  di  pigliare  col  parere  dei  me- 
dici  dopo  questo  p.*  purgatione  la  salsapariglia ,  de- 
modo  che  mi  trovo  tuttavia  assai  stracca  et  debolc 
si  che  non  havrei  potuto  scriverle  questa  senza  pa- 
tire  molto  il  che  so  che  non  havrebbe  servito  di 
nulla  con  V.  Alt.»  che  confido  che  per  sua  infinita 
benignita  mi  ami  del  modo  che  ricerca  la  devotione 
mia  verso  lei  la  quäle  non  potrebbe  esser  ma*>;jj;iorc 
secondo  che  conoscera  in  tutto  quello  che  sl  deg^ncra 
di  coinmandarmi  piu  da  g;li  eiTetti  istessi  che  dalle 
apparente  et  con  raccommandarmi  hurailiss.*«*  nella 
buona  gratia  di  V.  Alt."  le  barlo  con  la  debita  rive- 
renza  la  mano    prog;ando    il  S.<'  Dio  che  Ic  conceda 


DKR  HÄUSEft  ESTÄ  UND  LOTHRINQE«.  195 

iii  fine  d'ogni  suo  desiderio.     Di  Ferrara    a  XXVIII 
di  Aprile  del  LXXII. 

Di  V.  Alt.a 
humil.a  et  obedient.^  figliola  et  serva. 
iütonörlX!.  * 

132)    Chastillon  a  Madame  de  Ferrare.2 

Madame.  Jay  receii  Ja  lettre  qiül  vous  a  pleu 
mescrire  en  suivant  icelle  jay  faict  mectre  entre  les 
mains  de  vostre  laquais  present  porteur  les  deux 
enfans  que  demandez  pour  les  vous  meiier  et  con- 
duire.  Des  nouvelles  que  desirez  scavoir  de  nous 
je  ne  vous  en  diray  d'autres  sinon  que  tous  nous 
portons  bien  graees  a  Dieu.  Quant  a  leurs  Majes- 
tez  le  Roy  a  retarde  son  partement  de  Bloys  jusques 
apres  cette  sepmaine  et  doibt  sans  passer  de  de^a 
a  raison  des  grandes  eaues  prendre  son  chemyn  par 
la  Beaulse  pour  sacheminer  droict  a  Sainct  Maur 
des  Fossez  quest  tout  ce  que  je  vous  en  puys  dire. 
Sur  ce  vous  presenteray  mes  treshumbles  recom- 
raandations  a  vostre  bonne  grace.  Supliant  le  crea- 
teur  vous  donner  Madame  en  tresparfaite  sante  tres- 
heureuse  et  treslongue  vie.  De  Chastillon  le  XXIX® 
d'Avril  1572. 

(Nachschrift.)  ^ 

Madame  je  i*eeeus  hier  des  lettres  de  la  Royne 
de  Navarre  qui  me  mande  que  Monsieur  son  filz 
avoit  eu  quelque  acces  de  fiebvre  tierce  mais  quelle 

1  Donna  Lionarda  hat  mit  unterschrieben. 

2  Mss.  de  Bethune.    Nro.  SldX  p.  52. 
i  Autograph. 


196  BRIEFE  UND  MEMORIALS  VON  MITGLIEDERN 

esperoit  que  cela  ne  lenipeoheroit  quil  iie  peiist  estre 
de  par  de^a  environ  le  XX®  du  mois  de  May. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  servitem 

Cl)afltUott. 

133)  Lucretia  d^Este  alla  Duchessa  di 
Ferrara. ' 

«'  S.a  Mad.a  mia  S.»  et  madre  oss."* 

Con  roccasioiie  di  mandar  all'  Alt.»  vostra  Ic 
scritture  che  ella  mi  fece  favor  di  coniandarmi  alli 
giorni  passati  ch'io  si  mandassi  le  ho  voluto  far  con 
questa  humiliss  ™»  riverenza  dicendole  che  prima  d'a- 
desso  io  noii  ho  mai  tanta  coinodita  di  haverle  si 
per  molto  le  procurale  e  che  tanto  minporte  per 
ogni  rispetto  la  gratia  che  mi  viiol  far  V.  Alt.»  et 
per  che  Mons.'^®  Illust.™^  mio  fratello  a  il  quäle  ho 
indritte  le  (?)  queste  come  confido  in  sua  bonta  sopra 
di  esse  le  parlera.  Jo  noii  diro  altro  all'  Alt.»  V. 
senon  che  me  le  ricordo  hum."**  serva  supplicandola 
che  mi  tenghi  in  buona  o^ratia  sua.  Tutti  questi  Sig- 
nori  son  sani  per  bonta  di  Dio ;  II  quel  prego  di  tutto 
cuore  che  continuamente  felicissima  la  conservi :  col 
quäl  fine  le  bacio  con  oj>ni  riverenza  la  mano. 

Di  Pesaro  il  S.o  di  Macrgio  1572. 

Di  V.  Alt.«» 

liuniiliss.'"*  et  obedient'"*  %liola  et  serva 

Cufrcttfl  ^1  (ßftc. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        1 97 

134)  Renee  au  Duc  de  Nemours.  * 
Mon  filz  je  aiay  voiillu  perdre  loccasion  de  lallee 
de  ce  present  porteiir  devers  vous  sans  vous  causer 
des  iiouvelles  que  jay  receues  de  ma  fille  vostre 
femme  depuys  quil  la  veue  qui  est  quelle  fait  bouger 
son  enfant  de  bien  eii  mieux  et  se  troiive  plus  saine. 
Ce  poiteur  vous  dira  ce  quil  en  a  veu  aussy  de  ma 
sante  depuys  la  malladye  que  jay  eue  desirant  scavoir 
de  vostre  bon  pourtement  et  de  vostre  retour  comme 
jay  dict  audit  porteur  et  combien  vous  estes  desire 
de  pardeca  Et  les  beaux  lieux  qui  vous  attendent  et 
sont  dessinez  pour  les  vous  monstrer  et  faire  veoir 
sur  les  lieux  mesmes  Et  esperant  que  ce  sera  bien 
tost  ne  vous  fay  la  presente  plus  longue  que  de  mes 
recommandacions  a  vostre  bonne  grace  et  souvenence 
Priant  Dieu  vous  donner  mon  filz  autant  de  contente- 
ment  bonne  sante  et  longue  vie  qui  se  peut  sou- 
haicter.  A  Montargis  ce  VIII  jour  de  May  1572. 
Vostre  bonne  mere 

135)  Leonora  d'Este  alla  Duchessa  dl 

Ferrara.  2 

Ser.a  Madama  madre  et  S.»  mia  oss.* 

II  cavaliere  Gianelli  inhibitore   presente   fara  a 

V.  Altezza  humilissima  riverenza   in   mio    nome  che 

cosi  mi  ho  promesso ,  et  le  dira  quanto  io  tuttavia  desi- 

deri  d'obedirla  et  servirla  in  tutto  cio  che  si  degnasse 

di  commandarmi  alle  volte.     Piero   alla    relatione  di 

i  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8737.  p.  77. 
2  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8737.  p.  78. 


19S  BRIEPK  UND  MBMORrAL£  VON  MITGLIEDERN 

esso  rimettoni  che  le  dara  anche  quale  nuove  che  so 
che  le  dispiaceraiiiio  della  8.  Diichessa  Madre  che  nii 
importo ,  io  iioii  diro  altro  «eiioii  che  supplico  V.  Alt.* 
a  dignarsl  di  aggradir  coii  la  solita  beiii»;nita  sua  l'offi- 
cio  come  se  fosse  fatto  da  nie  stessa  Et  con  baeiarle 
humiliss.*®  la  mano  prego  il  S/  üio  che  le  coiiceda  in 
fine  d'o^ni  suo  desiderio.  Di  l'crrara  a  VIII  di 
iiiug^no  del  LXXII. 

Di  V.  Alt. ' 
humiliss."'*  et  obedieiitiss.'"^  tigliola   et  serva. 

136)  Renee  au  Duc  de  Nemours.  * 

Mon  filz  depuys  pleussieurs  lettres  que  mavez 
escrites  et  celles  que  ma  fille  voste  femme  m'aporta 
laquelle  je  luy  baillay  a  ine  la  lire  de  quoy  je  me  re- 
peiitiz  bien  car  ce  ne  feust  sans  beaucoup  de  larraes 
voyant  ce  que  m'escriviez  de  vostre  maladye  Et  par 
ce  quelle  estoit  bien  ennuyee  de  vous  avoir  laisse  et 
lasse  du  chemiii  et  de  la  doubte  de  Groise^  et  de  noz 
affjnies  a  quoy  eile  a  tiavaille  beaucoup  Et  quant  a 
ma  part  aiant  faict  wng  voyjige  Ihyver  de  quoy  je  me 
trouvay  mal  je  viens  encores  den  reflfaire  un»;  autre 
par  ce  temps  deste  ou  jay  dcmeure  ung^  moys  a  cause 
de  la  nialadie  que  a  eu  la  Royne  mere  dont  ma  fille 
vous  ft  donne  particullfer  aviz  qui  a  demeure  lon^ue- 
niont  nupres  dclle  non  pas  saus  travail  coumme  je 
«cay  que  naurez  le  tont  eutendu  Et  la  bonne  saute 
de  Sadite  Ma.**  aussy  celle  de  madite  fille  vostre 

1  Mss.  de  Belhune.    Nro.  971T.  p.  SO 

2  froise,  88  frrosessr, 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  19Ö 

femme  qui  se  pourtoit  bien  le  soir  auparavant  que  je 
partisse  quelle  estoit  retournee  en  vostre  logis  de 
Paris  Mais  eile  y  eust  lettres  de  peu  dindisposition  de 
g;oute  qui  vous  estoit  encores  survenue  et  de  la  mala- 
die  de  vostre  petite  fille  qui  a  rendu  vostre  femme  au 
lict  ou  je  lay  laissee  ce  que  je  neusse  faict  neust  este 
avec  la  bonne  rellation  de  la  saige  femme  et  des 
medecins  qui  concluent  tous  quelle  a  besoing"  de  repos 
et  de  navoyr  poinct  dennuy  Car  eile  en  a  eu  taut  et 
tant  de  traverses  en  ceste  groisse  depuis  la  cheute  de 
son  coche  leslongnement  de  vostre  presence  que  luy 
est  si  difficile  et  grief  a  porter  aussi  le  travail  quelle  & 
prins  en  la  maladye  de  la  royne  mere  Et  puis  la  der- 
niere  nouvelle  de  nostre  dicte  petite  fille  et  de  noz 
affaires  qui  ont  avec  eile  besoing  de  vostre  presence 
ma  faict  resouldre  a  vous  escrire  mon  filz  et  prier  que 
jusques  a  vostre  arrivee  vous  veuilliez  faire  defFendre 
a  tous  voz  gens  et  aux  femmes  de  ne  luy  escrire  poinct 
que  nostre  petite  fille  se  porte  mal  Mais  de  Juy  es- 
crire quelle  se  guerist  pour  la  resjouyr  par  ce  quelle 
en  a  besoing  Et  sil  survenoit  augmentation  de  Mala- 
dye et  besoing  de  medecin  je  vous  prie  de  me  le  faire 
scavoyr  Car  jay  moyen  dy  pourveoyr  plus  tost  quelle 
pour  estre  plus  pres  Je  lay  veue  en  vollonte  de  vous 
aller  trouver  ce  quelle  ne  scauroit  faire  que  premier 
eile  ne  soit  accouchee  et  releveu  Jay  sperassee  que 
irous  y  trouverez  que  luy  sera  la  plus  grand  souUage- 
ment  et  satisfaction  quelle  scauroit  avoir  Et  sachant 
quelle  vous  aura  adverty  de  lestat  de  nosdictz  affaires 
et  quelle  a  entendu  lintentioh  de  leurs  Ma.*^«  depuis 
que   j'ay    prins  conge  deulx  et  la  bonne  affection  et 


200  BRIEFE    UND    MEMORIALK   VON  MITGLIEDERN 

amytie  quilz  vous  portent  et  desir  que  entendre  de  vosti-e 
retour  Je  ne  vous  en  feray  plus  lonj^ue  la  presente 
que  de  inofFrir  et  recommander  a  vostre  bonne  grace 
et  souveneuce  vous  priant  de  memployer  pour  vous 
et  noz  petits  enfaus  et  eu  tout  ce  qui  vous  sera  aj^reable 
Et  je  prieray  Dieu  mou  filz  vous  rammeuer  avec  autant 
de  boune  sante  dheur  et  de  contentemeut  que  je  vous 
desire.  De  Moutargis  ce  XXVI«  jour  de  Juiu«^  1572. 

Mou  filz  je  ne  veux  oublier  a  vous  dire  que  si 
Dieu  me  maintieut  saiue  je  seiay  bieutost  de  retour 
a  la  court  pour]  avoyr  este  convyee  du  Roy  et  de  la 
Royne  sa  mere  aux  nopces  de  Madame  ina  uiepce. 
Et  encores  apres  a  Fontainebleau  ou  la  Royne  doibt 
faire  ses  couclies  qui  sera  en  temps  que  je  masseure 
avec  layde  de  Dieu  que  vous  y  serez. 
Vostre  bonne  mere 

Uenee  ^e  /rance. 

137)  Jaques  de  Savoye  a  Madame  de 
Ferrare.  i 

Madame  Je  resus  ier  S®"»®  de  se  mois  une  lestre 
quil  vous  a  pleu  mescripre  ou  vous  me  commandes 
que  je  defande  descripre  a  ma  fame  la  maladie  de  ma 
fille  se  que  javois  faict  mais  je  ne  pouvois  voiant  ma 
ditte  fille  au  terme  de  ne  pouvoir  vivre  que  je  uan 
escrivisse  a  nia  fame  toujours  laccoumodant  a  se  re- 
soudre  a  la  fin  ou  je  mattandois  qui  estoit  quele  mou- 
rut  comme  eile  fit  le  jour  de  la  Sain  Jan  il  i  a  dis 
jours  et  ne  fallis  a  vous  despecber  ung;  laquais  expres 

i  Ms;«,  de  ßothunp.    Nro.  8737.  p.  83.    Autograph. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  201 

pour  vous  avertir  quant  et  quaiit  jecrivis  a  ma  fame 
par  uiie  lestre  que  jenvoie  a  la  chere  pour  savoir  de 
vous  si  il  ny  bailleroict  mais  depuis  par  trois  lestres 
que  jay  heu  de  maditte  fame  je  lay  veue  si  preparee  a 
a  lame  (sie)  de  sette  pauvre  petitte  creature  mescri- 
vant  que  Se  sousiaut  plus  du  desplaisir  que  jannarois 
que  non  pas  de  la  fille  que  il  ma  samble  laiant  veue  si 
resolu  an  dautres  anfans  et  males  que  je  luy  ay  veu 
perdre  que  je  croy  quil  ni  ara  point  de  mal  quel  le 
Sache  plus  taut  que  plus  tart  car  aussi  bien  san  doute- 
roit  eile  estant  bien  malaise  de  luy  cacher  si  lonc 
temps  jespere  Madame  aler  a  ses  couches  si  je  me 
puis  charier  seulemant  .  . . '  et  atandant  se  bien  de 
vous  voir  et  resevoir  voz  coumandemans  je  vous  su- 
pliray  treshumblemant  Madame  de  coumander  a  quel- 
qu'un  de  vos  jans  de  mescripre  le  temps  que  vous  pan- 
ces  retorner  a  Paris  et  me  tenes  sil  vous  piaist  en 
vostre  bonne  grace  Je  prie  Dieu  Madame  quil  vous 
doint  treslongue  et  tresheureuse  vie.  De  Sainte  Jule 
se  4«™e  de  Jullest  1572. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  fils  et  serviteur. 

Jrtqu^0  Ire  ^atJOije. 

138)  Anne  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare 
sa  mere.  ^ 

Madame  dautant  que  le  Roy  par  ses  lettres  pa- 
tentes du  XVIl^  de  Juing  dernier  a  ordonne  que  seur 
Francoise  du  Plessis  sera  remenee  en  sa  religlon  qui 
est  pres  de  Montargis  dou  eile  estoit  partie  il  y  a  assez 

1  Hier  ist  eine  durch  den  Riss  des  Briefes  unlesbare  Zeile. 

2  Mss.  de  Bethune.     Nro.  8737.  p.  87. 


^02  BRIBFB  DHD  MEMORIALS  VON  MITOLIEDERK 

long"  temps,  pour  y  vivre  doresnavaiit  religieusement 
et  Selon  les  reigles  de  son  ordre,  jay  este  priee  de 
vous  escrire  ce  mot  de  lettre  pour  vous  supplier  tres- 
'  humblenieiit  quil  vous  plalse  den  faire  parier  a  la 
prieuse  affin  que  suivant  Ihitencion  de  Sa  Ma.*®,  eile 
ait  a  la  recevoir,  et  ne  luy  pennectre  davoir  lissue  de 
sa  religion  si  libre  comme  eile  la  eu  parcidevant:  Et 
dautant  que  Celles  qui  men  ont  parle  sont  bien  fort  de 
nies  amies  et  lesquelles  je  desirerois  gratiffier  en  aultre 
plus  «Tand'  chose.  Je  nay  voulu  faillir  vous  la  re- 
comniander  Vous  suppliant  treshuinblement  quil  vous 
plaise  d'en  faire  parier  a  ladite  prieuse  affin  quelle 
ne  la  laisse  sortir  que  ceulx  qui  luy  attoucbent  non 
soient  premierement  advertiz  Et  en  cest  endroit  apres 
vous  avoir  baize  treshumblement  les  mains  je  supplie- 
ray  ie  createur  vous  donner  Madame  en  tresbonne 
sante  treslongue  et  contente  vie.  De  Paris  ce  V«  jour 
de  Juillet  1572. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissante  fille  et  servantc 

139)  Renee  au  Duc  de  Nemours  i 

Mon  filz  mft  tille  ma  envoye  la  lettre  que  mescri- 
vez  du  XX VIP  du  moys  passe  avec  une  de  sa  niain  ou 
eile  me  mande  la  perte  que  nous  avons  faicte  de  la- 
quelle  eile  ne  8e  plaint  plus  que  de  vosti*e  ennuy  con- 
siderant  Iheur  et  bien  que  Dieu  a  f«aict  a  nostre  petitc 
enfant  qui  ncn  pouvoit  avoir  de  pareil  en  ce  monde 
de  ceux  dout  eile  joyst  de  prescnt   qui  nous  doivent 

1  Mss.  de  Bethune.    Mro.  8737.  p.  89. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  Ü08 

contenter  avec  le  filz  que  Dieu  vous  laisse  et  ce  que 
nous  attandoHS  de  laccouchement  de  madite  fille  vostre 
ferame  que  jespere  nous  donner  de  la  joye  Et  ayaiit 
este  madite  fille  advei-tye  jestime  que  Dieu  la  permys 
pour  le  mieux  car  eile  eust  tousjours  este  au  danger 
de  le  scavoir  en  quelque  autre  sorte  A  vostre  retour 
que  je  vous  prie  estre  bien  tost  pour  I'affection  que 
vous  portez  a  vostre  femme  et  a  moy  je  masseure  quil 
fera  que  tout  le  reste  passei-a  a  vostre  satisfaction 
Cependant  vous  confirmant  a  la  volunte  de  Dieu  je 
scay  que  vous  userez  de  vostre  prudence  avec  son 
ayde  selon  le  besoing.  Je  len  supplie  de  vous  donner 
mon  filz  le  contentement  sante  et  longue  vie  que  je 
vous  desire  n\e  recommandant  a  vostre  bonne  grace. 
De  Montargis  ce  IX«  jour  de  Juillet  1572. 
Vostre  bonne  mere 

140)  Anne  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.  * 

Madame.  Je  vous  envoie  ung*  memoire  que  ma 
faict  presenter  ung  sergent  de  Montargis  Auquel  je 
nay  faict  aucune  responce  ne  sachant  de  quoy  11  est 
question.  A  la  parfin  ayant  este  advertie  que  sy  Ion 
ny  pourveoit  les  choses  pourroient  venir  a  consequence 
niesmes  que  ledit  sergent  estoit  en  deliberation  d'en 
faire  des  remonstrances  au  conseil  prive  Je  nay  voulu 
faillir  vous  envoyer  incontinent  ledit  memoire  et  vous 
supplier  treshumblement  vouloir  prendre  la  peine  de 
le  v€oir;  et  quapres  avoir  advise  quelle  responce   il 

1  Mss.  de  Betbuiie.    Kro,  8737.  p.  93. 


204  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

vous  seinblei'ca  den  faire  il  vous  plaise  men  voiiloir 
advertir  poiir  obvier  a  ce  qiiil  seil  poiii  mit  eiisuivir  Et 
sur  ce  atteiidaiit  voz  coinmandemens  Je  supplieray  le 
createur  apres  vous  avoir  baize  tresbumblcinent  les 
maiiis  quil  vous  doint  Madame  en  trcsbonne  saute 
tresloiigue  et  trescontente  vie.  De  Paris  le  XXII®  jour 
de  Juillet  1572. 

Vostre  treshumble  etc.  fille  et  servante. 

141)  Alfonse  Putti  a  Madame  de  Ferrare.  ^ 

Sereniss.*  Mad.«  mia  S."  et  padrona  colendiss.* 
Non  ho  prima  dl  hora  avisato  l'Alt.^»  V.«  della 
inorte  di  mia  madre  per  esser  stato  iiiipedito  da  molte 
cose  ch'ella  sa  ch'incraveiigono  alle  morti.  Hora  diiii- 
que  ella  sapra  coine  essendo  detta  mia  madre  fuori 
in  Villa  et  venendo  da  fare  essercitio  a  piedi  prima 
che  giungesse  a  casa  gli  veniie  im'  accidente  et  rade 
in  terra  morta  senza  poter  parlare  et  di  cio  ho  voluto 
avisarla  perch'ella  sappia  che  si  come  io  ho  perso  una 
madre  ella  ha  perduto  una  sua  obli<^atiss.*  serva  pero 
non  restero  mai  di  suplire  dove  non  potrano  mio  padre 
et  mia  madre  che  se  beiie  io  soii  restato  seiiza  di  loro 
non  senza  pero  restato  senza  core  di  sempre  servire 
V.«  Alt.a  com'  io  debbo  con  che  facendo  fine  con  of::in 
rivßrenza  le  prego  da  N.  S.  öj^ni  felicita.  Di  Ferrara 
li  XV  Aj,-o8to  MDLXXII. 

Di  V.  Alt.«  Sereniss.« 
devoto  et  peipetuo  servitore. 
5llfinifc»  putti. 

1  n*».  ciP  Belhune.    Hrn.  8737.  p.  97. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  105 

142)  Anne  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.  ^ 
Madame.  INayant  encores  eu  aulcunes  de  voz 
nouvelles  depuis  vostre  arrivee  a  Montargis  je  voiis 
ay  vouhi  envoyer  ce  laquais  par  lequel  je  vous  supplie 
treshumblement  men  vouloir  mander  et  faire  part  de 
vostre  disposition.  Aussi  si  avez  entendu  quelque 
chose  de  M.^  mon  mary  parceque  depuis  le  temps 
qu'oii  ma  faict  entendre  quil  debvoit  partir  pour  sa- 
cheminer  en  ca  Je  nay  eu  aulcune  seurte  sil  conti- 
nuera  son  veoiai^e  ou  bien  sil  aura  difFere  ayant  en- 
tendu ce  qui  sest  passe  bien  ay  je  apprins  quil  estoit 
party  le  XXV®  de  Chazay  et  rien  davantai^e.  Icy 
semble  que  les  choses  soient  fort  paisibles  et  ne  sy 
est  faict  ny  continue  aulcun  meurdre  ny  deplaisir  a 
personne  qu'on  ait  entendu  esperant  que  tout  yra  en- 
cores mieulx  par  le  moyen  dune  ordonnance  qui  fut 
hier  publiee  par  laquelle  le  Roy  enjoinct  a  tous  les 
quarteniers  de  ceste  ville  de  mectre  par  escript  les 
noms  qualitez  et  demeurance  de  tous  ceulx  de  la 
Religion  et  luy  porter  les  rolles  qui  en  seront  faictz 
pour  estre  mis  es  mains  de  qui  plaira  a  Sa  Mag\*^ 
en  ordonner  avec  deffence  de  ne  leur*  inefFaire  ny 
mesdire  sur  peine  de  la  vie  Ce  qui  nest  que  pour 
les  mectre  hors  de  prison  et  de  ran^on  Je  vous  en 
envoyeray  lordonnance  sitost  quelle  sera  imprimee 
comme  je  ne  feray  faulte  de  tous  aultres  edictz  et 
ordonnances  qui  se  feront  sur  ce  faict.  Au  demou- 
rant  Madame  ayant  entendu  le  deces  de  vostre  pro- 
cureur  en  la  court  de  parlement  jay  estinie  vous 
proposer  M.e  Jullien  Chauveau   qui  est   nostre  pro- 

1   Mss.  de  Belhune.    Nro.  8737.  p.  99. 


i06  BRIKFE  UND  MEMORFALE   VON  MITGLIEDERN 

cureur  homme  de  bien  Et  duquel  sil  vous  plaisoit 
de  luy  faire  taut  de  bien  et  dlioiiiieiir  qiie  de  luy 
donner  vostre  procuration  jauserois  asseurer  que  voiis 
auriez  tout  contentement  et  sei-vice  et  vous  siiplie 
treshumblemeiit  croire  si  je  ne  le  cong^noissois  digne 
de  ceste  chare^e  Je  ne  le  vous  proposcroys  ny  vous 
en  feroys  tresbuinble  requeste  mais  la  cono^noissance 
que  jay  de  sa  bonne  afFection  probite  et  dilligence  faict 
que  je  vous  en  suplie  tresbumblement  et  quil  vous 
plaise  me  faire  cest  bonneur  de  men  mander  vostre 
bon  plaisir  vous  voulant  advertir,  Madame,  quant  a 
ma  sante  que  depuis  trois  jours  U  nie  serable  avoir  eu 
meilleurs  nuictees  que  je  navois  accoustume  qui  mont 
apporte  beaucoup  dadmendement  et  esperance  de  bien- 
tost  me  veoyr  en  toute  sante  et  prosperite  pour  vous 
faire  Ibumble  et  tresaffectionne  service  que  je  vous 
doibz. 

Madame  je  suplie  en  cest  endroict  le  createur 
vous  donner  en  parfaicte  sante  tresbeureuse  et  tres- 
longue  vye.     De  Paris  ce  Ih  Sept.^*"«  1572. 

Vostre  treshumble  et  tresobeiss.  fille  et  servaute 

(Nachschrift.) » 
Madame  jay  avise  voyant  que  je  nay  poInt  de 
nouvelles  de  Monsieur  mon  mari  denvoyer  se  laquay« 
outre  pour  men  rapporter  vous  supliant  menvoyer  des 
vostres  jai  recouvert  lesdit  que  je  von«  envoye  et 
vous  suplie  tresbumblement  me  pardonner  si  je  ne 
yous  ecris  de  ma  mayn  car  jai  pris  medesslne  je  nay 
anoorre  »cu   recouvrer  la  (sie)  la  seur  de  la  oeuvre 

I   Von  nun  »n  unlo^iraph. 


DER    HÄUSER   ESTE    UND    LOTHRINGEN.  207 

car  seus  qui  la  tiennet  quan  ils  vous  ont  santi  partie 
san  son  dedis  ji  anvoye  tous  les  jours  Avragon  et 
feray  se  qiie  je  pourray  pour  la  rettirer  et  me  deli- 
bere  si  je  ne  la  puis  aujourdui  avoyr  danvoyer  quer- 
rir  le  segretayre  du  priiice  Daufin  et  lui  an  parier 
moymesmes  et  puis  vous  avertiray  de  tout  je  vous 
bayse  ti'eshurablement  les  mayns. 

143)  Cornelio  Bentivoglio  ä  Madame  de 
Ferrare.  i 

Ser.™^  padrona  etc. . .  Con  l'occasione  del  S.®'^ 
Fermino  presente  mandato  dal  S.**"^  Duca  a  conteste 
bände  non  ho  voluto  mancare  com'  e  debito  di  quel 
servitore  devotiss.**,  ch'io  sono  a  l'Alt.a  V,  di  ba- 
ciarle  con  ogni  riverenza  la  mano,  et  ricordarle  la 
solita  divotion  mia  verso  di  lei  supplicandola  per 
cio  a  tenermi  conservato  per  tale  nella  sua  buona 
gratia  et  commandarmi  che  cio  porrö  io  sempre  ap- 
presso  de  quelli  altri  oblighi  infiniti  ch'io  tengo  a 
V.  Alt.a  Alla  quäle  pre^o  Dio  ...  etc..  Di  Ferrara 
13  d'Ottobre  1572.     Di  V.  A. 

Hum.o  et  et  dev.o  Serv.^e 

Cornelia  ^müt^o^lxo, 

144)  Lucrezia  d'Este  alla  Dachessa  di 

Ferrara.  2 

Ser."»a  Madama  mia  Madre  et  S.  oss.™* 

Jo    mando    mio   Francesco   Maria   Nonello    mio 

gentilhuomo   et  portator  dell6  presenti   all'  Alt.»  V. 

1  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8744,  p.  15. 

2  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8744.  p.  25. 


208  BRIEFE  UND  MEMORIALS  VON  MITGLIEDERN 

per  che  doppo  l'havende  liumillimente  fatte  riverenza 
l'espraza  in  inio  nome  qiielo  et  coii  lettere  non  ini  e 
paruto  de  poter  fare  comodaiii.*®  piacia  all'  Alt.  V.  d'as- 
coltarlo  voleiitieri  et  credere  si  come  far  che  a  me 
medesima  et  per  che  mi  confido  nel  la  benij^ta  di  V. 
Alt.  chiiifinita  ho  sempre  provata  verso  di  me  sua 
serva  hiimilissima  et  ricevera  in  bona  parte  quanto  le 
sare  deto  in  mio  nome  et  paiücolarmente  sopra  il  do- 
natino  che  alla  sua  liberalita  piace  di  fanni  mi  rimet- 
tero  intieramente  alla  relasione  di  detto  INovello  con 
che  liverentemente  me  le  inchno  baciando  le  la  mano 
et  dal  S.'  Iddio  prego  felicita  conforme  a  suoi  alti  de- 
sidevii.     Di  Pesaro  li  2:X'"e  1572. 

Di  V.  Alt.« 

humihss.a  et  obedientiss.»  fig;liola  et  serva 

incxeixa  ^'®fle. 

145)  Alfonse  d'Este  a  Madame  de  Ferrare.  ^ 

Ser."»  Sj^  et  Madre  mia  oss.""» 

Essendo  piaciiito  al  S.'  Die  dl  chiamare  a  se 
Mons.^  HL"*®  di  Ferrara  mio  zio  la  cui  anima  sia  in 
gloria  non  ho  voluto  mancare  di  espedire  subito  ch'io 
n'ho  havuto  aviso  il  cavaliere  Bottone  mio  o-entilhuomo 
esshibitor  presente  all'  Alt.«  V.  per  dare.conto  di  questo 
accidente  et  condolersi  seco  in  mio  nome  dclla  tanto 
perdita  che  ha  fatta  la  casa  nostra,  che  pero  di  tutto 
bisog^na  conformarsi  con  volere  di  S.  D.  MM  et  che  di 
poi  passi  di  lungo  alla  corte  di  S.  M.**  Christianiss.«  per 

1  Mss.  de  Bpthune.    Nro.  87**.  p.  2T. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        209 

le  cause  ch'egli  stesso  riferira  all'  Alt.»  V.  pero  ripor- 
tandomi   alla  lelat."^  [di  lui  . . .   etc. . .     Di  Ferrara  a 
VIII  di  Decembie  MDLXXII. 
Di  V.  A. 

Obedientiss.o  figliuolo  et  liumiliss.o  servitore 

2llfattfa  ^'(&fi(. 

146)  Catherine  de  Medicis  ä  Madame  Douairiere 
de  Ferrare.  * 

Madame  ma  tante  jay  regeu  vostre  lettre  du 
XXVI.™®  jour  d'Octobre  avec  regret  et  desplaisir 
de  la  mort  de  feu  ma  cousine  Madame  la  Duchesse 
de  Ferrare  vostre  belle  fiUe  ^ ,  taut  pour  la  perte  que 
mon  Cousin  son  mary  a  faicte  particuUierement  en 
eile,  que  pour  celle  que  nous  recepvons  tous  pour 
labsence  dune  sy  bonne  et  vertueuse  Princesse  quelle 
estoit  et  ne  voulant  de  peur  de  vous  rafreschir  len- 
nuy  que  vous  en  avez  en  estendre  ce  propoz  plus 
avant  je  feray  fin  .  .  .  etc —  Escript  a  Paris  le 
Xll.nie  jour  de  Decembre  1572. 

Vostre  bien  bonne  niepsse 

147)  Louis  Card.^^  d'Este  a  Madame  de 
Ferrare.  ^ 

Ser.a  Sig.'*^  Madre  etc.  Anchora  ch'io  sia  certo 
che  V.  Alt.a  havra  gia  intesa  la  morte  del  Sig.'  Card.*® 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8744.  p.  3. 

2  Barbara  von  Oesterreich,  Bekanntlich  trug  Alfonso  drei  Frauen  zu 
Grabe  :  Virginia  di  Medicis,  Barbara  d'Au  Stria  und  M  a  r  g  h  e- 
rita  di  Gonzaga. 

3  Mss.  de  Bethune.     Nro.  8744.  p.  29. 

GoUection.  14 


210  BRIEPX   ÜTID   BttMOniALE    VON    MITGLIEDERN 

mio  zio  di  bona  memoria,  il  quäle  passo  a  miß;lior 
vita  alli  due  del  presente;  INondimeiio  reputo  debito 
mio  che  Tintenda  aiiclie  da  me ,  et  ch'io  me  iie  con- 
dolga  seco  per  la  gran  perdita  che  veramente  lia  fatta 
tutta  casa  nostra.  Detto  Sigfiiore  poco  prima  che 
morissi  fece  testamento ,  et  iiistitui  cohe  redi  il  Sig.' 
Duca  et  me,  pero  coii  molta  gravezza  de  debiti,  et 
de  legati,  come  V.  Alt.»  potra  intendere  piu  minuta- 
meiite  con  la  prima  occasione  di  qualche  gentilhuomo 
che  si  mandi  alle  bände  di  la  Con  questo  . . .  etc. . . 
Di  Roma  a  XV  di  Decembie  1572. 

Humil.o  et  obedientiss.«  figliuolo 

148)  Lucretia  d'Este  alla  Duchessa  di 
Ferrara.  i 

Ser.a  Madama  mia  S.»  et  Madre  oss.""« 

»  11  Novelle  fra  l'altre  nuove  che  ml  da  di  V.  Alt." 
quelle  della  salute  sua,  et  ch'io  sono  conservata  nella 
benigna  sua  gratia  mi  sono  sopra  modo  gratissime  et 
d'infinita  consolatione.  Piaccia  a  N.  S.  Iddio  di  farme 
sempre  sentir  il  medesimo  Et  per  non  fastidir  liora 
VA,  V.  con  lunga  lettera  lassero  ch'l  detto  Nonello 
le  dio  conto  del  nostri  travagli  inopinamente  succe- 
duti  in  questo  stato ,  da  che  egli  parti  da  questc  bände 
che  soll  concessa  ch'ella  ne  seutira  cou  esso  che  di 
pui  le  sara  riferito  dal  medesimo  a  mio  nome,  suppli- 
candola  a  prestar  le  fede  et  ad  havermi  per  raccolta. 
Et  per  fine  humiÜNS.*^  le  bario  la  mano,  vt  nn'«>o  il 

1  ll«s.  de  Bethune.    Nro.  B7H.  p      .> 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  211   K 

Signore  che  la  coiiservi  feKciss.^     Di  Pesaro  a  VII 
Feb/o  1573.  .„^  ^ 

Di  V.Alt. 

hiimil.™*  et  obedientiss.'»^  figliola  et  serva 


149)  Leonora  di  Este  alla  M.^  la  Duchessa  di 
Ferrara.  ^ 

Ser.™»  Madama. 
La  visita  tanto  eortese  fattami  con  la  Tia  di  V. 
Alt.a  quäl  e  piacciuto  a  quella  di  scrivermi ,  et  si  amo- 
revolmente  compartirmi  in  caso  di  si  graiide  afflittione 
emmi  stato  buono  riparo  alla  doglia,  che  meritamente 
mi  stringe  n'ell  esser  mancato  a  casa  nostra,  ma  spe- 
cialmente  a  me  sostegnio  tanto  gagliardo,  qiianto  era 
Mons.'^®  mio  111."*®  fratello  di  gloriosa  memoria.  II 
perclie  con  tutto  quell'  obligo  ch'io  devo  a  V.  Alt.^, 
vengo  con  ^razia  mia  a  farle  humilissima  riverenza 
come  parechie  altre  volte  ho  anco  fatto  per  l'adietro, 
et  baciarle  le  mani  del  ricevuto  favore  in  refrigerarmi 
l'animo  con  gl'humanissimi  mei  consorti ;  desiderando 
sempre  all'  Alt.»  V.^  da  N.  S."^  Iddio  contentezza  et 
compiuta  felicita.  Di  Ferrara  il  XVI  Febraro  LXXIIl. 

Di  V.a  Alt.a 

Humiliss.»  sera  suor 


1  Mss.  de  Bethune.  Nro,  8744.  p.  35.  Margherita  Gonzaga,  die  dritte 
Gattin  Alfonso's ,  ist  hier  wohl  gemeint.  Man  sieht,  dass  der  Herzog  das 
Trauerjahr  nicht  zur  Hälfte  ausgehalten. 


212  BRIEFE   UND    MEMORiALE    VON    MITGLEDERN 

150)  Gontault  Belestat  a  Madame  de 
Ferrare,  ^ 

Madame  estant  Monseig^neur  le  Chancelier  de 
lontems  bien  fort  malade  Monsieur  Rousset  vostre 
medecin  lest  venu  voir ,  dont  il  est  merveilleusement 
aise  content  et  satisfaict.  Madame  la  Chanceliere 
est  aussi  un  peu  malade.  Pour  ceste  cause  je  prins 
la  hardiesse  vous  ecrire  la  presente  pour  vous  sup- 
plier  ti'eshumblement  Madame  qui  vous  plaise  nous 
faire  a  touts  ce  bien,  de  nous  renvoier  et  prester 
pour  quelques  jours  ledit  S/  Rousset...  etc..  De 
Belestat  ce  4  Mars  1573. 

Vosti'e  treshumble  et  tresobeissant  serviteur 

-        151)  Madame  de  Ferrare  a  Madame 
d'Aumalle.  2 

Ma  Cousine  la  partieipation  que  jay  de  la  perte 
generale  et  particuliere  de  feu  Monsieur  d'Aumalle 
men  faict  doulloir  avec  vous  sachant  vostre  rejrret 
et  ennuy  auquel  je  vous  piye  et  exhorte  de  vous 
conformer  a  la  volunte  de  Dieu  Estimant  quil  la 
mis  et  tire  avec  luy  a  meilleure  vie  Ailaquelle  nous 
aspirons  et  attandons  tous  dy  arriver  et  cependant 
vous  a  laisse  une  belle  et  grande  lignee  de  vous 
deux  dont  jespere  que  Dieu  vous  donnera  de  la  con- 
solation  comme  je  supplye  ma  cousine  et  vous  aider 
et  favoriser  en  touttes   voz  affaires   Et  ce  quil  cog- 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  87*4.  p.  39. 

2  Mss.  de  Bethune.    Nro.  87n.  p.  5. 


DER  HÄUSER   ESTE    UND   LOTHRINGEN.  213 

iioist  vous  estre  necessaire.  De  Montargis  ce  XVII."»® 
jour  de  Mars  1573.     Vostre  bonne  mere 

IXtme  tK^  £xmct. 

152)  F.  Porto  ä  Madame  de  Ferrare.  i 

Ill."»a  et  Ecc.n^a  Madama. 
Esaia  mi  ha  scritto,  et  fatto  intendere  dello 
prospero  stato  di  V.  Ecc.^*  di  che  ho  glorificato  il 
S/  Iddio  5  et  suppHcatolo  ,  si  come  faccio  ogni  giorno, 
che  acresca  et  moltiphchi  in  lei  le  sue  benedittioni. 
II  medesimo  Esaia  mi  ferme,  che  V.  Ecc.^*  rion  ha 
ricevuto  alcune  mie  lettere  dopo  la  mia  partita  di 
Francia,  et  che  havrehbe  caro  d'haver  novelle  delle 
cose  di  qua,  per  il  che  ho  preso  ardii'e  di  scriver 
la  presente:  Jo  Madama  Ecc."*»  scrissi  piu  volte  a 
V.  Ecc.2*  dopo  il  mio  ritorno  a  casa:  ma  a  quel  che 
veggo,  le  lettere  non  le  sono  state  presentate:  sono 
poi  seguiti  questi  disturbi  et  cosi  restai  di  scrivere 
parendomi  che  i  tempi  non  lo  portasseno:  Hora, 
poiche  le  cose  si  sono  alquanto  acquetate,  et  V.  Ecc.^ 
mostra  di  non  haver  discaro  cotal  officio,  non  man- 
chero  del  debito  mio  quantunque  volte  havro  per- 
sona certa  si  come  ho  adesso:  Per  hora  dirö  questo, 
che  poco  dopo'l  mio  ritorno  diFrancia,  cadei  infermo 
di  quartana,  che  mi  ha  tenuto  tutto  un  anno,  hör 
semplice,  et  hör  doppia:  la  quäle  mi  e  stata  di 
grandissimo  danno  in  piu  modi,  et  se  ben  alla  fine 
deir  anno  s'e  partita,  nondimeno  mi  ha  lasciato  af- 
flitto,  et  senza  forze:  di  maniera,  che,  non  potendo 
io   legger,  tutte   due   le  lettioni,   che  leggeva   ogni 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8744.  p.  42. 


214  BRIEFE  UND  MEMÜRIALE  VON  MITGLIEDERN 

j^ioiTio,  lio  ottentito  gratia  che  Emilio  mio  fi«liuolo 
legge  Ulla  di  quelle,  et  la  legge  per  Dio  gratia  coi» 
noii  poco  satisfattione  de  gli  auditori:  Tanto  scrivo, 
perche  mi  persuado,  che  V.  Ecc.  l'havra  caro  sos- 
tentando  et  aitandolo  ella:  11  resto  poi  di  casa  mia 
sta  per  bonta  di  Dio  assai  bene,  et  tutti  humiliss.*^ 
le  basciano  la  raano:  Quanto  al  publico  poi,  le  con 
al  presente  passano  quietiss.'*'  a  mesi  passati  fu  qual- 
che  disturbo  per  dissensioiie  uata  fra  quelli  della 
conipagnia,  perclie  alcuni  pochi  facevano  delle  invet- 
tive  contra  il  Magistrato  fuor  di  proposito;  ma  Dio 
gli  ha  provisto:  et  gli  ha  levati  di  qui,  talmeute, 
che  le  cose  hora  souo  beii  paeifiche:  Qui  e  buoii 
nuniero  di  persone,  et  ogni  giorno  arrivano  di  nuove, 
et  persoue  anchora  segnalate,  11  nepote  di  Mons/ 
Despouilla  sta  bene ,  et  va  crescendo ,  et  iiuparando : 
ä  giorni  passati  mori  suo  padre ,  et  e  rimasto  orfano  : 
Altro  non  ho  che  dire  per  hora :  pero  facendo  finc  con 
ogni  humilta  et  riverenza  le  bascio  la  mano ,  che  Dio 
Eterno  longainente  la  conservi ,  et  acresca  nella  sua 
Santa  gratia.  Di  Villa  Francia,  alli  XX  di  Marzo 
MDLXXIII.  Di  V.  Ecc.a 

Obligatiss.o  et  devotiss.°  servo. 

M.  Loue  soit  nostre  Dien  de  ce  que  non  scule- 
ment  II  vons  a  donne  constance  au  milieu  de  telles  et 
si  horiiblcs  teinpestes ,  et  sl  piteux  exemples  de  mal, 
mais  anssl  sest  servl  de  vous  de  rechef  pour  en  ga- 
rentir  plnslenrs,  dont  toute  Teglise  du  Seigneur  vous 

1  Da?  nun  noch  Folgende  ist  auf  einem  an  den  Brief  jreholleten  Papiar- 
Slreifon.  sehr  eng,  i;cschricbon. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND   LOTHRINGEN.  21$ 

seia  a  jamais  obligee  et  non  moins  que  celle  d'Israel 
a  celui  qui  jadis  gar  da  les  cent  proplietes  eii  semblable 
calamite.  Mais  il  reste  qu'en  parachevant  de  vous 
obliger  eeste  paoure  eglise  tempestee,  et  se  mon- 
strant  quelque  ouverture  d'aller  seurement  par  pays, 
il  vous  plaise  trouver  moyeii  de  mettre  en  quelque 
plus  grande  seurete  ces  deux  grandes  lumieres  qui 
sont  encores  par  dela,  exposees  au  danger  d'estre 
estinctes  au  premier  maulvais  vent  qui  pourra  cou- 
lir  Et  notemment  M.  sil  plaisoit  a  Dieu  nous  affli- 
ger  taut  que  de  vous  retirer  a  son  repos  durant  ce 
paovre  et  miserable  temps,  vous  povez  bien  juger 
en  quel  estat  se  trouveroient  ces  deux  bons  perso- 
nages  et  combien  cela  aggraveroit  les  pertes  pre- 
sentes  que  la  paovre  eglise  a  soufertes  et  soufre 
tous  les  jours.  Car  encores  quelle  ne  depende  des 
hommes  et  que  Dieu  puisse  susciter  telles  gens  a 
l'advenir  quil  lui  plaira,  si  est-ce  que  nous  debvons 
bien  tenir  chers  et  precieux  ceulx  qui  nous  restent, 
veu  le  povre  estat  ou  nous  sommes  reduicts  puis 
quil  piaist  ainsi  au  Seigneur.  Cependant,  M. .  ce 
n'est  pas  a  dire  que  debviez  demeurer  despourveue 
en  une  teile  necessite  en  laquelle  vous  avez  besoing 
d'estre  plus  que  jamais  fortifiee,  mais  seulement  afin 
quil  vous  plaise  de  bien  regarder  sil  y  auroit  moyen 
que  pour  un  temps  quelque  moindre  vous  pourroit 
satisfaire,  soit  que  vous  en  ayez  quelcun  par  dela, 
soit  quil  vous  plaise  que  nous  vous  en  envoyons 
quelcun,  ce  qui  nous  sera  aise  en  ayant  ici  jusques 
a  soixante,  et  de  bonne  avise  pour  la  plus  part, 
entre    lesquelz    il     ny    a   celui    qui    ne    soit    prest 


{Kl 6  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

d'exposer  sa  vie  pour  vous  faire  service ,  comme  vous 
en  serez  persuadee  sil  vous  piaist,  et  qnil  n'y  a  jour 
que  ne  soyez  ramenteiie  en  uoz  prieres,  lesquelles 
Dieu  veuille  bien  exaulser,  et  serviront  icelies  re- 
parer  les  bresches  ou  plustost  la  ruine  de  sa  paovre 
maison  a  son  honiieur  et  gloire  et  au  rcpos  des 
siens.  Le  Lendemain  de  Pasques  1573.  Vostre  tres- 
humble  serviteur.     T.  d.  b  »^. ' 

153)  Fran9ois  d'Este  ^   ä    Madame    de  Ferrare.  3 
lll."»a  et  Eec."»«  Mama  et  S."  oss.«"» 

Spedisco  a  Mons.'  niio  •  lll.o  d'Este  Paolo  Cu- 
rione  presente  mio  creato  per  condolersi  della  ^yr- 
viss.3  infermita,  che  hebbe  a  gionii  passati,  e  per 
rallen^rarsi  con  S.  S.  III.^  non  solam.*^  del  inegliora- 
mento  ma  anche  della  ricuperata  salute ;  il  quäl  uffi- 
cio,  m'e  stato  tanto  piu  caro,  quanto  che  con  questa 
medema  occasione  verro  a  rallep'armi  con  V.  Ecc.^* 
et  a  participar  con  esso  lei  de  suoi  piaceri  e  conso- 
lationi,  si  come  puo  ben  assicurarsi,  che  faccio  con 
ogni  Sorte  d'afFetto,  et  come  piu  diffusamente  V.  Ecc* 
potra  intondere  dal  detto  mio  creato,  al  quäle  mi 
ripoito  supp>  etc. . .  Di  Roma  li  III  d'Aprile  nel 
LXXIII. 

Di  V.  E. 

Humilissimo  et  obligatiss.®  servitore. 

1  Dieser  Brief  scheint  von  einem  Frediger  der  bedrängten  protestanti- 
schen Gemeinden  im  Umkreis  der  Herrschaften  Renea's  geschrieben  worden 
zu  seyn- 

2  Von  der  andern  Linir  des  Hauses. 

3  Mss.  de  Bothnno.    Wro    Ö74I.  p.  10*. 


DER    HÄUSER   ESTE    UND    LOTHRINGEN.  217 

154)  Leonora  di  Este  alla  Madama  ia  Duchessa 
di  Ferrara.  i 

Ser."^»  Madama  Madre  et  S.""»  mia  sempre  oss.""» 

Havendomi  detto  il  Gianninelli  all'  arrivo  suo 
di  Francia  qua,  che  V.»  Alt.a  andata  per  vedere  il 
S.^ß  Carole  mio  fratello  a  Parigi,  era  caduta  al- 
quanto  indisposita,  ancora  che  con  la  buona  nova 
che  egli  mi  ha  portato  della  convalesenza  del  detto 
S/ß  mi  habbia  liberata  da  iino  de  maggiori  travagli 
che  havessi  mal ,  per  l'aviso  che  diece  giorni  prima 
hav6a  havuto  della  pericolosissima  infirmita  di  S.  S. 
111.'"^  noiidimeno  io  ho  seiitito  dispiacere  infinito  di 
questo  altro  iiiviso,  ricercando  questo  oltre  a  gli  altri 
rispetti  l'osservanza  et  devotione  mia  verso  lei,  per 
laquale  conviene  ch'io  partecipi  degli  avenimenti  di 
V.  Alt.^  molto  piu  di  quello  che  posso  esprimarle; 
Oiide  ho  voluto  espedirle  questa  mia  per  corriere  es- 
presso  5  con  supplicarla  che  trovandosi  libera  dal  male 
come  mi  giova  di  sperare,  quaiido  egli  sara  »iunto  si 
degni  per  sua  infiiiita  bonta  di  farmene  dare  aviso 
bentosto,  accio  che  io  non  stia  longamente  in  quella 
perplesita  d'animo  che  conviene  che  resti;  Infen  tanto 
ch'io  habbia  questo  desiderato  aviso,  che  veramente 
mi  farä  favore  singolarissimo.  Tratante  io  mi  rallegro 
con  V.  Alt.^  della  gratia  che  e  piacciuto  al  Sig.^®  Dio 
di  darci,  con  havere  liberato  esso  SJ®  Carole  da  cosi 
grave  et  pericoloso  male.  Et  perche  V.  Alt.»  che 
havra  saputo  meglio  di  me  il  pericolo  che  havra  scorso 
il  S.'®  Carole ,  del  quäle  non  si  puo  dire  che  sia  fuoci, 

1  Mss.  de  Belhune.    Nro.  8744^  p.  44. 


218  BRIEFE    ÜNII  MEMORIALE    VON   MITüLlEDERN 

poiche  «;li  aeri  di  cotesto  paese  et  le  faticlie  che  egVi 
si  pig^lia  poco  appropriate  alla  sua  coniplesioiie  pos- 
sono  facilmeiite  farlo  licadere  in  modo  che  noii  sia 
possibile  a  ricuperarsi ;  Jo  supph'co  V.  Alt.«  ad  havere 
con  la  iiifiiiita  pnidenza  sua  consideratione  a  tutto 
ciö,  et  ad  esshortarlo  a  rittornarsene  hi  lt<ilia,  ove 
con  la  salubrita  dell'  aere  natio  et  con  la  quiete  potra 
dare  opera  alla  conservatione  della  persona  sua  molto 
meglio  che  non  puo  stando  costa.  Et  certo  che  quando 
S.  S.  111.'"*  fosse  per  posporre  la  salute  alla  servitu 
che  e^rW  pensa  di  fare  presentialinente  alla  M.»  del  Re, 
et  non  udisse  l'esshortatione  di  V.  Alt.«  et  det^li  altri 
che  l'amano ,  io  penserei  che  fosse  officio  deg^no  della 
pieta  di  V.  Alt.«  ad  operare ,  che  il  Re  medesimo  gli 
commadasse  che  venisse,  poiche  come  protettore  delle 
cose  di  Francia  in  Roma,  potra  in  cose  a  lui  pui 
proprie  essere  di  maj^^iore  seiTitio  alla  M.«  S.  che  in 
accompagnarla  a  correre  al  cervo;  et  concorrendo 
TAU.«  V.»  in  questo  mio  pensiero  la  supplico  humila- 
tissime  in  caso  di  bisogno,  a  farg;li  commandare 
questo  al  Re ,  che  cosi  ella  verra  a  procurare  la  con- 
servatione della  vita  ad  un  ü^.^^  et  servitore  obedien- 
tissimo  che  so  che  eg^li  le  e,  non  deservira  alla  M."  S., 
et  fara  a  me  una  delle  map^or  j^ratia  ch'lo  possa  rice- 
vere  per  hora  dalla  infinita  beni«iiita  di  V.  Alt.«;  Nclla 
cui  desidoratissima  j>ratia  humilissimamente  mi  rac- 
commando ,  et  con  baciarle  la  mano  prec^o  il  Siff .''«  Dio 
che  la  renda  sana  et  fellcissima  per  sempre.  Di  Fer- 
rara  A  di  Aprilo  MDLXXIII.     Di  V.  Alt.» 

Humiliss.«"»  et  ohediontiss.™«  fi^hola  et  serva 


DER    HÄUSER    ESTE    UND  LOTHRINGEN.  210 

155)  Requeste  de  la  Duchesse  de  Ferrare  au  Roi 
poiir  Ja  re'paration  de  Chateau  --  Gaillard.  i 
Sire.  Renee  de  France  Douaiilere  de  Ferrare 
Duchesse  de  Cliartres  Contesse  de  Gisors  et  Dame 
de  Montar^s  remonstre  a  Vostre  Majeste  comme 
par  son  dot  et  assignal  de  maria^e  antre  aultres 
choses  luy  a  este  baille  et  delaisse  ledit  Conte  de 
Gisors  duquel  depend  la  chastellenye  Dandely  sur 
seine  auquel  lieu  y  avoit  un^  viel  chasteau  on  ma- 
sure  des  lors  tout  ruyne  desmoli  et  inhäbite  ap- 
pelle  le  Chasteau  Gaillard  et  seroient  tousjours  de- 
puis  les  ruynes  et  desmolicions  dicelluy  Chasteau 
augmentees  Tellement  que  depuis  peu  de  temps  voz 
officiei*s  et  de  ladite  supliante  audit  Conte  de  Gisors 
a  la  poursuicte  du  capitaine  dudit  chasteau  auroienct 
fait  faire  ung^  devy  de  reparations  quilz  entendent 
y  estre  faictes  pour  la  comodite  dudit  capitaine  qui 
se  montent  quatre  ou  cinq  mil  livres  et  oultre  le  vou- 
ioir  et  defFence  dicelle  supliante  ont  faict  publier  l'ad- 
judication  desdites  reparations  pour  estre  payees  sur 
les  deniers  du  dommaine  dudit  Andely  apartenant  a 
icelle  supliante  a  laquelle  ladite  adjudication  tourne- 
roit  a  tresgrand  prejudice  et  dommaige  pour  estre  les- 
dits  deniers  dudit  dommaine  assignez  et  afFectez  pour 
la  despence  ordinaire  de  sa  maison  joinct  aussy  quelle 
nest  tenue  de  faire  telles  reparations  luy  ayant  comme 
dict  est  ledit  chasteau  este  baille  tout  ruyne  et  des- 
moly,  aussy  quil  napartient  ausdits  officiers  entre- 
prandre  la  congnoissance  du  contract  et  assig-nal  de 
mariage    de    ladite    Suphante    ne   dordoner  sur   ses 

4  Mss.  de  Bethune.    Nto.  8633.  p.  50. 


220  BRIEFE    UND    MEMORIALS  VON  MITGLIEDERN 

deniers  et  finances,  speciallement  pour  reparations  de 
teile  consequence  A  ceste  cause  attendu  ce  que  des- 
sus  et  la  proximite  de  lignaige  dont  icelle  Dame  Su- 
pliante  vous  attieiit ,  U  vous  plaise  ordonner  que  def- 
fences  seront  faictes  ausdits  officiers  de  passer  oultre 
a  la  coiif^noissance  publication  et  adjudicatioii  dicelles 
reparations  et  que  comandement  leur  soit  faict  den- 
voier  par  devers  Vous  ou  Messieurs  de  Vostre  Con- 
seil  prive  tous  les  devis  publications  et  autres  proce- 
dures  concernans  lesdites  reparations  pour  le  tout  veu 
par  V.  M.*^  et  mesdits  Sirs  de  son  prive  Conseil  en 
estre  ordonne  ainsi  qüe  de  raison.  Et  plus  bas  est 
escript  ce  qui  sensuict,  ordonne  quil  sera  mande  aux 
officiers  et  procureur  du  Conte  de  Gisors  denvoyer 
les  proces  verbaulx  des  visitations  publications  et 
adjudications  des  reparations  du  Chasteau  Gaillard 
Dandely  et  autres  procedures  qui'ont  este  par  eulx 
faicte  pour  cest  effect  aussy  si  les  reparations  sont 
necessaires  et  semblablement  toutes  pieces  neces- 
safres  pour  scavoir  qui  est  tenu  aux  reparations  cepen- 
dant  sera  tenu  en  surceance  le  receveur  Dandely 
jusques  ad  ce  que  aultreinent  en  ait  este  ordonne. 
Faict  au  conseil  prive  tenu  a  Fontainebleau  le  XU® 
jour  d'Avril  1573.     Ainsi  si^ne  Clausse. 

Charles  par  la  grace  de  Dieu  Roi  de  France  «lu 
bailly  de  Gisors  ou  son  lieutenant  salut.  Nostre  tres- 
chere  et  tresaimee  tante  Renee  de  France  Douairiere 
de  Ferrare  Duchesse  de  Chartres  Contesse  de  Gisors 
et  Dame  de  Montaro-is  nous  a  par  sa  requeste  a  nous 
presentee  en  nostre  Conseil  prive  faict  dire  et  re- 
monstrer  comnie  par  son  dot  et  assignal  de  mariagc 


DER  HÄUSER  ESTE  UJ^D  LOTHRINGEN.  221 

aiitre  aultres  clioses  luy  a  este  baille  et  delaisse  ledit 
Coiite  de  Gisors  duquel  deppend  le  Chasteau  Dandely 
sur  seine  Auquel  lieu  y  avoit  un^  viel  chasteau  ou 
raasure  deslors  tout  ruyne  desmoly  et  inhabite  ap- 
pelle  le  Chasteau  Gaillard  et  seroient  tousjours  de- 
puis  les  ruynes  et  desmolicions  dicelluy  Chasteau 
augmentee  Tellement  que  depuis  peu  de  temps  noz 
officiers  et  de  ladite  Supliante  audit  Conte  de  Gi- 
sors a  la  poursuicte  du  Cappitaiiie  dudit  Chasteau 
auroient  faict  faire  ung  devis  des  reparations  quils 
entendent  y  estre  faictes  pour  la  comodite  dudit 
cappitaine  qui  se  montent  a  quatre  ou  cinq  mil 
livres  Et  oultre  le  vouloir  et  defFence  de  nostre- 
dite  taute  out  faict  publier  ladjudication  desdites  re- 
parations pour  estre  payees  sur  les  deniers  du  dom- 
maine  dudit  Andely  a  eile  appartenant  A  laquelle 
ladite  adjudication  tourneroit  a  tres  grand  prejudice 
et  doumaige  pour  estre  lesdits  deniers  dudit  doumaine 
assignez  pour  la  despence  ordinaire  de  sa  maison 
Joinct  aussy  quelle  nest  tenue  de  faire  telles  repara- 
tions luy  ayant  comme  dict  est  ledit  chasteau  este 
baille  tout  ruyne  et  desmoly,  aussy  quil  nappartient 
ausdits  officiers  entreprandre  la  congnoissance  du  con- 
tract  et  assignal  de  son  maryag-e  ne  dordonner  sur 
ses  deniers  et  finances  speciallement  pour  reparations 
de  teile  consequence  nous  suppliant  et  requerant  at- 
tendu  ce  que  dessus  et  la  proximite  de  lignage  dont 
eile  nous  attient  quil  nous  pleust  ordonner  que  def- 
fences  seroient  faicte  ausdits  officiers  de  passer  oultre 
a  la  congnoissance  publication  et  adjudication  dicelles 
reparations  et  que  commandement  leur  fust  faict  den- 


222  BRIEFE    UND    MEMORIALK  VON  MITGLIEDERN 

Toyer  par  devers  iious  en  iiostre  conseil  prive  ton« 
l€8  (levis  publications  et  anltres  procedures  concei- 
■ans  lesdites  reparatioiis  pour  le  tout  veii  par  nous  eii 
esti'e  ordonner  ainsi  qne  de  i-aison  Nous  a  ses  causes 
desii*ans  subvenir  a  nostredite  tante  par  toiis  les 
moyeiis  a  nous  possibles  vous  maiidoiis  commectons 
enjoi^nons  que  incontinant  et  sans  delay  vons  ayez 
a  eiivoyer  par  devers  nous  en  nostre  conseil  prive  les 
proces  verbaulx  des  visitations  publications  et  adjudi- 
cations  des  reparations  dudit  chasteau  Gaillard  Dan- 
dely  et  autres  procedures  qui  ont  este  par  vous  faictes 
pour  cest  effect  et  nous  mander  si  lesdites  reparations 
sont  necessaires  nous  envoyant  aussy  pour  cest  effect 
toutes  les  pieces  que  besoin^  sera  pour  scaroir  qui 
est  tenn  a  icelles  reparations  a  faire  et  cependant 
avons  tenu  en  surceance  le  receveur  dudit  Adely  sain» 
quil  soit  ou  puisse  estre  poursuivy  inquiete  ou  mo- 
leste  pour  raison  de  ce  jusques  a  ce  que  autrement  en 
alt  este  ordonne  Car  tel  est  nostre  plaisir.  Donne 
a  Fontainebleau  le  deuxieme  jonr  de  Avril  Lan  de 
Grace  mil  cinq  cens  soixante  et  treize  et  de  nostre 
rei^e  le  treizieine  Ainsy  sigiie  par  le  Roy  en  son 
conseil  Clausse  et  scelle  en  simple  du  ^rand  scel  en 
cyi'e  jaulne. 

Collation  des  inscriptions  cy  dessuscscriptes  a  este 
faicte  aux  oiiginaulx  dicelluy  escript  Scavoir  est  le  pre- 
mier  en  papier  et  lautre  en  parcheniin  et  tousjours  entier 
par  nous  notaires  dn  Roy  Nostre  Sire  an  cliastellet 
de  Paris  desns  soubsciipts  Liin  mil  cinq  cens  soixante 
treize  le  jeudi  Vingt  troizsiesme  jour  d'Avril. 


DER   HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  223 

156)  Margherita  Bentivoglia  ä  Madame  de 
Ferrare.  ^ 

Ser."*^  mia  S/^  et  padrona  sempre  oss."**  Ancor 
ch'io  sappia  che  dal  Signor  Cornelio  mio  padre  sa- 
ranno  rese  all'  Alt.^  V.  quell'  humilissime  gratie, 
che  convengono  al  nuovo  effetto  della  bonta  et  be- 
nignita  sua  verso  di  me  per  lordine  dato  al  Ver- 
gnanino  suo  secretario  che  habbia  da  continuare  in 
me  il  dono  et  Tamorevolezza  ch'  dall'  Alt.  V.  rice- 
vera  la  fu  S.^*  Leonarda  mia  madre^,  mia  saria  non 
di  meno  parso  di  mancare  troppo  a  me  stessa  s'io 
havessi  lasciato  di  basciargliene  anch'io  come  fo  con 
ogni  divoto  affetto  d'animo  la  mano;  assicurandola 
non  esser  io  per  mancare  di  far  opera  per  farmi 
conoscere  non  indegna  di  simile  cortese  effetto,  et 
della  gratia  et  patrocinio  di  V.  Alt.»  alla  quäle  res- 
tando  humiliss.a  et  divotiss.a  serva  prego  Dio  che 
doni  vitta  lungiss.^  et  lieta  et  bacio  con  ogni  som- 
missione  et  riverenza  la  mano. 

Di  Ferrara  ai  23  Aprile  1573. 
Di  V.  Alt.« 
humiliss.ä  et  obedientiss.a  serva  in  eterno. 

151)  Alfonse  Putti  ä  Madame  de  Ferrare.  3 

Se,..ina  Madama  mia  S.^«  et  Patrona  colendiss.» 

Si  come  sin  qui  non  ho  mancato  di  avisare  V. 
Alt.a  delle  morti,   et  nascimenti,   che  sono  succeduti 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8744,  p.  48*    Autograph. 

2  Vermuthlich  eine  und  dieselbe  Person  mit  Leonorens  Hofdame. 

3  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8739.  p.  109. 


224  BKIEFE  UND  MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

tra  noi  fratelli  et  sorelli  iion  vofflio  anco  hora  ta- 
cerle  come  alli  XII  del  passato  essendo  il  Coiite  Hlp- 
polito  Lodovisi ,  marito  della  Leonora  inia  sorella, 
a  Venetia  per  suoi  affari  batutto  da  grandissiine 
febri  se  ne  morse,  et  ha  lasciato  dui  fig^liuoli  raas- 
chi  gli  qiiali  per  poca  ettät  danno  di  loro  biionissima 
speranza  mia  sorella  travagliata  assai  di  questa 
morte,  ha  lisoluto  non  piu  voler  inaritarsi  ma  vivere 
in  compagnia  di  sua  Madonna,  et  de  suoi  figliuoli 
il  che  ha  piacciuto  assfii  a  noi  suoi  fratelli  j^overnan- 
dossi  ella  pero  saviamente  come  spereamo  deba  fare, 
et  di  tutto  cio  ho  voluto  avisarne  Yostra  Altezza 
si  per  non  mancare  a  i  molti  oblighi  miei  verso  lei 
come  anco  perche  so  che  havra  caro  saperne,  come 
di  fattura  in  tutto  sua,  con  che  restando  prontissimo, 
et  desiderosissimo  di  sempre  servirla,  faccio  fine  et 
prego  da  N.  S.  ogni  felice  contento. 

Di  Ferrara  il  di  IUI  Maggio  MDLXXUI. 
Di  V.  Alt.a  Ser.°»a 
Devoto  et  perpetuo  servitore 

2tlfonfa  fluttt. 

158)  Alfonse  d'ESte  ä  Madame  de  Ferrare.  i 

Ser."*  S/»  mia  et  Madre  oss."* 

Mandando  io  in  corte  il  cav.'«  Bottone  mio  gen- 

tilhuomo    presente    esshibibitore   per   che   si    ralleg;n 

in  nome  mio   con  quelle   M.**  della   feHciss.a  assunt- 

tione  di  Mons/«  in  Re  di  Polonia*,  gli  ho  espress.**' 

1  Mss.  do  Bcthunc.    Nro.  8744.  p.  54. 

2  Heinrich  III. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  225 

ordinato  che  in  passaiido  veiiga  a  fare  humil  rive* 
renza  all'  Alt.^»  V.  da  mia  parte,  et  faccia  anclie 
con  lei  questo  officio  di  congratulatione  volendo  ben 
credere  che  havra  sentito  di  cio  non  poca  conten- 
tezza,  et  insieme  la  certifichi  che  coiitinua  in  me 
quella  vera  et  filiale  osservanza  che  sempre  le  ho  por- 
tato,  accompagnata  da  un  vivo  desiderio  di  dimo- 
strargliela  eifettual.'«  col  servirla,  in  tutto  quello, 
che  mi  sara  possibile.  Pero  riportandomi  all'  ampla 
sua  relatione  etc.  Di  Ferrara  a  XXIX  di  Ma^gio 
MDLXXIII. 

Di  V.  A. 

Obedient."  figliuolo  et  humil.o  serv.*'^ 

2llfmifa  li'Cfi^r. 

159)  Leonora  d'Este  alla  Duchesse  di 
Ferrara.  i 

Ser."™^  Madame  madre  et  S»a  mia  sempre  oss."»* 

Jo  non  havrei  mai  pretermessa  questa  cosi  bella 
occasione  che  mi  si  presenta  con  la  venuta  del  Cava- 
liere  Bottone,  che  non  havessi  fatto  humilissima  rive- 
renza  a  V.  Alt.*  sicome  fo  col  melo  della  presente 
mia,  rendendola  certa  ch'io  continuo  tuttavia  nel  mio 
solito  desiderio  d'obedirla  et  servirla  come  e  debito 
mio  di  fare,  in  tutto  cio  che  V.  Alt*  si  degnasse  di 
commardarmi  allenosse  sicome  infinitamente  nella  sup- 
plico  et  prego.  Dal  detto  Cavaliere  ella  potra  sapere 
molte  di  quelle  non  che  io  potrei  scriverle  et  in  parti- 
colare  della  purga  ch'io  fo  d'alconi  «ioini  in  qua  con 

1  Mss.  de  Bethune.     Nro.  8744.  p.  52. 
Collection.  i5 


22()  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

la  salsaparig^lia  5  che  fa  che  non  scrivo  queste  di  niia 
niano ,  di  che  la  supph'co  a  pardonarmi ;  non  diro  altro 
si  mettendo  mi  allafin'  ampla  et  sufficiente  relatione  di 
lei  senon  che  col  baciarlc  con  ogni  debita  riverenza 
le  mani  me  le  raccordo  in  ^ratia  pregando  il  Sipior 
Dio  che  la  rende  felicissima  semprc.  Di  Ferrara 
A  XXIX  di  Maggio  del  LXXIII. 
Di  V.  Alt." 

humiliss."^»  et  ohedientiss."»«  figliola  et  serva 

iconcva  V(&fit. 

160)  Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours,  i 

111.™°  et  Ecc."^o  S\gJ  mio  sempre  oss."*®  Jo  nü 
trovo  tanto  servitore  di  V.  Ecc.»  et  tanto  mi  prometto 
della  bonta  delF  animo  sno,  ch'essendo  piacciuto  a 
Dio  S.*""  di  privanni  della  S.^*  niia  madre  (che  sia  in 
gloria)  con  tanto  mio  dolore;  ho  giudicato,  che  sia 
proprio  della  servitu  mia  il  darlene  nnova,  et  dirle 
che  non  potevo  ricevere  ni  danno  ni  percossa  maggior 
di  questa;  pur  perche  veggo,  chil  tntto  e  occorso 
per  volunta  divina,  cercaro  d'acquetanni  a  quanto 
ha  ordinato;  et  speraro  che  IE.  V.  sara  per  sentirne 
seco ,  quel  fastidio  che  posso  confidare  dalla  molta 
amorevolezza  di  lei;  alla  quäle  con  tal  fine  restando 
serv/**  baccio  Ja  mano  et  racc.""  a  sua  buona  g^ratia 
la  supp.*^®  a  comiuandarmi  et  prego  Dio  S.^""  per  ogni 
sua  felicita.   Di  Ferrara  il  di  VUII  Juglio  LXXUI. 

Di  V.  Alt.«  Aflf.o  S." 

i   Ms»,  de  Bplhmip.    Nro.  874*.  p.  6V{. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  22T 

161)  Alfonse  d'Este  au   Duc  de  Nemours,  i 

111.»"«  et  Ecc.n»o  S.o'  mio  oss.»"« 

Con  l'occasione  del  S.^^  Luigi  Pico  che  torna 
in  Corte,  non  solo  havrö  comodita  di  fare  riverenza 
a  TEcc.  V.  come  faccio  ben  di  cuore,  et  di  raccor- 
darle  l'ardentiss.o  desiderio  che  sara  in  me  continua- 
mente  di  ubedire  al  suo  volere,  ma  rai  dara  anco 
ardore  per  mostrarlemi  tanto  piu  servitore  et  quanto 
sicuramento  confido  nella  molta  sua  cortesia,  di 
supplicarla  a  farmi  gratia  d'una  chinea,  che  questa 
Sorte  de  cavalcature  si  conface  piu  alla  comodita 
che  cavalli  d'altre  qualita;  et  quanto  questa  mia 
dimanda  le  parrera  piu  libera  tanto  piu  conoscera 
l'osservauza  mia,  verso  di  lei,  et  maggiore  la  fede 
che  tengo  nell'  infinita  amorevoiezza  sua  Col  quäle 
fine  etc.     Di  Ferrara  il  di  XI  Ottobre  nel  LXXIII. 

öuando  V.  Ecc.^  mi  facesse  il  favore  della  chi- 
nea  potria  anco  per  sua  benignita  gratiarmi  di  farla 
mandare  a  Jemino  in  mano  delF  Ambasciatore  del 
SJ  Duca  di  Ferrara  che  da  lui  sarebbe  inviata  a 
me  a  salvamento. 

162)  Charles  de  Savoye  ä  Madame  de 
Ferrare,  2 

Madame.  Pour  vous  monstrer  comme  j'appren 
j'ay  pris  la  hardiesse  de  me  ramentevoir  en  voz 
bonnes  graces  par  la  presente  et  vous  asseurer  que 

1  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8744.  p.  76. 

2  Mss,  de  Bethune.  Nro.  8744.  p.  93. 


228  BRIEFE    UND  MEMORIALE    VON   MITGLIEDERN 

je  m'efforceray  d'appreiidre  de  mieulx  en  inieiilx 
tous  les  jours  afin  d'avoir  meilleur  moyen  de  voiis 
faire  a  jamais  treshumble  Service  comiiie  jen  ay  le 
desir  tresboii.  Pour  arres  je  vous  baiseray  treshum- 
blement  les  mains.  Priant  Dieu  vous  donner  Madame 
en  parfaite  sante  tresbonne  et  treslongue  vie. 
D'Aiiessy  ce  V®  de  Mars  1574. 
Vostre  treshumble  et  tresobeissant  filz  et  serviteur 

163)  Benedetto  Manzuolo  a  Madame  de 
Ferrare.  2 

Hiermattina  diedi  a  V.  Alt.«  la  mala  nuova  ch'ella 
havra  intesa  della  desperata  salute  del  Si^/«  Card.'« 
mio  patrone,  et  perche  poi  e  piacciiito  a  N.  S.  Dio 
d'essaudirci  per  sua  gratia  et  bonta,  et  miracolosii- 
mente  restituire  l'intelletto  et  la  favella,  et  le  forze 
a  S.  S.  Ill.a  tal  che  se  bene  non  siamo  in  tutto  sicuri, 
della  persona  sua;  medici  pero  sperano  assai  piu  che 
non  ternono.  M'e  parso  debito  di  noi  altri  di  farlo 
intendere  per  questo  portatore  espresso  a  V.  Alt.« 
quanto  prima,  per  liberarla  da  tanto  dolore,  et  conso- 
larla  con  la  speranza  che  habbiamo  anchora  noi  nel 
divino  aiuto  g;ia  dechiarato  per  tutti  i  buoni  segni  che 
per  hora  se  ne  possono  havere.  La  febbre  continua 
a  S.  S.  Ill.a  la  quäle  se  bene  non  l'ha  cosi  g^rande  la 
sente  pero  piu,  pero  non  si  agita,  dorine  buoni  sonni, 
et  maiigia  convenienteinente  come  ho  pregato  Mon- 
signor  Bellangieri   medico   a  darne  conto   a  V.  Alt« 

i  Autograph. 

2  Mss.  de  Bplhiine.     Nro.  874*.  p.  9ft. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        229 

assistendo  come  fa  tuttavia  con  molta  diligentia  et 
amorevolezza  a  S.  S.  Ill.a  che  lo  vede  volentieri. 
Quando  le  cose  saraiino  totalmente  sicure  V.  Alt.»  per 
debito  nostre  ne  sara  avisata,  et.  so  certo  ch'il  S.' 
Card.^®  medesimo  gle  lo  fara  sapere  ma  per  hora  non 
ho  voluto  dire  a  S.  S.  111.»  di  scriverle  et  questo  per 
ogni  buon  rispetto ,  ma  s'io  gle  l'havessi  detto  so  bene 
che  m'havria  comesso  ch'io  da  sua  parte  humiliss.*® 
basciassi  la  mano  a  V.  Alt.»  con  la  quäle  sommisam- 
mente  faro  tale  officio  per  me  medesimo  supplican- 
dola  etc.  Di  Parigi  alli  14  di  Marzo  alle  7  bore  1574. 
Di  V.  Alt.» 

Divotiss.o  et  obligatiss.<*  servo 

164)  Alfonse  d'Este  ä  Madame  de  Ferrare.  2 

Ser.»  S.r»  mia  et  madre  oss.»  Dovendo  il  Gia- 
ninello  presente  esshibitore  ch'io  mando  per  congra- 
tulare  in  nome  niio  col  l'Alt.»  V.  et  Col  il  Siir.^ 
Card.^«  mio  fratello  delle  recuperate  loro  sanieta ,  che 
ho  inteso  con  infinita  mia  satisfattione  far  riverenza 
da  mia  parte  all'  Alt.»  V.  et  certificarla  insieme  che 
continua  in  me  vera  et  fihale  ossei*vanza  che  sempre 
le  ho  portata  et  che  mi  sara  sommamente  cara  ogni 
occasione  etc.  Di  Salzbourg  a  XIII  d'Aprile  del  LXXIIII. 

Di  V.  Alt. 

obedientiss.o  figliuolo  et  humiL^  serv.^e 

1  Ein  vom  Kardinal  Luigi  von  Este  an  seine  Mutter  unlerzeicbneler 
Brief  lag  dabei. 

2  Mss.  de  Bethunc.    Nro.  8744.  p.  106. 


230  BRIEFE  UND  MEMÜRIALE  VON    MITGLIEDERN 

165)  Leonora  cFEste  alla  Duchessa  di 
Ferrara.  * 

Ser."*^  Madama  madre  et  S.»  mia  sempre  os8.*°* 

Rendo  hurailissime  gratie  a  V.  Alt.^  del  favore 
che  degnata  di  favmi  coii  riiumanissima  lettera  sua 
dandomi  conto  dello  stato  della  persona  sua,  del 
quäle  io  veramente  stava  con  travaglio  pri>ata  per 
quello  ch'io  ne  haven  inteso  da  altra  banda.  Ma 
poiclie  V.  Alt.a  per  gratia  del  SJ  Dio  altro  piu  non 
Bentia  che  iin  poco  di  debolezza  causata  dal  male 
ch'ora  precesso  et  che  posso  credere  che  a  questa 
ella  si  sia  rinfrancata  io  me  ne  rallegro  seco  non 
volendo  restare  di  dirle  che  conforme  a  quanto  V. 
Alt.  si  dejrnö  di  commandarmi  con  detta  sua  lettera 
ne  diedi  conto  particolare  alla  S.»  Principessa  d'ür- 
bano  mia  sorella  la  quäle  per  quel  che  mi  avisa  ulti- 
mente  e  tornata  dal  viag;gio  di  Loreto.  Domani  cre- 
•dero  che  il  S/  Duca  sara  di  ritorno  d'Alamagna  in 
questa  sua  citta  il  che  a  me  sara  carissimo.  Altro 
tton  ho  che  dir'  a  V.  Alt.  con  la  presente,  onde  con 
raccordarmi  humilissimamente  nella  sua  desideratis- 
sima  gratia  le  bacio  con  ogni  debita  riverenza  la 
mano,  pre<»ando  il  S."*  Dio  che  le  doni  ogni  prospe- 
rita.     Di  Ferrara  A  XXVU  di  Apiile  del  LXXIV.  . 

Di  V.  Alt.a 

humiliss.^i  et  obedientiss.*  figliola  et  serva. 


1  Mss.  do  Bethunc.     Nro.  b77>.  |>.   It^. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        231 

1(56)  Jaques  de  Savoye  ä  Madame  de  Ferrare.  i 

Madame.  Sannallant  le  Signor  Giilio  trouver  sa 
Mageste  je  iiay.  voulu  faillir  par  luy  de  vous  faire 
Souvenir  de  moy  et  de  vous  dire  aussi  que  aiaiit  seu 
par  ma  fame  vostre  fille  que  vos  afaires  requeroist 
que  je  fisse  ung  tour  en  France  je  ne  feray  faulte 
ayant  este  avesque  Monsieur  et  Madame  de  Savoye 
catre  ou  sine  jour  de  macheminer  saus  marclier  pour 
aler  resevoir  vos  couraandemans  et  vous  obeir  comme 
je  dois  et  comme  lomme  du  monde  qui  se  tient  plus 
oblige  a  vous  si  lut  pleu  au  Roy  et  a  la  Royne  sa 
mere  mestant  . . .  ofrir  a  heus  de  vie  et  de  Wen  me 
coumander  daler  les  servir  je  fusse  party  incontinant 
sans  achever  se  voiage  de  Piemont  mais  ils  mont  tous 
deux  faict  si  fraide  reponce  quil  samble  quil  ne  se 
veule  servir  de  moy  mais  je  ne  lairray  de  macheminer 
a  se  retour  pour  vostre  Service  et  non  pour  autre  Et 
sur;  ce  Madame  je  supliray  Dieu  quil  vous  doint  tres- 
lono'ue  et  tresheureuse  vie.  De  Saint  Ambrose  le 
13.°»«  de  May  1574. 

Vostre  treshumble  etc.  fils  et  serviteur 

16t)  Henri  [IIF.]  de  France  ä  Mad.^  de  Ferrare.  ^ 

2  Jay  receu  un  tel  contantement  en  la  lec- 

ture  . . .  nsolatoire'*  quil  vous  a  pleu  mescrire  pour  . . .  ^ 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8745,  p.  18.    Autograph. 

2  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8745.  p.  6.  Den  30.  Juni  d.  J.  bestieg  nach 
dem  Tode  seines  Bruders  Carls  IX.  der  Herzog  von  Anjou  und  König 
von  Polen  als  Heinrich  III.  den  französischen  Thron. 

3  Madame  ma  tante? 

4  consolatoire  ? 

5  la? 


2S2  BRIEFE    UND    MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

perte  avenue  par  la  mort  du  feu  Roy '  de  quoy 

je  nay  voulu  faillir  de  vous  en r^  treshuinblement 

et    vous    supplier  ...  3  me   eontinuer  eir  voz    lionnes 

graces  et at  de  moy  coinme  de  celuy  qui  desire 

vous  faire  de  tresboii  cueur  service  Ainsi  que  jay  prie 
le  ^entilhomme  present  porteur  de  vous  le  dire  plus 
particulieremeut  de  ma  pait  sur  lequel  me  remettant 
je  me  reconimaiideray  treshumblemeut  a  vostre  boiiue 
grace.  Priant  Dieu  vous  douner  Madame  eu  tres- 
bonne  sante  treslongue  et  lieureuse  vie.  Estrit  a 
Paris  ce  IX^  de  Juin  1574. 

Vostre  tresbumble  ettresobeiss.  serviteur  et  nepveu. 

1()8)  Leonora  d'Este  alla  Duchessa  di 

Ferrara.  ^ 

Ser."*^  Madama  Madre  et  S.»  mia  sempre  oss.™» 

Nou  voglio  ne  debbo  restare  di  fare  humilissima 

rivereuza  a  V.  Alt.»  et  di  quauto  mi  ba  detto  a  suo 

iiome  il  suo  Secretario  baciarle  con  la  debita  sommis- 

sione  le  mani  couoscendo  come  io  fo  tutta\ia  maoo-ior- 

mente  la  memoria  cbe  ella  cosi  benignam.J«  conserva 

della    devotione    infiuita  delT  animo  mio  verso  lei  la 

quale  supplico  con  ogni  bumilta  a  tenermi  conservata 

uella  desideratissima  gratia  sua  et  a  darmenc  seguo 

alle  volte  col  faimi  degna  de  suoi  commandam.^    II 

che  e  quanto  mi  occorre  dir  per  hora  a  V.  Alt.»,  iiella 

i  mon  frcre? 

2  remcrcier? 

3  de? 

4  Der  Brief  ist  an   mehreren  Stellen   zerrissen,    in  einem   andern    vom 
14.  Oktober  wird  ihr  der  Tod  der  Herzogin  von  Savoyen  angezei(rt. 

5  Mss.  de  Bethiine.     Nru.  87 »j.  p.  30. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  233 

cui  desideratiss."*^  o-ratia  qiianto  piu  liumil.*''  posso  mi 
raccommando  Et  prego  il  S/  Dio  che  le  coiiceda  il 
fine  de  tutte  i  suoi  desiderii.     Di  Ferrara  a  XXII  di 
Giugno  del  LXXIIII. 
Di  V.  Alt.« 

Immil.'"*  et  obedient."**  figliola  et  serva 

169)  Alfouse  d^Este  a  Madame  de  Ferrare.  i 

Ser.a  Madama  Madie  et  S.^»  mia  oss."^* 

Mandando  io  il  Cavaliere  Berniere  mio  Gentil- 
liuomo  presente  esliibitore  in  Fraiicia  per  fare  uffi- 
cio  di  condoo'liaiiza  in  mio  nome  con  le  M.**  delle 
Regine  tiene  ordine  espresso  da  me  di  venire  in 
passando  a  far  riverenza  a  V.  Alt.»  per  parte  mia 
et  a  renderla  ben  certa  che  continiia  in  me  quella 
Vera  et  filiali  osservanza  che  sempre  le  ho  portato 
et  quanto  saro  sempre  pronto  a  dimostrargliela  con 
vivi  effetti  in  tutte  le  occasione.  Pero  supplico  V. 
Alt.a  a  ricevere  cortes.*«  questo  ufficio  etc.  Di  Fer- 
rara a  2  de  Juglio  1574. 

Di  V.  Alt.a 

Obed.o  fig.io  et  Serv.«"« 

170)  Jaques  de  Savoye  ä  Mad.®  de  Ferrare.  2 

Madame  sen  allant  ce  porteur  par  dela  Je  nay 
voulu  faillir  me  ramentevoir  en  vostre  bonne  grace 
Et  vous  dire  que   suivant  ce  quil    vous   a   pleu    me 

1  Mss.  de  Bethunc.  Nro.  8745.  p.  36. 

2  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8745.  p,  H. 


234  BRIEFE    UND    MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

Commander  je  me  suis  mis  eii  chemin  pour  venir  en 
France,  ou  esperant  estre  bien  tost  et  avoir  ce  bien 
de  vous  baiser  les  mains  ainsy  que  cedit  porteur 
pourra  vous  faire  entendre  je  ne  vous  seray  plus 
long  en  la  presente  si  nest  pour  supplier  le  crea- 
teur  quil  vous  doint  Madame  en  tresbonne  saute 
treslongue  et  contente  vye.  De  Chazey  ce  Xllll«  jour 
de  Juillet  1574. 

Vostre  tresliumble   etc.  fils  et  Serv.' 

171)  Catherine  de  Medicis  a  Madame  de 
Ferrare.  i 

Madame  ma  tante  je  veu  par  vostre  letre  layse 
quavez  resenti  de  la  veneue  du  Roy  vostre  nepveu 
lequel  je  vous  aseurere  set  porte  Dieu  mersis  tres 
bien  et  ne  vous  portere  (sie)  moyndre  amytie  e  af- 
fection  que  ces  predeseseurs  en  toute  vos  afayres 
et  de  ma  part  je  vous  supplic  croyre  que  je  conti- 
nuere  tous  jour  en  la  mesme  volonte  de  vous  aymer 
et  servir  come  je  tous  jour  fayst  et  prirc  Dieu  en 
cest  endroyt  vous  donner  cet  que  desires.  De  Leon* 
cet  XII  de  haust  1574. 

Vostre  entierement  bonne  niepsse. 

Catertnr. 


1  Ms8.  de  Belhune.    Nro.  8T43.  p.   io.     Aulo;;rapli. 

2  Lyon? 


DER    HÄUSER   ESTE   UND  LOTHRINGEN.  235 

172)  Lucretia  d^Este  alla  Duchessa  di 
Ferrara.  ^ 

Ser.™*  Mad."»a  mia  S.»  et  Madre  oss  ™* 

Mi  par  di  mio  debito  significar'  all'  Alt.*  V.  come 
[e  piaciuto  al    Sig.^  Iddio,  con  mio  gravissimo  dolore 

n'ivarmi  del  S.'  Duca  mio  suocero  di  felice  memo- 
^ria;   II  quäle  passo   a  miglior  vita  alli   29  del   pas- 

jato ;  et  se  questa  perdita  e  stata  a  molti  grave  et 
^dispiacevole  a  me  e  stata  piu  d'ogni  altre,  havendo 
sempre  in  lui  conosciuta  amorevolezza  infinita  verso 
di  me.  Ho  voluto  del  tutto  dar  conto  all'  A.  V.  et 
per  Obligo  et  per  che  son  sicura  che  per  sua  gratia 
meco  ne  sentira  dispiacere.  Iddio  sia  dunque  laudato 
d'ogni  cosa  et  pregato  a  conservare  Imighissime  in 
ogni  prosperita  l'A.  V. ,  alla  quäle  humiliss.*®  bacio  la 
mano ,  et  in  sua  buona  gratia  me  raccommando.  Di 
Pesaro  all'  III  d'Ottobre  1574. 

Di  V.  A. 

hum.™*  et  obed.ä  figliola  et  serva 

inmtia  tra  ©fi^. 

1T3)  Fran^oys  de  France  ä  Madame  de 
Ferrare.  2 

Madame  ma  tante  ayant  sceu  par  la  vostre  du 
dernier  du  mois  passe  lennuy  que  ce  vous  a  este  de  la 
perte  de  ferie  Madame  de  Savoye  ma  tante,  je  ne 
m'en  puis  aussi  que  grandement  condouloir,  pour 
lamitie  quelle  me  portoit,  specialment  pour  le  besoing 

1  Mss.  de  Bethune.     Nro.  87*5.  p.  61. 

2  JWss.  de  Bethune.     Nro.  8745.  p.  12. 


236  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

que  sa  presence  faisoit  au  publicq  en  ce  temps  te- 
nebreux ,  a  cause  de  ses  vertueux  departemens.  Neant- 
moins  puisquil  a  pleu  a  Dieu  lappeller  a  soy  II  nous 
fault  conformer  a  sa  voliinte.  Vous  advisant  au  reste 
que  le  Roy  mon  Seipieur  est  icy  arrive  en  bonne 
sante,  et  avec  une  g^rande  ale^resse  de  tous  ses 
bons  subgectz.  Je  vouldrois  que  loccasion  permist 
de  nous  revoir  ensembleinent,  Vous  trouveriez  aussi 
que  la  Royne  Madame  et  mere  se  porte  aussi  bien 
quelle  saurot  desirer.  Je  vous  souhaite  le  mesme 
bon  portement  Et  sur  ce  je  prie  Dieu  vous  donner 
Madame  ma  taute  heureuse  et  lon^^ue  vie.  £script 
a  Lyon  le  XV«  jour  d'Octobre  1574. 

Vostre  bien  humble  et  obeissant  neveu. 

174)  Philiberti  ä  Madame  de  Ferrare.  ^ 
Madame.  Le  dix  huictiesme  du  present  mois  de 
Decembre  jespere  de  fere  celebrer  les  obseques  de 
feu  Madame  vostre  niepee,  et  ma  femrae^,  de  quoy 
je  nay  volu  faillir  de  vous  en  advertir  et  vous  prier 
bien  huniblement  de  y  vonlloir  niander  unp;  gentil- 
liomme  qui  y  assiste  pour  bonnorer  la  cerimonie 
de  vostre  part.  Anquoy  oultre  ce  que  par  la  vous 
monstrercz  daultant  plus  lamitie  que  vous  portiez  a 
la  trespasseej'e  men  tiendray  particullierement  obli»>e 
a  vous. 

Madame  a  qui  pour  fin  je  supplie  Dieu  donner 
en  parfaicte  santc  tresbeureuse  et  lonj*;ue  vie,  vous 

i  Duc  dn  Savoye ,  genannt  der  Starrkopf,  +  liöO. 

2  Mss.  de  Bethuno.    Nro.  8745.  p.  75. 

3  Murgucrite  de  France. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  237 

baisant    bieii    humblement  les    mains.     De  Turin  ce 
nil  de  Decembre  1574. 

Vostre  bien  humble  et  afFectionne  serviteur. 

|)l)ilibert. 

1T5)  Lucretia  d'Este  alla  Duchessa  di 

Ferrara.  ^ 

Ser.™»  Mad.^na  „nja  SJ^  et  Madre  oss."»» 

La  veniita  del  S.'  Camillo  Coloredo  a  queste 
bände  mandato  da  Mons.^  111."»«  Card.^e  mio  fratello 
mi  sarebbe  stata  d'assai  maggior  consolatione,  se 
egli  deir  A.  V.  ne  lavesse  sappiuto  dare  quel  conto 
cb'io  desiderava ,  non  dimeno  ho  con  infinito  mio  pia- 
cere  inteso  da  lui  che  in  corte  sempre  lavenano  biione 
nuove  della  salute  della  Alt.  Vostra  la  quäle  quanto 
la  mia  propria  amo  et  desidero.  Jo  hebbi  a  di  pas- 
sati  lettere  dell'  Alt.»  Vostra  et  per  quelle  intesi  il 
buono  et  benigno  animo  suo  verso  di  me  sopra  la  do- 
natione, et  liberal  dimostratione  che  intende  farmi, 
di  che  premieramente  con  ogni  humilta  le  bacio  la 
mano,  poi  le  dico,  ch'io  son  prontissima  a  riceverla 
si  perche  il  bisogno  mio  e  estremissimo  et  grande,  si 
anche  per  che  desidero  cli'el  mondo  conosca  ch'io 
sono  stata  amata  da  lei,  et  riconosciuta  per  obedien- 
tissima  sua  figliuola,  e  ben  vero  che  haverei  deside- 
rato  5  che  l'Alt.  Vostra  havesse  temperata  questa  clau- 
sula che  dice  ch'io  habbia  di  riceverla  et  conseguirla, 
doppo  tutte  i  suoi  debiti  et  legati  testamentarii ,  pero 
quando  ella  volesse  favorirmi  di  non  farmi  di  peggiore 

i  Mss.  de  Bethune,     Nro.  87*5.  p.  81. 


238  BRIEFE  UND  MEMORIALK  VON  MITGLIEDERN 

conditione  de  detti  suoi  leg;ataiii  et  mostrarini  in  cio 
ü  buono  amor  suo ,  mandero  a  lei  un  mio  con  maiidato 
a  ricevere  et  stabilire  quaiito  le  piacera  di  fare ;  As- 
pettaro  diinque  ch'ella  si  degiii  d'avisarnii  Tanimo  suo 
per  poter  mandar  persona  a  posta ,  et  esser  sicura  di 
non  gettar  via  i  danari  come  fece  per  il  Novello ,  es- 
send'io  indotta  a  tale  termine  di  bisogno,  per  la  po- 
verta  di  qiiesta  casa,  per  ^li  travagli  passati,  et  per 
la  presente  perdita  d'Ill.*'  S/  Duca  mio  suocero  di 
felice  memoria  che  mi  convien  per  vivere  prender  ogni 
di  danari  dalli  hebrei  mercatori  Dunque  con  tutt'  il 
cuor'  all  Alt.  Vostra  et  humiliss.**'  la  supplico  a  tener 
memoria  dell'  humilta  mia ;  Iddio  S/  lei  felice.*«  guardi 
prosperi  et  conservi.  Che  le  bacio  la  mano.  Di 
Pesaro  alle  XI  X^'^  1574. 
Di  V.  A. 

humil.a  et  obedientiss.™*  figliola  et  sena 

Cucrdta  t^a  ^(le. 

176)  Le  Duc  d'Urbini  ä  Madame  de 
Ferrare.  2 

Sereniss.a  S.'*  mia  oss."» 

Dalla  lettera  di  V.  Alt."  di  XVIII  del  passato,» 
et  dal  suo  Seg."®  ho  inteso  a  pleno  il  dispiacere, 
ch'ella  ha  sentito  della  morte  del  S.'  Duca  mio  padre, 
che  sia  m  cielo;  il  quäle  se  ben  era  dovuto  all* 
osservanza  che  le  porto  quella  felice  memoria,  et 
che  le  porto  io ;  non  ha  pero  potuto  essenni  se  non 

1  Frans  Maria  11.,  geb.  1549,  tritt  ab  1626,  f  1631. 

2  Miss,  do  Bpthune.    Nro.  8745.  p.  67. 

3  I.  e.  Novembre. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND   LOTHRINGEN.  239 

sommamente  grato  cosi  cortese  ufficio  suo,  del  quäle 
coli  ogni  afFetto  mio  la  riiigratio,  rendendola  certa 
che  si  come  dovrä  esserle  sempre  commune  ogni 
mia  fortuna;  cosi  ricevero  per  molto  favore  che  V. 
Alt.^  liberamente  disponga  di  me ,  et  di  quanto  tengo ; 
et  N.  Sj^  Dio  le  conceda  ogni  prosperita  maggiore. 
Di  Pesaro  li  XXI  di  X^^«  MDLXXIIII. 
Di  V.  A. 

Serv/e  affett.o 

Jl  jPttca  Itr11trbttt0. 

177)  Leonora  d'Este  alla  Diichessa  di 
Ferrara.  i 

Ser.raa  Madama  Madre  et  S.»  mia  Oss.™» 

Ho  hjLvuta  la  donatione  cli'e  piacciuto  a  V.  Alt.* 
di  farmi  et  mando  l'assenso  mio  conforme  a  quanto 
mi  fece  sapere  il  S.^  Card.^^  mio  fratello,  il  quäle 
oltra  il  farlo  vedere  a  V.  Alt.»  le  dira  anche  in  mio 
nome  quel  di  piu  che  le  potessi  dir'  io  et  desiderare 
in  questo  suggetto.  Et  questo  mi  servira  solo  per 
basciarle  ben  humilmente  la  mano  dell'  amorevole 
volonta  ch'ella  mostra  verso  di  me  sua  obedientis- 
sima  figliuola  et  serva.  Cosi  prego  Dio  N.  S.  che 
con  sanita  la  conserva  in  vita  felicissima,  et  in  sua 
buona  gratia  con  ogni  riverenza  mi  racc.«  Di  Fer- 
rara a  IUI  di  Genaro  M.D.LXXV. 

Di  V.  Alt.a 

humiliss.™*  et  obedientiss.™*  figliola  et  serva 

i  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8924.  p,  7. 


240  BRIEFE  UKD  MEMORlAf.E   VON  MITGLIEDERN 

118)  Henri  [III.]  a  Madame  de  Nemours.  ' 

Ma  Cousine.  Ce  ina  este  tresgrant  ennuy  et 
regret  ayant  sceu  la  mort  de  feu  ma  tente  Madame 
de  Ferrare  vostre  mere  comme  je  ne  doubte  pas 
que  de  vostre  part  vous  neu  aiez  re^eu  une  extreme 
doulleur  et  affliction  Mais  coiisidere  que  sest  chose 
naturelle,  et  quelle  estoit  desja  bien  aagee,  II  fault 
que  vous  vous  resouldiez  et  receviez  ceste  vizita- 
tion  de  la  main  de  Dieu,  vous  conformant,  comme 
nous  devons  tous,  a  son  bon  et  sainct  vouloir  Aiissi 
ne  men  estendray  je  davantaig^e  saichant  combien 
vous  estes  vertueuze,  et  vous  diray  seulement  pour 
la  fin  de  ceste  letti'e  que  je  masseure  que  vous  scau- 
riez  bien  donner  si  bon  ordre  en  la  ville  et  au  Chas- 
teau  de  Montargis  a  present  que  vous  y  estes  que 
en  ceste  mutation  les  habitans  se  comporteront  les 
ung's  envers  les  autres  si  bien  quil  ny  adviendra 
aucun  changement  au  repos  seurete  et  transquilite 
qui  y  a  tousjours  este  parmy  eulx  pendant  la  vie 
de  feu  madite  tente  ^  et  qu'encores  vous  scauriez  si 
bien  pourveoir  principallement  a  la  garde  du  cha- 
teau  quand  vous  en  partirez  quil  ne  sy  pourra  entre- 
prendre  aucune  cbose  par  mes  subjectz  eslevez  au 
prejudice  de  mon  service.  Priant  Dieu  ma  cousine 
vous  avoir  en  sa  saincte  et  digne  garde.  Escn'pt  n 
Paris  le  dimancbe  XIX.  Juing  1575. 

1  Mss.  de  Bclhuno.    Nro.  8900.  p.  1. 
'2  i.  e.  tante. 


DER  HÄUSER  ESTE   UND  LOTHRINGEN.  241 

1T9)  Leonora  d'Este  alla  Duchessa  di 
Ferrara.  i 

Ser.™»  Madama  Madre  et  S.  mia  Oss."»« 
Venendo  il  Conte  Guido  Caleagino  a  coteste 
bände  mandato  dal  S/  Duca  per  la  cagione  che  V. 
Alt.a  sapra  da  lui  medesimo,  non  ho  vohito  lasciare 
di  scriverle  la  presente  mia  che  servira  per  farle 
humilissima  riverenza  et  per  rinfrescarle  nella  me- 
moria rardentiss."^^'  desiderio  che  tuttavia  coiitimia  in 
me  d'obedirla  et  servirla  conforme  all'  obligo  mio. 
Et  perche  ho  pregato  esso  Conte  a  farle  fede  di 
cio  piu  amplamente  et  a  darle  conto  dello  stato  in 
che  hora  per  Dio  gratia  mi  ti'ovo,  Non  fastidiro  con 
piu  lunga  lettera  TAlt.»  V.  ma  la  supplichero  solo 
a  di^narsi  di  ag^*adire  questo  officio  con  la  beni^- 
nita  sua  solita,  et  a  tenermi  conservata  nella  desi- 
deratissima  gratia  sua  nella  quäle  humiliss.**'  mi  rac- 
commando,  et  con  baciarle  con  ogni  debita  riverenza 
la  mano  prego  il  Signor  Dio  che  felicissima  la  con- 
servi.  Di  Ferrara  a  XXX  di  Marzo  del  LXXV. 
Di  V.  Alt.  « 

humil.'"»  et  obed.™^  figliola  et  serva 

180)  Louis  Card.«^   d'Este  ä  Madame  de 

Nemours*  2 
Ill.n»a  et  Ecc.'"»  S.ra  Sorella  et  Si^J^  mia  oss.""» 
Arrivai   per  la  Dio  gratia   con   buona  sanita  in 
Ferrara  alli  15  del  passato  et  la  mi  fermai  sino  alli 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8924.  p.  21. 

2  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8841.  p.  71. 

Gollection.  16 


242  BRIEFE    UND  MEMORIALF.    VON    MITGLIEDERN 

28  nel  quäl  tempo  non  mancai  di  parlare  anchora 
delle  cose  di  V.  Ecc.»  ma  in  vero  non  si  poteva 
strin^ere  pin  che  tanto  quello  negotio,  poiche  s'es- 
pettava  11  Milano  di  giorno  in  gioriio,  ma  all'  arrivo 
suo  puo  bene  essere  che  succeda  qualche  risolutione, 
et  voglio  anche  sperare  che  possa  essere  honesta- 
mente  buona.  Jo  ho  poi  trovato  molta  amorevo- 
lezza  nel  Sig/  nostro  fratello  verso  di  me,  et  me- 
desimamente  nel  Sig/  Don  Francesco  nostro  zio, 
con  quäle  sono  venuto  di  compagnia  in  quella  cita, 
et  perche  aspetterö  di  dare  conto  a  V.  Ecc.«  dopo 
il  successo  della  piega,  che  havranno  presa  queste 
nostre  cose,  io  non  saro  piu  longo  per  hora  con 
lei,  se  non  in  ricordarle  ch'ella  non  potria  deside- 
rare  d'havere  ne  fratello  ne  servitore  piu  a  voglia 
sua  di  quello  che  truovera  sempre  nie,  pero  la  prego 
che  mi  commandi  se  a  queste  bände  posso  alcuna 
cosa  per  lei,  et  le  bascio  la  mano,  augurandole  ogni 
contento.  Di  Roma  alli  15  Maggio  1577. 
Di  V.  Ecc.a 

(^Nachschrift.')  * 

Jo  non  son  partito  di  Ferrara  se  non  alli  XXVIII 
d'Aprile  et  il  Mill.''  che  doveva  esserli  inanzi  Pas- 
qua  non  e  mai  compurso  io  n'ho  sentito  gran  dis- 
piacere  perche  di  gia  havevo  perlato  col  S.  Duca 
et  con  la  sua  gionta  speravo  qualche  cosa  di  buono. 

Amorevol."®  fratello  et  Serv." 

X  Von  hi«'r  «n  antofrraph. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  243 

181)  Alfonse  d'Este  a  Madame  de  Nemours,  i 
lll.n»a  et  Ecc.»na  etc.  Si  bcnc  d'ordine  mio  M. 
Annlbale  Milano  che  se  ne  ritorna  a  coteste  bände, 
e  pregato  cald.*«  fara  riverenza  a  V.  Ecc.«  in  nome 
mio,  et  le  dare  a  bocca  raccordo  della  divotiss."^ 
servitu  mia  con  lei,  baciandole  per  mio  nome  le 
mani ,  non  ho  voluto  pero  che  parta  da  me  se  non 
accompagnato  da  questa  mia,  accio  habbia  presso 
di  quella  a  servire  per  maggiore  testimonio  della 
divotione  mia  verso  di  lei,  et  a  fare  almeno  in  parte 
conoscere  d'elFetti  esteriori  di  parole,  poiche  non  ml 
viene  mostrato  da  V.  Ece.«  occasione  dove  mi  possi 
impiegare  con  la  propria  persona  a  servitio  suo  come 
io  Viva  servitore  a  lei  humilissimo  e  come  ben  certo 
intendera  piu  a  pleno  da  lui,  al  cui  riporto  mi  ri- 
metto  omnin.*^  supplicandola  a  favorirme  di  credere 
sopra  cio  alle  parole  di  lui  come  a  me  stesso  po- 
nendo  in  quel  grado  questo  mio  vivo  effetto  d'animo 
che  parera  alla  volonta  di  lei  alla  quäle  racc.  etc. 
Di  Ferrara  il  terzo  del  Giugno  nel  1577. 
Di  V.  Ecc. 

3Hfmf0  VCfle, 

182)  Leonora  d'Este  alla  Duchessa  di 

Nemours.  ^ 
Ill.°»a  et  Ecc.'«»  S.ta  Sorella  et  S.«  mia  oss."»» 

Col   ritorno  del  Milano  a  coteste  bände   non  ho 
voluto  restare  di  scriver  la  presente  a  V.  Ecc*  che 

1  Mss.  de  Belhune.  Nro.  8841.  p.  78. 

2  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8841.  p.  30. 


244  BRIEFE    UND    MEMORIALE  VON    MITGLIEDERN 

serviia  per  baciaiie  la  mano  et  per  ringratiarla  si- 
come  fo  ben  efficacem.**'  di  aicune  lettere  che  in  di- 
verse volte  ho  ricevute  delle  sue  che  mi  sono  sempre 
State  carissime  se  ben  non  le  ho  risposto  aspettando 
occasione  di  persona  che  liavesse  a  portare  le  mie 
lettere,  Hora  che  mi  si  presenta  questa,  non  tralas- 
ciero  di  certificare  V.  Ecc.«  che  continuo  tuttavia  nel 
mio  solito  desiderio  di  servirla  secundo  che  conos- 
cera  conie  desidero  che  faccia  senza  alcun  rispar- 
mio  s'ella  vuole  ch'io  conosca  ch'ella  coiTisponde  con 
rainarmi  alla  sing."^*  affettione  et  osservanza  mia  verso 
lei.  Con  che  le  bacio  la  mano  et  le  prego  ojpü  prospe- 
rita.  Di  Ferrara  a  XV  Giugno  del  LXXVII. 
Di  V.  Ecc.^a 

humiliss."™*  sorella  et  serva. 

183)  Alfonse  cFEste  au  Duc  de  Nemours.^ 

111.»"«  et  Ecc.™«  S/  mio  oss.""» 
M.  Annibale  Milano  fara  in  mio  nome  riverenza 
a  V.'*  Ecc.a  et  col  baciarle  le  mani  per  parte  mia 
Tassicurera  a  bocca,  come  io  viva  di  sempre  divotis- 
simo  servitore  suo,  et  tutto  desideroso  d'esser'  com- 
mandato  da  lei  in  qualche  cosa  la  snpplico  doppo 
il  vederle  volontier!  per  qnesto  fatto ,  a  compiacerssi 
ancora  di  favorirmi  di  prestargli  quelia  fede  intiera 
sopra  quel  tiinto  che  per  parte  mia  le  rajjg^ionera 
di  CID,  ch'io  posso  sperare  dalla  molta  bonta  sua; 
ondc  col   raccom.'"'  hiimiliss.*^'  alla  sua  buona  gratia 

1  U»s.  de  Brihuno.    Nro.  8841.  p.  90. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  245 

le  veg'ho  a  bramare  dalla  divina  Ma.**  tutta  le  feli- 
citadi  che  desidera.  Di  Ferrara  il  terzo  di  Juglio 
nel  1577.  Am."»«  Ser.^e 

184)  Louis  Card.^^  d'Este  ä  Madame  de 
Nemours,  i 

111."^»  et  Ecc."^»  etc.  Jo  non  voglio  lasciar  ve- 
nire alle  bände  di  lä  Mons.'  di  Berny  senza  mie 
lettere  per  V.  Ecc.^  per  visitarla  et  ricordarle  ch'in 
me  non  sara  mai  desiderio  maggiore  che  d'havere 
occasione  di  poterla  servire. 

öuanto  poi  alle  cose  di  V.  Ecc.a  col  S.  Duca 
nostro  fratello ,  arrivo  qua  il  Gianninello  gia  sono 
alcuni  j>'iorni5  nel  quäl  tempo  mai  S.  Alt.^  m'lia  par- 
lato  di  questo  negotio,  trovandomi  in  Belvedere  am- 
malato  dal  primo  giorno  ch'io  ci  arrivai  fere  adesso, 
dalla  gotta  che  gia  quattro  volte  m'ha  soprapreso 
con  febre ,  di  modo  che  non  posso  uscire  del  letto, 
ma  piima  ch'io  parta  per  Roma,  o  prima  ch'il  detto 
Gianninello  s'incamini  per  Francia,  faro  gagliardis- 
simo  uffitio  con  S.  d.»  Alt.»  per  servitio  di  V.  Ecc* 
alla  quäle  non  staro  a  dar  conto  delle  cose  di  qua, 
riportandomi  a  quell o  che  le  ne  possono  scrivere 
altri.  Et  con  questo  fine  li  bascio  di  buon  cuore 
la  mano  et  prego  Dio  N.  S.  che  le  adempi  ogni 
suo  desiderio.     Di  Ferrara   a  XXVIII  di  Nov.  1577. 

Di  V.  Ecc.«      Amorevoliss.'"^  fratello  et  serv.^® 

i  Mss.  de  Bcfhunc.    Nro.  8841.  p.  113. 


'240  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

185)  Leonora  d^Este  al  Duca  di  Nemours.  ^ 
lll."»o  et  Ecc«*»  S.  Cognato  Bon."»*» 

Havendo  piacciuto  a  Dio  di  tribiilar  me  pai^ti- 
colar.*«  con  la  morte  del  Ecc.™»  S/  Don  Francesco 
inio  zio  che  sia  in  ^loiia  ho  voluto  dame  conto  a 
V.  Ecc.a  et  condolermene  con  lef  sl  come  fo  col 
mezo  di  questa  mia  essendo  ben  certa  che  Ella  per 
Taffettione  che  gU  portua  come  a  Principe  tanto  a 
lui  congiunta  di  sangue  ne  sentira  la  parte  sua  del 
dispiacere  ne  inanchera  di  porger  prieghi  a  sua  di- 
vina  Ma.*ä  che  a  me  doni  quäl  conforto  diche  ho  bi- 
sogno  per  la  perdita  che  ho  fatta  duno  che  sempre 
mi  ha  amato  come  Padre.  Et  con  questa  occa^ione 
raccordandorsi  a  V.  Ecc.a  il  desiderio  che  tengo  di 
servirla,  per  fiiie  le  bacio  la  mano  pregandole  da 
Dio  ogni  prosperita.  Di  Ferrai*a  a  XXVI  di  Feb/^ 
del  LXXVm. 

Amorevoliss."»  sorella  et  ferviss.™" 

186)  Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours.^ 

lll.'"<>  etc.  Alfonso  mio  fig.'°  con  accerbissimo 
mio  cordoglio  rese  il  spirito  a  Dio  benedetto  unque 
giorni  fanno  et  ha  lasciato  nie  in  questo  mondo  tanto 
sconsolato,  quanto  si  puo  credere  per  la  gran  perdita 
che  ho  fatto,  et  se  ben  ne  invocchi  et  speri  da  sua 
diviiia  M.*»  conforto  per  clemenza  sua.  per  alquanto 
mio    refrigerio   ho   voluto   pur  significar'  a  V.  Ecc." 

1  BIüS.  de  Bothune.    Nro.  8846.  p.  f. 

2  Mss.  de  Bclbunc.    Nro.  8846.  p.  39. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  247 

Uli'  tanto  daniio,  sappendo  certo  che  per  bonta  di 
lei  conpatira  con  me  in  questo  caso  et  massime  per 
esserle  quel  servitore  certo  che  le  sono  et  non  do- 
vendo  servu'e  la  presente  mia  ad  altro  efFetto,  le 
bacio  huiniliss.*®  le  mani  racc."»»  alla  buona  ^ratia 
sua  e  pregando  a  lei  felicita  perpetua  et  a  me  con- 
solatione  et  conforto.  Di  Ferrara  il  di  9  di  Sept/^ 
nel  LXXVIII. 

Alf.o  Sj« 

JlDn  2tifanfa  ^'<£|l^ 

187)  Louis  Cardinal  d'Este  a  Madame  la 
Duchesse  de  Nemours,  i 

Ho  visto  quanto  e  piacciuto  a  V.  Ecc.^*  di  scri- 
vermi  in  raccommandatione  di  Madama  di  Luce  et 
Madama  di  Montafia  in  risposta  di  che  le  diro  che 
se  ne  manderanno  in  qua  le  scritture,  o  se  mi  sara 
detto  dove  havro  da  impiegarmi  per  loro  commodo 
et  beneficio,  non  manchero  di  mostrare  per  eff'etti  a 
V.  Ecc.ä^a  di  quanta  auttorita  isieno  appresso  di  me 
le  sue  raccommandationi  et  quanto  io  desideri  di 
servirla  in  ogni  occasione,  et  con  questo  le  bascio 
la  mano  augurandole  ogni  contento.  Di  Tivoli  alli 
22  di  T^re    157S. 

(Nachschrift.)  2 

Delle  cose   inie  non  diro  altro  particolare  a  V. 

Ecc.a  poiche  ne  scrivo  a  pieno  al  S.*"*  Duca  ma  ben 

la   pregaro    lei,    che  mi  scriva  come  stanno  bene    li 

nostri  fi^liuoli  et  sil  S/  Duca.  si  risolvera  di  menarli 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8846.  p.  47. 

2  Von  hier  an  autograph. 


248  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

tutti   due   in    Francia  o  pure  se   iie   lasciera  uno  al 
S.'  Duca  di  Savoia. 

Ämorevoliss."®  fratello   et  Ser.'® 

158)  Alfonse  d'Este  au  grand  Maistre  de 
Montmorency.  ^ 

l\\.^^  Mons.<>^  io  me  racc.*^^  con  tutto  el  core  a  V.  S. 

Moiis."'  Jo  vorrei  che  un  giorno  mi  se  presen- 
tasse  occasion  di  possere  mostrare  a  V.  S.  el  desy- 
derio  ch'io  tengo  di  farle  servitio  et  cosa  grata, 
perche  io  farei  ch'ella  cognosceria  di  coUocar'  in 
animo  ben  grate  li  amorevoli  officii  ch'ella  fa  conti- 
imatamente  per  me,  de  li  qiiali  infra  taiito  la  rin- 
gratio  rimettendo  mi  a  quanto  de  piu  le  dira  M.<* 
Ludovico  mio  amb.''®  et  la  prego  de  dua  cose,  l'uiia 
che  se  essa  ha  appetito  di  cosa  alcuiia  in  che  io  sia 
biiona  per  satisfarle,  mi  vogli  donar  materia  de  can- 
cellare  qiialche  parte  del  oblighi  che  ho  con  essa: 
Faltra  che  le  piaccia  raccommandarmi  spasso  in  buona 
gratia  della  Ma.*»  del  Re,  come  suo  fidele  et  humil. 
servitore.  Et  prego  Dio  Mons.®*"  che  sempre  vi  sia 
propitio.     In  Ferrara  X  Junii  1579. 

Bon  fretelo^  di  V.  S. 


i  Mss.  do  Bclhunc.    Nro.  8848.  p.  89. 
2  i.  c.  iralcllo. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  249 

159)  Leonora  d^Este  al  Duca  di  Nemours,  i 
lll.n>o  et  Ecc.'"^  Sig.  Cognato  bon.°»o 

Sono  rimasta  esti'emam.*^  consolata  coh  l'havev 
redicto  il  Sig*.  Duca  di  Geneva  figliuolo  di  V.  Ecc.^ 
cosi  ben  compito  delle  doti  delF  animo  et  del  corpo, 
che  niente  piu  si  potrebbe  desiderare  et  havendo  ri- 
cevuto  per  sua  mano  la  cortesiss.™^  lettera  ch'e  piac- 
ciuto  a  lei  di  scrivermi  oltra  questo  che  in  viva  voce 
m'ha  rifferto  a  iiome  suo  vengo  con  ogiii  affetto  del 
euere  a  baciarlene  le  mani  con  certificarla  che  detto 
S."^  Duca  puo  reputare  al  sicuro  d'haver  qui  un'  altra 
madre  di  singolare  amore  et  afFettione  verso  di  lui, 
et  che  V.  Ecc.»  non  s'ingannera  mai  in  promettersi 
deir  opera  mia  tutto  questo  ch'io  possa  in  satisfat- 
tione  sua,  anche  che  me  fara  favore  di  valersene 
sempre  liberam.*®  Et  senza  piu  dirle  meze  raccom- 
mando  in  gratia,  che  Dio  sempre  le  conceda  feli- 
cissimo  fine  de  tutti  li  suoi  desiderii.  Di  Ferrara 
alli  X  Genuario  1581. 

Di  V.  Ecc.a 

Affett.™»  Cognata  et  Serva 

160)  Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours.  '^ 

111.™^  etc.  Si  ben  io  mi  trova  d'haver  renduto 
gratie  all'  Ecc.»  V.^  con  un'  altra  mia  dei  libri  che 
le  piacque  gia  di  favorirmi  con  tanta  cortesia  col 
meggio  del    presentatore    di   questa,    ho   nondimeno 

1  Mss.  de  Bethnne.  Nro.  8849.  p.  U. 

2  Mss.  de  Bethunc.  Nro.  88+9,  p.  13. 


250  BRIEFE  UND  MEMORIALE   VON  MITGLIEDERN 

voluto  aiico,   veuendosene  egli   a  c-oteste  bände,  ba- 

ciarlene    di   niiovo   le   mani,    et  farle   riverenza   col 

qiiel  coro  che  m'obliga   la   divota  osservanza  che   le 

porto    siipplicaiidola    pur   a    degnarmi   alle   voler   di 

qualche  suo  com.***  nei  quai  partic."  bramo  che  la  boiita 

di  V.  Ecc.»  conosca  il  mio  iiitrinsico,  poiche  lo  vedra 

tutto  pleno  di  fede,    et  di  divotione  verso  il  servitio 

di  lei,  ch'e  quanto  m'occorre  per  hora  di  sig;nificarle5 

con  che  le  aiiguro  da  Dio  S\gJ^  compita  contentezza. 

Di  Ferrara  XVI  Agosto  nel  LXXXL 

Di  V.  Ecc. 

Aff.o  Serv/« 

161)  Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours.  ^ 

lll.*°<*  et  Ecc.»"«  Sig.'  mio  oss.™**  Con  la  venuta 
alla  Corte  del  Cav.*"®  Cortese  mandantovi  dal  Sig.' 
Duca  mio  per  amb."  ordinario,  nissun  debito  \\h  giu- 
dicato  esser  piu  mio  principale  che  di  far  riverenza 
humil.*ß  all'  Ecc.»  V.  riccordandole  la  servitu  ch'io 
le  porto,  la  quäl  e  della  medesima  grandezza,  ch'^ 
il  desiderio  ch'io  tengo  della  sua  gratia,  che  infinito ; 
et  se  bene  io  creda  clie  la  bonta  di  V.  Alt.^  presti 
fede  a  quello  ch'io  le  testifico  della  mia  somma  os- 
servanza, desidero  nondimeno  ch'ella  ne  preiida  ma»- 
giore  certezza  col  commandarmi,  sicome  ne  la  sup- 
plichera  pur  a  nome  mio  il  predetto  gentilhuonio, 
poiche  con  questa  medesima  via  io  ricevero  mag- 
giore  confermatione  desser  vivo  nella  sua  gratia, 
nella  quäle  mi   racc.*^^^  quanto  posso  desiderando  all 

1  Mss.  de  Bothunc.    Nro.  8858.  p.  11. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  251 

Ecc.a  V.    dopo    haverle   baciato   con  divot."*'  le   mani 
felicita  compita.     Di  Ferrara  il  XXI  Marzo  1582. 
Di  V.  Ecc.  etc. 

162)  Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours,  i 
111."*°  etc.  E  seguito  matrimonio  tra  la  Sig.'^* 
Donna  Virginia  sorella  del  Gran  Duca  di  Toscana^ 
et  Cesare^  mio  fig.^'',  et  ricliiedendosi  alla  riverenza 
ch'io  porto  a  V.  Ecc.«  ch'ella  habbia  sempre  da  me 
parte  d'ogni  mia  cosa,  ho  voluto  con  la  presente 
darlene  conto,  accioclie  sapendo  ella  il  stato,  in  che 
si  trova  la  casa  mia,  possa  disporre  di  essa,  et  di 
me  sempre  con  auttorita  di  Sig.'^®  supplicola  a  deg- 
narsi  d'accettare  il  tutto  da  me  come  puro  efFetto 
della  servitu  che  le  porto ,  et  a  nome  mio  farne  anche 
parte  a  Madama  la  Duchessa  sua  consorte,  che  per 
giovarmi  di  credere  ch'esseno  siapo  per  riceverne 
sodisfattione  in  virtu  della  sua  humanita,  et  dell' 
amore  che  per  sua  gratia  si  degnano  portarmi  finisco 
in  basciarle  etc.  Di  Ferrara  li  XXIII  Genaro  nel 
LXXXIIII. 

V.  Ecc.a  mi  favorisca  di  haver  in  se  sola  questo 
aviso  sopradetto  poi  che  la  parte  di  firenze  ama  che 
l'efFetto  resti  segretto  fin'  tanto  che  si  vegga  l'essito 
del  parentado  del  S.^  principe  di  Mantoua,  che  si 
tratta.  AfF.«  Ser.^^ 

Won  ^lfanf0  b'Cfle, 

1  Mss.  de'Bethune.    Nro.  8858.  p.  89. 

2  Franz  II. ,    Sohn  Cosraus  I.  und  £leonora's  von  Toledo ,    geb.  1541, 
t  1587. 

3  Herzog  von  Modcna ,  geh.  1598,  f  1628. 


252  BRIEFE  UND  MEMORIALfc  VON  MITGLIEDERN 

163)  Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours. "» 

lll."»»  et  Ecc.»"»  S/«  INepote  et  come  fi«^.'"  amat."»« 
Recevei  hieri  una  lettera  di  Madama  di  Ne- 
mours Helle  quäle  me  da  conto  della  morte  del  S/ 
Duca^  padre  di  V.  Ex.»  onde  io  con  roccasione  del 
conte  Pata  Strozzi  mio  intimo  Gentilhuumo  clie  se 
ne  va  in  Fiandra,  ho  voluto  condolemii  con  lei  della 
perdita  del  S/  Duca,  et  essortarla  a  riceverla  della 
mano  del  Sj  Dio  rna  reserbandomi  a  far  questo  uffi- 
cio  fra  poclii  giorni  piu  conipitainente  per  gentilhuomo 
espresso,  non  mi  resta  che  dire  altro  a  V.  E.  Senon 
pregarla  a  recevere  con  buono  cuore  la  visita  che 
d.^'  Conte  le  fara  per  mia  parte  et  prestare  a  lui 
quella  fede  che  son  ben  certo  che  daresse  a  me 
proprio  Et  con  questo  le  bacio  la  mano  aug^urandoli 
dal  S."^  Dio  ogne  consolatione.  Di  Ferrara  11  di  XI 
di  Jugnio  1585.  Di  V.  Ecc. 

Come  Padre  amorevolissimo  et  per  servirla 

Jl  Uufa  Vi  /errara. 

164)  Alfonse  d'Este  au  Duc  de  Nemours.  ^ 

l\\.^^  etc.     V.  Ecc.a  m'ha  fatto  troppo  favore  in 

dtarnii   parte   della   morte   del   S.®*"  Duca  Ecc."»®  Suo 

padre,  et  mio  Sig.^*'  che  sia  in  pace,  della  quäle  haven- 

done  io  scntito  quel  cordoglio  che  si  possa  miiggiore, 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8870.  p,  35. 

2  Bekanntlich  hatte  Herzog  Jacob ,  dessen  Tod  in  diesem  Briefe  ange- 
zeigt wird,  zwei  Frauen:  Franziska  von  Rohan,  welche  Ehe  1566 
durch  das  Parlament  für  nichtig  erklArt  wurde ,  und  unsere  Anna  von 
Este,  Wittwc  des  Herzogs  Franz  von  Guisc,  +  1G07.  Der  Sohn  erster 
Ehe,  Heinrich  (fläOB),  wurde  für  unehelich  crklftrl,  der  zweite,  an  den 
dieser  Brief  gerichtet  ist,  Carl  Emanuel ,  f  1^95.  Er  war,  wie  sein  Vater, 
ein  eifriger  Anhänger  der  Ligue. 

3  Mss.  de  Bclhune.    Nro.  9522.  p.  33. 


DER    HÄUSER   ESTE    UND    LOTHRINGEN.  253 

si  come  el  S.^^  ;Galeazzo  fiaschi  maridato  costa  dal 
S.^*"  Diica  rnio  per  tale  occasioiie  le  ne  havra  di  gia 
reso  buon  testimonio,  rendosene  venuto  gravato  da 
me  di  complire  con  TEcc.»  V.  a  quest'  ufficio,  non 
staro  a  reiterarne  di  iiuovo  altra  cosa  con  lei,  ma 
col  renderle  solam.*^  gratie  infinite  di  quest'  honore, 
resto  in  supp>  ad  havermi  per  servitore  siio,  et  come 
a  tale  commandarmi  sempre  con  ogni  auttorita,  che 
baciando  a  V.  E.  le  mani  con  tutto  il  core  le  auguro 
da  Dio  Sig/®  ogni  felice  consolatione.  Di  Vessola 
mia  li  XII  Agosto  1585.     Di  V.  E.     Come  Ser.^« 

165)  Le  Duc  de  Ferrare  ä  Madame  de  IVemours.  i 

111."»»  et  Ecc.roa  S.^a  Soiella  lionor.'"« 
Ho  recevuto  la  lettera  di  V.  Ex.^»  jal  Sj^  de 
Molarto,  et  inteso  anche  quel  chegli  m'ha  detto  di- 
vantaggio  per  parte  de  lei,  dandomi  conto  del  buono 
stato  nel  quäle  si  trova  de  sanita,  di  che  molto  mi 
rallegro.  Et  perche  l'Ecc.a  V.  aspetta  il  S."^  de  Neuf- 
chelles'',  et  io  da  qualche  il  Conte  Hercole  Tass.® 
mi  ha  referto  posso  credere  di  doverla  in  breve  ve- 
dere  et  honorare  di  presentia  a  queste  bände.  Non 
le  staro  a  dire  altro  per  hora  se  non  che  in  tutte 
le  occasione  le  testefechero  con  fatti  proprii  il  vero 
et  singolare  amore  che  le  porto  Et  baciandole  la 
mano  prego  il  S.^  Dio  che  le  doni  compiuta  prospe- 
rita.     Di  Ferrara  il  di  25  d'Agosto  1585. 

Di  V.  Ecc.a     Amorevolissimo  fratello  et  Serv.^® 

Jl  jPttca  ^i  iF^rrarrt. 

i  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8870.  p.  19. 


\ 


•254  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

Post.«  11  S/  de  Molai-t  m'ha  detto  che  tra  do- 
deci  o  quindeci  giomi  il  S.'  Alfonso  Piccolomini  sara 
di  ritorno  de  Francia  a  queste  bände.  Hora  il  cap." 
Aless.o  Amece  da  Jesse  col  quäle  egli  ha  querela, 
spedito  da  S.  B.o  con  una  compagnia  di  cavalli  per 
Avignone  si  trova  a  Remeni  et  camena  inanzi ;  onde 
moveiidosi  nel  medesimo  tempo  ruiio  di  qua  et  l'altro 
di  la,  saresse  facil  cosa  che  potessero  incontrarsi, 
et  ne  avenisse  qualche  male  al  S.»"  Alfonso  deside- 
rando  io  il  beneficio  di  tutti  et  amando  part.*«  il  S/ 
Alfonso,  che  ha  sempre  mosti*ato  damare  la  casa 
nostra,  et  il  quäle  ho  anche  inteso  ch'e  ito  a  trovare 
i  S."  di  Ghisa  fig.«  di  V.  Ecc.«  che  gli  hanno  fatta 
buona  chiera,  ho  voluto  trovare  questo  molte  a  V. 
Ex.*  acciochi  capitando  per  costa  possa  piacevole  aver- 
ternelo. 

166)  Alfonse  II.  ä  Madame  de  Nemours.  ^ 

111."*»  et  Ecc."«  S."  Sorella  mia  oss."»» 

Amor  ch'io  desiderassi  infinitamente  di  houorar 
et  servire  qui  V.  Ecc.  et  «^odere  pur  quanto  le  pia- 
cerre  della  sua  conversatione  per  lamor  sinj^olare  che 
le  ho  portato  sempre,  nondimeno  havendomi  fatto 
sapere  l'abbate  di  Vernussa  che  tornarebbe  a  g^an 
beneficio  de  S."  suoi  figliuoh  et  della  lor  casa  et  dl 
V.  Ecc.a  medesima  ch'ella  se  ne  tornasse  quanto  prima 
in  Francia,  poterlo  la  sua  presenza  giovar  quini  molto 
a  gl!  affari  loro  presenti,  ho  voluto  scrivere  a  V. 
Ecc*  questa  mla,  et  dirle  che  preferendo  io  linteresse 

1  Nss.  de  Bethune.    Nro.  8870.  p.  87.    Aotofirrapii. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  255 

de  S."  iniei  nepoti  et  suo  a  qiiel  contento  ch'io  fossi 
per  havere  della  veiiuta  qua  di  V.  Ecc.*;  havro  piu 
caro  che  ella  prenda  qiiella  risolutione  che  possa 
essere  di  maggior  servitio  a  tutti  loro,  et  ne  sentira 
grandiss.^  consolatione  perche  parmi  che  coiiven^a 
appunto  al  nostro  verare  amore  di  stimar  molto  piu 
le  cose  essentiali  che  certe  sodisfattioni  che  si  trag- 
gono  dal  vederci  et  visitarci,  et  tanto  piu  perche  non 
sianio  di  eta  si  grave,  che  non  possiamo  sperare  in 
qualche  occasione  di  haver  altre  volte  a  trovarci  in- 
firme, et  io  in  ogni  risolutione  che  fara  V.  Ecc* 
restero  con  vivo  desiderio  di  servir  a  tutti ,  et  preghero 
sempre  la  divina  Ma.**  che  ne  faccia  seguire  quel 
buon  frutto,  che  si  puo  sperare  dalla  molta  sua  pru- 
denza,  et  dalla  benignita  delle  Ma.**  del  Re  et  della 
Regina  madre,  con  che  a  V.  Ecc.a  bacio  la  mano  et 
le  auguro  da  Dio  N.  S.'^«  intiera  felicita.  Di  Fer- 
rara  a  XXIV  di  7>^  del  1585. 
Di  V.  Ecc.a 

Amorevolissimo  fratello  et  Ser.^« 

161)  Alfonse  II  au  Duc  de  Nemours.  ^ 
Hl."»»  et  Excell.™«  S.^«  Nepote  et  come  fig.o  amat.® 
Ancor  ch'io  sia  certissimo  del  oltima  volonta  di 
V.  Ecc.^  verso  nie,  et  le  cose  mie,  nondimeno  il 
testimonio  che  l'e  piaceuto  di  farmene  con  l'amore- 
voliss.»  sua  lettera  che  m'ha  .  resa  l'abbate  de  Ver- 
nussa,  m'e  stato  carrissimo  et  gliene  ho  quell'  obligo 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8870.  p.  89. 


256  BRIEFE    UND   MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

che  conviene  Jo  ho  sempre  ani.ita  soinmainente  V. 
Ecc.»  oltre  lessermi  si  strettamente  con»^iuiita  per  le 
sue  biione  qualita,  et  per  la  memoria  che  vene  fresca 
in  me  dell'  amore  snigolare  ch'era  fra'l  S/  suo  Padre 
et  me:  et  l'assicuro,  ch'in  ogn'  occasione  che  le  si 
presenti  conoscera  effetti  chiari  della  mia  singolar* 
affettione  verso  lei,  et  del  desiderio  che  ho  di  ser- 
virle.  Col  quäl  fine  baciandole  la  mano  le  aujpiro 
da  N.  S.  Dio  oj^ni  felicita.  Di  Ferrara  il  di  ultimo 
di  Settembre  1585. 
Di  V.  E. 

Come  Padre  amorevoliss.o  et  per  Sei-virla. 

Jl  JSfnca  tii  £tvraxa. 

168)  Alfonse  II.  ä  la  Duchesse  de  Nemours,  i 

111.»"»  et  Ecc.°»a  Sig.'-a  Sorella  hon."™« 

L'Abbate  di  Vernussa  mi  ha  resa  la  lettera  dl 
V.  E.  di  X  di  Sett.^»"«  et  sotto  la  credenza  di  cssa 
mi  ha  detto  quanto  da  lei  teneva  in  commissione. 
La  ringratio  molto  del  conto  ch'e  piacciuto  a  V.  E. 
di  darmi  del  matrimo  che  si  tratta,  il  quäle  come 
dissi  all'  hora  all'  Abbate ,  et  gia  V.  E.  dovra  haver 
inteso  da  sue  lettere,  et  j^li  ho  detto  anche  da  poi  mi 
place  sommamente  parendomi  che  il  partito  sia  molto 
honorevole,  et  del  quäle  se  ne  possa  sperare  assai 
buon  successo.  Et  perche  egli  le  dovra  referire  quanto 
gli  ho  detto  intorno  a  ciö,  et  al  resto  del  coiftenuto 
della  sua  lettera  come  ne  l'ho  pregato  non  mi  stendero 
piu  in  lonj^o ;  assicurandola  che  per  l'amore  ch'io  porto 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8870.  p.  91. 


DER    HÄUSER    ESTE    UND  LOTHRINGEN.  257 

a  lei  et  a  S."  suoi  figliuoli  ricevero  sempre  l'istessa 
consolatione  delle  loro  prosperita  che  riceverei  delle 
mie  proprie.  Ho  anche  haviito  la  lettera  di  V.  E.  di 
9  di  Sett.^'"^  et  ho  veduto  volontieri  el  Capitano  Mene- 
lao  ch'essa  mi  raccommandava ,  et  mi  sono  ofFerto  di 
farg'li  ogni  piacere  per  rispetto  di  V.  E.  Conche  fiiie 
baciandole  la  maiio  prego  il  SJ  Dio  che  la  feliciti.  Di 
Ferrara  II  di  ultimo  di  Settembre  1585. 

Di  V.  E.  Amorevoliss.o  fratello  et  Serv.""® 

Jl  IPucrt  ^i  iFerrara. 

169)  Henri  III.  ä  Madame  de  Nemours.  ^ 
Ma  taute.  Äyant  confere  avec  la  Royne  Ma- 
dame et  mere  du  mariage  de  mon  cousin  le  Duc  de 
Nemours  vostre  filz  avec  ma  niepce  la  princesse  de 
Lorraine  duquel  vous  m'avez  escrit  par  vostre  lettre 
du  XVIIIe  du  mois  passe.  Jay  bien  voulu  vous  faire 
scavoir  par  la  presente  que  eile  et  moy  avons  bien 
agreable  que  ceste  alliance  se  face  poiir  la  singuliere 
ciffection  et  bonne  volonte  que  nous  portons  a  lun»' 
et  a  lautre  et  pour  le  bien  et  contantement  que  nous 
esperons  que  chacun  en  lecevra  comme  la  Royne 
maditte  dame  et  mere  au  bon  ad  vis  de  laquelle  je 
me  remects  entierement  vous  mandera  plus  parti- 
culierement.  En  attendant  que  ( eluy  que  vous  avez 
envoye  devers  mon  frere  le  Duc  de  Lorraine  vous 
puisse  faire  certaine  de  son  intention  Atant  je  prie 
Dieu  ma  taute  quil  vous  ayt  en  sa  S.*^  Garde.  Es- 
crit  a  Paris  le  Illle  jour  d'Octobre  1585. 

HlcnengiitUe. 

1  Mss,  dp  Ufflninp.     Nro,  8900.  p.  S. 
Collection.  17 


258  BRIEFE  DRD  MEMORI\LE    VON  MITGLIEDERN 

110)  Louis  Card.**  d'Este  k  Madame  de  Nemours.  » 
Madame   jay   re^eu  la   lettre  quil    vous   a  plcu 
mescrire   du   24   Novemhre   apres  le  retour  des  S." 
Gilidi  et  de  Selincourt  de  devers  la  Royne   mere  du 
Roy    sur   lequel    retour  que  javois  entendu  dallleiirs 
je  vous  escrivis  il  y  ha  ja  quiiize  jours,  vous  priant 
de   remercier  le   Roy   et   la   Royne  sa  mer6  de   la 
bonne    volonte    que   leurs  Ma.*^*    nous    avoient   mon- 
stree   en    ce    faict  et   du  bien   et   honneur   qu'il   leur 
avoit  pleu   nous  faire.     Au  demeurant  nous  soinmes 
a  la  veille   de  la  promotion   qui   se   fera  apres  de- 
main.     Et    toutesfois    11    n'est   encores   comparu    ici 
perspnne  de  la  part  de  Mons/eur  de  Savoye  que  je 
scache  pour  le  faict  de  Mons.*"  le  Marquis  vostre  fis, 
dont  vous  mescrivez   Aussi   nay  je  use  de  la  lettre 
que  vous  mavez  envoyee  escrite  de  la  main  du  Roy 
pour  le  mesme  faict.  Car  le  tout  eust  este  en  vain : 
ayant   le  pape  public  unc  certaine   bulle  dcpuis  peu 
de  jours,  par  laquelle  est  poi*te  entre  autres  choses 
que    deux    freres    ne   pourront  estre   tardinauh   en- 
semble,  ne  l'oncle  et  le  ncupveu  et  Mons.""  le  Mar- 
quis   vostre  fis    ha  ja  unj>:  frere,   et   uii  onrle  rardl- 
naulx.     De   faqon   que  du   vivant   de   ce  Pape    uoüä 
ne   pouvons   esperer   de   le   veolr  Cardinal,   mais   II 
Tiendra   un    autre  Pape  qui  fera   a  sa  fa^on  comiU^ 
fcestuici  faict   a  la  sienne.     Et  ine  remettant  du  sur- 
pluR   a  ce  que   vous  diront   les  S."  Gilioli  et  Rondl'- 
nein  je   feray    ici   la   fin   de  ceste  presente  en  voiis 
haisant    bien   humbloinent  les  mains,    et   priant  Dien 
quil  vous  tloint  Madame  en  parfaicte  s.ante  treshmgue 

I  M9f.  de  Bethuiir.     Nro.  S919.  p.  ^8. 


DER    HÄUSER  ESTE    UND    LOTHRINGEN.  'i59 

et    tresheui'euse    vie.     De    Roma   ce    15    Decembre 
1586. 

Madame  oultre  !a  susdite  lettre  du  24  No- 
vembre,  Jen  ay  encores  receu  deux  autres  en  re- 
commaiidation  de  Laurent  Mazzan,  qui  est  au  Ser- 
vice de  Mons.^  l'Eveque  de  Bergamo,  pour  lequel 
Mazzan,  et  pour  tous  autres  qui  me  seront  recom- 
mandez  de  vostre  part,  je  feray  tousjours  tout  ce 
qui  sera  en  ma  puissance. 

Amorevoliss.o  fratello  et  Ser." 

171)  Le  Duc  de  Ferrare   au  Duc  de  JVevers.  i 
111.™^  et  Ecc.«*'  SigJ^ 

L'Aiiosto  mio  segretario  dopo  haver  visitata  V. 
E.  le  dira  a  mio  nome  alcuni  particolari  Jo  la  preg^o 
a  dargli  fede  come  a  me  stesso,  et  ad  esser  certa 
chMo  vivo  con  desiderio  di  servirle  et  le  bacio  la 
mano. 

Di  Ferrara  a  9  di  Febraro  1594. 

Amorevolissimo  cugino  et  per  servirla. 

172)  Le  Doge  de  Venise  ä  Mad.®  de  IVemours.  2 

Illustrissima  et  Eccellentissinia  domina.  II  di- 
letto  nobil  nostro  Pietro  Priuli,  destinato  nostro  am- 
bassiatore  ordenario  presso  la  M.^  X."^^  tiene  es- 
presso  ordine  da  noi,  di  visitar  V.  Ecr.»  et  di  renderla 

1  Mss.  de  Betliune.    Wro.  9102.  p.  36.  .i 

2  Ms«,  dfi  Bftthune.     Nro.  8765.  p.  81. 


200  BRIEFE  UND  MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

terta  della  niolf  alTettione,  die  le  portiamo  et  della 
nostra  pronta  volonta,  di  farle  cosa  grata,  con  inolto 
desiderio  di  o<>iii  sua  prosperita,  et  consolatione  In 
pregaino  ad  esser  contenta  di  prestar  ad  esso  am- 
bassiatore  quella  fede,  che  darebbe  a  noi  medesimi. 
Et  nostio  S.^  üio  conceda  all'  Ecc.^*  V.'*  ogni  inaf»- 
gior  contentezza,  et  felicitä.  Data  in  iiostro  Diicali 
Palatio  Die  XXII  Aiigusti  Indictione  III  MDCV. 

JVlarinud  ©rimttno  jPei  ^ratta  ^mVemtxanm  *c. 

vö'iu  :  ^'xan.iO:  iWait^efini   fegretario.  ' 

113)  Anne  d^Este  au  Marechal  de  Mont- 
morency.  '^ 

Monsieur.  Jay  receu  vostre  lectre  et  veu  lad- 
vis  quil  vous  piaist  me  donner  des  S."  de  Molieres 
et  de  Chalas  qui  sont  allez  vers  mon  filz  de  Ne- 
mours en  Piedniont  de  quoy  a  la  verite  je  seroys 
en  peine  n'cstoit  lassurance  qiie  jay  de  iuy  par  deux 
de  ses  lettres  que  je  vous  ay  cominunicquees  quil 
ne  fauldra  de  nie  venir  trouver  et  in'obeir  suyvaiit 
mesmes  ce  quil  a  confirnie  a  bouche  au  S/  de  Se- 
liiicourt  ainsi  quil  le  vous  a  dict.  Je  ne  lairay  Mon- 
sieur vous  remercier  hunil)lenient  devla  peine  quil 
vous  a  peu  prendre  de  tuen  escripre  et  vous  dire 
qu'encores  que  jaye  ienue  esperanre  en  ve  quil  m'a 
mande  je  n*eusse  failly  de  Iuy  despescher  eiicores 
ung  gentilhomme  a  Ferrare  nestoit  qu'oultre  ce  que 

i  Dieser  Brief  ist  auf  Pergament  (reschriebcn. 

a  Mh.  de  Bethune.  Nro.  8769.  p.  29.  Er  war  der  leztc  Ucrzoif  und 
Pair  dieses  Namens  und  wurde  zu  Toulouse  enthauptet  1632.  Seine  Gemah- 
lin Marie  Hess  ihm  zu  Moulins  ein  Grabmal  errichten ,  wo  sie  sich  nach  sei- 
ner Hinrichtung  in 's  Kloster  begab. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN.  261 

je  croy  quil  en  sera  a  cest'  heiire  party  jay  aussi 
craint  que  celluy  que  jy  eusse  peu  envoyer  fust  alle 
par  ung  chemin  et  luy  revenu  par  ung*  aultre.  Mais 
je  ne  manqueray  denvoyer  dans  deux  jours  ung  des 
miens  a  Annessi  pour  ly  attendre  a  son  retour  et 
lindnyre  de  me  venir  trouver  aussi  tost  a  Chasey 
ou  a  Laignieux  ou  je  me  renderay  aussi  tost  que  luy. 
Duquel  je  vous  supplie  bien  humblement  quand  vous 
serez  pres  du  Roy  et  luy  faire  et  a  moy  aussi  les 
bons  Offices  que  nous  nous  promectons  de  vostre 
amitye.  Et  croire  que  vous  nobligerez  jamais  per- 
sonne plus  desireuzes  de  vous  faire  service  que  nous 
et  particulierement  moy  qui  apres  vous  avoir  bien 
humblement  etc.  De  Lyon  ce  XXVIP  d'Octobre  1595. 
Monsieur  mon  filz  du  Mayenne  ma  prie  de  le 
voulloir  aller  voir  a  Tournu  ou  il  se  doibt  trouver 
et  m'en  a  tant  pressee  que  je  ne  luy  ay  peu  refuser 
aussi  que  cela  ne  mempeschera  poinct  de  rae  rendre 
cy  le  lendemain  de  la  feste  pour  me  faillir  au  temps 
que  mon  filz  de  Nemours  sera  de  retour  a  Annessy 
lequel  je  ne  croiray  jamais  quil  manque  a  la  pro- 
messe quil  ma  faicte  quelques  offres  quon  luy  puisse 
jamais  faire. 

Vostre  bien  humble  et  obeissante  a  vous  faire  service. 

174)  Le  Duc  de  Ferrare  au  Conne'table  de 
Montmorency.  * 
111."*°  etc.     Ho   ricevuta  questi  giorni    dal  Maz- 
zuola    mio    suddito    una   lettera   di  V.  E.    del   23    di 

1  Mä9.  de  Betbunc.     Nro.  9042.  p.  11. 


SSI  BRIEFE  UND    MEMORIALE    VON    MITGLEDERN 

presente  piena  di  molta  et  psrt."  amorevolezza  di  lei 
verso  di  nie  la  quäle  mi  e  stata  ^ratissima  et  le  ne 
rendo  molte  g^ratie:  assicurandola  che  come  a  tale 
sua  Yolonta  io  correspoiido  intieraraente  di  sing." 
affett.  cosi  saro  prontissimo  a  mosti-arlene  veri  affetti 
in  tutte  le  cose  che  saranno  in  mio  potere,  per  ser- 
virle  come  receva  la  con  stretta  congiunt.®  d'animo 
ch'e  fra  V.  Ecc.  et  me  da  tanti  anni  in  qua,  et  per 
iine  le  bacio  la  inano,  augurandole  da  Dio  continua 
prosperita.     Di  Ferrara  il  di  2.  di  X>«  1595. 

AI  Ser.»'«»  di  V.  Ecc. 

Jl  ^txca  t>i  iferrarfl. 

175)  Le  Duc  de  Ferrare  au  Connetable  de 
Montmorency.  ^ 

Ill.'"o  etc.  Ho  imposto  al  Conte  Luigi  Monte- 
cucoli  mio  gentilhuomo  ch'io  niando  alla  Ma.^  del 
Re,  che  visiti  V.  Ecc.»  particolar.*®  da  mia  parte,  et 
le  dia  conto  della  fresca  memoria  ch'io  tengo  della 
nostra  antica,  et  buona  amicitia,  et  quanto  per  cio 
oltre  a  gli  altri  rispetti,  io  desidero  che  l'Ecc  V. 
si  vaglia  liberamente  di  me  in  tutte  le  cose,  ove  io 
possa  servirla.  Intorno  a  che  dovendo  egli  esten- 
dersi  piu  lungamente  la  prego  a  dargli  quella  me- 
desima  crcdenza,  che  faria  a  me  proprio.  Et  le  ba- 
cio la  mauo,  augurandole  somma  prosperita  da  Dio. 

Di  Ferrara  a  di  X  Decembre  1595. 

AI  Ser.^*»  di  V.  Ecc. 
Jl  Hfxxca  t>t  /rrrairt. 

t   M5S.  ilc  Bt'lhunc.     Nro.  \H}\2.  p.  1'». 


DER   HÄUSER   ESTE    UND   LOTHRINGEN.  263 

1T6)  Alfonse  II.  au  Connetable  de  Mont- 

morency.  i 
Ill.»o  et  Ecc.*»»  S.^e  hon.jno  II  Milani  mio  ageiite 
Costa,  dopo  havere  visitata  V.  E.  a  mio  nome,  la 
preghera  di  quanto  ella  intendera  da  lui  acio  le  piae- 
cia  havere  in  sua  protetione  II  Conte  Alfonso  Mon- 
tecüccoli  in  che  le  para  poterlo  favorire  ne  terro 
Obligo  molto  partl.*«  all'  Ecc.  V.  alla  quaie  di  tutto 
core  mi  offro  et  raccommando. 

Di  Ferrara  il  di  3  di  Marzo  1597. 

M  Servitio  di  V.«  Ecc.^» 

Jl  IPttca  tri  iF^rrartt. 

111)  Dorny,  au  nom  du  Roy. '^ 

Aujourdhuy  ll."^®jour  de  May  lan  mil  cinq  cens 
quatrevingts  dix  sept  le  Roy  estant  a  S.*  Germain 
en  laye  bien  memoratif  comme  par  le  deceds  de 
feu  Mons.'^  le  Cardinal  d'Este  il  auroit  pleii  au  feu 
Roy  dernier  decede  accorder  en  faveur  de  Madame 
la  Duchesse  de  Nemours  a  Monsieur  le  Marquis  de 
S.'  Sorlin  ä  present  Duc  de  Genevois  et  de  Ne- 
mours son  fils  larchevesche  d'Aux,  et  que  des  le 
XI'"^  jour  de  Janvier  quatre  vingts  seize  Sa  Ma.*® 
auroit  confirme  audit  Sieur  Duc  ladite  Archevesche, 
et  desirant  le  luy  conserver,  Sadite  Ma.*^  a  declare 
et  declare,  veult  et  entend  que  en  ladite  archevesche 
vienderoit  a  vacquer  par  le  deceds   de  M."*  Leonard 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  9057.  p.  5. 

2  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8850.  p.  108.  Vermulhlich  an  die  Bevoll- 
mächligten  des  Herzogs  und  der  Herzogin  von  Nemours  addressirt.  —  Im 
Jahr  1589  nach  Ermordung  Heinrichs  III.  bestieg  Heinrich  III.  von  Navarra 
als  Heinrich  IV.  den  Thron  Frankreichs. 


264  BRIEFE    UNO    MEMORIALS    VON    MITGLIEDERN 

d'Estrappes  quelle  a  nomine  et  presente  a  nostre 
S.*  Pere  le  Pappe '  pour  en  estre  pourveu  en  faveur 
de  ladite  Dame  Duchesse  et  dudit  S/  Duc  il  leur 
soit  libre  de  nommer  un  autre  en  son  lieu  sans  que 
Ion  le  puisse  impetrer  par  aucune  vaccatioii,  de  mort 
ou  autrement  en  tesmoing  de  quoy  Sa  Ma.^  a  voiilu 
signer  le  present  brevet  et  commende  a  moy  secre- 
taire  destat  le  contresigner  et  toutes  lettres  et  ex- 
peditions  necessaires.  Signe  heury  et  plus  bas  de 
Neufville. 

Collationne  a  loriginal  par  moy  conseiller  secre- 
taire  du  Roy  et  de  ses  finances.  • 

1  Clement  Vm. ,  1592—1605. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN  O.  D.  265 


IV. 

BRIEFE  UND  HEIORIALE 

vou  Mitgliedern 

fler  Häuser  Eiste  und  Ijothrlngeii 

aus  verschiedenen  Perioden 


l)  Renee  ä  Charles  -  Quint.  2 

Monseigneiir  pour  l'aise  et  plaisir  en  quoi  il  vous 
a  pleu  mestre  Messieurs  mon  beau-pere  et  mari  et 
derivant  de  leurs  bien  mon  contentement.  Je  me 
tiens  grandement  vostre  obligee  de  tant  de  benef- 
fices  dont  Monseigneur  vous  mercie  humblement  par 
la  presante  et  ay  donne  charge  a  Mandolfe  presant 
porteurs  Vous  en  randre  graces  de  ma  part  pour 
doubte  de  Vous  ennuyer  de  longue  laittre  a  laquelle 
feray  fin    en    vous  supliant  Monseigneur   avoir  ceste 

1  Wie  man  sieht,  beziehen  sich  diese  Briefe  theils  auf  politische  Ver- 
bältnisse des  Hauses,  den  Kaiser,  Frankreich  und  den  Pabst ,  theils  auf  Fa- 
milien- und  Geld  -  Angelegenheiten ,  vor  und  nach  der  Rückreise  Renea's 
nach  Frankreich.  Ihre  Ineinanderreihung  hält  um  so  schwerer,  als  verschie- 
dene Zwischenglieder  fehlen ,  welche  von  uns  bis  jetzt  nicht  ermittelt  wor- 
den sind. 

2  Msp.  de  Beth>iine.    Nro.  8516.  p.  4.    Autograph. 


266  BRIEFE    UND    MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

inaison  qui  est  a  Vostre  Service  tousjours  pour  re- 
comman(lee<  et  moy  tant  et  si  huiiiblenient  comine 
je  puis  a  vostre  boiine  grace  et  prie  Dien  Monseig;- 
neur  Vous  donner  en  sante  tresbonne  et  longue  vie 
de  la  inain^  de 

Vostre  trcshuinble  et  bonne  cousine. 

Uenee  Ire  /rance. 
A  Monseigiieitf  Lempereur. 

2)  Charles  -  Quint  a  Renee.  * 

Vous  povez  nia  cousine  estre  bien  aseuree  que 
me  trouveres  pour  conte  en  lesperauce  qne  par  vos 
lettres  du  XIII®  du  moys  passe  nagueres  re^eues 
prenies  de  moy  es  choses  qui  vous  pourront  toucher 
en  conformyte  de  la  bonne  affeccion  et  voulonte  que 
continues  envers  celuy  que  (sie)  est  et  sera  tous- 
jours Vostre  bon  cousin. 

Cljrtdfö  V. 

3)  Le  Duc  de  Ferrarc    [Hercule  IL]    ä  Madame 
Renee  de  France.  ^ 

111.™«  et  Ecc.*"*  Madama  consorte  hon."»  V.  E. 
potra  liaver  intcso  la  mala  risolutione  portata  di  Ni- 
clietto  et  il  poco  fondaniento  clüo  posso  far  di  esser 
socorsso  in  questo  mio  estremo  bisog;no  dalla  Ma.** 
del  re  il  quäl  si  lassi  intendere  non  haver  il  modo 
et  che  di  qua  si  facia  provisione  di  denari  pi(>;Iiandoli 
ad  Interesse:  laquai  imbas;sata  quanto  nii  sy  parsa 
dura  uiespettata  et  poco  convenevole  alla  devotione 

1  Mss.  de  Bolhunc.    Nro.  8516.  p.  2.    Autopraph. 

2  Mss.  do  BeUiun«.    Uro.  8919.  p.  8.    Aatograph. 


DER  HÄUSER  EStE  UND  LOTHRINGEN  O.  D.  267 

mia  verso  S.  M.*^  et  alli  molti  et  gran  servitii  fat- 
tili  in  questa  guerra  lo  lasso  considere  a  V.  Ex.* 
nondimeno  liavendo  delibeiato  tentar  ogni  cosa  prima 
che  di  buttarmi  alle  voglie  del  Re  Filippo  ho  man- 
dato  a  Venitia  per  far  partiti  de  denari  se  sera  pos- 
sibile:  ma  perche  non  si  possono  concludere:  per 
quanto  mi  e  stato  fatto  intendere  dalli  mezani  che 
soiio  la  per  tal  effetto:  senza  depositar  grossa  par- 
tita  di  gioi  oltre  la  sicurta  che  vogliono  de  gentil- 
huomi  particolari:  V.  E.  mi  fara  piacer  gratissimo 
far  scielta  di  quelle  gioie  chella  ha  delle  mie  de 
quali  ella  si  servemeno ,  et  mandarmene  fin  alla 
somma  del  valer  di  XXV^  V.  ^  acioche  possi  va- 
lermene  in  questa  estremita  di  bisogno  per  conser- 
vatione  del  stato  et  casa  nostra  et  sera  bene  chella 
facia  cavar  li  impronti  di  tutta  chella  mi  mandara: 
acioche  cessata  che  sia  quasta  occasione  et  rimbur- 
sati  che  siano  li  mercanti  della  somma  che  si  potra 
haver  da  essi  come  S.  M.*^  prometti  largamente  vo- 
1er  far:  si  possino  restituir  a  V.  Ex.^  le  dette  gioie: 
senza  che  ne  nemanchi  una  per  minima  che  sia:  et 
perche  il  tempo  insta  et  bisogna  mandare  le  hoggi 
a  Venetia  passando  fin  tre  giorni  il  termino  di  certo 
partito  che  Don  Francesco  Palladino  mi  ha  portato 
da  p.*^  Venetia  V.  Ex.»  sera  contenta  farle  consignar 
quanto  piu  presto  potra  haverle  improntate  et  fattene 
far  nota  a  quaino  quäl  li  portara  subito  una  mia  re- 
cevuta  della  manera  che  vorra  V.  Ex.»  alla  quäl  ba- 
sio  le  mani  et 


268  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

4)  Les  points  de  la  Capitulation  faite  avec  le  Duc 
de  Ferrare.  * 

La  cappitullation  faicte  avec  Moiis.'  le  Duc  de 
Ferrare  est  fondee  et  coloree  sur  la  ligue  coiiclutte 
avec  Nostre  S.  Pere  conteiiaiit  promesse  audit  Duc 
d'estre  cappitaine  general  des  forces  de  laditte  ligiie, 
et  lieutenant  j^eneral  du  Roy^  en  Ytalye. 

Pour  consideration  de  laugmentation  des  despenses 
quil  luy  fauldra  faire  a  cause  desdittes  charj^es,  le 
Roy  luy  accorde  deux  mil  escuz  de  penslon. 

Sa  Ma.*®  luy  promect  sa  protection  quant  a  ses 
personne  estat  et  pays  et  le  faire  comprendre  en  la 
protection  de  laditte  ligue. 

Pour  leffect  et  seurete  de  ladite  Protection  le 
Roy  luy  doit  entretenir  en  temps  de  paix  et  de  guerre 
une  compaignye  de  cent  hommes  d'arraes  dont  il 
sera  chef  avec  deux  cens  chevaulx  legiers  et  deux 
mil  hommes  de  pied  et  de  cheval  doivent  estre  mis 
en  garnison  et  departiz  par  ses  places  a  la  charge 
que  au  temps  que  son  estat  ne  seroit  assailly  ne  en 
dangier  ne  suspect  de  lestre.  Lesdits  chevaulx  seront 
employez  aux  autres  lieux  qui  sera  advise  ou  ilz 
pourront  faire  service  au  Roy. 

Reste  mnintcnant  a  savoir  si  soubz  les  tcrnios 
de  oeste  cappitulation  les  conditions  de  ladite  pro- 
tection doivent  avoir  lieu  ou  non  par  le  moyen  «le  h\ 
ratiffication  que  le  Roy  a  haillee  (Actendu  le  traicte 
de  la  trosve  intervenue  entre  Tempereur  et  lejRoy) 
qui  a  interrompu  voire  dissolu  pour  le  temps  quelle 

1  M"    .Ir  Bcthuno.     Nro.  Sßüfi.  p.  32. 

2  SC.  ile  Frunco. 


DER  HÄUSER  ESTE  UNÜ  LOTHRINGEN  O.  D.  269 

aura  cours  tout  lefFect  de  laditte  li^ue.  Sur  laquelle 
a  este  comme  dict  est  fondee  et  coloree  la  cappitu- 
lation  faicte  avec  ledit  Duc  lequel  se  trouvant  com- 
prins  audict  traicte  de  la  tresve  Taiit  de  la  part  du- 
dit  Einpereiir  et  du  Roy  Dangleterre  que  du  coste 
du  Roy  respectivement.  II  semble  que  lesdites  Seu- 
rettez  et  couditions  de  sa  protection  et  defFense  dont 
il  ny  a  aucune  apparence  quil  ayt  aucun  besoing- 
pour  cedit  temps  ne  doivent  par  raison  estre  obser- 
vees  quoy  quil  en  soit  ledit  S.^  Duc  sen  devroit  de 
luy  mesmes  departir  pour  estre  cliose  inutille  a  luy 
et  g  randement  onereuse  au  Roy  son  tant  afFectionne 
amy  et  bon  parent.  Et  neantmoings  la  ou  il  advien- 
droit  que  icelluy  S/  Duc  fust  assailly  ou  offense 
daultant  que  la  quallite  de  ladite  protection  demeure 
en  tout  temps  par  la  declaration  quil  a  faicte  de  se 
mectre  ouvertement  au  service  du  Roy,  II  semble 
aussi  que  ledit  S.*"  Roy  seroit  oblige  a  le  defFendre 
et  luy  entretenir  lesdits  gens  de  pied  et  de  cheval 
seion  lesdites  couditions  dicelle  protection. 

Le  reste  des  autre  articles  fönt  mention  tant 
du  deppost  dont  Ic  Roy  a  este  depuys  descharge 
que  de  lentretenement  de  S.-'  Camille  ürsin  de  La- 
mentave. 

Sur  ce  que  dessus  le  Roy  peult  et  doit  mectre 
en  consideration  la  declaration  que  ledit  S.^  Duc  a 
faicte  de  se  gecter  entre  les  bras  et  au  service  de 
Sa  Ma.*^  et  les  bons  efFectz  qui  sen  sont  ensuyvyz. 
Affin  de  le  recongnoistre  envers  luy  avec  quelqne 
honneste  pension  et  une  compaignye  de  gensdarmes. 


270  BRIEFE  UND  MEMORJALE  VON  MITOLIEUERN 

5)  Reponses  sur  le  faite  de  Ferrare.  ^ 

Sera  considere  que  M/  le  Duc  de  Ferrare  a 
tousjours  dict  qiiil  nenti'oit  en  ligue  que  comme  »er- 
viteiir  du  Roy ,  partant  est  vraysemblablc  que  son 
Intention  a  este  de  favoriser  le  service  dudit  S/  pour- 
veu  quil  ne  luy  en  vint  ne  a  son  Estat,  aucune  di- 
minution  perte  ou  dommaige  Et  se  penlt  veoir  et 
con^noistre  que  tous  les  articles  avec  Iny  accordez 
tendent  a  ceste  fin,  reste  donques  aju*>;er  si  la  lip;iie 
nayant  sorty  effect  et  ledict  S.'  nayant  faict  aucune 
declaration  a  soufFert  aucun  dommaip^e,  et  sil  est 
contrainet  entrer  en  plus  o^randz  fraiz  pour  la  cou- 
servation  de  son  Estat  quil  na  de  coustume. 

Sur  quoy  fault  conclurre  puis  que  la  li^e  entre 
sa  Sainctete  le  Roy  na  sorty  effect,  que  ce  qui  est 
accorde  avec  ledit  Duc,  encores  quil  soit  ratiffie, 
ne  peult  comme  estant  accessoire  subsister  estant 
le  principal  qui  est  ladicte  lig^ue  dissolu. 

Et  fault  Interpreter  les  traictez  faictz  entre  les 
Princos  niesmement  bleu  vueillant  et  alyez  simple- 
ment  et  de  bonne  foy.  Par  tous  les  artirles  dudit 
traicte  resulte,  que  ledit  SJ  Duc  nest  tenu  rien  pre- 
ster  ou  fournir  de  ce  quil  a  promis,  sinon  apres  la 
publication  de  ladite  ligue.  Par  mesme  raison  ne 
dolbt  le  Roy  esti*e  tenu  sinon  apres  la  publication 
ile  ladite  lipie.  Se  verra  pour  cest  effect  le  con- 
ten  au  Uh  article,  et  aussi  le  premier  article  par 
lequel  est  dirt  quil  sera  lieutenant  s:eneral  de  la  lij^ue 
et  tenu  sc  declairer  amy  d'aniys  et  ennemy  d'enncmys. 

I  Mt«.  de  Bethnne.    Nro.  8666.  p.  21.    Dirses  Dokument  steht  im  Zu- 
9ammenhan|re  mit  voratehendem  Briofp,  so  wir  mit  4>ini|ren  früheren. 


DER  HÄUSER  ESTB  UND  LOTHRINGEN  O.  D.  271 

Et  partant  ne  se  peult  ledit  S.*"  Duc  prevaloir 
de  chose  qui  luy  ait  este  promise,  comme  estant 
soubs  conditioii,  apres  laditte  ligue  publice  et  decla- 
ration  par  luy  faicte. 

Sensuit  doiiques  que  les  deux  mil  eseuz  promis 
de  Pension  par  mon  (sie)  pour  aider  a  supporter  les 
fraiz  audit  Duc  ne  se  peuvent  demander,  n'estant 
ledit  Duc  au  moyen  desditz  articles  accordez,  entre 
en  aucuns  fraiz  joinct  que  lesditz  11^  W. »  nont  este 
promis  estre  payez  par  le  Roy  mais  dict  simplement 
quilz  luy  seroient  payez  sans  dire  par  qui  et  selon 
Interpretation  donnee  audit  article  se  doibvent  payer 
des  deniers  de  ladite  ligue,  laquelle  na  sorty  effect. 

Ce  qui  est  accorde  par  le  six.™®  article  de  luy 
entretenir  en  temps  de  guerre  et  de  paix  cent  liommes 
d'armes,  deux  cens  chevaulx  legier  et  quinze  cens 
hommes  de  pied  selon  mesmes  l'interpretation  qui  y 
est  donnee  Et  en  consideration  des  fraiz  portez  par 
ledit  Duc  durant  la  guerre,  et  apres  quil  aura  porte 
ies  despens  et  hazards  de  la  guerre  affin  d'empescher 
que  a  cause  dicelle  il  peust  estre  incommode  ou  en- 
dommaige.  Et  n'ayant  soubstenu  les  incommoditez 
de  la  guerre  ne  peult  demander  en  temps  de  paiz 
lesdits  souldes. 

Le  deppost  de  trois  cens  mil  escuz  se  faict  a 
mesmes  fins,  et  les  trois  cens  escuz  de  pension  pour 
acommoder  ses  cappitaines  semblablement. 

11  nest  raisonnable  que  ledit  Duc  amy  et  alye 
du  Roy  et  qui  a  eu  volunte  le  secourir  en  temps 
de    ^erre,    le    veuille    tant   grever  et    charger    en 

1  i.  e.  escue. 


272  BRIEFE  UND  MEMORIALK   VON  MITGLIEDERN 

teinps  de  paix,  qiie  son  amytie  luy  feust  atissi  onereusc 
que  leiitretenement  da  la  g^erre   avec  son  ennemy. 

Ell  reduisaiit  ce  qui  a  este  traicte  a  I'equite  et 
a  lintencioii  que  chaciin  a  deu  avoir  se  fault  re- 
souldre  a  tirer  le  fruict  d'une  boiine  et  sincere  anii- 
tye  qui  est  de  se  coiiserver  mutuellement  lun  lautre 
et  considerer  que  ledit  Duc  u'aura  Jamals  plus  de 
seurete  pour  luy  et  sou  estat  que  en  laniitye  du 
Roy,  lequel  embrassera  tousjours  ses  affaires  comiKO 
les  siens  propres  et  luy  seront  en  pareille  protection 
que  Celles  de  son  Royaulme  Considerera  aussi  ledit 
S/  Duc  que  estans  ses  pais  si  voisins  de  la  j^ueri'e 
de  tous  endi'oictz,  la  Raison  a  voulu  quil  ait  en  re- 
gard  a  ce  quil  doibt  au  sainct  sieiji^e  comme  feuda- 
toire  dicelluy  et  a  lamitye  aliance  et  seurete  ({uil 
peult  prendre  du  Roy  plus  que  de  ni«!  autre  Priiuo 
chrestien. 

Loccasion  pour  laquelle  fut  preiniereinent  parle 
de  Cremonne  par  lanibassadeur  de  Mons/  le  Duc  et 
apres  par  Mons/  le  Piince  sou  filz  est  soubz  lespe- 
rance  que  Ion  avoit  donnee  nw  Roy  que  ledit  Duc 
luy  presteroit  en  ce  faisant  six  cens  inille  escuz 
pour  la  «uerre. 

6)  Le  Marquis  de  Saluces  a  Renee  de 
Ferrare.  > 

Madame.  Estant  presentement  arryve  de  France 
en  ce  moyeu  pays  et  estat  avecques  bounes  et  favo- 
rables  expedicions  i\u  Roy  comnie  la  raison  et  le 
<lcbvoir  requiert  ay  advise  pour  en  partle  faire  mon 

1   Ms!«.  tie  Brthtinp.     Nro.  Hr»16.  p.  U. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND    LOTHRINGEN   O.  D.  273 

debvoir  vous  envoyer  le  Sienr  de  Valfemere  present 
porteur  lung-  de  mes  gentilzliommes,  poiir  vous  faire 
la  reveraiice  de  ma  part,  et  oultre  exposer  quelzques, 
desquelles  je  vous  supplye  voulloir  croyre  et  adjous- 
ter  foy  coume  a  ma  propre  personne.  Madame,  apres 
mestre  tresliumblement  recoumande  a  vostre  bonne 
grace.  Supplye  nostre  Seigneur  Jeshus  vous  dün- 
ner en  sante  tresbonne  vye  et  longue. 
De  Salluces  ce  VII^  jour  de  Juing. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  serviteur 
le  Marquis  de  Salluces. 

1)  Renee  a  Madame  mere  du  Roi.  i 

Madame  jay  entendu  raecort  entre  le  pape  e 
lempereur  qui  est  directement  tandant  a  la  ruine  de 
lestat  de  ceste  maison  qui  est  chose  qui  me  deplaist 
grau  dement,  mais  trop  plus  feroit  e  qui  mestroit  en 
desespoir  si  je  nestois  certaine  que  le  Roy  et  vous 
Madame  pour  riens  ne  la  vouldries  laisser  diminuer 
ny  tumber  entre  les  mains  de  ses  ennemis,  et  quant 
jamais  la  vraie  servitude  de  laquelle  je  puis  por- 
ter bon  tesmignage  quelle  a  tousjours  eu  e  a,  a 
la  couronne  de  France,  et  principalemant  a  la  per- 
sonne du  Roy  ne  Vous  mouveroit  Madame  si  suis 
je  en  cete  ferme  creance  que  cera  pour  lamour  de 
moy  qui  y  suis  venue  pour  lobeissance  et  service 
dudit  Seigneur  et  le  vostre  parquoy  je  pense  que 
jamais  ne  labandonnerez  et  conbien  Madame  que 
jestime  que  ma  recommandacion  ny  faict  bessoing  si 

1  Mss.  de  Bethune.     Nro.  8507.  p.  16. 
Gollection.  IS 


274  BRIEFE    UND   MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

ina  y  samble  vous  en  desvoir  suplier  treshiimblement 
a  ce  que  checum  (chaciin)  counoisse  que  me  tenes  en 
vostre  bonne  grace  et  amour  coume  mavcs  toiisjours 
desmonstrc  jusques  icy  a  laquelle  treshiimblement 
moy  et  tont  lestat  de  cete  maison  recommande. 

Madame  je  suplie  nostre  Seig^neur  vous  donner 
en  sante  tresbonne  et  longne  vie.  Ce  XXII  de 
Jnillet.         Vostre  treshumble  et  tresobeissante  fille. 

tleitee  tie  /rance. 

8)  La  Reine  a  Madame  de  Ferrare.  ' 
Madame  ma  tante.  Jay  repeu  vostre  lettre  et  veu 
commant  vous  en  estes  retournee  a  Montargis  et  que 
si  je  cognoissoys  que  vostre  presence  feust  necessaire 
icy  que  estes  preste  a  y  venir  chose  qui  nous  sera 
toujours  tresagreable  et  que  vostre  presence  nous 
sera  a  grand  contentement  et  honneur  et  si  ne  craig- 
nions  lincommodite  du  temps  et  du  Heu  pour  ne  la- 
voir  long^temps  certaln  allant  comme  faisons  que  sans 
cestes  occasions  vous  supplierions  croire  que  cest  ce 
que  desirons  le  plus  que  de  vous  voir  ordinairement 
en  ceste  compaio^nie  comme  cog^noistrez  si  Dieu  nous 
faict  la  g^race  d'estre  de  retour  a  Fontainebleau  ou 
esperons  apres  ce  quaresme  prenant  aller  Et  en  ce 
pendant  vous  supplierons  croyre  que  sil  luy  piaist 
de  venir  quelle  sera  la  tresbien  venue  aussi  si  sa 
commodite  ne  luy  pennet  que  ce  quil  vous  en  plaira 
faire  sera  trouve  tousjours  tresbon  comme  de  toutes 
choses  quelle  fera  de  celle  qui  se  remet  sur  Boucbe- 
f'ort    toucliant    voz  affaires  qui  est  tout  ce  que  pour 

1  Mm.  d«  Betbune.    Nro.  8648.  p.  »0. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN  O.  D.  275 

ceste  heiire  luy  peut  mander  vostre  entierement  bonne 
niepce  Catharine.  Sur  la  lettre  est  escrit  a  Madame 
ma  taute  Madame  la  Diichesse  de  Ferrare. 

9)  Renee  de  France  Duchesse  de  Ferrare  au 
grand  Maitre  Montmorency.  ^ 

Mon  Cousin  lambassadeur  de  Monsieur  mon  beau 
pere  ma  escript  que  vous  luy  avez  dit  a  part  et 
tout  le  conseil  ensemble  de  par  le  Roy  que  j'eusse 
a  luy  envoyer  lestat  de  ma  maison  et  que  ainsi  que 
mondit  Sei^neur  veult  que  on  face  mon  assiete  con- 
venable  aussy  veult  que  on  mecte  ordre  en  mondit 
estat  et  que  vous  avez  commission  de  le  revoir  Et 
a  ceste  cause  mon  cousin  j'envoye  ce  gentilhomme 
present  porteur  avec  lestat  quil  luy  pleut  me  faire 
a  mon  partement  et  celuy  que  depuis  ay  fait,  voyant 
que  ne  povoys  le  tout  soustenir,  jay  oste  ce  que  jay 
peu  et  ceulx  dont  je  me  pouvoys  mieulx  passer 
comme  mon  cousin  pourrez  veoir  par  lesdits  estats 
que  si  vous  piaist  ferez  entendre  au  Roy  pour  sur 
iceulx  mectre  et  oster  ce  qui  luy  plaira  Car  vous 
mon  cousin  entendez  mieulx  que  nul  autre  ce  qui 
mest  besoin^  et  ce  dont  je  ne  me  puis  passer,  et 
vous  prie  mon  cousin  selon  ce  me  vueillez  estre" 
aidant  a  mes  affaires  comme  jay  en  vous  ma  totalle 
fiance  Car  jay  autant  de  besoing^  de  la  bonne  g^race 
du  Roy  et  de  Madame  que  creature  de  ce  monde, 
Et  sur  vous  prie  croire  ce  porteur  de  ce  que  luy  ai 
donne  charge  de  vous  dire  me  recommandant  bien 
fort  a  vostre  bonne  grace    et  sonvenance    Et  prie  a 

I   Mss.  de  Bethiine.    Nro.  8607.  p.  3. 


276  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

Dieu   mon    cousin   vous  donner  ce  qiie  plii«  desirez. 
De  Ferrare  le  IX«  jour  de  Decembre. 

Vostre  bonne  coiisine. 

10)  Renee  ä  Montmorency. » 
Mon  cousin  Monsieur  le  Duc  mon  beau  pere 
et  Monsieur  mon  maiy  envoyent  ce  porteur  mon 
secretaire  devers  le  Roy  pour  quelque  affaire  quil 
luy  ont  donne  cbarge  de  vous  dire  Je  vous  prie 
mon  cousin  estre  cause  et  mercy  envei-s  lesdit» 
Seigneurs  et  leur  faire  octroyer  ce  quilz  demandent 
Et  vous  leur  ferez  et  a  moy  Service  et  plaisir  bien 
agreable.  Priant  a  Dieu  mon  cousin,  vous  avoir  en 
sa  sainte  garde.  A  Modene  le  XIX"«  jour  de  No- 
vembre. 

Vostre  bonne  cousine. 

"iienee  \fe  £tan(t. 

11)  Renee  ä  la  Reine  de  France.  "^ 

Madame.  Allant  par  dela  le  Conte  Jeban  Bap- 
tiste  de  Manfrede  present  porteur,  pour  y  estre  et 
resider  comme  ambassadeur  de  ceste  maison  pres 
Monseigneur  le  Roy,  et  tenant  de  ceste  heure  cer- 
taine  vostre  tant  heureuse  et  desiree  arrivee  en  pays 
de  mondit  Seigneur.  Je  nay  voullu  le  laisser  partir 
sans  luy  donner  tres  expresse  et  specialle  cbarge 
de  presenter  a  vostre  bonne  grace  mes  treshumbles 
et  tresaffectionnees  recommandations  et  de  vous  dire 

1  Mss.  de  Bethunc.     Nro.  8532.  p.  9. 

2  llss.  de  Bethune.    Nro.  8537.  p.  11. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN  O.  D.  277 

et  declairer  Madame  combien  mest  ^rande  singul- 
liere  et  parfaicte  la  partieipation  que  jay  en  la  joye 
plaisir  que  veult  et  merite  uii^  si  commun  benefice, 
leffect  de  laquelle  je  desireroys  Madame  de  volunte 
et  de  presence  vous  demonstrer  sans  le  fidel  et  loyal 
rapport  que  vous  en  saura  bien  faire  cedit  porteur, 
a  la  parolle  duquel  je  vous  supplie  Madame  voulloir 
donner  autant  de  foy  et  de  creance  que  feriez  a 
Celle  de 

Vostre  treshumble  et  tresobeissante  seur. 

%mti  tre  irance. 

.  12)  Renee  de  France  au  Roi.  i 
Monseigneur.  Par  le  Sieur  de  Saint  Bonnet  qui 
vous  a  pleu  envoier  par  deca  ay  entendu  de  vostre 
bonne  sante  dont  je  loue  Dieu  et  de  la  souvenance 
qui  vous  piaist  avoir  de  moy  de  me  faire  ce  bien 
et  honneur  de  voulloir  savoir  de  mes  nouvelles  et 
entendre  de  mes  affaires  comme  de  Vostre  tresobeis- 
sante fille  de  quoy  je  vous  remercie  treshumblement 
et  des  bonnes  paroles  que  par  luy  me  mendes  et 
man  donnes  seurete  par  la  lettre  escripte  de  vostre 
main  qui  me  faict  declaracion  des  estre  tousjours  en 
Vostre  bonne  grace  combien  que  ce  ne  soit  de  ceste 
heure  mais  de  si  longtemps  le  maves  faict  cong- 
noistre  que  je  ne  dois  croire  le  contraire  mainte- 
nant  que  en  ay  plus  de  besoing^  que  jamais  cest  la 
chose  de  ce  monde  qui  me  donne  plus  de  contente- 
ment  ausci  Monseigneur  la  bonne  nouvelle  quil  vous 
plait  me  mander  de  la  delivrance  de  mes  Seigneurs 

I  AIss.  d«  nethune.    Nro.  6545.  p.  3.    Autograph. 


*278  BRIKFE    UND    MKMOKIALE    VON    MlTULlEDfiRN 

mes  nepveux  que  je  siiplie  a  nostre  Seigiieur  estre 
tost  tant  pour  le  plaisir  que  Vous  en  receveres  que 
pour  celluy  quaii  pretant  celle  qui  apres  sestre  re- 
commandee  treshumblement  a  Vostre  boiine  grace 
luy  suplie  Monseigneui*  Vous  donner  tresbonne  vie 
et  longue.     De  Ferrare. 

Vostre  ti'eshumble  et  tresobeissante  fille. 
"Heitee  tie  £xance, 

13)  Renee  Duchesse  de  Ferrare  a  Montiiiorency.  * 
Mon  Cousin  pour  autant  que  Monsieur  nion  inary 
a  advise  du  trespas  de  feulz  mon  beaupere  ne  en 
feray  aultre  mention  par  la  presente  mais  comme 
Celle  qui  a  toute  son  esperance  e  vraie  attante  en 
la  bonne  ^race  du  Roy  et  pour  iscelle  nie  suis  mise 
en  lobeissance  ou  pour  jamais  vous  desmourer  qui 
est  de  nestinier  ennuy  ne  paine  a  ma  vie  pour  luy 
faire  service  et  a  vous  mon  cousin  que  je  tiens  seul 
et  seurs  moien  de  mi  entreteuir  et  faire  avoir  plus 
de  comtentement  et  bien  en  ce  lieu  ou  il  ma  mise 
que  nay  eu  jusques  a  presant  fois  requeste  de  me 
faire  despartir  de  la  faveur  de  mondit  Seigneur  et 
paraillement  de  vostre  part  en  la  sorte  que  jay  fait 
escripre  a  Soubize  vous  adverter  ou  comma  cousnnois- 
tres  estre  mieus  que  vous  suplie  voulloir  faire  car 
le  besoing  que  je  ennay  est  plus  grand  que  ne  vous 
puis  ne  veulz  escripre  et  me  tenir  de  touttes  vos 
parantes  et  amies  la  plus        Vosti*e  bonne  cousine. 

Wciut  Ire  i^rance. 

A  mon  cousin  Monsei^neur  le  g;rand  Maistre. 

1  Msü.  de  Bdthiin«.     Nra.  ^504.  p.  3. 


DER  HAUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN  O.   D.  279 

14)  Renee  ä  Montmorency.  ^ 

Mon   Cousin    jay    despaiclie   ce   presant    porteur 

expres   pour    vous   visiter  et  entandre   de   vos  nou- 

veles  et  vous  faire  savoir  des  miennes  dont  je  vous 

prie   le  croire  tout  ainsi  que  voudries  faire  cele  qui 

de    tout    le    ceur    se    recoummande   a   vostre   bonne 

grace  et  souvenance  et  qui   pour  jamais   veut  estre 

et  demoures  la  plus  • 

Vostre  et  obligee  cousine. 

"Uenee  Ire  /rattce. 

A  mon  Cousin  Monsieur  le  Connestable. 

15)  Le  Cardinal  de  Tournon   ä  Madame  de 
Ferrare.  *^ 

Madame  vous  ne  scauries  croyre  comme  jay 
este  desplaisant  esh'e  celluy  que  Monsieur  le  Duc 
avoyt  yci  pour  sen  estre  retorne  sans  men  faire 
rien  scavoyr  qui  a  este  cause  que  ne  vous  ay  res- 
pondu  a  ce  que  maves  escript  Je  ne  vouldrois  pour 
rien  Madame  que  me  penssisies  si  sot  que  je  nes- 
time  a.  tresgrant  grace  quent  il  vous  piaist  me  fere 
ceste  faveur  de  mescripre,  et  que  je  voulusse  estre 
paresseulx  a  vous  respondre  et  pour  commencer  a 
men  acquiter  jen  prie  vostre  ambassadeur  qui  est 
yci  de  vous  fere  tenir  mes  lettres  pour  vous  adver- 
tyr  que  a  laide  Dieu  jespere  bien  tost  vous  veoyr 
et  seroys  bien  marri  men  retournant  par  terre  de 
faillyr  a  fere  mon  debvoyr  a  vous  aller  visiter  et 
fere  la  reverence. 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8514.  p.  81.     Autog^raph. 

2  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8610.  p.  1. 


280  BRIEFE  UND  MEMORIALS  VON   MITGLIEDERN 

Madame  jay  veu  aussi  des  lettres  que  mesciip- 
vies  par  lesqiicllcs  vous  faites  mentioii  de  iiavoyr 
point  re9eu  quelquez  lettres  que  vous  avoys  escriptes 
pour  ung  mien  office  croyes  Madame  que  je  y  eu 
doma^e  pour  ne  vouloyr  fere  le  vostre  et  voz  offi- 
ciers  ont  grant  tort  que  ue  vous  eu  avoyr  averty 
comme  jespere  vous  dire  de  Bouche  sil  piaist  a  nostre 
Seigneur  auquel  je  prie  Madame  vous  doiiner  tres- 
bone  et  longue  vye  apres  mestre  recommande  tres- 
humblement  a  vostre  bonne  grace  laquelle  ne  sau- 
riez  plus  estimer  de  personne  que  de 

Vostre  tresliumble  et  tresobeissant  serviteur. 

16)  Les  Cardinaiix  de  Tournon  et  de  Gramont 
ä  ia  Duchesse  de  Ferrare.  * 

Madame.  Si  nous  nestions  tant  pressez  que  nous 
sommes  nous  avions  commandement  du  Roy  et  tres- 
bonne  voulunte  de  nostre  couste  de  vous  aller  visi- 
ter et  faire  la  reverence.  Vostre  plaisir  sera  nous 
excuser  pour  lallee  et  jusques  a  nostre  retour  le- 
quel  ne  sera  sans  aller  faire  nostre  debvolr  tant 
pour  vous  porter  des  nouvelles  du  Roy  comme  q...^ 
nous  a  commande  que  pour  vous  offrir  noz  Services 
Et  ....^  tiendrions  a  bien  heureux  si  nous  vous  en 
pouvions  faire. 

Madame  nous  ne  voulons  oblyer  a  vous  adver- 
tir  comme  nous  estre  arrivez  en  ceste  ville  Mon- 
seigneur  le   gouverneur   nous    y  a  terriblement  bien 

1  Mss.  de  Bcthuno.     Nro.  K.)16.  p.  38. 

2  Das  Papier  ist  zerlörheri.     Vcrmuthlich  >oll  es  quil  heiüsen. 

3  Nou»  ? 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN  O.  D.      281 

lecuillez  comme  serviteurs  du  Roy  et  les  vostres 
dont  nous  sperons  mercyer  Messieurs  les  Ducs  de 
Ferrare  et  de  Chartres  Mais  que  nous  les  voyons 
et  vous  aussi  Madame. 

Madame  apres  nous  estre  treshumblement  re- 
commandez  a  vostre  bonne  grace  nous  pryons  Nostre 
Seigneur  quil   vous  doynt   tresbonne  vye  et   longue. 

De  Reige  ce  mercredy  premier  jour  de  lan. 

Vos  treshumbles  et  obeissantz  serviteurs. 

©.  €axtf^^  Ire  (Bvamont 

17)  Le  Card.**'  Gramont  ä  la  Duchesse  de 
Ferrare.  i 

Madame.  Auparavant  avoir  receu  les  lettres 
quil  vous  a  pleu  mescripre  du  neufviesme  de  ce 
moys,  vostre  maistre  dhostel  me  dit  de  vostre  part, 
que  vous  voulliez  faire  le  voyai^e  de  Venize,  et  quil 
estoit  besoin^  que  je  vous  fournisse  ar^ent  car  je 
le  vous  avoye  ainsi  promis,  et  incontinant  je  envoyay 
querir  un^  . . . .  ier  ^  et  le  fiz  parier  a  vostredit  m . . . 

..st..  1^5  pensant  que veriez*  bon,  Daultant  que 

depuis  que  je  hante  Lytalye,  jay  tousjours  vescu  et 
viz  ainsi,  taut  pour  les  dangiers  de  porter  argent 
de  France,  que  pour  trouver  argent  a  temps,  dau- 
tant  que  je  croy  que  vous  savez,  vous  ny  autres 
ayant    rentes  en    France,    nont   pas    leur  argent   a 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8516.  p.  37.     Der  Brief  ist  bedeutend   eer- 
löchert. 

2  banquier,  wie  nicht  anders  zu  deuten. 

3  maistre  d'hostel? 

4  le  trouver iez? 


28'i  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VOM  MITGLIEDERN 

point  nomme,  et  mesmcnieut  moy  qui  mengte  ordi- 
iiairement  Sausse  vert  Tant  y  a  Madame  que  sil 
vous  piaist  que  je  vous  baille  ma  vaysselle  qui  est 
ce  que  je  puis,  je  le  feray  de  tres  bon  cueur  comnie 
celluy  qui  vous  desire  faire  Service  autant  que  au 
Roy  Avant  a  vous  faire  service  a  vostre  voyaige, 
dautant  que  ledit  Seigneur  par  les  lettres  demieres 
que  avons  eues  de  luy.  Nous  commande  nabandon- 
ner  le  pape  dun  pas,  je  luy  ay  envoye  demander 
conge  et  seray  merveilleusement  marry  sil  ne  le 
maccorde,  pour  que  par  effeet  con^noissiez  ma  vo- 
lonte. 

Madame  je  me  recommande  treshumblement  a 
vostre  bonne  grace  et  suplie  le  createur  vous  don- 
ner  en  sante  tresbonne  et  longue  vie.  De  Boul- 
longne  le  XlII'"^  jour  de  Fevrier. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  serviteur. 

Carti.**^  iie  ©ramunt. 

18)  Le  Cardinal  de  Tournon  ä  Madame  de 
Ferrare.  > 

Madame  a  ce  que  je  voy  nous  ne  pouvons  vous 
et  moy  faire  souvenir  a  Monsieur  de  Grammont 
la  promesse  que  vous  dittes  quil  vous  a  faicte 
et  na  point  tenu  a  vous  y  servir  de  soliciteur  bien 
vous  parleretz  je  Madame  que  si  moymesme  vous 
pouvoys  secourir  en  ce  que  je  solicite  les  aultres  je 
le  feroys  daussi  bon  cueur  que  serviteur  que  vous 
ayez. 

1  Mm.  de  Brlhuiie.    Nro.  6610.  p.  3. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN  O.  D.  283 

Madame.  Je  natens  que  de  veoyr  partir  Lem- 
pereur  pour  prendre  le  chemin  devers  vous  pour  de 
la  men  aller  a  Venize  et  foiz  compte  sil  piaist  a 
Dieu  den  envoyer  mon  trainct  a  Ravenne  et  men 
retorner  par  raer  dudit  Venize  jusques  la  en  espe- 
rance  de  trouver  encores  le  Pape  en  ceste  marque 
comme  Sa  Saintete  le  ma  commande  et  ne  ma  donne 
conge  que  sur  ceste  condition,  Et  pour  le  moins  ne 
macuseres  vous  point  que  je  ne  vous  aye  tenu  pro- 
messe cest  de  vous  retorner  veoyr  et  vous  priesenter 
Sil  vous  piaist  que  je  vous  accompagne  audit  voyage, 
lequel  je  nei  pas  grant  esperence  que  vous  faciez 
veu  le  peu  de  moyen  que  vous  en  avez, 

Madame  je  vous  suplie  me  tenyr  tousjours  en 
vostre  bonne  grace  a  laquelle  treshumblement  me 
recommande  et  prie  Nostre  Seigneur  vous  donner 
tresbonne  vye  et  lont^ue.  De  Boulogne  ce  XIIIP 
de  Febvrier. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  serviteur. 

19)  Le  Cardinal  de  Tournon  ä  Madame  de 
Fe  r rare,  i 

Madame  moy  estant  dernierement  a  Rome  il 
pleust  au  Roy  me  permettre  de  faire  couper  cent 
arpentz  des  boys  de  mon  abbaye  de  Ferrieres  prez 
Montargis,  et  me  faire  don  du  droict  a  luy  apperte- 
nant  esditz  boys  qui  est  de  la  moytie  de  la  coupe 
diceulx    quant    coupe    sen   faict,    afin  de  subvenyr  a 

1  Mss.  de  Bethunn.     Nro.  8610.  p.   5. 


284  BRIEFE    UND    MEMORIALE    VON    MITGLIEDERN 

iiia  despeiice  dudit  voyaige  de  Rome.  Et  pour  ce 
Madame  que  voz  officiers  de  de9a  mont  en  ce  donne 
empeschement  au  moyen  de  ce  quilz  pretendent  que 
le  Roy  vous  a  entierement  cede  tous  les  droiz  de 
la  Seig^neurie  dudit  Montar^s  Et  que  ledit  Seigneur 
et  80»  conseil  eutendent  au  contraire  mesmement 
que  les  boys  de  haulte  fustaye  en  sont  reservez  a 
ceste  cause  Madame  non  voulant  estre  cause  de 
faire  dyminuer  voz  droitz  jay  difFere  ceste  poursuyte, 
aymant  mieulx  remectre  la  chose  a  vostre  disposi- 
tion  et  Soubz  vostre  hon  plaisir,  que  den  former  plus 
grande  querelle  avecque  vostredit  conseil,  vous  sup- 
pliant  Madame  que  pour  raettre  flu  a  ce  difFerend 
vostre  plaisir  soit  me  vouloir  permettre  de  faire  la- 
dite  coupe  desdits  cent  arpentz  et  men  octroyer  voz 
lettres  adressantes  a  vostredit  conseil  et  officiers  de 
de^a  ausquels  vous  plaira  mander  quils  ayent  a  lever 
et  oster  lempeschement  quilz  mont  sur  ce  faict  Et  en 
ce  faisant  Madame  vous  asseurez  voz  pretendus  droiz 
et  garderez  vostre  possessio»  en  iceulx  Et  oultre  me 
rendrez  de  plus  en  plus  oblige  et  affectionne  a  vous 
faire  service. 

Madame  je  prie  Nostre  Seigneur  vous  donner 
tresbonne  et  longue  vye. 

Escript  a  Paris  ce  XXV«  de  May. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  serviteur. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN  O.  D.  285 

20)  Le  Batard  de  Savoye  a  Mad.*  de  Nemours.^ 
Madame.  Je  me  recommande  tresliumblement 
a  vostre  bonne  grace  a  mon  retour  de  Bloys  jay  este 
adverty  de  vostre  maladie  et  Indisposition  dont  je 
suis  si  desplaisant  que  de  chose  que  je  sauroys  savoir 
Et  ne  seray  a  mon  ayse  que  je  nen  saiche  certaines 
nouvelles  A  ceste  cause  Madame  jenvoye  le  gentil- 
homme  present  porteur  nomme  La  Gasteliniere  (ga- 
steliviere,  gastelimere  ?)  devers  vous  pour  men  re- 
tourner  la  verite  Et  vous  promectz  Madame  que  si 
mon  allee  devers  vous  vous  eust  peu  servir  a  vostre 
guerison  que  je  ne  y  feusse  alle  comme  celluy  qui 
desire  sur  toutes  choses  vostre  bonne  sanete  et  pro- 
sperite  Laquelle  Madame  je  supplie  a  Dieu  quil  vueille 
augmenter  et  conserver  et  quil  vous  doint  treslongue 
et  bonne  vye.  A  Saint  Germain  en  Laye  ce  premier 
jour  de  May. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissant  serviteur. 

21)  Anne  d'Este  ä  Madame  de  Ferrre.  2 
Madame  jai  ressu  les  lettres  quil  vous  ha  pleu 
mecrirre  par  Madame  de  Crene  et  par  Beranger  je 
remetre  Madame  a  vous  dirre  tout  ce  qui  inporte 
le  plus  mays  que  jaie  set  honneur  que  de  vous  voyr, 
quant  a  lafFaire  de  Mons.^  Villemarchal  son  homme 
an  porte  la  depeche  et  me  samble  quil  san  contante 
quant  aus  lettres  que  demandes  pour  seus  de  Montargis 
que  Monsieur  le  Duc  ecrive  je  les  sollissiteray  et  les 

1  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8606.  p.  48. 

2  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8738.  p.  38.  Autograph. 


286  BRIKFR  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIROERN 

vous  anvoyrai  par  la  premiere  comodite  des  que  je 
les  array  ressu  se  pandant  je  vous  supliray  tresliiim- 
blement  me  tenir  en  vostre  bonne  grasse  priant  Dieu 
Madaine  vousdoiiner  an  sante  aussi  heureuse  etlon^e 
vie  que  vous  desire  Madame  jattaiis  aujourdui  raoii  fils 
de  Guise  je  vous  manderay  quant  pourrons  avoir  set 
lieur  que  de  vous  voyr  des  que  iious  larrons  resollu. 
Vostre  ti'eshumble  et  tresobeissante  fille  et  servante. 

22)  Anne  d'Este  ä  Madaine  de  Ferrare. » 

Madame  le  Roy  ha  anvoye  querrir  Mons/  le 
Card.^*  mon  frevre  an  grande  dilliganse  pour  laller 
trouver  il  lui  mandoyt  quil  avoyt  nouvelles  de  les- 
tremite  de  malladie  du  pappe  il  partist  vandredi 
XL"»®  de  se  moys  touttefoys  aujourdhui  14."®  il  ba 
ranvoye  querrir  son  trayn  par  se  quil  estoyt  alle  an 
poste  et  ha  mande  que  Ion  avoyt  nouvelles  quil  s;* 
portoyt  mieus  de  quoy  je  nay  voullu  fallir  a  vous 
aveitir  quant  au  mariage  que  saves  il  san  est  moque 
et  mha  assure  que  non  de  quoy  jai  este  bien  ayse 
car  le  bruit  en  est  si  commun  an  sette  ville  que 
sest  pittie  il  fust  alle  a  Romme  si  le  Pappe  fust 
mort  je  ne  faudray  Madame  a  vous  aveiür  de  tout 
ce  que  jan  sarray  sc  pendant  je  prirray  nostre  Syj>- 
ncur  vous  donner  aussi  heureuse  et  lonp^uo  vic  (pie 
lan  suplie  de  bon  ceur. 
Vogtre  treshumble  et  tresobeyssante  fille  etservantr. 

1  Nm.  de  Bethimr.     Nr«    «73«.  p    !.     Aiirouraph. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN  O.  D.  287 

23)  Anne  d^Este  ä  Madame  de  Ferrare.  ^ 
Madame  je   sommes  si  troubles   de  la  maladie 

de  la  Royne  que  je  ne  vous  feray  pas  grand  lettre 
par  se  je  ne  la  layse  que  le  moyen  que  puis 
pour  lui  faire  servisse  jespere  quelle  nan  arra  que 
le  mal  avec  layde  de  Dieu  quant  a  se  quil  vous  ha 
pleu  mecrirre  du  fait  de  Nemour  Monsyeur  mon 
mari  ha  mande  pour  an  int'ormer  pour  les  fah'e  bien 
chastier  je  ne  faudray  vous  fayre  tous  les  jours 
ecrirre  de  la  Sante  de  la  Royne  par  M.  Jehan  Bat- 
tiste  Gondi  vous  supliant  treshumblement  ressevoyr 
mes  treshumbles  recommandations  a  vostre  bonne 
grasse  priant  Dieu  Madame  vous  donner  en  sante 
tresheureuse  et  longue  vie. 

La  malladie  set  une  fausse  pleresie  de  quoy  el 
ha  este  fort  mallade  sette  nuit  et  ha  este  saignee 
mays  aujourdhuy  eile  se  porte  mieux. 

Vostre  treshumble  et  tresobeissante  fille  et  servante. 

24)  Marguerite  de  France  ä  Madame  de 

Ferrare.  ^ 
Je  ne  puys  faire  aultre  chose  pour  ceste  heure 
que  prier  Dieu  quil  luy  plaise  avoir  pitye  de  ce 
pauvre  royaulnie  tant  afflige  Madame  je  vous  su- 
plye  dacompaigner  cedit  porteur  de  vostre  faveur 
et  auctorite  en  luy  faisant  donner  ung  passeport  a 
ce  quil  puisse  faire  son  voyage  a  plus  grande  seu- 
rette  comme  il  vous  pleut  faire  dernierement  a  ung 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8720.  p.  117.    Autograph. 

2  Mss.  de  Bethune.     Nro.  8726.  p.  63. 


288  BRIEFE    UND    MEMORIALR   VON    MITGLIEDERN 

gentilhonime  que  Monsieur  de  Savoye  avoit  envoye 
vers  leurs  Magestes  dont  je  vous  en  remertie  bien 
humblement  Madame  et  vous  suplye  me  tenir  tous- 
jours  en  vostre  bonne  g;race  a  laquelle  je  presente 
mes  bien  huinbles  recommandations  avec  prieres  a 
Dieu  de  vous  donner  Madame  tresbonne  et  longue 
vye. 

Vostre  treshumble  et  bonne  niepce. 

25)  Marguerite  de  France  a  Madame  de  Ferrare.  > 

Madame  ma  tante  jay  sceu  la  bonne  et  curieuse 
nouvelle  de  ladvenement  de  mon  petit  cousin  et  de 
la  sante  en  quoy  vous  estes  qui  ma  este  de  si  grande 
joye  quil  nest  possible  de  plus,  vous  advisant  que 
je  pensoys  ce  voyage  de  Provence  estre  occasion 
vous  povoir  veoir  mais  puis  quil  a  pleu  a  nostre 
Seigneur  vous  donner  empeschement  de  si  g;rand 
bien  jen  porteray  plus  aysement  le  regret,  Aude- 
mourant  je  vous  veuil  bien  asseurer  de  la  bonne 
saute  du  Roy  et  de  toute  sa  compaignye,  de  laquelle 
vous  saurez  plus  au  long  des  nouvelles  par  le  S.*" 
de  Quain  qui  sera  cause  dont  ne  vous  fera  pour 
ceste  foiz  plus  longue  lettre  celle  qui  desire  savoir 
comme  vous  estes  depuis  trouve  et  qui  veult  a  Ja- 
mals demeurer. 

Votre  bunble  et  bone  niccc. 

Jtlar^umtr. 

i  Mtn.  de  Bethun«     Uro.  S74T.  p.  60. 


DER   HÄUSER  ESTE  UND  LOTHRINGEN  O.  D.  289 

26)  Henri  [IIL]  a  Madame  de  Nemours.  ^ 

Mattante.  Jay  tant  de  raysons  de  me  tenir  de 
tout  ce  quyl  vous  fache  et  de  (sie)  filz  pour  mavoyr 
faict  Uli  sy  grand  et  sigiiallay  seivyce  comme  seste 
bataiile  guaignee  et  de  maiii  pour  sur  la  lettre  mal 
a  propos  esciytte  par  moii  frere*^  de  sy  estre  gou- 
verne  comme  il  ha  faict  que  si  je  lay  envys  dun 
doit  je  len  ayme  dünne  brasse  Dyeu  les  conservera 
syl  luy  piaist  Et  vous  prye  mattante  man  eroir  byen 
tousjouis  et  vous  asseurer  que  navez  jamays  cu  sy 
bon  parant  et  amy  que  je  vous  sarais  toutte  ma  vye. 
Pryant  Dyeu  vous  conserver.  De  Paris  le  dishui- 
tiesme  jour  d'Octobre. 

2T)  Antoine  de  Lorraine  3  a  Madame  de  Nemours.  ^ 
Madame  jay  receu  la  lettre  quil  vous  a  pleu 
mescrire  par  laquelle  jay  entendu  le  decez  de  feu 
Monsieur  vostre  mary^  duquel  jay  eu  tel  regret  que 
je  ne  le  scaurois  exprimer.  Car  oultre  ce  que  je 
compatis  et  particippe  de  lennuy  et  tristesse  que 
vous  et  Messieurs  vos  enfans  en  resentez  je  recon- 
nois  avoir  fait  perte  düng  de  Messieurs  mes  parens 
qui  me  montra  autant  de  bien  et  qui  ma  fait  beau- 
coup  dhonneur,  Mais  puisque  cest  la  raison  de  nous 

1  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8794.  p.  31.    Aulograph. 

2  Carl  IX.  Dieser  Brief  ist  von  Heinrich  als  Herzog  von  Anjou  geschrieben. 

3  t  1544;  am  Hofe  Ludwigs  XII.  erzogen.  Er  liess  1542  auf  dem  Reichs- 
tage zu  Nürnberg  sein  Ilerzogthum  frei  und  unabhängig  vom  teutschen  Reiche 
erklären.  Seine  Gemahlin  war  Renata  von  Bourbon,  Schwester  des  Connetable 
und  Erbin  von  Mercoeur,  i  1539. 

4  Charlotte  von  Longuevillc  ,  f  1549.  —  Mss.  de  Bethune.  Nro.  8H\)'^. 
p.  72.    Autograph. 

5  Philipp,  t  1533. 

CiOllcction.  19 


190  BRIEFE  UND  MEMORIALE  VON  MITGLIEDERN 

conformer  a  la  volonte  de  Dieu  et  que  je  ne  doubtc 
point  quen  cecy  vous  ne  preniez  une  bonne  et  saincte 
resolution  selon  la  saj^esse  et  vertu  qui  est  en  vous 
je  ne  vous  en  feray  aultre  discours  sinon  pour  vous 
supplier  treshumblement  me  vouloir  continuer  en  vos 
bonnes  graces  etc.  Dennet  (sie)  le  XXIX  daoust. ' 
Vostre  treshumble  et  tresobeissant  nepveu. 

2ltttotne  '^e  ^ovvaxnt. 

28)  Anne  d^Este  au  Connetable  de  Montmorency  * 
Monsieur,  vous  savez  comme  il  a  pleu  au  Roy 
par  le  traitte  de  mon  filz  de  Nemours  luy  accorder 
quelques  sommes  de  deniers  pour  ayder  a  supporter 
les  dettes  et  la  depanse  ordinayre  quil  luy  convient 
fayre  pres  Sa  Ma.*^  comme  il  na  perdu  aucune  oc- 
casion  de  le  suyvre  toutefoys  jusques  ici  quelques 
ouvertures  quil  ayt  faittes  il  na  peu  resevoyr  aucune 
commodite  quoyque  depuis  sa  venue  tous  ses  biens 
de  Savoye  luy  soyent  demeures  ynutils,  je  ne  puLs 
madresser  a  personne  qui  mieus  an  sache  la  verite 
que  vous  Monsieur  qui  luy  avez  fayt  cet  bonbeur 
suyvant  le  commandemant  que  Sa  Ma.**  vous  an  fist 
dassister  et  anbrasser  ledit  traitte,  de  vostre  bonte 
et  iucoustumee  aff'ection  an  son  androyt,  dont  luy 
et  moy  vous  an  demeurerons  perpetucllemant  obli- 
ges,  et  davantage  si  par  voste  moyen  la  volonte  de 
Sadite  Ma.*^  peut  estre  effectuee.  Selon  les  advis 
que  Ion  an  pourra  donner,  lesquels  je  vous  supplie- 
ray  tresbuniblemant  ne  permettre  quils  soyent  con- 
vertis  a  autre  suget  estant  chose  qui   tournera  a  la 

1  1533? 

2  Mm.  de  BpthuiH>      Nro    9037.  p.  17      Autograph. 


DER  HÄUSER  ESTE  UND  LOTURINGEN  O.  D.      '191 

ilescharge  de  la  paroUe  de  Sa  Ma.*^  autremant  il 
seroyt  fort  difficile  voyre  ynpossible  a  mondit  tils 
de  supporter  davantag^e  les  necessites  quil  a  et  que 
jusques  a  ceste  heure  jay  par  tous  moyens  que  jay 
peu  ayde  a  les  couvrir,  ce  quil  ne  mest  plus  pos- 
sible  aynsi  que  vous  dira  Mons/  Dormy  preisant  par- 
teur  que  jai  prye  vous  aller  ti'ouver  et  que  nous 
vous  randrons  touttes  nos  vyes  le  bleu  bunble  Ser- 
vice an  tout  se  quil  vous  plaira  nous  honnorer  de 
vos  commandemans,  sur  ceste  verite  je  vous  baise 
bien  hunblemaut  les  mayns  et  demeure  Monsieur. 
Vostre  bien  bumble  et  obeyssante  a  vous  faire  service. 

29)  Anne  d^Este  au  Connetable  de  Mont- 

morency.  i 
Monsyeur,  mon  fils  de  Nemours'^  sest  si  bien 
trouve  a  Ferrare  aupres  de  Mons/  mon  frere  et 
Madame  d'ürbin  ma  seur  quil  y  a  plus  sejourne  quil 
ne  pansoyt,  lequel  arrive  a  Turin  ma  depesche  le 
S/  de  Nerestan  an  poste  pour  niadvertir  quil  parti- 
roit  yncontinant  pour  venir  a  Nissi^  et  de  la  ou  je 
luy  manderoys,  je  ranvoye  ledit  SJ  de  Nerestan  vers" 
luy  pour  le  fayre  acheminer  a  Lagneus  la  ou  je  me 
randray  aussi  tost  que  lui,  et  layant  veu  je  ne  fau- 
dray  despescher  soudayn  vers  vous  pour  vous  ad- 
vertir  de  tout,  il  ma  ecrit  la  voUonte  quil  a  de 
mobeyr  et  de  fayre  service  au  Roy  qui  ma  fort  re- 
jouie,  je  vous  ay  voullu  mander  ceci  et  vous  supplier 

i  Mss.  de  Bethiine.    Nro.  9043.  p.  3.     Antoffraph. 

2  Vergl.  in.  Nro.  16.3.  Anmerkung  2. 

3  Nizza  ? 


292  BRIEFE  UND  MEMORULE  VON  MITGLIEDERN  4c. 

bien  hunbleinant  Monsieur  que  contiiiuant  lamytie  et 
bonne  vollonte  que  vous  aves  tousjours  demoiistree 
a  lanclroyt  de  mondit  fils  et  de  moy  il  vous  plaise 
le  fayre  antaiidre  au  Roy  et  nous  y  favoriser  de 
vos  bons  Offices  accoustumes ,  de  quoy  nous  vous 
demeurerons  touttes  nos  vyes  obliges  pour  vous  fayre 
bien  hunble  Service ,  de  parelle  afFection  que  vous 
ayant  baise  bien  hunblemant  les  mayns  je  prie  Dieu 
vous  donner  Monsieur  tresheureuse  et  long;^ue  vye. 
De  Lion  ce  14"®  Novembre. 

Vostre  bien  hunble  et  obeyssante  a  vous  fayre  Service. 


TERMISCHTE  DOCUMENTK  ,  BETR.  ESTE  U.  LOTHR.  293 


V. 

veriischtedoche™, 

Eiste   und    liOthrin^eii« 


1)  A  Madame  de  Ferrare  ses  conseiller.  2 

Madame  tant  et  si  treshumblement  que  faire 
povoiis  a  vostre  bonne  grace  nous  recommandons. 

Madame.  Maistre  Michel  Gilbert  conseiller  du 
Roy  eil  sa  court  de  Parlement  a  Paris  est  icy 
de  retour  de  Montargis  ou  il  a  este  faire  voz  en- 
questes  sur  les  reproches  et  salvacions  de  tesmoings 
par  vous  baillez  contre  les  Religieux  Abbe  et  Con- 
vent  de  Ferneres  en  Gastinoys  Et  par  semblable  a 
fait  les  enquestes  de  voz  parties  adverses  et  a  este 
a  tout  pour  la  conduicte  dudit  affaire  de  vostre  part 
Maistre  Loys  Carquillault  vostre  secretaire  et  solli- 
citeur  et  sera  ledit  proces  vuyde  entre  si  et  Pasques. 

1  Die  nun  folgenden  Aktenstücke  und  Urkunden  beleuchten  finanzielle 
Verhältnisse  der  Herzogin  von  Ferrara  und  ihrer  Familie ,  Reclamationen  an 
die  Krone  Frankreich,  Vergleiche  mit  derselben  und  den  Heirathsvertrag 
dor  verwittwetcn  Herzogin  von  Guise  mit  ihrem  Schwager,  dem  Prinzen  Ja- 
kob von  Savoycn,  Herzog  von  Nemours. 

2  Mss.  de  Bcthune.     Nro.  8568.  p.   »7. 


294  VERMISCHTE    DOCÜMENTE  . 

Madame  depuys  son  retour  nous  sommes  as- 
semblez  pour  rej^arder  a  voz  affaires  qui  sont  sur- 
venues  depuys  que  dernierement  vous  avons  escript 
et  ciitre  autres  est  surveuu  un<^  afFaire  pour  loffice 
de  procureur  du  Roy  a  Bonneval  auquel  estat  et 
Office  le  Roy  ny  vous  ny  avez  jamais  pourveu  inais 
y  a  este  tousjours  pourveu  par  le  procureur  du  Roy 
a  Clifirtres  Toutesfoys  de  ce  present  le  procureur 
qui  a  este  mys  par  le  procureur  de  Chartres  est 
contaut  de  resigner  au  prouffict  dun  autre  qui  est 
p.ireut  du  procureur  «^eneral  du  Roy  sil  vous  plai- 
soit  admectre  ladite  resignation  et  la  deuiiiude  g^ra- 
tis^sans  en  rien  payer  Nous  sommes  bieu  dadvis  que 
pour  avoir  le  privillege  de  pourveoir  esdits  offices 
de  procureur  du  Roy  d'icy  eu  avant  que  dehvez  ad- 
mectre ladite  resignation  Car  vous  scavez  que  feu 
Monseigneur  le  Legat  ne  voulut  jamais  permectre 
que  pourveyssiez  aux  offices  de  procureur  du  Roy 
et  S!  Mons/  le  Chanceliier  a  present  accorde  la  pre- 
sente  a  vostre  nomination  ce  sera  autant  gaigne  pour 
les  autres  a  ladvenir  Nous  .avons  le  tout  remys  a 
vostre  hon  plaisir  et  vonlloii'. 

Madame  semblablement  et  venu  a  nous  un«:  de 
voz  subgectz  de  Montargis  fort  ancien  et  tout  blanr 
et  chenu  qui  a  apporte  lettres  de  procnration  dun 
nomme  Guingiielet  gentilhonime  autrement  appelle 
mon  Honnin  qui  est  jeuno  boniine  et  r(>ncieri::e  de 
vostre  rliasteau  de  Montai^is  lequel  vrnit  resigner 
an  prouffict  dudit  viel  homme.  II  ny  a  que  XX  L.  > 
de    gaige»    audit    office    lequel    est    snbgort    a    resi- 

1   i.  f.  I.ivrr»  Toiinuii». 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.       295 

dence  nous  navons  voullu  admectre  ladite  resignation 
pourceque  ceste  office  a  gaiges  combien  quil  ayt 
offert  seize  escuz  pour  le  quart  denier  Et  lavons  re- 
mys  a  vostre  bon  plaisir  et  vouUoir  lequel  il  vous 
plaira  nous  faire  scavoir. 

Madame  touchant  la  succession  du  bastard  de 
Gramm ont  il  est  despiesca  prest  et  en  estat  de  juger 
de  vostre  part  mais  la  partie  adverse  qui  est  Mes- 
sire Claude  de  la  Chatre  qul  a  espouze  la  fiUe  de 
Madame  Dalluyne  apres  quil  a  eu  tous  les  delaicts 
et  fuyctes  ordinayres,  il  a  encores  obtenu  lettres 
Royaulx  pour  avoir  autres  delaiz  Toutesfoys  il  est 
poursuyvy  a  la  rigueur  et  esperons  en  avoir  juge- 
ment  a  vostre  prouffict. 

Madame  vostre  tresorier  et  vostre  recepveur 
de  Montargis  nous  doibvent  presenter  chacun  deux 
comptes,  dedans  ceste  my  Karesme  et  iceulx  oyz 
cloz  et  affinez  vous  en  envoyrons  les  originaulx  de 
ceulx  dudit  tresorier  et  les  extraictz  de  ceux  dudit 
Montargis  Et  advertirons  le  secretaire  Cornillau  de 
se  trouver  a  laudition  desditz  comptes. 

Madame  en  vous  faisant  la  presente  despesche 
avons  regeu  voz  lettres  du  cinquiesme  Janvier  der- 
nier  passe  et  suyvant  ce  quil  vous  a  pleu  nous  Com- 
mander par  icelies  ferons  mectre  entre  les  mains 
de  Mons."^  leschancon  Grautry  (Grantry?)  les  cinq 
cens  escuz  qui  viendront  de  la  resignation  de  loffice 
de  Viconte  de  Gisors. 

Madame  quant  aux  aubeyncs  des  fiefz  de  Plate- 
villes  du  Portail  par  les  deux  derniers  lettres  que 
vous   avons   escriptes   vous   avons   adverty   au    vray 


290  VERMISCHTE    DOCÜMENTt  , 

des  choses  comme  elles  vont  et  en  feroiis  iiostie 
plaiii  povoir  mais  les  proces  en  sont  tresdaii^ereux 
veuz  les  lettres  de  iiaturalite  dont  nous  est  apparu. 
Madame  quant  aux  extraictz  des  leceveurs  par- 
ticulieis  et  comptes  derniers  du  tresoiier  Halig^re 
nous  les  baillevous  demain  a  Albert  pour  les  vous 
faire  teuir. 

Madame  nous  prions  nosti-e  S/  vous  donuer  en 
sante  treslongue  vie.  Escript  a  Paris  ce  XIIII®  Fev- 
rier  Tan  mil  cinq  cens  vint  sept  par 

Voz  treshum])les  et  o])eissans  sub«  ectz  et  serviteurs. 

£&,  £n\nce,    ^0\\avon,    CarquiUault 

2)  Fumee,  Benediazioni ,  Gueffier  a  Madame  de 
Ferrare.  ^ 

Madame.  Nous  avons  re^eu  la  lettre  quil  vous 
a  pleu  nous  escripre  du  dernier  jour  daoust  Et  pour 
responce  a  icelle,  Quant  au  recouvrement  de  voz 
bafj^ues ,  nous  avons  envoye  vostre  Messaip^ier  La 
Roche  devers  Madame  de  Soubize  qui  luy  avoit 
porte  nne  forme  dacquict  pour  savoir  si  eile  sen 
vouldroit  contenter  en  fournissant  lesdites  ba^ies, 
laquelle  nous  a  faict  responce  teile  quil  vous  plaira 
veoir  par  la  coppie  de  sa  lettre  que  vous  envoyons 
cj  enclose  Et  moy  Lug^ny  ai  fait  entendre  a  Mon- 
sieur Des  Roches  ce  quil  vous  a  pleu  men  chargier, 
lequel  ma  dit  vous  y  avoir  respondu  et  de  rechef 
le  vous  escript  particullierement. 

Madame  quant  a  voz  blaues  que  nentendez  estre 
poui'suyviz    avec    lesdites    ba«:^ues    nous    avons    fait 

I  Ms5.  .1.«  Brthiinr.     Kro.  «Sfi^.  p.  23.  '    ' 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        297 

adjounier  launiosnier  Coimier  au  lendemain  de  S.* 
Martin. 

Quant  a  loeuvre  des  pons  de  Vernon  Ion  conti- 
nue  tousjours  a  y  besongner  sans  y  perdre  une  heure 
de  temps  et  moy  Lugny  espere  y  faire  un^  voyaig^e 
dedans  deux  jours  pour  veoir  ledit  oeuvre  affin  de 
vous  en  rendre  compte  a  mon  retour  par  devers 
vous. 

Et  quant  aux  reparations  quil  est  requfs  faire 
au  cliasteau  de  Montargis  vostre  tresorier  y  a  este 
envoye  de  par  la  compaignye  tant  pour  donner  ordre 
aux  couvertures  des  logis,  que  pour  faire  mectre 
quelques  poultres  et  habiller  des  planchiers  mesmes 
aux  ciiambres  la  ou  le  Roy  a  acoustume  de  logier 
par  ce  quil  estoit  bruict  que  ledit  Sei^neur  y  voul- 
loit  aller,  et  ne  si  fera  despence  que  le  moins  que 
Ion  pourra  et  aux  lieux  les  plus  necessaires  et  au 
retour  de  vostredit  tresorier  vous  sera  faict  entendre 
ce  quil  y  sera  de  besoing'  a  faire. 

Et  quant  aux  cent  livres  que  dictes  avoir  este 
ordonnez  par  chacun  an  pour  les  reparations  dudit 
Chasteau,  la  verite  est  Madame  que  pour  lentretene- 
ment  de  vos  places  vous  ont  este  baillez  VI^  Livres 
chacun  an  oultie  les  XXV^  Livres  dassipiat  dont 
vostredit  tresorier  vous  faict  recepte  et  aultrement 
ny  a  ordonnance  par  chacun  an,  mais  quant  il  con- 
vient  faire  quelques  reparations  alors  sen  fait  des- 
pence, et  non  autrement.  Nous  avons  aussi  adverty 
vostredit  tresorier  de  tenir  ar^ent  prest  suyvant  ce 
quil  vous  piaist  nous  en  mander  et  retourne  quil 
sera  len  soliciterons  de  rechef. 


VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

Madame,  quant  a  Maistre  Estienne  du  boys  11 
sera  pourveu  de  la  chapelle  qua  vostre  ausmoiiier 
M.®  Ambroys  a  remise  en  voz  maiiis,  laquelle  ne 
vault  qiie  dix  livrcs  par  an  a  la  charg;e  dune  messe 
par  sepmaine. 

Madame  quant  a  voz  receveurs  particuUiers  nous 
avons  a  la  fin  obtenu  lettres  du  Roy  pour  les  con- 
traindre  que  leur  avons  envoyees  signiffier  lesquelles 
seront  observees  selon  leur  teneur. 

Et  quant  aux  lettres  doffice  de  la  Maistrise  des 
eaues  et  forests  que  vostre  bailly  de  Gisors  dit  na- 
voir    nous    y  pourvoyerons  selon  vostre  bon  vouloir. 

Madame  quant  a  la  confiscation  de  feu  Michel 
Blanchart  dont  avez  obtenu  arrest  a  vostre  prouffict 
et  delaquelle  desirez  savoir  la  valleur  Madame  nous 
ne  lavons  encores  peu  savoir  nous  y  mecterons  teile 
dillig^ence  que  par  la  premiere  en  serez  advertye  et 
quant  a  lexecution  de  larrest  sur  ce  intervenu  un 
nomme  Montescot  se  y  est  oppose  disant  en  avoir 
eu  don  de  Mons.^  de  Chartres  comme  estant  tenu 
de  luy  et  en  son  fief  Toutesfois  nous  esperons  que 
cela  ne  aura  point  de  lieu  et  que  y  avez  bon  droict 
cest  la  decision  dicelle  mise  au  lendemain  de  Sainct 
Martin  qui  se  poursuyvra  ensemble  voz  autres  proces. 

Madame  apres  noz  tresliumbles  recommandations 
a  vostre  bonne  grace  nous  suppiierons  le  createur 
vous  donner  en  sante  tresbonne  et  treslongue  vie. 
De  Paris  le  XUl«  jour  d  Octobre  1547. 

Vos  treshuml)les  et  obeissans  serviteurs. 
Ämec.  Uciu^ia3ioni  ©ucffier. 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.      299 

/ 

3)  Fumee,  Leclerc,  Gueffier  ä  Madame  de  Ferrare.  ^ 
Madame.  Nous  avons  differe  jusques  a  present 
a  vous  faire  responce  sur  lofFre  de  cinq  cens  escuz 
que  vous  a  par  cidevant  faicte  M.®  Pierre  Courcol 
vostre  Viconte  a  Lyons  de  loffice  de  M.®  des  eaiies 
et  forests  en  vostre  Conte  de  Gisors,  parceque  le 
proces  qui  est  intente  loiigtemps  a  pour  raison  du- 
dict  office  au  prive  conseil  estoit  esguarre  qui  cest 
depuis  trouve  et  lavon  faict  evocquer  au  grand  con- 
seil et  faict  adjourner  celuy  qui  en  a  este  pourveu 
par  le  Roy,  pour  venir  procedder  sur  les  derniers 
erremens  ou  il  sest  laisse  mectre  en  deffault  par 
lequel  deffault  il  est  dict  que  la  cause  y  sera  rete- 
nue.  Nous  le  ferons  readjourner  pour  venir  proced- 
der au  princippal.  Madame  ces  jours  passes  est  venu 
par  devers  nous  vostre  dict  Viconte  qui  nous  a  en- 
cores  faict  semblables  oifres  de  V^  V  dudit  office 
a  la  Charge  quil  fera  la  poursuitte  dudit  proces  a 
ses  despens  comme  il  vous  plaira  veoir  par  sadite 
offre  dont  nous  vous  envoyons  la  coppie  et  avons 
retenu  ce  quil  a  signe  de  sa  main. 

Vray  est  Madame  si  vous  gangnez  le  proces 
vous  pourrez  retirer  davantage  dudit  office.  Et  le 
baillant  audict  Courcol  a  la  charge  dudit  proces  le- 
venement  duquel  est  doubteux,  comme  estant  soubz 
le  jugement  des  hommes,  sil  obtient  vous  aurez  ung 
autre  prouffict  de  son  office  de  Viconte  quil  resig- 
nera  dont  il  fauldra  quil  paye  le  quart  Madame  il 
vous  plaira  sur  le  tout  nous  mander  vostre  bon  plai- 
sir  pour  lensuyvre. 

I  Mss.  de  Bethiine.     Nro.  8568.  p.  iJ9. 


300  VERMISCHTK    DOCÜMENTE  , 

Madame,  quant  au\  comptes  d'Haligre  en  voul- 
lant  par  nous  et  Mons/  le  president  Seguier  proce- 
der  a  la  closture  diceulx  il  iioiis  a  propose  et  mis 
en  avant  uiip^  acquit  quil  obtint  du  feu  Roy  pour  se 
faire  paier  de  la  somme  de  deux  mil  cinq  cens  et 
tant  de  livres  que  ledit  Seigneur  luy  doibt  ou  tenips 
quil  estoit  en  Espaigne  et  quil  veult  employer  en 
despence  sur  la  partie  des  IIIFXLIIII  L.  X  Sols 
IX  deniers  quil  a  par  eidevant  re(;ene  du  receveur 
des  aides  a  Charti'es  depuis  1  an  nee  V^XXXIII.  •  Ce 
que  ne  luy  avons  voullu  allouer  et  avant  que  pas- 
ser plus  oultre  en  sesdits  comptes  nous  avons  ad- 
vise  de  faire  demander  au  Roy  les  arreraiges  des- 
dits  IIIICXLIIII  L.  X  Sols  IX  deniers  depuis  ladite 
annee  V^XXXIH  jusques  a  preseiit.  Comme  le  feu 
Roy  vous  fit  le  semblable  de  ceulx  des  annees 
VCXXIX,  XXX,  XXXI  et  XXXII,  de  peur  que  ledit 
Haligre,  ou  autre  facent  demander  lesdits  arreraig^es. 
Et  pour  ce  faire  nous  avons  faict  dresser  ung;  placet 
en  vostre  nom  que  nous  avons  baille  a  Varennes 
pour  en  faire  la  poursuitte  envers  ledit  Seigneur  avec- 
ques  autres  charges  que  luy  avons  commises  concer- 
nans  voz  autres  affaires  qui  est  de  present  en  Court. 

Madame  apres  nos  tresbumbles  recommandations 
a  vostre  bonne  grace  nous  supplirons  le  Createur 
vous  donner  en  sante  tresbonne  et  longue  vye.  De 
Paris  <e  XXIIII«  jour  de  May  1555. 

Voz  tresbumbles  et  obeissans  serviteurs. 

inumcc.    jTefUrc.    (ßurfficr. 

I   i.  0     lJ3ft. 


BETREFFEND  ESTE  UNI)  LOTHRINGEN.        301 

4)  Fumee,  Leclerc,  Jehan  Batiste  Gonet,  Gueffier 
ä  Madame  de  Ferrare.  i 

Madame.  Nous  avoiis  differe  a  vous  escripre 
jusques  a  huy  que  nous  avoiis  arreste  et  faict  la 
clousture  du  compte  de  Hali^re  en  son  absence  toute- 
fois,  et  apres  luy  avoir  declaire  les  parties  quon  luy 
vouUoit  allouer,  et  Celles  quon  luy  lairoit  Nous  luy 
avons  alloue  la  partie  des  XV^  W  quil  vous  paya 
lorsquil  entra  en  sa  charge  pour  luy  servir  de  cau- 
tion  et  la  partie  de  IP  V  quil  vous  bailla  pour  par- 
venir  a  la  provision  du  greffe  du  bailliage  de  Chartres, 
Apres  nous  avoir  sur  ce  produict  voz  lettres  patentes 
signees  de  vostre  main  et  contre  signees  de  lun  de 
voz  secretaires  et  scellees  de  vostre  scel  avec  autres 
pieces  et  escripts  quil  nous  a  pour  ce  renduz  Et  pour 
ce  quil  avoit  couche  en  despence  en  sondit  compte 
les  sommes  de  IIP  V  dune  part  et  VIIFXXV  L. 
tournois  dautre  montant  a  la  somme  de  sept  mil  sept 
Cent  vingt  cinq  livres  quil  dict  avoir  payees  a  feu 
Madame  de  Soubize  sur  le  don  des  X*'  VV  preten- 
duz  par  le  Seigneur  de  Soubize  et  que  ladite  somme 
est  provenue  des  deniers  des  IIII^^XLIIII  L.  quil  a 
par  cidevant  re^eue  du  recepveur  des  aides  de  Chartres 
Nous  la  luy  avons  rayee  en  sondit  compte,  et  sauf 
a  luy  de  lemployer  au  compte  quil  a  a  rendre  des- 
dites  IIIICXLIIII  L.  Dont  vous  avez  obtenu  don  du 
Roy  et  lors  lui  sera  faict  droict,  Aussi  luy  avons 
raye  purement  la  partie  des  C  V  de  pension  quil 
pretend  avoir  durant  XIX  ans,  Desquelles  deux  parties 

1  iUss.  de  Bethune.    Nro.  8568.  p.  35. 


302  VERMISCHTE    DOCUMENTE  . 

et  clostiire  de  sondit  compte  il  »est  porte  pour  ap- 
pellant  iious  lavons  incontinent  faict  anticipper  v.n 
sondit  appel  pardevant  Messieurs  des  Comptes,  Aus- 
quels  le  Roy  en  a  atiibiie  la  coiipioissance  pour  en 
decider.  Et  pour  ce  Madame  que  ledit  Hali^re  veult 
aussy  employer  ou  compte  desdites  IIll^XLlIII  L. 
tournois  une  partie  de  III^^  et  tant  de  livres  dont 
il  se  fist  assigner  par  le  feu  Roy  des  lan  V^XXXV 
ou  XXXVI  et  que  Monsieur  le  president  Signier  qui 
avoit  este  commis  par  le  Roy  a  ouyr  ledit  compte 
nen  venct  prendre  la  congnoissance  synon  amyable- 
ment  saicliant  bien  que  ledit  Hixligre  sen  porteroit 
pour  appellant  Nous  avons  advise  de  renvoyer  a  ouyr 
et  clorre  ledit  compte  en  ladite  Chambre  des  Comptos 
affin  que  tont  sy  vuide  A  quoy  Madame  il  si  usera 
de  toutte  dilligence  et  nous  deplaist  grandement, 
dont  la  chose  prend  si  long  traict. 

Madame  vostre  greife  du  baillage  de  Chartres 
est  vacque  ces  jours  passez  par  le  trespas  de  feu 
M.*  Guillaume  Boliier  Seigneur  de  P.auchian  qui  na 
demeure  que  trois  jours  malade  lequel  fut  pourveu 
dudit  Office  il  y  a  eu  trois  ans  en  Decembre  dernier 
moienant  la  somme  de  douze  mil  livres  quil  en  paya, 
il  a  laisse  sa  veufve  chargee  de  huict  petits  enffens 
qui  nous  a  requis  luy  vouUoir  sur  ce  user  de  cha- 
rite  et  bailler  ledit  oflfice  a  lun  de  sesdits  enffens 
sur  quoy  Madame  nous  la  vous  avons  rcnvoyce  bien 
vous  pouvons  certiffier  que  ledit  deffunct  neust  baille 
lesdits  deniers  ne  feust  la  promesse  que  Varennes 
fist  que  luy  permecteiies  sen  deffaire  saus  payer 
quart   Dont   ledit  deffunct   nous   a   pluseiirs   foys   et 


BETREEFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.       303 

instanment  poursuyviz  sil  vous  piaist  luy  faire  quelque 
bien  soit  du  total  ou  de  partie  sera  belle  et  grande 
charite. 

Madame  apres  noz  tres  humbles  recommanda- 
tions  a  vostre  boime  grace  nous  supplierons  le  Crea- 
teur  vous  donner  en  sante  tresbonne  et  longue  vie. 
De  Paris  le  YIP  jour  daoust  1555. 

Voz  treshumbles  et  obeissans  serviteurs. 

iW.  ünnee.    ^cdnc 

J^ljan  Uattflf  (Bomtl    (^mffut, 

5)  Fumee,  Leclerc,  Gönnet  ä  Madame  de 
Ferrare.  i 

Madame.  Par  le  vicaire  de  Monseigneur  le  Car- 
dinal de  Ferrare  nous  avons  receu  la  lettre  quil  vous 
a  pleu  nous  escripre  en  dacte  du  IUP  davril  sans 
dacte  toutesfois  de  lannee  lequel  vicaire  nous  a  com- 
raunicque  la  procuration  que  avez  passe  audit  S.*"  Car- 
dinal pourveoir  a  tous  les  beneffices  qui  vacqueront 
en  vostre  presentation  nominatiön  et  disposition  ac- 
quoy  Madame  nous  obeyrons  et  suivrons  vostre  In- 
tention jouxte  vosdites  lettres  et  procuration  comme 
nous  dict  audit  vicaire. 

Madame  le  proces  intente  longtemps  a  par  le 
procureur  general  du  Roy  a  nostre  solicitation  contre 
Charles  Du  tartre  pour  raison  de  loffice  de  jaulgeur 
visiteur  des  poix  aulnes  et  mesures  en  vostre  contc 
de  Gisors  Ponthoise  et  laccroissement  de  Maigny  a 
este  vuyde    a  ces  Pasques  Et  par  arrest  ledit  office 

1  Mss.  de  Bethune.     Nro.  8568.  p.  41. 


I 


304  VERMISCHTE    DOCUMENTE  . 

(\st  reiiny  au  doinaine  du  Roy  chacuii  eii  soii  ieo;ard 
comme  il  estoit  auparavant  lallienatioii  faicte  dudit 
office  par  le  feu  Roy  Loys  XI«  que  Dieu  absollc 
Sur  lequel  arrest  iious  avons  assemble  vostre  con- 
seil  pour  adviser  comment  nous  y  debvoiis  »ouver- 
ner  ou  le  adjoindre  a  vostre  dominaiiie  ou  bien  le 
vemectre  eii  tittre  doffice  comme  il  estoit  auparavant. 
Et  la  cause  de  nostre  difficulte  estoit  que  si  nous  le 
adjoignons  a  vostre  dommaine  ceulx  de  Pontlioise  et 
de  laccroissement  de  Maiguy  pouroient  pretendre  le 
dommaine  cbacun  en  son  regard  Pour  ceste  cause 
vostre  conseil  a  este  dadvis  estre  plus  expedient 
pour  vous  le  remectre  en  tittre  doffice  affin  que 
vostre  officier  en  joysse  comme  ragueres  le  dernier 
evince  fesoit,  Suivant  lequel  advis  et  la  reserve  que 
avez  faict  dudict  office  a  M.®  Guillaunie  Barbe  nous 
luy  en  avons  expedie  lettres  de  nomination  de  vous 
pour  en  obtenir  provision  du  Roy  11  vous  plaira  nous 
mander  si  vous  trouverez  bon  nostre  advis  neant- 
moings  ce  pendent  pour  la  conservation  de  voz  droictz 
nous  ferons  expedier  lesdites  lettres  de  nomniiuation 
que  ne  sommes  asseurez  dobtenir  obstant  que  par 
ledit  arrest  ledit  office  est  reuny  au  doniaine.  Aussi 
si  remissions  ledit  office  a  vostre  dommaine  les  re- 
cepveurs  de  Pontlioise  et  laccroissement  de  Maigny 
pretendroient  les  deniers  provenans  de  lexercice 
dudit  estat  et  juj^er  estre  respectivement  de  leurs 
charges. 

Madame  nous  y  ferons  le  miculx  que  pourons 
et  par  conseil. 

Madame   M.*'  Fran^oys   de    Vigny    procureur  en 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        305 

la  chambre  des  comptes  et  auditeur  de  ceulx  de 
voz  recepveurs  et  comptables  a  este  ces  jours  pas- 
sez  pourveu  de  loffice  de  reeepveur  des  deniers  de 
la  ville  de  Paris,  a  la  charge  quil  a  renonce  tant 
loffice  de  procureur  desdits  comptes  que  autres 
charges  dont  il  sentremectoit  Au  moyeii  de  quoy  et 
quil  ne  poura  plus  vacquer  a  laudition  des  comptes 
de  vosdits  comptables  Le  procureur  general  en  la- 
dite  Chambre  des  Comptes  duquel  nous  avons  sou- 
vent  afFaire  pour  la  tuition  de  voz  droictz  nous  a 
requis  voulloir  accepter  et  prandre  au  lieu  dudit  De 
Vigny  pour  ouyr  les  comptes  de  vosdits  comptables 
un  sien  nepveu  nomme  Moranes  qui  est  procureur 
en  ladite  chambre  des  comptes  dont  il  nous  a  faict 
bonne  relation  et  estime  comme  aussi  ont  faict  plu- 
sieurs  autres.  Et  combien  que  nostre  advis  soit  que 
le  debvez  preferer  a  tout  autre  toutesfois  nous  avons 
remis  ledit  procureur  du  Roy  a  ce  quil  vous  plaira  en 
ordonner  apres  avoir  par  vous  entendu  ce  que  dessus. 
Madame  apres  noz  treshumbles  recommandacions 
a  vostre  bonne  grace  nous  supplirons  le  Createur 
vous  donner  en  sante  tresbonne  et  longue  vye.  De 
Paris  ce  V®  May  V^^LVI.     Ainsy  signe: 

6)  Lestat  auquel  sont  mes  affaires  pour  bailler  a 
mon  fils  Monsieur  le  Duc  de  Ferrare.  * 

J'ay   cydavant  escrit  des  grandes  et  ennuieuses 
poursuites  que  jay  faictes   pour  le  desir  et  affection 

1  Mss.  dp  Bpthime.     Nro,  8527,  p.  29. 
Collccliüii.  20 


306  VERMISCHTfc   DOCÜMKNTE, 

que  javois  de  vous  satisfaire  Mon  filz  en  la  pour- 
suite de  ines  affaires  ainsy  que  le  deffunt  Alvarot 
vostre  ambassadeur  vous  a  peu  dire  et  tesinoigner 
de  son  vi  van  t  et  comine  je  lavois  entiemis  en  ceste 
solicitation ,  les  despences  que  je  y  ay  faictes  pour 
y  pai-venir  quelques  foys  par  ses  inains  et  encores 
par  Celles  dAnibal  Milan  e  plusieurs  autres  et  sca- 
vez  que  pour  eest  effeet  je  feis  expres  lefs  voiages 
de  Lyon  e  d'Avignon  ou  vous  trouvastes  et  ne  vou- 
lustes  quil  feut  parle  de  mes  droictz  Mais  accor- 
dastes  pour  les  deniers  deubs  a  feu  Monsieur  vostre 
pere  nonobstant  les  doubtes  que  je  vous  itiettoys  en 
avant  et  que  je  prevoioys  que  perdant  ceste  occa- 
sion  eile  ne  se  pourroict  plus  recouvrer,  depuis  ce 
temps  jay  faiet  plusieurs  voiag^es  a  la  Court  et  a 
Paris  et  presente  requestes  au  Roy  dans  son  con- 
seil  au  Louvi-e  desquelles  je  vous  ay  envoye  les 
doubles  qui  ne  me  furent  responduz,  Fus  a  la  ville 
de  Paris  au  logis  du  Chanceliier  ou  le  conseil  du 
Roy  estoit  assemble  et  remonstray  ce  que  dessus 
et  demande  mes  deux  cens  cinquante  niil  VV  puis 
que  Ion  mavoit  distraict  Gisors  et  Vernon  et  mis  en 
lappanage  de  Mons.^  le  Duc  mon  nepveu  qui  est  le 
principal  de  mon  revenu.  Car  Montargts  ne  m'a 
este  baille  que  pour  dix  neuf  cens  livres  II  ma  este 
demande  par  tous  les  troubles  et  estois  recberchee 
den  sortir  nie  ofFrant  maisons  dautres  Jen  ay  en- 
cores de  long^ues  lettres  escrites  de  la  main  de  la 
Royne  je  scavoys  que  Ion  ne  me  leut  janiais  randu 
ny  a  nul  des  miens  II  ne  me  restoit  plus  qne  ChartreK 
qui  ne  mest  baille  que  pour  Xl^  livres  Et  nie  couste 


BETREFFEis^D    ESTE    UliD    LöWriNGEN.  307 

toüs  lek  aiis  trop  plus.     Et  d^püys  *^ecÖÜim^nb'ereiit 
ehcoi'e  les  guerreis  dxirkiit  le^qüelles  loii  'ne  piBuvoit 
ilegöcier  et  ce  pendänt  voiant  que  te  temp^  des  dix 
ähs  se  passöit  depuis  le  ti*epas  de  feu  Monsieur  mon 
'mkry  Je  in'accordäy  avec  ma  fille  'et  luy  baillay  pro- 
dürätioii  poür  cöiiiposer  'äe  facöii  que  j6  iie  perdiisse 
le  tout  Je  ne  poüvois  tröuver  personne  plus  fiable 
et  sure   en   cest  affaire   puis   que  hious  ny  iiion  filz 
Vostre   frere  ny  poüViez   estre   ny   aücüh  de  Vostre 
pkrt   eile   feist   tarit  que  ma  requeste  fust  sigriee  et 
qüe  Gisors  et  Vernon   me   demeurerent  et  declare'z 
niiiens,   eTe   Vous  asseure   qiie   töütes  'c3s  äifficultez 
büt  este  'encöres  beaücoup  plus  fach&ses'et  penibles 
que   je   rie  leis  vous  ay  sceü  represeriter  par  lettre^ 
et  en  dangeir  de  perdre  le  tout.     Neantmoins  apres 
y  avöir  tan^  travaille  je  retrouvey  (sie)  ni^s  affaires 
^{i  tel  estat  que  je  suis  a  recommencer  combienque 
que  je   ny  aye  espargiie    ny  ma  peine   ny  mä  sänte 
pöur   plüsieurs   Voiageis   que  jay  continuez  et  fäifftz 
de  iidüveäü  iänt  a  la  VoüÄ  qu'a  Paris  aü  plus  rüde 
temps  et  Saison   de  lannee   avec  gros  fraiz  et  des- 
pence   de   iidöy  et  de  madite  fille  et  qu'aions  assiste 
en  personne  nous  deux  et  eile  souvant  devant  le  Roy 
et  "en  ^doh  'doriSeil  et  plaidoieries  qüi  ont  este  faictös 
eh  la  court  de  parlement  touchant  lesmologatioii  'du 
eontract  ou  le  procureur  General   avec  dautres  pär- 
ties   Comparurent  et  proposerent    tant  de  doubtes  et 
de  difficultez  contre  mon  droidt   quilz  ont  'enipesclie 
jusques    icy   lenterierement   de   cest   accord   comme 
estant  trop   plus  judiciable  au  dommaine  du  Roy  et 
qtie  iüöy  et  les  miens  estiöhs  par  trop  aväntagez  et 


308  VERMISCHTE    DOCÜMENTE  , 

favorisez  par  ce  contract  veu  le  peu  de  droict  que 
javois  es  terres  que  je  pretendoys  taut  de9a  que  dela 
les  inons  dautant  que  par  les  lois  et  ordonuances 
de  la  France  Selon  lesquelles  tout  cest  affaire  se 
devüit  juger  nul  aiant  passe  leage  de  tränte  six  ans 
nest  re9eu  pour  occasion  que  ce  soit  a  debatre  un 
contract  faict  en  sa  minorite,  beaucoup  inoins  encores 
ceux  qui  sont  passez  avec  le  Prince  et  en  faveur  de 
mariage  naiant  esgard  au  terrae  desdits  ans  escheux 
apres  le  deces  de  feu  Monseigneur  vostre  pere» 
Cestoit  le  seul  moien  de  mon  bon  droict  et  neant- 
moins  le  temps  s'en  alloit  expirer  sans  y  pouvoir 
remedier  a  cause  des  guerres  qui  recommencerent 
comme  dict  est,  et  qui  nestoient  pour  finir  si  tost 
comme  la  preuve  et  esperance  (sie)  (experience  ?) 
lont  monstre  davantage  au  regard  de  Bretaigne  üz 
alleguoient  les  statuz  et  ordonnances  des  Estatz  te- 
nuz  par  ceux  du  pays  touchant  les  successions  es- 
quelles  il  ny  a  que  filles  avec  les  arrestz  donnez 
entre  les  Contes  de  Bloya  et  de  Montfort  qui  map- 
portent  un  grand  prejudice  outre  les  debtes  exces- 
sives  payees  en  lacquit  de  feu  le  Roy  raon  pere  des- 
quelles  il  nie  deraandoient  rembourcement,  et  par 
telz  moiens  et  infiniz  autres  qui  ne  se  peuvent  des- 
duire  par  cest  escrit  ilz  niont  enipescbe  comme  ilz 
fönt  encores  lesmologatiou  de  mon  contract  disant  le 
Roy  y  avoir  este  circonvenu  veu  le  peu  dapparance 
de  mon  droict  Et  nay  peu  ny  ma  fille  avec  moy 
quelques  fraiz  et  dilligences  et  voiagcs  que  nous 
avons  faictz  obtenir  autre  chose  depuys  deux  ans 
quiie  audiance  en  la  court  de  Parlemeut  cn  laquelle 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGBM.        309 

a  este  donne  un  arrest  en  ma  presence  et  la  sienne 
qui  me  mect  en  une  longueur  et  deffiance  de  mon 
droict  teile  que  je  nen  puis  esperer  ny  prompte  ny 
bonne  expedition  estant  despourveue  des  pieces  tittres 
et  contractz  qui  me  sont  necessaires  combien  quV 
vant  qu'en  parier  a  madite  fille  javoys  faict  toute 
dilligence  pour  en  recouvrer  et  sans  Celles  qui  feurent 
recouvrees  par  le  soing  et  dilligence  de  ma  fille  de 
Nemours  vostre  seur  et  par  le  moyen  des  siens  ja- 
mais  le  Roy  ny  srn  conseil  ne  se  feussent  accordez 
a  rien  faire  pour  moy  ny  passer  ce  contract  lequel 
je  ne  doubte  que  ne  compreniez  assez  combien  il 
est  avantageux  puis  que  mes  parties  ne  sen  con- 
tentent  voire  lempesclient  par  tous  moiens  depuys 
deux  ans  et  plus  sur  lasseurance  quilz  ont  de  mon- 
strer le  peu  de  droict  que  jay  es  choses  que  je  pre- 
tens  pour  lesquelles  je  nay  jamais  eu  intention  de 
maider  de  lauctorite  et  puissance  daucun  Prince  ou 
Seigneur  liors  ce  Roiaume  avec  lesquelz  quand  Ion 
voudroict  contracter  ilz  si  trouveroient  plus  de  diffi- 
cultez  qu'en  France,  et  trop  plus  grand  despence  et 
moins  de  reputation  et  ne  puis  veoir  avec  quelle 
seurette  cela  se  pourroict  faire  veu  que  ny  avez 
eu  si  grande  aliance  ny  noz  predecesseurs  si  grand 
amitie  qu'en  ce  Roiaume.  Chacun  scait  que  le  Roy 
mon  pere  ^  et  les  Rois  Francois  et  Henry  ont  faict 
pour  vostre  estat  et  tous  ceux  de  vostre  Maison  et 
les  faveurs  et  amitiez  qu'en  avez  tous  receux  Aussy 
que  Ion  ma  asseuree  que  par  les  Loyz  escrites 
gardees    es    autres   pays   je    seroys    beaucoup    plus 

i  Ludwig  XII. 


310  YfLRMlSCHTE    DQpUMKNTfi  , 

rio^om'eusement  exciuse  de  inon  droict  par  le  laps 
de  temps  de.^orte  qiii  ne  resteroieiit  que  les  armes 
e^  upp  semai^pe  de  guerre?  qui  iVappo^teroieiit  que 
divisioiis  et  desavantages  en  i^oz  maisoi^s  et  Estatp^ 
Ainsi  aiant  considere  toutes  ces  choses,  et  le  temps 
par  lequel'  je  ne  pouvois  plus  pour^uivre  raes  dro^ctz 
lp9  (|jfficulte^  qiie  Ipn  my  faisoit  le  peu  de  tittres 
qi^e  je,in^, trouvois  pour  Ips  verifier  et  sajis  moiens 
den  pouyoir  recouvrer  a^cuns  me  feirent  aisement  con- 
deÄ^ei^dre  et  cr()ire  le  conseil  den|Composer  amiable- 
ment  et  faire  laccord  gue  vous,  avez  veu  que  jestime 
plus  ayantageux  pour  nous  et  tous  mes  enfans  et 
descendans  que  de  leur  laisser  apres  ma  mort  la 
poursuicte  dun  droict  trop  doubteux  et  esg;are.  voire 
apres  ayoi^-  refi(ipe..soixante  mil  IjyreSjde  pen^ion^du 
Roy  c^ui  iii'eussent  porte  plus  de  proffict  et  moins 
de  peiue  et  incommo^ite  31ais  je  copioisspis  que 
vous^  ny  nul  de  mes  enfans  neu  feussiez  tjpmourez 
satisfaietz  qui  i^ia  f^ict  plus  tost  veinir  a  acc;Qi:d,  et 
une  coiiji^Kjsition  ainiable  conime  la  meilleure  et  avaa^, 
tageuse  de  laquelle  je  nay  peu  ciicores  joyr.  Aussi 
vous  ne.  d^vez  trouver  mauyais  ce  qui  est  (fel^^e 
pa^^.  me,sp^,contrp.ot  i\  ma  fiUe.de  Nen^oi^rs  veu  Jet 
soin  et  dil|gence  dont  eile  a  use  a  recouvrer  les 
tittr^^s  et  pajijcrs  qui^  nous  estoiei^t  incono^ieuz  et 
efoploie  le  creditj  quellp,  et,  les.  sjens  a.voieut  cnvers 
les  Selgueurs,  ^s.t^nf^.prc^  lei^r»jl^gestez  e^%  en  leur 
conseil  saus,  lesqucllps  clipsiq?.  jaii^^s.  cc  co^fract  ne 
fut  passe,  comme  Ic.Roy  a  de^cljirc  par,  lecjit  con- 
iract  avoir  accorde  cu  partie  en  faveur  de  Yostre- 
dite   seur  et  des  sieiis  allaquelle  aussi  vous  scavez 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        311 

que  Je  iiay  fourny  aucuris  deniers  pour  son  mariage 
et  neantmoins  jenteiis  en  bailler  a  mes  autres  filles, 
Aussi  que  apres  lesmologation  du  contract  eile  ne 
pourra  plus  den  demander  en  mes  biens  ny  es  Duche 
de  Chartres  Conte  de  Gisors  et  Vernon  qui  me  sont 
as&eurez  Combien  quilz  m'eussent  este  auparavant 
distraictz  comme  jay  dict  cy  dessus  ny  au  Conte  de 
Gien  qui  me  doib  estre  baille  au  lieu  de  Montargis 
si  lesmologation  est  pässee  lesquelles  choses  ne 
peuvent  revenir  que  a  vostre  proffict  comme  vous, 
pouiTez  veoir  et  le  cognoistrez  davantage  a  lavenir 
et  autrement  ne  vous,  ne  moi/  ne  obtiendrons  jamais 
rien  du  Roy  ne  en  ce  Royaulme  et  nen  aurous  que 
tout  dessavantage.^ 

7)  Remonstrances  de  la  Duchesse  de  Ferrare 
au  Roi.  2 

Monseigneur.  Renee  de  France  fiUe  et  heritiere 
du  Roi  Lois  Douzieme  et  de  la  Royne  Anne  Du- 
chesse de  Bretaigne  et  Contesse  de  Montfort,  ses 
pere  et  mere,  Vous  remonstre  en  toute  liumillite. 
Que  par  le  deces  de  sesdictz  pere  et  mere  eile  a 
este  saisie  de  la  moictie  de  leurs  meubles  sepparez 
des  meubles  estans  destines  a  la  couronne  de  France 
et  de  leurs  immeubles  et  patrimoine  prive  selon  et 
au  desir  des  loix  et  coustumes  ou  les  biens  sont 
seitues  et  assis. 

öue   en    ladicte   succession   ni  a   eu   que    deux 
filles  la  royne  Claude  vostre  ayeulle  et  la  suppliante 

1  Alles  hier  mit  Cursivlettern  Gedruckte  ist  im  Texte  von  einer  ander» 
Hand ,  ich  glaube  von  der  Herzogin  selbst. 

2  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8516.  p.  25. 


312  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

Ausquelles  ont  appartenu  les  meubles  par  moictie  selon 
la  coustume  de  Paris  et  de  Blois  ou  les  feuz  Roy  et  Royne 
avoient  leur  domicille  et  faisoient  leur  demeurance. 

Quc  apres  les  deces  desditz  feuz  roy  et  royne 
se  trouva  ung  million  dor  en  leur  possession  ou  la- 
diete  suppliante  avoiet  la  moictie  selon  toutes  les 
loix  qui  peuvent  estre  observees  entre  les  filles  des 
Roys  soit  par  droict  escript  ou  coustume.  Par  les- 
quelles  coustumes  les  deux  filles  partaigent  eso^alle- 
ment  le  patinmoine  prive  du  Roy  a  luy  obvenu  et 
eschen  a  cause  de  ses  predecesseurs  fors  ceulx  de 
la  couronne. 

Duquelle  patiimoine  prive  estoit  le  Duche  de 
Millan  le  Conte  d'Ast  la  Principaute  de  Genues  le 
Conte  de  Blois,  Seigneurie  de  Remorantin,  la  Seig- 
neurie  de  Coussy  et  aultres  heritaiges  des  fruictz 
desquelz  se  tient  compte  en  la  Cliambre  des  Comptes 
de  Blois  comme  estant  lesditz  biens  seppares  des 
biens  de  la  couronne  de  France. 

Et  du  coste  maternelle  sont  obvenuz  et  esclieuz 
le  Duche  de  Bretaigne,  le  Conte  de  Montfort  et 
aultres  heritaiges  dont  se  tient  aussi  compte  en  la 
Chambre  des  Comptes  de  Bretaigne. 

Esquclz  biens  maternelz  a  ladite  suppliante  ces- 
saiis  les  dispositions  de  ses  predecesseurs  appartient 
seavoir  Cest  es  Duche  de  Millan,  Conte  d'Ast  et 
principaulte  de  Gennes  la  moictie  selon  les  loix  et 
ou  les  lieux  sont  scituez  et  assis  partant  avec  la 
Royne  Claude  sa  seur  Et  au  Conte  de  Blois  la  moictie. 
Seugneurie  de  Remorantin  hi  moictie  Et  la  Seug- 
neurie  de  Coussy  un  quint  a  vie. 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        313 

Et  par  les  coustumes  du  Buche  de  Bretaigne 
le  Duclie  est  partable  entre  filles  par  les  deux  parts 
et  par  le  tiers  et  le  Conte   de  Montfort  par   moictie. 

Cessans  lesquelles  coustumes  se  trouvera  par 
les  traictez  de  manage  faictz  entre  le  Roy  Charles 
huictiesme  et  la  royne  Anne  mere  de  la  suppliante 
il  est  dict  que  le  Duche  de  Bretaigne  appartiendra 
au  second  enfFant  ce  qui  est  reppette  au  contraict 
de  mariag^e  du  Roy  Lois  douzieme  et  la  royne  Anne 
sesditz  pere  et  mere  et  dudict  Duche  de  Millan,  Conte 
d'Ast  et  principaute  de  Gennes  par  donnation  a  eile 
faicte  du  feu  roy  son  pere. 

Lequel  a  este  delaisse  avec  le  conte  d'Ast  et 
principaulte  de  Gennes  par  le  traicte  de  Madry  a 
lEmpereur  Charles  pour  la  ransson  de  deux  millions 
dor  deue  par  le  Roy  Francois. 

Aussi  vous  remonstre  Monseigneur  quelle  a  este 
mariee  en  laage  de  dix  sept  ans  A  laquelle  pour 
tous  ses  droicts  tels  que  dessus  on  a  promis  au  feu 
Seigneur  Duc  de  Ferrare  son  Seigneur  et  mary  dix 
mil  escuz  dor  de  rente  Et  cinquante  mil  escus  tant 
seulement  Ce  qui  ne  revient  poinct  a  de  ce  que  (sie) 
que  on  a  accoustume  de  ballier  aux  filles  des  Rois 
pour  leur  dot,  laquelle  quant  eile  neust  succede  au 
Roy  son  pere  et  la  royne  sa  mere  en  leur  patrimoine 
prive  eile  eust  eu  aultant  en  dot  que  le  mariage  qui 
luy  a  este  baille  et  que  Ion  a  accoustume  bailler 
aux  aultres  filles  des  Rois. 

Partant  luy  est  deue  sa  succession  entiere  du  pa- 
trimoine seppare  de  la  couronne  qui  a  appartenu  aux 
Roy  Lois  douzieme  et  la  Royne  Anne  ses  pere  et  mere. 


314  VlLRM|üCMTli^    DOCUMKNTK, 

Qui  ne  luy  peult  estre  tpUu  par  le  laps  du  teiups 
dßs  successioiis  de  freres  parceque  la  suppliante  a 
este  tousjours  iijiueure  eii  puissance  du  Roy  Frauvois 
i^on  tuteur  et  freie  pu  eu  puissance  maitalle  (sie) 
(inaritale)  jusques  en  Tan  mil  cinq  cens  soixante. 

Joinct  que  les  ordoniiances  qui  lyent  les  sub- 
jects  des  Rois  pour  les  prescriptions  nont  ppinct  de 
^eu.  <;c>^it;r^  les  enffaus  des  Rois  et  pour  les  princi- 
pautes  souveraines  Comine  il  a  este  determine  sur 
pareil  difterand  par  les  traictes  faicts  entre  les  princes 
sp^iyerains  et  leurjs  coheritiers. 

Qu!  est  roccasion  que  Vostre  Mageste  luy  faict 
c;e  bien  de  voulloir  entendre  ses  droicts  pour  luy 
en  faire  Ifi  raison  et  justice  conime  estant  le  chef 
diceUß  Et  tout  ainsi  que  a  liniitatiou  de  vos  prede- 
cesseurs  avez  faict  justice  a  vos  subjectz  a  leur 
grand  qontautement  aussy  la  ferez  a  ceulx  qui  vous 
appartienußut  Et  qui  vous  sppt  si  proclies  que  la 
spppliante  afiu  quelle  ayt  plus  grande  occasion  de 
rei^dre  graces  a  Dieu  eil  sanctiftier  son  nom  et  le 
supplier  de  vous  conserver  en  toute  prosperite. 

^)  Ijlqjnon^trances  de  Renee  de  France  Duchesse 
de  Ferrare  au  Roi.  ^ 

Reiupnstre  Renee  de  France  Ducliesse  de  Fer« 
rare  et  de  Chartres  Contesse  de  Gisors  et  Dame  de 
Montargis  Gomme  en  traictant  par  vous  le  mariage 
de  ladicte  suppliante  avec  Messire  Hercules  Daest* 
Duc  de  Ferrare,  Vous  luy  avez  pour  tous  les  droictz 

1  Mss.  do  Bethune.    Nco.  8516.  p.  35. 

2  i.  c.  üEate. 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        315 

successifs  et  hereditaires  qui  luy  pouvoient  compor- 
ter  et  appa^-tenir  es  bieiis  et  successions  de  feuz  de 
bpnnes  meraoir^s.  le  Roy  Lois  douzieme  et  la  royne 
Anne  de  Bietaigne  que  Dieu  absoille  en  leurs  vivans 
pere  et  i^ipre  dieelle  suppliante.  Et  en  recompense 
di€««lf  et  pour  autres  bonnes  considerations  a  ce 
v_ou3  mquyans  bailje  cedde  quicte  et  transporte  les 
DucUe  de  Ghartie^  Conte  de  Gisors  et  Chastellenye 
de.  Montargis,  leurs  appartenances  et  deppendances. 
Ainsi  quelles  se  poursuivent  et  comportent  en  tous 
di'pictz  de  Justice,  homnies  hommaiges  vassa^x  et 
vassellaiges  fiefs  arriere  fiefs,  forets  bois  garennes 
pessons  eaues  rivieres  estangs  peschpries.  i-^eliefs  ra- 
chapts  amendes  aubeines  fprfaitures.  et  co^ifiscacions 
et  autres  debypirs  quelzcqnques  Pour  en.  joyr  par 
ladite  suppliante  en  tous  droictz  privilleges  auctori- 
tez  prerogatives  et  preheminances,  sans  aulpiune  qhose 
en  reserver  i^e  retenir  a  vous  ny  aux  vpstrcis  fprs 
seullemeint  les  foy  et  hommfiige  ressort.  et  souve- 
rainete.  Et  combien  veu  ce  que  dit  est  ladite  supp- 
liante  ne  puissse  ou  doye  estre  aucunement  inqujetee 
ne^  travaillee  ne  aussi;  ses  officie^s.  et  subgectz,  pour 
raison  des  droictz  de  forfaictures,  et  confiscations  et 
autres  desquelz  luy  a  este  baillee  specialle  et  parti- 
cuUiere  assiette  a  cause  de  sesdits  Duche  Conte  et 
Seigneurie.    Ce  neantmoings  ladite  suppliante  a  este 

de  uQuyel  advertye  que  Meas^re. ^  de  Crequy 

S,eigneur.de  Canaples  soubz  couHeur  du  don  general 
que  luy  avez,  faict  de,s  fqrfaictures  et  confiscacions 
des   fauix   luonnoyeurs  tvQAxy^z,  ep   v,osjtre  Royaulme 

1  Wcisiscr  Raum  im  Texte. 


310  VERMISCHTE    ÜOCUMKNTE  . 

sest  efforce  et  efforce  par  voz  officiers  commis  et 
instituez  pour  faire  la  justice  piij^iiicion  '  et  correction 
diceulx  faulx  nionnoyeurs  entreprandre  cong^noissance 
des  subgectz  de  ladite  suppliante  charj^ez  et  aceu- 
sez  dudit  crime  de  faulse  inonnoye,  Et  qui  par  vy- 
devant  ont  este  prins  et  appretendes  par  les  officiers 
dicelle  suppliante ,  en  sesdits  Duehe  Conte  et  Seig- 
neurie  En  contrevenant  par  ce  moyen  au  traiete  de 
mariag^e  dot  assignal  et  promesses  par  vous  faictes 
a  icelle  suppliante.  Et  doubte  que  par  cy  apres 
ledit  Seigneur  de  Cauaples  et  officiers  commis  pour 
congnoistre  des  delinquans  Sur  le  faict  desdites  faulces 
monnoyes  la  veiillent  par  cy  apres  ensemhle  sesdits 
officiers  et  subgectz  plus  inquieter  et  travailler  si  de 
voz  grace  plaine  puissance  et  auctorite  Royal  ne 
luy  est  sur  ce  pourveu.  Ces  choses  considerees 
mesmement  que  vous  avez  par  lettres  de  ccssion  et 
transport  desdits  Duche  Conte  et  Scigneurie  cedde 
et  transporte  entre  autres  droictz  a  ladite  suppliante 
les  droictz  de  forfaictures  aubeines  et  confiscations 
indifferemment  et  saus  reservacion  aucune  dautres 
droictz,  fors  seullement  que  des  foy  et  hommaige 
ressort  et  souverainete  et  que  iceulx  droictz  de  for- 
faictures et  confiscations  ayent  este  baillez  par  as- 
siette  a  icelle  suppliante  en  recompense  de  sesditz 
droictz  successifz  auparavfint  le  don  par  vous  faict 
audit  Seigneur  de  Canaples  11  vous  plaise  octroyer 
a  ladite  suppliante  voz  lettres  de  declaracion  vouloir 
et  intencion  que  par  le  don  general  que  avez  faict 
audit  Seigneur  de  Canaples  des  confiscations  desdits 

1  i.  e.  punilion. 


BETREFFEKD  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        317 

faulx  monnoyeurs  vous  navez  entendu  comprandre 
les  droictz  de  forfaictures  et  confiscacions  adveiiues 
et  adjugees  et  qui  advieiidront  et  seront  declairez 
et  adjugez  esdit  Duche  Conte  et  Seigneurie  dicelle 
suppliante  par  ses  juges  et  ses  subgeetz  sur  le  faict 
desdits  faulx  monnoyeurs  et  ce  qui  en  deppend,  ny 
faire  par  le  moyen  dicelle  aucun  prejudice  a  ladite 
suppliante.  Ains  que  dudit  Don  en  avez  exempte  et 
exemptez  lesditz  subgeetz  dicelle  suppliante.  En  in- 
terdisant  a  vos  officiers  coiumis  sur  le  faict  desdits 
faulx  monnoyeurs  et  tous  autres,  la  congnoissance 
des  matieres  intentees  ou  a  intenter  contre  lesditz 
subgeetz  dicelle  suppliante.  Ains  quils  la  delaissent 
du  tout  aux  officiers  dicelle  dite  suppliante  ou  autre- 
ment  luy  pourveoir  selon  lexigence  du  cas.  Et  vous 
ferez  bien. 

9)  Charles  IX.  ä  ses  conseillers  ä  Paris.  * 

Cljarto  })ar  la  ^vaa  'be  JPku  Hot)  tre  £xanci, 

A  noz  amez  et  feaulx  conseillers  les  gens  tenans 
nostre  Court  de  Parlement  a  Paris  Salut  et  dilection ; 
Conime  apres  avoir  amplement  entendu  et  meure- 
ment  delibere  sur  les  droictz  contre  nous  pretendus 
par  nostre  treschere  et  tresamee  tante  la  Duchesse 
de  Feriare  et  de  Chartres  et  par  nos  chers  et  ames 
Cousin  et  cousine  les  Duc  et  Duchesse  de  INemours 
nous  en  ayons  finablement  par  l'advis  de  nostre  tres- 
honoiee  danie  et  mere  nos  treschers  et  tresames 
freres   princes   de   nostre   sang   et  aultres  de  nostre 

1  Mss.  d«  Bethune.     Mro.  8850.  p.  40. 


^18  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

consefl  ahliaMcIrtreiit  accörfle  et  trans!«;e  Et  jiour  pdr 
vmis  ohialb^tter  ^'atccö'^d  cft  ^trhhsactlön  hbiKfe  vötis 
ayoris  'cfcs  le  Vin^  troi^erfi'e  Dccemlrre  adre??se  iiöz 
lettrels  e^^titikns  qne  |iroiiiptemynt  e?t  f^ommkirement 
il  y  fust  procede  prfr  Vöns  TÖiftesföis  ^sirrt  'höstfe 
^procnteür  ^diiei-äl  ddnhe  'erii|/e(!Hertlent  'et  sür  '<te 
prins  appertement  d'esciipi'c  'Jjrodtifi^e  sont  les  chö'se's 
venueS  *en  teile  longtieur  quc  nosdits  tante  couäin 
et  Cousine  noii  peuveiit  esjierei*  h\en  ^ost  expedition, 
^tant  poirr  la  quaKte  de  !a  matlere  föihiie  de  1a  pro- 
redure  que  pdtir  les  coiitiniielle^  affaires  et  ocnipa- 
tions  qui  Vdus  'sunieiinent  d'heure  a  aiiltre  Ce  que 
*notiS  ayöns  ei^e  remöiistre  niesiiienient  de  la  part 
de  nostredite  tante  'et  que  Veu  söfn  graut  akge  'et 
Indisposition  et  le  traicte  que  peult  prendre  laditie 
omologation  eile  se  veoid  quasi  hors  d'espotr  de  ja- 
mais  jouyr  des  droictz  a  eile  accordes  ne  de  veoir 
les  choses  reduictes  en  tel  estat  qu'elle  a  fousjours 
desire  pour  laisser  memoire  a  sa  posterite  du  par- 
taige  qu'elle  ä  eu  des  maisons  d'Orleans  et  Bretaigne. 
A  ceste  cause  Voulant  et  desirant  par  nous  que  ce 
qui  ä  esrte  aihsi  que  dict  est  accorde  sortisse  desa- 
present  son  effect  et  soit  execute  sellon  sa  forme 
et  tencus  A  tout  le  moin«;s  par  provision  Et  eu  at- 
tendant  quil  eh  i^it  diffinitivement  par  Vons  öVdohne 
veü  mesmes  quil  est  ordinaire  euti*e  toötes  parties 
que  les  contractz  sbient  entretenus  par  proAisiort 
Et  ce  pendent  que  au  principal  11  est  plus  ample- 
Vtient  discute  de  la  validite*  dMceulx;  vous  mandoni^ 
par  ces  -presentes  de  nostre  certairie  «cience  plaine 
puissance  et  authorite  roial  que  saus  aultre  retardatiou 


BETREFFEND   ^ESVe    UND   LOTHRINGEN.  319 

et  Sans  prejudice  des  droictz  des  partieS  äü  priricipal 
vous  faictes  lire  publier  et  eni'egistrer  ladite  trans- 
action  et  du  contenu  en  icelle  faictes  jouyr  respec- 
tueusement  les  paitles.  Mesmes  des  droictz  que  (sie) 
par  icelle  Sont  octroies  cedes  remis  ou  quictes  d'ühe 
part  ou  d'anltre  Le  tout  neantmoings  par  prövislon 
seullement  Car  ainsi  nous  piaist  il  estre  faict;  ISon- 
obstant  lestat  du  proces  par  nous  entendu  en  cest  eh- 
droict,  et  toutes  loix  statutz  edictz  et  ordonnanceS 
qui  pourroient  estre  au  contraire  Ausquelles  et  aux 
derogatoires  dicelle  nous  avons  de  nostre  propre 
vouloir  et  mouvement  desroge  et  derogeons  par  ces 
presentes. 

10)  Contract  de  Mariage  du  Duc  de  Nemours  avec 
Mad.  Anne  d'Est  fille  d'Hercules  d'Est.  i 

En  la  presence  de  moy  Claude  de  Laubespine 
conseiller  du  Roy  en  son  prive  Conseil  et  secretaire 
d'Estat  de  Sa  Majeste,  furent  presens  en  leur  per- 
sonnes  Hault  et  Puissant  Prince  Monseigneur  Jacques 
de  Savoye  Duc  de  Genevoys  et  de  Nemours  cheval- 
lier  de  lordre  Gouverneur  et  lieutenant  general  pour 
ledit  Seigneur  es  pays  de  Lyonnoys  Forestz  Beau- 
Jöllois  Auvergne  Bourbonnoys  et  Maconnois  d'une 
part  et  Haulte  et  puissante  Princesse  Madame  Anne 
d'Est  fille  de  treshault  et  puissant  prince  et  prin- 
cesse Hercules  d'Est  Duc  de  Ferrare  et  Madame 
Renee  de  France  son  espouze  Et  de  present  veuve 
de   defFunct   excellent  prince   Monseigneur  iFrancoys 

i  Mss.  de  Bethune.    Nro.  8516.  p.  73. 


:J20  vermischte  documente. 

de  Loraine  en  son  vivant  Duc  de  Guyse  prince  de 
Joiiiville  Marquis  de  Mayeiine  et  Coiite  de  INantheuil 
chevallier  de  l'ordre  Grand  Maistre  et  Grand  Cham- 
bellan  de  France  Gouverneur  et  Lieutenant  general 
pour  le  Roy  es  pays  de  Biye  et  Chauipait>;ne  d*autre. 
Lesquels  en  la  presence  et  du  voulloir  du  Roy,  notre 
Sire  de  la  Royne  de  Monsieur  frere  et  Madame 
soeur  du  Roy  Ulustrissinies  princes  et  Cardinaulx 
Messieurs  les  Cardinaulx  de  Bourbon  de  Lorayne 
et  de  Guyse  ont  promis  et  proniectent  prendre 
hing-  lautre  par  mariage  si  Dieu  et  nostre  mere 
S.*^  Eglise  sy  consentent,  sitost  que  faire  se  pourra 
et  que  hing-  par  l'autre  en  sera  requis,  En  favcur 
et  contemplation  duquel  mariage  et  en  consideratiou 
de  la  parente  et  proximite  de  lignage  dont  ladite 
dame  appartient  au  Roy  nostredit  Seigneur  et  qu'ainsy 
luy  piaist  il  a  promis  donner  et  donne  par  ces  pre- 
sentes  a  ladite  dame  la  sonime  de  cent  mil  livres 
pour  luy  faire  tenir  lieu  de  dot  en  deniers  qui  luy 
seront  payes  en  troys  annees  procliainement  venant 
a  commencer  du  premier  jour  de  Janvier  prochain 
et  dont  sera  faict  et  baille  assignation  par  cbacune 
annee  sur  telles  receptes  et  nature  de  deniers  que 
le  Roy  ordonnera,  laquelle  sommc  de  cent  mil  livres 
sera  cmployee  en  heritage  ou  reute,  qui  seront 
propres  de  ladite  dame  et  des  enffans  qui  sortirent 
d'icelluy  futur  mariage,  et  ou  il  ny  en  auroit  aulcuns 
lors  du  dcccds  de  ladite  dame  de  son  premier  ma- 
riage. Appartiondront  aussy  aux  enfans  de  ce  ma- 
riage tous  les  acquests  que  ledit  Sieur  et  Dame  fe- 
ront  constant   irelluy  mariage  soit  quils  soient  faicta 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        321 

eiisemblement  ou  separemeiit  et  sil  ny  a  desdlts 
enflfans  qui  les  survivent  appartiendront  aux  enffans 
de  la  dite  dame  et  de  son  premier  lict  Et  en  fai- 
sant  le  present  traicte  icelluy  S."^  Diic  a  doiiiie  et 
donne  suyvant  la  permission  coiiseiitement  et  aceord 
de  Monseigneur  de  Savoye  par  ses  lettres  patentes 
et  attaches  qui  seront  iiiserees  en  fin  de  ces  pre- 
sentes  et  lori^inal  desquelles  est  demeurö  pav  de- 
vers  ladite  dame  pour  seiirete  de  cesdites  presentes 
a  ladite  dame  la  somme  de  vingt  cinq  mil  livres  de 
rente  et  revenii  anniael  monnoye  de  Savoye  a  les 
prendre  par  icelle  dame  sa  vye  durant  par  ses  mains 
au  cas  que  douaire  ayt  Heu,  speciallement  et  nomme- 
ment  sur  le  duche  de  Genevoys  et  autres  Sei^neu- 
ries  dudit  S.'  Duc  scitu^es  en  Savoye  et  obeissans 
du  Duc  de  Savoye,  ensemble  avec  la  maison  et 
chastel  d'Annessy  entier  pour  son  habitation  ou  autre 
teile  des  maisons  dudit  S/  que  bon  semblera  a  la- 
dite dame  choisir  et  opter  audit  Duche  de  Genevoys 
ou  autres  terres  susdites  et  lesdites  vingt  cinq  mil 
livres  de  rente  de  proche  en  proclie  de  ladite  mai- 
son et  chastel  ainsy  esleu.  A  este  aussy  accorde 
que  ou  les  cent  mil  livres  donnes  par  le  Roy  en 
dot  a  ladite  dame  en  traictant  ledit  mariage  n'au- 
roient  este  employes  en  heritages  ou  rentes  ainsy 
que  dict  est  durant  ledict  mariage,  ladite  dame  et 
les  siens  les  auront  et  prendront  sur  le  Duche  de 
Genevoys  et  biens  dudit  S.'  scitues  au  pays  de  Sa- 
voye et  non  sur  les  biens  quil  tient  et  possede  aura 
et  possedera  au  royaulme  de  France  En  faveur  du- 
quel   mariage   icelluy   S/  Duc   au  cas   quil  decedde 

Gollection.  2  t 


3M  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

sans  enffans  Yssant  du  present  niaria^e  a  donne  et 
et  donne  a  ladite  dame  et  ses  hoirs  par  donnation 
dentre  vifs  icelle  dame  presente  stippullante  et  ac- 
ceptante  les  meubles  bag^ues  et  joyaulx  quil  aiira 
lors  de  son  deceds  et  onltre  luy  a  donne  et  donne 
comme  dessus  la  part  et  le  droiet  quil  luy  appar- 
tient  et  pretend  aux  terres  et  Seigneuries  de  Chas- 
teau  Regnault  pays  de  Tourraine  Monstreublay  pays 
d'Anjou,  Loig^ny  au  Perche  par  le  deceds  de  feu 
Monsieur  de  Long^eville  son  cousin,  ensemble  tous 
les  droictz  quil  peult  avoir  et  pretendre  par  action 
recision  on  aultrement  en  Conte  de  Dunoys  Baron- 
nies de  Freteval  et  Marchenoir  (Marchavoir?),  a 
aussy  donne  et  donne  la  Seigneurie  de  Bray  sur 
Seyne  Montbart  Chaigny  et  Seurre  esguallement  tout 
ce  qui  luy  appartient  au  royaulme  de  France  et  obeis- 
sance  du  Roy  soit  a  cause  desdites  successions  ou 
aultrement,  A  aussy  este  accorde  que  par  le  moien 
dudit  mariage  et  quant  il  sera  parfaict  et  consomm^ 
lesdits  S.'  et  dame  mecteront  en  leur  communaulte 
de  biens  soient  meubles  ou  acquests  ou  actions  deb- 
tes  actives  ou  passives  ne  fruictz  dinmeubles,  ains 
demeurera  et  demeure  chacun  charge  des  debtes  quil 
doibt  et  debvera  nonobstant  coustiimes  a  ce  con- 
traire  ausquelles  les  parties  ont  desroge  et  desrogent 
par  ces  presentes,  Et  en  ce  faisant  demeure  ladite 
dame  future  espouze  en  ladmlnistration  de  tous  ses 
biens  tant  meubles  que  inmeubles  presens  et  adve- 
nir,  et  laquellc  ledit  S.*"  sera  tenu  auctoriser  et  anc- 
torise  par  cesdites  presentes  irrevocablement  pour 
recevoir  les  fruicts  de  ses  biens  et  d'iceulx  ensemble 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        323 

de  ses  meubles  disposer,  comme  bon  luy  semblera ,  et 
comme  dame  et  ayant  lentiere  et  plaine  administra- 
tion  d'iceulx,  et  de  pouvoir  contracter  et  a  ester  (sie) 
en  jugement  faire  poursuittes  et  soy  defFendre  en 
ju^emeiit  et  dehors  et  semblablement  en  tant  que 
besoing  seroit  la  auctoiise  et  auctorise  et  promet 
icelle  auetoriser  le  mariage  parfaict  pour  admiiiis- 
trer  ses  biens  et  la  tutelle  de  ses  enfFans  ainsy  quelle 
la  de  present  avec  Messieurs  les  Cardinaulx  de  Lo- 
rayne  et  de  Guyse  tuteurs  avec  icelle  dame  de  ses- 
dits  enffaus  sans  ce  que  toutesfois  par  la  preseiite 
auctorisatioii  et  aultre  qui  pourra  advenir  mondit  S/ 
le  Duc  de  Nemours  soit  en  rien  tenu  ny  oblige  pour 
ladit'e  administration  et  celle  que  ladite  dame  a  heue 
(sie)  (eue)  par  cydevant  et  sans  ce  que  on  sen 
puisse  prendre  a  luy  ny  a  ses  biens,  A  este  aussy 
accorde  entre  lesdits  futurs  espoux  que  nonobstant 
quelsconques  coustumes  a  ce  contraires  ils  pourront 
constant  ledit  mariage  soit  par  testament  ou  donna- 
tion  mutuelle  ou  autre  disposer  en  faveur  lung  de 
lautre  ou  chacun  deux  des  acquests  et  conquests 
quils  et  chacun  deux  feront  constant  cest  present 
mariage  Et  par  ces  mesmes  presentes  ledit  S.'  Duc 
de  Nemours  entant  que  besoing  seroit  a  heu  et  a 
pour  agreable  la  donnation  ce  jourdhuy  faicte  par 
Madame  future  aux  enfians  dudit  feu  S.'  le  Due  de 
Guyse  et  eile  pardevant  Pierre  Girard  notaire  Royal 
au  ßaillage  de  Meaux  et  laquelle  il  »a  auctorisee  et 
auctorise  ainsy  quelle  est  faicte  quil  a  declare  avoir 
bien  enteiidue  et  sy  a  consenty  et  consent  icelle 
donnation  estre  insinuee  par  tout  ou  il  appartiendra 


324  VERMISCHTE    DOCüMENTE  , 

et  semblablement  ladite  danie  laqiielle  pour  co  il 
a  auctorizee  et  auctorise  pour  consentir  a  icelle  In- 
sinuation. Promettant  lesdites  parties  et  chacune  di- 
celles  par  leur  foy  et  serment  et  soubz  Obligation 
et  bypothecque  de  tous  et  chacuns  leurs  biens  pre- 
sens  et  advenir  de  tenir  et  entretenir  inviolablement 
le  contenu  en  ce  present  ti'aicte  renon^nt  a  toutes 
choses  a  ce  contraires. 

11)  Obligatio  et  promissio  pro  AI.»"»  et  Ecc."»^ 
Madama  ab  AI.'"*'  et  Ecc."*^  Duce  Ferrariae. ' 

In  Christi  nomine  amen.  Anno  ejusdem  nativi- 
tatis  millesimo  quingentesimo  sexagesimo  indictione 
tertia  die  vigesimo  tertio  mensis  augusti  Ferrariae 
in  Castr«  veteri  in  camera  solita  audientiae  secretae 
incliti  AI."»'  Ducis  versus  piscarias  presentibus  testi- 
bus  vocatis  et  rogatis  AI.*"®  D.  Cornelio  Bentivolo 
quondam  A\M  D.  Constantii  Mag.*^*»  D.  Baptista  Sar- 
racha  a  secretis  p.*'  AI.'"'  Ducis  nobilibus  Ferrarien- 
sibus  Mag.c®  et  Clar.'"^  Jureconsulto  D.  Bartholomeo 

Mirolio   consilio   secreto   et   ex  condamnis  de 

signatura  P."  AI."™'  Ducis  et  aliis. 

lUustrissimus  et  Exellentissimus  Princeps  et  do- 
minus noster  D.  D.  Alfonsus  Estensis  secundus  Dux 
Ferrariae  quintus  etc.  Sonpte  ac  ex  terta  scientia 
et  omni  melioii  modo  quo  potuit  obligando  se  ac 
omnia  et  singula  ejus  Ex.*'«  bona  presentia  et  futura 
per  se  et  ejus  successores  et  tarn  in  Italia  quam 
etiam  extra  Italiani  et  ctiani  ea  quae  in  generali  obli- 
gationc  non  venirent  et  spccialiter  anuuos  introitus  et 

1  Mss    dp  Betbune.    Ifro.  8643.  p.  73. 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        325 

actloiies  gabellae  grossae,  hujus  civitatis  Ita  tarnen 
quod  liaec  scriptis  obligatio  generali  non  deroget, 
nee  e  conti'a  exequendo  instrumentum  dotalitium  In- 
clitae  Al."»ae  gt  Ex.^^e  Madamae  ejus  matris,  et  loco 
provisionis  in  eo  conventae,  et  omni  alio  quocumque 
meliori  modo  solemni  stipulatione  promisit  Al.°**^  et 
Ex.niae  Madamae  Renatae  ex  Francia  ducissae  etc. 
ejus  matri  licet  absenti,  et  mihi  notario  publicae  per- 
sonae  presenti  stipulanti  et  recipienti  pro  ipsa  AI."» 
Madama  et  invita  ejusdem  Al."'*^  Madamae  scutos 
decem  mille  auri  in  rationem  lib.  trium  sol.  Septem 
pro  quolibet  scuto. 

Item  et  ex  causis  notis  ejus  Al.°^^  Ducis  Ex.«»« 
annuatim  libras  quatuor  mille  septem  centum  quin- 
quaginta  sol.  duos  et  denarios  octo  marclios  singulo 
mense  ratam  earum  omnium  pecuniarum  vel  respectu 
dictorum  scutorum  decem  mille  scutos  octingentos 
tresdecim,  et  unum  tertium  alterius  scuti  constituen- 
tes  summam  lib.  duarum  millium  septingentarum  no- 
naginta  unius  sol.  tredecim  denarios  quatuor  et  re- 
spectu dictarum  lib.  quatuor  mille  septem  centum  quin- 
quaginta  sol.  duorum  et  denarios  octo  lib.  tercentum 
nonaginta  quinque  solidos  sexdecim  denarios  octo 
marchis  Incipiendo  facere  primam  solutionem  de  mense 
Septembris  proxime  futuri  omni  juris  et  facti  excep- 
tione  remota,  precipiens  et  mandans  expresse  p.*"^ 
Al.°*"s  et  Ex.™"s  dominus  Dux  capserio  in  dicta  ga- 
bella  grossa,  et  presenti  et  qui  pro  tempore  erit  qua- 
tenus  singulo  quoque  mense  dare  et  solvere  debeat 
dictae  d.n^^  Al.™ac  et  Ex.^ae  D.  Madamae  seu  ejus 
legitimo   nuntio  et  agenti   ratam   dictorum  scutorum 


326  VERMISCHTK    UOCUM£NT£  , 

decein  inilie  annuorum  et  dictarum  annuarum  Üb.  qua- 
tuor  mille  septem  centum  quinqua^inta  soI.  duoruni 
et  (lenarioruin  octo  marclii.  Et  six  in  executioiie 
premissorum  et  de  commissione  p.*'  AI,™»  Ducis  pre- 
sentis  et  sie  maiidantis  spetabilis  (sie)  D.  Aifonsiis 
corrigiarius  civis  Ferrariensis  ad  presens  capseriiis 
in  dicta  gabella  solemni  stipulatione  promisit  mihi 
notario  ut  supra  stipulanti  eidem  Al.™»^  seu  ejus  le- 
gitirao  nuncio  et  agenti  dare  et  solvere  dictos  annuos 
scutos  decemmilie  et  dictas  annuas  libras  quatuormille 
septemeentum  quinquagiuta  sol  duos  et  denarios  octo 
marchi  per  moduin  et  de  quo  supra  tote  tempore 
ejus  capseriae  durante  omni  impedimento  remoto. 
Exemitque  p.*"»  AI.™"»  Dux  dictum  D.  Alfonsum  cap- 
serium  predictum  presentem  et  recipientem  et  quem- 
cumque  alium  futurum  a  potestate  magistrorum  do- 
minorum  factonim  ducalium  et  cujuscumque  mass. 
dicta  g^abellae  ac  cujuscumque  alterius  mag^istratus 
presentis  et  futuri  quo  ad  dictos  quantitates  ut  siq)ra 
solvendas.  Dans  et  tribuens  ipse  Alt.™"»  Dux  p.»»'' 
AI."»*®  Madamae  licet  absenti  et  mihi  notario  ut  supra 
stipulanti  libcrara  licentiam  et  omnimodam  potestatem 
et  auctoritatem  sua  auctoritate  propria  capiendi  quae- 
rmuque  bona  et  de  bonis  ipsius  AI.»"»  Ducis  ubicum- 
que  existentia  et  tot  ex  tia  vel  redditibus  eornm 
quot  et  ex  quibus  sibi  AI.»"»®  Madamae  satisfiat  de 
dictis  quantitatibus  et  ea  relinquere  et  alia  accipore 
et  etiam  reddire  ad  primam  etsi  variare  totiens  quo- 
tiena  sibi  Al.'n^e  Madamae  videbitur  usquc  ad  inte- 
orram  satisfactionem  antedictam  quatenus  sibi  AI."»»* 
Madamae  non  fuorit  sibi  integere  satisfactum  de  dictis 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.      327 

quaiititatibusj  Constituens  se  dictus  Al.™"^  d.  Dux  se 
ea  bona  tenere,  et  possidere  nomine  Al.™ae  Madamae 
ejus  matris  et  pro  ea  quousque  sibi  integre  fuerit 
satisfactum  de  dictis  quantitatibus  ut  supra.  Et  ni- 
hilominus  ad  cautelam  p.*"^  Al.™"^  Dux  sponte  preter 
pactum  ad  instantiam  mei  notarii  ut  supra  stipulan- 
tis  renuntiavit  exeptioni  non  facti  presentis  contrac- 
tus  et  rei  non  sie  gestae  forique  privilegio  exeptioni 
doli  mali  actioni  in  factum  conditioni  indebiti  et  sine 
causa  quod  metus  vel  ex  injusta  aut  simulata  causa 
omnique  ß\n  exceptioni  suo  juri  beneficio  aut  legum 
ac  statutorum  auxilio  sibi  quomodolibet  competenti 
vel  competituro.  Et  reficere  ac  restituere  promisit 
p.*"s  Al.™"^  D.  Dux  mihi  notario  indicto  ut  supra  sti- 
pulanti  omnia  et  singula  damna  Interesse  et  expen- 
sas  quae  quod  et  quas  p.*»  Al.™^  Madama  fecerit  ha- 
buerit  et  substinuerit  in  judicio  sive  extra.  Pro  bis 
Omnibus  et  singulis  presenti  instrumento  promissis 
sibi  firmiter  attendendis  observandis  et  adimplendis 
credendo  ipsi  Al.™^^  Madamae  de  damnis  interesse 
et  expensis  suo  nudo  et  simplici  verbo  absque  onere 
sui  sacramenti  vel  alia  testium  aut  juris  probatione. 
Promittens  p.*"s  Al.™"^  Dux  mihi  notario  ut  supra 
stipulanti  omnia  et  singula  a  se  ut  supra  promissa 
attendere  solvere  observare  et  adimplere  specialiter 
Ferrariae,  Parisio,  Lugduno,  Bononiae  Mutinae  Man- 
tuae  Paduae  et  Venetiis  et  generaliter  in  omni  alio 
loco  terra  castello  foro  et  juridictione  etiam  predic- 
tis  quantumcumque  distantiore  ubi  petitum  fuerit  et 
in  dictis  locis  et  quolibet  eorum  et  alio  quocum- 
que   solvere  et  respondere  promisit  etiam   nulla  fori 


3*28  VERMISCHTE    DOCUMENTE , 

exceptioiie  ohstante  et  diehus  etiam  feiiatis,  et  iion 
feriatis  feiiis  aliquibus  alicujus  conditionis  presenti- 
bus  et  fiituris  iion  obstantibus  quibus  ipsa  domiiia 
Lucretia  spoiite  per  pactum  renuntiavit  expresse.  Et 
si  dictus  Äl.°>"«  D.  Dux  non  attendent  non  solvent 
non  observant  p.*»^  ejus  Ex.*»»"  oinnia  et  singula  a 
se  ut  supra  proniissa  pacto  speciali  apposito  et  so- 
leinni  stipulatione  finnato  liceat  et  licitum  sit  p.'*® 
ejus  Ex.^ae  gine  requisitione 'alicujus  judicis  vel  rec- 
toris  ingredi  stare  et  apprehendere  tenuram  et  cor- 
poralcm  possessionem  bonorum  omnium  et  singulo- 
runi  p.*'  AI."*'  d.  Ducis  ubicumque  et  de  quibus  p.** 
ejus  Ex/'ä  ea  bona  magis,  aut  melius  eligere  voluc- 
ilt,  et  ea  bona  vendere,  donare  alienare  vel  penes 
se  justo  pretio  retinere  tanquam  sua  bona  propria 
justo  pretio  empta  usque  ad  integram  Solutionen!  et 
satisfactionem  totius  sibi  tunc  debiti  suique  damni 
interesse  et  expensarum.  Et  per  pactum  non  appel- 
lare  promisit  d.»  AL'""^  Dux  mihi  notario  ut  supra 
stipulanti  a  quacumque  sententia  tarn  diffinitiva  quam 
interlocutoria  sive  mixta,  et  alia  quacumque  et  qiiali- 
cumque  quae  lata  foret  contra  ejus  Ex.''«»"  aut  suos 
ut  supra  vel  in  bonis  suis  ex  causa  antedicta  et  non 
dicere  sententiam  nullam  vel  iniquam  et  si  appella- 
verit  aut  sententiam  nullam  vel  iniquam  dixerit  pro- 
misit habere  et  esse  voluit  ex  nunc  prout  ex  tunc 
et  e  contra  ipsas  appellationem ,  et  nullitatis  ac  ini- 
quitatis  quaerelam  cassas  vanas  irritas  nulliusquo  va- 
loris  roboris  efticaciae  vel  moris  Certificatus  per  mv 
notariuiu  de  dicto  pacto  et  ejus  viribus  juxta  forniam 
Statut!    communis    FfM  rariar    super    hoc    cditi      Oiiae 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        3*29 

oninla  et  sfngula  supradicta  dictus  Al.n»"^  d.  Dux  obli- 
gaiido  ut  supra  solerani  stipulatione  promisit  mihi 
iiotario  ut  supra  stipulanti  firma  et  rata  perpetuo 
habere  teuere  attendere  observare,  et  adimplere  et 
in  aliquo  non  contrafacere  dicere  opponere  vel  vc- 
nh*e  per  se  vel  alium  modo  aliquo  ratione  vel  causa 
de  jure  vel  de  facto.  Sub  paena  solemni  stipulatione 
promissa  scutordm  mille  auri  et  obligatione  omnium 
et  singuloiTim  ejus  Ex.'iae  bonorum  presentium  et  fu- 
turorum  cum  refectione  damnorum  Interesse  et  ex- 
pensarum  litis  et  extra  qua  paena  soluta  vel  non 
supradicta  omnia  et  singula  sint  perpetuo  firma. 

Ego  Nicola  Maciocus  etc. 
Ego  Hieronymus  filius  etc. 

(wie  auf  Seile  91.) 

12)  Convention   faite    entre   le  Roi  de  France   et 
la  Duchesse  de  Ferrare.  i 

A  tous  ceulx  qui  ces  presentes  lettres  verront 
Fran^oys  Chabanon  garde  des  sceaulx  establis  aux 
sentences  jugemens  et  contractz  de  la  ville  et  Chas- 
tellenye  de  Crespy  en  Vallois  pour  le  Roy  nostre 
Sire  et  la  royne  sa  mere  salut  Scavoir  faicons  que 
par  devant  Pierre  de  Genne  et  Scipion  Leron  notaires 
royaulx  jures  en  ladite  chastellenie  en  la  brauche 
de  Villiers  Costerest  a  este  passe  le  contract  et 
transaction  cy  apres  declare  Sur  ce  que  Messire 
Paleas  Fregose  Chevalier  de  lordre  du  Roy  procu- 
reur  de  treshaulte  et  tres  excelente  princesse  Ma- 
dame Renee  de  France    Duchesse  de  Ferrare  et  de 

1  Mss,  de  Bethuue.    Nro.  8516.  p.  43. 


330  VERMISCHTE    DOCÜMENTE  , 

Chartres  Contesse  de  Gisors  et  Dame  de  Montarg^is 
disoit  que  a  ladite  dame  comine  fillc  de  feu  de  honiie 
memoire  Lois  doiizieme  et  Madame  Anne  de  Bre- 
taig-ne  sa  femme  Roy  et  Royne  de  France  aparte- 
noient  plusieurs  grands  droictz  successifs  et  que  pour 
le  regard  des  droictz  paternels  audit  deflPunct  Roy 
Lois  pere  d'elle  auroient  appartenus  plusieurs  grands 
biens  hors  son  appannao^e  non  suh^ectz  a  reversion 
a  la  couronne  mesmes  les  Duche  de  Milan  Conte 
Dest  et  principaulte  de  Gennes  Et  en  oultre  les  Conte 
de  Bloys  Soissons  Baronnye  de  Coussy  et  plusieurs 
autres  terres  acquises  tant  par  Loys  premier  Duc 
d'Orleans  que  par  Charles  son  fils  pere  et  ayeul  du- 
dit  Roy  Loys  douzieme.  En  touttes  lesquelles  terres 
et  Seigneuries  tant  de  disposition  de  droict,  estoit 
que  par  la  plus  g;rande  part  des  coustume  de  France 
Par  lesquelles  entre  filles  venans  a  succession  soit 
en  ligne  directe  ou  collateralle  II  ny  a  aulcun  idroict 
daissnesse  appartenoit  la  moictie  de  tous  et  clia- 
cunes  lesdits  biens  et  pour  le  retard  de  ladite  dame 
Anne  de  Bretaigne  sa  mere  pretendoit  ladite  dame 
Duchesse  de  Ferrare  luy  appartenir  non  seullement 
la  moictie  ou  une  lep^itime  portion  partissant  avec 
la  deffuncte  Royne  Claude  sa  soeur.  Mais  la  total- 
lite  au  Duche  de  Bretaigne  suyvant  la  reservation 
fafete  par  le  eontract  de  manage  dentre  lesdits  Roy 
Loys  et  Madame  Anne  en  lan  mil  quatre  cens  qnatie 
vingtz  et  dix  huict,  en  faveur  du  second  enfant  lils 
ou  fille  qui  naistroit  dudit  mariafs^e.  Que  lequol  Duciie 
de  Bretaig;ne  soustenoit  pareillement  ledit  Fregose 
oudit   nom    dcditc    dame    Duchesse    avoir   den    partir 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        331 

par  moictie  avec  ladite  Royne  Claude  les  Coiites 
Nantes  Estampes  et  Montfort  Lamaury,  mesmement 
la  forest  dudit  Montfort  de  laquelle  le  feu  Roy  Fran- 
coys  premier  de  ce  nom  et  le  Roy  Henry  avoient 
tire  une  somme  incroiable.  Pretendent  plus  ledit 
Fregose  que  le  Roy  Loys  mourant  avoit  delaisse 
plusieurs  biens  meubles  precieulx  bagues  et  joyaulx 
qui  sont  encores  de  present  en  nature  et  que  Ion 
appelle  de  Bretaigne  Gennes  et  Milan  Et  oultre 
grandes  sommes  de  deniers  jusques  a  cinq  milions 
dor.  Et  que  en  tous  lesditz  biens  meubles  ladite 
dame  Duchesse  avoit  moictie,  pour  le  moings  en 
ceulx  qui  venoient  desdites  maisons  d'Orleans  et  de 
Bretaigne.  Et  davantage  que  comme  fiUe  de  Roy 
de  France  eile  debvoit  avoir  sur  le  domayne  de  la 
couronne  son  dot  et  appennage  tel  que  les  fiUes  de 
France  ont  de  tout  temps  accoustume  avoir  en  les 
mariant. 

Et  conbien  que  par  les  moiens  susdits  luy  ap- 
partinssent  le  duche  de  Bretaigne  entier  et  la  moic- 
tie ou  aultre  portion  contingente  de  touttes  les  autres 
terres  de  la  maison  d^Orleans  et  de  Bretaigne  non 
tenues  en  appennage  la  moictie  desdits  meubles  et 
deniers  qui  sont  quasi  inestimables  Et  le  dot  ou  ap- 
pennage accoustume  d'estre  donne  aux  filles  de  France. 
Et  que  comme  apres  quil  eust  pleu  a  Dieu  appeller 
a  soy  le  Roy  Loys  douzieme  ladite  dame  n'dstant 
aagee  que  de  quatre  ans  seullement  estant  demouree 
avec  tous  ses  biens  en  la  main  garde  tuteile  pro- 
tection et  administration  dudit  feu  Roy  Francoys  qui 
luy  estoit   non  seullement  souverain  Seigneur,    mais 


332  VERMISCHTE    DOCUMENTB  , 

ties  prochc  pareiit  et  allie,  ledit  Selgiieur  recoii«^- 
iioissant  ce  que  dessus  traictant  et  accordant  en  lau 
niil  VC  quinze  le  manage  de  la  dite  Dame  Duchesse 
de  Ferrare  sa  soeur  avec  Charles  priiice  d'Espac^ne 
et  Archeduc  d'Austriche  qiii  lors  estoit  et  qiii  fut  de- 
puis  Empereur  des  Romains  par  contract  de  mariaj^e 
leu  et  public  en  sa  cour  de  parlement  de  Paris  le 
XXVP  jour  davril  oudit  an  luy  eust  nommement  pro- 
niis  tant  pour  ses  droictz  successifs  du  coste  pater- 
nel  et  maternel  que  pour  le  dot  a  eile  apparteiiant 
du  coste  de  la  couronne  et  comme  fille  de  Roy  la 
somme  de  six  cens  mil  escus  dor  au  soleil  Cest  as- 
savoir  deux  cens  mil  escus  en  argent  comptant  et 
pour  le  surplus  montant  quatre  cens  mil  escus  le 
duclie  de  Berry  avec  touttes  ses  appartenances  et 
deppendances  Ce  qui  feust  promis  non  pour  faire 
accord  et  traicte  de  paix  avecq  ledit  Charles  d'Aus- 
triche Sur  lors  les  affaires  n'estoient  disposees  a 
«»uerre  avec  luy  par  ce  quil  est  certain  quaudit  an  il 
envoya  anbassadeurs  (sie)  pour  faire  les  foy  et  liom- 
maige  au  Roy  comme  Souverain  Seigneur  de  Flandres 
Et  comme  pour  aulcunes  occasions  depuis  survenues 
ledit  mariage  n'eust  este  faict  et  accomply  En  traic- 
tant depuis  par  le  ledit  feu  Roy  Franyois  ou  ceulx 
qui  par  luy  avoient  este  commis  et  depputtes  a  ce 
fidre  Le  mariage  de  ladite  danie  Duchesse  de  Fer- 
rare Jivec  treshault  et  trespuissant  prince  et  Seigneur 
Domp  Hercules  d'Est  fils  aisne  de  feu  tresliault  et 
trespuissant  Seigneur  Domp  Alphon  ce  d'Est  Duc  de 
Ferrare  Ce  qui  feust  lan  mil  V^  vingt  sept  il  luy 
auroit  promis  pour  tous  droictz  quelzconques  a  eile 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        333 

appartenans  a  cause  de  sesditz  pere  et  mere  ou  de 
quelque  autre  personne  la  somme  de  cinquante  mil 
escus  argent  comptant  Avec  dix  mil  escus  d'or  de 
rente  en.tittre  de  Duche  et  de  droict  de  justice  ra- 
cheptable  a  tousjours  pour  le  pris  et  somme  de  deux 
cens  mil  escus  moyennant  laquelle  promesse  feu 
Messire  Jehan  de  Selve  Chevalier  et  premier  Presi- 
dent en  ladite  Court  de  parlement  de  Paris  au  nom 
et  comme  soy  disant  procureur  de  ladite  dame  Du- 
chesse  qui  lors  n'estoit  aagee  que  de  seize  a  dix- 
sept  ans  seullement  et  n'avoit  aulcune  cognoissance 
de  ses  droictz  estant  en  la  main  et  puissance  dudit 
feu  Roy  Fran^oys  son  beau  frere  et  souverain  Sei«- 
neur  son  tuteur  et  protecteur  gardien  et  administra- 
teur  de  tous  et  chacuns  ses  biens  auroit  renonce 
a  tous  iceulx  biens  et  droictz  et  d'iceulx  faict  ces- 
sion  et  transport  audit  feu  Roy  Francoys  son  beau 
frere  tufeur  et  administrateur  acceptant  et  stipulant 
par  feu  Messire  Anthoine  Du  Prat  lors  Cardinal  le- 
gat  du  Sainct  Siege  apostolicque  chai^cellier  de  France 
son  procureur  special  promettant  par  ledit  president 
oudit  nom  de  procureur  de  ladite  dame  Duchesse 
ne  jamais  contrevenir  ausdites  renonciation  et  ces- 
sion  Et  affin  d'oster  par  ledit  feu  Du  Prat  conduc- 
teur  de  ceste  aifaire  tout  moien  a  ladite  dame  Du- 
chesse de  faire  instance  question  ou  demande  a  lad- 
venir  pour  raison  de  ce  On  avoit  faict  obliger  ledit 
feu  Seigneur  Alfonse  Duc  de  Ferrare  öuoy  que  ce 
soit  le  Duc  de  Ferrare  comme  son  procureur  a  faire 
ratiffier  ladite  renonciation  et  cession  audit  feu  Seig- 
neur  Hercules  d'Est  son  fils  et  encores  a  ladite  dame 


334  VERMISCHTE    DOCUMENTE  j 

Diichesse  lors  et  qiiatit  eile  «luroit  attain(;t  et  ac 
comply  laa<^e  de  viiigt  cinq  ans  a  peyne  de  tous 
despens  dommaiges  et  interests  en  son  propre  et 
prive  nom  Ce  qui  auroit  este  cause  quaiigit  depuis 
ce  mariage  consomme  et  la  dite  dame  Duchesse  tra- 
duicte  et  meiiee  au  pays  d'Italye  soubz  la  inain  et 
la  puissance  de  feu  Seigneur  Duo  de  Ferrare  son 
espoux  Conbien  quil  sceust  notoirement  ladite  dame 
navoir  eu  a  be.aucoup  pres  de  sa  portion  contingente 
11  nauroit  Jamals  neantmoinj^s  voullu  permettre  a  la 
dite  dame  Duchesse  d'en  intenter  ou  faire  action 
ou  demande  doubtant  que  sy  de  son  vivant  ladite 
dame  contrevenoit  a  ladite  renonciation  cession  ou 
transport  on  voullust  avoir  contre  luy  quelque  re- 
cours  et  garentye  joinct  que  jusques  a  peu  de  temps 
ladite  dame  Duchesse  de  Ferrare  na  sceu  ne  con«- 
neu  au  vray  quels  estoient  ses  droicts  ignorant  entre 
autres  choses  lesdits  contractz  de  mariage  dudit  Loys 
douzieme  ensemble  celluy  dudit  Charles  cinquiesme 
Empereur  Aussy  que  ladite  dame  avoit  tousjours 
espere  que  pour  la  proximite  dont  eile  attient  au 
Roy  i!  luy  feroit  tousjours  raison  et  justice.  Et  neant- 
raoin<>;s  ladite  dame  pendant  son  absence  auroit 
quelque  foys  par  personnes  intei*posees  faict  re- 
monstrer  taut  audit  Roy  Fran^ois  que  depuis  audit 
feu  Roy  Henry  la  grandeur  des  droictz  a  eile  ap- 
partenant  et  du  peu  qui  luy  en  avoit  este  promis 
Et  que  neantmoing;s  ne  luy  avoit  este  fourny,  par- 
ceque  au  lieu  de  luy  payer  les  cinqwante  mil  escus 
que  Ion  luy  debvoit  fournir  comptant  on  luy  auroit 
seullement    promis    denx    mil    rinq    cens   e^cus    dor 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        335 

de  rente  reveiiant  par  ce  moien  tous  les  droictz 
que  Ion  luy  a  baille  a  la  somme  de  douze  mil 
cinq  cens  escus  dor  de  rente  que  Ion  luy  telle- 
ment  quellement  a  assignes  Luy  baillant  par  forme 
d^engagement  le  duche  de  Chartres  qui  est  une  simple 
terre  vallant  seullement  de  unze  a  douze  cens  livres 
tournois  par  an  Ce  que  Ion  erigera  en  Duche  Se- 
condement  le  Conte  de  Gisors  en  Normandye  ou  il 
ny  a  aulcune  maison  ne  habitation  commode.  Et  tierce- 
ment  la  terre  de  Montargis  ou  il  ny  avoit  sinon  ung 
ruyneux  et  caducque  chasteau,  qui  a  depuis  couste 
a  reparer  infiniment  a  ladite  Dame  Qui  sont  trois 
terres  du  tout  esloingnees  et  separees  l'une  de  Tautre. 
Ne  pouvant  touttes  ensemble  valloir  en  domayne 
que  environ  la  somme  de  douze  mil  livres  par  an 
de  Sorte  que  pour  luy  parfournir  lesdits  douze  mil 
cinq  cens  escus  de  rente  a  este  contrainet  luy  bail- 
1er  quelques  couppes  de  boys,  lesquels  depuis  par 
ce  quils  tomboient  en  proffict  on  luy  a  oste  et  remis 
en  deniers  sur  les  aydes,  de  facon  que  si  peu  quil 
luy  a  este  promis  luy  a  este  change  sans  louyr  ny 
lappelier  en  trois  ou  quatre  diverses  assignations. 
Tant  y  a  que  ayant  pleu  a  Dieu  appeller  a  luy  son 
trescher  et  treshonnore  Seigneur  et  mary  le  feu 
Duc  de  Ferrare  dernier  environ  l'an  mil  cinq  cens 
soixante,  s'estant  icelle  dame  Duchesse  retiree  en 
France  apres  que  par  plusieurs  foys  eile  a  tenu  pro- 
pos  a  la  royne  mere  du  Roy  a  feu  Messire  Anne 
de  Montmorency  Connestable  et  a  Messire  Michel 
de  l'Hospitail  Chancelier  de  France  Comme  aussi  a 
plusieurs   autres  Seignenrs  du  conseil  prive  du  Roy 


336  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

de  liiy  faire  avoir  quelque  raison  de  ses  droictz. 
Lesquelz  sc  seroient  excuses  quelquefois  sur  les 
troiibles  et  multitudes  d'affaires  et  aage  du  Roy  fiiiable- 
ment  en  lan  mil  cinq  cens  soixante  huict  le  sixiesme 
joiir  de  Septembre  eile  auroit  presente  requete  au 
Roy  narrative  que  considerant  l'estat  du  Royaulme 
et  des  affaires  du  Roy  qui  lors  soffroient  an  moien 
des  guerres  Aussy  considerant  la  naturelle  bonte  du 
Roy  qui  luy  faisoit  esperer  veoir  s'asseurer  qn'apres 
avoir  par  luy  mis  ordre  a  quelques  affaires  plus  pres- 
santes, et  avec  les  ans,  ayant  plus  grande  congnois- 
sance  des  droictz  de  la  dite  Dame  Ducbesse  il  luy 
en  feroit  recompense  eile  avoit  differe  tousjours  d'en 
faire  poursuitte  Jusques  a  lors  qu'estant  en  delibera- 
tion  de  presenter  requeste  a  ladite  Court  de  Parle- 
ment  de  Paris,  ne  voullant  toutesfois  rien  faire  qui 
ne  fust  agreable  audit  Seigneur  Roy,  Elle  auroit 
supplie  humblement  luy  voulloir  declarer  sur  ce  sa 
vollonte  et  en  tout  cas  voulloir  donner  acte  de  la 
demande  quelle  vouUoit  et  entendoit  faire  a  fin  de 
partao^e  et  delivrance  des  droicts  dessusdits  a  eile 
appartenant  Afin  que  la  surceance  pour  le  temps 
advenir  ne  luy  peust  donner  ny  apporter  aulcun  dom- 
maigc  ny  prejudice.  Sur  quoy  en  ayant  le  Roy  com- 
municque  a  son  Conseil  ou  estoient  ses  advocat  et 
procurcr  general  auroit  ordonn^  que  ladite  daine  Du- 
chesse  de  Ferrare  sa  tante  auroit  acte  de  ladite  pre- 
sentation  de  requeste  contenant  sa  demande  pour 
luy  faire  servir  a  ce  que  de  raison  Sauf  neantmoiu(>-s 
et  reserve  a  son  procureur  general  ses  exceptions 
et    deffences   Tant   par  fin    de    non    recevoir  que  de 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        337 

non  valloir  et  depuis  ladite  dame  ayant  congneu  que 
ce  seroit  a  gre  et  a  plaisir  au  Roy,  que  ce  quil  luy 
pourroit  bailler  en  recompense,  en  consideration  des 
droictz  par  eile  pretendus  appartint  a  treshaulte  et 
tresillustre  princesse  Madame  Anne  d'Est  sa  fille, 
femme  et  espouse  de  treshault  et  trespuissant  prince 
Messire  Jacques  de  Savoye  Duc  de  Nemours  et  de 
Genevoys  pour  en  disposer  par  eile  ainsy  quelle  ver- 
roit  bon  estre  ladite  dame  Duchesse  de  Ferrare  se 
voulant  conformer  au  bon  plaisir  et  volonte  du  Roy 
auroit  le  vingtneuniesme  jour  d'Octobre  mil  cinq  cens 
soixante  huict  pardevant  deux  notaires  du  chastellet 
de  Paris  faict  don  pur  et  simple,  irrevocable  et  entre 
vifs  de  tous  iceulx  droictz,  en  ce  qui  est  en  et  au 
dedans  le  royaulme  de  France  non  comprins  le  droict 
par  eile  pretendu  audit  duche  de  Bretaigne  A  la  dite 
dame  Duchesse  de  Nemours  sa  fille,  qui  l'auroit  de- 
puis bien  et  deuement  accepte,  Et  apres  ladite  ac- 
ceptation  craignant  que  a  faulte  de  faire  plustost  in- 
stance  ou  poursuitte  desdits  droictz  On  ne  voulsist 
tant  a  eile  que  a  la  dite  dame  sa  mere  objecter 
une  prescription  ou  fin  de  non  recevoir  de  dix  ans 
auroit  incontinant  et  des  le  septiesme  jour  d'Aoust 
mil  cinq  cens  soixante  neuf  obtenu  lettres  en  forme 
de  commission,  Et  en  vertu  dicelles  faict  adjourner 
et  assigner  le  procureur  general  du  Roy,  en  ladite 
cour  de  parlement  a  Paris  Et  contre  luy  conclud 
par  son  adjournement  libelle  du  douzieme  jour  de 
Septembre  mil  cinq  cens  soixante  neuf  quil  eust  a 
soy  desister  et  departir  de  la  moictie  de  plusieurs  terres 
et  Seigneuries  y  declarees  quelle  auroit  pretendu  avoir 

Oollection.  22 


338  VERMISCHTE    DOCUMEISTE  . 

compei-te  et  appartenu  ausdits  feuz  de  bonne  me- 
moire le  Roy  Loys  douzieme  de  son  propre  et  a 
ladite  defFuncte  dame  Anne  Duchesse  de  Bretaigne 
son  esponse  ses  ayeul  et  ayeulle  Et  len  soiiffrir  et 
laisser  souffrir  joyr  plcinement  et  paisiblement  mesmes 
a  luy  rendre  les  fnüctz  depiiis  tel  temps  et  soubz 
teile  estimation  que  de  raison  non  obstant  quelquc 
revocation  on  disposition  faicte  au  contraire,  a  la- 
quelle  poursuitte  se  scroit  depnis  joincte  ladite  dame 
Ducliesse  de  Ferrare  Et  le  XXIX"»«  jour  oudit  moys 
de  Septembre  faict  signifier  ses  moyens  dadjonction 
audit  Seigneur  procureur  general  Et  neantmoings 
pour  le  regard  du  duche  de  Bretaigne  Conte  de 
Nantes  et  autres  droictz  successifs  a  eile  apparte- 
nant  non  compris  en  la  donnation  par  eile  faicte 
a  ladite  dame  Ducliesse  de  Nemours  auroit  icelle 
dame  Duchesse  de  Ferrare  le  premier  jour  d'Octobre 
ensuivant  prins  commission  et  en  vertu  dicelle  le 
mesme  jour  faict  assigner  le  procureur  general  aux 
uns  que  contre  luy  eile  vouloit  et  entendoit  pretendre 
et  dont  depuis  eile  luy  auroit  faict  signifier  et  ball- 
ier coppie  touttes  lesquelles  instances  ledit  Fregose 
oudit  nom  ensemble  ladite  dame  Duchesse  de  Ne- 
mours disoient  avoir  este  intentees  non  pour  en  faire 
autre  poursuitte  en  jugement  contradictoire,  ne  vou- 
lant  pour  den  enti*er  en  contention  avec  le  Roy  leur 
souverain  Seigneur  duquel  elles  ont  cest  honneur 
que  de  luy  estre  si  proches  parentes,  mais  seulle- 
ment  pour  interrompre  une  prescription  dont  ledit 
Seigneur  procureur  general  ou  autres,  eussent  peu 
sayder   a   ladvenir   esperant  et  sasseurant   tousjours 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        33^ 

par  eile,  que  quand  il  plairoit  a  Dieu  donner  au  Roy 
quelque  bonne  paix  repos  et  tranquilite  a  ses  afFalres, 
il  leur  accorderoit  volontiers  d'entendre  leurs  droictz 
et  les  entendant  il  ne  fauldroit  par  sa  naturelle  bonte 
et  par  la  bonne  afFection  quil  leur  a  de  tout  temps 
demonstree  aussy  pour  le  zele  quil  a  tousjours  de 
faire  droict  et  justice  a  tous  ses  subjectz  et  jusques 
au  moindre  diceulx  de  leur  faire  incontinant  droict 
et  prompte  raison  dont  depuis  elles  ont  eu  preuve 
Car  sitost  qu'apres  les  troubles  et  guerres  civilles 
Dieu  luy  auroit  fait  la  grace  de  composer  ses  sub- 
jects  il  auroit  voulu  entendre  la  deduction  des  droicts 
dessusdits  Et  les  moyens  par  lesquels  lesdites  dames 
Duchesses  de  Ferrare  et  de  Nemours,  pretendoient 
ledit  contract  et  traicte  de  mariage  estre  nul  Ce  que 
lesdites  dames  estimoient  luy  avoir  este  sy  claire- 
ment  demonstre  par  le  discours  des  choses  passees 
et  par  les  pieces  quelles  portoient  en  main  Que  oultre 
ce  quil  ne  pouvoit  desnier  que  la  renonciation  et 
cession  faictc  par  le  pretendu  procureur  de  ladite 
darae  Duchesse  de  Ferrare  ne  feust  notoirement 
et  evidemment  nulle  Taut  par  disposition  de  droict 
que  par  les  ordonnances  royaulx  estans  faictes 
par  un§^  pretendu  procureur  d'une  mineure  et  en 
bas  aage  Ne  scachant  et  ne  cognoissant  rien  de  ses 
droictz  portant  alliennation  de  ses  biens  tant  meubles 
que  inmeubles  pour  et  au  proffict  de  son  tuteur  et 
pour  sy  vil  pris,  que  le  seul  revenu  dune  annee  de 
ses  droictz,  vault  mieux  que  ce  quil  luy  a  este  pro- 
mis  pour  faire  ladite  renonciation  et  cession ,  Voire 
que  la  seulle  couppe  de  Ja  forest  de  Montfort  Lamaury 


340  VERMISCHTE    DOCÜME!?TE  , 

(lont  «n  a  tir^  infinis  deniers  et  dont  II  ne  se  peult 
denier,  qiie  la  moictie  nappartienne  a  ladite  dame 
Ducliesse  valloit  plus  qiie  ce  quil  luy  a  este  promis 
parquoy  ne  pouvoit  avoir  doubte  que  nonobstant  teile 
renonciation  et  cession,  lesdites  dames  Ducbesses  de 
Ferrare  et  de  Nemours  esdits  noms,  debvoient  ren- 
trer  esdits  droitz  successifs  tant  de  la  maison  d'Or- 
leans  que  de  Bretaigne,  suppliant  treshumblement 
Sa  Majeste  de  leur  en  faire  administrer  justice,  sy 
mieulx  il  ne  luy  plaisoit  passer  les  choses  par  la- 
myable.  Comme  sembloit  requerir  la  qualite  des  par- 
ties,  qui  sont  si  proches  parens,  la  qualite  de  la  ma- 
tiere  qui  est  arbitraire  et  laage  de  la  dite  dame  Du- 
chesse  de  Ferrare  qui  ne  pouvoit  esperer  de  veoir 
en  sa  ^'ye  ce  differend  sil  passe  par  les  formalitez 
ordinaires  de  la  justice,  declarant  quelles  ont  tous- 
jours  desire  conduire  les  choses  a  quelque  honneste 
et  raisonnable  composition  avec  la  bonne  grace  et 
contentement  du  Roy  quelles  preferent  a  tous  les 
biens  de  ce  monde.  Chose  pareillemant  que  desi- 
rant  ledit  Seigneur  Roy,  il  auroit  voullu  et  ordonne 
que  lesdites  dames  comniuniquassent  leurs  moyens 
pieces  tittres  et  cnseignemens  a  ses  advocat  et  pro- 
cureurs  generaulx  Ce  qui  auroit  este  faict  et  encores 
non  content  de  ce  auroit  voullu  en  presence  de  la 
Royne  sa  mere  Monsieur  le  Duc  d'Alen^on  son  frere 
et  aultres  princes  et  Seigneurs  de  son  conseil  et 
quelques  presidens  de  Sa  Court  entendre  lesdits  moiens 
par  lorgane  de  ladvocat  desdites  diimes  Ce  qui  auroit 
este  semblablement  faict,  tellement  que  apres  avoir 
le  tout  au  long  entendu  et  ne  voullant  ceste  cause 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        341 

eiitrer  en  plus  grande  Involution  de  proces  et  aussy 
quil  veult  et  entend  que  ce  quil  baillera  pour  le 
Supplement  et  recompense  des  droictz  pretendus  par 
ladicte  dame  Duchesse  de  Ferrare,  soit  et  demeure 
ausdits  Sieurs  Duc  et  dame  Duchesse  de  Nemours 
le  tout  aux  conditions  cy  apres  desduittes.  Ce  que 
ledit  Fregose  oudit  nom  a  consenty  et  accorde  et 
dabondant  entant  que  besoing;  seroit  le  consent  et 
accorde  a  la  charge  neantmoings  de  lususfruict  et  de 
la  libre  disposition  du  boys  de  la  forest  de  Montar- 
gis  pour  ladite  dame  de  Ferrare  durant  sa  vye  et 
pour  en  joyr  par  la  dite  dame  de  Nemours  apres 
ledit  ususfruict  expire  comme  dame  et  proprietaire 
aux  charges  toutesfois  cy  apres  declarees  Et  en  con- 
sideration  des  grands  et  louables  Services  que  ledit 
Sieur  Roy  a  receus  tant  de  feu  tresbault  et  puissant 
Seigneur  et  prince  Messire  Francois  de  Lorrainne 
quand  il  vivoit  Duc  de  Guise  grand  Maistre  et  grand 
Chambellan  de  France  et  dudit  Messire  Jacques  de 
Savoye  Duc  de  Nemours  et  de  Genevoys  premier 
et  second  maris  de  ladite  dame  Duchesse  que  d'aultres 
Services  quil  a  ja  re^euz  et  quil  espere  encores  rece- 
voir  de  la  posterite  desdits  maris  et  d'elle  Ayant  aussy 
esgard  a  ce  que  oultre  la  somme  de  deux  cens  cin- 
quante  mil  escus  de  (sie)  dor  qui  demeurent  aux 
freres  et  seurs  de  ladite  dame  de  Nemours,  au  cas 
que  ladite  dame  Duchesse  de  Ferrare  n'en  disposat 
autrement  le  Roy  leur  entent  quitter  tout  recours  de 
garantie  dommaiges  et  interests  quil  eust  peu  avoir 
contre  eulx,  a  faulte  davoir  faict  par  leur  pere  et 
ayeul  ratiffier  lesdites  renonciation  et  cession  faictes 


342  VERMISCHTK    DOCUMENTE  . 

par  iadite  daiue  Duchesse  de  Ferrare,  en  soiidit  tiaitte 
de  manage,  apres  avoir  coiifere  avec  la  Royne  sa 
mero  Messieurs  ses  freres  et  autres  plusieurs  princes 
de  son  saiij^  et  Seig^neurs  de  son  eonseil  prive  tant 
des  droictz  desdites  dames  que  des  moyens  de  traic- 
ter  chevir  et  composer  avec  elles  mesmes  apres  avoir 
Guy  le  Seigneur  de  Piebra  conseiller  audit  conseil 
et  son  advoeat  general  et  sur  ce  delibere  plusieurs 
fois  avec  les  dessusdits  Seigneurs  auroient  este  passes 
quelques  articles  entre  lesdits  partyes  et  finablement 
le  tout  veu  et  considere  se  seroit  ledit  Seigneur  Roy 
condescendu  a  transiger  chevir  composer  et  accorder 
en  la  forme  et  maniere  et  aux  conditions  et  charges 
cy  apres  declarees  et  speciffiees. 

Pour  ce  est  il  que  cejourdhuy  date  de  cesdites 
presentes  consentellement  estably  par  devant  nous 
Pierre  le  Jeune  et  Scipion  Lebon  notaires  royaulx 
jures  commis  et  establis  en  la  Chastellenye  de  Cres^y 
en  Valois  demourans  a  Villiers  Costerests,  treschres- 
tien  treshault  et  tresexcellent  Prince  Charles  neufiesme 
par  la  grace  de  Dieu  Roy  de  France,  en  la  presence 
et  assiste  de  la  Royne  sa  mere  Messeigneurs  les 
Duo  d'Anjou  et  d'Alen^on  ses  freres,  Messire  le  Duc 
de  Loraine  beau  frere  du  Roy  le  Cardinal  de  Guyse 
Le  prince  Daulphin  Duc  dtJzes  de  Morvillers  de 
Lansac  Les  Seigneurs  evesques  de  Limoges  Carna- 
valles,  de  Foix  et  ledit  du  Faour  et  de  plusieurs 
aultres  Seigneurs  de  son  conseil  prive  ledit  advoeat 
dune  part  et  ledit  Galeas  Fregose  suffesamment  fonde 
de  lettrcs  de  procuration  du  huictiesme  jour  de  No- 
vembre  dernier  passe   signees  Croiset  et  Franquelin 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        343 

notalies  au  Chastellet  de  Paris  de  treshaulte  et  ex- 
cellente  Princesse  Madame  Renee  de  France  Du- 
chesse  de  Ferrare  et  de  Chartres  Contesse  de  Gisors 
et  dame  de  Montargis  en  soii  nom  et  de  soii  clief 
Et  encores  treshaulte  princesse  Madame  Anne  d'Est 
femme  et  espouse  de  treshault  et  puissant  prince 
Messire  Jacques  de  Savoye  Düc  de  Nemours  et  de 
Genevoys  pour  luy  suffizamment  et  irrevocablement 
auctorisee  par  son  contract  de  mariage  faict  et  passe 
a  Monceaux  ie  XXIX«  jour  d'Avril  mil  cinq  cens  soi- 
xante  six  et  comme  ayant  le  droict  cedde  de  ladite 
dame  Ducliesse  de  Ferrare  taut  par  sa  donnation  a 
eile  faicte  des  le  XXIX®  jour  d'Octobre  MV^  soixante 
huict  que  par  autre  donnation  lesquelles  partyes  et 
chacune  dicelles  ont  recong^neu  et  confesse  avoir 
faict  et  passe  et  contracte  fönt  passent  et  contractent 
ies  traicte  transaction  accord  appoinctement  et  con- 
venances  qui  ensuyvent  Cest  assavoir  que  ledit  Fre- 
gose  oudit  nom  et  dame  de  Nemours  chacun '  endroict 
soy  Ont  ratiffie  loue  et  agree  et  par  ces  presentes 
louent  agreent  et  ratiffient  le  contract  de  mariage 
de  ladite  dame  Duchesse  de  Ferrare  qui  fut  faict 
lan  mil  V^XXVII  selon  sa  forme  et  teneur  et  en  ce 
faisant  Ont  cedde  quitte  et  transporte  ceddent  quittent 
et  transportent  audit  Seigneur  Roy  et  ses  successeurs 
Roys  de  France  tous  Ies  noms  raisons  et  actions 
tant  rescindentes  que  rescissoires  quelle  pouvoient 
pretendre  a  raison  des  droictz  successifs  tant  pater- 
nels  que  maternels,  ou  autrement  en  quelque  maniere 
que  ce  soye,    fors  et   excepte   toutesfois  la  somme 

1  Das  mit  Gursivlettern  Gedruckte  ist  im  Original  unterstrichen. 


344  VERMISCHTE    DOCUMENTE  . 

de  deux  cens  cinquante  mil  escus  promise  a  ladite 
dame  Duchesse  de  Ferrare  par  son  contract  de  ma- 
nage que  ledit  Fregose  nentent  comprendre  en  ceste 
presente  cession  et  moyeiinant  les  choses  susdites 
et  en  consideration  de  ce  que  dessus  ledit  Seigneur 
Roy  apres  avoir  eu,  sur  ce  ladvis  et  conseil  des 
dessusdits  mesmes  du  consentement  dudit  Fregose 
Oultre  la  somme  qui  a  este  promise  a  ladite  dame 
Duchesse  de  Ferrare  par  sondit  contract  de  mariage 
a  cedde  quitte  et  transporte  et  promet  garentlr  de 
tout  troubles  et  empeschemens  quelzconques  ausdites 
damcs  Duchesses  de  Ferrare  et  de  Nemours  Cest 
assavoir  a  ladite  dame  Duchesse  de  Ferrare  sa  vye 
durant  seullement  et  pdur  ladite  dame  Duchesse  de 
Nemours  ses  hoirs  et  ayant  cause  le  duclie  de  Ne- 
mours y  comprins  les  Chastellenyes  tcrres  et  Seig- 
iieuries  de  Chateaulandon  de  Graye  Pont  sur  Yonne, 
Cherroy,  Nogent  sur  Seyne  et  Pont  sur  Seyne  avec 
les  appartenances  et  deppendances  Tout  ainsy  et  en 
la  forme  et  mauiere  que  en  joyssoit  ledit  Seigneur 
de  Nemours  et  de  Genevoys  Et  auparavant  luy  feu 
de  bonne  memoire  le  Duc  Philippes  de  Savoye  son 
pere  et  encores  auparavant  eulx  les  predecesseurs 
Roys  Et  oultre  la  terre  et  Seigneurie  de  Montargis 
avec  la  forest  leurs  appartenances  et  deppendances 
tout  ainsy  que  le  tout  se  poursuit  et  comporte  tant 
en  villes  Chasteaux  forteresses  maisons  manoirsfermes, 
grandz  boys,  bois  taillis  garennes  forests,  paissons 
eaues  et  forests  et  rivieres  estangs  pescheries  leurs 
rentes  terrages  fours  moullins  et  pressoueres  pres- 
soirs  banneaulx,  droictz  de  foires  halles  et  marches. 


BETREFFEND  ESTB  UND  LOTHRINGEN.        345 

büuchei'ies  dixmes  champarts  lotz  et  ventes  arriere 
ventes  saisines  racliapts  reliefs  amendes  espaves 
successions  de  bastards  biens  vaccans  forfaictures 
restitutions  Terres  baiines  et  vagues  ou  teiiues  saus 
Seigneur  peages  coustumes  passages  gruerye  grairie 
tiers  dangiers,  droictz  de  patronnage  Collation  et  pre- 
sentation  de  benefices  en  patronnage,  provision  d'of- 
fices  ordinaires  usaiges  franchises  libertez  confisca- 
tions  fors  et  excepte  en  cas  de  lese  Majeste  divine 
et  humaine  et  autres  droicts  profficts  revenus  et  es- 
mollumens  quelseonques  pour  commencer  d'en  joyr 
par  lesdites  daines  Duchesse  de  Ferrare  et  de  Ne- 
mours respectivement  du  jour  Saint  Remy  dernier 
passe  Cest  assavoir  par  ladite  dame  Duchesse  de 
Ferrare  par  ususfruict  et  a  la  charge  neantmoings 
pendant  ledict  ususfruict,  pouvoir  faire  par  eile  coup- 
per  abbatre  et  disposer  des  boys  de  ladite  forest 
de  Montargis,  soit  bois  de  haulte  fustaye  ou  taillis 
ainsy  et  en  teile  quantite  quelle  vouldra  et  par  la- 
dite dame  de  Nemours  ses  hoirs  et  ayant  cause  en 
plaine  propriete  le  tout  a  la  charge  que  ladite  dame 
de  Nemours  pourra  vendre  allienner  et  ypothecquer 
a  qui  bon  luy  semblera  et  aussy  disposer  de  tout 
ou  partie  soit  par  testament  ou  donnation  entre  vifs 
envers  ses  enfFans  tant  du  premier  que  du  second 
lict  Ou  les  aulcuns  diceulx  et  neantmoings  la  et  au 
cas  que  ladite  dame  de  Nemours  n'eust  dispose  des 
choses  susdites,  ses  enffans  tant  du  premier  que  du 
second  lict  luy  succederont  selon  la  coustume  des 
lieux  ou  iesdits  biens  sont  scituez  et  assis  le  tout 
nonobstant  coustumes  et  Conventions  que  Ion  vouldroit 


346  VERMISCHTB    DOCÜMENTE  , 

alleguer  au  contralre  mesmes  le  tralcte  de  raariage 
dessusdit  a  dame  üuc  et  Duchesse  de  Nemours  et 
parceque  aiitrenient  ledit  Seigneur  Roy  n'eust  en- 
tendu  faire  la  presente  transaction  ny  semblablement 
ladite  dame  Duchesse  de  Ferrare  prester  consente- 
ment  a  icelle  Et  neantmoin^s  ladite  dame  Duchesse 
de  Ferrare  a  par  ces  presentes  descharge  et  de- 
scharge  ladite  dame  de  Nemours  sa  fille  presente 
stipullaiite  et  acceptante  eu  touttes  choses  que  des- 
sus,  des  charges  desquelles  avoit  charge  par  la  pre- 
miere  donnation,  scavoir  de  luy  faire  payer  et  con- 
tinuer  par  le  Roy  sa  pentiou  accoustumee  et  la 
«>arentie  de  deux  cens  cinquaute  mil  escus  de  dot 
a  eile  promis  par  son  contract  et  traitte  de  manage 
laquelle  somme  de  Il^L^  cy  devant  promise  a  ladite 
dame  Duchesse  de  Ferrare  a  son  traicte  de  mariage 
du  dixneufiesme  jour  de  Febvrier  mil  cinq  cens  vingt 
sept  ratiffie  par  ledit  Roy  Fran^oys  le  vingt  uniesme 
jour  d'Aoust  MV^  vingt  huict  ledit  Seigneur  Roy 
entend  et  proniet  estre  fournye  et  livree  a  ladite  dame 
ses  hoirs  et  ayans  cause  pour  luy  et  ses  successeurs 
Roys  lors  et  quant  la  comniodite  des  affaires  le 
pourra  porter  et  ce  pendant  les  assignations  baillees 
ou  a  bailler  par  forme  dengagement  ou  interest  pour 
ladite  soinme  luy  demeurera  a  eile  et  aux  siens  suy- 
vant  le  contract  avec  la  provision  et  nomination  de 
tous  et  thaciuis  les  offites  et  provisions  des  bene- 
fices  Sans  pouvoir  a  ladvenir  precompter  aulcune 
chose  des  fruicts  par  ladite  dame  Duchesse  de  Fer- 
rare Ou  les  siens  prins  et  perchus  ou  a  percevoir 
ne  a  l'occasion  de  ce  diininuer   en  faqon  quclconque 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        347 

ladite  somme  de  II^L^  de  principal  pour  eii  Jouir 
en  la  forme  et  maniere  que  ladite  dame  Duchesse 
de  Ferrare  en  a  cydevant  jouy  lesdites  cessions  et 
transpoi'ts  faicts  aux  charges  et  conditioiis  dessus- 
dites  Et  ce  en  tout  droict  de  haulte  justice  moyenne 
et  hasse  qui  sera  pour  ladvenir  administree  par  ceulx 
que  lesdites  dames  ou  leurs  successeurs  universels 
ou  particuliers  y  vouldront  commettre  et  quant  a  pre- 
sent  par  ceulx  que  le  Roy  y  a  cydevant  pourveuz 
et  commis  Lesquels  ne  seront  tenus  prendre  nou- 
velle  Provision  ains  exerceront  leurs  offices  leur  vye 
durant  soubs  lesdites  dames  successivement  a  la 
Charge  toutesfois  que  la  congnoissance  des  cas  Royaulx 
pour  le  retard  de  la  terre  et  chastellenie  de  Montar- 
«is  appartiendra  au  bailly  d'Orleans  ou  son  lieute- 
nant  Et  pour  les  causes  subjectes  a  presidialite  re- 
sortiront  les  causes  par  appel,  pardevant  les  juges 
presidiaux  dudit  Heu  Et  quant  au  duche  de  Nemours 
et  chastellenyes  y  comprises  par  le  present  contract 
la  congnoissance  desdits  cas  royaulx  appartiendra 
pareillement  en  premiere  instance  au  bailly  de  melun 
ou  son  lieutenant,  nonobstant  que  aulcunes  d'icelles 
chastellenyes  ressortissoient  par  cydevant  au  baillage 
de  Troye  et  quant  au  surplus  des  causes  subjectes 
a  ladite  presidialite,  elles  ressortiront  par  appel  par- 
devant les  juges  presidiaux  de  la  ville  de  melun, 
fors  toutesfois  et  excepte  les  causes  concernans  la 
Pairrie  ou  Celles  ausquelles  le  procureur  desdites 
dames  sera  partye  ou  joinct  lesquelles  causes  res- 
sortiront nuement  par  appel  en  la  cour  de  parlement 
a  Paris.     Se    reserve    aussy   ledit   Seigneur  Roy   la 


348  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

foy  et  hoinmalge  taut  dudit  duche  de  Nemours  que 
teires  et  Seigneiiries  de  Montargis  appartenances  et 
deppeiidances  pour  luy  en  estre  faict  et  porte  les- 
dites  foy  et  honimaige  quand  il  echerra  en  son  chas- 
tel  du  Louvre  a  Paris.  Et  parcequc  ausdit  duche 
de  Nemours  terres  et  Seigneuries  de  cliasteaulandon 
Nogent  et  Pont  sur  Seyne  et  de  Montargis,  et  leurs 
appartenances,  il  y  a  eu  cydevant  plusieurs  ventes, 
engaigeniens,  ypotliecques,  dons,  eschanges,  conces- 
sions,  et  aultres  distractions  et  allienations  faictes 
des  terres  particullieres  qu'en  deppendent,  soit  par 
ie  Roy  ou  aultrement  qui  par  sa  pcrmission  et  li- 
cence,  en  ont  cydevant  joy  ledit  Seigneur  accorde 
et  consent  ausdites  dames  et  chascunes  dlcelles, 
mesmes  aux  hoirs  et  ayans  cause  de  ladite  dame  de 
Nemours  quils  puissent  icelies  distractions,  alicna- 
tions  dons  cessions  ventes  ypotliecques  esclianges  et 
engaigemens  faire  casser  et  scinder  et  annulier  ou 
autrement  les  retirer  rembourser  de  leurs  deniers 
et  a  leur  proflict  tout  ainsy  que  ledit  Seigneur  Roy 
eust  peu  faire  la  et  au  cas  quil  eust  remy  a  soy 
lesdites  terres  et  encores  contra  tous  autres  illicittes 
detempteurs  intenter  pour  raison  desdits  droicts  telles 
actions  et  poursuittes  quilz  verront  bon  estre  Et  a 
ceste  flu  leur  a  ledit  Seigneur  faict  par  cesdites  pre- 
sentes  cession  et  transport  de  tous  lesdits  droictz 
ensemble  de  touttes  actions  soit  rescindentes  ou  res- 
cissoires  pour  y  parvenir  les  mettant  et  subrogeant 
du  tout  en  son  droict  et  lieu,  pour  en  faire  pour- 
suitte  a  leurs  perils  et  fortunes  contre  qui  elles  ver- 
ront  bon  estre,    moyennant   que    ce   ne   soyt  contre 


BETREFFEND    ESTE    tJND    LOTHRIJ^GEN.  349 

ledit  Seigneur  Roy  ne  autrement,  dond  il  seroit  ga- 
rend, en  Sorte  que  pour  raison  de  ce  il  ne  soyt  et 
ne  puisse  estre  aulcunement  inquiete  ores  et  pour 
l'advenir  lesquels  droictz  qiii  sont  ou  pourroient  estre 
a  ladvenir  ainsy  retires  comme  dict  est  ladite  dame 
Duchesse  de  Ferrare  a  voullu  et  veult  apartenir  a 
ladite  dame  Duchesse  de  Nemours  aux  charges  et 
conditions  dessusdites  et  lesquelles  en  tant  que  be- 
soing  est  ou  seroit  comme  semblablement  desdites 
terres  de  Nemours  de  Montargis  et  les  apartenances 
eile  a  de  rechef  faict  don  cession  et  transport  irre- 
vocablement  et  entre  vifs  a  ladite  dame  Duchesse 
de  Nemours  pour  ce  presente  et  acceptante  a  la  re- 
servation  toutesfois  dudit  ususfruict  et  de  pouvoir 
coupper  et  disposer  des  boys  de  ladite  forest  comme 
dict  est.  Veult  toutesfois  et  entend  ledit  Seigneur  Roy 
comme  aussy  ladite  dame  de  Ferrare,  Que  la  et  au 
cas  que  ladite  dame  de  Nemours  precedde  ledit 
Seigneur  Duc  de  Nemours  son  espoux  En  ce  cas 
icelluy  Seigneur  joysse  par  ususfruict  desdits  duches 
de  Nemours  terres  et  Seigneuries  de  Montargis  appar- 
tenances  et  deppendances  mesmement  des  preroga- 
tives  et  dignites  a  ce  requises.  La  toutesfois  et 
au  cas  quil  survive  lesdites  dames  de  Ferrare  et  de 
Nemours,  Car  teile  est  la  volonte  desdits  Seigneur 
Roy  et  de  ladite  dame  de  Ferrare,  chose  qui  a  este 
stipulee  et  acceptee  par  Beurdetto  Belantano  lieute- 
nant  de  la  compaignie  du  prince  de  Genevoys  fonde 
suffizamment  de  lettres  de  procuratiion  du  vingtiesme 
du  present  moys  passee  pardevant  nous  et  au  sur- 
plus  pour   leffect  de   la  jouyssance   desdites   terres 


350  VERMISrHTR    DOCUMEKTE  . 

ainsy  donnees  pour  Supplement  et  recompense,  a 
ledit  Scigneur  Roy  consenty  et  accorde  veult  et  ac- 
corde  et  consent,  que  les  inventaires  baulx  a  ferme 
extraicts  et  contracts  quelzconques  et  tous  autres 
instrumens  et  pieces  concenians  lesdites  terres  et 
Seigneuries  par  luy  ceddees  en  ce  present  contract 
et  transaction,  qui  se  trouveront  en  sa  chambre  des 
Comptes,  Tresor  des  Chartres  Greife  de  ses  Courts 
de  Parlement  ou  Jurisdiction  ordinaire  et  autres  lieux 
quelsconques  5  soient  baillees  et  delivrees  ausdicte$ 
dames  Duchesse  de  Ferrare  et  de  Nemours  les  suc- 
cesseurs  ou  ayans  cause,  les  coppies  coUationnees 
ainsy  quil  appartiendra  sans  quelles  soient  tenues 
pour  ce  en  requerir  aultres  lettres  compulsoires  ou 
pareatis  que  ces  presentes  et  au  surplus  moyennant 
les  clioses  susdites  a  ledit  Seigneur  Roy  quitte  et 
quitte  a  tieshault  et  souverain  prince  et  Seigneur 
Monsieur  le  Duc  de  Fen*are  et  a  ses  aultres  freres 
et  soeurs  beritieres  desdits  deffiincts  domp  Alfonse 
et  Hercules  d'Est  leur  ayeul  et  pere  de  ladite  dame 
Duchesse  de  Ferrare  les  renonciation  et  cession  por- 
tees  par  ledict  contract  et  ti-aicte  de  manage  Et  du- 
quel  recours  et  garantye  au  cas  que  ledit  Seigneur 
Duc  de  Ferrare  ses  freres  et  soeur  ou  beritiers  ou 
aulcun  d'iceulx  ou  aulcun  d'eulx  voulussent  impug> 
ner  ou  debbattre  ou  faire  retrancber  ou  diminuer 
lesdites  donations  faictes  a  ladite  dame  Duchesse  de 
Nemours  pour  ce  presente  acceptante  sesdits  hoirs 
et  ayans  cause  pour  en  faire  teile  poursuitte  et  a 
ses  perils  et  fortunes  toutesfois  ainsy  quelle  verra 
bon  estre  Et  sy  a  encores  ledit  Seigneur  Roy  promis 


BETREFFEND    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  351 

et  promet  par  ces  presentes,  moyennant  ce  que  dict 
est  acquitter  et  faire  tenir  quicte  lesdites  daines  Du- 
chesses  de  Ferrare  et  de  Nemours  chaeune  et  pour 
leur  retard,  et  entent  quelles  y  pourroient  estre  te- 
nues  de  touttes  les  debtes  et  charges  dont  lesdits 
suecesseurs  dudit  feu  Roy  Loys  douzjesme  et  Anne 
de  Bretaigne  son  espouse  pourroient  estre  char^ees, 
Et  encores  en  consideration  de  ce  que  ladite  dame 
Duchesse  de  Ferrare,  n'a  jusques  a  present  joy  de 
la  presente  recompense,  mesmes  en  contemplation 
des  fruicts  que  ledit  Seigneur  Roy  et  ses  predeces- 
seurs  en  pouroient  avoir  euz  et  perceuz,  depuis  le 
deceds  dudit  Roy  Loys  douziesine  ledit  Seigneur  Roy 
luy  a  promis  faire  cejourdliuy  recompense  de  quelque 
somme  de  deniers  teile  quil  sera  advisee  entre  eulx 
Et  oultre  en  faveur  de  la  proximite  de  lignage  dont 
icelies  dames  luy  appartiennent  et  des  bons  etagreables 
Services  quil  a  receu  et  espere  encores,  que  luy  et 
ses  suecesseurs  Roys  receveront  de  la  posterite 
desdites  dames  les  voulant  honorer,  comme  leurs 
grandeurs  et  rares  vertuz  le  meritent  ledit  Seig- 
neur  Roy  a  voulu  et  promet  enrichir  et  decorer 
le  duche  de  Nemours  compose  desdites  chastelle- 
nyes  de  Chateaulandon  Graye^Pont  sur  Yonne  Cherrey 
Nogent  sur  Seyne  et  Pont  sur  Seyne  avec  leurs  appar- 
tenances  du  tittre  de  Pairerie  perpetuellement  tant 
pour  masle  que  pour  femelles  a  ladvenir  leurs  hoirs 
ou  ayans  cause,  sans  estre  subjectz  a  reversion  et 
pour  cest  eflfect  a  promis  et  promet  leur  en  faire 
expedier  lettres  et  icelies  veriffier  et  entheriner  en 
sa  Court  de  Parlement  de  Paris    et  partout  ailleurs 


352  VERMISCHTE    DOCUMENTE  . 

ou  il  appartiendra  Et  par  ce  que  par  le  moieii  du 
present  contract,  quelques  personnes  pourroient  pre- 
tendre  interest  comme  le  gi*effier  du  siege  presidial 
de  Troye  ou  aultre  a  cause  des  distractions  qui  se 
fönt  de  leur  ressort  ledit  Seigneur  a  promis  et  pro- 
met  par  ces  presentes  en  acquitter  et  indcmpninser 
lesdites  dames  Duchesses  ensemble  leurs  heritiers 
ou  ayans  cause  Et  par  ce  aussy  que  entre  autres 
recompenscs  que  ledit  Seigneur  baille  ausdictes  dames 
II  leur  baille  ladite  terre  de  Montarps  de  laquelle 
ladite  dame  Duchesse  de  Ferrare  joyssoit  auparavant 
pour  la  somme  de  dlx  neuf  cens  livrcs  tournois  de 
reute  a  eile  constituee  par  sondict  ti-aicte  de  mariage 
au  lieu  de  la  joyssance  dudit  Montargis  ledict  Seig- 
neur  Roy  a  cedde  et  cedde  par  ces  presentes  a  la- 
dicte  dame  Duchesse  de  Ferrare  ses  lioirs  et  ayans 
cause  la  terre  de  Gien  ses  appartenances  et  deppen- 
dances,  pour  en  joyr  par  forme  d'engagement  jusques 
a  la  concurrance  de  la  somme  de  dix  neuf  cens  livres 
par  an  seullement  Et  tout  ainsy  que  desdictcs  terres 
de  Chartres  et  de  Gisors  Et  partant  moyennant  tout 
ce  que  dessus,  se  sont  lesdites  partyes  quittees  respec- 
tivement  desistees  et  departies  de  touttes  choses  dont 
elles  eussent  peu  faire  demande  les  ungs  aux  autres 
et  se  sont  desistees  de  tout  proces  et  diiferendz,  Ile- 
nonceans  a  jamays  en  faire  poursuitte  et  parceque 
le  present  contract  peult  estre  subject  tant  a  esmo- 
logation  pour  le  regard  des  bions  estans  du  domayne 
du  Roy  que  pareillcment  a  insinuation  pour  le  re- 
gard des  donnations  y  contenues  lesdictes  partyes 
ont  constitue   et   constituent   pour   leur   procureur  et 


BETREFFEND    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  35Ji 

inessager  especial,  affin  de  requerir  et  consentir  par 
tout  Oll  il  appartiendra  lemologatioii  et  insiimation 
de  cest  accord  et  tiansaction  le  porteur  de  ces  pre- 
sentes  auquel  ils  oiit  donne  pouvoir  de  ce  faire  et 
tout  ce  que  au  cas  appartiendra,  promettant  tenir  et 
entretenir  le  contenu   cy  dessus  sans   y  contrevenir. 

En  tesmoinf^  de  ce  nous  Francoys  Chavenon 
garde  des  sceaulx  establis  aux  sentences  jugemens 
et  contracts  de  la  ville  et  chastelleriye  de  Crespy 
en  Valoys  pour  le  Roy  notre  Sire  et  la  Royne  sa 
mere  avons  scelle  ces  presentes  desdits  sceaulx  qui 
furent  faictes  et  passees  a  Villiers  Costerest  le  XXIII 
jour  de  Decembre  lan  mil  cinq  cens  soixante  dix  et 
a  coste  est  escript  collation  faicte  Lescrimer  ainsy 
signe  LE  JEUNE  et  LE  BON. 

Le  premier  jour  du  inoy  de  Febvrier  l'an  mil 
V^  LXXI  a  este  apporte  au  greife  du  Baillage  de 
Valois  ung  contract  passe  entre  tresclirestien  tres* 
hault  et  tresexcellent  prince  Charles  Neufiesme  par 
la  grace  de  Bleu  Roy  de  France  d'une  part  et  mes- 
dame  les  Duchesse  de  Ferrare  de  Genevoys  et  de 
Nemours  dautre  le  XXIII  jour  de  Decembre  MV^^LXX 
par  Mainfroys  de  la  Pallu  escuyer  ou  nom  et  comme 
procureur  des  dessusdits  pour  insinuer  ledit  contract 
au  greife  dudit  Bailliage  lequel  a  este  insinue  et  en- 
registre  audit  ^^effe.  Selon  la  forme  et  teneur  et 
aux  charges  et  conditions  portees  par  icelluy  dont 
ledit  De  la  Pallu  oudit  nom,  nous  a  requis  acte, 
que  luy  avons  certione ,  ces  presentes ,  pour  servir 
et  valloir  ausdites  parties  ainsy  que  de  raison  faict 
comme  dessus  par  moy  greffier  soubzsigne  TRUDELLE. 

Coll«ctioii.  23 


354  VERMISCHTE    DÜCUMENTk], 

L'an  MV^LXXI  le  samedy  111  jour  de  Febvrier, 
le  present  roiitract  a  csto  apporte  au  Grefte  du  Chas- 
tellet  de  Paris  et  icelluy  insinue  accepte  et  eu  pour 
agreable  aux  conditions  et  selon  que  contenu  est 
par  icelluy,  par  Mainfioy  De  la  Pallu  escuyer  comme 
portcur  dudit  contract  et  procureur  dudit  S.^  Roy  et 
desdites  dames  Duchesses  de  Ferrare  de  Genevoys 
et  de  Nemours,  desnommees  en  ce  present  contract 
et  ce  en  vertu  du  pouvoir  porte  par  icelluy,  donne 
audit  procureur  lequel  present  contract  ensemble 
l'acte  d'insinuation  devant  escript  ont  este  enregis- 
tres  au  XXVi  volume  dos  insinuations  dudit  Chas- 
tellet  suyvant  lordonnance  ce  requerant  ledit  De  la 
Pallu  oudit  nom  qui  de  ce  a  requis  et  demande  acte 
a  luy  octroye  et  baille  ces  presentes  pour  servir  et 
valloir  ausdites  parties  en  tenips  et  lieu  ce  que  de 
raison.  Faict  audit  Chastellet  soubz  nostre  seing  les 
jour  et  an  que  dessus.   Signe  HENRI  de  DROÜART. 

L'an  mil  VCLXXI  Le  Mardy  XXVIL  jour  de 
Febvrier  le  present  contract  a  este  apporte  au 
greife  du  ßaillage  de  Nemours  et  insinue  accepte 
et  eu  pour  a^eable  aux  conditions  et  selon  que 
contenu  est  par  icelluy ,  par  Maistre  J.  Bellanger 
secretaire  ordinaire  de  hidite  dame  et  Duchesse  de 
Ferrare  et  de  Messeigneurs  et  dame  de  Nemours 
et  porteur  dudit  contract  ausquels  sout  desnomes  les- 
dits  Seigneur  et  Daraes  et  ce  en  vertu  du  pouvoir 
porte  par  icelluy  donne  audit  Bellanger  oudit  nom. 
Lequel  present  contract  ensemble  l'arte  d  Insinuation 
devant  escript  ont  este  enregistres  aux  registres  ordi- 
uaires  d'insinuations  dudit  baillagc  suyvant  lordonnance 


BETREFFE^D    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  355 

ce  reqiierant  ledit  Bellanger  oudit  nom  qui  de  ce  a 
requis  et  demande  acte  a  luy  octroye  et  baille  ces 
presentes  pour  servir  et  valloir  ausdites  parties  en 
temps  et  lieu  ce  que  de  raison,  faict  audit  baillage 
de  Nemours  les  an  et  jour  susdits.  Signe  PINGÜE- 
NEAÜ. 

Ce  jourdhuy  mecredy  dernier  jour  de  Febvrier 
MV^LXXI  le  contract  de  donacion  cy  dessus  escript 
a  este  apporte  et  presente  au  Greffe  du  Baillage  de 
Montargis  par  moy  Jehan  Bellanger  secretaire  ordi- 
naire  de  Madame  Duchesse  de  Ferrare  et  de  Mes- 
seigneurs et  dame  de  Nemours  Et  icelluy  contract 
insinue  accepte  et  eu  pour  agreable  aux  conditions 
et  Selon  quil  est  porte  par  ledit  contract  duquel  il 
est  porteur,  du  quel  contenu  sont  desnommes  lesdicts 
Seigneur  et  dames  Et  ce  en  vertu  du  pouvoir  porte 
par  icelluy,  donne  audit  Bellanger  Oudit  nom  lequel 
present  contract  a  este  enregistre  aux  registres  ordi- 
naires  des  insinuations  dudit  Baillage  suivant  lordon- 
nance  ce  requerant  ledit  Bellanger  oudit  nom  qui  de 
ce  a  demande  acte  a  luy  octroye  et  baille  ces  pre- 
sentes pour  servir  et  valloir  ausdites  parties  ce  que 
de  raison  faict  audit  Baillage  de  Montargis  Les  an 
et  jour  que  dessus.     Signe  llOUANE. 

Le  present  contract  apporte  au  siege  du  Bail^ 
liage  de  Nogent  sur  Seyne  par  noble  homme  Maistre 
Pierre  Martin  ou  nom  et  comme  procureur  des  par- 
ties y  desnommees  pour  le  faict  de  1  insinuacion  quil 
a  convenu  faire  l'aiant  et  acceptant  a  ceste  fin  pour 
agreable  aux  conditions  et  ainsy  que  contenu  est 
par  ledit  contract  de  ce  requerant  ledit  Sieur  Martin 


350  VERMISCHTE    ÜOCUMENTK  . 

oudit  nom  a  este  insiniie  ensenibie  les  quatre  actes  din- 
8iiiuatioii  estant  en  fiii  d'icelle  au  registre  des  iiisiiiua- 
tions  de  ce  Baillage  en  la  fin  du  six.^  feuillet  et  finit  au 
inillieu  du  dixhuictiesme  feuillet  dudit  re«;istre  Par  moy 
greftier  soubzsigne  dudit  Baillage  dont  et  de  quoy  j'ay 
delivre  audit  Martin  oudit  nom  le  present  acte  pour 
servir  ausdites  parties  en  temps  et  lieu  ce  que  de  rai- 
son du  Mardy  dixiesine  jour  Davril  mil  cinq  cens  soi- 
xante  et  unze.  Signe  GülSMERY  (ou  GUNNERY?). 
L'an  inil  cinq  cens  LXXI  le  Mecredi  XI«  jour 
d'Avril  'le  present  contract  a  este  apporte  au  siege 
du  Baillage  de  Ponts  sur  Seyne  et  icelluy  insignue 
acceptc  et  eu  pour  agreable  aux  conditions  et  selon 
que  contenu  est  par  icelluy  par  noble  boinme  Maistre 
Pierre  Martin  comme  porteur  du  present  contract  et 
procureur  des  partyes  y  desnommees  pour  le  faict 
de  ladite  insignuacion  et  en  vertu  du  pouvoir  porte 
par  icelluy  contract  et  donne  audit  procureur  lequel 
present  contract  ensemble  l'acte  d'insinuation  devant 
escript  a  este  re^eu  et  enregistre  par  moy  soubz- 
signe  Edme  Belin  notaire  et  tabellion  audit  Ponts  a 
ce  faire  commis  par  noble  homme  et  saige  Maistre 
Pbilibert  Dumaignon  lieutenant  general  audit  bail- 
lage de  Ponts  a  ce  present  pour  labsence  de  Maistre 
Jehan  le  Clerc  gretiier  audict  Baillage  le  tout 
suyvant  lordonnance  et  auquel  Martin  oudit  nuin  ce 
requerant  a  este  octroye  et  baille  acte  par  ces 
presentes,  pour  servir  et  valloir  ausdictes  parties  en 
temps  e(  lieu  ce  que  de  raison.  Kaict  audit  Ponts 
soubz  mon  seing  mauuel  cy  mis  les  an  et  jour  que 
dessus.     Signe  BELIN. 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        357 

Collationne  a  so»  original  escript  eii  parclieniin 
Sans  racler  ce  fut  rendii  par  les  Notaires  du  Roy 
nostre  Sire  en  son  chastellet  de  Paris.  Soubzsigne 
le  vingt  septiesme  jour  d'Avril  mil  six  cens. ' 

13)  Memoire  des  pretentions  de  Ja  Duchesse  de 
Nemours.  2 

üultre  les  pretentions  cy  devant  baillees  par 
Madame  la  Ducliesse  de  Nemours  legataire  de  feu 
Monsieur  le  Cardinal  d'Est  son  frere,  eile  supplie 
Monseigneur  le  Duo  de  Ferrare  de  considerer  que 
soubz  le  legs  de  toutes  et  chacunes  les  sommes  de 
deniers  deues  par  le  Roy  audit  feu  Seign**ur  testa- 
teur  est  comprins  ee  que  Sa  Ma.*^  luy  debvoit  du 
ehef  de  feue  Madame  Leonor  d'Est  sa  soeur  qui  est 
decedee  sans  jamais  avoir  este  mariee  ne  reeeu  dot 
ou  partage  quelconque,  et  laquelle  par  son  testament 
du  XII°*''  Decembre  1.573  a  institue  pour  son  he- 
ritier  universel  ledit  feu  Seigneur  Cardinal  avec  Mon- 
seigneur  le  Duo  sou  frere  par  esgalles  portions. 

Et  ce  que  Sa  Ma.*^  debvoit  du  chef  dudit  feu 
Seigneur  Cardinal  estoit.  Premierement  la  dixieme 
partie  de  la  somme  de  deux  cens  mil  livres  tour- 
nois,  pour  laquelle  les  Vicontez  de  Caen,  Bayeulx 
et  Fallaize  estoient  engagez  audit  feu  Seigneur  Her- 
cules d'Est  Duc  de  Ferrare,  d'aultant  que  cette 
somme  de ^  yj^\\  üvres  tournois  il  appartient 

1  Die  verschiedenen  einzelnen  Ötüclie  dieses  Gesammt-Dokumentes  sind 
von  einer  andern  Hand  in  ein  einziges  zusammengestellt  worden. 

2  AIss.  de  Bethune.    Nro.  8516.  p.  8t. 

3  deux  cent? 


859  VERMISCHTE    DOCUMENTE  . 

a  ladite  feue  dame  Leonor  une  ciiiquiesme  conime 
heritiere  pour  une  cinquiesme  de  feu  Messire  Her- 
cules d'Est  son  pere,  partissant  avec  ledit  Seij»;neur 
Duc  son  freie,  ledit  fen  Seipieur  Cardinal,  ladite 
Dame  Anne  d'Est  Duchesse  de  Nemours,  et  Madame 
Lucresse  d'Est  femme  du  Seigneur  Duc  d*Urbin  ses 
freres  et  soeurs. 

A  laquelle  Leonor  pareillement  appartenoit  une 
cinquiesme  partie  de  sept  milions  tant  de  mil  livres 
que  ledit  Seigneur  Hercules  d'Est  son  pere  et  ses 
predecesseurs  ont  fourny  a  diverses  fois  ou  faict 
servir  pour  le  service  de  la  couronne  de  France, 
suyvant  le  cahier  qui  en  a  cydevant  este  presente  a 
la  Majeste  du  feu  Roy  Charles  IX.«"«  par  ledit  S/ 
Duc  de  Ferrare  des  l'an  mil  cinq  cens. 

Vray  est  que  dudit  cahier  il  ne  fust  lois  alloue 
pour  clair  et  liquide  que  dcux  milions  deux  cens 
mil  livres  que  Sa  Ma.'^  promit  paier  des  lors  par 
certaines  annees,  et  dont  a  la  verite  Ion  croit  bien 
que  pour  les  affaires  qui  se  sont  offertes  en  France, 
le  total  ne  la  plus  grande  partie  ne  peiit  estre  paie 
aux  jours  et  termes  assignez. 

Tant  y  a  que  desditz  deniers  re^euz  et  a  re^e- 
voir  pour  Toccasion  dessusdite  il  appartenoit  a  ladite 
feue  dame  Leonor  dEst  une  cinquiesme  partie  mon- 
tant  quatre  cens  quarente  mil  livres  tournois,  la- 
quelle ayant  fait  ses  deux  heritiers  universelz  ledit 
Seigneur  Duc  et  ledit  feu  Scigneur  Cardinal  ses 
freres,  il  en  appartient  audit  feu  Seigneur  Cardinal 
pour  sa  part  deux  cens  vingt  mil  livres  leguez  con- 
«equemment  a  ladite  dame  Duchesse  de  Nemours  et 


BETREFFEND    ESTE    UMD    LOTRINGEN.  359 

saus  prejudice  du  surplus  des  sept  milions  tant  de 
mil  livies  qiii  sont  veritablement  deubz  encores  quil 
y  reste  a  y  faire  droict  par  le  Roy. 

A  cela  Ton  ne  doubte  point  que  Ton  ne  res- 
ponde  que  par  le  testament  dudit  feu  Sei^neiir  Her- 
cules d'Est  pere  commun  des  parties,  il  a  laisse  pour 
tout  droict  d'institution  a  ladite  feue  dame  Leonor 
d'Est  sa  fille,  comme  pareillement  a  Madame  Lu- 
cresse  d'Est  sa  fille  depuis  mariee  audit  Duo  d'Ur- 
biii  a  chacun  cent  cinquante  mil  livres  tournois  pour 
une  fois  aultant  comme  il  en  avoit  baille  a  ladite 
dame  Duchesse  de  Nemours  en  faveur  de  son  ma- 
riage,  avec  commaiidement  tres  expres  quelles  ne 
puissent  plus  rien  demander  ne  avoir  tant  pour  rai- 
son de  legitime  et  portions  deues  par  droict  de  na- 
ture  comme  par  succession,  testament  ou  ab  intestat 
par  tous  et  quelques  moiens,  raisons  et  actions  qui 
se  puissent  dire  et  penser  qui  sont  les  propres  termes 
de  ladite  clause  testamentaire. 

Plus  que  Ton  n'adjouste  que  par  le  Statut  de 
Ferrare  chappitie  14  du  livre  second  soubz  le  tittre 
et  rubrique:  Quod  femina  descendens  contenta  sit 
eo  quod  ascendens  ei  dederit  vel  dare  promiserit 
aut  reliquit  in  dotem;  II  est  porte:  Quod  filia  vel 
neptis  aut  quaelibet  alia  femina  ascendens  contenta 
sit  eo  quod  pater  avus  aut  qmlibet  alius  ascendens 
dederit  promiserit  vel  reliquerit  in  dotem  nee  ultra 
lllud  occasione  legitime  vel  juris  dehiti  naturae  etiam 
mortuo  patre  vel  alio  ascendente  ab  intestato  possit 
fratres  suos  vel  alias  ascendentes  vel  descendentes 
Inquietnre  vel  aliud  pefere  etc.  Qui  sont  les  termes 


360  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

expres  du  Statut  que  1  on  pretend  estre  inviolable- 
ment  observe  a  Fenare. 

Mais  a  cela  il  se  peut  respoiidre  :  Preniierement. 
que  le  Statut  de  Fenare  noii  plus  que  noz  coustunies 
de  France,  qui  sont  poiir  la  plus  part  vraiz  statutz 
introduictz  par  le  cominun  advis  des  Estatz  et  ap- 
prouvez  par  le  Prince,  ne  peuvent  et  ne  doibvent 
avoir  lieu  que  pour  les  pais  ou  ils  sont  faictz,  et 
ne  peuvent  pas  imposer  loy  ne  forme  de  succeder 
aux  biens  qui  sont  en  France. 

Car  mesmes  en  France  la  disposition  de  la  cous- 
tunie  et  loy  inunicipale  n'a  lieu  quen  la  province 
ou  eile  est  l'aiste ,  et  nous  voions  tous  les  jours  en 
une  coustume  une  personne  estre  heritiere  dun  del- 
funt  ou  deffunte  et  nullement  heritiere  ou  donataire 
en  l'aultre,  llecours  a  l'arrest  vulgaire  des  bureaulx. 

üuo  fit,  que  suppose  que  ce  Statut  peust  ou 
deust  avoir  Heu  a  Ferrare  voire  pour  tous  les  biens 
dltalie,  il  ne  peut  neantinoings  avoir  lieu  pour  les 
biens  situez  en  France,  soit  de  feu  Monseigneur  le 
Duc  de  Ferrare,  ou  de  feue  Madame  Renee  de  France 
Duchesse  de  Chaitres  son  espouse ,  Car  quand  a  feu 
Mons.*"  le  Duc  de  Ferrare  il  ne  pouvoit  avoir  in- 
meubles  en  France  que  en  Normandie,  et  feue  Ma- 
dame la  Duchesse  en  Normandie  pais  Chartraiii  ou 
de  Montargis.  Par  toutes  lesquelles  coustunies  Insti- 
tution d'heritier  ne  peut  avoir  lieu. 

Bien  gardons  nous  et  observon»  en  France  le 
cliappitre  Quamvis  de  pactis  in  se.vto^  non  pas  ra- 
tione  juramenti  comme  il  se  void  neantnioings  par 
le  texte  dudit  chappitie  et  par  le  texte  du  chappitre 


BETREFFEND  ESTE  UNI)  LOTHRINGEN.        361 

Licet  de  jurejurando  eodetn  libro  que  le  chappitre 
est  foiide  siir  ceste  seule  raison,  car  iious  ne  gar- 
doiis  poiiit  eil  France  la  Constitution  de  Federicus 
qui  se  commence :  sacramenta  pubertcm  C.  Si  adver- 
sus  venditlofiem,  mais  pour  la  seule  incertitude  de 
la  fille,  laquelle  en  la  mariant  renonce  a  une  suc- 
cession  non  encores  defferee  et  a  laquelle  il  ne  se 
peult  faire  quelle  ne  viendroit  Jamais,  Et  laquelle 
succession  quand  eile  y  viendroit  luy  pourroit  estre 
inutile  quoi  que  ce  soit  le  moindre  prouffit  que  ce 
qui  luy  est  baille  en  dot. 

Or  ne  peult  on  dire  que  ce  chappitre  Quamvis 
puisse  aucunement  exclure  au  cas  qui  s'offre,  ladite 
feue  Leonor  d'Est  de  la  succession  de  feu  Monsieur 
ßon  pere.  Primo  car  il  parle  en  la  fille  quae  dote 
contenta  ad  bona  paterna  promisit  et  juravit  nullum 
sehahituram  regressum^  Atqui;  Car  jamais  ladite  feue 
Dame  Leonor  ne  s'est  contentee  de  ce  dot  ou  de 
ceste  legitime  que  feu  Monsieur  son  pere  luy  a  or- 
donnee  par  son  testament. 

Secundo,  II  faudroit  pour  faire  que  le  chappitre 
Quamvis  eust  lieu  au  cas  qui  s'offre  que  feu  Mon- 
seigneur  le  Duc  pere  de  ladite  Dame  l'eust  inariee 
de  son  vivant,  car  en  ce  cas  on  presume  qu'il  ne 
l'eust  pas  voulu  marier  et  dotter  que  convenablement 
et  Selon  son  estat,  Mais  ne  l'aiant  point  mariee  de 
son  vivant  et  luy  aiant  seulement  arbitre  ung  dot 
quoy  que  porte  ledit  Statut  de  Ferrare,  il  a  este 
juge  en  France  que  teile  arbitration  de  dot  nexclud 
point  la  fille  de  la  succession  paternelle  pourveue 
en  mariage  par  soii  pere  a  personne  certaine.    C'est 


SOS  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

le  proces  de  Monsieur  de  Thevalles  coiitre  le  iiiar- 
quis  d'Espinay,  ou  la  Court  receust  le  faict  de  la 
valleur  de  la  succession  patenielle,  Nonobstant  que 
le  pere  eust  arbitre  et  declaire  quelle  soinine  de 
deiiiers  il  vouUoit  estre  baillee  a  ladite  Dame  de 
Thevalles  pour  soii  dot  et  pour  tout  droict  successif, 
et  ordonne  mesmes  que  la  somme  eu  seroit  depposee 
es  inains  de  feu  Monsei(>-.''   le  Cardinal    de  Tournon. 

Tertio,  11  eust  fallu  que  non  seulement  ledit 
feu  Seigneur  Duo  eust  des  son  vivant  traitte  le  ma- 
nage de  sa  fille  en  certain  lieu,  mais  que  des  son 
vivant  le '  mariage  eust  re9eu  sa  perfection  et  fut 
juge  en  la  court  au  rapport  de  feu  Monsieur  Maistre 
Claude  Violle  par  deux  fois  contre  la  vefve  et  heri- 
tiers  de  feu  Jehan  Milles  marchant  de  3Iaringlies 
que  aiant  traitte  le  mariage  dune  sienne  fille  fiancee 
avec  Maistre  Guillaume  Forget  secretaire  de  Madame 
la  Duchesse  de  Lorraine,  et  filz  du  procureur  du 
Roy  a  Rion.  Imo  luy  aiant  paie  son  dot  et  de 
foitune  aiant  este  tue  pendant  les  fianceailles  de  sa 
fille,  la  renonciation  faite  par  ladite  fille  a  ladite 
succession  ne  tiendroit,  Nonobstant  que  l'oppinion  de 
Molineus  en  son  apostille  sur  Tarticle  de  la  coustume 
d'Auvergne  au  tittre  de  succession  feust  formelle- 
ment  au  contraire. 

Quarto,  II  eust  fallu  pour  faire  que  le  chappitre 
Quamvis  pcust  avoir  lieu  au  cas  qui  s'offre  pour  les 
biens  que  ledit  Seigneur  Diic  de  Ferrare  avoit  en 
France,  que  non  seulement  ladite  feue  Dame  Leo- 
nor  eust  accepte  le  legs  a  eile  faict  par  feu  Mon- 
sieur son  pere,  mais  que  par  eipres  eile  eust  renonce 


BETREFFEND    KSTE    ÜNÜ    LOTHRINGEN.  363 

eil  terines  disertz  a  la  succession,  Recours  a  l'arrest 
donne  depuis  six  mois  eii  la  secoiide  chambre  des 
Enquestes  contre  les  Mauconnis  de  Lion,  ayant  este 
juge  que  d'avoir  accepte  une  sonime  hereditaire  pour 
tout  droict  successif,  ce  n'estoit  suffisammeiit  renoncer. 

ftuinto,  encores  eust  il  fallu  que  ladite  renon- 
ciatioii  eust  este  faite  par  ladite  feue  Dame  des  que 
son  pere  estoit  vivant  et  pro  querenda  necduin  de- 
lata  hereditate,  estant  certain  et  aiant  este  juge  par 
infiniz  arrestz  quod  in  jam  quesita  hereditate,  le  chap- 
pitre  Quamvis  n'a  point  lieu  en  France  Utpote  ces- 
sante  praedicta  ratione  incertitudinis. 

Postremo,  quand  il  y  auroit  eu  renonciation  ex- 
presse  faite  du  vivant  du  pere  a  la  succession  non 
encores  acquise  et  en  faveur  du  mariage  du  vivant 
du  pere,  Encores  faudroit  il  pour  faire  que  teile 
renonciation  eust  lieu  en  France  que  pour  le  moings 
ladite  feue  Dame  Leonor  eust  receu  quelque  chose 
pour  son  droict  successif,  Comme  il  a  este  juge 
pour  la  Dame  de  Sagonne,  contre  M/^  de  Bouillon. 

Partant  il  demeure  bien  clair  que  nonobstant 
ledit  chappitre  Quamvis  et  la  disposition  testamen- 
taire  ne  le  Statut  susdit  de  Ferrare ,  la  succession 
dudit  feu  S.^  Duc  de  Ferrare  en  France  a  appartenu 
a  ses  enfans,  et  mesmes  a  ladite  feue  Dame  Leonor,  Ils 
y  debvoient  succeder  par  les  coustumes  de  France  qui 
sont  nostre  droit  commun  reiglant  touttes  successions. 

Ce  qui  respond  a  ce  que  Ton  voudi'oit  dire  que 
cela  pourroit  avoir  lieu  pour  la  succession  imuiobi- 
liaire  de  ladite  feue  Dame  Leonor,  uiais  que  quand 
a  present   il   n'en    est   point  question ,   D'auliant  que 


364  VERMISCMTK    DOCUMKNTE  , 

quHiid  H  luilite  succession  iinmohiliairc  de  ladile  feiie 
Dame  Leonor  en  ce  quil  eii  pouvoit  avoir  en  France, 
Slippose  que  ledit  feu  Seigneur  Cardinal  y  eust  eu 
moitie,  il  n'en  a  rien  legue  ni  donne  a  ladite  Dame 
Duchesse  de  Nemours,  Et  pour  ce  eile  n'y  peut  rieii 
pretendre.  Mais  quand  a  la  succession  u)obiliairc 
que  c'est  aultre  chose,  Car  les  meubles  en  France 
sont  reig'lez  suivant  la  coustume  du  domidle  et  que 
le  domicile  de  feu  Monseigneur  le  Cardinal  de  Fer- 
rare  etoit  notoirement  a  Ferrare  ou  ladite  Dame  Leo- 
nor en  est  excluse  par  ladite  disposition  testamen- 
taire  et  par  le  Statut. 

Car  cela  pourroit  avoir  lieu  et  quelque  appa- 
rence,  si  par  aultre  disposition  que  d'institution  dMie- 
ritier  soit  particuliere  ou  universelle,  ledit  feu  Seig- 
neur  Duc  eust  dispose  des  meubles  quil  avoit  en 
France,  Mais  en  ayant  expressement  dispose  a  tittre 
dinstitution  d'heritier  taut  universelle  que  particu- 
liere,  Teile  disposition  en  quelque  sorte  (jue  «e 
soit  ne  peult  militer  en  France  pour  les  niisons 
dessusdites;  Nam  (fuoil  potuit,  nohüt,  et  rolnif  (/uod 
non  potuit. 

11  y  a  plus;  car  conime  en  la  loi  Assumptio  §. 
final,  ad  municipales  et  de  hwolh  non  est  novum  ut 
quin  duobus  pluribusve  locis  domicilium  habeat.  II 
ne  se  peult  dire  que  le  domicile  de  FeiTare  et  d'Ua 
lie  doibve  estre  prins  pour  le  domicile  en  France 
pour  reigler  les  biens  meubles  et  immetibles  de  France 
par  un  Statut  rigourcux,  cruel,  et  contre  nature,  le- 
c|uel  partant  ne  doibt  tenir  par  le  chappitre  Cum  in 
Ferrariensis  et  le  chappitre  final  De  con^tituiionibus 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        365 

in  antiquis,  —  Tant  s'en  fault  quil  doibve  estre  ex- 
tendu  pour  avoir  lieu  en  France. 

II  se  void  par  le  texte  formel  du  commence- 
nient  de  lauthentique  De  heredibus  et  falcidia  collaf. 
prima  comme  la  legitime  est  establie  du  droit  de 
nature,  et  que  combien  que  Pon  ait  doubte  et  dis- 
pute en  droit  In  L.  cum  queritur,  et  en  l'authentique 
ensyvant  C.  de  inofficioso  testamento  si  per  statum 
legitima  possit  minui^  Toutesfois  il  a  este  tousjours 
hors  de  doubte,  Quod  in  totum  tolli  non  potest  §. 
sed  naturalis  institutionihus  de  jure  naturali  gentium 
et  civil i. 

Atqui  in  suppositione  presenti^  oultre  ce  que  la- 
dite  feue  Dame  Leonor,  n'ayant  que  cent  cinquante 
mil  livres  tournois  pour  tout  droit  successif,  n'auroit 
pas  la  centiesme  partie  de  sa  legitime  es  immeubles 
de  la  vouloir  encores  priver  des  meubles  qu*elle  doibt 
avoir  en  France ,  II  n'y  auroit  pas  de  raison. 

Veu  mesmes  que  par  disposition  de  droict  in  L, 
si  quando  §.  illud  etiam  C.  de  inofficioso  testamento 
si  inter  patrem  et  filium  aut  filiam  convenerit  ut 
certa  re  pro  omni  legitima  sit  contentus,  libere  tarnen 
poterit  supplementum  legitime  prosequL 

II  y  a  plus;  car  si  l'on  considere  bien  le  Statut 
de  Ferrare  cy  dessus  allegue  II  porte  ces  motz  ex- 
prez  en  la  fin  de  l'article  :  „Donec  erunt  aliqui  de  des- 
cendentihus  vel  ascendentihus  masculis.''  De  sorte 
que  considerant  bien  le  Statut  et  la  cause  finale  d'i- 
celluy,  Quae  est  causa  causarum,  II  est  faict  non  seule- 
ment  en  faveur  des  masles,  sans  prejudice  de  la 
primogeniture. 


366  VERMISCHTE    DOrilMENTE  . 

Quo  fit,  que  ladite  feue  Dame  Leonor  de  Fer- 
rare,  s'estans  trouvez  Monseig:.^  le  Duo  et  Monseig.' 
le  Cardinal  freres  tous  deux  masles  et  legitimes  he- 
ritiers  universelz  instituez ,  la  cause  et  la  faveur  du 
Statut  a  cesse  entre  eulx,  et  peut-on  dire  que  tous 
les  biens  taut  meubles  que  immeubles  de  ladite  def- 
funte  leur  ont  esg^allement  defFerez  et  s'ilz  ont  este 
une  fois  defferez  audit  feu  Seigneur  Cardinal,  II  s'en- 
suict  qu'il  en  a  peu  librement  disposer,  mesmes  au 
proffit  de  sa  soeur  qui  lui  debvoit  succeder  ab  in- 
testat. 

Accedat  qu'il  a  este  per  Jud.  Rotne  Rom.  quo 
combien  que  les  meubles  soient  ordinaiiement  reiglez 
par  le  domicile  auquel  ilz  appartiennent ,  Toutesfois 
quand  cest  en  diversite  de  provinces  esloignees,  esse 
et  situm  habere  dicuntiir,  nhi  e.rigi  dehent  contre  l'op- 
pinion  du  scilicet  en  la  loy  ^^cunctos  populos.'' 

Que  si  cela  s'est  den  jamais  praticquer,  cest  an 
cas  qui  s'offre ,  Car  si  jamais  on  a  dit  et  pratique, 
.^Quod  unns  rernm  Italicarum  alter  provincmlium  ha- 
hiturus  Sit,"  II  n'y  a  doubte  que  au  cas  qui  s'oftVe  on 
pcut  dire  que  le  patrimoine  de  feu  Monseigneur  Ir 
Duc  de  Ferrare  en  Italic  estoit  du  tout  separe  de 
celui  de  France. 

Or  que  une  somme  de  huict  ou  neufs  milions 
iie  soit  plus  estimec  que  des  meubles  precieux,  n'a- 
prochans  en  rien  de  teile  valleur,  dubitari  non  po- 
test,  Car  c'cst  un  tresor  incomparable  et  qui  fait 
bien  a  remarquer,  Cest  l'enticre  heredite  de  fen 
Monseigneur  le  Dur  de  Fei-rare,  Icquel  n'avoit  rien 
au  Duche  de  Chartres,  Conte  de  Gisor?  et  Montarjri^ 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        367 

qiii  estoient  propres  a  feue«  Madame  sa  femme,  Mais 
avoit  seulement  soii  eiiga^ement  de  Caen ,  Baieulx 
et  Fallaize,  ou  il  n'avoit  propriete  ne  possession. 

Consequemmeiit  demourant  clair  et  notoire  commc 
la  dite  Dame  Leonore  n'a  poiiit  este  excluse  de  l'he- 
redite  de  feu  Monseignem*  le  Duo  de  Ferrare  son 
pere  quaiid  aux  biens  qui  estoient  en  France,  et 
que  partant  Madame  de  Nemours  a  juste  cause  pre- 
tend  la  moitie  des  deniers  et  debtes  a  une  fois  qui 
lui  appartenoient  en  France. 

Plus  madite  Dame  supplie  S.  A.  de  considerer 
que  soubz  le  legs  a  eile  fait  de  touttes  les  sommes 
de  deniers  en  general  et  en  particulier  deues  par  le 
Roy  a  feu  Monseigneur  le  Card."^'  d'Est  sont  com- 
prinses  les  rentes  de  quatre  cens  quatre  ving-tz  six 
escus  six  solz  huict  deniers  tournois  d'une  part,  et 
trois  mil  escus  d'aultre. 

Car  le  Roy  estant  debiteur  du  sort  principal 
de  ses  deux  rentes  audit  feu  Seigneur  Cardinal  et 
ne  le  pouvant  paier  contant  luy  a  baille  ses  ren- 
tes par  forme  d'assignation  sur  l'hostel  de  Ville 
de  Paris. 

Estant  la  verite  teile  qu'en  telles  rentes  l'hostel 
de  ville  ne  faict  que  prester  son  nom,  et  que  le 
Roy  est  le  vray  debteur. 

Dont  s'ensuict  que  lesdites  rentes  sont  com- 
prinses  au  legs  general  de  touttes  et  chacunes  les 
sommes  de  deniers  deues  par  le  Roy. 

Et  combien  que  le  conseil  par  inadvertance  ne 
l'ait  ainsi  dit  aux  premieres  pretentions.  S.  A.  est 
supplie  de  ne  s'arrester  a  cest  erreui',  Mais  plus  tost 


368  VkRMlSCHTE    DOrUMKNTK. 

a    la    verite    qui   est    (jue    Icsdites   rentes    sont  com- 
prinses  au  leg"s. 

14)  Recueil  du  Plaidoyer  de  Maistre  Louys  Servin 
Advocat  general  du  Roy , 

Fait  en  Parlement  eii  la  cause  d'eutre  Dom  Ce- 
sar  d'Est  Duc  de  Modene  appeilant  et  demandeur  au 
principal  pour  raison  des  biens  delaissez  par  le  Car- 
dinal et  Duc  de  Ferrare  d'une  part :  et  Dame  Anne 
d'Est  Duchesse  de  Nemours  inthimee  et  defenderesse 
(Vautre. 

Au  bas  du  qiiel  est  TAnest  de  la  Cour  doiint' 
Taudience  le  maidy  15.  de  May  1601. 

Extraict  des  Registres  du  Parlement. 

(Du  Mardy  15.  de  May  niil   »ix  cens  un.} 

Entre  Dom  Cesat*  d'Est  Duc  de  Modene  appei- 
lant de  la  Seutence  ou  appoinctemeut  donne  par 
Maivstre  Denis  de  Here  Conseiller  en  la  Cour,  du 
10.  Janvier  dernier,  ensemble  de  toute  la  procedure 
faite  dcvant  luy  en  executiou  de  1' Arrest  de  la  Cour 
du  28.  Aoust  1600  et  demandeur  au  principal  evo- 
que  par  iceluy  Arrest  suyvant  la  requeste  presentee 
le  9.  jour  de  ce  mois:  et  Dame  Antie  dEst  Duchesse 
de  Nemours  heritiere  par  benefice  d'inventaire  du 
feu  Duc  de  Ferrare  son  frere  intliimoo  et  defen- 
deresse :  saus  que  les  qualitoz  puissent  nuire  ny  pre- 
judicier  aux  paities.  Apres  que  D.  Arnault  pour 
lappellant  qui  auroit  conclud  en  son  appel  de  ce 
que   le    commissaire    avoit    ordonne    que    les    pai-ties 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        369 

mettioient  leurs  pieces  par  devers  luy,  et  ä  rentiere- 
ment  de  sa  lequeste  afin  d'avoir  adjudication  des 
biens  delaissez  par  les  deffuncts  Cardinal  et  Duo  de 
Ferrare,  ävec  restitution  de  fruicts,  despens,  dorn- 
mages  et  interests:  Et  A.  Arnault  pour  rintbimee 
et  defenderesse  qui  auroit  propose  ses  fins  de  non 
recevoir  et  defeses,  ont  este  ouys. 


I 


Servin  pour  le  Procureur  general  du  Roy  a  dit 
que  comme  il  n'est  pas  possible  de  dire  tout  ce  qui 
sembleroit  appartenir  a  cette  cause,  il  ne  seroit  aussi 
convenable  de  la  traicter  par  un  long  recit,  mesme- 
ment  de  tous  les  exemples  de  cas  semblables  et 
loix  ou  Statuts  de  Pays  estrangers:  mais  il  suffira 
de  leur  part  quils  touebent  ce  qui  concerne  le  fait 
de  la  cause,  entant  principalement  qu'il  va  au  public, 
et  qu'avec  les  loix  et  coustumes  oü  sont  les  biens 
content! eux  ils  rapportent  Celles  des  autres  nations 
qui  se  trouvent  conformes  a  la  raison  et  au  droict 
de  France.  Et  premierement  y  a  l'appel  interjecte 
de  ce  que  le  commissaire  par  devant  lequel  les  par- 
ties  ont  procede  sur  le  commencement  de  leurs  dif- 
ferens  a  ordonne  que  le  pieces  seroient  mises  par 
devers  luy.  Ce  qui  est  facile  a  vuider.  Car  ce  n'est 
ce  qui  fait  plaider  les  parties,  ains  le  principal  pour 
lequel  l'Advocat  de  l'appellant  et  demandeur  a  con- 
clud  de  son  chef  et  comme  appelle  par  les  preten- 
dus  testamens  d/Alfonse  d'Est  premier  de  ce  nom 
Duc  de  Ferrare  l'an  1533.  par  celuy  Hercules  IL  du 
nom  fils  du  dict  Alfonse  de  l'an  cinquante  huict,  par 

Culioction.  24 


3TU  VERTUSCHTE    DOCUMENTB. 

autre  d'Aloys  Cardin  al  de  Ferrare  de  Tan  quatrevingto 
cinq,  et  par  uii  4.  dWlfonse  deuxiesme  de  Tan  quatre- 
ving^s  qiiinze  afiii  d'avoir  adjudication  de  tous  les 
biens  qui  oiit  appartenu  aux  testateiirs  et  dont  ils 
peuvent  avoir  jouy  tant  du  clief  de  Dame  Renee  de 
France,  espouse  dudict  Hercules  deuxiesme,  par  as- 
signat  sur  Chartres,  Montargis,  et  Gisors,  que  d'ail- 
leurs,  et  pour  deniers  prestez  au  Roy  et  deubs  a  la 
maison  de  Ferrare,  signamment  la  somme  de  quatre 
vingts  onze  mil  trois  cens  tant  d*escus  pour  laquelle 
les  Vicomtez  de  Caen,  Bayeux  et  Falaize  fiirent  en- 
gagez  par  le  roy  en  Tan  mil  cinq  cens  viiigthuict, 
et  plusieurs  autres  grandes  et  notables  sommes, 
soustenant  l'apellant  que  les  biens  de  France  ont 
este  corapris  aux  dispositions  testamentaires  desdict» 
Alfonse  premier,  Hercules  second,  Aloys,  et  AJ- 
phonse  deuziesme,  lequels  en  premier  lieu  11  a  main- 
tenu  estre  en  bonne  forme,  et  secondement  faicts 
en  faveur  de  personnes  capables :  disant  qu'il  ne  doit 
estre  tenu  pour  estranger,  et  que  contre  luy  ne  peut 
estre  justement  pratiquee  la  loy  d'aulbeine,  (dAubain) 
estant  le  Prince  souverain,  tel  recognu  par  la  composi- 
tion  d'entre  le  Pape  et  luy ,  possedant  les  Duchez  de 
Modene  et  de  Rhege  cReggio)  en  souverainete,  et  te- 
nant  le  lieu,  de  ceux  que  le  Roy  appelle  ses  cousins  et 
alliez  par  l'honorable  lien  qui  est  entre  les  Princes.  U 
a  adjouste  pour  sa  personne  qu'il  est  vray  successeur 
de  la  maison  de  Ferrare,  estant  fils  legitime  dun  qui 
pareillenient  estoit  legitime,  et  en  tout  cas  avoit  este 
legitime  en  Tan  1532.  par  le  Cardinal  Cibo  en  vertu 
de  lettres  de  PEmpereur  Frederic  (Hl.)  de  l'an  1492. 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.      371 

et  concessioii  des  Papes  Leon  X.  et  Clement  VII. 
et  d'abondant  par  le  testament  d'Alfonse  I.  Duc  de 
Ferrare  usant  de  sa  pleine  et  souveraine  piiissance. 
Tiercement  il  a  dit  que  les  testamens  susdits  ont 
este  executez  par  partage  fait  entre  les  denommez 
au  testament  du  Duc  Alfonse.  Plus  a  dit  que  ces 
testamens  sont  favorables,  ayans  este  faits  pour  con- 
server  au  nom  des  masles  les  bien  de  la  maison  de 
Ferrare.  Et  quand  bien  il  seroit  venu  d'un  bastard 
d'Alfonse  piemier,  que  la  faveur  qui  n'avoit  lieu 
pour  le  Bastard  non  legitime  ne  luy  doit  estre  en- 
viee,  estant  fils  procree  d'un  legitime  mariage.  Par 
la  raison  de  la  1.  finale  C.  de  naturalib.  lib.  qui  permet 
de  donner  aux  eufans  des  Bastards  ce  qui  ne  pour- 
roit  estre  donne  aux  Bastards,  n'estant  chose  nou- 
velle  en  la  maison  dont  il  est  issu,  que  les  enfans 
naturels  legitimez  ayent  succede,  veu  qu'ils  ont 
este  appellez  quelques  fois  a  l'exclusion  des  legitimes. 

En  quatriesme  lieu  il  a  faict  plaider  que  la  qua- 
lite  des  biens  qu'il  pretend  est  considerable,  et  que 
comme  il  se  maintient  et  pretend  seigneur  de  ceux 
d'Italie,  il  doit  aussi  avoir  ceux  de  France  en  cob- 
tinuant  la  possession  en  la  quelle  ont  este  longue- 
ment  iceux  Alfonse  premier,  Hßrcules,  AJoys,  et 
Alfonse  deuxiesme  de  quelque  coste  qu'ils  soient 
obvenus  au  Duc  Alfonse  dernier  et  autres  testa- 
teurs,  soit  par  Dame  Renee  de  France  sa  mere, 
soit  par  acquest  qu'il  a  faict  de  ses  soeurs,  soit 
d'ailleurs. 

Et  outre  dit  que  la  foy  qui  estoit  deue  au  duc 
Alfonse   pour   Targent  preste  au  Roy  l'assiste  en  sa 


'3^R 


372  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

(lemande  tant  pour  le  retard  desdits  Viromtcz  de 
Caen ,  Baeiix  et  Falaize ,  que  pour  autre  grande 
somme  de  deniers  appellee  credit  par  les  deffuncts 
Ducs  de  Ferrare,  veu  qu'uii  estranger  mesiiie  ayant 
fait  tel  prest  en  pourroit  faire  instance  dans  le  Roy- 
aume  pour  s'en  faire  payer,  et  son  actlon  passeroit 
a  ses  heritiers:  Et  pour  conclusion  que  les  qualitez 
des  Ducs  de  Ferrare,  mesmemeut  des  derniers  sont 
ä  recognoistre  comme  leurs  Services  et  le  rang-  qu'ils 
ont  tenu  en  France :  estant  a  remarquer  que  le  pere 
du  demandeur  a  este  du  Conseil  d'Estat  et  fidele 
serviteur  du  Roy,  et  que  n'y  ayant  rien  de  plus 
digne  d'un  Prince  que  de  garder  sa  foy  (comine 
eile  fut  observee  par  le  Roy  Sainct  Louys,  tesmoin 
ce  qu'en  a  escrit  le  Sieur  de  Joinville  en  son  liis- 
toire  oii  il  parle  de  la  ran^on  qu'il  avoit  proniis  aux 
infidelles  et  ennemis  des  Chrestiens),  il  y  a  raison 
de  l'entretenir  par  le  Roy  regnant,  signamment  pour 
les  deniers  prestez  par  le  Duc  Alfonse  premier, 
soustenant  sans  le  departir  des  moyens  susdits  pour 
ce  qui  concerne  les  biens  qui  ont  appartenu  a  Dame 
Renee  de  France,  que  pour  le  regard  des  deniers 
prestez  au  Roy  Fran9ois  premier  et  autres  ils  doi- 
vent  estre  jngez  raeubles  comme  les  contracts  d'en- 
gagement  pour  credit  faict  sont  reputez  noms  et 
droicts  mobiliaires,  et  partant  qu'iceluy  demandeur 
est  bien  fonde  en  sa  demande. 

Au  contraire  Tinthimee  et  defenderesse  a  dit 
pour  defenses  quant  ä  ce  qui  concerne  le  testament 
du  Duc  Alphonse  deuzi^me,  il  n'avoit  jamais  sub- 
«iste.  estant  anulle  ipso  jure  des  son  commencement, 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        373 

ä  cause  de  la  Constitution  du  Pape  Pie  (V.)  de 
Tan  mil  cinq  cens  soixante  et  douxe,  par  laquelle 
il  declare  incapables  les  enfans  legitimes  des  Bas- 
tards d'une  teile  Institution  que  celle  dont  il  s'agit: 
la  quelle  Constitution  est  inviolablenient  observee  a 
Ferrare  oü  le  testament  a  este  faict,  le  testateur 
decede,  le  demandeur  ney  (ne),  et  y  demeurant  en 
Tun  et  l'autre  temps  du  testament  et  de  la  mort  du 
defunct,  personne  ne  pouvant  faire  que  les  loix  n'ayent 
Heu  en  son  testament.  Adjouste  la  defenderesse 
qu'il  ne  sert  d'alleguer  souverainite ,  parce  qu'estant 
feudataire,  et  la  foy  et  hommage,  ressort  et  sou- 
verainete  exceptez ,  on  ne  peut  le  considerer  comme 
souverain.  Ne  pouvant  servir  de  dire  qu'Alfonse 
pere  du  demandeur  fut  legitime,  d'autant  qu'outre 
la  notoriete  contraire  a  ce  fait  le  testament  d'Al- 
fonse  I.  monstre  que  ledit  Alfonse  estoit  Bastard, 
l'ayant  voulu  legitimer  s'il  eust  peu,  et  luy  per- 
mettant  de  se  faire  legitimer.  Joinct  qu'il  n'y  eut 
Jamals  contract  de  mariage  de  Laura  mere  dMceluy 
Alfonse,  et  moins  aueune  solemnisation  de  mariage  ny 
devant  ny  apres  la  naissance  desdits  enfans,  dont  la 
loy  change  d'apporter  preuves  par  escript  principa- 
lement  entre  personnes  si  inesgales,  estant  icelle 
Laura  de  fort  bas  lieu;  et  sur  tout  quand  on  void 
que  le  testament  n'en  porte  rien ,  ains  tout  le  con- 
traire. Et  pour  le  regard  de  ladite  pretendue  legi- 
timation  iceluy  Alfonse  I.  recognoissant  le  S.  siege 
de  Rome  souverain  „efiam"  en  la  tempor^lite,  ne 
pouvoit  legitimer:  Dont  le  texte  est  expres  au  chap 
„per   venerabilem.«     Dit   aussi   la   defenderesse   que 


S74  VERMISCHTE    DOtUMENTK  . 

pour  le  regard  de  la  pretendue  legitinuitloii  du  Car- 
dinal Cibo,  quand  bien  eile  seroit  veritable,  iieant- 
moins  eile  n'est  considerable ,  d'autant  que  le  droict 
de  legitimer  est  souverain,  non  cessible,  ,,maxime 
incertis  personis,^*  conime  a  tous  les  descendans  de 
celuy  k  qui  oii  a  donne  le  pouvoir. 

A  quoy  la  defenderesse  a  adjouste  que  la  Bulle 
du  Pape  Pie  V.  adnulle  toutes  telles  seinblables  le- 
gitimation  long  temps  auparavant  le  testament  et  le 
deceds  dudit  defunct  dernier  Duo  de  Ferrarc  d  abon- 
dant  la  defenderesse  a  fait  representer  qu'elle,  (au 
prejudice  de  laquelle  on  a  voulu  faire  Tinstitution) 
est  soeur  du  defunct,  laquelle  concurre  avec  la 
mere  qui  a  legitime.  Et  pour  cette  occasion  la 
soeur  ne  peut  estre  delaissee  si  celuy  qu'on  met  en 
sa  place  u'est  exempt  de  toute  tasche.  Ce  qu'elle 
pretend  ne  pouvoit  estre  dit  de  ceux  qui  dirent  leur 
origine  ne  aliunde  quam  ex  matrimonio.  Que  si  le 
defunct  neust  point  este  parent  du  pere  du  deman- 
deur,  on  pourroit  estimer  qu'il  lauroit  aym^  ä  cause 
de  luy  seulement. 

Mais  il  est  manifeste  quil  a  choisi  comme  tils 
de  son  oncle  Bastard.  Tellement  que  la  racine  es- 
tant  infectee  corrompt  le  surplus.  Et  de  cela  a 
este  rapporte  un  grande  argument  quand  on  consi- 
dere  que  le  defunct  luy  a  substitue  ses  Bastards, 
voire  spuries  a  Tadvenir:  aussi  que  le  demandeur 
est  nay  hors  du  Royaume  et  non  naturalise.  Et  ne 
peut  servir  de  rien  la  faveur  de  ce  qui  a  este  preste 
au  Roy  ou  k  ses  predeces&renrs  en  leur  necessite 
par  des  estrangers.    Cw  ce  que  Ton  plaide  en  cette 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        S75 

cause  n'est  point  une  deniande  conte  le  Roy:  c'est 
la  soeur  du  defuiict  qui  soustient  estre  seule  heri- 
tiere  Cdpable  de  suceeder  ä  soii  frere,  et  que  le 
demandeiiv  ne  peut  den  pretendre  eii  vertu  des  tes- 
taniens  qui  ne  sont  cogneus  par  le  droict  des  gens, 
ainsi  seulement  par  le  droict  civil,  lequel  rejecte 
l'estrang;er  qui  se  dit  heritier  institue  ou  substitue. 
Et  est  tou^  autre  chose  de  Princes  ou  Estats  es- 
tranger»  qui  demandent  au  Roy  ce  qui  lui  a  este 
preste,  parce  qu'ils  sont  fondez  au  droict  des  gens: 
au  quel  cas  la  naissance  en  pays  estranger  u'est 
considerable.  Et  par  cette  raison  la  defenderesse  a 
soustenu  que  mal  ä  propos  on  a  voulu  joindre  la 
cause  du  demandeur  qu'elle  dit  tres-odieuse  contre 
une  soeur  du  defunct  avec  la  demande  qui  seroit 
tres  -  favorable  de  ceux  qui  requerroient  payement 
des  sommes  qu'ils  ont  preste  au  Roy  ou  ä  ses  pre- 
decesseurs. 

Subordinement  et  sans  prejudicier  ä  ses  pre- 
miers  moyens  generaux  qu'elle  pretend  estre  sans 
difficulte  la  defenderesse  rapporte  les  clauses  de 
son  contract  de  mariao;e5  par  lesquelles  son  pere  et 
sa  mere  ont  voulu  que  leur  posterite  masculine  ve- 
nant  ä  faillir,  leur  fiUe  eust  leurs  biens  quil's  ont 
separez  de  l'hoirie  du  dernier  masle.  Et  quand  bien  il 
y  aurait  remanebunt,  et  non  remanissent,  si  est  ce  que 
tout  ce  que  le  defunct  n'a  point  aliene  entre  vifs  re~ 
mansit  in  hereditates  Car  l'heritier  escrit  ne  peut  pre- 
tendre sinon  ce  qui  est  demeure  de  l'heredite.  Et  de 
fait  nLegatum  est  deliberatio  hereditatis  ab  herede 
praestanda*'  qui  monstre  bien  que  Theritier  n'a  que 


376  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

ce  qui  est  denieure  en  l'heredite.  Or  ce  quJ  se 
trouve  du  bien  du  pere  et  de  la  niere  demevfe  en 
l'heredite  du  deruier  masle  est  reserve  a  la  dite 
Dame  de  Nemours  par  son  contnit  de  uuriaoc:  et 
consequemment  le  dernier  mort  neu  a  peu  disposer 
par  testament:  autrement  la  clause  fast  demeuree 
comme  inutile.  Davantage  par  auti-e  clause  de  se 
contrat  pretend  la  defenderesse  que  le  frere  ronsan- 
guin  du  defunct  neust  peu  rien  pretendre  aux  biens  de 
Dame  Renee  de  France  quelque  Institution  qu'il  eust 
peut  avoir  du  defunct.  Et  la  raison  eust  este  d'autant 
que  ledit  consangnin  ne  fust  pas  descendu  de  ladite 
Dame  Renee.  Et  partant  le  demandeur  ne  peut  exclurre 
la  defenderesse  ny  des  biens  du  pere  ny  de  ceux  de  la 
mere,  d'autant  qu'il  n'est  venu  ny  de  Tun,  ny  de  l'autre. 
Quant  au  testament  d'Alfonse  I.  outre  la  Constitu- 
tion du  Pape  Pie  V.  qui  estoit  en  vigueur  lors  de 
la  pretendue  Ouvertüre  de  Substitution,  qui  est  une 
declarative  du  droit  divin  lequel  a  deub  avoir  lieu 
par  tout:  et  en  tout  temps,  la  loy  derniere  C.  de 
naturalib.  libei\,  lequel  s'oppose  droictement  ä  teile 
dispositlon,  puis  qu'il  y  avoit  lig;nee  le^time  dudit 
testateur  Alfonse,  lequel  avoit  3.  masles,  s9avoir 
Hercules ,  Hippolyte  Cardinal ,  et  Fran^ois :  et  quand 
ils  fusscnt  tous  trois  decedez,  et  que  la  defende- 
resse eust  este  seule  comme  eile  est  a  present,  eile 
suffisoit  pour  empecher  tel  adventage  aux  bastards. 
Praetet^ea  la  defenderesse  a  fait  remarque  en  coni- 
muniquant  et  en  plaidant  que  six  ans  avant  ce  tes- 
tament d'Alfonse  I.  a  s^avoir  des  l*an  1527.  iceluy 
Alfonse  I.  avoit  marie  Hercules  son  fils  aisne  avec 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        377 

ladicte  Renee  de  France  comme  son  fils  aisiie  et 
piincipal  heritier:  et  coiisequemment  il  iie  pouvoit 
plus  grever  les  eiifans  de  son  dit  fils  aisne  ny  priver 
les  filles  dndit  fils  aisne  mesmes  au  profit  des  bas- 
tards:  veu,  quod  magis  est,  qu'il  ne  l'eust  peu  faire 
au  profit  d'un  enfant  legitime  apres  avoir  marie  son 
fils  en  cette  qualite  de  principal  heritier:  et  vnaxime 
ä  une  fiUe  de  France. 

Quant  ä  ce  que  l'on  a  voulu  distinguer  les  biens 
meubles  d'avec  les  immeubles ,  et  le  credit  d'avec 
les  autres  biens ,  la  defenderesse  a  soustenu  pour 
conclusion  que  cette  distinction  n'est  a  propos,  par 
ce  que  les  moyens  dont  eile  se  sert  excluent  le 
demandeur  generalement  de  tout. 

Voila  en  somme  ce  que  les  parties  ont  deduict 
d'une  part  et  d'autre.  Quant  ä  eux,  comme  gens 
du  Roy  5  ce  qu'ils  ont  ä  dire ,  et  sur  tout  pour  le 
public  5  est  qu'ils  y  a  deux  questions  en  la  cause. 
La  I.  sur  la  qualite  de  l'appellant  et  demandeur,  ä 
scavoir  s'il  doit  estre  tenu  pour  estranger  en  ce 
Royaume  ayant  rang  de  Prince  en  Italie,  et  s'il  est 
capable  d'institutions ,  substitutions ,  et  donations  tes- 
tamentaires  pretendues  faites  en  sa  faveur,  mesme- 
ment  de  biens  qui  sont  en  France.  La  IL  si  estant 
venu  d'un  bastard  d'Alfonse  L  Duc  de  Ferrare,  et 
dont  iceluy  Alfonse  a  joüy  tant  comme  transmis  par 
les  mains  de  Hercules  son  pere,  et  de  Dame  Renee 
de  France  sa  mere ,  que  d'ailleurs  pour  deniers  deubs 
soit  par  le  Roy ,  soit  par  autres  rederables  envers 
lesdits  Alfonse  L  Hercules  son  fils,  Aloys  Cardinal, 
et  Alfonse  IL  pretendus  testateurs.  et  pour  acquisitions 


378  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

par  euse  faites:  et  generalemeiit  de  tout  te  qua- 
voit  et  possedoit  ledit  Alfonse  II.  Or  pour  la  I. 
question  le  deinandeur  estaiit  nay  en  Italic  issus 
d'un  pere  italien,  on  peut  dire  qu'il  est  aulbain  et 
intestable,  et  ii'ayant  point  de  lettre»  de  naturalite, 
la  regle  des  Edicts  et  ordonnances  de  nos  Roys  le 
declarc  tel:  et  sie  incapable  de  successions  et  do- 
nations  mesmenient  testamentaires. 

Ce  qu'il  respond  a  cela  est  quil  y  a  exception 
de  la  regle,  et  quelle  n'a  Heu  que  contre  pai-ticu- 
liers  et  non  contre  les  Princes. 

Mais  on  peut  repliquer  que  les  Princes  d'autres 
pays,  soient  souverains,  soieut  autres,  ne  sont 
exenipts  des  loix  de  France  pour  ce  qui  est  dans  le 
Royaume,  estant  certain  de  droit  que  le  Prince  sou- 
verain  peut  faire  une  loy  utile  a  s«y  et  a  son  Estat 
et  par  consequent  nuisible  a  autres  non  subjebcts. 
Et  ces  loix  ont  lieu  contre  tous  estrangers,  s'il  n'y 
a  traicte  ou  coustume  approuvee  et  authorisee  par 
lettres  patentes,  on  privilege,  ou  declaration  dn  Roy 
verifiee  en  la  Cour.  Et  le  deniandeur  ne  1  apportant 
aucuns  traictez  fiiits  entre  le  Roy,  et  les  Ducs  de 
Ferrare ,  lä  ny  lettres  de  declaration  qui  le  puissent 
rendre  capable  de  ce  qu'il  demande  contre  la  defen- 
deresse,  on  peut  soustenir  qu'il  n'est  en  l'exception. 

Mais  devant  qu'entrer  la  il  semble  estre  a  propos 
d'exaniiner  deux  poincts  piincipaux.  Le  I.  s'il  est 
Prince  tel  qu'il  se  qualifie,  c'est  a  dire  Prince  sou- 
verain.  Car  si  on  destruict  ce  fondement  il  sera 
plus  facile  a  juger  s'il  doit  estre  tenu  pour  l'estranger: 
et  par  consequent  subject  aux  loix  et  aux  coustuiues, 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGPN.        379 

par  lesquelles  est  estably  le  droict  d'aulbaiue:  Et 
apres  on  viendra  au  second  poinct ,  si  quand  il  seroit 
souverain  il  peut  heriter  ou  prendre  par  vertu  des 
pretendues  dispositions  testamentaires ,  ce  qu'il  a  de- 
mande  aujourd'huy. 

Sur  le  premier  point  se  peut  dire  pour  luy  de- 
mandeur  qu'il  represente  les  Ducs  de  Ferrare,  et 
que  par  la  composition  faite  entre  nostre  S.  Pere  le 
Pape,  le  12.  Janvier  1598.  article  dixiesme,  luy  a 
este  accorde  qu'il  retiendra  les  degrez,  lieux,  pre- 
tensions,  pre relatives  ,  et  preeminences ,  par  graces 
speciale  de  sa  Sainctete,  qu'avoient  les  Princes 
d'Est  quand  ils  possedoient  le  Duche  de  Ferrare, 
ce  qui  empörte  une  confirmation  de  la  coneession 
premiere  de  Ferrare,  qui  fut  faite  par  le  Pape  Jean 
quatorziesme  5  environ  l'an  de  nostre  Seigneur  neuf 
cens  soixante  -  dix  5  en  faveur  de  Tebalde  fils  d'Athon 
Comte,  Canussin  frere  de  Sigebert  Marquis  Atestin, 
lequel  le  Pape  honora  des  tiltres  de  Comte,  Marquis 
et  Duc,  et  qui  bastit  ä  Ferrare  une  tour  de  son 
nom  pour  certain  monument  de  sa  domination  ä  la 
posterite,  qui  ne  fut  pas  longue.  Car  eile  finit  en 
la  Cointesse  Mathilde  sa  petite  fille,  qui  rendit  ä 
l'Eglise  ce  qui  en  estoit  venu  a  son  ayeul ,  au  temps  du 
Pape  Jean  XX!!."»«,  ainse  comme  il  se  voit  par  escrits 
publicy  (publees)  en  Italic  sur  les  pretendus  droicts  du 
demandeur  contre  le  Pape,  portant  entre  autres 
choses  qu'iceluy  Pape  Jean  mit  Ferrare  entre  les 
mains  de  Rainald,  Opizon,  et  Nicolas,  Marquis  d'Est : 
ce  qui  fut  confirme  par  Clement  six  es  annees  1344. 
et  1351.  et  apres  la  mort  d'Opizon  par  Innocent  sii 


380  VERMISCHTE    DOCUMENTK  , 

l'an  mille  trois  ceiis  soixante  -  uii :  en  faveur  d'Aldo- 
brandiii  Ugo,  et  Albert:  et  l'an  mil  trois  eeiis  quatre- 
vingts-seize,  par  Bonifaze  neuf  a  Albert  et  Nicolas 
soll  fils  par  Jean  ving;t- trois  l'an  inil  quatre  cens 
quatorze  par  Martin  V.  Tan  niil  quatre  cens  trente- 
un;  et  apres  y  eut  autre  confirniation  par  Euj^ene 
quatre  a  Leonelle,  lequelle  Factum  du  demandeur 
dit  avoir  este  efleu  par  le  juge  de  douze  saj^es,  par 
les  sag^es  mesmes  et  par  le  peuple,  en  Tan  mille 
quatre  cens  quarante-deux:  et  a  Börse  par  l'election 
du  peuple  de  Ferrare,  que  ce  mesme  Factum  porte 
avoir  este  recogneue  et  approuvee  par  le  Pape  Ni- 
colas cinquiesine,  pour  divinement  inspiree.  Depuis 
quoy  y  aurait  eu  nouvelles  Bulles  en  l'an  mil  quatre 
cens  soixante  -  onze  par  Sixte  quatriesme :  et  par 
octroy  d'Alexandre  sixiesme  en  l'an  mil  cinq  cens 
un  a  Hercules  premier  et  ses  descendans,  que  le 
demandeur  a  pretendu  estre  un  don  fort  ample  et 
concession  en  aleud,  plutost  qu'en  tief,  confirme  par 
traicte  fait  avec  Adrian  sixiesme ,  en  l'an  mil  cinq 
cens  vingt-trois,  centretenue  par  composition  entre 
le  Pape  Paul  troisiesme  et  Hercules  second ,  falt 
Duc  en  Tan  mil  cinq  cens  trente  -  quatre :  auquel 
Hercules  a  succede  Alfonse  H.  en  l'an  mil  cinq  cens 
cinquante-neuf:  lequel  Alfonse  a  vescu  jusques  en 
Tan  mil  cinq  cens  nonante  sept:  et  par  son  deceds 
le  demandeur  dit  avoir  este  saisi  de  ses  biens  et 
droicts,  et  tient  encores  Modene  et  Rhege  en  tiltre 
de  Duchez  souverains  qu'il  soustient  estre  tel  recog- 
neus  et  jugez  par  TEmpereur.  Si  qu'il  veut  dire 
ses   Duchez  egaux   au    Duche   de   Milan .    et    a    la 


BETREFFEND  ESTB  UND  LOTHRINGEN.       381 

souverainite  du  Marquisat  de  Mont-Ferrat,  dont  les 
Italiens  ont  escrit  que  les  Ducs  et  Marquis  de  ces 
Estats  ont  pareille  puissance  en  leurs  territoires  que 
l'Empereur  in  universo  orbe.  Par  ces  moyens  on 
peut  dire  pour  le  demandeur,  que  la  qualite  de  Prince 
souverain  ne  lui  doit  estre  deniee ,  puis  quelle  a 
este  accordee  aux  Comtes  de  Flandres  qui  tiennent 
des  biens  en  France,  comme  les  Francois  en  Flandres, 
au  Princes  de  Nassau  Allemans,  qui  tiennent  rang^ 
de  souverains  et  possedent  la  principaute  d'Orenge 
et  autres ,  comme  en  Flandres  aucuns  des  Princes 
de  la  maison  de  France  succedent  aux  biens  qui 
sont  es  Pays-bas,  et  le  Sieur  Duc  de  Nevers  joüit 
de  son  partage  en  Italic  avec  le  Duc  de  Mantoue, 
aisne  de  Gonzague.  On  pourroit  adjuster  ce  qu'au- 
cuns  ont  estime  que  c'est  avantage  au  Roy,  et  au 
Royaume ,  qu'il  y  ait  des  Princes  estrangers  qui 
possedent  biens  en  France  et  soyent  obligez  par  la 
de  servir  et  honorer  le  Roy. 

Se  peut  dire  abondant  qu'estant  le  demandeur 
advoue  en  Italic  pour  capable  de  joüir  par  vertu  des 
testamens  de  son  ayeul  et  de  ses  cousins  du  bien 
qu'il  tient  maintenant,  il  y  a  mesme  raison  de  juger 
en  ce  Parlement  pour  saison  des  biens  qui  sont  en 
France  ce  qu'il  pretend  devoir  estre  juge  a  la  Rote 
de  Rome  pour  les  biens  situez  ailleurs. 

Au  surplus  il  se  dit  cousin  du  Roy,  et  que  ses 
enfans  ont  Phonneur  d'appartenir  ä  la  Royne  :  Bref 
qu'il  a  succede  a  Talliance  de  Princes  de  Ferrare 
qui  ont  este  alliez  et  pensionnaires  du  Roy,  et  de 
leur   conseil   d'Estat,    et   de  la  guerre.     Et  par  ces 


382  VERMISCHTE    DOCUMBNTE  . 

raisons  il  pourroit  sembler  que  la  loy  d'aulbelne  qui 
est  rigoureiise  et  doit  avoir  Heu  entre  persoiines 
d'autre  qualite,  ne  se  doit  practiqiier  coiitre  luy. 

Mahi  au  eontraire  se  pent  dire  et  avec  raison 
que  la  qualite  du  Priuce  souverain  que  le  deraau- 
deur  dit  avoir,  n'est  pas  teile  que  des  Princes  absoluts 
qui  possedent  Royaumes  ou  autres  Etats  purement 
souverains,  lesquels  se  tiennent  en  trois  sortes,  ou 
par  uature,  ou  par  eslection,  ou  par  Usurpation: 
mais  plustost  semblable  a  la  condition  des  tribu- 
taires  et  feudataires.  Car  si  on  regarde  le  premier 
estat  de  Ferrare  selon  la  verite  de  son  etablisse- 
ment,  il  se  trouve  par  les  bons  liistoriens  que  du 
temps  du  Pape  Pelagius  il  y  eut  en  Italie  un  gp-and 
Capitaine-Lieutenaiit  de  l'Empereur  Maurice ,  nomme 
Smaragdus  Patrice,  envoye  de  Constantinopel  en 
Italie  Fan  de  nostre  Seigneur  583.  pour  estre  Ex- 
arche  a  Ravenne,  d'ou  dependoit  le  tenitoire  qui 
est  niaintenant  appellee  Ferrarois.  Ce  Gouverneur 
ayant  recommande  sous  l'autboiite  imperiale  devant 
le  Pontificat  du  sainct  Pape  Gregoire  premier  et 
depuis  soüs  Boniface  111.  et  Boniface  IV.  apres  avoir 
mis  la  paix  au  pays  par  la  force  de  ses  armes,  en 
l'an  606.  pour  la  decoration  des  places  qui  estoient 
sous  TExarchat,  fit  faire  un  beau  chasteau  ä  Ferrare 
qui  estoit  un  petit  Bourg  sur  le  Pau,  lequel  ayant 
entoure  de  murs,  s'est  depuis  auj^mente  et  venu 
en  grande  ville  et  en  puissant  Estat.  Que  s'il  faut 
croire  les  memoiros  extraicts  des  Bulles  des  Papes 
et  des  lettre»  patentes,  imperiales  publices  en  Italie 
sous  ie  nem  de  demandeur,    lors    qui!    declnroit   se 


BETREFFEND    ESTE    UND    LOTHRINGEN.  383 

vouloir  defendre  par  armes,  par  canons,  et  par 
loix  ä  lencoiitre  du  Pape ,  se  void  par  iceux  que  la 
Cite  de  Ferrare  en  l'an  six  cens  cinquante  huict, 
fut  erigee  en  Evesche  par  le  Pape  Vitalien,  et 
munie  de  loix  et  constitutions  avec  le  consentement 
de  TEmpereur:  auquel  temps  douze  personnages  fu- 
reut  etablis  pour  gouverneur  la  ville  et  administrer 
l'Estat:  si  qu'il  se  peut  juger  que  Ferrare  n'estoit 
pas  Duche  ne  Principaute  appartenante  a  Prince 
particulier  ny  a  Seigneur  de  qui  de  demandeur  soit 
venu,  mais  partie  dependante  de  la  puissance  du 
Pape,  partie  de  TEmpereur. 

Depuis  ritalie  estant  travaillee  par  les  usurpa- 
tions  des  Lombards  nous  apprenons  par  tittres  anciens 
quen  l'an  sept  cens  cinquante  cinq  le  Roy  Pepin 
estant  alle  de  France  en  Italie  pour  secourir  le  Pape 
Estienne  contre  Astulfe  Lombard,  qui  s'estoit  empare 
de  l'Exarchat  et  de  Pentapoli;  ayant  falct  la  guerre 
heureusement  usant  de  la  piete  Fran9oise  envers  la 
Sainctete  du  Pape,  afin  d'impetrer  la  remission  de 
ses  pechez,  donna  a  sainct  Pierre  et  ses  successeurs 
ä  perpetuite  l'Exarchat  qu'il  avoit  conquis  sur  les 
Lombards,  jugeant  qu'il  ne  le  devoit  rendre  a  l'Em- 
pereur  Constantin,  pour  autant  qu'il  avoit  abandonne 
la  tutelle  de  l'ltalie,  et  s'estoit  ouvertement  declare 
ennemy  de  l'Eglise.  Dequoy  il  y  a  encor  un  mo- 
numeut  en  Italie  (??)  en  une  table  de  marbre  dans 
la  Tour  nomme  Borgia  oü  se  lisent  ces  mots 

Pipinus  Plus  primus  ampUficandae  Ecclesiae  viam 
aperuit,  et  Ejcarchatum  Ravennae  cum  amplis- 
simis  .... 


384  VERMISCHTE    DOCUMENTE  . 

Le  reste  est  efface  par  4e  temps  ou  par  l'injure 
des    Iiommes   inhuinains.      Or  par   la   ii   appert   que 
Pepin    ayaiit   gaigne    TExarchat  par  armes,  le  terri- 
toire    de   Ferrare    estoit    a   luv.     Car    cet    Exarchat 
comprenoit    Ravenne,    Bonoigne ,    Imola,    Faventia, 
Forum  populi,  Forum  Livy  (Forli),  Cesena,  Bobie,  et 
specialement  Ferrare,  avec  autres  lieux  desi^nez  en 
la  confirmation  de  Charle  magne,  et  au  privilege  du 
Roy    Louys    de   Debonnaire,   par  lequel  cette  dona- 
tion    de    Pepin    a   este    nommement    confirmee.      Et 
ainsi  Ion  voit   que  Ferrare    a    este    premierement  a 
l'Empereur ,   puis    au   Roy   Pepin ,   puis   a   Louys  le 
Debonnaire,    et   par   bien  faict  royal  eile  est  venue 
au   Pape:   qui  est  une  belle    marque  de  la  devotion 
de  nos  roys  et  de  leurs    beneficence  envers  l'Eolise. 
Et  bien  que  Desiderius,  Con  nestable  d'Astulfe,  apres 
la  mort   de   son   maistre   ayant    empiete    Testat   des 
Lombards   et  s'estant   fait  declarer  leur   Roy,   eust 
oecupe  plusieurs  places  de  TExarchat,    en  fin,    con- 
trainet de   venir   a  la  raison,   il   rendit  au  Pape   les 
villes  de  Fayence,  Caballe  et  Feirare,    environ   Tan 
sept  cens  cinquante  sept:    et  depuis  ce  temps  lä   la 
souverainite  de  Ferrare  a  tousjour  appartenu  au  Pape 
et   au   sainct   siege,    fors   au   temps  que  Berengaire 
fit  quelque  trouble.    Car  l'empereur  Otbon  (L)  ayant 
par    ses   decrets   de    Tan   neuf  cens   soixante    sept, 
remis   Ravenne    et    Ravennatum   ditUmem,    et   con- 
firme  les  vieilles  donations  de  Pepin,  de  Charles,  et 
Louys  par  nouvelles  lettres  patentes,  trois  ans  apres 
Jean  quatorziesme  fit  la  concession  de  Ferrare  ä  ce 
Tebalde,    que    Ton    dit    avoir    este    qualißee   C/Omte, 


i 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTRINGEN.        385 

Mtarquis,    et  Duc:    lequel   ayant  possede   cest  estat 

sous   l'authoi'ite   Pontificale,   sa  petite  fille  la  Com- 

tesse  Mathilde   la  remit  a  l'Eglise  en  Pan   mil  cent 

quinze   sous   le   Pape   Pascal  II.     Ce   que  Fhistoire 

d'Italie  tesmoigne  en  ces  mots; 

Ferraria,    quam    Tehaldus    avus    Mathildis    ä 

Joanne   Pontifice   decimo    quarto   acceperat,    ad 

Ecclesiam  Romanam  rediit. 

Tellement  que  ce  retour  a  este  plutost  une 
restitution  de  cette  Comtesse  qu'une  donation. 

Vray  est  qu'elle  avoit  tenu  la  Seignerie,  comme 
Accurse  Florentin  parlant  d'elle  a  remarque  en  sa 
glose  sur  la  loy  finale,  C  de  arhitris,  que  les 
femmes  peuvent  tenir  des  juridictions  es  lieux  oü 
cela  est  receu  par  coustume. 

Mais  eile  a  recogneu  qu'elle  n'estoit  en  posses- 
sion  que  sous  la  souverainete  du  Pape,  a  qui  aussi 
eile  remit  une  partie  de  l'Hetrune  comme  plusieurs 
ont  escrit.  Que  s'il  faut  prendre  droit  par  ce  que 
l'on  a  escrit  pour  le  demandeur  et  qui  est  tire  des 
ßulles  de  Papes,  et  se  trouve  ailleurs  en  la  Bulle 
de  Jean  XXII.  qui  est  de  Fan  1332.  apres  avoir 
cliasse  la  tyrannie  de  Salinguerre,  porte  que  sa 
Sainctete  a  concede  Ferrare  en  tittre  de  Vicariat  ä 
Rainal  Opizon,  et  Nicolas  Marquis  d'Est  jusques  ä 
dix  ans,  ä  la  charge  de  payer  dix  mille  florins  de 
pension  annuelle. 

Est  fort  remarquable,  tel  tittre  de  concession 
en  Vicariat,  qui  est  le  premier  accorde  ä  ceux  du 
nom  d'Est.  Car  ce  tittre  est  comnje  en  l'Estat  Ro- 
main (a  l'image  duquel  est  composee  la  souverainete 

CoIIection.  25 


H 


386  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

du  S.  sie<^e  de  Rome)  oii  par  la  domination  tempo- 
relle  celuy  qui  «stoit  appelle  ,,Legatu8'',  teiiant  sa 
pui$sänce  en  Vicamt  ne  pouvoit  lien  que  par  l'au- 
thorft^  de  l'Empereiir  5  ainsi  qii'il  est  eseiit  en  la 

l.  Legatus  et  l.  penult.  D.  de  legatimülK : 
estant   aussi   certain    que    le   Vicau'e   de   rEmpeTciir 
n'avoit  pas  autie  puissanee  que  sur  le  nom  du  Prince, 
imö  il  estoit  ; 

j,tant'Km  vit  spectahilis,  cujus  dignUtia  media  erat 

inter  itliesfres  et  elarisstrmfs*^ , 
si  comme  eile  est  descrite  en  tme  Nouvelle  de  Ju- 
stinian  qui  estoit  une  forme  le  Lieutenant  et  *^on- 
rernement  tempm'el  et  destituable  adnutimi  du  Prince : 
^ont  il  y  a  un  tittre  au  I.  livre  du  Code,  de  offhio 
Vicarii^  id  est, 

De  eo  qui  inccs  alterins  gcrit. 
Et  de  mesme   dcpuis    que   les  Papes   ont  este 
Seig^neurs   d«    temporel   ä  Rome,    et   awti'es  plaees 
dttalie,  51  a  -este  observe  par  les  doctes  Cnfnonisfes 
sur  le  c.  t'ua  nohis, 

in    antiquts  doeretti^ihns ,    tifuJo    De  offtch    T7- 

'ßärif^  ■'■''• 
fne  la  spee*ale  Province  «t  etitrc  tontes  chcries  ^ar 
\e  Pape  a  este  eu  la  reoion  AeniHia,  et  en  TExarHiat 
de  Rav^^nne,  Exarohat  d'oii  il  a  este  nionsti-e  que 
FeiTare  dependoit  eutre  autres  places,  Car  soit  que 
le  Roy  Pepin  en  eust  fait  don  a  Estienne,  twÄ  (comme 
auruns  disci^)  a  Paarhai  1.  et  Adiian  II.  et  que  ce 
don  ait  este  renouvelle  par  scs  successetrrs ,  il  est 
eertalti  que  ics  Gouvemeui's  es^ablis  par  les  Paipm 
dönatattres  de  nos  Roys    sorts  et  Ifttre  de  souverafn 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        387 

contre  le  Seigneiir  de  qiii  ils  teiioient  atvec  Charge 
de  leur  remettre  les  places,  ne  pouvans  refaser  de 
leur  reiidre  ce  qu'ils  avoieiit  en  garde,  non  plusque 
le  Vicaiie  du  souverain  Poiitife  Romain,  qui  ii'estaiit 
commis  que  pour  gouverneur  quand  sa  Sainctete 
s'absentant  de  la  ville  eternelle,  creoit  un  Vicaire 
pour  j^ouverneur  en  son  absence ;  ainsi  que  les  Em- 
pereurs  instituerent  jadis  celuy  qu'üs  nommoient 
y^Praefectum  Urbis^':  et  qui  diroit  autrement  feroit 
une  proposition  contre  les  loix  tant  civilis  que  cano- 
niques,  qui  ne  permettent  pas  que  les  serviteurs 
Procureurs,  coIons,  inquilins  ou  autres  qui  po8se4ent 
au  nom  d'autruy,  puissent  contre  la  raison  »de  la 
Constitution  de  Justinian  en  la  L  ew  libris  Sahinia- 
nis.  C.  de  acq.  poss.  acquerir  possession  contre  le 
tittre  de  leur  jouyssance,  d'autant  xjue  la  bonne  foy 
y  resiste.  Que  si  l'ori^ne  du  tittre  de  Marquis 
d'Est  fait  contre  le  droict  ^u€  le  demandeur  se  veut 
attribuer,  la  pretendue  possession  fait  pareillement 
contre  luy.  Car  en  l'an  1342.  sous  le  Pape  Be- 
tt oist  XII.  et  depuis  sous  Clement  VI.  I'histoire  de 
Florence  rapporte  qu'il  y  eut  des  decrets  de  Papes 
en  faveur  de  quelques  particuliers  qui  usurperent  la 
domination  de  plusieurs  places  de  Lombardie,  les- 
quelles  s'estoient  soubstraictes  de  l'obeyssance  de 
l'Empereur:  et  que  d'autre  coste  l'Empereur  aurolt 
donne  a  autres  usurpateurs  des  terres  appartenantes 
ä  l'Eglise. 

Et  durant  que  ces  liberalitez  s'exercoicnt  a 
l'ennuy,  Galeoto  Malatesti  et  ses  freres  furent  faits 
Seio^neiirs  de  Rimini,  de  Pesano,  et  Fano:  Antbokne 


388  VERMISCHTE    DOCÜMENTE, 

de  Montefelti'o ,  de  la  Marque,  et  d'ürbin:  re  qui 
est  ä  peser  poiir  Urbiii  qui  sera  tantost  allegue  en 
exemple  sur  une  particularite  decisive  de  la  qualite 
d'estranger  la  personne  du  Duo  d'ürbin. 

Ainsi  Gentile  de  Varano  eut  la  Seigneurie  de 
Camerin : 

Ainsi  Guido  de  Polenta  eut  Ravenne,  Gunibaldo 
Ordolaffi  Forle  et  Cesana;  Giovanni  Manfredi  Fajence, 
Louys  Aledosi  Imola;  et  ceux  d'Est  Ferrare,  Mo- 
dene,  et  Rhege. 

Toutes  ces  Seigneuries  (ainsi  que  dit  Thistorien) 
concedees  en  tittre  de  Vicariat. 

Et  particulierement  est  a  noter  que  le  Pape 
Clement  VI.  aecorda  par  anticipation  a  Foulques, 
Uj^o,  et  Albert,  et  ä  ses  fils,  le  Vicariat  pour  dix 
ans  apres  que  ses  dix  premiers  pour  lesquels  il  avoit 
este  octroye  par  Jean  XXII.  seroient  finis,  et  apres 
la  niort  d'Opizon  la  Bulle  d'Innocent  VI.  porte  qu'Al- 
dobrandin,  ügo,  et  Albert  supplierent  sa  Sainctete 
de  leur  octroyer  la  Cite  de  Ferrare  jure  feudi  ^  vel 
emphyteuseos^  pour  29.  annees,  ou  du  moins  que  le 
Vicariat  leur  fust  proroge. 

Ce  qui  leur  fut  accorde  pour  sept  ans,  et  apres 
furent  faictes  autrcs  proro<>atioiis  jnsques  a  Boni- 
face  IX.  qui  donna  le  niesme  tittre  de  Vicaire  non 
certain  temps,  mais  aux  vies  d'Albert  et  de  ses  en- 
fans. 

Ce  que  Jean  XXIII.  octroya  a  ISicolas  pour  sa 
vie  et  de  ses  enfans  pareillement.  Et  en  ce  mesme 
tittre  et  qualite  de  Vicaire  Leonelle  fut  adinis  par  le 
Pape  Maiün  V.   et   apres    luy  Borsius  par  le  Pape 


e,  ,.  i 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.       389 

Nicolas  V.  qui  n'approuva  pas  tant  l'election  du  peiiple 
comme  il  conceda  ce  Vicariat  ä  ce  grand  Borsius 
qu'il  ordonna  aussi  de  tittre  de  Duc ,  mais  non  pas 
de  Duc  perpetuel,  ains  comme  Vicaire.  Ce  qu'il 
confirma  par  apres  en  la  personne  de  Hercules 
premier,  fils  de  Nicolas,  luy  adjoustant  au  Vica- 
riat la  dignite  Ducale,  comme  il  avoit  este  fait  k 
Borsius. 

Et  teile  a  este  la  concession  de  Sixte  IV.  Vray 
est  qu'Alexandre  VI.  en  Tan  1501.  investit  Hercules 
premier  et  ses  descendans  en  faveur  de  l'alliance 
que  ceste  maison  prit  avec  luy,  ampliant  et  esten- 
dant,  la  Bulle  de  Sixte  son  predecesseur  ä  tous  les 
fils  et  descendans  de  Hercules,  et  ensemble  confera 
la  dignite  Ducale,  laquelle  auparavant  n'estoit  que 
personnelle,  a  tous  les  aisnez  de  la  maison  d'Est.  Mais 
les  Papes  successeurs  ont  restrainct  ceste  concession, 
mesmes  Jules  H.  Fan  1510.  Leon  X.  l'an  mil  cinq 
cens  treize,  Adrian  IV.  fait  Pape  l'an  1523.  Et  par 
la  composition  Faicte  par  le  Duc  Hercules  second 
avec  le  Paul  III.  es  articles  3.  et  4.  est  porte  (ce 
qui  est  Fort  remarquable)  que  sa  Sainctete  auroit 
promis  d'investir  solemnellement  et  consistorialement 
iceluy  Duc  Hercules  second,  de  tout  le  Duche  de 
Ferrare  avec  toutes  ses  appartenances,  et  tous  autres 
lieux,  terres,  et  cliasteaux  contenus  en  l'investiture 
d'Alexandre  Pape  VI.  selon  la  teneur  d'icelle. 

Et  neantmoins  en  l'article  ensuivant  immediate- 
ment  il  est  dit  qu'en  vertu  de  cet  accord  le  Duc 
payeroit  cent  quatre  -  vingts  mille  ducats  d'or  de  la 
cliambre,    tant  pour  l'investiture  que  pour  pretendus 


390 

(lomiuage»  et  intercsts  et  peiiie  de  pi'eteiidiiö  iiilide- 
Ute  du  Duc  ou  »es  predecesseuns. 

Et  par  le  cniqiiiesnie  fut  escrit  qiie  le  Duc  et 
ses  successeurs  ptayeroient  pous  cens  et  caiioii  an 
nuel  du  Duche  et  cite  des  biens  et  doits  octroyez 
sept  mille  ducats  a«  jour  de  la  veille  des  SS.  Pierre 
et  Faul  en  la  Cour  Romaine.  Bref  par  le  huict  (aussi 
notable)  est  porte  avoir  este  accorde  que  le  Duc  et 
ses  successeurs  tant  en  evenement  de  ligne  finie 
masculine  descendant  dw  Dnc  Alfouse,  qu'au  cas 
auquel  les  vassaiix  Ducs  par  la  foi-me  de  droict  tom- 
bassent  in  commismim,  qu'aussi  es  cas  aiisquels  ils 
tomberoient  en  caducite  par  la  disposition  des  articles 
faicts  avec  Adrian,  il  y  seroit  pourveu  appelte  lo  Duc 
et  ses  successeurs. 

Dont  se  peut  tirer  la  preuve  pour  roj^noistre 
si  le  Duche  de  Ferrare  a  este  baille  par  le  Pape 
pour  le  tenir  en  fief  (ce  que  le  traicte  semble  dire) 
ou  en  franc  alend,  couime  Ton  a  voulu  proposer  pour 
le  demandeur  es  meinoires  faict«  en  Italic.  Ce  que 
quand  il  auroit  verifie  il  n'y  »aigneroit  rien,  d'autant 
que  le  franc  aleud  encor  que  de  sa  nature  il  em- 
pörte une  exemption  de  droicts  et  devoirs  feodaux, 
si  ne  delivreil  pas  du  ressort  souverain,  et  du  ser- 
inent  de  fidelite,  et  d'obeyssance  qui  est  deu  au 
Prince  et  quitd  nemo  potest  usncapere^  coninie  u 
tres-bien  escrit  Messire  Gil  le  Maistre  I.  President 
en  eeste  Cour  en  ses  decisions.  Miiis  le  vray  tittre 
de  ceux  desqiiels  le  demandeur  se  dit  succcsscur 
est  ia  ^nalite  de  Vicaire,  qui  est  en  tous  les  tittres 
oy-dessus  recitez:  est  un  office  personel,  et  non  pas 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.       391 

un  benefice  comme  est  un  fief.  Car  le  Vicaü'e  pos- 
sede  au  nom  d'autruy,  et  n'est  pas  Seigneur:  si  qui 
le  Vicariat  ii'abolit  pas  son  possesseur,  comme  feroit 
le  Comte,  Marquisat,  ou  autre  dignite  appellee  lief 
Royal  es  livres  de  fiefs,  estant  le  Vicaire  plustost 
compare  ä  un  procuieur  qu  ä  un  feudataire.  Et  quaml 
ce  seroit  un  Vicaire  perpetuel  que  Ton  voudroit  dire 
procureur  in  rem  suam  cela  seroit  bon  pour  un 
Marquis  de  Mont-ferrat,  qui  est  appelle  par  les  Ita- 
liens Vicarius  perpetuus,  et  qui  est  successeur  d'Al- 
maranus^  qui  fut  declare  I.  Marquis  de  ce  lieu  par 
l'Empereur  Otlion  son  beau-pere,  par  un  tittre  de 
l'an  967. 

Mais  le  tittre  de  Vicariat  de  Ferrare  octroye  ä 
ceux  du  nüm  d'Est  n'est  pas  semblable;  et  n'a  point 
este  baille  par  les  Bulles  qui  parlent  de  Vicaires 
pour  en  joüir  ä  perpetuite.  Et  le  £aut  tousjours  Inter- 
preter par  la  teneur  de  concessions,  toutes  lesquelles 
jusques  ä  Alexandre  sixiesme  ont  este  ä  certain 
temps  5  ou  ä  vies  non  transmises  aux  heritiers  que 
par  grace.  Denique  soit  que  les  tittres  qui  portent 
qualite  de  Vicaires  s'entendent  de  Vicariat,  soit  de 
concession  en  fief,  soit  d'investiture  avec  charge  de 
pension  5  et  sub  poena  commissi,  il  se  void  claire- 
ment  que  la  maison  d'Est  n'a  tenu  Ferrare  en  qu^,- 
lite  de  principaute  souverauie,  quoy  que  le  Docteur 
Felin  en  ait  escrit  sur  le  C.  cum  ä  nobis.  Extra. 
De  testibus,  ou  il  a  dit,  c/uod  ea^celsus  Dux  Ferra- 
riae  Bei  et  Äpostolicae  sedis  gratia  non  recognoSf 
cebat  amplius  superiorem  in  terris.  Et  bien  qu'en 
rinstniction  des  droicts  et  pretensions  du  demandew 


392  VERMISCHTE    DOCUMENTE  . 

faicte  par  son  Conseil  dltalie  au  temps  qu'ii  disoit 
se  vouloit  defendre  contre  le  Pape,  iceluy  demandeur 
ait  alleg^ue  l'authonte  de  ce  doctcur,  et  par  icelle, 
pretendu  qiie  son  principal  fondemeiit  estoit  eii  la 
Bulle  d' Alexandre  sixiesme,  comme  contenante  dona- 
tion  du  Duche  de  Ferrare  a  Hercules  et  ses  aisnez 
descendans  in  infinltmn,  sans  faire  mention  de  fief, 
avec  concession  de  plaine  et  libre  Jurisdiction  et 
clause  de  donation  ,et  largesse  de  grace  abondante 
tres-pleinement  5  non  seuleinent  par*les  merites  du 
Duc,  mais  de  Prince  a  Prince:  ce  qu'estant  sembloit 
que  la  donation  devoit  estre  benignement  interpretee 
et  jugee  plustost  un  don  par  la  munificence  du  do- 
nateur  et  excellence  du  donataire,  que  non  pas  uue 
concession  de  tief.  Toutesfois  11  a  este  recognue  par 
les  objections  que  le  mesme  Conseil  du  demandeur 
a  remarque  pai*  praemunition  pouvoir  estre  faites  de 
la  part  du  Pape,  nimirum  que  la  Bulle  portoit  re- 
servation  de  cens:  et  bien  que  l'on  ait  dit  qu'il  faut 
distinguer  entre  le  tief  et  l'aleud  comme  entre  le 
fief  et  le  cens:  c'est  une  distinction  plus  subtile  que 
venerable,  comme  semblablement  ce  que  l'on  adjous- 
toit  que  le  cens  se  paye  en  resouvenance  de  la  li- 
berte  recevee,  et  non  de  la  presente  subjection, 
mais  de  l'ancienne. 

Et  de  fait  ce  qui  est  ensuivy  sur  ceste  rontre- 
verse  a  bien  monstrc  si  le  demandeur  estoit  fonde 
en  ses  pretentions.  Car  il  a  bien  voulu  recuser  le 
Pape,  disant  qu'il  ne  devoit  estre  juge  en  sa  cause, 
et  qu'en  ce  poinct  comme  principal  consistoit  tout  le 
noeud  et    toute   Timportance   de    l'affaire,    alleguant 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        393 

poui'  exemple  et  a  Fenviie  de  sa  Sainctete  les  prin- 
cipaux  rassauls  de  l'Eglise,  qiii  sont  le  Roy  d'Es- 
pa^ne  a  cause  du  Royaume  de  Naples,  et  les  Ducs 
Panne  et  d'ürbin,  et  faisant  escrire  que  s'ils  avoieut 
ä  estve  jug-ez  sur  ce  que  le  Pape  leur  voudroit  de- 
mander,  tel  jugement  et  cognoissance  devroit  appar- 
teuir  a  juges  ou  arbitres  nommez  et  convenus  par 
les  parties,  et  que  cela  avoit  este  observe  entre 
Clement  sept  Pape  et  Alfonse  I.  Duc  de  Ferrare 
en  la  cause  descitez  de  Modene  et  Rhege,  aussi  et 
en  la  question  remuee  sur  la  pretendue  caducite  de 
Ferrare :  pour  raison  de  quoy  on  auroit  mis  en  avant 
avoir  este  compromis  en  la  personne  de  l'Empereur 
Charles  V.  et  Laudum  sequutum  et  le  jugement 
arbitral  execute,  induisant  de  la  une  observance 
pour  empescher  sa  Sainctete  de  prendre  cognoissance 
des  droits  de  Ferrare.  Mais  on  s^ait  bien  de  quelle 
force  pouvoit  estre  ce  qui  s'estoit  passe  par  actes 
forcez  lors  que  cest  Empereur  se  fit  arbitre  du  dif- 
ferent  d'entie  le  Pape  et  le  Duc  Alfonse  I.  qui  l'avoit 
servi  contre  le  Pape.  Et  il  s'est  trouve  en  traictant 
par  la  Duchesse  d'ürbin  qui  s'est  entremise  pour  le 
demandeur  envers  le  Pape,  il  s'est  trouve  dis-je, 
par  raison  que  sa  Sainctete  pouvoit  cognoistre  de 
ceste  controverse,  et  le  demandeur  a  donne  les  mains, 
confessant  que  sa  Sainctete  estoit  souveraine  en  ce 
regard,  comme  eile  est  ordinaire  du  lieu  pour  le 
respect  de  Ferrare  situee  au  territoire  possede  et 
prescrit  par  l'Eglise;  et  ne  pouvoit  tomber  aucune 
suspicion  en  la  personne  du  Pape,  ainsi  qu'il  ny  en 
a  point  Celle  du  Roy,  ou  des  Juges  souverains  establis 


394  VERMISCHTE    DOCUMENTK  , 

poiir  lendre  la  justice  en  ceste  Cour  de  Paileiueiit 
pour  les  bieiis  sis  en  Frauce  noii  plus  qu'en  la  per- 
sonne  de  TEmpereur  es  terres  de  r£nipu'e,  par  la 
doctrine  non  seulement  des  Jurisconsultes  fraii^ois, 
Hiais  des  Italiens :  enti'e  auties  d* Alexandre  ab  Lnola 
sur  la  1.  est  receptum  D,  de  judic. ,  oii  ils  parlent 
de  nostre  Roy, 

„qui  judex  esse  potest  in  propria  causa,  quia  nun 
recognoscit  superiorem,  et  est  sine  peccato  in  bis 
quae  detinet  probabiliter ,  ut  ait  Innocentuis  quar- 
tus  papa,  in  causa  Regis  nostri  pro  coiuitatu  Pic- 
taviensi  quem  Rex  Angliae  contendere  vole])at  ad 
se  peitinerc."  — 

A  quoy  neantnioins  iceluy  Innocent  devoit  ad- 
jouster  que  nul  n'a  deu  ny  peut  estre  juge  de  ceste 
cause  autre  que  le  Roy. 

Ce  qui  est  icy  dit  par  ar<»unient,  et  touche  en 
passant  pour  monstrer  la  qualite  du  demandeur  qui 
esüint  subject  du  Pape  a  deu  le  recogiioistre  pour 
juge  de  ce  qui  depend  de  sa  souverainete  en  ce 
quil  tient  en  Italic. 

A  quoy  Ion  peut  joindre  qu  il  avoit  este  cou- 
venu  par  la  capitulation  establie  avec  le  Pape  Paul  111. 
qu'en  cas  de  la  ligue  d'Elinie,  ou  en  cfis  de  com- 
mise  par  le  vassaux  selon  la  forme  de  la  loy,  Ic 
Pape  en  seroit  le  juge.  Ce  qui  pareillement  avoit 
este  accorde  par  le  traicte  fait  avec  Adrian  six,  qui 
est  grandement  notable.  Et  tont  cela  monstre  que 
le  demandeur  quand  il  tiendroit  encores  le  Du*  lie 
de  Feirare  ne  seroit  pas  piiuce  souverain,  mais  obiij>e 
■\   la   recognoissance    qu'il    devroit   au   Pape ,  commc 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        395 

soll  superieur  et  son  juge  en  Italic,  si  comme  avoit 
asscz  recogneu  le  dernier  Duc  Alfonse  secoiid  au 
voyage  qiiil  fit  ä  Rome,  pour  offrir  au  Cardinal 
Sfondrate  apres  qu'il  fut  fait  Pape  nomme  Gre- 
goire  XIV.  une  grande  somme  de  deiiiers  afin  d'ob- 
tenir  linvestiture  de  Ferrare  eu  faveur  de  eeluy  qu'il 
vouloit  desi^ner  son  successeur,  fast  le  demandeur, 
fust  autre. 

Et  ainsi  que  ces  offres  (qui  furent  faicte  durant 
les  guerres  de  France  mais  neantmoins  n'ont  este 
i^^norees  par  les  Francoys)  ces  ofFres,  dis-je,  portoient 
une  confession  de  la  superiorite  du  Pape,  de  mesnie 
le  demandeur  s'y  est  soubmis  en  traittant  avec  le 
Pape,  en  luy  quittant  Ferrare,  comme  ne  luy  pou- 
vant  appartenir  et  n'ayant  pense  la  devoir  retenir. 
Que  s'il  est  aujourd'huy  hors  de  Ferrare  pour  n'estre 
descendu  de  la  ligne  legitime  d'Est,  la  Cour  jngera 
s'il  est  raisonnable  de  le  mettre  dans  les  biens  de 
France  qui  ont  appartenu  a  la  maison  d'Est,  soit 
par  acquisition  5  soit  par  alliance :  et  s'il  y  a  ou  peut 
avoir  quelque  droict.  Ne  luy  serviroit  de  dire  qu'il 
est  Duc  de.  Modene  et  de  Rhege ,  et  que  comme  il 
tient  ses  Duchez  en  souverainetc  il  possede  pareille- 
nient  tous  les  biens  d'Ilalie,  dont  le  dernier  Duc  de 
Ferrare  frere  de  la  demanderesse  est  mort  vestu. 
Car  ou  il  tient  ces  places  de  Modene  et  de  Rhege 
connne  fiefs  de  l'Empire,  qui  d'autrefois  ont  este 
es  mains  des  citoyens  d'icelles,  et  apres  en  la 
domination  des  Empereurs,  mesmement  de  Fede- 
ric  II.  puis  s'estans  mis  en  liberte  et  confederez 
avec    les    Fran^ois   et    Boulonnois,     chasserent    les 


396  VERMISCHTE    DOCUMENTE . 

Gibelins  du  milieu  de  leurs  villes:  ou  Ü  les  reco«;- 
noist  tenir  par  bienfait  du  Pape  qui  Ten  laisse  et 
souffre  jouyr. 

Et  cela  eil  quelque  fa^on  que  ce  soit  ne  peut 
prejudicier  aux  droicts  de  la  defenderesse.  Car  quand 
ceux  du  nom  d'Est,  desquels  eile  est  issue  du  coste 
paternel,  auroient  bien  eu  le  tittre  de  souveraiiis,  et 
en  cette  qualite  tenu  le  ran<^  de  Princes,  c'est  la 
question  si  le  demandeur  a  le  droict  n'ayant  pas 
toutes  les  qualitez  des  autres,  maanme  estant  venu 
d'un  pretendu  fils  naturel  du  Duc  Alfonse  I.  doiit 
II  sera  parle  cn  son  lieu,  mesmeineiit  pour  les  biens 
d'Italie  que  la  deflfenderesse  pretend  luy  devoir  cstre 
adju^ez  a  la  Rote  de  Rome  ou  eile  plaide,  et  no- 
tamment  les  allodiaux  sis  en  quelque  lieu  que  ce 
soit,  doiit  par  les  loix ,  Statuts,  et  coustumes,  les 
femmes  de  sa  qualite  sont  cap.ibles. 

A  quoy  ne  luy  peut  donner  einpescbement  le 
traicte  fait  cn  sa  Sainetete  et  le  demandeur,  ou  icelle 
deifenderesse  n'est  intervenue:  n'estant  pas  a  eroire 
que  le  Pape  ait  .aucunement  entendu  par  son  traicte 
tollir  a  la  deffenderesse  les  droits  qu'elle  peut  avoir 
jiistcnient  ne  que  sa  sainetete  //*  rim  de  ce  traicte 
vueille  tenir  le  demandeur  »rand  au  prcjiidicc  d'au- 
truy  pour  ce  qui  est  a  juj>er  a  Renne. 

Quant  aux  biens  de  France,  pour  y  retourner, 
ayant  prouve  qu'iceluy  demandeur  n'est  pas  estime 
souverain,  il  sera  facile  de  jn<>er  s'il  est  capable  de 
recueillir  les  biens  qu'il  pretend  dans  ce  Royaume. 
Mais  quand  il  tiendroit  le  lieu  d'un  Prince  souverain 
(qui  est  le  second  poinct   a  traicter   sur  la  prcmiere 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        397 

qiiestion  de  ceste  cause)   il  faut  voir  s*il  seroit  bien 
fonde  en  ses  pretensioiis. 

Sur  qiioy  eux  qui  parlent  en  la  premiere  Cour 
de  France,  pensent  devoir  soustenir  que  non  seule- 
ment  les  estran^ers  non  souverains,  mais  (qui  plus 
est)  les  souverains  de  cette  qualite  ne  sont  capables 
•  de  succeder  ny  de  recevoir  biens  par  vertu  d'insti- 
tution,  substitutions  5  ou  autres  dispositions  mesme- 
ment  testamentaires ,  et  ce  par  les  loix  du  Royaume 
quMls  toucheront  principalement  sur  ce  poinct,  esti- 
nians  que  comme  Theocrite  n'attiroit  une  Muse  estran- 
gere  en  son  pays,  il  n'est  pas  tant  besoin  de  rapporter 
tant  d'exemples  d'autres  nations  comme  des  nostres, 
puisque  la  justice  croist  chez  nous.  Et  premiere- 
ment  pour  les  loix  de  tout  temps  observees  en  ce 
Royaume,  nul  estranger  ne  peut  acquerir,  succeder, 
donner,  accepter  hoirrie  ou  donation,  ny  tenir  office 
ny  benefice  en  France:  Et  cela  a  este  ordonne  des 
tong  temps  par  loy  ancienne,  et  par  coustume,  ores 
que  non  escrite  du  commencement,  neantmoins  de 
pareille  authorite  que  l'ancienne  loy  Salique  qui  nous 
est  comme  le  droict  de  nature,  et  le  Palladium  de 
cet  Estat,  pour  l'entretenement  de  laquelle  ainsi  que 
les  Roys  Charle  magne  et  Louys  le  Debonnaire  firent 
des  ordonnances  entre  les  Saxons  et  Frisons,  l'une 
par  laquelle  defFenses  leur  furent  faictes  de  tester 
ainsi  qu'aux  estrangers  pendant  le  temps  qu'ils  furent 
rebelies,  l'autre  portant  permission  et  levant  ces  def- 
fenses  apres  qu'ils  se  furent  reduits  a  leur  devoir 
de  sujects  comme  estans  retournez  a  la  nature  par 
s'estre  rendus  ä  leur  Roy,  et  par  ce  moyen  naturalisez 


398  VERMISCHTE    DOCUMF.NTE  . 

de  nouveaii:  €t  depuis  les  Roys  Charles  VI.  en  l'aii 
1413.,  Charles  VII.  1431.  Charles  VIII.  Lonys  XII. 
et  Henry  II.  ont  expresscment  falct  des  Edicts  pour 
confirmer  le  droict  d^Aubeinag-e.  Et  specialem ent 
est  ä  remarquer  ce  qiii  a  este  ordonne  par  le  Roy 
Louys  XIL  ayeul  maternel  de  la  deffenderesse ,  le- 
quel  ayant  recopieu  en  Tan  mil  quati'e  cens  nonante- 
neuf  combien  l'indulj^ence  de  son  predecesseur  ap- 
portoit  de  prejudice  au  Royaiime  par  le  concession 
trop  frequente  des  lettres  de  dispense,  auroit  revo- 
que  toutes  les  patentes  par  luy  octroyees;  horsmis 
la  dignite  de  Pair  jonicte  avec  le  Duche  de  Breta^pie 
soustenue  sur  grande  raison  et  consideration  d'Estat 
tres- Import  ante  a  l'union  de  ce  ^'and  Duche  a  la 
Couronne  de  France.  Et  si  bien  nos  Roys  ont  quel- 
quefois  juc^e  qu'il  falloit  rendre  honneur  aux  hommes 
dit^nes  et  quil  estoit  bien-seant  a  leur  Majeste  de 
naturaliser  les  veiiiis  estranj^eres ,  et  a  ceste  fiii  ils 
se  sont  reservez  la  faculte  d'en  disjienser,  ceste  re- 
«erve  est  unc  reraarque  qui  faict  co^noistre  que  saas 
leur  permission  l'cstran^er  ne  peut  user  de  4roiete 
-dTtiii  citoyen :  et  quaud  les  Roys  bien  advinez  e«  ont 
^onne  ce  n'a  este  que  soubs  conditions  notables  et 
resinrictions  qui  tesmoigncnt  leur  souveraine  prudence. 
Par  exemple  quand  ils  ont  permis  a  quelque 
«fliferan^er  de  tenir  des  benefices  c'estoit  a  la  diait^e 
de  ne  commettre  vicaire,  officier,  fermier,  ou  auti*e 
«yant  le  maniement  et  surintendance  du  Benefice 
lors  qn'uii  naturcl  Franpois:  et  notarament  potir  ce 
qui  concerne  les  diapositions  testamentaires,  comme 
«it  <  l'iftflpece  de  ceste  cause.     Car   il   s'est  trouve  en 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.       399 

la  Chambre  des  Comptes  un  ancien  registre  lequel 
entre  plusieurs  articles  notables  en  contient  un  qui 
dit  que  Vestranger  ne  peiit  t  est  er  des  Mens  qu'il  a 
en  Ft^ance,  fors  ju^ues  ä  ö  sols  parisis,  dont  s'en- 
suit  qnil  ne  peut  aussi  donner  a  cause  de  mort,  ny 
par  consequent  accepter  un  legs,  ou  Institution,  ou 
Substitution  dun  autre,  soit  Francois,  soit  estranger, 
Sil  n'y  a  permission  du  Roy.  Car  celuy  qui  est  in- 
testabie  est  aussi  incapable  de  succession  et  dona- 
tion,  mcLvime  de  donation  par  testament  ou  a  cause 
de  mort,  et  faut  par  necessite  que  ceste  permission 
soit  donne  par  le  Roy,  ut  inter  Francicas  gentes 
aliam  gentem  allegere  jus  est  Regiae  potestatis 
quemadmodum  jus  -erat  inter  gentes  Uoinanus,  teste 
Suctonio^  ainsi  que  Juy  qui  parle  a  autrefois  r^mar- 
que  en  la  cause  dun  Escossois  qui  piaidoit  en  ceste 
Cour  pour  un  benefice,  ä  scavoir  Jaques  de  ßethon 
Archevesque  de  Glasco  qu'il  soustenoit  comme  de 
fait  il  s'est  trouve  estre  bien  recevable  en  la  com- 
plainte  par  luy  formee  pour  le  Prieure  S.  Pierre  de 
Pontoise,  encor  que  l'on  dist  qu'il  estoit  Escossois 
et  Ambassadeur  d'Escosse,  d'autant  qu'il  estoit  venu 
demeurer  en  France,  et  y  avoit  continue  sa  demeure, 
y  ayant  este  lors  du  mariage  du  Roy  Fran^ois  IL 
avec  la  Royne  d'Escosse,  et  depuis  partant  fonde 
aux  termes  de  la  modification  de  la  Cour  sur  les 
lettres  patentes  octroyees  par  le  Roy  aux  Escossois 
en  i'an  mil  ciuq  eens  cinquante-buict,  portant  que 
suivant  reelles  ils  seroient  4enus  pour  Francois  tant 
que  l'Escosse  demeureroit  en  l'obeissance,  confede- 
ration,  et  amitie  de  la  Couronne  de  France. 


400  VERMISCHTE    DOCÜMENTE  . 

II  taut  donc  avoir  lettres  du  Roy  pour  estre 
capablc  d'acquisitions,  successioiis,  ou  donations,  soit 
par  grace  donnee  par  le  Prince  a  une  natiou  alliee 
qui  devient  subjecte,  ou  par  lettres  de  declaration 
particuliere  ou  par  privilege,  tel  que  celuy  accorde 
par  les  Roys  aux  habitans  de  Bordeaux  uais  en  pays 
estrange  (Fors  en  Angleterre)  qu'ils  soient  tenus 
pour  Francois  naturalisez,  et  leurs  heritiers  capables 
de  succeder.  Suivant  quoy  y  a  eu  Arrest  au  rap- 
port  de  Monsieur  Brissoniiet  sur  un  procez  evocque 
de  Guyenne  et  renvoye  en  eeste  Cour  en  lau  1593. 
au  proftit  de  Jacques  Gatienne,  et  Marie  de  Capa- 
blancs  heritiers  d'Arnauld  de  Capablanc  leur  oncle 
natif  de  la  hasse  Navarre,  receu  Bourgeois  de  Bor- 
deaux, sur  preuve  faicte  que  lesdits  Arnauld,  Jacques 
Gatienne,  et  Marie,  avoient  tousjours  demeure  en 
pays  de  l'obeissance  du  Roy,  qui  est  un  grand  poinct. 

Car  si  un  estranger  naturahse  alloit  demeurer 
en  Espagne  ou  ailleurs  hors  le  Royaume  il  seroit 
privahle  du  droict  de  Bourgeoisie,  si  coninie  le  Roy 
Louys  douziesme  declara  tous  estrangers  decheus 
^'iceluy,  lesquels  depuis  l'octroy  de  sa  grace  et 
lettres  de  naturalite  s'estoient  retirez  hors  de  France, 
ne  pouvant  estre  loisible  k  telles  personnes,  ce  qui 
n'est  pas  mesme  permis  aux  Francois  originaires, 
les  enfiins  desquels  venus  du  mariage  d  une  femiue 
estrangere  avec  laquelle  ils  ont  faict  leur  demeure 
hors  le  Royaume,  ne  pcuvent  succeder  en  France, 
dautant  que  les  Francois  naturels,  et  multo  magis 
ces  naturalisez,  sont  obligez  a  demeurer  au  Royaume 
en  quelque  pays  que  ce  soit  de  l'obeissance  du  Roy, 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.       401 

Mies  qu'il  n'y  ait  des  Bourgeois  du  Roy,  comme  en 
certains  lieux,  pour  lesquels  ont  este  faictes  les 
ordonriances  de  residence  par  les  Roys  Philippe  qua- 
triesme  en  l'an  mil  trois  cens  deux,  et  Jean  en  l'an 
mil  trois  cens  deux  ciiiquante  et  un,  et  mil  trois 
cens  cinquaiite  -  cinq.  Et  certainement,  c'est  au  Roy 
seul  a  doniier  le  droict  et  Privilegs  de  bourgeoisie, 
et  nul  autre  que  luy  ne  le  peut  bailler  pour  rendre 
les  estrangers  capables  d'hereditez  ou  donations,  iio- 
tamment  de  celles  qui  se  fönt  par  testament :  ou  bleu 
pour  avoir  capacite  de  recueillir  telles  successions 
et  accepter  donations  de  biens  assis  en  France ,  11 
faudroit  qu'on  monstrast  un  traicte  pareil  ä  celuy 
d*entre  le  Roy  Charles  huictiesme,  et  la  Hanse  Teu- 
tonique  de  l'an  mil  quatre  cens  nonante  sept,  et  a 
ceux  depuis  faicts  entre  le  Roy  Francois  premier, 
et  l'Empereur  Charles  Cinquiesme,  es  annees  mil 
cinq  cens  vingt  neuf,  et  mil  cinq  cens  quarante-quatre ; 
entre  Henry  H.  et  Philippe  Roy  d'Espagne,  mil  cinq 
cens  cinquante  neuf;  et  entre  le  Roy  regnant  et  le- 
dit  Philippe  mil  cinq  cens  nonante  huict,  ou  11  est 
faict  mention  de  ceux  de  Brabant,  Lembourg,  Luxem- 
bourg,  Namur,  Hollande,  Zelande,  Tournay,  Tour- 
naysis,  Salins,  et  Malines.  Ou  bien  il  faudroit  que 
l'estranger  qui  voudroit  succeder  en  France  fust  fonde 
en  coustume,  comme  il  y  en  a  une  particuliere  a 
Victry,  et  qui  seule  porte  Quen  Noblese  ne  gist 
Espavite  qui  est  (dit  l'article)  a  entendre  que  les 
Nobles  natifs  et  demeurans  es  pays  d'Allemagne, 
Brabant,  Lorraine,  Savoye,  ouailleurs  horsduRoyaume 
succedent  a  leurs  parens  decedez,  soit  qu'ils  fussent 

GoUcction.  26 


402  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

demeurans  audit  Royaume,  011  ailleurs,  es  bicns  de- 

laissez  par  leur  trespas  eii  ce  Bailliage,  meubles,  oa 

immeubles,  nobles  ou  rotuiiers.    Surquoy  est  a  not- 

ter  l'apostille   de   Maistre  Charles   du  Moiilin   grand 

Jurisconsulte  de  iiostre  France,  qui  dit  en  ce  Heu 

y,Quod  cessat  jus  Reff i um  d'Aub eine;  et  idem,  in- 

qmty  igitur  intelliyendum  quod  cessat  in  regioni- 

hus   hie  narratis  ut  eodem  jure  invicem  utanttir, 

vel  eandem  injuriam  invicem  retorqueant,  per  tex- 

tum  tituli  Digestorum  y.Quod  quisque  juris.^^ 

iSuivaut  quoy  y  a  eu  Arrest  celebre  donne  entre 

Elizabeth  de  Merodes  vefve   du  Baron  de  Malbergh 

et  Catherine  de  Malbergh  soeur  du  deffunct,  le  10. 

Octobre  1587.   par   lequel   le   doüaire  a  este  adjujs^e 

a  icelle  de  Mei'odes,   ores  qu'estranwere,   de  moitie 

de  la  terre  et  Seigneurie  de  Danny  situee  audit  Bail- 

liage  de  Victry  appartenant  a  la  Damoiselie  de  Mal- 

bergli  Allemande,  et  par  eile  possedee  comme  heri- 

tiere  de  son  frere. 

Mais  cest  Arrest  a  sa  raison  particuliere,  a  s^a- 
voir  lai-ticle  septante - deux  de  ceste  Coustume  de 
Victry.  Et  neantinoins  ce  n'est  pas  un  poinct  saus 
doubte,  s^avoir  si  les  Coustumes  peuvent  admettre 
les  estrangers  ä  succeder  en  France.  Et  quant  a 
eux  gens  du  Roy  ils  n'en  demeurent  d'accord.  Ita- 
que  cest  Arrest  de  quatrevingt-sept,  ne  se  dolt  tirer 
a  consequence.  Car  il  na  este  donne  avec  le  Pro- 
cureur  general,  lequel  n'ayant  este  ouy,  na  peu  estre 
prejudii-ie  au  droict  d'aubeine  par  une  ('oustunie  lo- 
cale,  en  laquelle  a  este  soustenu  pour  la  successlon 
de  Jean  Vandrehald    Alleinand    fqui  estoit  Seigneur 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.       403 

de  pliisieurs  biens  assis  au  Baillage  de  Victry)  qu'elle 
appartenoit  au  Roy,  il  y  en  a  eu  procez  au  Thresor 
evoque  en  la  Cour. 

En  tout  cas  on  peut  dire   que  ceste  Coustume 
de  Victry  est  speciale  en  ce  regard,  et  ne  s'observe 
point  ailleurs,  comme  il  se  peut  voir  en  la  Coustume 
de  Sens,  article  quatre  •  vingts  -  dix ,  qui  porte: 
„Qu'un  estranger  demeurant  hors  du  Royaume  ne 
succede  aux  biens  de  son  parent  regnicole  natif  de 
ce  Royaume  et  decede  en  iceluy;  mais  luy  succe- 
deront  les  autres  parens  natifs  audit  Royaume,  et 
y  demeurans,  ores  qu'ils  ne  fussent  si  proches  que 
l'estranger ;" 
l'origine  et  la  dem  eure  estans  requis  ensemble. 

En  somme  la  loy  d'aubeine  a  lieu  contre  tous 
estrangers,  si  non  oü  il  y  a  droict  de  succession  mu- 
tuelle  entre  nations  voisines  et  confederees  ä  l'es- 
gard  du  droict  des  hereditez  et  successions  mutuelles, 
ores  que  subjectes  ä  divers  Prince,  comme  entre  les 
Masconnois  subjects  du  Roy,  et  les  Bressans  lors 
que  le  Duc  de  Savoye  tenoit  la  Bresse:  et  entre 
ceux  du  Duche  de  Bourgogne,  et  de  la  France  Comte. 
Mais  (dira-on)  les  Princes  souverains,  ou  issus  et 
tenans  le  rang-  du  chef  de  leur  famille  qui  possede 
la  souverainete,  doivent  estre  exceptez  de  la  loy  d'au- 
beine et  ordonnances  faictes  sur  icelle :  et  pour  fon- 
der ceste  exception  on  pouvoit  proposer  que  les 
droicts  introduicts  pour  les  particuliers  subjects  des 
Roys  et  d'autres  qui  tiennent  Estats  souverains,  ne 
comprennent  pas  les  personnes  de  ceste  eminente 
et  supreme  qualite.  Et  pour  preuve  de  ce,  Ion  peut 


404  VERMISCHTE    DOCUMEWTE  , 

lapporter  qu'ils  en  on  este  exemptez  en  France,  oü 
nos  peres  ont  veu  les  Roys  d'Augleterre  succeder  es 
Duchez  de  Normandie  et  Guienne,  Comtez  d'Aiijou, 
de  Fouraine,  et  du  Maine  et  autres  Seigneuries. 
Mais  a  cela  y  a  response,  que  c'est  un  exemple 
qu'on  ne  doit  alleguer  pour  en  tirer  des  consequences. 
Car  ceux  qui  ont  tenu  ces  Duchez  en  France,  eres 
que  Roy  d'Angleterre ,  estoient  Princes  issus  de  fa- 
rnilles  de  ce  Royaume,  sortis  de  maison  Fran9oises, 
de  IN^ormandie  et  d'Anjou,  et  nais  au  milieu  de  la 
France ,  comme  le  Prince  Robert  fils  aisne  de  Giill- 
laume  qui  l'institua  Duc  de  Normandie  apres  sa  con- 
queste  d'Angleterre ,  oü  Edouard  l'avoit  appelle  par 
son  testament  de  l'an  1064.  Car  cestuy  Robert  fut 
fils  de  pere  et  mere  Fran^ois,  nempe  du  Duc  Guil- 
laume  et  de  Matliilde  fille  de  Bauldoüin  Comte  de 
Flandres:  et  Henry  Roy  d'Ang^leterre  dernier  fils 
d'iceluy  Guillaume,  qui  fut  Duc  de  Normandie  par 
la  mort  de  Robert,  estoit  nay  pareillement  en  ce 
Royaume  en  un  voyage  qu'y  fit  son  pere:  comme 
aussi  le  deuxiesme  Henry  fils  du  Comte  d'Anjou  et 
de  Mahault  fille  du  premier  Henry,  mariee  en  pre- 
miere  nopces  ä  l'Empereur  Henry  cinquiesme  et  de- 
puis  audit  Comte  d'Anjou. 

Car  ce  Prince  Henry  deuxiesme  recueillit  du 
chef  de  son  pere  les  comtez  d'Anjou,  Fouraine  et  le 
Maine,  et  eust  par  sa  mere  le  Duche  de  Normandie  : 
semblablement  nasquit  a  Roüen  Richard  I.  du  nom 
surnomme  Coeur  de  Lion ,  lequel  eut  les  mesmes 
successions :  et  d  abondant  a  cause  de  sa  mere  Alienor 
fut  Duc  de  Guyenne  et  Comte  de  Poietou :  tellement 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.      405 

qu'il  estoit  iiay  Fraiicois.  En  somme  toutes  les  suo- 
cessions  qui  soiit  obvenues  en  la  maison  d'Angk- 
terre  ont  este  ä  l'occasion  de  la  naissanee  dedans 
le  Royaiime  de  ceux  qui  ont  succede  ä  ces  grands 
Duchez  et  Comtes,  dont  ils  sont  depuis  decheus  par 
felonnie.  Pourroient  eux  qui  parlent  en  cest  endroict 
pour  les  loix  de  France  discourir  en  ce  lieu  sur 
Futillite  de  la  loy  d'aubeine  et  dommage  qui  peut 
provenir  de  la  tolerance  des  Roys  quand  ils  souffrent 
que  les^  estrangers  5  mesmes  les  Princes,  succedent 
et  prennent  les  biens  assis  en  leurs  Estats:  et  on 
pouiToit  monstrer  que  le  moins  des  lettres  de  natu- 
ralite  qu'ils  peuvent  oetroyer  Cest  le  mieux  ainsi 
qu'es  charges  d'Eglise,  in  quihus  (ut  ait  Tertullianus) 
adlectio  prohatur  ea  demum  qua  explorata  est  et 
communicatio  deliberata:  mais  pour  ceste  fois  c'est 
assez  de  dire  qu'il  y  a  grande  raison  de  croire  que 
plus  les  Princes  sont  essongez  les  uns  des  autres, 
plus  leur  amitie  est  ferme,  y  ayant  moins  d'occa- 
sions  de  s'offenser  et  plus  de  grace  appareillee  par 
la  distance  des  lieux;  et  au  contraire  plus  de  sub- 
jeets  de  picques  quand  ils  s'avoisinent;  Tesmoin  ce 
que  nous  voyons  en  nostre  histoire  du  mal-heur  de 
guerres  entre  la  France  et  Angleterre  du  temps  de 
nostre  Roy  Philippe  de  Valois  et  Edouard  Anglois, 
dont  la  principal  occasion  fut  l'exact  hommage  desire 
d'Edoüard  pour  le  Duche  de  Guyenne.  Car  aucuns 
ont  observe  qu'il  se  devoit  contenter  de  ce  que  par 
les  Princes  et  Sages  de  France  avoit  este  conclud 
et  determineque  le  Royaume  luy  devoit  appartenir  ä 
l'excliision  d'Edoüard,  attendu  que  par]  la  loy  Salique, 


406  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

coustume  et  Statuts  de  ce  Iloyaume,  il  iie  pouvoit 
pas  descendra  aiix  femines,  mesmcs  a  cclies  inariee 
avec  estrangers,  d'autant  qiie  par  autre  loy  Fraii- 
^oise  et  aiicieiiiie  toiisjours  practiquee,  les  Fran^ois 
n  avoieiit  oncques  perinis  quo  leur  regne  toinbast  eii 
main  estrangere.  Et  d'autant  que  le  Roy  Philippe 
non  content  de  ce,  en  recevant  la  foy  d'Edoüard  et 
la  Submission  de  vassal  pou  la  Guyenne,  luy  ßt  quit- 
ter sa  Couronne,  oster  son  epee  et  ses  espcrons  et 
se  mettre  a  genoux^  de  la  vint  la  preiuiere  «ccasion 
des  grandes  aigreurs  et  des  longues  guerres  de 
France  et  d'Angleterre,  par  cc  qu'il  fachoit  a  TAug- 
loifl  de  se  soubs  mettre  tant  a  nostre  Roy.  Mtiis 
n'est  besoin  pour  ceste  heure  d'entrer  plus  avant  en 
ce  discour,  s^avoir  s'il  est  expedient  aux  Roys,  niesme- 
ment  au  nostre  qu'il  y  ait  d'autres  Princes  souverains 
qui  tiennent  des  terres  et  Seigneuries  enclavees  en 
leui*  Estat,  et  si  cela  est  cause  d'amitie  ou  de  hainc. 
N'est  aussi  necessaire  de  rendre  raison  de  la  loy 
d'anbeine.  Car  il  n'y  a  celuy  qui  ne  jnge  par  le 
sens  conunun  qu'il  y  en  a  trois  principales:  la  pre- 
niere,  que  comme  nul  sers  peut  estre  conditionnel 
de  deux  niaistres,  aussi  nul  ne  peut  estre  subjert  de 
deux  Princes;  la  seconde  pour  obtcnir  au  transport 
d'or  et  argent:  la  troisieme  pour  oster  intelligences 
avec  estrangers.  Mais  «ans  aller  a  autres  conside- 
ratinns,  il  sufHt  de  reverer  ceste  loy  et  l'estinier 
bonne,  puisque  eile  a  este  receue  et  coniirniec  par 
long  usage.  Et  pour  preuv«  de  cest  usage  il  y  a 
plusienrs  exempleft  qui  servent  de  prejuge  a  la  qucs- 
tioa   qui   soffre,   enti'e   lesquels  est  fort  celebre   le 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.       407 


r 

^B       difFerent  d'eiitre  Engilbert   de   Cleves    fils    du  Duc 

Hp  de  Cleves,  et  d'Ysabeau  de  Bourgogne,  petit  fils  de 
par  sa  mere  de  Jean  de  Bourgogne  premierement 
Comte  d'Estampes,  puis  de  Nevers  et  de  Retel,  qui 
fut  fils  de  Philippe  de  Bourgogne  fils  de  Philippe 
le  Hardy,  qui  estoit  fils  du  Roy  Jean,  iceluy  Engil- 
bert  de  Cleves  demandeur  d'une  part,  et  Charlotte 
de  Bourgogne  soeur  de  la-dite  Ysabeau  et  femme 
de  Jean  d'Albert  Seigneur  d'Orual,  d'autie:  different 
qui   est  rapporte   es  meraoires  d'un  personnage  fort 

l  soigneux  observateur  des  Droicts  de  France. 

F  Car  comme  aujourd'huy  la  deffenderesse  objecte 

au  demandeur  qu'il  est  estranger,  la  Dame  d'Orual 
disoit  le  mesme  a  Engilbert  de  Cleves  en  l'an  1455. 
A  quoy  ores  qu'iceluy  de  Cleves  repliquast  qu'il  estoit 
issu  du  Roy,  soustenant  partant  qu'il  ne  poiivoit  estre 
exclus,  bien  qu'il  luy  fallust  obtenir  lettres  de  natu- 
ralite  pour  eviter  l'aubeinage  apres  sa  mort:  toutes- 
fois  il  fut  conseille,  pour  appointer  ce  procez,  de 
faire  le  mariage  de  Charles  de  Cleves   son  fils  avec 

I  Marie   d'Albert    Damoiselle   d'Orual    fille    de   ladite 

Charlotte  de  Bourgogne:  qui  est  un  faict  fort  no- 
table. Car  saus  ce  mariage  la  loy  d'aubeine  eust 
eu  lieu  contre  ledit  de  Cleves. 

II  y  a  un  autre  exemple  du  mois  de  May  en 
l'an  1519.  qui  est  aussi  fort  memorable.  Car  comme 
Laurens  de  Medicis  Duc  d'ürbin  (au  tittre  duquel  le 
demandeur  a  voulu  comparer  son  estat)  fut  veuu  en 
ce  Royaume,  et  eut  pris  aliance  avec  Magdalaine  de 
ßoulogne  par  mariage,  duquel  seroit  issue  Catherine 
de  Medicis  sa  fille  et  heritiere  es  biens  sis,  taut  en 


408 

France  que  dehors,  sur  la  juste  crainte  qu'iceluy  Dur 
d'Urbin  auroit  eu  que  luy  et  sa  fille  estaiis  iiais  liors 
le  Royaiime,  les  officiers  Royaux  et  autres  pourroient 
pretendre  leurs  biens  appartenir  au  Roy  par  droit 
d'aubeine,  ou  autrement,  au  moyeu  des  ordonnances 
royaux  sur  ce  faites,  ils  auroient  impetre  lettres  du 
Roy  Fran9ois  I.  dont  la  Iccture  fiiit  paroistre  des  parti- 
cularites  tres  belles  et  decisives  de  cette  cause.  Car 
dies  portent  declaration  que  le  Roy  avoit  tousjours 
tenu  et  repute  le  feu  Duc  d'Urbin  son  cousin  et  sa 
Cousine  fille  d'iceluy  Duc,  ses  subjects,  alliez  et  con- 
federez,  capables  et  habiles  de  succeder  ä  toutes 
personnes,  et  aussi  qu'on  leur  succederoit  tant  par  dis- 
Position  testamentaire  (qui  sont  mots  a  peser)  qu'autre- 
ment;  sans  que  sous  eouleur  de  ce  qu'ils  estoient 
nais  hors  le  Royaunie,  iceluy  Seigneur  Roy,  ou  ses 
successeurs,  peussent  quereler  ou  pretendre  aucun 
droit  es  biens  et  successions  escbues  ä  icelies  Cathe- 
rine de  Medicis  par  les  trespas  d'iceux  Duc  et  Du- 
chesse  d'Urbin  ses  pere  et  niere,  ne  aux  successions 
qui  en  apres  leur  pouvoit  escheoir  et  advenir  de 
quelque  lig;ne  directe  ou  collaterale,  et  en  quelque 
maniere  que  ce  fust:  Mais  d  abondant  ledit  Seij^^neur 
Roy  de  sa  plus  ample  grace  luy  auroit  donne,  cede, 
et  remis  tont  tel  droict  qu'il  pourroit  pretendre  en 
icenx  biens  et  succession ,  soit  a  cause  d  anbeinag^e 
ou  autrement ;  et  en  outre  a  icelle  octroye  et  pennis 
faculte  dacquerir  au  Royaume  tous  tels  biens  mcubles 
et  immeubles  qui  luy  plairoit  et  pareilleraent  de  suc- 
ceder a  tous  biens  et  heritages  qui  en  iceluy  Ro)  aume 
pays   et  Seigneuries   luy   pourroient   a   bon   et   juste 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        409 

tittre  parveiiir  et  appartenir,  et  d'iceux,  ensemble 
de  ceux  ja  acequiSj  ordonner,  et  (ce  qui  est  ä  peser) 
disposer  par  testameiit  et  ordonnance  de  derniere  vo- 
lonte, comme  de  sa  propre  chose  et  lieritage ;  et  que 
ses  lieritiers,  ou  autres  a  qui  eile  en  pourroit  dis- 
poser, luy  peussent  sueceder,  prendre  et  apprehender 
la  possession,  saisine  et  jouyssance  de  sesdicts  biens : 
ensemble  de  jouyr  de  tels  autres  droicts,  prerogativs 
et  preeminences,  comme  si  eile  estoit  nee  et  origi- 
naire  du  Royaume:  saus  ce  aussi  quelle  fut  tenue 
composer  a  aucune  finance  ou  indemnite;  qui  sont 
six  poincts  remarquables : 

Le  I.  exemption  de  l'aubeine.  Le  II.  pouvoir 
d'acquerir  en  France:  Le  III.  de  sueceder:  Le  IV. 
de  disposer  par  testament:  Le  V.  en  faveur  des 
heritiers  d'icelle  ou  autres  ä  qui  eile  disposeroit.  Le 
VI.  pour  autres  prerogatives  et  preeminences  appar- 
tenantes  ä  Franqois  originaires :  qui  sont  tous  octrois 
que  n'ont  pas  en  ceux  desquels  le  demandeur  se  dit 
donataire  ou  beritier  institue  et  substitue,  ne  luy  non 
plus  qu'eux  et  qui  neantmoins  auroient  este  neces- 
saires  au  testateur  afin  de  pouvoir  disposer,  et  a  luy 
pour  accepter.  Notera  la  Cour  qu'en  la  verification 
de  ces  lettres  de  declaration  et  concession  de  droicts, 
faulte  de  tester,  et  autres  permissions,  la  Chambre 
de  Comtes  par  son  Arrest  du  10.  Aoust  audit  an  1519. 
a  appose  au  registre  la  cbarge  et  condition  qui  s'ensuit : 

„Proviso  quod  beredes  imperantis  sint  regnicolae" 
c'est  ä  dire  (comme  la  Cour  la  juge  souventesfois) 
mais  au  Royaume  et  demeurans  en  iceluy.  Et  par  la 
se   peut  voir   si   une  fille   du  Duc  d'Urbin   a  obtenu 


410  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

telles  lettres,  eile  di-je,  qui  depuis  a  este  iiostre 
Royne,  ayant  espouse  un  fils  de  France  qui  est  de- 
venu  Roy,  duquel  sont  issus  les  Roys  Fran^ois  II., 
Charles  IX.  et  Heniy  III.  estant  rccogneue  pour  proche 
parente  du  Roy  a  cause  de  sa  mere :  lequel  c'est  qui 
se  peut  dire  du  demandeur  qui  na  pas  toutes  le« 
qualitez  qu'avoit  ceste  Princesse. 

Mais  la  loy  d'aubeine  qui  la  faisoit  doubter  de 
son  estat  fut  occasion  de  luy  faire  impetrer  grace 
du  Roy.  Et  pour  ceste  raison  aucuns  onst  estime 
qu'il  est  besoin  a  une  Royne  mesme  qui  est  issue 
d'autre  pays  et  d'antre  maison  que  de  la  France,  ou 
des  Seigneuries  de  l'obeyssance  du  Roy  d'obteuir 
lettres  de  naturalite,  ores  que  Ton  peust  dire  que  la 
Royne  est  aussi  bien  exempte  des  loix  et  ordonnances 
coinme  le  Roy,  parce  qu'elle  est  faicte  Fran^oise  par 
la  mariag;e :  estant  tousjours  meilleur  et  plus  seur 
qu'elle  ait  une  declaration  du  Roy,  par  l'argument  de  la 

?.  Princeps  D.  de  legibus, 
oü  le  jurisconsulte  Ulpian  escrivant  sur  les  loix  „Ju- 
lia et  Papia"  a  dit    que  le  Prince  scul  legibus  solu- 
tus est: 

„Aup^nsta  quoque  etsi  illis  soluta  non  sit.  Princi- 
pes  tanien  eadem  illi  piivilegia  tribuunt  quae  ipsi 
habent." 

Et  ne  laut  tniuver  cela  nouveau. 
Car  les  lettres  patentes  du  Roy  peuvent  asseu- 
rer  les  droits  de  la  Royne,  soit  pour  les  acquisitions 
qu'elle  peut  faire,  soit  pour  les  dons  du  Roy. 

Et  bien  que  TEmpereur  Justinian  en  la  „1.  San- 
cimus.  C.  de  donationibus"    ait  dit  que  les  donations 


%, 


BETREFFBND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.       411 

imperiales  oiit  leiir  propre  Majeste  ferme,  et  quMl 
seit  de  mesme  des  Royales,  toutesfois  comme  il  a 
failii  que  le  mesme  Empereur  ait  fait  une  Constitu- 
tion en  la 

„1.  penult.  C.  de  donationibiis  inter  vir.  et  uxorem" 
pour  lever  les  doubtes  qui  pouvoient  estre  sur  la 
validite  ou  invalidite  des  donations  que  le  Prince 
feroit  a  la  Royne,  ou  eile  ä  luy,  et  qu'il  ait  ordonne 
que  telles  dispositions  voudroient  et  auroient  tres- 
pleine  fermete  comme  les  contracts  imperiaux  tenans 
lieu  de  loy,  et  aucune  aide  exterieure  ne  leur  estant 
necessaire.  Ce  qui  ne  doit  pas  sembler  estrange, 
veu  Tauthorite  et  vigueur  de  ceste  loy  d'aubeine  qui 
est  teile  et  si  grande,  que  mesmes  au  contract  de 
mariage  nagueres  fait  entre  le  Roy  et  la  Royne,  en 
la  clause  du  doüaire,  il  est  porte  notamment  que  le 
Roy  luy  a  accorde  qu'elle  aura  la  provision  de  tous 
Offices  vacans  dans  les  terres  qui  luy  seront  baillees 
en  assignat:  ä  condition  qu'iceux  offices  seront  bail- 
lez  a  haturels  Fran9ois:  ensemble  la  cliarge  et  ad- 
ministrations  des  terres  suivant  les  us  et  coustumes 
de  la  France.  En  quoy  sont  loüables  ceux  qui  ont 
conserve  le  droict  Francois  par  teile  paction,  Car 
il  n'y  a  rien  dout  le  Francois  doive  estre  plus  jaloux 
que  de  maintenir  les  droicts  de  son  pays.  Et  cela 
ne  doit  estre  juge  dnr  puis  que  les  enfans  mesmes 
des  Roys  de  France,  bien  que  nais  dans  le  Royaume, 
ont  impetre  lettres  de  declaration  pour  asseurer  leur 
estat  en  cas  qu'ils  fussent  demeurez  en  autre  pays, 
comme  l'on  pourroit  justifier  par  beaucoup  d'exemples, 
mais  ce  sera  assez  d'en  rapporter  un  Signale,  et  duquel 


412 

la  memoire  est  fraische,  sur  ce  que  le  Duc  d'Anjou, 
ile  Bom'bonnois,  et  d'Auvergne  Lieutenant  geneial 
representant  la  personne  du  Roy  Charles  Neutiesme, 
ayant  este  esleu  Roy  de  Pologne,  et  de  mesnie  le 
Duc  d'Alen^on,  prevoyans  qu'ils  pouvoient  demeurer 
liors  le  Royaume,  et  que  leurs  enfans  et  l'ad venture 
naistroient  et  demeureroient  en  pays  estrange :  pour 
ceste  cause  auroient  supplie  le  Roy  de  leur  declarer 
qu'en  cas  qu'il  decedassent  sans  enfans  masles,  ou 
que  ses  lioirs  masles  defaillisent,  en  ce  cas  iceluy 
Roy  de  Pologne  son  frere,  comme  plus  prochain  de 
la  Couronne,  seroit  le  vray  et  lej^itime  heritier  d'i- 
celle,  nonobstant  quil  fut  lors  absent  et  resident 
hors  ce  Royaume,  consequemment  et  imniediateniment 
apres,  en  defaut  dudit  Roy  de  Pologne,  ses  hoirs 
masles  procrees  en  loyal  mariage  viendroient  a  la 
succession,  nonobstant  qu'ils  fussent  nais  et  habi- 
tassent  hors  iceluy  Royaume:  Et  apres,  ou  en  de- 
faut d'iceux  hoirs,  ledit  Duc  d'AIen^on  et  ses  hoirs 
masles  descendans  par  loyal  mariag^e  nonobstant  aussi 
qu 'iceluy  Duc  d'Alen9on  fut  a  l'adventure  absent  et 
resident  hors  le  Royaume  et  que  ses  enfans  naquis- 
sent  demeurassent  lors  hors  d 'iceluy:  se  void  dans 
les  registres  de  la  Cour  que  sur  ceste  supplicatiou 
le  Roy  leur  Seigneur  auroit  octroye  ses  letti*es  pa- 
tentes, et  par  icelies  declare  que  pour  les  causes 
susditcs  iceux  Ducs  d'Anjou  et  d'Alen^on,  ny  Icurs 
enfans  respectivement  ne  seroient  censez  et  reputcz 
moins  capables  de  venir  a  la  succession  du  Royaume 
ou  autre  qui  leur  pourroit  escheoir  en  iceluy,  ains 
que  toHS  droits  et  untres  choses  quelcoiiques  qui  leur 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.       413 

pourroient  des  hors  et  ä  radveiiir  competer  et  ap- 
partenir  leur  demeureroieiit  saines  et  entieres  comme 
s'ils  residoient  et  habitoient  contiimellement  dans  ce 
Royaume  jusques  a  leur  trespas,  et  que  leurs  hoirs 
fussent  originaiies  et  regnicoles.  Ces  lettres  octroyees 
le  17.  Septembre  1573.  leves  publiees,  et  registrees 
au  Greife  de  la  Cour,  ouy,  et  ce  requerant  le  Pro- 
cureur  geiieral  du  Roy,  seant  ledit  Seigneur  Roy  en 
son  Parlement;  et  tenant  son  lict  de  justice  le  dix- 
septiesme  desdits  mois  et  an. 

Ce  qui  monstre  que  l'on  peust  peu  disputer  contra 
lesdits  Ducs  d'Anjou  et  d'Alencon  pour  la  succession 
de  la  Couronne  et  auti-es  biens,  au  cas  qu'ils  fussent 
sortis  en  du  Royaume  pour  demeurer  ailleurs,  tout 
ainsi  que  contre  les  fiUes  de  France  qui  seroient 
mariees  dehors,  lesquelles  ayans  pour  jamais  con- 
tracte  avec  Princes  estrangers  une  individue  societe 
de  vie  afin  d'adherer  a  leurs  maris  auroient  indubi- 
tablement  perdu  le  droict  d'heriter  et  succeder  ä  leurs 
parens  de  France  pour  biens,  estans  dedans  ce  Royaume, 
dont  les  filles  y  demeurantes  seroient  capables,  nempe 
pour  autres  biens  que  la  Couronne :  Et  par  conse- 
quent  les  enfans  procreez  d'elles  en  seroient  aussi 
exclus. 

Ce  que  prevoyans  ceux  qui  en  l'an  1527,  ont 
traicte  les  Conventions  et  dresse  le  conti'act  de  ma- 
nage d'Hercules  d'Est  fils  aisne  d'Alfonse  Premier 
Duc  de  Ferrare,  avec  Madame  Renee  de  France  fille 
du  Roy  Louys  Douziesme ,  belle  -  soeur  de  Franpois 
premier  son  successeur,  et  mere  de  la  deffenderesse, 
auroient   stipule    par    clause    expresse    que    le   Roy 


414  VERMISCHTE   DOCUMENTE  5 

treschrestien   octioyeroit    Icttres   de   natiiralite   audit 
Hercules  et  a  tous  ses  lils  et  ülles  descendants   d*i- 
celuy  mariaj^e,  en  la  meilleure  forme  que  ses  lettres 
se  pourroieiit  faire,   et  conime  elles  ont  accoustume 
estre  faictes.     Et  siiivant  en  ce  executant   le  traicte 
de   ce   manage   passe   du  gre   vouloir,   et  consente- 
ment  du   Roy,    par  lequel  avoit   este  conveim   que 
tous  les  droicts,  noms,  raisons,  actions,  petitions,  et 
querelles    qu*icelle   Dame    sa    belle  -  soeur   avoit   et 
pourroit   avoir,    et    qui    luy  competoient  ou  appaite- 
noient,  pouvoient  competer  ou  appai*tenir  alors,    ou 
pour  Tadvcnir,  es  biens  meubles,  immeubles,  et  suc- 
eessions  de  ses  pere  et  mere,  et  autrement  en  quelque 
lieu  qu'ils  fussent  assis,   iceluy  Seigneur  Roy  auroit 
promis  luy  bailler  25100  escus   devoit  esti'e  payee 
comptant;   Et  pour  les  deux  cens  mille  restans:   dix 
mille  escus  de  rente:  au  lieu  dequoy  par  Icttres  pa- 
tentes  du   Roy   donnees   ä  Fontainebleau   en  Juillet 
1528.   assignation   auroit   este   bailles    sur   le  Duche 
de  Chartres,  Chastellenie  et  Seipieurie  de  Montaro;is, 
et  Comte    de   Gisors,    pour   en  jouyr  par   Hercules 
d'E*t  et  Renee  de  France,  leurs  hoirs  et  (qui  est  ä 
noter)  par  les  ayans  causes  de  ladite  Dame,  en  tous 
droicts  que  fönt  et  ont  accoustume  de  faire  les  autres 
Ducs  et  Comtes  anciens  du  Royaume,    saus  en  rien 
rescrver  par  le  Roy  foi*s  la  foy  et  hommage,  ressort 
de   souverainete:    Et   au   lieu    de   50  mille  escus   le 
Roy  auroit  assigne  2500  escus   a  sesdits  bcau-frere 
et  belle-soeur,  qui  ne  se  pouvoient  prendre  surmembres 
et  portions  du  demaine :  voulant  et  ordojmant  que  le  par^ 
faict  de  ce  que  lesdits  Duche  de  Chartres,  Chastellenie 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        415 

de  Montargis,  et  Comte  de  Gisors  ne  pourroient 
porter,  leur  fust  baille  sur  le  revenu  et  emolument 
des  greiiiers  et  chambre  a  sei  desdits  lieux  a  faculte 
de  rachapt,  en  baillaiit  deiix  cens  50  mille  escus  k 
sesdits  beau-frere  et  belle-soeur,  ou  ayans  cause  de 
ladite  Dame  (ce  qui  est  dereclief  a  noter,  estant  re« 
pete  disei-tement)  et  par  les  mesmes  lettres  le  Roy 
aecorde  faculte  ä  sesdits  beau-frere  et  belle -soeur, 
leurs  hoirs  et  ayans  cause  d'icelle  Dame  (nommee 
par  expres  en  cest  endroict)  de  retirer  toutes  les 
parts,  portions,  et  membres  du  domaine  desdits  Ducbe, 
Chastellenie  et  Comte,  qui  par  ledit  Seigneur  Roy, 
ou  par  ses  predecesseurs ,  ou  par  commissaires  sur 
ce  deputez  se  trouveront  avoir  este  alienees, 

Ces  lettres  patentes  leves,  publiees  et  registrees 

le  penult.  dedits  mois  et  an,  ouy  le  Procureur  gene- 

ral  du  Roy:  et  porte  le  registre  ces  mots  notables: 

»Pro  per  praedictos  conjuges  in  albo  nominatos  et 

eorum  liberos  ex  eorum  matrimonio  descendentes, 

et  a  dicta  domina  Renata  causam   habentes   prout 

in  eisdem  literis  continentur,  et  cum  modificatione 

in  literis  nostris  vicesimi  -  quinti  liujus  mensis  con- 

tenta,  gaudemdo", 

ce  qui  est  ä  peser  en  cest  endroit,  parce  qu'il  a  este 

pourveu  aux  enfans  du  mariage   et  aux  ayans  cause 

d'icelle    Dame   Renee    de  France   par  une  prudente 

circonspection.    Car  comme  en  faisant  le  contract  de 

mariage   on    stipula   d'Alfonse  d'Est  pere  d'Hercules 

qu'il  feroit  (comme  il  a  fait)  ieeluy  Hercules  son  fils 

aisne  son  principal  heritier,    auquel  de  fait   il  auroit 

donne  le  Duche  de  Ferrare,  accordant  que  le  fils  I. 


410  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

iiay  qui  viendroit  du  inariage  desdits  Hercules  d  Est 
et  Renee  de  France,  apres  le  deceds  de  son  ayeul 
et  de  son  pere,  auroit  ledit  Duclie  de  Ferrare  et  la 
succession  qui  luy  appartiendroit  en  vertu  de  ce 
traicte :  de  mesine  en  Texecutant  on  a  eu  doute  que 
le  Duo  de  Ferrare,  ou  son  fils,  ou  autres  tenans 
d'eux,  ou  bien  achepteurs,  ou  acceptans  par  donation 
et  ne  venans  pas  de  Renee  de  France,  inais  de  quelque 
autre  de  moindre  qualite,  ne  se  voulussent  pretendre 
niaistres  des  biens  qui  devoient  estre  laissez  aux  en- 
fans  d'icelle  Renee  fiile  du  Roy.  Et  pour  mesme 
consideration  en  traictant  le  mariage  de  Dame  Anne 
d'Est  aujourd'liuy  deffenderesse  en  cette  cause  en 
Tan  1548.  a  este  expressement  stipule  qu'icelle  Dame 
Anne  d'Est  en  cas  de  totale  extinction  de  la  race 
masculine  du  Duc  de  Ferrare  son  pere  et  de  Ses 
descendants  masles  par  la  li«ne  masculine  pourra 
succeder  es  biens  paternels  et  maternels  qui  seroient 
demeurez  en  l'heredite  du  dernier  mourant  d'iceux : 
et  derechef  eile  a  nommement  declare  qu'elle  se  re- 
servoit  et  protestoit  (comme  eile  a  proteste  au  com- 
mencement,  au  milieu,  et  a  la  fin  du  contract)  de 
pouvoir  succeder  eu  iceux  biens  et  hoirie  paternels 
et  maternels  quand  le  cas  adviendroit  de  Textinction 
de  ligne  masculine  de  son  pere  et  de  ses  descendans 
masles,  et  porte  le  contract 

„(iue   les  parties  ont  declare  qu'icelle  Dame  Anne 
n'estoit  entendue  excluse  de  la  succession  des  biens 
maternels,   si   non   par   les   enfans  et   descendans 
masles  du  mesme  mariage" 
>surquoy  Ton  peut  dire  justement  que  tous  autres  sont 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.       417 

excliis,  „er  pacto  convento^^  ^  comme  estrangers  par 
une  expresse  prevoyance  de  ceux  qiii  ont  contracte 
le  mariage  qui  craignoient  ce  qu'avoit  craint  Renee 
de  France,  qu'il  n 'advint  que  quelqu'un  de  la  maison 
de  France  venant  ä  avoir  des  bastards  ne  voulust 
iceux  advantager  au  prejudice  des  legitimes  fils  ou 
fiUes,  comme  plusieurs  on  fait  en  ceste  maison,  et 
autres  grandes  en  Italie ,  et  ailleörs  hors  la  France, 
DU  les  bastards  ne  sont  favorisez  comme  en  autres 
pays:  en  quoy  si  la  France  est  moins  naturelle  en- 
vers  les  naturels,  eile  est  de  tant  plus  civile  que 
moins  indulgente  aux  enfans  venus  d'illicite  conjonc- 
tion.  Et  partant  la  cause  est  claire,  principalenient 
pour  le  regard  des  biens  qui  sont  entrez  en  la  mai^ 
son  d'Est  pai-  ladite  Dame  Renee  de  France,  les- 
quels  le  Demtindeur  ne  peut  pretendre.  Car  quand 
bien  il  seroit  dun  enfant  procree  de  legitime  mariage 
d'Alfonse  I.  (ce  qui  n'est  pas,  d'autant  qu'iceluy  Al- 
fonse  ne  s'est  pas  marie  ä  la  Dame  Laura  et  eile 
estoit  moins  noble)  il  n'auroit  peu  transmettre  a  l'en- 
fant  que  Ion  pretend  qu'il  a  eu  d'elle ;  ny  aux  des- 
cendans  de  cet  enfant,  ce  qui  a  deu  estre  reserve 
aux  descendan«  de  Hercules  fils  d'iceluy  Alfonse  et 
d'une  femme  noble ,  et  mary  de  ladite  Dame  Renee 
de  France:  et  ce  par  la  raison  de  la  loy  salique, 
dont  y  a  une  relique  tresexcellente  aii  4.  livre  des 
fiefs,  au  tittre :  ,^Quando  filii  in  feudum  non  succe- 
dunP^,  ou  il  est  parle  dun  qui  avoit  un  fils  d*une 
femme  noble,  lequel  apres  sa  mort  ne  se  pouvoit 
contenir,  en  auroit  pris  une  moins  noble :  et  ne  vou- 
lant  pas  estre  en  peche  se  seroit  accorde  avec  eile, 

Collection.  27 


418  VERMISCHTE    DOCUTVIENTR  . 

a  condition  que  iiy  eile,  ny  ses  fils,  n'auroient  rien 
des  biens  du  pere  qu'une  somme  qii'il  diroit  au  temps 
de  Taecord  (par  exemple  dix  livres,  ou  tant  qu'il 
voudroit  donner  en  arg;ent)  ce  que  les  Milanois  disent 
prendre  uiie  femme  „arf  morganaticam,  alibi  lege 
Salica^^-  cestuy  (dit  le  livre)  ayaiit  eu  des  enfans 
de  ceste  femme  moins  noble  venant  ä  deceder,  res 
enfans  ne  succedent  a  la  propriete  de  ses  biens 
mesmement  au  fief,  bien  quils  soient  legitimes,  tant 
qu'il  y  a  enfans  de  la  premiere  femme  noble.  En 
qnoy  il  paroist  que  la  loy  Salique  a  voulu  excluse 
les  enfans  venans  de  mariages  inegaux  les  tcnant 
pour  estrangei's :  et  beancoup  plus  ceux  qui  viennent 
d'illicites  et  clandestines  conjonctions ,  comme  est  le 
demandeur:  dont  il  y  a  beaucoup  d'exemples. 

Mais  deux  suffiront  pour  vappoiter  en  ce  lieu: 
Tun  qui  est  dans  nostre  bistoire  de  France,  laquelle 
dit  qn'apres  le  decedz  de  Clovis  I.  du  nom ,  leqnel 
avoit  laisse  trois  enfans  legitimes,  Cliildebert  Roy  de 
Paris  siege  Royal  et  principal  de  toute  la  monarrbie 
Fraii^oise,  Clotaire  de  Soissons,  et  Ciodomire  d'Or- 
leans:  et  un  naturel,.  qui  neantmoins  estoit  Tancien 
«l«  tous  ses  freres,  mais  estant  fils  d'une  concubine, 
eut  le  Royaume  de  Mets,  oü  le  peuple  Fran^ois  qui 
estoit  en  l'Austrasie,  le  gratifiant  pour  recognoissance 
de  ce  que  le  Roy  son  pere  avoit  humainement  traicte 
ses  subjerts,  le  fire  oindre  Jn  Regem'\  mals  il  n 'es- 
toit Roy  que  sous  la  souverainete  de  Paris,  et  Vuiti- 
kiud  Saxon,  dit  au  premicr  de  son  histoire  quil  luy 
fut  reproche  par  sa  soeur  Almalberga  femme  d'Emen- 
froy  Roy  de  Turinge  quil  estoit  „servm  tanguam  ex 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        419 

cancuhina  natus;  et  ideo^  inquit,  Ermenfridus  ejus 
legato  respondit  mirari  se  non  posse  quomodo  usur- 
pare  priüs  vellet  Imperium  quam  libertatem :  servum 
natum,  et  quomodo  sui  quaerat  dominium^  qui  proprio 
servo  non  possit  manus  dare,^^ 

L'autie  exemple  de  la  practique  de  ce  droict 
des  fiefs  sui*  les  mariages  contractez  „arf  morgana- 
ticam'%  ou  (pour  mieux  dire)  de  la  loy  Salique^  et 
qui  peut  servir  d'arg^ument  en  ce  procez,  est  ce  qu'en 
nostre  siecle  nous  avons  veu  en  la  maison  d'Austriclie, 
oü  TArchiduc  Ferdinandj  frere  de  TEmpereur  Maximi- 
lian 5  s'estant  marie  avec  une  fille  qui  n'estoit  pas 
de  sa  qualite,  pour  n'estre  Princesse,  bien  que  de 
maison  noble,  les  biens  qu'il  avoit  en  fief  de  l'Empire 
furent  adjugez  aux  enfants  d'iceluy  Maximilian,  et 
partagez  entr'eux  du  vivant  d'iceluy  Ferdinand,  comme 
destinez  ä  enfans  venans  du  mariage  esgal.  Ce  qui 
fera  juger  si  la  stipulation  contenue  es  contracts  de 
mariage  de  Dame  Renee  de  France  et  de  la  defFen- 
deresse  ne  doit  pas  conserver  a  icelle  deffenderesse 
ce  qui  luy  est  acquis  par  si  justes  et  raisonables 
Conventions,  desquelles  neantmoins,  quoy  que  souste- 
nues  par  pactions  favorables,  il  seroit  doubteux  si 
icelle  deffenderesse  pourroit  tirer  profit  si  eile  n'es- 
toit  Fran^oise,  par  le  moyen  de  la  clause  du  con- 
tract  de  mariage  de  sa  mere  qui  porte  la  promesse 
du  Roy  Fran^ois  Premier,  de  naturaliser  par  lettres 
fils  et  fiUes  venans  du  mariage:  outre  laquelle  d'a- 
bondant  eile  mesme,  parce  qu'elle  estoit  natifve  a 
Ferrare,  a  obtenu  lettres  particulieres  de  naturalite 
a  eile  octi'oyees   par  le  Roy   Henri  IL   au   mois   de 


420  VERMISCHTE    DOCUMENtE , 

Decembre  1548  registrecs  en  la  Chambre  desComptes 
aiiparavaut  la  consommatioii  de  son  mariage  avec 
Fran^ois  de  Lorraine  son  premier  mary;  qui  est  un 
^rand  poinct  a  considerer  pour  le  juj^ement  de  ceste 
cause.  Car  ou  Ton  tiendroit  les  peres  et  ayeul  pa- 
ternels  de  la  defFenderesse  pour  aubeins,  pour  avoir 
pris  leur  naissance  en  Italic,  et  n'avoir  pas  lettres 
de  naturalite  du  Roy,  ou  pour  n'avoir  fait  leur  de- 
meure  en  France,  la  defFenderesse  a  eu  doubte  qu'on 
ne  luy  objectast  ce  qu'aucuns  ont  voulu  soustenir, 
que  les  biens  des  aubeins  appartiennent  au  Roy, 
encores  qu'ils  eussent  delaisse  enfans  ou  proches 
parens.  Ce  que  portent  quelques  coustumes,  mesme 
celle  de  Melun,  article  VI.  et  celle  de  Chaalons: 
qui  ont  faict  doubter  si  on  devoit  practiquer  la  loy 
„MewÄia"  recitee  par  ülpian,  par  laquelle  les  enfans 
venus  d'un  pere  estranger  et  d'une  citoyene  suivoient 
la  condition  du  pire  parent,  et  estoient  jugez  estran- 
gers,  Et  certainement  le  remede  pour  le  retrancbe- 
ment  de  toutes  difficultez  est  en  la  main  du  Roy, 
ue  qui  il  est  necessaire  d'impetrer  lettres ,  comme 
ont  faict  quelques  enfans ,  les  uns  conceus  hors  le 
France  de  pere  et  mere  fran^ois  liabituez  en  pays 
estrange,  pour  assciirer  leur  Estat;  les  autres  venus 
de  peres  estran^ers  mariez  en  France,  ores  que  nais 
dans  le  Royaume.  Et  pour  cette  cause  la  defFen- 
deresse natifve  de  Ferrare  voyant  la  faute  de  son 
pere,  ou  dt'  son  Conseil,  qui  n'eii  avoit  pris  comme 
fl  devoit,  H  ponrveu  a  sa  seurcte.  Et  les  lettres 
par  eile  obteiiuös  luy  suffissent  par  les  maxinies  rece- 
V(§es  en  ceste  Cour,    pas  lesqucUes  c'est  assez   que 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        421 

les  enfaiis  soient  naturalisez  encores  que  les  peres 
ne  le  soient  point.  Et  neantinoins  on  peut  soustenir 
pour  la  defFenderesse  que  son  pere  et  eile  par  con- 
sequent,  estoient  naturalisez  par  le  Roy  Francois, 
puis  quil  avoit  donne  sa  parole  d'en  bailler  lettres 
en  faveur  de  sa  belle-soeur  mere  de  la  defFenderesse 
et  des  fils  et  filles  que  Dieu  luy  donneroit. 

Et  ne  pourroit  servir  au  demandeur  de  dire  que 
le  Duc  Hercules  mary  de  ladite  Dame  Renee  de 
France  n'a  point  voulu  prendre  de  lettres  pour  se 
faire  naturaliser,  ne  pour  ses  fils  et  filles,  pour  n'a- 
voir  estime  qu'elles  luy  fussent  necessaires,  bienque 
promises  par  ledit  Roy  Francois.  Car  il  apport  assez 
par  les  exeraples  dessus  rapportees  que  ce  n'estoit 
pas  en  vain  qu'il  avoit  este  stipule  du  Roy,  qu'il  en 
bailleroit  en  faveur  du  mariage  de  sa  belle-soeur: 
Et  ne  peut-on  dire  que  cette  stipulation  estoit  superflues. 

Car  il  est  bien  vray  que  la  liberte  et  maiiumis- 
sion  donnee 

„e.r  abtmdanti  et  supervacue^' , 
a  cause  d'une  feinte  servitude  ne  corrompt  pas  la 
vraye  ingenuite,  „et  naturalibus  non  officio' ,  mais 
de  ce  que  dit  Justinian  aux  institutes  „Tif.  de  inge- 
nwis^%  en  ce  regard  on  ne  peut  pas  induire  ce  que 
le  demandeur  voudroit  pretendre,  que  les  Ducs  de 
Ferrare  Alfonse  I.,  Hercules  et  leurs  enfans  estans 
Princes  doivent  estre  tenus  pour  capables  d'heriter 
en  France  et  consequemment  qu'ils  ont  peu  donner 
au  demandeur  ce  qu'il  demande  par  vertu  de  leurs 
testamens.  Car  de  l'ingenuite  ä  la  principaute,  et  de 
la  principaute  au  droict  de  clte  (qui  est  le  droict  qui 


422  VERMISCHTE    DOCUMENTK  , 

doniie  la  capacite  de  succeder)  rar^uiueiit  ii  est  paa 
bon,  veu  que  la  loy  du  Royaume  a  este  teile  et  est 
encores,  que  tous  Fran^ois,  inesines  qui  sortent  de 
France  pour  demeurer  eu  pays  estrang;e  sans  per- 
inissiou  du  Roy,  de  quelque  qualite  qu'il  suient  et 
pnissent  estre,  sont  incapables  dacquisition  et  suc- 
cession,  et  ne  peuvent  tester  n'y  accepter  don,  mesnie- 
ment  testamentaire.  Ainsi  de  quelque  coste  que  les 
testaments  dont  le  demandeur  se  vcut  aider  soient 
pris,  ou  du  chef  des  testateurs  qui  n'ont  eu  lettres 
de  naturalite ,  ou  du  demandeur ,  eux  et  luy  estans 
aubeins,  les  testamens  ne  peuvent  valoir.  Mais  ce 
qui  les  exclud  n'exclud  pas  la  deffenderesse.  Par 
ces  raisons  on  void  comme  la  loy  d'aubeine  a  este 
justement  practiquee  en  France,  et  si  eile  ne  doit 
pas  avoir  lieu  contre  le  demandeur  en  esg-ard  a  la 
qualite  des  personnes.  Pour  le  reg;ard  des  biens  la 
Cour  pent  juger  facilement  s'il  y  a  cause  de  doub- 
ter  a  qui  ils  doivent  demeurer  sig;namment  ceux  qui 
ont  appartenu  a  Dame  Renee  de  France,  veu  la  loy 
generalle  du  Royaume  qui  rejecte  Testranger,  et  la 
loy  particuliere  des  Conventions  apposees  aux  traictez 
de  manage  d'icelle  Renee  et  de  la  deffenderesse.  II 
y  a  nne  autre  quiilite  de  biens  controverscz,  s^avoir 
est  ce  que  Ton  pretend  avoir  este  preste  au  Roy, 
dont  est  faict  mention  en  Tengagement  de  Vicomtez 
de  Caen ,  Bayeux  et  F.olaize ,  ou  pour  auti'es  dcbtes 
creees  en  France ,  deues  a  ceux  que  le  demandeur 
dit  avoir  teste  ca  son  profit.  Mais  ces  biens  soit  qu'ils 
consistent  en  meubles,  solt  en  inimeubles,  de  quelque 
qualite    que    Ion   juge    Tengagement   de    Vicomtez, 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.       423 

mobiliaire  ou  immobiliaire,  par  la  destination  de  faculte 
de  rachapt  ne  peuvent  passer  ä  un  estraiiger  tel  qu'est 
le  demandeur,  puis  qu'il  ne  monstre  point  de  lettres 
patentes  du  Roy  qui  le  rendent  eapable  de  recueil- 
lir  biens  en  ce  Royauine:  ce  qu'il  faudroit  rapporter 
par  necessite:  comme  en  cas  semblable,  ils  ont  veu 
lettres  qu'ils  ont  en  rnain  du  mois  de  Janvier  mü 
cinq  cens  quatre  -  vingts  -  six  verifiees  en  la  Cour  en 
Febvrier  ensuivant,  et  en  la  Chambre  des  Comptes 
en  Octobre:  ces  lettres  inipetrees  par  Lazare  et 
Jean  Baptiste  Spinola  enfans  de  Blaise  et  Anthoine, 
Gentilsliommes  Genevois  demeurans  a  Gennes,  ayans 
sceu  l'Edict  fait  au  mois  d'Aoust  1585.  verffie  en  la 
Cour,  pour  la  vente  de  cinquante  six  milles  escus 
de  rente  aux  Prevost  des  marchands  et  Eschevins 
de  Paris,  et  voulans  prendre  ou  fair  achepter  pour 
eux  par  Barthelemy  Jouarde  natif  dudict  Gennes 
jusques  ä  quinze  cens  escus  de  cette  rente  afin  d'ac- 
querir  seurement,  d'autant  qu'estans  estrangers  non 
natifs  orig'inaires,  regnicoles,  ny  demeurans  dans  le 
Royaume,  ils  ne  pouvoient  sans  estre  naturalisez, 
tenir,  acquerir,  achepter,  ny  avoir  et  posseder  au- 
cuns  biens,  terres,  rentes,  ou  heritages  en  propriete, 
qui  ne  fussent  subjects  aux  droicts  d'aubeine,  adve- 
nues,  espaves,  et  en  cas  de  guerre  ou  hostilite  contre 
le  Prince,  Seigneurie,  ou  Potentat  desquels  ils  se- 
roient  subjects,  de  repressaille,  confiscation,  lettre  de 
marque,  contre  marque,  saisie,  Arrest,  et  autres  sub- 
sides. 

Portent  icelies  lettres  que  le  Roy  voulant  pour- 
voir  a  iceux  Spinola,  et  de  bonne  foy  faire  proceder 


424 

et  recevoir  aux  achapts  et  constitutions  de  latlite 
rente  toutes  personnes  indiffereminent  quelcoiiques 
saus  exception  de  quelque  qualite  ou  nation  qu'ils 
fiissent,  et  leur  eii  bailler  toutes  seuretez:  auroit 
iceux  Spinola  pour  les  paities  et  de  telles  autres 
portions  d'icelle  rente  que  bon  leur  sembleroit  re- 
ceiis  et  adinis  a  en  faire  contraet  d'acquisition ,  ces- 
sions,  permutations,  et  autres  acte  et  expeditioiis  que 
besoin  seroit,  pour  en  jouyr  par  eux  leurs  hoirs  et 
successeurs  en  ligne  directe  ou  collaterale,  en  quelque 
degre  ou  eonsangninite  ou  alliance  que  ce  fust :  coninic 
aussi  eux  ayans  leurs  droicts  et  causes  pleinement, 
paisiblenient ,  et  perpetuellement,  ores  qu'ils  fussent 
aussi  estrangers  et  demeurans  dansou  liors  ce  Royaunie, 
ou  en  quelques  autres  droicts  et  provinces  que  cc 
peust  estre  et  a  quelconque  droict  et  tittre  quils  les 
peussent  avoir,  soit  successif,  hereditaire,  par  trans- 
port,  rente,  cession,  alienation,  permutations  estrange, 
donation  (qui  est  ä  noter)  entre  vifs,  testamentaire 
ou  autrement,  leur  permettant  d'en  disposer  par  tous 
lesdits  inoyens ,  a  qui ,  quand ,  et  a  teile  personne 
qu'il  leur  plairoit,  encores  qu'eux  et  ceux  ausquels 
en  seroit  et  pourroit  estre  disposee  fussent  demou- 
rans  et  decedjtssent  Iiors  le  Royaunie,  et  que  les 
actes,  tittres.  et  instrunients  en  fussent  passez  hon» 
d'iceluy,  sans  qu'euz  ou  aucuns  d'eux ,  leurs  lioii-s, 
successeurs,  ou  ayans  droict  et  cause  y  fussent  ou 
peussent  estre  troublez  ou  einpescliez  en  aucune  nia- 
niere,  a  cause  desdits  droicts  d'aubeine  et  autres 
vy  dcssus  dereclief  repris  et  expriniez  par  le  dispo- 
Kitif  des   lettres.     £t   depuis   y  a  eu  encores  lettres 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGKN.       425 

obtenues  par  Jouarde  taut  pour  luy  que  pour  autres 
estraiigers,  desquels  it  auroit  ou  poiirroit  avoir  enarge, 
pour  prendre  jusques  ä  six  mille  escus  de  la  mesme 
reute  et  par  ces  lettres  y  a  clause  portant  permission 
pareille,  aux  precedentes  pour  joüir  par  les  acque- 
reursj  leurs  hoirs  ou  ayans  cause,  bien  qu'ils  ne 
fussent  naturalisez,  saus  prejudicier  aux  lettres  de 
naturalite  qu'ils  ou  aucuns  deux  pouvoient  avoir  ob- 
tenues du  Roy  reg^nant  ou  de  ses  predecesseurs. 
Et  ä  cest  efFect  le  Roy  les  a  non  seulemeut  habilite, 
»aturalise,  et  privilegie,  mais  aussi  specialement  et 
particulierement  5  et  expressement  la  rente  qui  sont 
termes  ores  que  Ton  peust  trouver  nouveaux  et  es- 
trange,  toutes  fois  sout  exprimez  aux  lettres  pour 
estre  la  rente  tenue  acquise ,  possede ,  et  percevee 
ä  tousjours  jusques  au  rachapt  d'icelle  par  tou- 
tes personnes  indifferemment  et  generalement  quel- 
conques  et  de  quelque  nation  qu'ils  soient,  conime 
s'il  estoient  vrays  subjects  du  Roy  originaires  de 
Royaume:  Ces  lettres  du  moi  de  Janvier  audit  an 
1586.  verifiees  en  Parlement  le  dixneufiesme  d'Avril 
et  en  la  chainbre  des  Comptes  le  6.  d'Octobre.  Ce 
qui  est  fort  digne  de  reniarque  tant  pour  la  condition 
des  personnes,  que  pour  les  biens  mesines  pour  la 
liberte  den  disposer  par  contracts  entre  vifs,  et  par 
testament. 

Car  pour  le  regard  des  donations  entre  vifs,  de 
ce  qui  est  preste  par  un  des  creanciers  estranger  de 
bonne  foy,  soit  au  Roy  soit  ä  un  de  ses  subjects, 
senibleroit  y  avoir  de  la  rigeur  si  on  practiquoit  la  loy 
d'aubeine  pour  empescher  telles  dispositions ,  d'autant 


42Ö  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

qu'elles  soiit  du  dioict  des  geiis:  mais  c'est  autre 
chose  des  testamentaires.  Car  la  factioii  de  testa- 
ineiit  est  du  droict  civil.  Et  aiiisi  qu'en  Testat  roniain 
les  estraii<>ers  ne  pourroient  institiier  lieretiers,  et 
ne  pouvoient  pareilleinent  estre  instituez,  il  est  de 
inesine  en  ee  Royaume  oü  le  plus  notable  privilege 
et  advantag"e  du  citoyen  par  dessus  l'estranger  est 
qu'il  a  pouvoir  de  fair  testament  et  disposer  de  ses 
biens  par  donation  a  cause  de  mort  selon  les  cou- 
stumes  des  lieux.  Et  certainement  s'il  estoit  loisible 
a  telles  personnes  non  on'oinaires  de  la  France,  ny 
demeurans  en  icelle,  de  donner  par  testament,  il 
arriveroit  qu'Aristote  au  second  de  la  Republique  dit 
estre  advenu  a  Sparte,  ou  la  liberte  de  tester  pre- 
judicia  fort  a  l'Estat,  recitant  qu'elle  fut  cause  de 
disposer  tau  profit  d'estrangers  quelquefois  en  liayne 
des  enfans,  parfois  d'autres  parens  par  affection  des- 
ordonee,  ou  par  opinion  que  prennoient  les  testateurs 
quils  estoient  plus  sag;es  que  les  loix. 

Ce  qui  est  de  pernioceuse  consequence,  et  que 
luy  qui  plaide  pour  le  public  reinandre  en  cet  endroit 
eomnie  «^randement  importans  au  Roy ,  et  a  son 
Estat:  et  c'est  un  poinct  fort  notable  contre  ce  que 
l'advocat  du  demandeur  a  voulu  dire  en  s  estendant 
siir  la  faveur  des  dernieres  volontez.  On  peut  ad- 
jouster,  et  ne  se  doit  obniettre,  ce  qui  est  porte  par 
les  Coustunies  de  Paris,  Chartres,  Montargis,  et 
Norinandie,  soit  que  les  biens  contencieux  sejugent 
ineubles,  soit  iinmeubles. 

Car  pour  ce  qui  est  mobiliaire  toutes  les  cou- 
ütuines    considerent    le    donücile    non    pas    en    pays 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        427 

estraiiger,  mais  au  Royaunie.  Doncques  icy  ou  il 
est  certain  que  les  testateurs  ii'estoient  pas  demeu- 
rans  en  ce  Royaume,  on  peut  dire  qu'iceux  testa- 
teurs n'ont  pas  peu  donner  au  demandeur  qui  est 
aubein,  mesmement  a  l'exclusiou  de  la  deffenderesse 
soeur  du  dernier  Duc  de  Fenare  seigneur  des  meu- 
bles.  Ou  regard  des  iinmeubles  la  Coustume  de 
Paris  pennet  bien  ä  toutes  personnes  sains  d'enten- 
deraent,  sagez  et  usans  de  leuis  droicts,  de  disposer 
pai-  testament,  mals  c'est  a  ceux  qui  peuvent  tester 
au  profit  de  personne  capable.  II  faut  donc  tousjours 
revenir  ä  ce  principe  qui  est,  si  le  testament  de 
l'estranger  en  faveur  mesmement  d'un  estranger  est 
valable  en  France.  Or  il  a  este  jiige  que  non.  Et  pre- 
mierement  par  arrest  de  l'an  1539  contre  un  testament 
qui  contenoit  un  legs  pour  causes  pies  fait  aux  Re- 
ligieux  de  l'ordre  S.  Dominique  de  Poietiers,  depuis 
contre  un  autre  dun  Italien  nomme  le  Comte  Her- 
cules, lequel  avait  legue  900  escus  aux  pauvres  de 
Lyon  a  luy  deus  par  un  marchand  de  Paris :  et  mes- 
mes  a  este  juge  contre  sa  disposition  testamentaire 
de  TArchevesque  d'Armacan  natif  d'Escosse  envoye 
en  France  par  le  Pape,  n'eust  este  que  le  Roy 
ordonna  qu'il  seroit  execute,  et  ä  celle  fin  decerna 
ses  lettres  patentes,  auxquelles  ayant  esgard,  la 
cour  descliargea  les  executeurs  du  payement  qu'ils 
avoient  fait  des  legs  pitoyables.  Mais  du  surplus 
des  biens  non  distribuez  eile  fit  main-levee  au  dona- 
taire  dudit  seigneur  Roy« 

Quant  a  la  Coustume  de  Chartres  oü  est  partie 
de  l'assignat  de  Madame  Renee  de  France,  soit  que 


428  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

noiis  la  prenions  comme  eile  estoit  gardee  aiipara* 
vaiit  la  redaction  par  escrit  lorsqii'elle  a  este  levee 
et  publice  en  Tan  1508.  soit  par  larticle  nonaiite  et 
Uli  d'icelle,  tiltre  des  legs  et  ordoiiiiaiices,  eile  dit 
comme  Paris,  „iSt  le  quint  de  propres^  pourveu  qu'a 
personnes  capables." 

II  est  donc  certain  que  les  estrangers  iie  peu» 
vent  estre  doiiataires,  d'autant  qu'ils  sont  incapables. 
Et  si  en  autre  Coustume  il  se  doit  juger  que  l'estran- 
ger  n'est  capable,  en  celle  de  Chartres  autant  ou 
plus  qaeii  nulle  autre  l'on  doit  donner  ce  jugenicnt. 
Car  Chartres  qui  est  Duche,  et  qui  estoit  jadis  an- 
cien  Comte,  a  este  possede  par  Fran^ois.  Et  le  pre- 
inier  Comte  qui  fut  Astinge,  et  non  Handeux,  «y 
Guntho,  comme  ont  dit  quelques  historiens,  n'estoit 
pas  de  la  flotte  des  Normans,  qui  viiidrent  en  France 
du  temps  de  Rollo,  ains  „Glaber  Rodulphus"  au  pre- 
mier  de  son  histoire,  chapitre  cinq,  dit  qu'il  estoit 
d'un  village  nomine  Tranquillas  distant  de  trois 
lieucs  de  Troyes  en  Champagne:  et  par  ainsi  origi- 
naire  Fran9ois,  capable  d'estre  Comte  de  Chartres 
par  les  lois  de  ce  Royaume. 

Uuaiit  a  Montargis,  la  Coustume  qu'cn  tosta- 
ineiit  et  ordonnances  de  derniere  volonte  on  ue  peut 
donner  de  ses  propres  heritages  que  jusques  au  quint 
en  tief,  et  a»  quart  en  sensive :  bien  on  peut  donner 
tous  ses  lueubles  et  conquests:  mais  cela  s'entend 
(comme  a  Paris  et  a  Chartres)  de  personne  pouvant 
testcr  et  a  personne  capable  de  don  ou  legs  testa- 
inentaire.  Reste  la  Coustume  de  Normandie  oü  sont 
le  Comte    de  Gisors    baille    en    partie   de   Tassignat 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTRINGEN.        429 

d'icelle  Dame  Renee  de  France  et  les  VieOntez  de 
Bayeux,  Caen  et  Falaize,  engagez  par  le  Roy  eu 
l'an  1528. 

Cette  Coustume  restreinct  la  liberte  plus  que 
nulle  autre:  et  au  coustumier  ancien  imprime  Tan 
1539.  fueillet  80.  au  style  de  proceder  et  pays  de 
Normandie,  au  tiltre  De  Testamens,  dit  notamment 
ce  qui  s'ensuit  „Reste  a  parier  de  testament;  Toute 
personne  de  franche  condition  peut  tester,  exeepte 
ceux  qui  s'ensuivent,  c'est  ä  spavoir  Femme  mariee 
ne  peut  testamenter  sans  Fauthorite  de  son  mary.  Item 
un  aubein  ou  outremontain  si  ne  peut  testamenter 
sans  l'authorite  du  Roy." 

Et  par  la  Coustume  reform ee,  tiltres  des  testa- 
mens,  article  426.,  il  est  bien  dit  que  le  pere  peut 
donner  par  son  testament  ä  son  fils  natural  advoüe 
teile  part  de  son  meuble  que  la  Coustume  luy  permet 
donner  ä  un  estranger,  ne  s'entend  pas  de  l'estranger 
aulbein  qui  est  incapable  de  donation  comme  de 
succession,  maxime  de  donation  ä  cause  de  mort  et 
testamentaire,  ains  de  celuy  qui  est  appelle  estranger 
en  comparaison  de  l'heritier  du  sang,  c'est  ä  dire 
personne  estrangere  de  la  famille.  Voila  pour  les 
meubles. 

Quant  aux  immeubles  par  l'article  427.  d'icelle 
Coustume  reformee,  nul  ne  peut  disposer  de  son 
heritage  et  biens  immeubles  ou  tenans  nature  d'iceux, 
par  donation  a  cause  de  mort,  ne  par  testament,  ne 
en  son  testament  encores  que  se  soit  par  forme  de 
donation  ou  autre  disposition  entre  vifs,  ou  que  ce 
fust  en  faveur  des  pauvres  ou  autres  cas  pitoyables 


430  VERMISCHTE    DOCtMKNTK  , 

sl  ce  n'cst  au  ßailliage  de  Cause,  en  faveur  des 
puisnez,  ou  du  tiers  des  acquest.  Ainsi  on  void 
manifestement  foit  que  Ton  regarde  la  loy  universelle 
du  Royauine,  soit  les  pactions  cy  dessus  recitees, 
soit  les  Coustunies  particuliers  oü  sont  les  biens 
querelez  que  la  deffenderesse  est  assistee  des  loix 
qui  se  doivent  estroictement  garder.  Et  ne  faut  trou^ 
ver  cela  estrauge,  veu  que  ce  mesnie  droit  a  este 
practique  entre  les  preiniers  eufans  de  Dieu,  et  ä 
leur  exemple  es  autres  natioiis :  dont  se  peuvent  tirer 
plusieurs  preuves,  entre  lesquelles  il  semble  ä  pro- 
per de  marquer  en  ce  lieu  ce  qui  est  conforme  a 
nostre  droit  et  qui  se  doit  suivre  et  practiquer:  comme 
en  pareil  cas  Demosthene  en  son  plaidoye  conti'e 
Leptine  disoit  qua  Athenes  on  ne  citoit  les  loix  de 
Sparte ,  et  ä  Sparte  celles  d'Athenes ,  fors  quand  la 
raison  estoit  pareille. 

Pour  donc  commencer  au  peuple  saint,  il  se 
void  par  les  livres  sacrez  que  quand  par  iceux  les 
estrangcrs  out  este  egalez  avec  les  originaires  c'es- 
toient  les  esti'angers  proselytes  adoptez  par  adlec- 
tion  et  privilege  en  la  congregation  de  l'Eglise  de 
Dieu  par  urt  signe  et  mystere  de  la  vocation  des 
Gentils  qui  devoit  se  faire  sous  le  Sauveur,  et  par- 
tant  ceux-la  joüyssoient  des  droits  et  privileges  des 
naturels  Juifs,  et  estoient  aussi  subjets  aux  peines 
ordonnees  par  les  loix  a  Tencontre  d'eux,  comme  il 
est  escrit  au  Levitique  24.  vers  15.  oü  il  est  parle 
des  estrangers  naturalisez  receus  a  demeurer  au 
milieu  du  peuple  de  Dieu  selon  qu'il  est  porte  au  47. 
d'Ezecbiel  en  ces  mots: 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.       431 

„Dividetis  terram  hanc  vobis  tribubus  Israel,  et 
erit :  sortiemini  eam  hereditatem  vobis,  et  peregrini 
qui  peregrinaiitur  in  medio  vestrum  et  eraiit  vobis 
siciit  indigenae  inter  filios  Israel,  vobiscum  cadent 
in  hereditatem  in  medio  tribuum  Israel." 
Mais  cette  exhortation  dun  Propbete  n'estoit  tant 
un  precepte  comme  une  admonition  a  charite,  qui 
ne  peut  estre  tiree  en  argument  pour  lier  les  Roys 
et  les  Magistrats  qui  rendent  la  justice  sous  eux  ä 
donner  aux  estrangers  ce  qui  ne  leur  appartient 
pas,  et  dont  les  loix  les  excluent:  loix  qui  n'ont 
seulement  este  entre  les  premiers  enfans  de  Dieu, 
mais  entre  les  Grecs,  et  nommement  a  Atlienes,  oü 
les  mariages  avec  les  estrangers  ou  esti'ang^eres 
estoient  prohibez,  et  n'estoit  loisible  qu'aux  citoyens, 
et  non  ä  tous  citoyens,  mais  aux  legitimes  seuls  de 
succeder.  Ce  que  nous  voyons  en  l'oraison  de  De- 
mosthene  contre  Eubulides,  oü  il  a  prouve  que  son 
dient  avoit  la  qualite  de  citoyen  par  estre  venu  de 
pere  et  mere  nais  de  mesme  terre,  qui  estoit  le 
tiltre  des  Atheniens;  tiltre  par  lequel  il  falloit  entrer 
a  la  Prestrise  et  autres  dignitez  Sacrez,  et  Functions 
publiques:  tesmoin  Eunapius  en  la  vie  de  Maximus, 
oü  il  recite  les  loix  d'Eumolpe:  et  particulierement 
cette  loy  estoit  a  Athenes  pour  les  successions :  ainsl 
que  dit  ce  grand  orateur  Grec,  introduisant  Euxithee 
qui  parle  ainsi :  „Si  j*eusse  este  Bastard  et  estranger 
il  eust  este  loisible  et  Eubulides  et  autres  adversaires 
qui  me  denient  ma  bourgeoisie  d'estre  heritiers  de 
tous  les  biens  que  je  possede."  II  dit  plus,  qu'encores 
que  son  pere  eust  paree  un  langage  un  peu  barbare, 


4SÜ  VfiRMISCHTE    DOCÜMENTE, 

ce  n'estoit  que  pour  avoir  este  captif  et  vcndii, 
mais  quil  ne  devoit  estre  teiiu  pour  moiiis  Athenieii, 
n^ayant  quitte  soii  pays  ne  sa  demeure  par  volonte, 
ains  par  accident.  Et  de  mesme  Xenophon  escrit 
qu'a  Sparte,  il  n'estoit  pennis  aux  estrangers  de 
s*abituer  non  plus  qua  ceux  du  pays  de  ehanger 
lern*  habitation  allans  en  terre  estrange,  ä  ce  que 
nul  d*eux  sortant  du  pays  ne  changeast  de  meurs 
et  de  demeure  tout  ensemble,  et  ne  se  remplit 
d'astuce,  delicatesse,  et  lascbete  foraine.  Et  ores 
qu'en  cest  estat  il  ait  este  observe  que  les  Lacede- 
moniens  donnoient  la  place  d'bonneur  aux  estrangers 
en  leurs  spectacles,  se  mettans  au  Soleil,  et  eux  ä 
l'ombre  (comme  a  remarque  l'Einpereur  Antonin  au 
liv.  II.  de  sa  vie)  toutefois  ils  ne  les  admettoient 
aux  Charge,  ny  aux  hereditez,  ne  leur  pennettant 
par  leur  bonnes  et  anciennes  loix  de  disposer  de 
leurs  biens  par  testainens. 

Ce  que  les  Romains  ont  defendu  pareillement  a 
celuy  qui  est  apelle  Advena  par  le  Jurisconsulte 
Ulpian  en  la 

*7.  haeres  ahsens.    D.    de  judic.^' 
c'est   a   dire   aubein  comme   les  anciens  traducteurs 
des  Pandectes  Tont  interprete  en  nostre  langue.     Et 
fait  a  ce  propos  le  rescrit  de  ce  grand  Antonin  en  la 

„L  1.  C.  de  haered.  Institut. 
oü  il   dit   que  les  bannis  et  confinez  qui  sont  escrits 
beritiers  ne  peuvent   prendre  l'heredite   estans  quam 
estrangers : 

^yOeportati^    „inquit,"    haeredes    scrlpti   tani/uatn 

peregrini  capere  non  possunt,** 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        433 

Et  ce  droit  a  tousjours  este  observe  en  l'Estat 
Romain,  oii  les  ostages  pour  cette  raison  ne  pou- 
voient  tester,  comme  il  est  marque  en  la 

1.  öbsides  D.  qui  testam.  fac.  prop.: 
A  quoy  bien  que  PEmpereur  Frederic  II.   ait  deroge 
par  la  Constitution  rapporte  en  l'Authentique : 

„Omnes  peregrini  C.  Comimia  de  successionibus." 
eile  ne  fut  oncques  gardee  en  ce  Royaume,  hno  a 
este  fort  mal  execute  es  pays  memes  de  PEmpire. 
Quant  aux  autres  nations  chrestiennes  (car  11  n'est 
a  propos  d'en  alleguer  des  Turcs,  ores  qu'il  y  ait 
des  exemples  de  leurs  jugemens)  il  se  voit  par  les 
Statuts  et  Coustumes  du  Royaume  de  Hongrie  qu'il 
est  dit  nommement  „externis  beneficia  et  honores 
qualescunque  non  conferri  debere."  Et  alio  capite, 
„Externos  per  Regem  in  Hungaros  creari  debere 
tempore  Diaetae  de  regnicolarum  consilio  et  consensu, 
et  eos  qui  creantur  jurare  quod  regni  legibus  in 
Omnibus  parebunt,  a  regno  nihil  alienabuntj  sed 
alienata  etiam  omni  studio  recuperabunt" 

Et  en  Angleterre  la  loy  faite  sous  Edouard  111. 
porte  que  les  enfans  nais  hors  l'allegeance,  c'est 
ä  dire  domination  du  Roy  d  Angleterre  outremer, 
peuvent  succeder  a_  leurs  peres  qui  estoient  durant 
leur  naissance  en  la  foy  et  obeyssance  de  la  Cou- 
ronne,  et  peuvent  avoir  possessions  et  heritages ,  et 
joüyr  de  mesme  droits  et  Privileges  que  les  autres 
qui  sont  nais  dans  le  Royaume.  Et  ainsi  Ton  voit 
que  comme  ce  Royaume  est  voisin  de  France,  il 
use  du  droit  d'aubeine  qui  est  ancien  et  commun 
aux  autres  nations  comme  ä  la  nostre  :  droit  qu'aucuns 

CoUection.  28 


434  ,'  VERMISCHTE    DOCUMENTE 


An^lais  et  autres  ont  escrit  tel,  que  iion  seu- 
lement  ils  ont  soustenu  ce  Statut  d'£doüard  III. 
parier  du  droict  hereditaire  entre  subjects  mais  aussi 
de  ceux  qui  succedeiit  par  droict  de  famille,  comme 
les  Roys  et  Princes  souveraiiies :  qui  n'est  pas  uiie 
doute  nouvelle. 

Car  comme  eile  a  este  faite  lors  de  l'impetratioii 
des  lettres  octroyees  par  le  Roy  Charles  neuf  ä 
Messieurs  ses  Freres  cy  dessus  recitees,  il  se  trouve 
qu'elle  i^est  meue  autrefois  en  Angleterre  et  y  en  a 
des  exemples  signalez.  Car  Edouard  Coiifesseur 
devant  la  conqueste  de  Guillaume  envoya  en  Hongrie 
querir  son  neveu  Edouard  qui  estoit  nay  en  ce 
pays-la  surnomme  Vladislae  Borne,  qui  est  a  dire:  nay 
en  Hongrie,  lequel  estant  mort  devant  le  Roy  son 
oncle,  iceluy  Roy  declara  Edouard  fils  dudit  Vladis- 
lae nay  pareillement  en  Hongrie  son  heritier,  et  de- 
puis  la  conqueste,  Richard  premier  allant  en  Jeru- 
salem iustitua  son  neveu  Artus  nay  en  Bretas^ne  et 
jeune  Duo  de  Bretagne  son  successeur,  tellement 
que  Von  peut  juger  combien  a  propos  et  de  quelle 
force  aui'oient  este  les  declarations  des  Roys  vivans 
pour  l'establissement  de  leui*s  iieritiers  presomptif 
qui  estoient  mais  hors  rallegeance  d'Angleteri*e,  sans 
icelle  on  eut  pris  de  grands  pretextes  pour  remuer. 
iäue  si  on  Touloit  dire  qu'il  y  a  des  moyens  pour 
defendre  les  heritiers  des  Royaumes  et  Estats  sou- 
Terains,  et  de  la  loy  d'aubeine,  come  on  rapportc 
en  Angleterre  Texemple  du  Roy  Estienne  et  du  Roy 
Henri  L  qui  estoit  nais  tous  deux  en  France,  leurs 
paiens    n'estans    de    lallegeance     d' Angleterre ,    et 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        435 

tontefois  fureiit  capables  et  Roys  d'Angletevre ,  on 
iie  void  pas  s'il  y  a  eu  declaration  des  Roys  reg- 
nans  portant  rappel. 

Mais  disent  les  Anglois  ce  qu'ils  voudront  en 
leurs  pays,  quils  soustiennent  les  enfans  de  leurs 
Roys  exempts  de  la  loy  d'Edoüard  III.  qu'ils  disent 
(comme  aucuns  nagueres  ont  escrit)  que  si  la  loy 
d'aubeine  avoit  lieu  entre  les  Princes  souverains  tela 
nuiroit  aux  grands,  d'autant  que  l'enfant  d  un  Prince, 
sortant  du  pays,  par  mariage,  ou  autrement,  perdroit 
le  droit  de  succeder,  et  nommement  quand  ort  en- 
voye  les  enfans  d'un  Roy  hors  le  Royaume,  soit  pour 
alliance,  soit  pour  tirer  les  Princes  voisins  en  amitie : 
toutes  ces  considerations  sont  bonnes  ailleurs  qu'en 
France. 

Pour  nous  qui  tenons  avec  raison  et  par  Tau- 
thorite  de  deux  loix,  l'une  Salique,  lautre  d'aubeine, 
les  maximes  receves  en  cest  Estat,  nous  avons  nostre 
droit  certain :  et  comme  Edouard  fut  exclus  par  Phi- 
lippe de  Valois  de  la  succession  du  Royaume  de 
France,  premiereroent  par  la  loy  Salique  comme  fils 
d'une  fille,  2.  par  le  droit  d'aubeine,  comme.  venu^ 
d'une  fille  mariee  en  pays  estrange,  et  par  conse- 
quent  incapables,  tous  vrays  Fran^ois  sont  tenus  de 
maintenir  que  cette  incapacite  estant  en  un  estran- 
ger  de  quelque  condition  qu'il  soit,  il  ne  peut  succe- 
der  que  par  permission  du  Royen  toiis  biens  quels 
qu'ils  soyent  assis  en  France. 

Voyre  mais  on  dit  qu'en  Italie  les  pulsnez  de 
maisons  souverains  (comme  est  celle  de  Mantoue) 
sont  re^ues  a  partage  et  ä  transmettre  leurs  dröicts 


436  VERMISCHTE    DOCUMENTK, 

a  Iciirs  enfaiis  demeurans  en  ce  Royaiime:  et  qiiand 
011  accorde  que  les  Priiices  siiccedent,  cela  ne  se  tire 
pas  en  exemples  qui  soit  prejudiciable,  parceqii'il  ne 
va  point  ä  consequence  pour  plusieurs  personnes. 

A  cela  response,  que  quand  un  Prince  estran- 
ger  voudra  recog^noistre  son  puisne ,  luy  donnant  et 
aux  siens  de  quoy  se  faire  paroistre,  et  pour  entre- 
teiiir  les  marques  de  sa  maison :  cela  n'oblige  pas 
la  Cour  ä  juger  en  une  cause  teile  qu'est  la  prä- 
sente contre  les  loix  de  France :  et  la  consequence 
est  tousjours  a  craindre  en  ce  Royaume,  oü  ce  qui 
depend  des  permissions  du  Roy,  ne  se  peut  juger  par 
les  magistrats  et  juges  royaux,  quand  le  Roy  n'a 
parle.  Et  en  cela  nous  apprenons  de  sages  Italiens 
coniment  il  se  faut  conduire.  Car  saus  s'apporter 
ce  qui  fut  fait  du  temps  de  Guillaume  Roy  de  Sicile 
en  Tan  1168.  pour  Testat  de  Chancelier  donne  ä  un 
Fran^ois :  et  sans  reciter  au  long  le  Statut  de  Milan 
qui  defend  le  subject  Venitien  heritier  simple  de 
debtes  que  le  defunct  devoit  a  l'estranger,  ne  vou- 
lant  qu'iceluy  heritier  soit  tenu  personnablenient,  ains 
qu'il  paye  des  biens  de  l'heredite  jusqua  la  concur- 
rence  d'iceux:  il  suffira  de  dire  en  ce  Heu  ce  que 
Franciscus  Patritius  Senensis,  Pontifex  Caietanus,  a 
escrit  sous  le  Pape  Sixte  IUI.  en  son  livre  6.  de 
Institution  politique  titti*e  4.  De  I  office  des  cito>  ens 
envers  les  estrangers,  et  quels  doivent  estre  admis 
a  la  cite,  quels  chassez :  „II  ne  sera",  dit  -  il,  „loisible 
par  les  loix,  si  nous  voulons  donner  un  conseil  op- 
portun, d'achepter  un  foiids  ou  inaison  aux  estrangers, 
sl  ce  n'est  par  arrest  du  Senat." 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        437 

Ce  que  nous  voyons  en  ce  temps  estre  observe 
chasque  bon  estat  en  Italic  et  se  peut  cognoistre  et 
confirmer  particulierement  ä  Ferrare,  oü  il  y  a  un 
Statut  portant  que  la  chose  immeuble  sise  au  destroict 
de  Ferrare  ne  se  peut  aliener  ä  un  forain  et  non 
subject  aux  Statuts  et  ordonnances  commune  de  Fer- 
rare, et  ne  soutenant  par  les  charges  reelles  et  per- 
sonelles de  l'Estat.  Mais  dit  le  demandeur  qu'il  a 
l'honneur  d'estre  allie  du  Roy,  et  allegue  le  tittre 
des  Princes  qui  sont  cousins  des  Roys. 

A  cela  on  peut  respon.dre,  que  ceste  qualite  a 
este  donnee  par  plusieurs  Rois  d'Eg-ypte,  de  Pefse 
et  autres  ä  moindres  personnes  qu'a  Pi'inces.  Et 
pourtant  on  ne  les  a  pas  admis  aux  droicts  de  cite, 
comme  il  se  pourroit  vedfier  par  authorite  de  plu- 
sieurs: entr'autre  d'Esdras,  de  Josephe,  de  Justin, 
de  Curtius  et  autres,  par  aucuns  desquels  a  este  re- 
marque  que  les  Rois  faisoient  aujcune  fois  un  ban- 
quet  appelle  festin  de  cousinage,  oü  nulle  personne 
estrangere  n'estoit  receve.  Mais  la  fraternite  entre 
Princes,  ne  les  Services  des  defuncts  Ducs  de  Fer- 
rare faits  ä  la  France  ne  rendent  la  cause  du  de- 
mandeur ny  bonne  ny  mauvaise:  ains  il  faut  qu'elle 
se  juge  par  les  loix  et  par  les  conditions  de  parties 
et  des  choses  controversees ,  et  non  par  les  merites 
des  defuncts. 

Car  quand  le  Roy  auroit  donne  quelque  seance 
ou  declare  vouloir  faire  un  honneur  particulier  ä  un 
Prince,  mesmes  comme  le  Roy  Francois  I.  ordonna 
que  le  Duc  d'Albanie,  parce  quMl  estoit  Prince  Escos- 
sois  et  employe  es  affaires  de  France  et  d'Escosse, 


438 

s'assit  entre  les  Diic  d'Alenpon  et  Evesque  Duc  de 
Langres  Pair  de  France,  cette  partieuliere  deciara- 
tioii  d'honneur  ne  se  pouiToit  tirer  en  exemple,  estant 
faite  saus  prejudice  des  droicts  des  Pairs,  et  saus 
pource  recognoistre  le  Prince  estrang^er  pour  fran- 
tpois.  Car  coinme  entre  les  Celtes  en  leur  premier 
regne  Stobee  a  recite  apres  ceux  qui  ont  escrit  de 
leurs  moeurs,  qu'ils  donnerent  tesinoignage  aux  estrau- 
gers  de  leur  civile  humanite  en  ce  qu  ils  punissoient 
plus  grievement  ceux  qui  offensoient  un  estranger, 
que  ceux  qui  faisoient  outrages  a  un  citoyeu :  et 
pourtant  cette  bonte  Fran9oise  et  Thospitalite  aucienne 
vertu  des  Fran^ois  tesraoignee  aux  Erotiques  de  Par- 
thenius,  et  par  Salvian  Marseillois,  et  plusieurs  autres, 
n'atribuoit  le  droict  de  cite,  ny  le  pouvoir  et  capacite 
d'acquerir  biens  ou  succeder  aux  heritiers :  et  il  en 
est  de  mesme  aujourdhuy. 

Reste  la  seconde  question  sur  ce  qui  est  alle- 
gue  par  la  deffenderesse  contre  la  personne  du  de- 
mandeur.  Car  outre  la  qualite  d'estrangcr,  on  luy 
objecte  qu'il  est  exclus  des  biens  contentieux,  taut 
par  les  Conventions  de  mariages  de  Madame  Reuee 
de  France,  que  de  la  demanderesse :  et  que  par  icelies 
quand  il  seroit  frere  de  Pere,  il  ne  pourroit  succe- 
der aux  biens  venus  d'icelle  Renee  et  encores  moins 
n  estant  que  pretendu  cousin  du  dernier  Duc  k  cause 
de  son  pere  qu'il  appelle  fils  naturel  d'Alfonse  pre- 
mier et  Duc.     Car  il  y  a  moins  de  droict. 

Vray  est  qu'il  allcgue  les  Bulles  des  annees 
lüil  trois  cens  cinquante  et  un,  mÜ  quatre  cens  qua- 
torze,  mil  quatre  cens  trente  et  un,  mil  quatre  ceus 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN,       439 

quarante  -  deux  et  quelques  actes  des  suffrages  du 
peuples  Ferrarois,  par  lesquels  y  a  eu  admissioii  en 
la  domination  de  Ferrare  non  seulement  des  legitimes 
portans  le  nom  d'Est,  mais  aussi  des  Bastards  legi- 
timez,  voire  par  aucuns  les  Bastards  oiit  este  pre- 
ferez  aux  legitimes  et  les  freres  aux  enfans. 

Mais  encore  que  les  exemples  et  les  liommes 
durent  par  fois  plus  que  les  moeurs,  il  ne  faut  en 
faire  loy  pour  donner  au  fils  d  un  Bastard  ce  qui 
a  este  destine  aux  enfans  du  mariage  d'une  fiUe  de 
France,  et  ä  la  fille  venue  d'elle  par  les  pactions 
contenues  aux  contracts  que  la  Cour  a  entendu  estre 
tels  que  Ton  peut  juger  par  la  lecture  des  clauses 
d'iceux,  que  les  contraetans  ont  sagement  use  de 
precaution  pour  empescher  que  les  Bastards  d'Est, 
ou  les  enfans  venans  d'eux,  ne  fustent  faits  Seig- 
neurs  des  biens  de  la  maison,  soit  entrez  en  icelle 
par  ladicte  Dame  Renee  de  France,  soit  autres  ac- 
quis  en  ce  Royaume :  par  la  raison  de  la  loy  Salique 
et  de  la  loy  feodale  du  mariage  faict  ad  morgana- 
ticam  cy  dessus  alleguees,  loy  qui  peut  servir  contre 
le  fils  d'un  Bastard,  veu  qu'elle  serviroit  contre  les 
fils  d'un  legitime  qui  seroit  venu  d'un  mariage  inegal- 
d'Alfonse  I.  avec  autre  qu'une  Princesse,  qui  est 
une  grande  faute  en  un  grand.  Et  bien  que  l'Em- 
pereur  Justinian  par  sa  Constitution  addressee  ä  Jean 
son  chancelier  ait  escrit,  qu'il  permettoit  de  disposer 
aux  enfans  des  Bastards,  il  y  a  une  exception  qui 
sert  pour  la  defFenderesse,  s^avoir  est  s'il  n'y  a  rac» 
legitime  qui  face  empeschement.  Ce  qu'estant,  il 
ne  faut  beaucoup  disputer  en  cette  Audience  sur  la 


440  VERMISCHTE    DOCUMENTE  , 

validite  ou  invalidite  de  la  legitimation  d'Alfonse  et 
Alfonsin,  faite  par  le  Cardinal  Cibo  en  l'an  15S2. 
en  vertu  du  pouvoir  de  lEmpereiir  Frederic  de  Tan 
1492.  et  des  BuUes  des  papes  Leon  dixicsme  et 
Clement  septiesme,  confirmees  par  le  testament  d'Al- 
fonse  Premier,  Bulles  que  le  testateur  a  dit  avoir 
obtenu  estant  solu  de  la  compag-nie  d'iine  solue,  dont 
le  procez  verbal  du  susdit  Cardinal  dit  que  le  nora 
devoit  esti*e  tenu  pour  assez  exprime  pour  leur  re- 
tard trouvent  qu'il  y  a  fort  a  redire  en  ces  acte» 
tant  par  defant  de  puissance,  que  pour  vaisons  re- 
sultantes  de  la  Bulle  allej^uee  par  l'Avocat  de  la 
defenderesse:  et  parce  que  l'Eglise  abhorre  d\ad- 
mettre  une  race  naturelle,  laquelle  on  ne  peut  avoir 
Sans  pecbe:  pour  quoy  les  mamzeres,  cest  k  dire 
Bastards  estoient  chassez  de  la  cong;regation  de 
Dieu  comme  dient  les  Hebrieux  „tanquam  ova  es- 
clusa  et  confracta.^^ 

Et  on  peut  impuo;ner  cette  pretendue  legitima- 
tion ,  pour  avoir  este  faite  depuis  le  mariage  traitte 
par  Alfonse  premier  entre  Hercules  son  lils  et  Ma- 
dame Renee  de  France. 

Que  si  par  les  droicts  de  fiefs  regulierement 
les  enfans  naturels  sont  deschasscz  de  la  succession, 
comme  appert  clairement  parle 

§.  naturales,  au  tiltre: 

Si  de  fcudo  defunrto  contentio  sit,  et  cela  se  doit 
juger  aux  üefs  de  l'Empire:  il  y  a  autant  ou  plus 
de  raison  de  le  juger  es  fiefs  d'Eglise.  Ce  que  le 
demandeur  allcgue  pour  soustenir  ses  pretensions 
est   la   faveur  de  masculinite.    Mais  par  le  contract 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        441 

de  mariage  de  la  defenderesse  ayant  este  reserve 
qu'elle  succedera  en  cas  d'extinction  de  la  ligiiee 
masculine  legitime  des  enfans  venans  de  son  pere, 
11  n'y  peilt  avoir  doute  en  la  cause,  parce  qu'il  est 
certain  que  la  renonciation  par  eile  falte  en  faveur 
des  masles  legitimes  qui  seroient  procrees  de  son 
pere,  est  de  pareil  effect,  qu'un  Statut  qui  porteroit 
exclusion  des  filles  tant  qu'il  y  a  lioirs  masles  legi- 
times. Or  les  enfans  legitimez  n'estants  tenus  pour 
legitimes  que  par  fiction,  tous  les  Docteurs  tiennent, 
et  signamment  les  Italiens,  entre  autres  Romanus, 
Bälde,  Jason  et  Decius,  que  l'opinion  la  plus  com- 
mune est  que  les  filles  ne  sont  exclusent  par  les 
masles  qui  ne  sont  pas  proprement  legitimes,  mais 
improprement. 

De  Sorte  que  le  Statut  qui  exclud  les  filles  e« 
cas  d'existence  de  tils  legitimes  n'a  pas  lieu  s'il  n'y 
a  que  des  fils  naturels  legitimez.  Car  afin  d'exclure 
des  filles  de  grande  maison  la  fiction  ne  peut  suffire, 
mais  la  naturelle  verite  est  requise  pour  cest  effect. 
Et  cela  doit  aussi  avoir  lieu  es  biens  alodiauls  acquis 
par  Princes  et  Seigneurs  tels  que  ceux  qui  ont  porte 
le  nom  d'Est.  Et  sembleroit  chose  indecente  et 
ignominieuse  de  vouloir  oster  ä  une  soeur  le  bien 
qu'a  possede  son  frere,  pour  le  bailler  ä  un  qui  se 
dit  cousin  venu  d'un  Bastard  de  Ferrare. 

Mais  on  poiirroit  dire  pour  le  demandeur  ce  qui 
a  este  dedufct  en  Italie  quand  il  a  voulu  plaider 
contre  le  Pape,  que  les  biens  en  la  possession  des- 
quels  il  pretendoit  devoir  estre  maintenu  estoient  alo- 
diauls et  possedez  a  tittre  de  Vicariat  libre,  alodial, 


44*2  VERMISCHTE   DOCUMENTE  , 

patrimonial,  et  non  feodauls,  par  rargument  de  quel- 
ques buUes  portans  reservations  de  cens:  et  qu'en 
biens  patriinoniaux  les  enfans  legitimez  succedent  par 
rarguinent  de  l'autentique 

„Quibus  modis  naturales,  efficiantur  legitimi," 
comme  si  du  commencement  ils  estoient  nais  legiti- 
mement. 

Verum  a  cela  y  a  double  response,  que  les  en- 
fans legitimez  dont  il  est  fait  mention  en  lautentique 
pourroient  bien  estre  appellez  a  biens  de  condition 
libre,  franche,  alodiale;  mais  il  n'est  apparu  en 
italie  que  les  biens  quil  nomine  ainsi,  fussent  de  cette 
qualite.  D'ailleurs  la  disposition  des  biens  mesmes 
alodiauls  ne  pourroit  valoir  en  faveur  des  Bastards 
ou  venans  d'eux  quand  il  y  a  affectation  a  autres 
par  pactions,  comme  il  y  en  a  par  les  contracts  de 
mariag^e  qui  ont  este  recitez  ä  la  Cour. 

£t  ce  qui  doit  estre  considere  en  la  cause  comme 
estant  un  point  fort  remarquable  et  decisif,  est  qu'en 
quelque  lieu  que  soyeut  les  biens  que  le  deman- 
deur  veut  pretendre,  soit  en  Italie  soit  ailleurs,  et 
maxime  en  France,  les  Statuts  ne  favorisent  les 
Bastards  legitimez,  ny  leurs  enfans  quoyque  pro- 
cedez  le  loyal  mariage,  au  prejudice  des  enfans  legi- 
times ou  descendans  d'iceux,  specialemeut  les  Cou- 
stumes  de  Paris,  Chartres,  Montargis  et  Normandie, 
oü  sont  les  biens  dont  est  question,  entre  lesquelles 
est  a  noter  cclle  de  Normandie  qui  porte  „qu'aucuu 
ne  peut  donncr  a  son  Bastard  aucune  chose  de  son 
heritage,  ny  vendre,  ny  engager,  ny  inettre  en 
aucune  oiauiere  eu  sa  mala  que  les  hoirs  ne  puissent 


BETREFFEND    ESTE    UNI)    LOTHRINGEN.  443 

rappeler  dans  l'an  et  jour  que  le  pere  sera  mort:'' 
et  joignant  eette  Coustume  en  ce  regard  ä  ce  quelle 
dit  du  testament  de  l'aubein,  les  deux  qualitez  se 
rencontrans  en  la  personne  du  demandeur,  qui  est 
estranger  et  fils  de  Bastard,  il  semble  qu'il  n'est 
bien  fonde  en  ses  demandes  mesmes  pour  ce  qui 
concerne  les  biens  qui  ont  appartenu  ä  Dame  Renee 
de  France. 

La  seule  difficulte  qui  pourroit  estre  en  la  cause 
est  pour  le  regard  des  deniers  prestez  par  le  Duo 
de  Ferrare  au  Roy  Francois  pour  lesquels  le  Vicontez 
de  Caen,  Bayeux  et  Falaize  furent  engagez  en  l'an 
1528.  de  quoy  l'on  veut  dire  qu'iceluy  Duc  et  ses 
successeurs  ont  peu  disposer.  Car  estant  argent  preste 
sur  terre  rendues  ä  faculte  de  rachapt  on  dit  que 
tel  contract  est  resoluble  sous  condition  et  ressent 
la  nature  dune  debte  qui  se  doit  payer  de  bonne 
foy  et  par  le  droict  des  gens  a  ceux  qui  ont  cause 
du  Duc  de  Ferrare  creancier  et  que  la  foy  du  Roy 
y  est  engagee  envers  ledit  Duc  et  ses  successeurs 
qui  ont  servi  la  France.  Mais  n'ayant  le  demandeur 
transport  de  cest  argent  ä  tiltre  d'achapt  ou  autre 
onereux ,  ains  le  pretendant  par  vertu  de  dispositions 
testamentaires ,  puisqu'il  est  aussi  estranger  et  in- 
capable  de  recueillir  biens  en  ce  Royaume,  soit  par 
Institution  ou  Substitution,  ou  par  donation  a  cause 
de  mort,  et  que  ny  les  testateurs  n'ont  eu  permis- 
sion  du  Roy  de  disposer,  ne  luy  demandeur  d'ac- 
cepter  les  donations,  commeil  a  este  monstre  qu'autres 
creanciers  en  ont  obtenu  en  cas  semblable,  il  ne 
peut  se  prevaloir  comme  donataire  des  advantages  h. 


444 

luy  pretendus  faits  par  tous  les  testamens  mentionnez 
en  sa  demande,  soit  pour  les  biens  qui  ont  appar- 
tenu  ä  Alfonse  I.  soit  pour  ceux  obvenus  a  Hercules 
son  fils,  soit  a  Aloys  Cardinal,  ou  a  Alfonse  II.  ou 
par  eux  acquis  generaleraent  en  quelque  manierc 
que  ce  soit. 

Cluant  a  la  foy  du  Roy  eile  ne  sera  pas  violee 
par  la  justice  que  la  Cour  rendra  selon  les  loix  du 
Royaume :  mais  au  contraire  comme  le  Roy  regnant 
qui  ne  debat  point  les  debtes  du  Roy  Fran9o!s,  ny 
de  ses  successeurs,  a  cette  honncur  entre  tous  les 
Princes  de  la  Chrestiente  d'estre  tenu  et  repute 
ainsi  qu'il  est,  Prince  de  foy  et  de  parole :  quand  la 
Cour  sous  la  souveraine  authorite  d'un  grand  Roy 
aura  faict  droict  en  cette  cause  par  une  prompte 
expedition,  d'un  coste  la  foy  publique  se  trouvera 
entre  tenue,  et  de  l'autre  la  justice  vendue  aux 
parties :  „ut  bonus  judex  reinunerator  est  causis." 

Et  sie  le  demandeur  ayant  eu  la  faveur  d'une 
benigne  audience  a  luy  deue.  comme  ä  tous  reux 
de  sa  qualite  ne  pourra  dire  que  la  Cour  n'ait  bien 
entendu  ses  pretensions:  Mais  il  semble  que  la  cause 
doit  estre  jugee  sur  le  champs  a  l'encontre  de  luy 
attendu  la  condition  de  sa  naissance :  a  quoy  ils  sont 
obligez  de  conclure  selon  le  droict  Franfois  qui 
est  le  droict  common  des  autres  nations ,  et  suivant 
les  loix,  cdicts,  ordonnances,  coustumes,  arrest, 
et  lettres  patentes  verifiees  taut  en  la  Cour  qu'en  la 
Chanibre  des  Compte  d'ailleurs  dont  a  este  fait  recit : 
joinct  ce  qui  resulte  des  contracts  des  annees  1527. 
28.  et  48.  qui  sont  les  traictez   de   mariage   tant  de 


/^^ 


BETREFFEND  ESTE  UND  LOTHRINGEN.        445 

Dame  Rence  de  France,  que  de  la  defenderesse  sa 
fille  5  et  les  assigiiats  et  engagemens  des  clauses 
desquelles  a  este  faite  particuliere  deductioii  et  lec- 
ture,  inesmement  de  celles  desdits  contracts  de  ma- 
nage 5  qui  sollt  decisives ,  par  lesquelles  il  appert 
que  ceux  qui  ont  dresse  les  Conventions  ont  voulu 
ob  vier  ä  ce  que  les  Bastards  d'Est,  ou  leurs  eiifans 
n'eussent  les  biens  de  la  maisoii  de  Ferrare,  soit 
escheus  en  Italic,  soit  gaignez  en  France.  En  quoy 
ils  ont  este  mens  par  la  raison  que  luy  qui  parle 
pour  les  loix  de  France  et  pour  le  droict  public  a 
tire  du  livre  „i>e  feudis,^'^  et  qui  se  peut  repeter  sans 
ennuyer  en  ce  qu'il  dit  a  propos  de  cette  cause  par- 
lant  de  celuy  lequel  ayant  un  fils  d'une  femme  noble 
apres  la  mort  d'icelles,  en  espouse  une  moins  noble 
Selon  l'usage  de  Milan  ou  loy  Salique  par  laquelle 
les  enfans  venans  du  second  lict  inegal  ne  peuvent 
rien  avoir  que  la  somme  donnee  a  leur  mere  en 
»Morgengabe,^^  c'est  ä  dire  present  du  matin :  ce  que 
les  Grecs  appelloient  „avaxaXvjirT^^^t-ov,"  syyia'kvnt7]Qt,0Vj 
et  que  plustost  il  failloit  nommer  tel  q'uestoit  le  don 
mentionne  par  Juvenal  (Sat.  6.) 

„Quod  prima  pro  nocte  datur,  cum  lance  beata 
Dacicus,  et  scripto  radiat  Germanicus  auro.'' 
qui  est  une  coustume  suivie  par  la  Loy  Salique,  la- 
quelle se  trouve  avoir  este  practiquee  non  seulement 
en  ce  Royaume,  mais  aussi  en  autres  lieux,  mesme- 
ment  entre  les  Italiens  et  AUemands,  et  doit  avoir 
lieu  avec  autant  et  plus  de  raison  contre  le  fils  d'un 
Bastard  quelle  auroit  contre  les  enfans  issiÄ  d*un 
second  lict  d'AIfonse  I.  Duc    de  Ferrare   avec  nne 


440 

femme  moins  noble,  qui  n'est  un  petit  peche  aux 
^rands  Piinces.  Et  c'est  entre  plusieurs  raisons  iine 
des  principales  pour  les  quelles  la  cause  du  Pape  a 
este  trouvee  boiine  en  Italic  ä  l'encontre  du  deman- 
deur,  nou  obstant  la  pretendue  legitimation  de  soii 
pere  et  les  loix,  Statuts,  usances  coustumes,  autho- 
ritez,  et  exemples  de  testamense  t  dispositions  des 
Princes  et  Sei^neurs  taut  du  nom  d'Est  que  d'autres 
qu'il  aurait  fait  alleguer  au  contraire. 


La  Cour  pour  le  regard  de  l'appel  a  mis  et  met 
les  parties  hors  de  Cour  et  de  procez;  Et  faisant 
droict  sur  la  requeste  a  deboute  et  deboute  le  de- 
mandeur  de  l'effect  et  enterinement  d'icelle,  et  sans 
despens.  ' 


1  Dieses  höchst  seltene  Dokument  hat  der  Hcransf^eber  der  K.  Bibrio- 
thek  im  Haag  zu  verdanken. 


Verbesserungen. 

Seite  99  Zeile  2  v.  u.   ist  zu  lesen :   „auf  58  jedoch  ist  etwas  stärker  57 
gemacht  worden" ,    statt :   „auf  58  jedoch  ist  etwas  stärker  7  ge- 
macht worden." 
„  100  Zeile  2  v.  u.  ist  zu  lesen :  „das  8  ist  jedoch  etc."  statt :    „das  ist 

jedoch  etc." 
„  144  Zeile  7  v.  u.  ist  zu  lesen:  „Bethune"  statt:  „Betthune." 
„  291  Zeile  2  v.  u.  lies:   „Nro.  193,   Anmerkung  2."   statt:   „Nro.  163, 
Anmerkung  2." 
Andere  kleinere,  etwa  noch  vorkommende  Druckfehler  werden  der  güti- 
gen  Nachsteht  des  Publikums  empfohlen. 


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